EP4709668A1 - Rütteltisch zum rütteln von in blattlagen vorliegendem gestapeltem gut - Google Patents

Rütteltisch zum rütteln von in blattlagen vorliegendem gestapeltem gut

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EP4709668A1
EP4709668A1 EP24729964.7A EP24729964A EP4709668A1 EP 4709668 A1 EP4709668 A1 EP 4709668A1 EP 24729964 A EP24729964 A EP 24729964A EP 4709668 A1 EP4709668 A1 EP 4709668A1
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EP
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slot
nozzles
air
vibrating
stacked goods
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Application number
EP24729964.7A
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Hubert Roth
Thomas Zscheile
Frank Cholewik
Stefan EGENOLF
Frank Seidel
Albert BERRES
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Heidelberger Druckmaschinen AG
Original Assignee
Heidelberger Druckmaschinen AG
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Publication date
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Rütteltisch (1) zum Rütteln von in Blattlagen vorliegen- dem Gut (2), beispielsweise von gestapelten Druckbögen. Der Rütteltisch (1) weist auf: - einen neigbaren Auflagetisch (4) auf, wobei der Auflagetisch (4) eine Rüttelplatte mit einer Auflagefläche (5) zum Auflegen des gestapelten Guts (2) aufweist, einen hinteren Anschlag (6) für das aufgelegte gestapelte Gut (2) und zumindest einen seitlichen Anschlag (7) für das aufgelegte gestapelte Gut (2) aufweist, wobei der Auflagetisch (5) aus einer horizontalen Stellung in Richtung der beiden Anschläge (6, 7) neigbar ist, - eine Rütteleinrichtung, die dazu eingerichtet ist, die Rüttelplatte des Auflagetischs (4) in eine Rüttelbewegung zu versetzen, - eine vordere Einblaseinrichtung (13), - eine hintere Gegenblaseinrichtung.

Description

Rütteltisch zum Rütteln von in Blattlagen vorliegendem gestapeltem Gut
B e s c h r e i b u n g
Die Erfindung betrifft einen Rütteltisch zum Rütteln von in Blattlagen vorliegendem Gut, beispielsweise von gestapelten Druckbögen.
Rütteltische weisen in der Regel einen neigbaren Auflagetisch auf, wobei der Auflagetisch eine Rüttelplatte mit einer Auflagefläche zum Auflegen des gestapelten Guts, einen hinteren Anschlag für das aufgelegte gestapelte Gut und zumindest einen seitlichen Anschlag für das aufgelegte gestapelte Gut aufweist, wobei der Auflagetisch aus einer horizontalen Stellung in Richtung der beiden Anschläge neigbar ist. Ferner weist ein Rütteltisch eine Rütteleinrichtung auf, die dazu eingerichtet ist, die Rüttelplatte des Auflagetischs in eine Rüttelbewegung zu versetzen. Durch die Neigung des Auflagetischs und die Rüttelbewegung der Rüttelplatte wird erreicht, dass sich die einzelnen Blattlagen bzw. Bögen kantengenau an den Anschlägen ausrichten. Um nach dem Rütteln eine unerwünschte Verschiebung des gestapelten, ausgerichteten Guts zu verhindern, wird das gestapelte Gut in der Regel mittels einer Klemmeinrichtung zwischen der Rüttelplatte und der Klemmeinrichtung eingeklemmt und mittels eines verfahrbaren Luftausstreichers die Luft zwischen den einzelnen Blattlagen des gestapelten Guts ausgestrichen. Der Stapel bzw. das gestapelte Gut stellt sich nach dem Entlüften als kompakter Block dar und kann so beispielsweise einer nachfolgenden Schneidstation zugeführt werden. Um das Rüttelergebnis und somit das Ausrichten des gestapelten Guts zu verbessern, ist es grundsätzlich bekannt, unter Zuhilfenahme von Blaseinrichtungen Luft zwischen die Blattlagen des gestapelten Guts einzublasen, um dadurch ein Verschieben der einzelnen Blattlagen zueinander zu erleichtern. Ein Rütteltisch mit Blaseinrichtungen wird beispielsweise in der DE 43 07 361 A1 beschrieben.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Rütteltisch derart weiterzubilden, dass mit diesem ein schnelles, kantengenaues Ausrichten des zu rüttelnden Guts auch bei großen Blattlagen, hohem Gewicht und/oder niedrigen Grammaturen gewährleistet wird.
Gelöst wird diese Aufgabe durch einen Rütteltisch, der die Merkmale des Anspruchs 1 aufweist. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
Der erfindungsgemäße Rütteltisch dient zum Rütteln von in Blattlagen vorliegendem gestapeltem Gut, insbesondere von gestapelten Druckbögen. Der Rütteltisch weist zumindest die folgenden Komponenten auf: einen neigbaren Auflagetisch, wobei der Auflagetisch eine Rüttelplatte mit einer Auflagefläche zum Auflegen des gestapelten Guts, einen hinteren Anschlag für das aufgelegte gestapelte Gut und zumindest einen seitlichen Anschlag für das aufgelegte gestapelte Gut aufweist, wobei der Auflagetisch aus einer horizontalen Stellung in Richtung der beiden Anschläge neigbar ist, eine Rütteleinrichtung, die dazu eingerichtet ist, die Rüttelplatte des Auflage- tischs in eine Rüttelbewegung zu versetzen, eine vordere Einblaseinrichtung, wobei die vordere Einblaseinrichtung eine oder mehrere in der Breitenrichtung des gestapelten Guts nebeneinander angeordnete Schlitzdüsen zum Ausgeben von Luft aufweist, wobei die eine oder mehreren Schlitzdüsen dazu eingerichtet sind, von einer dem hinteren Anschlag abgewandten Vorderkante des gestapelten Guts aus Luft zwischen die Blattlagen des gestapelten Guts in Richtung einer an dem hinteren Anschlag anliegenden Hinterkante des gestapelten Guts zu blasen, wobei die Schlitzöffnung der jeweiligen Schlitzdüse sich in der Breitenrichtung erstreckt, wobei die eine oder mehreren Schlitzdüsen, insbesondere gemeinsam, in einer senkrecht zu der Auflagefläche verlaufenden Hochrichtung, somit in Stapelrichtung des gestapelten Guts, verfahrbar sind, eine hintere Gegenblaseinrichtung, wobei die hintere Gegenblaseinrichtung mehrere Luftdüsen zum Ausgeben von Luft aufweist, wobei die mehreren Luftdüsen in der Breitenrichtung des gestapelten Guts zueinander beabstandet im Bereich des hinteren Anschlags angeordnet und dazu eingerichtet sind, von der Hinterkante des gestapelten Guts aus Luft zwischen die Blattlagen des gestapelten Guts in Richtung der Vorderkante des gestapelten Guts zu blasen.
Bei einer Ausführungsform mit mehreren Schlitzdüsen können die mehreren Schlitzdüsen gemeinsam und/oder unabhängig voneinander in der Hochrichtung verfahrbar sein.
Insofern ist bei dem erfindungsgemäßen Rütteltisch vorgesehen, dass der Rütteltisch zwei gegenüberliegende Blaseinrichtungen aufweist, die jeweils in Richtung der anderen Blaseinrichtung Luft in das gestapelte Gut einblasen.
In der Praxis hat sich gezeigt, dass sich das Einblasen von Luft von gegenüberliegenden Seiten des gestapelten Guts aus vorteilhaft auf das kantengenaue Ausrichten der einzelnen Blattlagen beim Rüttelvorgang auswirkt. Es ist insofern vorgesehen, dass beim Rüttelvorgang sowohl von der Hinterkante als auch von der Vorderkante aus Luft in das gestapelte Gut eingeblasen wird. Dabei ist vorgesehen, dass die Vorderkante, die insofern frei ist von einem Anschlag, mittels einer oder mehrerer Schlitzdüsen mit Blasluft beaufschlagt wird. Das Einblasen von der Vorderkante hat den Vorteil, dass das gestapelte Gut über eine große Breite, grundsätzlich über die gesamte Breitenerstreckung der Vorderkante, mit Blasluft beaufschlagt werden kann, da keine Anschläge dort ein Einblasen von Luft verhindern oder behindern. Dadurch ist es möglich, entlang der Vorderkante über die gesamte Breite Luft in das gestapelte Gut und somit zwischen die Blattlagen einzublasen. Dabei ist vorgesehen, dass beim Rüttelvorgang die eine Schlitzdüse oder die mehreren Schlitzdüsen, insbesondere gemeinsam, in Hochrichtung, somit senkrecht zu der Auflagefläche bzw. senkrecht zu der Stapelrichtung des gestapelten Guts verfahren werden, was sich als besonders vorteilhaft hinsichtlich eines kantengenauen und schnellen Ausrichtens der Blattlagen beim Rüttelvorgang erwiesen hat.
Während die Vorderkante möglichst über ihre gesamte Breite oder über zumindest einen Großteil der gesamten Breite, somit über zumindest 50 % der gesamten Breite, mittels der vorderen Einblaseinrichtung mit Blasluft beaufschlagt wird, ist dies im Bereich der Hinterkante nicht notwendig. Vielmehr hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn im Bereich der Hinterkante lediglich lokal, das heißt an einzelnen in der Breitenrichtung voneinander beabstandeten Bereichen, mittels der in Breitenrichtung beabstandeten Luftdüsen der Gegenblaseinrichtung Luft eingeblasen wird.
