EP4705590A1 - Aufhängekopf, anordnung mit aufhängekopf und tragschiene, und schalungssystem - Google Patents
Aufhängekopf, anordnung mit aufhängekopf und tragschiene, und schalungssystemInfo
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- EP4705590A1 EP4705590A1 EP24724186.2A EP24724186A EP4705590A1 EP 4705590 A1 EP4705590 A1 EP 4705590A1 EP 24724186 A EP24724186 A EP 24724186A EP 4705590 A1 EP4705590 A1 EP 4705590A1
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Abstract
Die vorliegende Offenbarung beschreibt einen Aufhängekopf (13) zum verfahrbaren Führen einer Tragschiene (12) einer Tragwerksstruktur (8) für eine Schalung (10), zum Betonieren eines von einer Bezugskante (2a) eines Baukörpers (2) eines Bauwerks (1) seitlich abstehenden Betonteils mit an dem Baukörper entlang der Bezugskante (2a) in Längserstreckungsrichtung (x) der Bezugskante (2a) beabstandet voneinander vorgese- henen Halteelementen, wobei der Aufhängekopf (13) an einem der Halteelemente lösbar fixierbar derart anordbar ist, dass eine über die Tragschiene (12) auf den Aufhänge- kopf (13) übertragene Last der Tragwerksstruktur (8) über den Aufhängekopf (13) und das Halteelement in den Baukörper (2) des Bauwerks (1) eingeleitet werden kann, wo- bei der Aufhängekopf (13) ausgeführt ist, im geführten Zustand die Tragschiene (12) in Längserstreckungsrichtung (x) verfahrbar zu führen, und der Aufhängekopf (13) einen Rahmen (21) aufweist, der einen Führungsraum (23) für die Tragschiene (12) mit einer im Querschnitt C-förmigen oder klauenartigen Innenkontur (22) mit einer Öffnung (24) zur verfahrbaren Anbindung der Tragschiene (12) an die restliche Tragwerksstruktur (8) definiert, wobei jeweils an dem Führungsraum (23) zugewandten Abschnitten des Rah- mens (21) ein erstes Anlageelement (25) und ein zweites Anlageelement (26) derart an- geordnet sind, dass das erste Anlageelement (25) eine horizontale Kraftkomponente von der Tragschiene (12) und das zweite Anlageelement (26) eine vertikale Kraftkomponen- te von der Tragschiene (12) aufnehmen und in den Rahmen (21) ableiten können, wo- bei das erste Anlageelement (25) an einem ersten Anlagepunkt (25a) an einer von dem Baukörper (2) abgewandten Seite der Tragschiene (12) anliegt, der in horizontaler Rich- tung weiter von dem Baukörper (2) entfernt ist als ein zweiter Anlagepunkt (26a), an dem das zweite Anlageelement (26) an der Tragschiene (12) anliegt, wenn die Trag- schiene (12) von dem Aufhängekopf (13) geführt ist. Ferner sind eine Anordnung des Aufhängekopfs (13) mit der Tragschiene (12) und ein entsprechendes Schalungssystem beschrieben.
Description
Aufhängekopf, Anordnung mit Aufhängekopf und Tragschiene, und Schalungssystem
Die Erfindung betrifft einen Aufhängekopf zum verfahrbaren Führen einer Tragschiene einer Tragwerksstruktur für eine Schalung, eine Anordnung des Aufhängekopfs mit der Tragschiene, und ein Schalungssystem mit der Tragwerksstruktur für die Schalung, mehreren an Halteelementen geführten Aufhängeköpfen und der in den Aufhängeköpfen geführten Tragschiene.
Bei der Errichtung von Bauwerken können Bauteile, die von einer Bezugskante eines Baukörpers eines Bauwerks seitlich abstehen insbesondere auskragen, mittels einer Schalung betoniert werden, die mittels einer Tragwerksstruktur entlang der Bezugskante geführt werden kann. Die Tragwerksstruktur ist dabei an einer Tragschiene befestigt, die in an dem Baukörper angeordneten Aufhängeköpfen verschiebbar gehalten wird. Mit Fortschritt der Betonierung wird die Tragwerksstruktur mit der Schiene entlang der Bezugskante mitgeführt. Die Aufhängeköpfe sind wiederverwendbar, werden also nach Fertigstellung des Baus oder eines Bauabschnitts entfernt. Eine solche Tragwerksstruktur wird auch als untenfahrender Schalwagen bezeichnet.
Eine solche Bautechnik findet typischerweise Anwendung im Brückenbau, bei dem lange Bauwerksabschnitte, insbesondere Fahrbahnen oder Fahrbahnunterbauten, betoniert werden, die oft seitlich auskragende Fahrbahnteile umfassen.
Zur Ableitung von Fasten, insbesondere der Betonierlast auf der Schalung, werden dabei oft zusätzliche Zuganker verwendet, die zwischen dem Schalwagen und einer Stützkonstruktion in Form von Gerüsten, die an dem Bauwerk bzw. einer Rohbaustruktur zu errichten ist, verbunden werden. Die Zuganker müssen mit jedem Verschieben des Schalwagens von der Stützkonstruktion gelöst und an anderer Stelle wieder angebracht werden. Dies erfordert oft auch einen mit dem Schalwagen mitwandernden Auf- und Abbau von Elementen des Gerüsts. Derartige Tragwerksstrukturen sind auch an der Oberseite des Bauwerks vorzusehen und Überspannen dieses auch oft in der Breite und
liegen somit im gleichen Bereich, in dem oft auch noch andere Arbeiten durchgeführt werden müssen.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Herstellung eines von einer Bezugskante eines Baukörpers eines Bauwerks seitlich abstehenden, insbesondere auskragenden Betonteils mittels einer verfahrbaren Tragwerksstruktur für eine Schalung mittels einer Aufhängung zu ermöglichen, die so stabil und steif ist, dass alle Lasten abgetragen werden und die gleichzeitig eine beliebige Positionierung der Schalung in Längserstreckungsrichtung zur Betonierung ermöglicht. Insbesondere ist eine Aufgabe der Erfindung, eine solche Aufhängung zu finden, die die Verwendung einer insbesondere im oberen Bereich des Bauwerks zu errichtenden oder dieses überspannenden Gerüststruktur zur Befestigung von Zugankern zum Abfangen einer Betonierlast entbehrlich macht.
Die Aufgabe wird wenigstens in Teilaspekten mit einem Aufhängekopf mit den Merkmalen des Anspruchs 1 , einer Anordnung mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs 14 und einem Schalungssystem mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs 16 gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen und vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung bilden den Gegenstand der Unteransprüche.
