EP4709948A1 - Türverschluss - Google Patents

Türverschluss

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EP4709948A1
EP4709948A1 EP25742821.9A EP25742821A EP4709948A1 EP 4709948 A1 EP4709948 A1 EP 4709948A1 EP 25742821 A EP25742821 A EP 25742821A EP 4709948 A1 EP4709948 A1 EP 4709948A1
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EP
European Patent Office
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locking
bolt
door
locking element
appliance
Prior art date
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Pending
Application number
EP25742821.9A
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English (en)
French (fr)
Inventor
Michael Könkler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rahrbach GmbH
Original Assignee
Rahrbach GmbH
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Publication date
Application filed by Rahrbach GmbH filed Critical Rahrbach GmbH
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Pending legal-status Critical Current

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    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
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    • E05C9/04Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with two sliding bars moved in opposite directions when fastening or unfastening
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B63/00Locks or fastenings with special structural characteristics
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Türverschluss (1) für Gerätetüren, insbesondere von Heiß-, Gar-, Back- oder Kühlgeräten, mit einem gegenüber der Gerätetür bewegbar angeordneten Betätigungselement (3), einem die Bewegung des Betätigungselements (3) übertragenden Übertragungselement (11) und einer endseitig des Übertragungselements (11) angeordneten Verriegelungsbaugruppe (4), die einen über das Übertragungselement (11) zwischen einer Verriegelungsstellung (V) und einer Entriegelungsstellung (E) bewegbar angeordneten Riegel (7) aufweist, mit welchem die geschlossene Gerätetür in der Verriegelungsstellung (V) verriegelbar ist, wobei ein bei geöffneter Gerätetür den Riegel (4) in dessen Entriegelungsstellung (E) blockierendes Sperrelement (5) vorgesehen ist, wobei das Sperrelement (5) Teil der Verriegelungsbaugruppe (4) ist.

Description

Tlirverschluss
Die Erfindung betrifft einen Türverschluss für Gerätetüren, insbesondere von Heiß-, Gar-, Back- oder Kühlgeräten, mit einem gegenüber der Gerätetür bewegbar angeordneten Betätigungselement, einem die Bewegung des Betätigungselements übertragenden Übertragungselement und einer endseitig des Übertragungselements angeordneten, insbesondere türseitigen, Verriegelungsbaugruppe, die einen über das Übertragungselement zwischen einer Verriegelungsstellung und einer Entriegelungsstellung bewegbar angeordneten Riegel aufweist, mit welchem die geschlossene Gerätetür in der Verriegelungsstellung verriegelbar ist, wobei ein bei geöffneter Gerätetür den Riegel in dessen Entriegelungsstellung blockierendes Sperrelement, welches insbesondere auch eine Bewegung des Betätigungselement bei geöffneter Gerätetür blockiert, vorgesehen ist. Weiterhin betrifft die Erfindung eine Gerätetür sowie ein Verfahren zum Betätigen einer Gerätetür.
Zum Verschließen verschiedenster Geräte, wie etwa Heiß-, Gar-, Backoder Kühlgeräten, werden üblicherweise Gerätetüren eingesetzt, deren Türblatt bei geschlossener Gerätetür über einen Türverschluss am Gerätegehäuse zuverlässig verriegelt ist. Zur Verriegelung der Gerätetür am Gerätegehäuse dienen in den meisten Fällen Verriegelungsbaugruppen, die einen zwischen einer Verriegelungsstellung und einer Entriegelungsstellung hin- und herbewegbaren Riegel aufweisen. In der Verriegelungsstellung kann der Riegel in oder hinter ein an dem Gerätegehäuse angeordnetes Verriegelungsgenstück greifen, so dass die Gerätetür dann nicht mehr geöffnet werden kann. In der Entriegelungsstellung wirkt der Riegel nicht mit dem Verriegelungsgenstück zusammen, so dass die Gerätetür geöffnet werden kann. Das Betätigungselement und die Verriegelungsbaugruppe mitsamt Riegel können demnach türseitig angeordnet sein, wohingegen das Verriegelungsgegenstück gerätegehäuseseitig angeordnet sein kann.
Das zur Bewegung des Riegels per Hand betätigbare Betätigungselement ist über ein Übertragungselement mit dem Riegel gekoppelt und die Verriegelungsbaugruppe ist in der Regel endseitig des Übertragungselements angeordnet. Über das Betätigungselement kann somit der Riegel von dem Übertragungselement angetrieben aus der Verriegelungsstellung, in welcher der Riegel die Gerätetür verriegelt, von Hand in eine Entriegelungsstellung bewegt werden, in welcher die Verriegelung aufgehoben und die Tür geöffnet werden kann, bewegt werden.
Um die Gerätetür, beispielsweise im Anschluss an einen im Inneren des Geräts abgelaufenen Garvorgang, zu öffnen, wird das Betätigungselement von Hand gegriffen und durch Bewegung des Betätigungselements, beispielsweise eine Drehbewegung gegenüber dem Türblatt der Gerätetür, eine mechanische Entriegelung bewirkt, wonach die Gerätetür dann durch Ziehen an dem Betätigungselement vollständig geöffnet werden kann.
In modernen Großküchen wird in den meisten Fällen in Abhängigkeit des Geräteherstellers, des Gerätetyps, des Gerätealters usw. eine Vielzahl unterschiedlicher Geräte mit ebenso unterschiedlichen Türverschlüssen verwendet, die sich beispielsweise hinsichtlich der Handhabung des Betätigungselements beim Öffnen der Gerätetür deutlich unterscheiden.
Dies hat sich in der Praxis als Problem erwiesen. Denn die Türverschlüsse werden in der Praxis von zum Teil ungelerntem Personal häufig auch in Stresssituationen bedient, was immer wieder dazu führt, dass es aufgrund der Vielzahl unterschiedlicher Türverschlüsse zu Bedienfehlern und damit einhergehend zu einer oftmals verkürzten Lebensdauer des Türverschlusses kommt.
Dies kann insbesondere dann der Fall sein, wenn das Betätigungselement, insbesondere ein Griff, bei geöffneter Gerätetür aus dessen Offenstellung in dessen Schließstellung zurückbewegt wird. Denn hierdurch bewegt sich auch der Riegel in dessen Verriegelungsstellung, weshalb sich die Gerätetür in einem solchen Zustand nicht schließen lässt. Wird dies seitens des Bedieners, beispielsweise in einer Stresssituation, nicht erkannt und versucht, die Gerätetür gleichwohl zu schließen, kollidiert der Riegel mit dem Verriegelungsgegenstück, wodurch es zu Beschädigungen und einer reduzierten Lebensdauer des Türverschlusses insgesamt kommen kann.