Es hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn die eingeblasene Luftmenge bzw. die Volumenströme von Gegenblaseinrichtung und Einblaseinrichtung deutlich unterschiedlich sind, insbesondere ein Luftstrom, der von der Einblaseinrichtung eingeblasenen Luft zumindest doppelt so groß ist wie ein Luftstrom, der von der Gegenblaseinrichtung eingeblasen wird.
Ferner hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn die eine oder die mehreren Schlitzdüsen derart angeordnet sind, dass in die Blattlagen im Bereich der Vorderkante ein geschlossenes oder im Wesentlichen geschlossenes, flaches Luftbrett eingeblasen wird, das sich über zumindest 50 %, vorzugsweise über zumindest 60 %, insbesondere über zumindest 90 % der Breitenerstreckung des gestapelten Guts erstreckt.
Es wird als besonders vorteilhaft angesehen, wenn die eine oder die mehreren Schlitzdüsen in der Breitenrichtung eine Strecke abdecken, die zumindest 50 % der Breitenerstreckung des Auflagetischs entspricht.
Vorzugsweise weist die Einblaseinrichtung zumindest vier, vorzugsweise zumindest sechs, insbesondere zumindest sieben einzelne Schlitzdüsen auf. Es wird als besonders vorteilhaft angesehen, wenn diese Schlitzdüsen derart angeordnet sind, dass die Schlitzdüsen in der Breitenrichtung lückenlos oder annähernd lückenlos aneinander anliegen.
Die Luftdüsen der Gegenblaseinrichtung sind vorzugsweise als weitere Schlitzdüsen ausgebildet, wobei eine weitere Schlitzöffnung der jeweiligen weiteren Schlitzdüse sich in der Breitenrichtung erstreckt. Vorzugsweise beträgt der Querschnitt der jeweiligen weiteren Schlitzöffnung in der Hochrichtung 90% bis 120% des Querschnitts der jeweiligen Schlitzöffnung der Schlitzdüsen der Einblaseinrichtung in der Hochrichtung.
Es hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn die weiteren Schlitzdüsen derart angeordnet sind, dass in die Blattlagen im Bereich der Hinterkante ein geschlossenes oder im Wesentlichen geschlossenes, flaches Luftbrett eingeblasen wird, das sich über zumindest 20 %, vorzugsweise über zumindest 30 %, insbesondere über zumindest 50 % der Breitenerstreckung des gestapelten Guts erstreckt. Vorzugsweise erstreckt sich das Luftbrett über höchstens 80% der Breitenerstreckung des gestapelten Guts.
Es wird als besonders vorteilhaft angesehen, wenn die Luftdüsen der Gegenblaseinrichtung zumindest 20 % der Breitenerstreckung des Auflagetischs, vorzugsweise zumindest 30 % der Breitenerstreckung des Auflagetischs, insbesondere zumindest 50 % der Breitenerstreckung des Auflagetischs einnehmen. Es hat sich gezeigt, dass mit einer solchen Gestaltung ein besonders gutes Rüttelergebnis in kurzer Zeit erreicht werden kann. Vorzugsweise nehmen die Luftdüsen der Gegenblaseinrichtung höchstens 80% der Breitenerstreckung des Auflagetischs ein.
Während es sich bei den Düsen der Einblaseinrichtung um Schlitzdüsen handelt, ist dies für die Düsen der Gegenblaseinrichtung nicht zwingend vorgesehen. Es wird in einer weiteren Ausführungsform als vorteilhaft angesehen, wenn die Luftdüsen der Gegenblaseinrichtung einen runden, insbesondere kreisförmigen Austrittsquerschnitt aufweisen. Vorzugsweise betragen die Querschnitte der Luftdüsen in der Hochrichtung 90% bis 120% der Querschnitte der Schlitzöffnungen der Schlitzdüsen in der Hochrichtung.
Im Zusammenhang mit dem Begriff „Düse“ sei angemerkt, dass eine Düse nicht notwendigerweise, aber bevorzugt, eine Querschnittsverengung aufweist.
Es wird als besonders vorteilhaft angesehen, wenn die Gegenblaseinrichtung zumindest vier, vorzugsweise zumindest fünf, insbesondere zumindest sechs Luftdüsen aufweist. Es wird als besonders vorteilhaft angesehen, wenn die Gegenblaseinrichtung höchstens zehn Luftdüsen aufweist.
Je nach Stapelhöhe und Grammatur hat es sich als vorteilhaft und ausreichend erwiesen, wenn die Luftdüsen der Gegenblaseinrichtung höchstens 10 % der Breitenerstreckung des Auflagetischs einnehmen, insbesondere wenn die Luftdüsen der Gegenblaseinrichtung einen runden, insbesondere kreisförmigen Austrittsquerschnitt aufweisen.
Insbesondere wenn die Luftdüsen der Gegenblaseinrichtung als weitere Schlitzdüsen ausgebildet sind, wird es als vorteilhaft angesehen, wenn die Luftdüsen der Gegenblaseinrichtung zumindest 30 % der Breitenerstreckung des Auflagetischs einnehmen, vorzugsweise zumindest 40% der Breitenerstreckung des Auflagetischs einnehmen.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform weist die Einblaseinrichtung eine erste Gebläseeinrichtung auf zum Versorgen der Schlitzdüsen der Einblaseinrichtung mit Luft und die Gegenblaseinrichtung weist eine, von der ersten Gebläseeinrichtung unabhängig arbeitende, zweite Gebläseeinrichtung auf zum Versorgen der Luftdüsen der Gegenblaseinrichtung mit Luft. Dadurch ist es auf einfache Art und Weise möglich, die Luftmenge bzw. die Volumenströme, die von den Düsen der Gegenblaseinrichtung ausgegeben werden und von den Düsen der Einblaseinrichtung ausgegeben werden, unabhängig voneinander zu variieren. Dadurch kann eine Anpassung an die Eigenschaften des zu rüttelnden gestapelten Guts erfolgen, beispielsweise hinsichtlich der Abmessungen des gestapelten Guts, des Gewichts des gestapelten Guts und/oder der Grammaturen der Blattlagen des gestapelten Guts.
Es wird als besonders vorteilhaft angesehen, wenn der Rütteltisch eine Steuereinrichtung aufweist zur Steuerung der Einblaseinrichtung und der Gegenblaseinrichtung. Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die Steuereinrichtung dazu eingerichtet ist, die erste Gebläseeinrichtung und die zweite Gebläseeinrichtung derart anzusteuern, dass die Einblaseinrichtung einen Volumenstrom V_Ein und die Gegenblaseinrichtung einen Gegenvolumenstrom V_Gegen ausgibt, wobei ein Verhältnis des Volumenstroms zu dem Gegenvolumenstrom (V_Ein/V_Gegen) 1 ,5 bis 2,5 beträgt. Insbesondere bei großen Formaten wird dadurch ein gutes Aufschwimmend der Blattlagen beim Rüttelvorgang erreicht, wodurch ein gutes Rüttelergebnis in kurzer Zeit erreicht werden kann.
Es ist aber auch denkbar, dass die Steuereinrichtung dazu eingerichtet ist, die erste Gebläseeinrichtung und die zweite Gebläseeinrichtung derart anzusteuern, dass die Einblaseinrichtung einen Volumenstrom V_Ein und die Gegenblaseinrichtung einen Gegenvolumenstrom V_Gegen ausgibt, wobei ein Verhältnis des Volumenstroms zu dem Gegenvolumenstrom (V_Ein/V_Gegen) zumindest 1 ,8, insbesondere zumindest 3,0, beträgt.
Es wird als besonders vorteilhaft angesehen, wenn die Luftdüsen der Gegenblaseinrichtung in der Hochrichtung verfahrbar sind. In diesem Zusammenhang wird es als besonders vorteilhaft angesehen, wenn die Luftdüsen der Gegenblaseinrichtung in der Hochrichtung weniger weit verfahrbar sind als die eine Schlitzdüse oder die mehreren Schlitzdüsen der Einblaseinrichtung.
Es wird als besonders vorteilhaft angesehen, wenn die Luftdüsen und die Schlitzdüsen dazu eingerichtet sind, während des Rüttelvorgangs in der Hochrichtung zu verfahren, insbesondere hin und her zu verfahren.
Hinsichtlich der Luftdüsen der Gegenblaseinrichtung wird es als besonders vorteilhaft angesehen, wenn die Luftdüsen in einem hinsichtlich der Hochrichtung unteren Bereich des hinteren Anschlags ausgebildet sind.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass der hintere Anschlag Durchgangsöffnungen und/oder Durchgangsschlitze aufweist, die sich in der Hochrichtung erstrecken, wobei die Luftdüsen entlang der Durchgangsöffnungen und/oder Durchgangsschlitze verfahrbar sind. Dabei ist es durchaus denkbar, dass die Düsen die Durchgangsschlitze durchsetzen. Die Gestaltung mit Durchgangsschlitzen hat den Vorteil, dass eingeblasene Luft auch durch die Durchgangsöffnungen und/oder Durchgangsschlitze entweichen kann, wodurch ein Aufstauen von Luft in diesen Bereichen vermieden wird.
Es wird als besonders vorteilhaft angesehen, wenn die Schlitzdüsen und die Luftdüsen beim Verfahren in derselben Ebene liegen.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass der Rütteltisch einen mit dem neigbaren Aufnahmetisch verbundenen Portalrahmen aufweist, wobei die eine Schlitzdüse oder die mehreren Schlitzdüsen in der Hochrichtung verfahrbar in dem Portalrahmen gelagert sind. Die eine oder die mehreren Schlitzdüsen können dabei gemeinsam und/oder jeweils, vorzugsweise jeweils unabhängig, in der Hochrichtung verfahrbar in dem Portalrahmen gelagert sein.