Ein Gesichtspunkt der Erfindung ist ein Aufhängekopf zum verfahrbaren Führen einer Tragschiene einer Tragwerksstruktur für eine Schalung, insbesondere in Form eines un- tenfahrenden Schalwagens, zum Betonieren eines von einer Bezugskante eines Baukörpers eines Bauwerks seitlich abstehenden, insbesondere auskragenden Betonteils. Der Aufhängekopf ist ausgeführt, an einem von mehreren Halteelemente, die an dem Baukörper entlang der Bezugskante in Längserstreckungsrichtung der Bezugskante beab- standet voneinander vorgesehen sind, lösbar fixierbar derart angeordnet zu sein, dass eine über die Tragschiene auf den Aufhängekopf übertragene Last der Tragwerksstruktur, insbesondere deren Eigengewicht und eine Betonierlast der Schalung, über den Aufhängekopf und das Halteelement in den Baukörper des Bauwerks eingeleitet werden kann, und ist weiter ausgeführt, im geführten Zustand die Tragschiene in Längserstreckungsrichtung verfahrbar zu führen. Der Aufhängekopf weist einen Rahmen auf, der
einen Führungsraum für die Tragschiene mit einer im Querschnitt C-förmigen oder klauenartigen Innenkontur mit einer Öffnung zur verfahrbaren Anbindung der Tragschiene an die restliche Tragwerksstruktur definiert. Dabei sind jeweils an dem Führungsraum zugewandten Abschnitten des Rahmens ein erstes Anlageelement und ein zweites Anlageelement derart angeordnet, dass das erste Anlageelement eine horizontale Kraftkomponente von der Tragschiene und das zweite Anlageelement eine vertikale Kraftkomponente von der Tragschiene aufnehmen und in den Rahmen ableiten können. Ferner ist vorgesehen, dass das erste Anlageelement an einem ersten Anlagepunkt an einer von dem Baukörper abgewandten Seite der Tragschiene anliegt, der in horizontaler Richtung weiter von dem Baukörper entfernt ist als ein zweiter Anlagepunkt, an dem das zweite Anlageelement an der Tragschiene anliegt, wenn die Tragschiene von dem Aufhängekopf geführt ist.
Unter verfahrbar können im Sinne der Erfindung alle Arten von verschieblich oder beweglich oder dergleichen verstanden werden, insbesondere ist damit eine lineare Bewegung entlang der Bezugskante gemeint. Es versteht sich, dass in der Praxis Teile des Schalwagens mehrere Funktionen erfüllen können und auch baulich miteinander überschneiden können. Beispielsweise kann eine Schalung, etwa eine Schalplatte, so ausgebildet sein, dass sie auch zur Tragfähigkeit beiträgt, insbesondere wenn sie mit einem Gestell fest verschraubt ist. Die Tragschiene kann mit einem Gestell fest verschweißt sein oder über ein Verbindungselement mit ihm verschraubt sein. Die Tragschiene soll für die Zwecke der Erfindung als Teil der Tragwerksstruktur verstanden werden. Im Sinne der Erfindung soll aber nur der Teil der Tragwerksstruktur oder eines schienenartigen Bauteils, der sich innerhalb des Führungsraums befindet, als Tragschiene verstanden werden. Die Öffnung dient dazu, dass ein Verbindungselement zwischen der Tragschiene und dem Rest der Tragwerksstruktur (Gestell) den Aufhängekopf durchfahren kann, ohne anzustoßen, und ist vorzugsweise von dem Baukörper abgewandt. Der Querschnitt des Führungsraums ist normal zur Längserstreckungsrichtung bzw. normal zu einer Schienenachse, die parallel zur Längserstreckungsrichtung verläuft, genommen. Soweit verlangt wird, dass das erste Anlageelement eine horizontale Kraftkomponente von der Tragschiene und das zweite Anlageelement eine vertikale Kraftkomponente von der Tragschiene aufnehmen und in den Rahmen ableiten können, umfasst
dies sowohl eine Anordnung, bei der das erste Anlageelement eine horizontale Kraftkomponente vollständig aufnimmt und das zweite Anlageelement die vertikale Kraftkomponente vollständig aufnimmt, als auch Anordnungen, bei denen das erste und das zweite Anlageelement auch Anteile der jeweils anderen Kraft kom ponente aufnehmen können, und zwar gleichsinnig oder gegensinnig. Soweit von Anlagepunkten die Rede ist, kann dies sowohl Ausführungen, in denen die Anlageelemente jeweils nur einen Anlagepunkt an der Tragschiene aufweisen, also auch Ausführungen, in denen die Anlageelemente mehrere Anlagepunkte an der Tragschiene aufweisen, die entlang einer Linie oder einem Flächenabschnitt oder einer Gesamtfläche des jeweiligen Anlageelements verteilt sind oder sich kontinuierlich erstrecken. Mit anderen Worten, ein Anlagepunkt kann auch eine linienförmige oder flächige Ausdehnung haben. Für einen Vergleich einer Lage von Anlagepunkten ist in solchen Fällen der jeweilige Mittelpunkt oder Flächenschwerpunkt maßgeblich. Ein Abstand vom Baukörper ist vorzugsweise von einer Mitte oder einem Flächenschwerpunkt des Baukörpers aus oder von einer Seitenfläche oder einer Wandung, an welcher sich der Aufhängekopf abstützt oder welcher der Aufhängekopf oder dessen Rahmen oder der Führungsraum in seitlicher Richtung zugewandt ist, oder von der Bezugskante aus gemessen. Dabei entspricht eine seitliche Richtung einer horizontalen Richtung, die rechtwinklig zu der Längserstreckungs- richtung steht. Anders ausgedrückt entspricht der Abstand vom Baukörper einem horizontalen Abstand von einer dem Bauwerk in seitlicher Richtung am nächsten liegenden Fläche oder Kontur des Aufhängekopfs.