Damit insofern verhindert wird, dass sich der Riegel auch bei geöffneter Tür in der Verriegelungsstellung befinden kann, ist es bekannt, ein den Riegel in der Entriegelungsstellung blockierendes Sperrelement vorzusehen. Dieses Sperrelement beugt Bedienfehlern vor. Denn es verhindert, dass der sich beim Öffnen der Gerätetür in der Entriegelungsstellung befindliche Riegel dann bei geöffneter Tür wieder in die Verriegelungsstellung bewegt werden kann, beispielsweise durch ein versehentliches manuellen Drehen des Griffs bei geöffneter Tür. Das heißt, wenn die Tür geschlossen wird, befindet sich der Riegel stets in der Entriegelungsstellung, und Kollisionen mit dem Verriegelungsgegenstück können somit verhindert werden.
Ein solcher Verschluss mit Griffsperre ist bspw. in der DE 10 2013 101 947 A1 offenbart. Der Verschluss weist eine Sperrvorrichtung auf, welches das Betätigungselement, insbesondere ein Griff, bei geöffneter Gerätetür in dessen Offenstellung blockiert und dadurch nicht mehr versehentlich bewegt werden kann. Die Sperrvorrichtung ist derart ausgebildet, dass ein Drehen des Griffs beim Schließen der Türe mittels eines Sperrelements verhindert wird, indem das Sperrelement in eine Schubstange eingreift, wodurch auch eine Bewegung des Riegels blockiert wird. Dieser Verschluss hat sich zwar in der Praxis als sehr zuverlässig herausgestellt und auch Beschädigungen an Türverschlüssen verhindert, allerdings steht das Sperrelement bei diesem Türverschluss gegenüber der Gerätetüroberfläche in nachteiliger Weise in mittlerer Höhe stangenförmig senkrecht hervor.
Davon ausgehend stellt sich die Erfindung die Aufgabe, einen solchen Türverschluss für Gerätetüren, eine Gerätetür sowie auch ein Verfahren zum Betätigen einer mittels eines Türverschlusses schließbaren Gerätetür zu verbessern.
Diese Aufgabe wird bei einem Türverschluss der eingangs genannten Art dadurch g e l ö s t , dass das Sperrelement Teil der Verriegelungsbaugruppe ist.
Dadurch, dass das Sperrelement Teil der endseitig des Übertragungselements angeordneten Verriegelungsbaugruppe ist, ist das Sperrelement somit nicht im mittleren Bereich der Gerätetür angeordnet. Vielmehr kann das Sperrelement im oberen oder im unteren Endbereich der Gerätetür angeordnet sein, so dass z.B. die Möglichkeit, dass Personen mit ihrer Kleidung auch in hektischen Situationen an dem Sperrelement hängenbleiben könnten, verringert ist.
Alternativ oder zusätzlich wird diese Aufgabe bei einem Türverschluss der eingangs genannten Art dadurch g e l ö s t , dass der Türverschluss ein Verriegelungsgegenstück, insbesondere einen Kloben, aufweist, welches von dem Riegel in der Verriegelungsstellung hintergriffen werden kann, um eine geschlossene Gerätetür in dieser Position zu verriegeln, wobei das Sperrelement beim Schließen der Gerätetür von dem Verriegelungsgegenstück betätigbar ist. Diese Ausgestaltung kann insgesamt auch in Kombination mit der bereits beschriebenen Zuordnung des Sperrelements zu der Verriegelungsbaugruppe vorgesehen sein.
Durch das Zusammenwirken des Sperrelements mit dem Verriegelungsgegenstück ist es nicht erforderlich, dass das türseitige Sperrelement gegenüber der Gerätetüroberfläche hervorsteht und am Gerätegehäuse anlaufen muss. Vielmehr kann das Verriegelungsgegenstück verwendet werden, um das Sperrelement zu betätigen und dieses in die Freigabestellung zu überführen. Das Sperrelement kann somit über das Verriegelungsgegenstück betätigt werden. Durch die Betätigung kann die Blockierung des Riegels freigegeben werden. Das Verriegelungsgegenstück kann damit eine Doppelfunktion einnehmen, nämlich sowohl das Entsperren des Riegels beim Schließen der Tür, insbesondere zur Freigabe einer Sperre des Betätigungselements, z.B. ein Griff, des Türverschlusses, als auch das Verriegeln des Riegels bei geschlossener Tür.
Das Betätigungselement, das Übertragungselement, das Sperrelement und/oder die Verriegelungsbaugruppe mitsamt Riegel können türseitig angeordnet sein und/oder das Verriegelungsgenstück kann gerätegehäuseseitig angeordnet sein.
Dahingehend hat es sich weiterhin als vorteilhaft herausgestellt, wenn das Sperrelement im letzten Teil der Schließbewegung der Gerätetür an dem Verriegelungsgegenstück in Anlage gelangen kann, wodurch sich das Sperrelement aus dessen Sperrstellung in die Freigabestellung bewegen kann. Das Sperrelement und das Verriegelungsgegenstück können somit derart ausgestaltet und eingerichtet sein, dass das Sperrelement im letzten Teil der Schließbewegung der Gerätetür an dem Verriegelungsgegenstück in Anlage gelangen kann. Dadurch kann das Sperrelement, erst kurz bevor die Gerätetür ihre geschlossene Position erreicht hat, aus der Sperrstellung in die Freigabestellung überführt werden. Eine Überführung des Riegels in die Verriegelungsstellung bevor die Gerätetür geschlossen ist, kann somit verhindert werden. Vorteilhaft sind das Sperrelement und das Verriegelungsgegenstück derart ausgestaltet und angeordnet, dass das Sperrelement bei einem Öffnungswinkel der Gerätetür von unter 10 Grad an dem Verriegelungsgegenstück zur Anlage kommt. Vorteilhaft wird somit das Sperrelement erst dann in die Freigabeposition bewegt, wenn der Riegel das Verriegelungsgegenstück hintergreifen kann.
Durch das Zusammenwirken des Riegels und des Verriegelungsgegenstücks kann eine unbeabsichtigte Bewegung der verriegelten Gerätetür auf zuverlässige Weise verhindert werden. Um die Gerätetür zu öffnen, muss der Riegel zunächst wieder in die Entriegelungsposition bewegt werden, in welcher er das Verriegelungsgegenstück nicht mehr hintergreift. Wenn sich der Riegel in der Entriegelungsstellung befindet, kann die Gerätetür frei bewegt, das heißt in Richtung der geschlossenen oder in Richtung der geöffneten Position bewegt werden. Im Hinblick auf das Verriegelungsgegenstück hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn dieses einen ersten Abschnitt aufweist, der als Freigabeanschlag ausgebildet ist und einen zweiten Abschnitt, der als Verriegelungsabschnitt ausgebildet ist. Beim Schließen der Gerätetür kann zunächst das Sperrelement mit dem Freigabeanschlag in Anlage geraten. Wird die Gerätetür dann weiter geschlossen, wird das Sperrelement durch den Freigabeanschlag in die Freigabestellung bewegt. Bei einer weiteren Bewegung der Gerätetür in die geschlossene Position kann dann in einem nächsten Schritt der Riegel hinter das Verriegelungsgegenstück bewegt werden. Der Riegel kann dann am Verriegelungsabschnitt des Verriegelungsgegenstücks anliegen. Der Freigabeanschlag kann somit auf der der Gerätetür zugewandten Seite des Verriegelungsgegenstücks angeordnet sein und der Verriegelungsabschnitt kann entsprechend auf der gegenüberliegenden und dem Gerätegehäuse zugewandten Seite des Verriegelungsgegenstücks angeordnet sein.