Es wird als besonders vorteilhaft angesehen, wenn der Portalrahmen parallel zu der Auflagefläche in einer senkrecht zu dem hinteren Anschlag verlaufenden Längsrichtung in Richtung des hinteren Anschlags verfahrbar ist. Dadurch kann eine Anpassung des Abstands der einen Schlitzdüse oder der mehreren Schlitzdüsen zu dem hinteren Anschlag in einfacher Art und Weise angepasst werden, um eine optimale Anpassung an unterschiedliche Formate der Blattlagen des gestapelten Guts zu erreichen.
Es wird als vorteilhaft angesehen, wenn der Portalrahmen eine erste sich in der Hochrichtung erstreckende Linearführung aufweist, wobei die eine Schlitzdüse oder die mehreren Schlitzdüsen, insbesondere gemeinsam, in der ersten Linearführung verfahrbar gelagert sind.
Es wird als besonders vorteilhaft angesehen, wenn in dem Portalrahmen eine senkrecht zu der Auflagefläche verfahrbare und parallel zu der Auflagefläche ausgerichtete Niederhalterplatte gelagert ist. Mittels der Niederhalterplatte wird verhindert, dass die oberste oder die obersten Blattlagen aufgrund der relativ großen Luftmenge bzw. starken Luftströmung der Schlitzdüsen der Einblaseinrichtung zu stark ausgelenkt werden oder sich gar vollständig von dem restlichen gestapelten Gut lösen. Die Niederhalterplatte dient insofern dazu, die gestapelte Form des gestapelten Guts zu sichern bzw. beizubehalten. Dabei ist es durchaus denkbar, dass die Niederhalterplatte beabstandet von der obersten Blattlage angeordnet ist, um ein Aufschwimmen der Blattlagen zu ermöglichen. Insbesondere soll die Niederhalterplatte nicht auf die oberste Blattlage drücken bzw. das gestapelte Gut an den Auflagetisch anpressen, da ansonsten ein für das Ausrichten notwendiges Aufschwimmen nicht möglich wäre.
Vorzugsweise ist die Niederhalterplatte hinsichtlich ihrer Ausrichtung in Breitenrichtung lagefixiert an dem Portalrahmen festgelegt. Diese Gestaltung ist besonders einfach und unkompliziert zu erreichen. In der Praxis hat sich gezeigt, dass unabhängig davon, ob der Auflagetisch in Richtung eines linken Anschlags oder in Richtung eines rechten Anschlags geneigt wird, eine ortsunveränderliche Niederhalterplatte ausreichend ist, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Ein Verstellen der Niederhalterplatte hat sich als nicht zwingend notwendig erwiesen.
Bei der Niederhalterplatte handelt es sich vorzugsweise um eine zugeschnittene Platte aus Pappe oder Kunststoff, die eine magnetisierbare oder magnetische Beschichtung aufweist und magnetisch an einem mit dem Portalrahmen verbundenen in der Hochrichtung verfahrbaren Trägerelement befestigt ist. Eine derartige Gestaltung hat den Vorteil, dass durch ein entsprechendes Zuschneiden der Platte eine einfache Anpassung an das Format des zu rüttelnden Stapels erfolgen kann. Vorzugsweise wird die Platte derart zugeschnitten, dass das Format der Bögen des zu rüttelnden Stapels vollflächig oder annähernd vollflächig abgedeckt wird.
In einer Ausführungsform sind in dem Portalrahmen mehrere vordere Niederhalteelemente gelagert, wobei die vorderen Niederhalteelemente in der Breitenrichtung nebeneinander angeordnet sind, wobei die mehreren vorderen Niederhalteelemente unabhängig voneinander von einer Ausgangsstellung in eine Niederhaltestellung überführbar sind und umgekehrt, wobei das vordere Niederhalteelement in der Niederhaltestellung ein Aufschwimmen der Blattlagen in der Hochrichtung begrenzt. In analoger Weise wie bei der Niederhalterplatte wird dadurch verhindert, dass die oberste oder die obersten Blattlagen aufgrund der relativ großen Luftmenge bzw. starken Luftströmung der Schlitzdüsen der Einblaseinrichtung zu stark ausgelenkt werden oder sich gar vollständig von dem restlichen gestapelten Gut lösen. Das Überführen des jeweiligen Niederhalterelements von der Ausgansstellung in die Niederhaltestellung kann beispielsweise durch ein Verfahren in Hochrichtung und/oder ein Verschwenken des vorderen Niederhalteelements erfolgen. Das Vorsehen von mehreren unabhängig verfahrbaren vorderen Niederhalteelementen ermöglicht eine Anpassung an die Breitenerstreckung des zu rüttelnden gestapelten Guts. Ferner wird durch das Überführen der vorderen Niederhalteelemente in die Ausgangsstellung ein Zuführen auf und/oder Abfördern des gestapelten Guts von dem Auflagetisch erleichtert, insbesondere wenn ein mechanischer Greifer für einen solchen Vorgang verwendet wird.
In einer Ausführungsform sind in dem hintern Anschlag ein oder mehrere hintere Niederhalteelemente gelagert, die ein Aufschwimmen der Blattlagen in der Hochrichtung im Bereich der Hinterkante begrenzen. Insbesondere bei einer Ausführungsform der Luftdüsen als Schlitzdüsen hat sich das Vorsehen von einem oder mehreren hinteren Niederhalteelementen als besonders vorteilhaft erwiesen. Das jeweilige hintere Niederhalteelement kann bezüglich des hinteren Anschlags ortsfest sein. Es ist aber auch denkbar, dass das jeweilige hintere Niederhalteelement verfahrbar ist.
Es hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn die eine oder die mehreren Schlitzdüsen entlang der Breitenrichtung verschiebbar und über eine Fixiereinrichtung in der Breitenrichtung lagefixierbar sind. Dadurch kann eine Anpassung an die Neigungsrichtung des Auflagetischs und somit an die Position des gestapelten Guts beim Rüttelvorgang erfolgen, da die von den Schlitzdüsen abgedeckte Breite in der Regel kleiner ist als eine Breite des Auflagetischs. Wenn beim Rütteln der Auflagetisch nach rechts geneigt wird, werden die eine oder die mehreren Schlitzdüsen vorab ebenfalls nach rechts verschoben und dann in dieser Position lagefixiert. Wenn beim Rütteln der Auflagetisch nach links geneigt wird, werden die eine oder die mehreren Schlitzdüsen vorab ebenfalls nach links verschoben und dann in dieser Position lagefixiert. Dabei wird es als vorteilhaft angesehen, wenn der Rütteltisch eine sich in der Breitenrichtung erstreckende Linearführung aufweist, wobei die eine oder mehreren Schlitzdüsen, insbesondere gemeinsam, in der Linearführung verschiebbar gelagert sind und über eine Klemmeinrichtung in der Breitenrichtung lagefixierbar sind. Die Lagefixierung kann beispielsweise über ein Klemmen mittels einer Schnellspannvorrichtung erfolgen. Bei der Linearführung kann es sich beispielsweise um eine Schienenführung handeln.
In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass der Rütteltisch einen Antriebsmotor aufweist, der dazu eingerichtet ist, die eine oder die mehreren Schlitzdüsen entlang der Breitenrichtung zu verfahren, insbesondere die mehreren Schlitzdüsen gemeinsam entlang der Breitenrichtung zu verfahren. Dadurch kann eine Anpassung an die Neigungsrichtung des Auflagetischs und somit an die Position des gestapelten Guts beim Rüttelvorgang erfolgen, da die von den Schlitzdüsen abgedeckte Breite in der Regel kleiner ist als eine Breite des Auflagetischs.
Bei der Verwendung von mehreren Schlitzdüsen hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn die mehreren Schlitzdüsen, insbesondere gemeinsam, in der Breitenrichtung verschiebbar sind. Es ist aber auch durchaus denkbar, dass die mehreren Schlitzdüsen entlang der Breitenrichtung unabhängig voneinander verschiebbar sind, wodurch die Schlitzdüsen weiter auseinander anordenbar sind, um ein breiteres Format abzudecken, oder enger anordenbar sind, um ein kleineres Format in der Breitenrichtung abzudecken.
Bei der Verwendung von mehreren Schlitzdüsen hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn in einer Ausführungsform zumindest eine, vorzugsweise jede, der mehreren Schlitzdüsen unabhängig von den übrigen Schlitzdüsen in der Hochrichtung verfahrbar ist von einer Parkstellung in eine Gebrauchsstellung, wobei die Parkstellung in Hochrichtung oberhalb der Gebrauchsstellung liegt. In der Parkstellung ist die Schlitzdüse vorzugsweise derart positioniert, dass von der Schlitzdüse ausgegebene Luft nicht auf die Vorderkante des gestapelten Guts trifft, beispielsweise dadurch, dass die Schlitzdüse in der Parkstellung oberhalb des gestapelten Guts angeordnet ist. Dadurch kann in vorteilhafter Art und Weise die Einblaseinrichtung auf die Abmessungen des gestapelten Guts angepasst werden, indem je nach Breite des gestapelten Guts und/oder Neigungsrichtung des Auflagetischs solche Schlitzdüsen, die in Breitenrichtung seitlich des gestapelten Guts Luft einblasen würden, in die Parkstellung überführt werden und dadurch nicht in die Vorderkante des gestapelten Guts Luft einblasen. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn die unabhängig verfahrbare Schlitzdüse mit einer anderen Schlitzdüse der mehreren Schlitzdüsen der Einblaseinrichtung strömungstechnisch gekoppelt ist, derart, dass nur gemeinsam Luft durch die verfahrbare Schlitzdüse und die andere Schlitzdüse geblasen werden kann. Wenn die verfahrbare Schlitzdüse hinsichtlich der Breite des gestapelten Guts außerhalb des gestapelten Gut angeordnet ist und somit seitlich an dem gestapelten Gut vorbeiblasen würde, kann die verfahrbare Schlitzdüse in die Parkstellung überführt werden, wodurch Verwirbelungen am seitlichen Rand des gestapelten Guts durch dort eingeblasene Luft vermieden werden können, die sich negativ auf den Rüttelvorgang auswirken könnten.