Mit der erfindungsgemäßen Anordnung der Anlageelemente an dem Rahmen des Aufhängekopfs in dem einzigen von dem Rahmen C-förmig oder klauenartig begrenzten Führungsraum kann der Rahmen besonders kompakt ausgebildet sein und eine besonders hohe Steifigkeit aufweisen, und kann auch die Tragschiene einen besonders kompakten, vorteilhaft auch einen geschlossenen, Querschnitt und damit eine besonders hohe Steifigkeit aufweisen. Somit ist auch unter hoher Last beim Betonieren eine Verformung des Systems aus Aufhängekopf und Tragschiene mit daran angebrachtem Gestell der Tragwerksstruktur sehr gering oder verschwindend, und die Lage der Schalung kann mit hoher Genauigkeit eingehalten werden. Daher können externe, d.h. zusätzlich von der Bauseite her insbesondere von oben abgestützte Tragstrukturen wie etwa Zug-
anker, die am Bauwerk zum Abfangen insbesondere der Betonierlast fest montiert sind, entbehrlich werden. Dies bewirkt einen erheblich reduzierten Aufwand an Gerät, Arbeitsmitteln, Arbeitskräften und Arbeitszeit sowohl bei der Vorbereitung der Baustelle als auch bei der Einrüstung und Umrüstung der mit dem Baufortschritt wandernden Schalung.
Die Erfindung ist vorteilhaft anwendbar für Betonierarbeiten an langgestreckten Bauwerken, wie etwa Brücken. Dort ist typischerweise ein langgestreckter Baukörper wie etwa ein über Säulen abgestützter Trog in Stahlbauweise vorhanden. Auf einem Mittelteil wird dann ein Mittelteil einer Fahrbahn betoniert, seitlich auskragende Teile der Fahrbahn werden anschließend oder auch gleichzeitig mit dem Mittelteil betoniert. An einer Kante des Troges werden typischerweise die Aufhängeköpfe angeschraubt oder mittels Konsolen abgehängt. Die Konsolen können an dem Stahltrog entlang der Bezugskante angeschraubt oder angeschweißt werden, sie können nach dem Betonieren entfernt werden, sofern sie noch zugänglich sind, oder am Baukörper, vom Beton verdeckt, verbleiben. Die Aufhängeköpfe werden nach dem Betonieren entfernt. Da durch den Wegfall von oberhalb des Bauwerks angeordneten Gerüsten oder dergleichen die Oberseite des Baukörpers frei ist, kann dort ungestört weitergearbeitet werden.
Es sei angemerkt, dass der Baukörper auch andere Formen aufweisen und Bauweisen aufweisen kann. Beispielsweise kann der Baukörper, an welchem die Bezugskante verläuft und an welchem die Aufhängeköpfe angebracht werden, auch ein bereits fertiggestellter Betonkörper sein. Die Anwendung der Erfindung ist auch nicht auf Brücken und nicht einmal auf langgestreckte Bauwerke beschränkt. Beispielsweise können Balkone an Gebäuden auf ähnliche Weise betoniert werden. Es ist auch nicht zwingend, dass das zu betonierende Betonteil auskragt, vielmehr ist die Erfindung auch auf Situationen anwendbar, in welchen ein zwei seitliche Baukörper überspannendes Betonteil betoniert werden soll. In einem solchen Fall kann die Tragwerksstruktur an beiden seitlichen Baukörpern mittels Schienen, die in den erfindungsgemäßen Aufhängeköpfen geführt sind, abgehängt sein.
Das erste Anlageelement und das zweite Anlageelement können beispielsweise Rollen oder Anlageplatten oder eine Beschichtung aufweisen, welche an der Tragschiene anliegt oder anliegen, wenn die Tragschiene von dem Aufhängekopf geführt ist. Diese Elemente können zum Austausch an dem Rahmen lösbar fixiert sein, bei verschleißlosem oder -armem Betrieb auch unlösbar. Anlageelemente, die als Anlageplatten ausgeführt sind, können eine im Wesentlichen flache oder im Wesentlichen flach ballige (sphärisch mit einem Krümmungsradius in jeder Richtung, der größer oder viel größer als eine größte Abmessung der Fläche ist) oder eine allgemein konvexe oder auch konkave Anlagefläche aufweisen. Durch eine flach ballige Form kann ein definierter Anlagepunkt sichergestellt werden, der auch bei Verflächigung aufgrund von Druckverformung oder Verschleiß seinen Ort im Wesentlichen beibehält. Anlageplatten können aus einem Gleitlagerwerkstoff wie etwa bestimmten Kunststoffen, Keramiken, Sintermetallen oder dergleichen hergestellt sein. Beschichtungen können Gleitschichtmaterialien oder Opferschichten aufweisen. Anlageplatten oder sonstige flächige Anlageelemente können auch eine in Eängserstreckungsrichtung verlaufende Nut aufweisen, wodurch beispielsweise ein Anhaften verhindert werden kann und welche auch verriebenen Schmutz aufnehmen kann.
In Ausführungsformen können Kraftaufnahmerichtungen des ersten Anlageelements und des zweiten Anlageelements in der Querschnittsebene einen Winkel von wenigstens 30° oder wenigstens 40° oder wenigstens 60° oder wenigstens 75° oder wenigstens 90° und/oder von höchstens 150° oder höchstens 130° oder höchstens 1 15° oder höchstens 90° zueinander aufweisen. Dabei sind die Kraftaufnahmerichtungen jeweils flächennormal bei flächigen Aufnahmeelementen, radial bei Rollen definiert. Ein Winkel von mehr als 90°, beispielsweise etwa 1 10°, kann vorteilhaft sein, um die Öffnung des Führungsraums so zu gestalten, dass ein Verbindungselement zwischen Tragschiene und Gestell der Tragwerksstruktur ausreichend Platz beim Verschieben der Tragwerksstruktur hat. In der praktischen Auslegung wird es vorteilhaft sein, den Raumgewinn gegen eine mögliche Belastungserhöhungen an den Anlageelementen und/oder am Rahmen des Aufhängekopfs abzuwägen. Vorteilhaft kann eine Kraftaufnahmerichtung des ersten Anlageelements in horizontaler Richtung verlaufen oder um höchstens 5° oder höchstens 10° oder höchstens 15° oder höchstens 20° oder höchstens 25° oder
höchstens 30° oder höchstens 35° oder höchstens 40° oder höchstens 45° von der Horizontalen abweichen. Auch kann eine Kraftaufnahmerichtung des zweiten Anlageelements in vertikaler Richtung verlaufen oder um höchstens 5° oder höchstens 10° oder höchstens 15° oder höchstens 20° oder höchstens 25° oder höchstens 30° oder höchstens 35° oder höchstens 40° oder höchstens 45° von der Vertikalen abweichen.