Insgesamt kann das Verriegelungselement somit eine Doppelfunktion aufweisen und es kann sowohl zur Verriegelung der Tür verwendet werden als auch, um das Sperrelement beim Schließen der Gerätetür selbsttätig in die Freigabestellung zu überführen.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Sperrelement zwischen einer Freigabestellung, in welcher der Riegel zwischen der Verriegelungsstellung und der Entriegelungsstellung bewegbar ist, und einer Sperrstellung, in welcher eine Bewegung des Riegels blockiert ist, bewegbar ist. In der Verriegelungsstellung kann der Riegel somit nicht bewegt werden, sondern dieser kann durch das Sperrelement in der Entriegelungsstellung fixiert bzw. blockiert werden. Um den Riegel dann zur Verriegelung der Gerätetür aus der Entriegelungsstellung in die Verriegelungsstellung zu überführen, muss zunächst das Sperrelement aus der Sperrstellung in die Freigabestellung überführt werden. Es hat sich dabei als vorteilhaft herausgestellt, wenn das Sperrelement derart ausgebildet und angeordnet ist, dass sich dieses beim Öffnen und Schließen der Gerätetür selbsttätig zwischen der Sperrstellung und der Freigabestellung hin- und herbewegt. Insofern ist es nicht erforderlich, das Sperrelement aktiv zwischen der Sperrstellung und der Freigabestellung hin- und herzubewegen, sondern eine entsprechende Bewegung des Sperrelements kann vielmehr an die Bewegung der Gerätetür gekoppelt sein. Die Bewegung des Sperrelements zwischen der Sperrstellung und der Freigabestellung kann somit selbsttätig bzw. automatisch erfolgen, so dass das Sperrelement immer zur richtigen Zeit bzw. bei einem vorgegebenen Öffnungswinkel der Tür in die Sperrstellung bzw. in die Freigabestellung überführt wird. Insgesamt kann somit die Schließbewegung der Gerätetür zur Bewegung der die Blockierung des Sperrelements bewirkenden Sperrvorrichtung genutzt werden.
Das Sperrelement kann eine Kontaktfläche aufweisen, welche beim Schließen der Gerätetür an dem Verriegelungsgegenstück anschlagen kann. Das Sperrelement kann somit durch den Kontakt der Kontaktfläche mit dem Verriegelungsgegenstück von dem Verriegelungsgegenstück betätigt werden. Die Kontaktfläche kann an dem Freigabeanschlag des Verriegelungsgegenstücks anschlagen und das Verriegelungsgegenstück kann dadurch in die Freigabestellung bewegt werden.
Im Hinblick auf die Anordnung des Sperrelements und des Riegels hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn das Verriegelungsgegenstück bei geschlossener Gerätetür zwischen Sperrelement und Riegel angeordnet ist. Bei geöffneter Gerätetür kann der Riegel zwischen dem Verriegelungsgegenstück und dem Sperrelement angeordnet sein, so dass beim Schließen der Gerätetür der Riegel zunächst an dem Verriegelungsgegenstück vorbeibewegt werden muss, bis dieser mit dem Sperrelement in Kontakt bzw. zur Anlage kommt. Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Sperrelement in der Sperrstellung zur Blockierung des Riegels formschlüssig in den Riegel eingreift. Durch den Eingriff in den Riegel kann das Sperrelement in der Sperrstellung unmittelbar eine Bewegung des Elements verhindern, welches beim Schließen der Tür Probleme bereitet, wenn es sich in der Verriegelungsstellung befindet. Insofern hat sich eine derartige unmittelbare Blockierung als vorteilhaft bspw. gegenüber einer Blockierung des Übertragungselements oder des Betätigungselements erwiesen.
Gleichwohl ist es aber vorteilhaft, wenn der Riegel über das Übertragungselement mit dem Betätigungselement mechanisch zwangsgekoppelt ist. Somit können sich Betätigungselement und Riegel nicht relativ zueinander bewegen bzw. es gibt keinen Freilauf zwischen den Elementen. Diese Zwangskopplung stellt somit sicher, dass an der Stellung des Betätigungselements unmittelbar auch die Stellung des Riegels ablesbar bzw. erkennbar ist. Gleichzeitig ist es bei einer Blockierung des Riegels auch nicht mehr möglich, das Betätigungselement zu bewegen. Insofern dient das Sperrelement mittelbar auch zur Blockierung des Betätigungselements und auch des Übertragungselements, welches das Betätigungselement mit dem Riegel koppelt.
In konstruktiver Hinsicht hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn der Riegel in einem Riegelgehäuse linearbeweglich geführt ist. Die Verriegelungsbaugruppe kann somit ein Riegelgehäuse aufweisen und dieses kann dafür sorgen, dass sich der Riegel lediglich in linearer Richtung zwischen der Verriegelungsstellung und der Entriegelungsstellung hin- und herbewegen lässt. Das Verriegelungsgehäuse kann dabei einen Montageabschnitt aufweisen, über den das Verriegelungsgehäuse an der Gerätetür befestigt sein kann. Das Riegelgehäuse kann somit als Lagerelement dienen und alle am Riegelgehäuse angeordneten Komponenten können über das Riegelgehäuse an der Gerätetür gelagert sein. Zur Führung des Riegels kann das Riegelgehäuse einen Führungstunnel aufweisen, der an die Geometrie des Riegels angepasst sein kann, so dass der Riegel von dem Führungstunnel umfangsseitig umschlossen und insofern nur in Längsrichtung des Führungstunnels bewegbar sein kann. In der Entriegelungsstellung kann der Riegel innerhalb des Riegelgehäuses angeordnet sein und in der Verriegelungsstellung kann der Riegel an einer Seite aus dem Riegelgehäuse herausragen. In konstruktiver Hinsicht kann der Riegel eine blockförmige Geometrie aufweisen und als Verriegelungsquader ausgebildet sein, so dass dieser mitunter auch schwere Gerätetüren zuverlässig sichern kann und eine ausreichende Stabilität des Riegels sichergestellt ist.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Sperrelement am Riegelgehäuse gelagert ist. Das Riegelgehäuse kann somit als gemeinsames Lagerelement für Riegel und Sperrelement fungieren und durch diese Nähe wird eine zuverlässige Blockierung des Riegels in der Sperrstellung ermöglicht. Da der Riegel relativ gegenüber dem Riegelgehäuse bewegbar angeordnet ist, ist der Riegel insofern auch gegenüber dem Sperrelement bewegbar angeordnet. Somit lassen sich die am Betätigungselement aufzubringenden Kräfte zum Ver- und zum Entriegeln vergleichsweise geringhalten.