Als besonders vorteilhaft wird es angesehen, wenn die Einblaseinrichtung ein oder mehrere Prallschilder aufweist, wobei die Prallschilder in der Parkstellung der einen oder mehreren Schlitzdüsen die Schlitzöffnung der in der Parkstellung befindlichen Schlitzdüsen abdeckt. Dadurch wird vermieden, dass von einer in der Parkstellung befindlichen Schlitzdüse Luft in Richtung des hinteren Anschlags bzw. auf die Vorderkante des gestapelten Guts geblasen wird. Zudem wird durch den Prallschild ein ähnlicher Strömungswiderstand im Bereich der in der Parkstellung befindlichen Schlitzdüse erreicht, wie dies der Fall wäre, wenn die Schlitzdüse auf gestapeltes Gut blasen würde, beispielsweise in der Gebrauchsstellung. Strömungstechnisch wird durch den Prallschild quasi ein Vorderkante von gestapeltem Gut simuliert, um einen Strömungswiderstand zu erreichen, der im Wesentlichen dem von gestapeltem Gut entspricht. Dadurch wird bei der in der Parkstellung befindlichen Schlitzdüse durch den Prallschild ein ähnlicher Staudruck erreicht wie bei der strömungstechnisch gekoppelten Schlitzdüse, die an die Vorderkante des Guts bläst, wodurch der Volumenstrom durch die jeweilige Schlitzdüse der strömungstechnisch gekoppelten Schlitzdüsen annähernd gleich ist, unabhängig davon, ob sich eine der strömungstechnisch gekoppelten Schlitzdüsen in der Parkstellung befindet und dadurch nicht auf die Vorderkante des gestapelten Guts einbläst.
Vorzugsweise umfasst die Einblaseinrichtung mehrere Schlitzdüsen, wobei die Ein- blaseinrichtung eine sich in der Breitenrichtung erstreckende Tragleiste aufweist, wobei die Schlitzdüsen jeweils lösbar an der Tragleiste befestigt sind. Dadurch kann eine schnelle und einfache Anpassung der Einblaseinrichtung an das Breitenformat des gestapelten Guts erfolgen. Bei einem größeren Breitenformat wird eine größere Anzahl von Schlitzdüsen verwendet als bei einem kleineren Breitenformat. Bei einer fixen Anzahl von Schlitzdüsen besteht die Problematik, dass bei einem kleineren Breitenformat Luft seitlich an dem gestapelten Gut vorbeiströmt, was sich nachteilig auf das Rüttelergebnis auswirkt. Zudem besteht bei einem seitlichen Überstand der Schlitzdüsen gegenüber der Seitenkante des gestapelten Guts die Problematik, dass ein etwaiger Seitenanschlag nicht bis an die Seitenkante des gestapelten Guts herangefahren werden kann.
Es wird als vorteilhaft angesehen, wenn die Tragleiste mehrere in der Breitenrichtung nebeneinander ausgebildete Schnellspannvorrichtungen zum lösbaren Befestigen der Schlitzdüsen an der Tragleiste aufweist, wobei an der jeweiligen Schlitzdüse eine Einhängestruktur angebracht ist, wobei die jeweilige Schlitzdüse mittels der Einhängestruktur in eine der Schnellspannvorrichtungen eingehängt ist, wobei die jeweilige Schnellspannvorrichtung eine Klemmeinrichtung umfasst zum klemmenden Lagefixieren der jeweiligen Einhängestruktur in der Schnellspannvorrichtung. Die Klemmeinrichtung ist vorzugsweise händisch betätigbar und umfasst einen Kniehebel. Die Schnellspannvorrichtung kann beispielsweise als Exzenterspanner ausgebildet sein.
Vorzugsweise weist die Tragleiste zumindest vier, insbesondere zumindest sechs, vorzugsweise zumindest acht, besonders bevorzugt genau acht Schnellspannvorrichtungen zum lösbaren Befestigen der Schlitzdüsen an der Tragleiste auf.
Es wird als vorteilhaft angesehen, wenn die jeweilige Schlitzdüse ein in der Breitenrichtung hervorstehendes Zentrierelement aufweist, wobei das Zentrierelement der Schlitzdüse in eine korrespondierende Zentrieröffnung der benachbarten Schlitzdüse eingeführt ist zum Zentrieren der Schlitzöffnungen der benachbarten Schlitzdüsen. Dadurch wird bei lösbaren Schlitzdüsen sichergestellt, dass die Schlitzöffnungen möglichst exakt zueinander ausgerichtet sind. Bei einem Versatz der Schlitzöffnungen in Hochrichtung würde dieselbe Blattlage von der durch die eine Schlitzdüse ausgegebenen Luft unterströmt und von der durch die anderen Schlitzdüse ausgegebenen Luft überströmt, was sich nachteilhaft auf den Rüttelvorgang auswirken würde.
Es wird als vorteilhaft angesehen, wenn die Schlitzdüsen in die Schnellspannvorrichtung eingehängt und bei gelöster Schnellspannvorrichtung in der Breitenrichtung begrenzt verschiebbar sind, um durch Verschieben das Zentrierelement der Schlitzdüse in die Zentrieröffnung der benachbarten Schlitzdüse einzuführen oder umgekehrt. Anschließend wird die Schnellspannvorrichtung verspannt und dadurch die entsprechende Schlitzdüse lagefixiert.
Es wird als vorteilhaft angesehen, wenn eine Ausströmrichtung der von der Schlitzdüsen ausgegebenen Luft schräg zu der Auflagefläche des Auflagetischs ist. Vorzugsweise schließen die Ausströmrichtung und die Auflagefläche des Auflage- tischs einen Winkel von 1 ° bis 8° ein. Dieser Winkelbereich hat sich als geeignet für unterschiedliche Stapelhöhen und Grammaturen erwiesen.
Vorzugsweise sind die eine oder mehreren Schlitzdüsen zu der Auflagefläche ver- schwenkbar zur Veränderungen der Ausströmrichtung der von der Schlitzdüsen ausgegebenen Luft bezüglich der Auflagefläche. Je nach Stapelhöhe und Grammatur hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die Ausströmrichtung der von den Schlitzdüsen ausgegebene Luft leicht geneigt zu der Auflagefläche ist, insbesondere um auch die unteren Blattlagen zu durchströmen, da durch die Auflagefläche des Auflagetischs ein Verfahren der einen oder mehreren Schlitzdüsen nach unten begrenzt.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass an dem hinteren Anschlag mehrere in der Breitenrichtung voneinander beabstandete, sich in der Hochrichtung erstreckende, rückseitig geschlossene Abführkanäle ausgebildet sind zum Abführen der mittels der Einblaseinrichtung zwischen die Blattlagen des gestapelten Guts eingeblasenen, an der Hinterkante austretenden Luft in der Hochrichtung. Vorzugsweise sind die Abführkanäle an ihrem unteren, der Auflagefläche zugewandten Ende offen. Vorzugsweise sind die Abführkanäle an ihrem der Auflagefläche abgewandten oberen Ende offen.
Zur Bildung der Abführkanäle ist es durchaus denkbar, dass der hintere Anschlag mehrere in Richtung des gestapelten Guts hervorstehende, sich senkrecht zu der Auflagefläche erstreckende, in der Breitenrichtung beabstandete Abstandshalter aufweist, derart, dass zwischen zwei benachbarten Abstandshaltem je ein senkrecht verlaufender Austrittskanal gebildet ist. Diese Abstandshalter können durchaus durch separate Elemente gebildet sein, die mit dem hinteren Anschlag verbunden sind. Dabei ist es durchaus denkbar, dass die Abstandselemente lösbar mit dem hinteren Anschlag verbunden sind, um durch Austausch der Abstandshalter eine Anpassung der Abführkanäle zu erreichen. Als besonders vorteilhaft wird es angesehen, wenn der jeweilige Abführkanal eine Tiefe von zumindest 4 mm, insbesondere von zumindest 15 mm, aufweist. Unter „Tiefe“ wird vorliegend die Erstreckung des jeweiligen Abführkanals in eine Richtung senkrecht zu der Breitenerstreckung und senkrecht zu der Hochrichtung verstanden.
Es wird als besonders vorteilhaft angesehen, wenn die Luftdüsen der Gegenblaseinrichtung im Bereich zwischen den Abführkanälen angeordnet sind. Es wird ferner als besonders vorteilhaft angesehen, wenn die Abführkanäle frei von Luftdüsen sind. In einer weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, dass zwischen den Luftdüsen der Gegenblaseinrichtung zumindest ein Abführkanal angeordnet ist.