In Ausführungsformen kann der Rahmen eine wenigstens im Wesentlichen ebene Seitenanlagefläche aufweisen, welche ausgebildet ist, an einer Seitenfläche des Baukörpers anzuliegen, wenn der Anlagekopf an einem der Halteelemente fixiert ist. Dadurch kann der Aufhängekopf besonders stabil am Baukörper positioniert werden. Dabei kann der Rahmen ein oder mehrere Durchgangsbohrungen und/oder wenigstens ein Durchgangslangloch durch die Seitenanlagefläche hindurch sich erstreckend zur Verschraubung und/oder Ausrichtung an der Seitenfläche aufweisen. Dies ermöglicht eine einfache Anbringung des Aufhängekopfs in Fällen, in welchen die Halteelemente beispielsweise einfache Bohrungen am Baukörper sind bzw. aufweisen.
In weiteren Ausführungsformen kann der Rahmen eine wenigstens im Wesentlichen ebene Überkopfanlagefläche aufweisen, welche ausgebildet ist, an einer nach unten weisenden Fläche des Baukörpers anzuliegen, wenn der Anlagekopf an einem der Halteelemente fixiert ist. Dadurch kann der Aufhängekopf besonders stabil am Baukörper positioniert werden. Dabei kann der Rahmen vorzugsweise ein oder mehrere Durchgangsbohrungen und/oder wenigstens ein Durchgangslangloch durch die Überkopfanlagefläche hindurch sich erstreckend zur Verschraubung und/oder Ausrichtung an der nach unten weisenden Fläche des Baukörpers aufweisen. Dies ermöglicht eine einfache Anbringung des Aufhängekopfs in Fällen, in welchen die Halteelemente beispielsweise einfache Bohrungen am Baukörper sind bzw. aufweisen.
In weiteren Ausführungsformen kann der Rahmen zwei vorzugsweise parallele, in Längserstreckungsrichtung voneinander beabstandete Wangen aufweisen, die jeweils eine wenigstens im Wesentlichen vertikale Innenfläche aufweisen, wobei die Innenflächen der Wangen zueinander weisen und vorzugsweise wenigstens im Wesentlichen parallel zueinander verlaufen. Dabei können die Innenflächen zwischen sich einen
Montageraum definieren, der von oben durch eine Montageöffnung zugänglich ist und vorzugsweise von unten und/oder von einer von dem Bau körper abgewandten Seite oder von schräg unten durch eine Handhabungsöffnung zugänglich ist. Die Wangen können durch Zwischenstücke wie etwa angesetzte Platten, Profile oder Rohrstücke oder über abgewinkelte Abschnitte in der Längserstreckungsrichtung miteinander verbunden sein. Alternativ können die Wangen auch einstückig miteinander ausgebildet sein.
In weiteren Ausführungsformen kann zumindest ein von einer Außenfläche einer der Wangen in der Längserstreckungsrichtung abragendes Arretierelement ein reversibel an die Tragschiene anlegbares Arretieranlageelement, insbesondere in Form einer Schraube, aufweisen, dessen Anlagefläche an die Tragschiene anlegbar ist, um den Aufhängekopf an der Tragschiene zu arretieren, wenn die Tragschiene von dem Aufhängekopf geführt ist. Durch die Arretierung des Aufhängekopfes an der Tragschiene und umgekehrt ist es möglich, den oder die Aufhängeköpfe zusammen mit der Tragschiene zu transportieren und/oder die Aufhängeköpfe über die Tragschiene miteinander verbunden zueinander auszurichten und zusammen an dem Baukörper mittels der Halteelemente zu montieren. Nach der Montage der Hängeköpfe an dem Baukörper kann das Arretieranlageelement von der Tragschiene gelöst werden, um die Tragschiene gegenüber dem Aufhängekopf bewegen zu können.
Vorteilhafterweise weisen von voneinander abgewandten Außenflächen der Wangen in der Längserstreckungsrichtung abragende Arretierelementabschnitte jeweils ein reversibel an die Tragschiene anlegbares Arretieranlageelement auf, wobei vorzugsweise das Arretierelement die zwei voneinander beabstandeten Wangen miteinander verbindet und besonders bevorzugt einstückig ausgebildet ist. Auf diese Weise kann die Tragschiene an nur einem Aufhängekopf in kompakter Bauform und in einfacher, kostengünstiger Weise mit zwei voneinander beabstandeten Arretieranlageelementen arretiert werden. Einstückigkeit des Arretierelements führt nicht nur zu hoher Stabilität des Arretierelementes selbst, um große Arretierkräfte in die Tragschiene einleiten zu können, sondern auch zu einer erhöhten Stabilität des Aufhängekopfes, wenn das Arretierele-
ment als Rahmenelement die zwei voneinander beabstandeten Wangen miteinander verbindet.
In Ausführungsformen kann der Aufhängekopf zumindest eine Einhängeachse in der Längserstreckungsrichtung an oder zwischen den Wangen und zumindest ein Anlageelement, vorzugsweise eine Anlageachse in der Längserstreckungsrichtung, an oder zwischen den Wangen aufweisen, z. B. mittels Bohrungen in den Wangen und in die Bohrungen eingesetzter oder die Bohrungen durchdringender Stifte oder Bolzen. Die Einhängeache und das Anlageelement kann zwischen dem Führungsraum und dem Baukörper zugewandten Seiten oder an den dem Baukörper zugewandten Seiten der Wangen angeordnet sind, wenn die Tragschiene von dem Aufhängekopf geführt ist. Dies ermöglicht, den Aufhängekopf von oben in einen Aufhängeadapter einzuhängen und an den Aufhängeadapter anzulegen, ohne dass es hierfür eines manuellen Eingriffs am Ort des Aufhängekopfes und/oder Aufhängeadapters bedarf. Beispielsweise kann bei entsprechend eingerichtetem Aufhängeadapter der Aufhängekopf in den Aufhängeadapter mittels eines Krans in den Aufhängeadapter ein- und/oder ausgehängt werden.