Im Hinblick auf die Anordnung und die Lagerung des Sperrelements hat es sich weiterhin als vorteilhaft herausgestellt, wenn dieses schwenkbeweglich am Riegelgehäuse gelagert ist. Das Sperrelement kann somit zwischen der Sperrstellung und der Freigabestellung um eine Schwenkachse hin- und herschwenkbar sein. Dabei ist es vorteilhaft, wenn sich die Schwenkachse quer zur Bewegungsrichtung des Riegels erstreckt. Weiterhin kann sich die Schwenkachse parallel zur Gerätetür bzw. zur Oberfläche der Gerätetür erstrecken. Dadurch wird erreicht, dass das Sperrelement beim Schließen der Gerätetür an dem Verriegelungsgegenstück anschlagen und dann durch eine weitere Bewegung der Gerätetür in Richtung der geschlossenen Position um die entsprechende Schwenkachse verschwenkt werden kann. In konstruktiver Hinsicht kann das Riegelgehäuse an seiner Außenseite zumindest einen, vorteilhaft jedoch zwei, Vorsprunge aufweisen, die bspw. nach Art von Ohren ausgestaltet sein können und durch welche die Schwenkachse des Sperrelements hindurch verlaufen kann.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist vorgesehen, dass das Sperrelement als Sperrhebel ausgebildet ist. Die Schwenkachse kann sich somit durch einen Endbereich des Sperrelements erstrecken und das Sperrelement kann nach Art eines Hebels um die Schwenkachse bewegt werden. Durch die endseitige Schwenklagerung kann somit ein großer Bewegungsweg des der Schwenkachse gegenüberliegenden Endbereichs des Sperrelements erreicht werden. Die Kontaktfläche des Sperrelements kann in dem der Schwenklagerung gegenüberliegenden Endbereich des Sperrelements angeordnet sein, so dass bei einem Kontakt der Kontaktfläche mit dem Verriegelungsgegenstück ein vergleichsweise großes Drehmoment erzeugt wird. Die zur Bewegung des Sperrelements auf die Gerätetür aufzubringende Kraft kann dadurch vergleichsweise gering gehalten werden.
Im Hinblick auf das Sperrelement hat es sich weiterhin als vorteilhaft herausgestellt, wenn dieses über eine Feder in die Sperrstellung vorgespannt ist. Über die Feder kann sichergestellt werden, dass das Sperrelement zuverlässig in der Sperrstellung gehalten wird und dieses auch bei einer schnellen Türbewegung oder bei äußeren Einflüssen unbeabsichtigt in die Entriegelungsstellung überführt wird. Beim Schließen der Gerätetür und bei der Bewegung des Sperrelements aus der Sperrstellung in die Freigabestellung muss insofern die Kraft der Feder durch das Anschlägen des Sperrelements an dem Verriegelungsgegenstück und durch das Bewegen der Gerätetür überwunden werden. Die Feder kann als Doppelschenkelfeder ausgebildet sein, was sich in der Praxis zur Sicherstellung einer ausreichenden Federkraft als vorteilhaft herausgestellt hat.
Gemäß einer konstruktiv vorteilhaften Weiterbildung wird vorgeschlagen, dass das Sperrelement eine Sperrnase aufweist, die in der Sperrstellung in einen Sperrrücksprung des Riegels eingreift. Durch die in den Sperrrücksprung eingreifende Sperrnase wird eine zuverlässige formschlüssige Verbindung zwischen Sperrelement und Riegel ermöglicht. Aufgrund der Führung des Riegels in dem Riegelgehäuse kann das Riegelgehäuse eine Ausnehmung aufweisen, die mit dem Sperrrücksprung des Riegels in der Entriegelungsstellung fluchten kann, so dass das Sperrelement bzw. die Sperrnase zur Blockierung des Riegels das Riegelgehäuse durchgreifen und in den Riegel hinein ragen kann.
Ferner hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn das Sperrelement das Riegelgehäuse zumindest in der Sperrstellung seitlich umgreift. Durch diese Ausgestaltung kann das Sperrelement sehr sicher am Riegelgehäuse gelagert sein und es besteht nicht die Gefahr, dass das Sperrelement durch eine unbeabsichtigte Querkraft vom Riegelgehäuse abbricht. Diese Ausgestaltung führt somit zu einer besonders hohen Stabilität. Damit das Sperrelement das Riegelgehäuse seitlich umgreifen kann, kann das Sperrelement zumindest abschnittsweise einen U-förmigen Querschnitt aufweisen und die beiden seitlichen Schenkel können entsprechend seitlich des Riegelgehäuses angeordnet sein.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung hat es sich im Hinblick auf das Sperrelement als vorteilhaft herausgestellt, wenn dieses einen Durchbruch aufweist, in den das Riegelgehäuse, insbesondere ein Endbereich des Riegelgehäuses, in der Sperrstellung eingreifen kann. Durch diese Ausgestaltung kann eine sehr flachbauende Ausgestaltung erreicht werden und es ist aufgrund des Durchbruchs möglich, dass das Sperrelement nur möglichst geringfügig gegenüber dem Riegelgehäuse hervorsteht.
Um eine zuverlässige Verriegelung der Gerätetür zu gewährleisten, ist es vorteilhaft, wenn zwei Verriegelungsbaugruppen vorgesehen sind, die jeweils einen Riegel aufweisen. Die Gerätetür kann somit über zwei Riegel zuverlässig verriegelt werden. Das Betätigungselement kann über ein Übertragungselement jeweils mit einer Verriegelungsbaugruppe bzw. mit einem Riegel gekoppelt sein, so dass eine Bewegung des Betätigungselements zu einer gleichzeitigen Bewegung beider Riegel führt. Vorteilhaft sind die Verriegelungsbaugruppen dabei in gegenüberliegenden Endbereichen der Gerätetür angeordnet, insbesondere in einem oberen Endbereich der Gerätetür und in einem unteren Endbereich. Die Riegel der beiden Verriegelungsbaugruppen können sich bei einer Betätigung in entgegengesetzter Richtung bewegen. Das heißt, der obere Riegel kann nach oben und der untere Riegel kann nach unten in die Verriegelungsstellung ausgefahren werden.
Das Übertragungselement kann als Schubstange ausgebildet sein und an einem Ende mit dem Betätigungselement und am gegenüberliegenden Ende mit dem Riegel verbunden sein. Bei zwei Verriegelungsbaugruppen kann das Betätigungselement mittig zwischen den beiden Verriegelungsbaugruppen angeordnet sein und nach Art einer Baskül-Betätigung über zwei Schubstangen mit den jeweiligen Riegeln verbunden sein.
Insgesamt kann es aufgrund der Zwangskoppelung des Riegels mit dem Betätigungselement und daher auch mit der Zwangskoppelung des einen Riegels mit dem anderen Riegel ausreichend sein, wenn nur eine der beiden Verriegelungsbaugruppen ein Sperrelement aufweist. Denn wenn die Bewegung eines Riegels über das Sperrelement gesperrt ist, ist gleichzeitig auch die Bewegung des anderen Riegels entsprechend gesperrt. Um eine zuverlässige Funktionalität sicherzustellen, hat es sich jedoch als vorteilhaft erwiesen, wenn beide Verriegelungsbaugruppen ein Sperrelement aufweisen.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass der Riegel über das Übertragungselement linear hin- und herbewegbar ist. Das Übertragungselement kann über ein Zapfenteil mit dem Riegel gekoppelt sein, wobei das Zapfenteil in den Riegel hineinragen kann.