Es wird als besonders vorteilhaft angesehen, wenn der hintere Anschlag mehrere Abstandshalter aufweist, wobei in jedem zweiten Abstandshalter eine Luftdüse der Gegenblaseinrichtung ausgebildet ist.
Es wird als besonders vorteilhaft angesehen, wenn Luftdüsen, die in einem Abstandshalter ausgebildet sind, von einer Vorderkante des Abstandshalters beab- standet sind. Dadurch wird eine Beschädigung durch einen zu starken Luftstrom der aus den Luftdüsen austretenden Luft oder gar ein mechanischer Kontakt zwischen der jeweiligen Luftdüse und der Hinterkante des gestapelten Guts vermieden.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass der Rütteltisch eine Steuereinrichtung aufweist zur Steuerung der Einblaseinrichtung und der Gegenblaseinrichtung, wobei die Steuereinrichtung dazu eingerichtet ist, in Abhängigkeit von Abmessungen des gestapelten Guts und/oder dem Gewicht des gestapelten Guts: beim Rüttelvorgang von der Gegenblaseinrichtung und/oder der Einblaseinrichtung ausgegebene Volumenströme einzustellen und/oder beim Rüttelvorgang die eine Schlitzdüse oder die mehreren Schlitzdüsen der Einblaseinrichtung und/oder die Luftdüsen der Gegenblaseinrichtung entlang von vorgegebenen Verfahrprofilen zu verfahren. Hinsichtlich der Verfahrprofile ist es durchaus denkbar, dass die Schlitzdüsen oder die Schlitzdüse der Einblaseinrichtung in der Hochrichtung hin und her verfahren werden, wobei das gestapelte Gut nicht notwendigerweise bei jedem Verfahren vollständig in der Hochrichtung durchblasen wird.
Grundsätzlich ist es denkbar und auch vorteilhaft, wenn der Rütteltisch ein in der Breitenrichtung verfahrbares Anschlagslineal aufweist, um das gestapelte Gut in seine Bewegung in Breitenrichtung zu beschränken und ggf. hervorstehende Blattlagen durch Zuschieben des verfahrbaren Seitenanschlags in das gestapelte Gut hineinzuschieben. Es ist auch durchaus denkbar, dass dieser verfahrbare seitliche Anschlag beim Rüttelvorgang eine Klopfbewegung durchführt, um ein Ausrichten es gestapelten Guts beim Rüttelvorgang zu begünstigen oder zu beschleunigen.
Vorzugsweise beträgt der Querschnitt der jeweiligen Schlitzdüse in der Hochrichtung und/oder der Querschnitt der jeweiligen weiteren Schlitzdüse in der Hochrichtung von 8 mm bis 15 mm.
In den nachfolgenden Figuren wird die Erfindung anhand von mehreren Ausführungsbeispielen näher dargestellt, ohne auf dieses beschränkt zu sein. Es zeigen:
Fig. 1 eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Rütteltischs mit einer vorderen Einblaseinrichtung und einer hinteren Gegenblaseinrichtung in einer perspektivischen Ansicht von schräg vorne mit gestapelten Gut,
Fig. 2 der Rütteltisch gemäß Fig. 1 in einer Ansicht von schräg hinten,
Fig. 3 der Rütteltisch gemäß Fig. 2 in einer Ansicht von vorne,
Fig. 4 der Rütteltisch gemäß Fig. 2 in einer Ansicht von oben, Fig. 5 der Rütteltisch in einer Schnittansicht gemäß der Linie V-V in Fig. 4,
Fig. 6 der Rütteltisch in einer Ansicht gemäß der Linie Vl-Vl in Fig. 4,
Fig. 7 ein Teilbereich der Einblaseinrichtung des Rütteltischs gemäß Fig. 1 in einer Ansicht von schräg vorne,
Fig. 8 ein Teilbereich der Einblaseinrichtung des Rütteltischs gemäß Fig. 1 in einer Ansicht von schräg hinten,
Fig. 9 eine Schlitzdüse der Einblaseinrichtung in einer perspektivischen Ansicht,
Fig. 10 eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Rütteltischs mit einer vorderen Einblaseinrichtung und einer hinteren Gegenblaseinrichtung in einer perspektivischen Ansicht von schräg hinten mit gestapelten Gut,
Fig. 11 die Gegenblaseinrichtung des Rütteltischs gemäß Fig. 10 in einer Ansicht von hinten,
Fig. 12 die Gegenblaseinrichtung des Rütteltischs gemäß Fig. 10 in einer Ansicht von vorne,
Fig. 13 die Gegenblaseinrichtung des Rütteltischs gemäß Fig. 10 in einer perspektivischen Ansicht von hinten,
Fig. 14 die Gegenblaseinrichtung des Rütteltischs gemäß Fig. 10 in einer perspektivischen Ansicht von vorne,
Fig. 15 die Einblaseinrichtung des Rütteltischs gemäß Fig. 10 in einer perspektivischen Ansicht. In den Figuren sind die Raumrichtungen, nämlich die vertikale Hochrichtung Z, die horizontale Breitenrichtung Y und die horizontale Längsrichtung X durch Pfeile gekennzeichnet.
Die Fig. 1 bis 8 zeigen einen Rütteltisch 1 zum Rütteln von in Blattlagen vorliegenden gestapeltem Gut 2. Das gestapelte Gut 2 besteht aus in einer Stapelrichtung, die vorliegend identisch ist mit der Hochrichtung Z, gestapelten Druckbögen 3.
Der Rütteltisch 1 weist einen neigbaren Auflagetisch 4 auf, wobei der Auflagetisch 4 eine Rüttelplatte mit einer Auflagefläche 5 zum Auflegen des gestapelten Guts 2 aufweist. Der Auflagetisch 4 weist einen hinteren Anschlag 6 und einen seitlichen Anschlag 7 für das aufgelegte gestapelte Gut 2 auf. Der hintere Anschlag 6 kann in der vertikalen Richtung Z verfahren werden, sodass der hintere Anschlag 6 in eine abgesenkte Stellung verfahren werden kann, in der der hintere Anschlag 6 gegenüber der Auflagefläche 5 nach unten verschoben ist, somit nicht gegenüber der Auflagefläche 5 hervorsteht. In der abgesenkten Stellung des hinteren Anschlags 6 kann das gestapelte Gut 2 in der Längsrichtung X von der Auflagefläche 5 heruntergeschoben werden. Die beiden Anschläge 6, 7 schließen einen rechten Winkel ein und dienen zum Ausrichten für das auf der Auflagefläche 5 aufliegende gestapelte Gut 2 beim Rüttelvorgang. Um das auf der Auflagefläche 5 aufliegende gestapelte Gut 2 auszurichten, wird der Auflagetisch 4 aus einer horizontalen Stellung, somit aus einer Position, in der die Auflagefläche 5 horizontal ausgerichtet ist, in Richtung der beiden Anschläge 6, 7 geneigt, um ein kantengenaues Ausrichten des gestapelten Guts 2 an den Anschlägen 6, 7 zu erreichen. In den Figuren ist der Auflagetisch 4 nicht geneigt, sodass die Auflagefläche 5 horizontal ausgerichtet ist.
An dem Rütteltisch 1 ist eine in der Fig. 5 lediglich schematisch dargestellte Rütteleinrichtung 10 in Form eines Rüttelmotors angebracht, die dazu eingerichtet ist, die Rüttelplatte und somit die Auflagefläche 5 in bekannter Art und Weise in eine Rüttelbewegung bzw. Vibrationsbewegung zu versetzen. Auf der Unterseite des Auflagetischs 4 sind seitlich zwei Führungsschienen 8 für einen den Auflagetisch 4 überspannenden, U-förmigen Portalrahmen 9 angeordnet, wobei der Portalrahmen 9 parallel zu der Auflagefläche 5 in der Längsrichtung X in Richtung des hinteren Anschlags 6 verfahrbar ist und umgekehrt. In dem Portalrahmen 9 ist eine nicht näher dargestellte Ausstreicheinrichtung gelagert, wobei im Anschluss an den Rüttelvorgang mittels der Ausstreicheinrichtung die Luft aus dem gestapelten Gut 2 ausgepresst werden kann. Die Ausstreicheinrichtung wird zum Luftausstreichen aus dem gestapelten Gut 2 auf das gestapelte Gut 2 abgesenkt und dann mittels des Portalrahmens 9 in der Längsrichtung X verfahren, um die Luft zwischen den einzelnen Blattlagen des gestapelten Guts 2 auszustreichen.
Ferner ist in dem Portalrahmen 9 ein senkrecht zu der Auflagefläche 5 verfahrbarer Niederhalter in Form einer Niederhalterplatte 11 gelagert. Diese Niederhalterplatte 11 dient dazu, das gestapelte Gut 2 und insbesondere den obersten Druckbogen 3 bzw. die oberen Druckbögen 3 niederzuhalten, um ein Lösen der obersten Druckbögen 3 beim Rüttelvorgang zu verhindern und/oder ein zu starkes Aufschwimmen der obersten Druckbögen 3 beim Rüttelvorgang zu verhindern.