In Ausführungsformen können die Wangen jeweils eine an ihren Innenflächen angeordnete Aufnahmestruktur mit jeweils einer nach unten weisenden und zum Baukörper hin abfallenden Aufnahmefläche, eine sich von der Aufnahmefläche nach unten erstreckende innere Begrenzungsfläche und eine sich von der Aufnahmeflächen nach unten erstreckende äußere Begrenzungsflächen aufweisen, wobei die innere Begrenzungsfläche näher am Baukörper liegt als die äußere Begrenzungsfläche. Hierzu passend kann ein Montagekeil vorgesehen sein, der eine an die Aufnahmestruktur angepasste Form mit einer ersten Keilfläche und einer zweiten Keilfläche, einer schmalen Endfläche, welche die Keilflächen am verjüngten Ende miteinander verbindet, einer breiten Endfläche, welche die Keilflächen am erweiterten Ende miteinander verbindet, und zwei vorzugsweise im Wesentlichen parallelen Seitenflächen derart aufweist, dass sich der Montagekeil mit der ersten Keilfläche an den Aufnahmeflächen abstützen kann, während die zweite Keilfläche von den Aufnahmeflächen weg weist und die schmale Endflächen sich wahlweise wenigstens teilweise an der inneren Begrenzungsfläche oder der äußeren Begrenzungsfläche abstützen kann, während die breite Endfläche sich dementspre-
chend wenigstens teilweise an der äußeren Begrenzungsfläche oder der inneren Begrenzungsfläche abstützt, und die Seitenflächen zwischen den zueinander weisenden Innenflächen der Wangen gehalten werden. Ein Durchgangsloch kann sich von der zweiten Keilfläche flächennormal ausgehend zu der ersten Keilfläche erstrecken, und die Montageöffnung kann derart ausgebildet sein, dass ein durch das Durchgangsloch geführter Bolzen sich durch die Montageöffnung hindurch nach oben oder in einer schräg nach oben zu dem Baukörper hin geneigten Richtung erstrecken kann, wobei eine Achse des Durchgangslochs vorzugsweise durch den Führungsraum hindurch verläuft. Durch das Durchgangsloch hindurch kann ein Bolzen geführt werden, um den Aufhängekopf mit einem Halteelement zu verbinden. Der Montagekeil kann je nach Ausrichtung der schmalen und breiten Endflächen unterschiedliche Ausrichtungen des Bolzens bezüglich des Rahmens ermöglichen. So kann insbesondere eine vertikal nach oben weisende oder eine schräg nach oben zum Baukörper hin, beispielsweise in etwa in Richtung der Bezugskante, weisende Erstreckung des Bolzens ermöglicht werden.
In Ausführungsformen kann ein Aufhängungsadapter vorgesehen sein, der zwischen den Wangen an dem Rahmen befestigbar ist und ein Anlageelement mit einer Anlagefläche und einer sich von der Anlagefläche aus flächennormal erstreckenden Durchgangsloch aufweist, wobei das Anlageelement derart ausgebildet ist, dass sich ein von unten durch das Durchgangsloch geführter Bolzen sich durch die Montageöffnung hindurch nach oben oder in einer schräg nach oben zu dem Baukörper hin geneigten Richtung erstrecken kann, wobei eine Achse des Durchgangslochs vorzugsweise durch den Führungsraum hindurch verläuft. Ein solcher Aufhängungsadapter ist eine andere Möglichkeit der Verbindung des Aufhängekopfs mit einem Halteelement.
Dabei kann der Aufhängungsadapter mittels wenigstens eines, vorzugsweise zweier, durch entlang jeweiliger Befestigungsachsen ausgerichteter Durchgangsbohrungen in dem Aufhängungsadapter und den Wangen gehenden Bolzens, insbesondere Schraubbolzens, mit dem Rahmen verbunden oder verbindbar sein, wobei vorzugsweise wenigstens zwei Befestigungsachsen vorgesehen sind. Damit kann der Aufhängungsadapter nicht verloren gehen, und die Umrüstung des Aufhängungsadapters an eine andere Stelle kann noch schneller und einfacher erfolgen.
In Ausführungsformen kann der Aufhängungsadapter eine wenigstens im Wesentlichen ebene Seitenanlagefläche aufweisen, welche über den Rahmen hinausragt, wenn der Aufhängungsadapter am Rahmen montiert ist, und ausgebildet ist, an einer Seitenfläche des Baukörpers anzuliegen, wenn der Anlagekopf an einem der Halteelemente fixiert ist. Damit kann die Anlage am Baukörper unabhängig von der Form des Rahmens sichergestellt werden. Eine Änderung eines Abstands des Aufhängekopfs bzw. der Tragschiene von der Bezugskante kann durch einfachen Austausch oder Anpassung des Aufhängungsadapters nachvollzogen werden, ohne den Rahmen des Aufhängekopfs selbst verändern zu müssen. Der Aufhängekopf kann daher noch flexibler genutzt werden.
Es können mehrere Aufhängungsadapter vorgesehen sein, die wahlweise mit dem Aufhängekopf verwendbar sind, und die jeweils in unterschiedlichen Richtungen bezüglich des Rahmens verlaufende Durchgangslöcher aufweisen, wenn der jeweilige Aufhängungsadapter an dem Rahmen montiert ist. Die Aufhängungsadapter können auch unterschiedliche Größen, d.h. insbesondere unterschiedliche Erstreckungen quer zur Längserstreckungsrichtung aufweisen, um unterschiedliche Lagen der Seitenanlagefläche in Bezug auf den Rahmen zu ermöglichen.
Es kann vorteilhafter weise ein Aufhängeadapter vorgesehen ist, der an oder zumindest teilweise zwischen den Wangen an dem Rahmen befestigbar ist und ein Aufnahmeelement mit einer Anlagefläche und ein sich von der Anlagefläche aus flächennormal erstreckendes Durchgangsloch aufweist, wobei das Aufnahmeelement derart ausgebildet ist, dass sich ein von unten durch das Durchgangsloch geführter Bolzen sich nach oben oder in einer schräg nach oben zu dem Baukörper hin geneigten Richtung erstrecken kann, wobei eine Achse des Durchgangslochs vorzugsweise durch den Führungsraum hindurch verläuft, wobei der Aufhängeadapter, wenn er an einem der Halteelemente fixiert ist, eine nach oben geöffnete und/oder von oben zugängliche Einhängeausnehmung zum Einhängen der Einhängeachse nach unten aufweist, wobei vorzugsweise eine Ausnehmung, z. B. in Form einer Kerbe, unterhalb der Einhängeausnehmung zur Anlage des Anlageelementes angeordnet ist. Die nach oben geöffnete und/oder von oben zugängliche Einhängeausnehmung erlaubt es, die Einhängeachse des Aufhänge-
kopfes nach unten in die Einhängeausnehmung einzuhängen. Zuvor, beim Einhängen oder danach kann der Aufhängekopf mit seinem Anlageelement an den Aufhängeadapter angelegt werden, um dem Aufhängekopf eine definierte Lage gegenüber dem Aufhängeadapter zu verleihen.