Weiterhin hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn eine in dem Riegel linearbeweglich gelagerte Falle vorgesehen ist. Die Falle kann über eine Feder gegenüber dem Riegel vorgespannt sein und eine Anlaufschräge aufweisen. Die Falle kann auch in der Verriegelungsstellung aus dem Riegelgehäuse hervorragen. Zur Ermöglichung einer Relativbewegung kann die Falle ein Langloch aufweisen, welches sich in Bewegungsrichtung des Riegels erstrecken kann, und die Falle kann über einen in das Langloch eingreifenden Nietstift mit dem Riegel linearbeweglich verbunden sein. Durch die bewegliche Lagerung der Falle kann diese bei einem Kontakt der Falle mit dem Verriegelungsgegenstück entgegen der Kraft der Feder ausweichen und bei einer weitergehenden Schließbewegung der Gerätetür dann hinter das Verriegelungsgegenstück rasten.
Im Hinblick auf die eingangs genannte Aufgabe wird ferner eine Gerätetür, insbesondere für Heiß-, Gar-, Trocken- oder Kühlgeräte, vorgeschlagen, wobei die Gerätetür über einen Türverschluss gegenüber einem Gerätegehäuse verriegelbar ist. Es ergeben sich die im Hinblick auf den Türverschluss bereits beschriebenen Vorteile.
Aufgrund der vorstehend beschriebenen Ausgestaltung des Sperrelements, kann dieses nicht gegenüber der Kontur der Gerätetür hervorstehen, sondern es kann vielmehr zusammen mit dem Riegel in der Entriegelungsstellung in der Kontur der Gerätetür angeordnet sein. Das bzw. die Übertragungselemente können sich parallel zur Schwenkachse der Gerätetür erstrecken. Entsprechend kann auch der Riegel parallel zur Schwenkachse der Gerätetür zwischen der Verriegelungsstellung und der Entriegelungsstellung bewegbar sein.
Im Hinblick auf die eingangs genannte Aufgabe wird ferner ein Verfahren zum Betätigen einer mittels eines Türverschlusses verriegelbaren Gerätetür, insbesondere von Heiß-, Gar-, Back- oder Kühlgeräten, vorgeschlagen, wobei der Türverschluss in der vorstehend beschriebenen Weise ausgebildet ist. Gemäß dem Verfahren sind die folgenden Schritte vorgesehen:
- Bewegen des Betätigungselements zur Überführung des die Gerätetür in einer Verriegelungsstellung gegenüber einem Gerätegehäuse verriegelnden Riegels in eine Entriegelungsstellung;
- Bewegen der Gerätetür in Richtung deren geöffneter Position;
- Selbsttätiges Überführen des Sperrelements in eine Sperrstellung zur Blockierung einer Bewegung des Riegels durch die Bewegung der Gerätetür in Richtung deren geöffneter Position.
Es ergeben sich die im Hinblick auf den Türverschluss bereits beschriebenen Vorteile.
Wenn die Gerätetür geschlossen ist, kann der Riegel über das Betätigungselement, insbesondere durch eine Drehbewegung, frei zwischen der Verriegelungsstellung und der Entriegelungsstellung hin- und herbewegt werden. Denn bei geschlossener Gerätetür befindet sich das Sperrelement stets in der Freigabestellung, so dass dieses eine Bewegung des Riegels nicht verhindert. Wird die Gerätetür dann jedoch geöffnet, wird das Sperrelement federgetrieben selbsttätig in die Sperrstellung überführt, in welcher eine Bewegung des Riegels blockiert ist. Da der Riegel zum Öffnen der Gerätetür in die Entriegelungsstellung überführt werden muss, blockiert somit das Sperrelement den Riegel in dieser Entriegelungsstellung und er kann dann nicht wieder zurück in die Verriegelungsstellung bewegt werden. Eine Kollision des Riegels mit einem Verriegelungsgegenstück beim Schließen der Tür kann somit zuverlässig verhindert werden.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung des Verfahrens sind die folgenden Schritte vorgesehen:
- Bewegen der Gerätetür in Richtung deren geschlossener Position;
- Anlaufen des Sperrelements an einem Verriegelungsgegenstück und selbsttätiges Bewegen des Sperrelements in eine Freigabestellung aufgrund einer weitergehenden Bewegung der Gerätetür in Richtung deren geschlossener Position;
- Bewegen des Betätigungselements zur Überführung des Riegels in die Verriegelungsstellung zur Verriegelung der Gerätetür in deren geschlossener Position.
Bei der Bewegung der Gerätetür in Richtung deren geschlossener Position befindet sich das Sperrelement noch in der Sperrstellung, so dass der Riegel in der Verriegelungsstellung gesichert ist. Kurz bevor die Gerätetür vollständig geschlossen ist, kann dann das Sperrelement an dem Verriegelungsgegenstück anlaufen und durch eine weitergehende Bewegung der Gerätetür in die Freigabestellung überführt werden. Die Freigabestellung wird dabei vorteilhaft erst dann erreicht, wenn die Gerätetür geschlossen ist, so dass der Riegel erst bei vollständig geschlossener Gerätetür in die Verriegelungsstellung überführt werden kann. Somit kann eine Kollision des Riegels mit dem Verriegelungsgegenstück verhindert werden. Die Kollision des Sperrelements mit dem Verriegelungsgegenstück ist hingegen nicht kritisch, da dieses entgegen der Kraft einer Feder ausweichen kann, so wie dies vorstehend beschrieben wurde. Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung sollen nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert werden. Darin zeigen:
Fig. 1 eine Explosionsansicht einer Verriegelungsbaugruppe eines Türverschlusses einer Gerätetür;
Fig. 2 die Verriegelungsbaugruppe gemäß Fig. 1 in einer perspektivischen Seitenansicht;
Fig. 3a, b Ansichten eines Türverschlusses und einer Verriegelungsbaugruppe in einer Seitenansicht, bei welcher sich das Sperrelement in einer Sperrstellung befindet;
Fig. 4a, b Ansichten eines Türverschlusses und einer Verriegelungsbaugruppe in einer Seitenansicht, bei welcher das Sperrelement das Verriegelungsgegenstück kontaktiert;
Fig. 5a, b Ansichten eines Türverschlusses und einer Verriegelungsbaugruppe in einer Seitenansicht, bei welcher der Riegel die Gerätetür verriegelt.
Die Darstellungen der Fig. 3a bis 5b zeigen zunächst in einer Seitenansicht einen Türverschluss 1 für eine nicht mit dargestellte Gerätetür, die beispielsweise im Küchenbereich für Heiß-, Gar-, Back- oder Kühlgeräte verwendet werden kann.