Zum Verbessern und Beschleunigen des Rüttelvorgangs, insbesondere bei hohen Stapellagen, weist der Rütteltisch 1 eine vordere Einblaseinrichtung 13 auf, wobei die vordere Einblaseinrichtung 13 sieben in der Breitenrichtung Y des gestapelten Guts 2nebeneinander angeordnete Schlitzdüsen 14 zum Ausgeben von Luft aufweist. Die Schlitzdüsen 14 sind dazu eingerichtet, von einer Vorderkante 15 des gestapelten Guts 2 aus Luft in Richtung einer an dem hinteren Anschlag 6 anliegenden Hinterkante 16 des gestapelten Guts 2 zu blasen, um Luft zwischen die einzelnen Druckbögen 3 einzubringen, um dadurch ein Schwimmen und somit ein Bewegen der einzelnen Druckbögen 3 zueinander beim Rüttelvorgang zu begünstigen.
Durch die Einblaseinrichtung 13 ist es möglich, mittels des Rütteltischs 1 große Formate und/oder hohe Stapellagen und/oder Druckbögen mit niedriger Grammatur zuverlässig auszurichten.
Die Schlitzöffnung 17 der jeweiligen Schlitzdüse 14 erstreckt sich in der Breitenrichtung Y, wobei die Schlitzdüsen 14 gemeinsam senkrecht zu der Auflagefläche 5, somit in Hochrichtung Z, verfahrbar sind. Zu diesem Zweck sind die Schlitzdüsen 14 an einer gemeinsamen Tragleiste 18 befestigt, wobei die Tragleiste 18 in der Hochrichtung Z verfahrbar mit dem Portalrahmen 9 verbunden ist. Das Antreiben der Verfahrbewegung der Tragleiste 18 in der Hochrichtung Z erfolgt mittels zweier Spindelantriebe 12. Die zwei Spindelantriebe 12 und die Tragleiste 18 sind an zwei Führungsschlitten 30 angebracht, die wiederum entlang einer sich in der Breitenrichtung Y erstreckenden, an dem Portalrahmen 9 befestigten Schienenführung 31 angebracht sind und an dieser in der Breitenrichtung manuell verschiebbar sind, zum Ausrichten der Tragleiste 18 in der Breitenrichtung Y. In der gewünschten Ausrichtung in der Breitenrichtung Y können die Führungsschlitten 30 an der Schienenführung 31 mittels einer zustellbaren Klemmeinrichtung 33 lagefixiert werden.
Die jeweilige Schlitzdüse 14 ist lösbar an der Tragleiste 18 befestigt, wobei die Tragleiste 18 zu diesem Zweck mehrere, nämlich acht, entlang der Tragleiste 18 angeordnete Schnellspannvorrichtung 19 zum Befestigen der einzelnen Schlitzdüsen 14 aufweist. Um die Schlitzdüsen 14 an der Tragleiste 18 zu befestigen, ist an der jeweiligen Schlitzdüse 14 eine bügelförmige Einhängestruktur 20 angebracht, wobei die jeweilige Schlitzdüse 14 mittels der Einhängestruktur 20 in eine der mehreren Schnellspannvorrichtungen 19 eingehängt ist. Zum Lagefixieren der jeweiligen Einhängestruktur 20 an der Tragleiste 18 weist die jeweilige Schnellspannvorrichtung 19 eine Klemmplatte 21 auf, die durch Umlegen eines Exzenterhebels 22 in Richtung der Tragleiste 18 zustellbar ist, wodurch die Einhängestruktur 20 klemmend zwischen der Tragleiste 18 und der Klemmplatte 21 gehalten ist. Vorliegend sind lediglich sieben der acht Schnellspannvorrichtungen 19 mit einer Schlitzdüse 14 bestückt. Die äußerste, in der Fig. 3 rechte, Schnellspannvorrichtung 19 ist unbestückt. Grundsätzlich kann aber auch diese Schnellspannvorrichtung 19 mit einer Schlitzdüse 14 bestückt sein.
Um die Schlitzöffnungen 17 der Schlitzdüsen 14 möglichst exakt zueinander auszurichten und dadurch einen Versatz der Schlitzöffnungen 17 in der Hochrichtung Z zu vermeiden, weist die jeweilige Schlitzdüse 14 ein in der Breitenrichtung Y hervorstehendes Zentnerelement 23 auf, wobei das Zentrierelement 23 in eine korrespondierende Zentrieröffnung 24 der benachbarten Schlitzdüse 14 eingeführt ist.
Die Schlitzdüsen 14 der Einblaseinrichtung 13 werden über eine erste, nicht näher dargestellte, Gebläseeinrichtung mit Luft versorgt, wobei die Schlitzdüsen 14 zu diesem Zweck über nicht näher dargestellte flexible Schläuche mit der ersten Gebläseeinrichtung verbunden sind.
Um einen Luftstau in dem gestapelten Gut 2 zu verhindern und ein vollständiges Durchblasen des gestapelten Guts 2 in der Längsrichtung X zu begünstigen, weist der hintere Anschlag 6 mehrere in der Breitenrichtung Y voneinander beabstandete, sich senkrecht zu der Auflagefläche 5 in der Hochrichtung Z erstreckende, rückseitig geschlossene Abführkanäle 25 auf, zum Abführen der mittels der Einblaseinrichtung 13 zwischen die Blattlagen des gestapelten Guts 2 eingeblasenen, an der Hinterkante 16 des gestapelten Guts 2 austretenden Luft in Hochrichtung Z nach oben und unten. Das gestapelte Gut 2 liegt an den die Abführkanäle 25 begrenzenden Vorsprüngen 26 in der Längsrichtung X an. Die Abführkanäle 25 sind vorliegend sowohl nach oben als auch nach unten offen, wodurch ein besonders effizientes Abführen der an der Hinterkante 16 austretenden Luft erreicht wird.
Um ein Austreten der eingeblasenen Luft an der dem seitlichen Anschlag 7 gegenüberliegenden Seite zu verhindern, weist der Rütteltisch 1 ein in der Breitenrichtung Y des gestapelten Guts 2, verfahrbares Anschlagslineal 27 auf, wobei dieses Anschlagslineal 27 bis an die den seitlichen Anschlag 7 gegenüberliegenden Seitenkante des gestapelten Guts 2 verfahren wird und somit hinsichtlich seiner Stellung an das Format der Druckbögen 3 bzw. des gestapelten Guts 2 angepasst wird.
Zusätzlich zu der vorderen Einblaseinrichtung 13 weist der Rütteltisch 1 eine hintere Gegenblaseinrichtung auf, wobei diese Gegenblaseinrichtung mehrere Luftdüsen 28 zum Ausgeben von Luft aufweist, wobei die mehreren Luftdüsen 28 in der Breitenrichtung Y des gestapelten Guts 2 zueinander beabstandet im Bereich des hinteren Anschlags 6 angeordnet und dazu eingerichtet sind, von der Hinterkante 16 des gestapelten Guts 2 aus Luft zwischen die Blattlagen des gestapelten Guts 2 in Richtung der Vorderkante 15 des gestapelten Guts 2 zu blasen. Vorliegend sind im Bereich des hinteren Anschlags 6 fünf Luftdüsen 28 angeordnet und gemeinsam in der Hochrichtung Z verfahrbar. Zu diesem Zweck sind die Luftdüsen 28 an einem gemeinsamen Tragbalken 29 befestigt, wobei der Tragbalken 29 wiederum mittels zweier Spindelantriebe 12 in der Hochrichtung Z verfahrbar ist.
Während die Schlitzdüsen 14 der vorderen Einblaseinrichtung 13 annähernd über die gesamte Breitenerstreckung Y des gestapelten Guts 2 Luft einblasen und zu diesem Zweck unmittelbar aneinander angrenzen, sind die Luftdüsen 28 der hinteren Gegenblaseinrichtung voneinander beabstandet und weisen jeweils einen kreisförmigen Austrittsquerschnitt auf. Mittels der Luftdüsen 28 der hinteren Gegenblaseinrichtung wird daher lediglich lokal begrenzt und an voneinander beabstandeten Punkten Luft von der Hinterkante 16 aus in das gestapelte Gut 2 eingeblasen. Die hintere Gegenblaseinrichtung hat sich dahingehend als vorteilhaft erwiesen, dass bei besonders großformatigen Druckbögen 3 bzw. Blattlagen des gestapelten Guts
2 zuverlässig ein Durchströmen der von der vorderen Einblaseinrichtung 13 eingeblasenen Luft von der Vorderkante 15 bis zur Hinterkante 16 ermöglicht wird. Durch die Luftdüsen 28 der hinteren Gegenblaseinrichtung werden die einzelnen Blattlagen des gestapelten Guts 2 durch die von der Hinterkante 16 aus eingeblasenen Luft etwas angelupft, sodass der Strömungswiderstand für die von der Vorderkante 15 aus eingeblasenen Luft verringert und dadurch ein vollständiges Durchblasen von der Vorderkante 15 bis zur Hinterkante 16 ermöglicht wird. Da lediglich ein Anlupfen der Blattlagen notwendig ist, können relativ wenig Luftdüsen 28 und ein relativ geringer Volumenstrom verwendet werden und dennoch der gewünschte Effekt erzielt werden. Durch die hintere Gegenblaseinrichtung kann mit einem geringeren Volumenstrom der Einblaseinrichtung 13 gearbeitet werden als dies notwendig wäre, wenn keine hintere Gegenblaseinrichtung vorhanden wäre. Dadurch wird die Belastung der vorderen Kante der Druckbögen 3 beim Einblasen und eine etwaige Beschädigung derselben oder gar ein Einreißen der Druckbögen 3 vermieden.
Durch das Vorsehen der hinteren Gegenblaseinrichtung können auch Druckbögen
3 mit niedriger Grammatur und/oder hohe Stapellagen ohne die Gefahr eines Einreißens oder Zerreißens zuverlässig gerüttelt werden.