Der Aufhängeadapter weist vorteilhafter weise zwei vorzugsweise parallele, in Längser- streckungsrichtung voneinander beabstandete Wangenelemente auf, die jeweils eine wenigstens im Wesentlichen vertikale Innenfläche aufweisen, wobei die Innenflächen der Wangenelemente zueinander weisen und vorzugsweise wenigstens im Wesentlichen parallel zueinander verlaufen. Vorzugsweise können von voneinander abgewandten Außenflächen der Wangenelemente in der Längserstreckungsrichtung abragende und vertikal angeordnete Verbindungselemente Durchgangsbohrungen zur lösbaren Fixierung des Aufhängeadapters an dem Baukörper aufweisen. Besonders bevorzugt kann jedes der Verbindungselemente die zwei voneinander beabstandeten Wangenelemente miteinander verbinden. Die Verbindungselemente können jeweils besonders bevorzugt einstückig ausgebildet sein und zumindest ein von oben zugängliches Stabhalteelement, z. B. in Form einer nach oben zu öffnenden Schelle, kann an zumindest einem der Verbindungselemente fixiert sein. Die voneinander beabstandete Wangenelemente erlauben eine einfache, kompakte und stabile Bauform des Aufhängeadapters. Die in der Längserstreckungsrichtung abragenden und vertikal angeordneten Verbindungselemente können mittels deren Durchgangsbohrungen einfach benutzt werden, um den Aufhängeadapter an dem Baukörper lösbar zu fixieren bzw. zu montieren. Einstückigkeit zumindest eines der Verbindungselemente führt nicht nur zu hoher Stabilität des Verbindungselementess selbst, um den Aufhängeadapter mit großer Kraft an dem Baukörper fixieren zu können, sondern auch zu einer erhöhten Stabilität des Aufhängeadapters, wenn das zumindest eine Verbindungselement als Rahmenelement die zwei voneinander beabstandeten Wangenelemente miteinander verbindet.
In Ausführungsformen kann der Aufhängungsadapter zumindest eine wenigstens im Wesentlichen ebene Seitenanlagefläche, insbesondere zwei zueinander im Wesentlichen orthogonal angeordnete Seitenanlageflächen, aufweisen, welche über den Rahmen hinausragt / hinausragen, wenn der Aufhängungsadapter am Rahmen montiert ist,
und ausgebildet sein, an einer Seitenfläche, insbesondere an zwei zueinander im Wesentlichen orthogonal angeordneten, die Bezugskante bildenden Seitenflächen, des Baukörpers anzuliegen, wenn der Aufhängekopf an einem der Halteelemente fixiert ist. Auf diese Weise kann der Aufhängeadapter stabil und in seiner Lage gegenüber dem Baukörper eindeutig definiert an dem Baukörper angebracht werden.
In Ausführungsformen kann sich ein Stützarm von dem Aufhängeadapter aus erstrecken und ausgebildet ist, sich gegen eine Wandung des Baukörpers abzustützen, wenn der Aufhängeadapter an einem der Halteelemente fixiert ist. In Ausführungsformen kann ein Stützarm auch vorgesehen sein, der sich von dem Rahmen aus erstreckt und ausgebildet ist, sich gegen eine Wandung des Baukörpers abzustützen, wenn der Aufhängekopf an einem der Halteelemente fixiert ist. Dadurch kann ein um einen Anlagepunkt oder eine Anlagelinie oder eine Anlagefläche oder einen Anlagebereich des Aufhängeadapters bzw. Aufhängekopfs an dem Baukörper wirkendes Moment noch besser abgefangen werden, und Belastungen an Befestigungselementen, Halteelementen und Rahmen können reduziert werden. Der Stützarm kann vorzugsweise einen Schwenkhebel aufweisen oder durch einen Schwenkhebel ausgebildet sein.
Der Stützarm kann ein Anlageelement mit einer Anlagefläche zur Anlage an der Wandung aufweisen, wobei eine Lage des Anlageelements im Raum bezüglich des Rahmens einstellbar ist. Dadurch kann der Aufhängekopf mit dem Stützarm an verschiedene bauliche Situationen mit unterschiedlichen Formen von Baukörpern, insbesondere unterschiedlichen geometrischen Lagen der Wandung am Baukörper, angepasst werden. In der einfachsten Form kann das Anlageelement ein bestimmter Bereich am Stützarm sein, der zur Anlage an die Wandung kommt.
Dabei kann das Anlageelement um eine Schwenkachse an einem von dem Rahmen entfernten Ende des Stützarms wenigstens in einem bestimmten Winkelbereich frei schwenkbar sein und eine Lage der Schwenkachse im Raum bezüglich des Rahmens einstellbar sein. Dies ermöglicht insbesondere die Anpassung an unterschiedliche Verläufe der Wandung am Baukörper.
Ferner kann der Stützarm um eine Schwenkachse am Rahmen schwenkbar sein, wobei eine Strebe zwischen dem Rahmen und einem von dem Rahmen entfernten Ende des Stützarms gelenkig angebunden sein kann. Über eine solche Strebe kann eine Abstützung über ein dreieckiges Fach geschaffen werden, bei der in den Stützarm und die Strebe nur oder im Wesentlichen nur Längskräfte eingeleitet werden. Eine solche Abstützung ist besonders stabil.
Dabei kann der Stützarm und/oder die Strebe eine einstellbare Länge zwischen ihren jeweiligen Gelenkachsen aufweisen. Dadurch kann auch die Lage des Anlageelements oder Anlagepunkts an der Wandung des Baukörpers eingestellt werden.
Dies kann beispielsweise dadurch ermöglicht werden, dass die Strebe ein Gewinde aufweist, das sich durch eine Gelenkanbindung am vom Rahmen entfernten Ende des Stützarms hindurch erstreckt und auf der vom Rahmen entfernten Seite der Gelenkanbindung eine Stellmutter derart aufschraubbar ist, dass sich die Gelenkanbindung an der Mutter abstützen kann, wobei vorzugsweise eine Verdrehsicherung zur Fixierung der Mutter in einer eingestellten Lage vorgesehen ist.
Alternativ kann die Längenei nstel I barkeit auch dadurch ermöglicht werden, dass die Strebe zwei Gewindestücke, die jeweils einenends einen Lagerkopf und anderenends ein Gewinde aufweisen, und ein Spannstück mit einem Mittelteil und zwei sich von dem Mittelteil axial zu entgegengesetzten Enden des Spannstücks hin erstreckenden Gegengewinden aufweist, wobei die Gewinde der zwei Gewindestücke zueinander gegensinnig ausgebildet sind und die Gegengewinde des Spannstücks zueinander gegensinnig und jeweils zu den Gewinden der Gewindestücke passend ausgebildet sind, wobei vorzugsweise die Gewinde der Gewindestücke Außengewinde sind und die Gegengewinde des Spannstücks Innengewinde sind, und wobei das Spannstück vorzugsweise einen Antrieb beispielsweise in Form einer Schlüsselweite oder einer Windstange aufweist.