Die Gerätetür ist um eine in vertikaler Richtung verlaufende Achse schwenkbar an einem Gerätegehäuse angelenkt und kann zwischen einer geöffneten Position und einer geschlossenen Position hin- und herbewegt werden. Um die Gerätetür in der geschlossenen Position gegenüber dem Gerätegehäuse zu verriegeln, so dass die Gerätetür dann nicht mehr geöffnet werden kann, ist der Türverschluss 1 vorgesehen.
Der Türverschluss 1 besteht im Wesentlichen aus einem Betätigungselement 3, welches im gezeigten Ausführungsbeispiel einen per Hand schwenkbaren Griff aufweist, einem als Schubstange ausgestalteten Übertragungselement 11 sowie einer endseitig des Übertragungselements 11 angeordneten Verriegelungsbaugruppe 4, deren Aufbau nachfolgend, insbesondere anhand der Darstellung der Fig. 1 , noch näher erläutert werden wird.
Der Türverschluss 1 weist eine türseitige Griffsperre auf, welche eine Bewegung des Betätigungselements 3 bei geöffneter Tür blockiert. Das Betätigungselement 3, das Übertragungselement 11 und die Verriegelungsbaugruppe 4 mitsamt Riegel 7 sind türseitig angeordnet.
Anhand der Darstellungen der Fig. 3a bis 5a ist dabei zudem zu erkennen, dass zwei Verriegelungsbaugruppen 4 vorgesehen sind, nämlich eine im oberen Bereich der Gerätetür und eine im unteren Bereich der Gerätetür. Das Betätigungselement 3 ist zwischen diesen beiden Verriegelungsbaugruppen 4 angeordnet und jeweils über ein Übertragungselement 11 mit der oberen und der unteren Verriegelungsbaugruppe 4 verbunden.
Die beiden Verriegelungsbaugruppen 4 sind dabei baugleich ausgestaltet. Die nachfolgenden Ausführungen zur Funktionsweise und Ausgestaltung einer Verriegelungsbaugruppe 4 gelten insofern auch für die andere Verrieg- lungsbaugruppe 4.
Die Verriegelungsbaugruppe 4 weist einen über das Betätigungselement 3 zwischen einer Verriegelungsstellung V und einer Entriegelungsstellung E bewegbaren Riegel 7 auf, der in der Verriegelungsstellung V ein türrahmen- bzw. ein gerätegehäuseseitiges als Kloben ausgebildetes Verriegelungsgegenstück 14 hintergreifen kann, um somit die Gerätetür in der Verriegelungsstellung V zu sichern, so dass diese nicht mehr geöffnet werden kann. Die Riegel 7 der beiden Verriegelungsbaugruppen 4 gemäß der Fig. 3a bis 5a bewegen sich dabei gegenläufig. Das heißt, zur Verriegelung der Gerätetür wird der obere Riegel 7 nach oben und der untere Riegel 7 nach unten bewegt, so dass die beiden Riegel 7 dann die jeweiligen Verriegelungsgegenstücke 14 hintergreifen können. Die Verriegelungsgegenstücke 14 sind gerätegehäuseseitig angeordnet.
Die Darstellung der Fig. 1 zeigt nun die Verriegelungsbaugruppe 4 in einer Explosionsansicht, die die einzelnen Komponenten gut erkennen lässt. Zunächst ist der vorstehend bereits erläuterte Riegel 7 zu erkennen, der in einem Riegelgehäuse 6 linearbeweglich geführt und bei einer Bewegung des Betätigungselements 3 zwischen der Verriegelungsstellung V und der Entriegelungsstellung E hin- und herbewegbar ist. Zur Führung des Riegels 7 weist das Riegelgehäuse 6 einen Führungstunnel 6.1 auf, der den Riegel 7 umfangsseitig umgreift und in geometrischer Hinsicht an die Ausgestaltung des Riegels 7 angepasst ist, so dass der Riegel 7 nur in einer Richtung bewegbar ist.
An der Unterseite weist das Riegelgehäuse 6 einen Montageabschnitt 6.4 auf, über den es an der Gerätetür befestigt werden kann. Das Riegelgehäuse 6 kann dabei bspw. mit der Gerätetür verschraubt sein. Aufgrund der Verbindung des Riegelgehäuses 6 mit der Gerätetür sind somit auch die anderen Komponenten der Verriegelungsbaugruppe 4 über das Riegelgehäuse 6 an der Gerätetür gelagert.
In dem dem Montageabschnitt 6.4 gegenüberliegenden Bereich weist das Riegelgehäuse 6 zwei parallel zueinander angeordnete Vorsprünge 6.2 auf, die in der Darstellung der Fig. 1 zu erkennen sind. Diese Vorsprünge 6.2 dienen als Verbindungsabschnitte zur Verbindung des Riegelgehäuses 6 mit einem Sperrelement 5, dessen Funktion nachfolgend noch näher erläutert werden wird. Das Sperrelement 3 ist ebenfalls türseitig angeordnet.
Das Sperrelement 5 ist insgesamt von keilförmiger Geometrie und es ist am hinteren Ende schwenkbeweglich mit dem Riegelgehäuse 6 verbunden. Das Sperrelement 5 ist somit als Sperrhebel ausgebildet und um das Riegelgehäuse 6 bzw. um die Schwenkachse zwischen einer nachfolgend noch näher erläuterten Sperrstellung S und einer Freigabestellung F bewegbar. Weiterhin weist das Sperrelement 5 einen U-förmigen Querschnitt auf, so dass es in der Sperrstellung S, die auch in der Darstellung der Fig. 2 zu erkennen ist, das Riegelgehäuse 6 von oben kommend seitlich umgreift.
Auf der Oberseite weist das Sperrelement 5 eine Schrägfläche 5.4 auf, die dem Sperrelement 5 insgesamt die keilförmige Geometrie verleiht. Die Schrägfläche 5.4 ist dabei mit einem Durchbruch 5.3 versehen, der eine besonders kompakte Bauform erlaubt. Denn gemäß der Darstellung der Fig. 2 kann das Riegelgehäuse 6 bzw. ein Endbereich des Riegelgehäuses 6 in den Durchbruch 5.3 hineinreichen und somit kann das Sperrelement 5 in der Sperrstellung S auf dem quaderförmigen Riegelgehäuse 6 aufliegen.
Das Sperrelement 5 weist an seiner Unterseite eine Sperrnase 5.2 auf, die aufgrund des Durchbruchs der Fig. 3b in dieser Figur zu erkennen ist. Die Sperrnase 5.2 kann in der Sperrstellung E in einen korrespondierend ausgestalteten Sperrrücksprung 7.1 in den Riegel 7 eingreifen und somit eine Bewegung des Riegels 7 verhindern. Dabei durchgreift dann die Sperrnase 5.2 das Riegelgehäuse 6 bzw. eine Ausnehmung 6.3 des Riegelgehäuses 6 und die Sperrnase 5.2 kann formschlüssig von oben in den Sperrrücksprung 7.1 eingreifen. In der Entriegelungsstellung E, also wenn der Riegel 7 zurückgezogen und in das Riegelgehäuse 6 hineinbewegt ist, fluchtet der Sperrrücksprung 7.1 mit der Ausnehmung 6.3, so dass die Sperrnase 5.2 in den Sperrrücksprung 7.1 eintauchen kann. Wie dies weiterhin in der Darstellung der Fig. 1 zu erkennen ist, ist das Sperrelement 5 über eine als Doppelschenkelfeder ausgebildete Feder 5.1 gegenüber dem Riegelgehäuse 6 vorgespannt. Die Feder 5.1 drückt das Sperrelement 5 somit von oben auf das Riegelgehäuse 6 in die in der Darstellung der Fig. 2 dargestellte Sperrstellung S.