Wie insbesondere der Fig. 5 zu entnehmen ist, ist in jedem zweiten Vorsprung 26 des hinteren Anschlags 6 eine Luftdüse 28 angeordnet, wobei die Vorsprünge 26, in denen eine Luftdüse 28 angeordnet ist, einen Durchgangsschlitz 32 aufweisen, der sich in der Hochrichtung Z erstreckt. In diesem Durchgangsschlitz 32 ist die jeweilige Luftdüse 28 angeordnet und entlang des Durchgangsschlitzes 32 in der Hochrichtung Z verfahrbar. Die jeweilige Luftdüse 28 ist dabei gegenüber der an dem hinteren Anschlag 6 anliegenden Hinterkante 16 des gestapelten Guts 2 zurückversetzt, sodass die jeweilige Luftdüse 28 von der Hinterkante 16 beabstandet ist. Dadurch wird eine Beschädigung der Hinterkante 16 des gestapelten Guts 2 durch mechanisches Einwirken der Luftdüsen 28 vermieden.
Die Gegenblaseinrichtung wird über eine zweite Gebläseeinrichtung, die nicht mit der ersten Gebläseeinrichtung, die die Schlitzdüsen 14 der Einblaseinrichtung 13 mit Luft versorgt, identisch ist, mit Luft versorgt. Es wird als besonders vorteilhaft angesehen, wenn die erste Gebläseeinrichtung größer dimensioniert ist als die zweite Gebläseeinrichtung respektive die vordere Einblaseinrichtung 13 mit mehr Blasluft versorgt wird als die hintere Gegenblaseinrichtung.
Die Fig. 10 bis 15 zeigen eine weitere Ausführungsform des Rütteltischs 1 bzw. Komponenten der weiteren Ausführungsform des Rütteltischs 1. Die weitere Ausführungsform unterscheidet sich von der Ausführungsform gemäß der Fig. 1 bis 9 im Wesentlichen durch die nachfolgend beschriebenen Merkmale.
Bei den Luftdüsen 28 der Gegenblaseinrichtung handelt es sich um weitere Schlitzdüsen 40, die ähnlich gestaltet sind wie die Schlitzdüsen 14 der Einlasseinrichtung 13. Diese weiteren, vorliegend vier, Schlitzdüsen 40 weisen jeweils eine weitere Schlitzöffnung 41 auf, die sich in der Breitenrichtung Y erstreckt. Die Schlitzdüsen 40 sind wiederum in einem gemeinsamen Tragbalken 29 gelagert und gemeinsam in Hochrichtung Z verfahrbar. Der hintere Anschlag 6 weist Durchgangsöffnungen 42 auf, wobei die weiteren Schlitzdüsen 40 entlang der Durchgangsöffnungen 42 in Hochrichtung Z verfahrbar sind.
Es hat sich gezeigt, dass die Verwendung von weiteren Schlitzdüsen 40 in der Gegenblaseinrichtung insbesondere bei großformatigen Bögen und einer großen Stapelhöhe vorteilhaft sind.
In dem Portalrahmen 9 sind fünf vordere Niederhalteelemente 50 gelagert, wobei die vorderen Niederhalteelemente 50 in der Breitenrichtung Y nebeneinander angeordnet sind, wobei die vorderen Niederhalteelemente 50 unabhängig voneinander von einer Ausgangsstellung in eine Niederhaltestellung überführbar sind. In der Figur 10 befinden sich die drei linken vorderen Niederhalteelemente 50 in der Niederhaltestellung und die zwei rechten Niederhalterelemente 50 befinden sich in der Ausgangsstellung. In der Niederhaltestellung begrenzen die vorderen Niederhalteelemente 50 ein Aufschwimmen der Blattlagen in der Hochrichtung Z. In analoger Weise wie bei der Niederhalterplatte 11 wird dadurch verhindert, dass die oberste oder die obersten Blattlagen aufgrund der relativ großen Luftmenge bzw. starken Luftströmung der Schlitzdüsen 14 der Einblaseinrichtung 13 zu stark ausgelenkt werden oder sich gar vollständig von dem restlichen gestapelten Gut 2 lösen. Das Überführen des jeweiligen Niederhalterelements 50 von der Ausgansstellung in die Offenstellung erfolgt vorliegend durch ein Verfahren in Hochrichtung Z kombiniert mit einem Verschwenken des vorderen Niederhalteelements 50.
In dem hintern Anschlag 6 sind zwei hintere Niederhalteelemente 51 gelagert, die ein Aufschwimmen der Blattlagen in der Hochrichtung Z im Bereich der Hinterkante 16 des gestapelten Guts 2 begrenzen.
In der Figur 15 ist die Einblaseinrichtung 13 der weiteren Ausführungsform des Rütteltischs 1 isoliert dargestellt. Die mehreren Schlitzdüsen 14 sind in der Breitenrichtung Y voneinander beabstandet, wobei zwischen in der Breitenrichtung Y benachbarten Schlitzdüsen 14 jeweils ein Abstandshalter 60 angeordnet ist, wobei der jeweilige Abstandshalter 60 gegenüber den mehreren Schlitzdüsen 14 in Richtung des hinteren Anschlags 6 hervorsteht. Zudem ist neben den in der Breitenrichtung Y außen liegenden Schlitzdüsen 14 jeweils ein Abstandshalter 60 angeordnet. Die Abstandshalter 60 dienen insbesondere zur Vermeidung eines mechanischen Kontakts zwischen den Schlitzdüsen 14 und dem gestapelten Gut 2 bei einem Rüttelvorgang oder einem Ausschiebevorgang. Die Abstandshalter 60 können zudem in der Hochrichtung Z gegenüber den Schlitzdüsen 14 in Richtung des Auflagetischs 4 hervorstehen. Dadurch können die Abstandshalter 60 die Auflagefläche 5 des Auflagetischs 4 kontaktieren, ohne dass die Schlitzdüsen 14 die Auflagefläche 5 des Auflagetischs 4 kontaktieren. Dadurch kann ein besonders gutes und sauberes Abschieben des gerüttelten Guts 2 von dem Auflagetisch 4 erfolgen. Insbesondere können bei einer solchen Gestaltung auch die untersten Blattlagen durch die Abstandshalter 60 kontaktiert werden, um diese sauber von dem Auflagetisch 4 abzuschieben. Die Abstandshalter 60 weisen an ihrem dem Auflagetisch 14 zugewandten Ende einen Kunststoffgleiter auf, um ein beschädigungsfreies Abgleiten an der Auflagefläche 5 zu begünstigen. Die Abstandhalter 60 sind in der Hochrichtung Z verfahrbar.
Die jeweilige Schlitzdüse 14 ist unabhängig von den übrigen Schlitzdüsen 14 in der Hochrichtung Z verfahrbar von einer in der Parkstellung in eine Gebrauchsstellung, wobei die Parkstellung in Hochrichtung Z oberhalb der Gebrauchsstellung liegt. In der Figur 15 befinden sich die beiden linken Schlitzdüsen 14 in der Gebrauchsstellung, wohingegen sich die beiden rechten Schlitzdüsen in der Parkstellung befinden. Dadurch kann in vorteilhafter Art und Weise die Einblaseinrichtung 13 auf die Breitenerstreckung des gestapelten Guts 2 angepasst werden, indem je nach Breite des gestapelten Guts 2 und/oder Neigungsrichtung des Auflagetischs 4 solche Schlitzdüsen 14, die in Breitenrichtung seitlich des gestapelten Guts 2 Luft einblasen würden, in die Parkstellung überführt werden und dadurch nicht in das gestapelte Gut 2 einblasen.
Die Einblaseinrichtung 13 weist jeweils ein der jeweiligen Schlitzdüse zugeordnetes Prallschild 61 auf, wobei die Prallschilder 61 derart angeordnet sind, das die Prallschilder 61 in der Parkstellung der jeweiligen Schlitzdüse 14 die Schlitzöffnung 17 der Schlitzdüse 14 in Richtung des hinteren Anschlags 6 abdecken. Dadurch wird vermieden, dass von einer in der Parkstellung befindlichen Schlitzdüse 14 Luft in Richtung des hinteren Anschlags 6 geblasen wird. Zudem wird durch den Prallschild 61 ein ähnlicher Strömungswiderstand im Bereich der in der Parkstellung befindlichen Schlitzdüse 14 erreicht, wie dies der Fall wäre, wenn die Schlitzdüse 14 auf gestapeltes Gut 2 blasen würde. Strömungstechnisch wird durch den Prallschild 61 quasi ein Vorderkante 15 von gestapeltem Gut 2 simuliert, um einen Strömungswiderstand zu erreichen, der im Wesentlichen dem von gestapeltem Gut 2 entspricht. Dadurch wird bei der in der Parkstellung befindlichen Schlitzdüse 14 durch den Prallschild 61 ein ähnlicher Staudruck erreicht wie bei der mit dieser in der Parkstellung befindlichen strömungstechnisch gekoppelten Schlitzdüse 14, die an die Vorderkante 15 des Guts 2 bläst, wodurch der Volumenstrom durch die jeweilige Schlitzdüse 14 der strömungstechnisch gekoppelten Schlitzdüsen 14 annähernd gleich ist, unabhängig davon, ob sich eine der strömungstechnisch gekoppelten Schlitzdüsen 14 in der Parkstellung befindet und dadurch nicht auf die Vorder- kante 15 des gestapelten Guts 2 einbläst.