Ferner kann der Stützarm um eine Schwenkachse am Rahmen schwenkbar sein, wobei ein Schwenkweg-Begrenzungselement am Rahmen vorgesehen ist, um einen
Schwenkweg des Stützarms von der Wandung weg zu begrenzen, wobei das Schwenkweg-Begrenzungselement vorzugsweise entfernbar ist und insbesondere einen an dem Rahmen an- oder ein- oder durchsteckbaren Riegel beispielsweise in Form eines Bolzens oder Stifts aufweist, und wobei das entfernbare Schwenkweg- Begrenzungselement vorzugsweise in seiner Lage am Rahmen durch ein Sicherungselement sicherbar ist. Dies ist eine einfache Möglichkeit, die Lage des Anlageelements einzustellen oder zumindest festzulegen. Am Rahmen können mehrere Befestigungsmöglichkeiten für den Riegel vorgesehen sein, sodass mehrere Schwenkstellungen realisierbar sind.
Ebenso kann der Stützarm um eine Schwenkachse am Rahmen schwenkbar sein, wobei eine Schwenkverriegelung vorgesehen ist, die wenigstens eine Verriegelungsbohrung am Stützarm und wenigstens eine Verriegelungsbohrung am Rahmen aufweist, die in einer vorbestimmten Schwenkstellung miteinander fluchten können, um ein Riegelelement beispielsweise in Form eines Bolzens oder Stifts gemeinsam aufzunehmen, wobei vorzugsweise wenigstens am Stützarm oder am Rahmen mehrere Verriegelungsbohrungen angeordnet sind, die auf einem Umkreis um die Schwenkachse des Stützarms angeordnet sind, wobei das entfernbare Riegelelement vorzugsweise in seiner Lage am Rahmen durch ein Sicherungselement sicherbar ist. Damit können mehrere Schwenkstellungen realisierbar und fixierbar sein.
Ein weiterer Gesichtspunkt der Erfindung ist eine Anordnung aus einem Aufhängekopf und einer von dem Aufhängekopf verfahrbar geführten Tragschiene einer Tragwerksstruktur für eine Schalung, insbesondere in Form eines untenfahrenden Schalwagens, zum Betonieren eines von einer Bezugskante eines Baukörpers eines Bauwerks seitlich abstehenden, insbesondere auskragenden Betonteils, mit an dem Baukörper in Längser- streckungsrichtung der Bezugskante beabstandet voneinander vorgesehenen Halteelementen, wobei der Aufhängekopf an einem der Halteelemente lösbar fixierbar derart anordbar und derart ausgeführt ist, dass eine über die Tragschiene auf den Aufhängekopf übertragene Traglast der Tragwerksstruktur über den Aufhängekopf und das Halteelement in den Baukörper des Bauwerks eingeleitet werden kann, wobei der Aufhängekopf gemäß dem vorstehenden Erfindungsgesichtspunkt oder einer seiner Ausfüh-
rungsformen ausgebildet ist und der Rahmen des Aufhängekopfs ein Querschnittsprofil der Tragschiene oder wenigstens einen geführten Abschnitt davon C-förmig oder klauenartig derart umgreift, dass das erste Anlageelement an dem ersten Anlagepunkt an einer dem Baukörper abgewandten Seite der Tragschiene anliegt und das zweite Anlageelement an dem zweiten Anlagepunkt an der Tragschiene anliegt.
Dieser Erfindungsgesichtspunkt verwirklicht die vorstehend genannten Vorteile des Aufhängekopfes im Zusammenhang mit einer in dem Aufhängekopf geführten Tragschiene. Mit anderen Worten, dieser Erfindungsgesichtspunkt betrifft eine Bauteilpaarung von aneinander angepassten Bauteilen, nämlich Aufhängekopf und Tragschiene. Für das Verständnis der Merkmale sei auf die vorstehende Beschreibung des ersten Erfindungsgesichtspunkts verwiesen.
In Ausführungsformen kann die Tragschiene einen geschlossenen Querschnitt aufweisen, wobei vorzugsweise die Tragschiene an eine andere Tragschiene in Längserstre- ckungsrichtung reversibel koppelbar ist, besonders bevorzugt mittels eines an einem Tragschienenendabschnitt der Tragschiene angeordneten Tragschienenverbindungselementes, das in einen anderen Tragschienenendabschnitt der anderen Tragschiene einführbar und mit dem anderen Tragschienenendabschnitt koppelbar ist. Der geschlossene Querschnitt führt zu einer stabilen Bauform der Tragschiene und die reversible Kop- pelbarkeit der Tragschienen kann dazu verwendet werden, eine bereits am Baukörper geführte Tragschiene zu verkürzen oder mit einer anderen Tragschiene zu verlängern.
Ein weiterer Gesichtspunkt der Erfindung ist ein Schalungssystem aufweisend eine Schalung mit einer Tragwerksstruktur, insbesondere in Form eines untenfahrenden Schalwagen, zum Betonieren eines von einer Bezugskeines Baukörpers eines Bauwerks seitlich abstehenden, insbesondere auskragenden Betonteils, eine Tragschiene an oder als Teil der Tragwerksstruktur, Halteelemente, die an dem Baukörper in Längserstreckungsrich- tung der Bezugskante beabstandet voneinander angeordnet sind, und mehreren Aufhängeköpfen zum verfahrbaren Führen der Tragschiene, wobei die Aufhängeköpfe jeweils an einem der Halteelemente lösbar fixierbar derart angeordnet und ausgeführt sind, dass eine über die Tragschiene auf die Aufhängeköpfe übertragene Traglast der
Tragwerksstruktur über die Aufhängeköpfe und Halteelemente in den Baukörper des Bauwerks eingeleitet werden kann, wobei die Aufhängeköpfe jeweils gemäß dem vorstehenden Erfindungsgesichtspunkt oder einer seiner Ausführungsformen ausgebildet sind.