In der Sperrstellung S ist der Riegel 7 nicht bewegbar. Der Riegel 7 ist auf seiner Rückseite über das Zapfenteil 11.1 des Übertragungselements 11 mit dem Betätigungselement 3 zwangsgekoppelt, so dass eine Drehbewegung des Betätigungselements 3 unmittelbar zu einer linearen Bewegung des Riegels 7 führt. Aufgrund der Sperrung des Riegels 7 über das Sperrelement 5 lässt sich dann in der Sperrstellung S entsprechend auch das Betätigungselement 3 nicht mehr bewegen. Das Betätigungselement 3 ist damit gesperrt.
Im vorderen Bereich ist der Riegel 7 mit einer federbelasteten Falle 7.2 verbunden, die gegenüber dem Riegel 7 in gewissen Grenzen linearbeweglich angeordnet ist. Die Falle 7.2 ist dafür in dem Riegel 7 gelagert und durch den in einem Langloch der Falle 7.2 geführten und riegelfest angeordneten Nietstift 7.5 in einem gewissen Umfang vor- und zurückbewegbar. Zudem ist die Falle 7.2 über die in der Darstellung der Fig. 1 zu erkennende Feder 7.4 vorgespannt und sie kann entgegen der Kraft der als Druckfeder ausgebildeten Feder 7.4 in den Riegel 7 hineinbewegt werden, der insofern seinerseits für die Falle als Linearführung dient.
Die Funktionsweise soll nun anhand der Darstellungen der Fig. 3a bis 5b näher erläutert werden. Die Darstellungen der Fig. 3a und 3b zeigen das Sperrelement 5 zunächst in der Sperrstellung S, in welcher dieses in den Riegel 7 eingreift und den Riegel 7 in der Entriegelungsstellung E blockiert. Der Riegel 7 lässt sich somit nicht ausfahren bzw. in die Verriegelungsstellung V überführen und auch das Betätigungselement 3 lässt sich aufgrund der Zwangskoppelung nicht bewegen. In diesem Zustand ist die Gerätetür somit nicht verriegelt und kann geöffnet und geschlossen werden. Zudem besteht nicht die Gefahr, dass der Riegel 7 bei einem Schließen der Gerätetür mit dem Verriegelungsgegenstück 14 kollidiert, da dieser in das Riegelgehäuse 6 hineinbewegt ist, so wie dies auch anhand der Darstellung der Fig. 3b zu erkennen ist.
Wenn die Gerätetür in Richtung derer geschlossenen Position bewegt wird, kommt der Riegel 7 zunächst nicht mit dem Verriegelungsgegenstück 14 in Kontakt. Die an der Spitze des Riegels 7 angeordnete Falle 7.2 kann zwar mit ihrer Anlaufschräge 7.3 das Verriegelungsstück 14 kontaktieren, aufgrund der beweglichen Lagerung der Falle 7.2 kann diese allerdings in Richtung des Riegels 7 und entgegen der Kraft der Feder 7.4 ausweichen, so dass die Falle 7.2 dann hinter das Verriegelungsstück 14 schnappen kann, wenn die Gerätetür weit genug geschlossen wurde.
Wenn die Falle 7.2 bereits hinter das Verriegelungsgegenstück 7.2 greift, kann sich die Gerätetür in einer Vorverriegelungsstellung befinden. Sofern die Gerätetür vorher geschlossen war, können in dieser Stellung aus dem Gerätegehäuse zwischen dem umlaufenden Spalt zwischen der leicht geöffneten Gerätetür und dem Gerätegehäuse bspw. heiße Dämpfe entweichen.
Ab einem gewissen Schließwinkel der Gerätetür kommt das Verriegelungsgegenstück 14 mit der Unterseite des Sperrelements 5 in Kontakt. Die entsprechende Seite des Sperrelements 5 ist somit als Kontaktfläche 5.5 ausgebildet und diese dient zur Kontaktierung des Verriegelungsgegenstücks 14. Die in dieser Stellung dem Sperrelement 5 zugewandte Seite des Verriegelungsgegenstücks 14 ist daher als Freigabeanschlag 14.1 ausgebildet und die Kontaktfläche 5.5 des Sperrelements 5 schlägt dann beim Schließen der Gerätetür an dem Freigabeanschlag 14.1 an, wenn der Riegel 7 an diesem vorbeibewegt wurde.
Wenn die Gerätetür dann weiter geschlossen bzw. weiter in Richtung der geschlossenen Position bewegt wird, wird das Sperrelement 5 durch die Kontaktierung des Freigabeanschlags 14.1 vom Riegelgehäuse 6 abgehoben. Dabei wird dann gemäß der Darstellung der Fig. 4b das Sperrelement 5 entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt und die Sperrnase 5.2 aus dem Sperrrücksprung 7.1 ausgeschwenkt. Die Darstellung der Fig. 4b zeigt diese Stellung.
Erst wenn die Gerätetür dann die geschlossene Position erreicht hat, wurde das Sperrelement 5 so weit verschwenkt bzw. vom Riegelgehäuse 6 abgehoben, dass die Sperrnase 5.2 nicht mehr in den Sperrrücksprung 7.1 eingreift und der Riegel 7 dann in dieser Freigabestellung F des Sperrelements auch in die Verriegelungsstellung V bewegt werden kann. Wenn der Riegel 7 dann durch eine Drehbewegung des Betätigungselements 3 in die Verriegelungsstellung V bewegt und aus dem Riegelgehäuse 6 ausgefahren wird, hintergreift der Riegel 7 das Verriegelungsgegenstück 14. Die dem Freigabeanschlag 14.1 gegenüberliegende Seite des Verriegelungsgegenstücks 14 ist somit als Verriegelungsabschnitt 14.2 ausgebildet und dieser sorgt dafür, dass die Gerätetür dann nicht mehr geöffnet werden kann, wenn der Riegel 7 das Verriegelungsgegenstück 14 bzw. den Verriegelungsabschnitt 14.2 hintergreift.
Wenn die Gerätetür dann wieder geöffnet werden soll, muss der Riegel 7 durch eine entsprechende Bewegung des Betätigungselements 3 zunächst wieder eingezogen und in die Entriegelungsstellung bewegt werden. Wenn die Gerätetür dann ein Stück geöffnet wird, bewegt sich das Sperrelement 5 aufgrund der Vorspannkraft der Feder 5.1 wieder in Richtung der Sperrstellung S und die Sperrnase 5.2 taucht wieder in den Sperrrücksprung 7.1 ein. Wenn die Gerätetür dann so weit geöffnet ist, dass das Sperrelement 5 bzw. die Kontaktfläche 5.5 des Sperrelements 5 nicht mehr in Kontakt mit dem Verriegelungsgegenstück 14 bzw. dem Freigabeanschlag 14.1 steht, befindet sich das Sperrelement 5 in der Sperrstellung S und eine Bewegung des Riegels 7 ist dann nicht mehr möglich.