Bezugszeichenliste
1 Rütteltisch
2 gestapeltes Gut
3 Druckbogen
4 Auflagetisch
5 Auflagefläche
6 hinterer Anschlag
7 seitlicher Anschlag
8 Führungsschiene
9 Portalrahmen
10 Rütteleinrichtung
11 Niederhalterplatte
12 Spindelantrieb
13 Einblaseinrichtung
14 Schlitzdüse
15 Vorderkante
16 Hinterkante
17 Schlitzöffnung
18 Tragleiste
19 Schnellspannvorrichtung
20 Einhängestruktur
21 Klemmplatte
22 Exzenterhebel
23 Zentrierelement
24 Zentrieröffnung
25 Abführkanal
26 Vorsprung
27 Anschlagslineal
28 Luftdüse
29 Tragbalken
30 Führungsschlitten 31 Schienenführung
32 Durchgangsschlitz
33 Klemmeinrichtung
40 weitere Schlitzdüse 41 weitere Schlitzöffnung
42 Durchgangsöffnung
50 vorderes Niederhalteelement
51 hinteres Niederhalteelement
60 Abstandselement 61 Prallschild
X Längsrichtung
Y Breitenrichtung
Z Hochrichtung

Claims

P a t e n t a n s p r ü c h e
1. Rütteltisch (1 ) zum Rütteln von in Blattlagen vorliegendem gestapelten Gut (2), aufweisend:
- einen neigbaren Auflagetisch (4), wobei der Auflagetisch (4) eine Rüttelplatte mit einer Auflagefläche (5) zum Auflegen des gestapelten Guts (2), einen hinteren Anschlag (6) für das aufgelegte gestapelte Gut (2) und zumindest einen seitlichen Anschlag (7) für das aufgelegte gestapelte Gut (2) aufweist, wobei der Auflagetisch (5) aus einer horizontalen Stellung in Richtung der beiden Anschläge (6, 7) neigbar ist,
- eine Rütteleinrichtung (10), die dazu eingerichtet ist, die Rüttelplatte des
Auflagetischs (4) in eine Rüttelbewegung zu versetzen,
- eine vordere Einblaseinrichtung (13), wobei die vordere Einblaseinrichtung
(13) eine oder mehrere in einer Breitenrichtung (Y) des gestapelten Guts (2) nebeneinander angeordnete Schlitzdüsen (14) zum Ausgeben von Luft aufweist, wobei die eine oder mehrere Schlitzdüsen (14) dazu eingerichtet sind, von einer dem hinteren Anschlag (6) abgewandten Vorderkante (15) des gestapelten Guts (2) aus Luft zwischen die Blattlagen des gestapelten Guts (2) in Richtung einer an dem hinteren Anschlag (6) anliegenden Hinterkante (16) des gestapelten Guts (2) zu blasen, wobei eine Schlitzöffnung (17) der jeweiligen Schlitzdüse (14) sich in der Breitenrichtung (Y) erstreckt, wobei die eine oder mehreren Schlitzdüsen (14), insbesondere gemeinsam, in einer senkrecht zu der Auflagefläche (5) verlaufenden Hochrichtung (Z) verfahrbar sind,
- eine hintere Gegenblaseinrichtung, wobei die Gegenblaseinrichtung mehrere Luftdüsen (28) zum Ausgeben von Luft aufweist, wobei die mehreren Luftdüsen (28) in der Breitenrichtung (Y) des gestapelten Guts (2) zueinander beabstandet im Bereich des hinteren Anschlags (6) angeordnet und dazu eingerichtet sind, von der Hinterkante (16) des gestapelten Guts (2) aus Luft zwischen die Blattlagen des gestapelten Guts (2) in Richtung der Vorderkante (15) des gestapelten Guts (2) zu blasen.
2. Rütteltisch (1 ) nach Anspruch 1 , wobei die Einblaseinrichtung (13) eine erste Gebläseeinrichtung aufweist zum Versorgen der Schlitzdüsen (14) mit Luft und wobei die Gegenblaseinrichtung eine, von der ersten Gebläseeinrichtung unabhängig arbeitende, zweite Gebläseeinrichtung aufweist zum Versorgen der Luftdüsen (28) der Gegenblaseinrichtung mit Luft.
3. Rütteltisch (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 2, wobei die mehreren Schlitzdüsen (14) in der Breitenrichtung (Y) voneinander beabstandet sind, wobei zwischen in der Breitenrichtung (Y) benachbarten Schlitzdüsen (14) ein Abstandshalter (60) angeordnet ist, wobei der Abstandshalter (60) gegenüber den mehreren Schlitzdüsen (14) in Richtung des hinteren Anschlags (6) hervorsteht, insbesondere zur Vermeidung eines mechanischen Kontakts zwischen den Schlitzdüsen (14) und dem gestapelten Gut (2) bei einem Rüttelvorgang oder einem Ausschiebevorgang.
4. Rütteltisch (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Luftdüsen (28) der Gegenblaseinrichtung gemeinsam in der Hochrichtung (Z) verfahrbar sind.
5. Rütteltisch (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der hintere Anschlag (6) Durchgangsöffnungen (42) und/oder Durchgangsschlitze (32) aufweist, die sich in der Hochrichtung (Z) erstrecken, wobei die Luftdüsen (28) entlang der Durchgangsöffnungen (42) und/oder Durchgangsschlitze (32) verfahrbar sind.
6. Rütteltisch (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Luftdüsen (28) der Gegenblaseinrichtung als weitere Schlitzdüsen (40) ausgebildet sind, wobei eine weitere Schlitzöffnung (41 ) der jeweiligen weiteren Schlitzdüse (40) sich in der Breitenrichtung (Y) erstreckt.
7. Rütteltisch (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei der Rütteltisch (1 ) einen mit dem neigbaren Aufnahmetisch (4) verbundenen Portalrahmen (9) aufweist, wobei die eine Schlitzdüse (14) oder die mehreren Schlitzdüsen (14) gemeinsam und/oder jeweils in der Hochrichtung (Z) verfahrbar in dem Portalrahmen (9) gelagert sind.
8. Rütteltisch (1 ) nach Anspruch 7, wobei der Portalrahmen (9) parallel zu der Auflagefläche (5) in einer senkrecht zu dem hinteren Anschlag (6) verlaufenden Längsrichtung (X) in Richtung des hinteren Anschlags (6) verfahrbar ist.
9. Rütteltisch (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die eine oder die mehreren Schlitzdüsen (14) gemeinsam entlang der Breitenrichtung (Y) verschiebbar sind und über eine Fixiereinrichtung in der Breitenrichtung (Y) lagefixierbar sind.
10. Rütteltisch (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei die Einblaseinrichtung (13) mehrere Schlitzdüsen (14) umfasst, wobei die Einblaseinrichtung (13) eine sich in der Breitenrichtung (Y) erstreckende Tragleiste (18) aufweist, wobei die Schlitzdüsen (14) jeweils lösbar an der Tragleiste (13) befestigt sind.
11 . Rütteltisch (1 ) nach Anspruch 10, wobei die Tragleiste (18) mehrere in der Breitenrichtung (Y) nebeneinander ausgebildete Schnellspannvorrichtungen (19) zum lösbaren Befestigen der Schlitzdüsen (14) an der Tragleiste (18) aufweist, wobei an der jeweiligen Schlitzdüse (14) eine Einhängestruktur (20) angebracht ist, wobei die jeweilige Schlitzdüse (14) mittels der Einhängestruktur (20) in eine der Schnellspannvorrichtungen (19) eingehängt ist, wobei die jeweilige Schnellspannvorrichtung (19) eine Klemmeinrichtung umfasst zum klemmenden Lagefixieren der jeweiligen Einhängestruktur (20) in der Schnellspannvorrichtung (19).
12. Rütteltisch (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 11 , wobei die eine oder mehreren Schlitzdüsen (14) zu der Auflagefläche (5) verschwenkbar sind zur Veränderungen einer Ausströmrichtung der von der Schlitzdüsen (14) ausgegebenen Luft bezüglich der Auflagefläche (5).
13. Rütteltisch (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei an dem hinteren Anschlag (6) mehrere in der Breitenrichtung (Y) voneinander beabstandete, sich in der Hochrichtung erstreckende, rückseitig geschlossene Abführkanäle (25) ausgebildet sind zum Abführen der mittels der Einblaseinrichtung (13) zwischen die Blattlagen des gestapelten Guts (2) eingeblasenen, an der Hinterkante (16) austretenden Luft.
14. Rütteltisch (1 ) nach Anspruch 13, wobei der jeweilige Abführkanal (25) eine Tiefe von zumindest 4 mm aufweist.
15. Rütteltisch (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, wobei der Rütteltisch (1 ) eine Steuereinrichtung aufweist zur Steuerung der Einblaseinrichtung (13) und der Gegenblaseinrichtung, wobei die Steuereinrichtung dazu eingerichtet ist in Abhängigkeit von Abmessungen des gestapelten Guts (2) und/oder dem Gewicht des gestapelten Guts (2):
- beim Rüttelvorgang von der Gegenblaseinrichtung und/oder der Einblaseinrichtung (13) ausgegebene Volumenströme einzustellen und/oder
- beim Rüttelvorgang durchgeführte die eine oder die mehreren Schlitzdüsen (14) der Einblaseinrichtung (13) und/oder die Luftdüsen (28) der Gegenblaseinrichtung entlang von vorgegebenen Verfahrprofilen zu verfahren, insbesondere beim Verfahren die ausgegebenen Volumenströme zu variieren.
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