Insgesamt lässt sich durch diese Ausgestaltung der Verriegelungsbaugruppe 4 eine zuverlässige Blockierung des Riegels 7 in der Entriegelungsstellung E erreichen, so dass es beim Schließen der Gerätetür nicht zu einer die Ele- mente ggf. beschädigenden Kollision zwischen dem Riegel 7 und dem Verriegelungsgegenstück 14 kommen kann. Zudem steht das Sperrelement 5 nicht gegenüber der Kontur der Gerätetür hervor, sondern es kann durch die Betätigung über das Verriegelungsgegenstück 14 erst kurz bevor die Gerätetür komplett geschlossen ist, vom Riegelgehäuse 6 abgehoben und in die Freigabestellung F bewegt werden.
Bezugszeichen:
I Türverschluss
3 Betätigungselement
4 Verriegelungsbaugruppe
5 Sperrelement
5.1 Feder
5.2 Sperrnase
5.3 Durchbruch
5.4 Schrägfläche
5.5 Kontaktfläche
6 Riegelgehäuse
6.1 Führungstunnel
6.2 Vorsprung
6.3 Ausnehmung
6.4 Montageabschnitt
7 Riegel
7.1 Sperrrücksprung
7.2 Falle
7.3 Anlaufschräge
7.4 Feder
7.5 Nietstift
I I Übertragungselement
11.1 Zapfen teil
14 Verriegelungsgegenstück
14.1 Freigabeanschlag
14.2 Verriegelungsabschnitt
V Verriegelungsstellung E Entriegelungsstellung
S Sperrstellung
F Freigabestellung

Claims

Patentansprüche:
1. Türverschluss für Gerätetüren, insbesondere von Heiß-, Gar-, Backoder Kühlgeräten, mit einem gegenüber der Gerätetür bewegbar angeordneten Betätigungselement (3), einem die Bewegung des Betätigungselements (3) übertragenden Übertragungselement (11 ) und einer endseitig des Übertragungselements (11 ) angeordneten Verriegelungsbaugruppe (4), die einen über das Übertragungselement (11 ) zwischen einer Verriegelungsstellung (V) und einer Entriegelungsstellung (E) bewegbar angeordneten Riegel (7) aufweist, mit welchem die geschlossene Gerätetür in der Verriegelungsstellung (V) verriegelbar ist, wobei ein bei geöffneter Gerätetür den Riegel (4) in dessen Entriegelungsstellung (E) blockierendes Sperrelement (5) vorgesehen ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass das Sperrelement (5) Teil der Verriegelungsbaugruppe (4) ist.
2. Türverschluss nach Anspruch 1 oder nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 , gekennzeichnet durch ein Verriegelungsgegenstück (14), insbesondere einen Kloben, welches von dem Riegel (7) in der Verriegelungsstellung (V) hintergriffen werden kann, um eine geschlossene Gerätetür in dieser Position zu verriegeln, wobei das Sperrelement (5) beim Schließen der Gerätetür von dem Verriegelungsgegenstück (14) betätigbar ist.
3. Türverschluss nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrelement (5) im letzten Teil der Schließbewegung der Gerätetür an dem Verriegelungsgegenstück (14) in Anlage gelangen kann, wodurch sich das Sperrelement (5) aus dessen Sperrstellung (S) in eine Freigabestellung (F) bewegen kann.
4. Türverschluss nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster Abschnitt des Verriegelungsgegenstücks (14) als Freigabeanschlag (14.1 ) ausgebildet ist und ein zweiter Abschnitt als Verriegelungsabschnitt (14.2) ausgebildet ist.
5. Türverschluss nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrelement (5) zwischen einer Freigabestellung (F), in welcher der Riegel (4) zwischen der Verriegelungsstellung (V) und der Entriegelungsstellung (E) bewegbar ist, und einer Sperrstellung (S), in welcher eine Bewegung des Riegels (4) blockiert ist, bewegbar ist, wobei das Sperrelement (5) derart ausgebildet und angeordnet ist, dass sich dieses beim Öffnen und Schließen der Gerätetür selbsttätig zwischen der Sperrstellung (S) und der Freigabestellung (F) hin und herbewegt.
6. Türverschluss nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrelement (5) in einer Sperrstellung (S) zur Blockierung des Riegels (4) formschlüssig in den Riegel (4) eingreift.
7. Türverschluss nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel (4) in einem Riegelgehäuse (6) linearbeweglich geführt ist.
8. Türverschluss nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrelement (5) am Riegelgehäuse (6) gelagert ist.
9. Türverschluss nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrelement (5) schwenkbeweglich am Riegelgehäuse (6) gelagert ist.
10. Türverschluss nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrelement (5) über eine Feder (5.1 ) in die Sperrstellung (S) vorgespannt ist.
11 . Türverschluss nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrelement (5) eine Sperrnase (5.2) aufweist, die in der Sperrstellung (S) in einen Sperrrücksprung (4.1 ) des Riegels (4) eingreift.
12. Türverschluss nach einem der Ansprüche 7 bis 11 , dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrelement (5) das Riegelgehäuse (6) zumindest in der Sperrstellung (S) seitlich umgreift.
13. Gerätetür insbesondere für Heiß-, Gar-, Trocken- oder Kühlgeräte gekennzeichnet durch einen Türverschluss (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 12.
14. Verfahren zum Betätigen einer mittels eines Türverschlusses (1 ) verriegelbaren Gerätetür, insbesondere von Heiß-, Gar-, Back- oder Kühlgeräten, der nach einem der Ansprüche 1 bis 12 ausgebildet ist, gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:
Bewegen des Betätigungselements (3) zur Überführung des die Gerätetür (1 ) in einer Verriegelungsstellung (V) gegenüber einem Gerätegehäuse verriegelnden Riegels (7) in eine Entriegelungsstellung (E);
Bewegen der Gerätetür in Richtung deren geöffneter Position; Selbsttätiges Überführen des Sperrelements (5) in eine Sperrstellung (S) zur Blockierung einer Bewegung des Riegels (7) durch die Bewegung der Gerätetür in Richtung deren geöffneter Position.
15. Verfahren nach Anspruch 14 weiter gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:
Bewegen der Gerätetür in Richtung deren geschlossener Position; Anlaufen des Sperrelements (5) an einem Verriegelungsgegen-
5 stück (14) und selbsttätiges Bewegen des Sperrelements (5) in eine Freigabestellung (F) aufgrund einer weitergehenden Bewegung der Gerätetür in Richtung deren geschlossener Position; Bewegen des Betätigungselements (3) zur Überführung des Riegels (3) in die Verriegelungsstellung (V) zur Verriegelung der Geld rätetür in deren geschlossener Position.
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