Dieser Erfindungsgesichtspunkt verwirklicht die vorstehend genannten Vorteile des Aufhängekopfes im Zusammenhang mit einer Anordnung einer Tragwerksstruktur, insbesondere eines Schalwagens, mit einer in mehreren der Aufhängeköpfen geführten Tragstange. Mit anderen Worten, dieser Erfindungsgesichtspunkt betrifft eine eingerichtete Baustelle. Für das Verständnis der Merkmale sei auf die vorstehende Beschreibung des ersten Erfindungsgesichtspunkts verwiesen.
In Ausführungsformen können die Halteelemente Bohrungen zur flanschartigen Anbringung der Aufhängeköpfe mittels Schraubbolzen und/oder zur Ausrichtung der Aufhängeköpfe mittels Stiften oder dergleichen aufweisen, wobei die Bohrungen vorzugsweise an einer Untersicht und/oder oder einer Seitenfläche des Baukörpers vorgesehen sind.
In Ausführungsformen können die Halteelemente Konsolen aufweisen, die an einer Oberseite des Baukörpers befestigt sind, wobei die Halteelemente einen Befestigungsschenkel zur Befestigung des Halteelements an der Oberseite des Baukörpers und einen Halteschenkel mit einer Haltebohrung zum Halten eines Aufhängekopfs mittels eines Haltebolzens aufweist, wobei die Haltebohrung und eine Bohrung am Aufhängekopf zum Anbringen des Haltebolzens im Wesentlichen miteinander fluchten, wenn der Aufhängekopf an dem Baukörper angebracht ist. Dabei kann ein Winkel des Haltebolzens zur Horizontalen im angebrachten Zustand des Aufhängekopfs vorzugsweise 45° mit einer Abweichung von höchstens 1 ° oder höchstens 2° oder höchstens 3° oder höchstens 5° oder höchstens 10° oder höchstens 15° oder höchstens 20° nach oben oder unten betragen.
In Ausführungsformen kann die Tragwerksstruktur eine Seitenabstützung unterhalb der Tragschiene aufweisen, die die Tragwerksstruktur seitlich gegen den eine Wandung Baukörper abstützen kann, um ein um die Tragschiene wirkendes Moment in den Bau-
körper des Bauwerks abzuleiten. Genauer gesagt wird das Moment durch ein Kräftepaar einer Druckkraft am Anlagepunkt der Seitenabstützung und einer Zugkraft an der Tragschiene abgeleitet. Es ist vorteilhaft, wenn der Abstand der Seitenabstützung von der Tragschiene so groß wie es die bauliche Situation ermöglicht gewählt wird.
In Ausführungsformen können die Elemente des Schalungssystems und die Anzahl der Aufhängeköpfe je Längeneinheit der Schalung ausgelegt sein, um die Traglast der Tragwerksstruktur selbsttragend, insbesondere ohne weitere Tragkonstruktionen wie etwa Zuganker zwischen einem am Baukörper angebrachten Traggerüst und der Tragwerksstruktur, in den Baukörper abzuleiten, so dass insbesondere die Schalung an beliebiger Stelle in Längserstreckungsrichtung positionierbar ist, um das Betonteil betonieren zu können. Die Auslegungskriterien umfassen dabei beispielsweise Materialstärken und Flächenträgheitsmomente der Aufhängeköpfe, Halteelemente und Verbindungselemente, Hebel längen von Stützarmen am Aufhängekopf und Seitenabstützungen an der Schalung, Auslegungslast von Anlageelementen, Steifigkeit der Tragschiene, und dergleichen.
Von der Erfindung umfasst ist auch ein Verfahren zur Montage eines Schalungssystems aufweisend eine Schalung mit einer Tragwerksstruktur, insbesondere in Form eines un- tenfahrenden Schalwagens, zum Betonieren eines von einer Bezugskante eines Baukörpers eines Bauwerks seitlich abstehenden, insbesondere auskragenden Betonteils, an dem Baukörper. Das Verfahren weist die folgenden Schritte auf: a) Montieren von mindestens zwei Aufhängeadaptern, vorzugsweise drei Aufhängeadaptern, jeweils an einem Halteelement von mehreren Halteelementen, die an dem Baukörper in Längserstreckungsrichtung der Bezugskante in einem Abstand beabstandet voneinander angeordnet sind, b) Ausführen der Schalung und der Tragwerksstruktur als eine Tragwerkeinzelbühne definierter Länge in Längserstreckungsrichtung, wobei zumindest zwei Aufhängeköpfe, vorzugsweise drei Aufhängeköpfe, die in einem dem Abstand der Halteelemente voneinander entsprechenden Abstand voneinander jeweils
mittels des zumindest einen an die Tragschiene anlegbaren Arretieranlageelementes an der Tragschiene, die an der Tragwerkstruktur montiert ist und deren Länge in Längserstreckungsrichtung der Länge der Tragwerkeinzelbühne entspricht, arretiert sind, c) Einhängen der zumindest zwei Aufhängeköpfe zusammen mit der Tragwerkeinzelbühne in die Aufhängeadapter in einer Einhängetrajektorie, z. B. mittels eines Krans, derart, dass die Einhängeachsen der zumindest zwei Aufhängeköpfe jeweils in die Einhängeausnehmungen der zumindest zwei Aufhängeadapter von oben eingehängt werden und die Anlageelemente der zumindest zwei Aufhängeköpfe jeweils an den zumindest zwei Aufhängeadaptern, vorzugsweise jeweils an deren Ausnehmungen unterhalb der Einhängeausnehmungen, besonders bevorzugt in Form von Kerben, zur Anlage gebracht werden, d) Lösen der Arretieranlageelemente der zumindest zwei Aufhängeköpfe jeweils von der Tragschiene, e) Koppeln der Tragwerkeinzelbühne in positiver oder negativer Längserstreckungsrichtung x in Koppelrichtung w mit einer anderen, bereits an dem Baukörper montierten Tragwerkeinzelbühne derart, dass Umfangsoberflächen von in Längserstreckungsrichtung x einander zugewandten Endabschnitten der einen Tragschiene von der zu koppelnden Tragwerkeinzel bühne und einer anderen Tragschiene von der anderen, bereits montierten Tragwerkeinzelbühne, die zwischen am nächsten zueinander angeordneten Aufhängeköpfen angeordnet sind, wobei der eine der nächsten Aufhängeköpfe an der zu koppelnden Tragwerkeinzelbühne und der andere der nächsten Aufhängeköpfe an der anderen, bereits montierten Tragwerkeinzelbühne angeordnet sind, vorzugsweise Längsachsen der einen und der anderen Tragschienen von den einander zugewandten Endabschnitten, fluchten und die in Längserstreckungsrichtung x einander zugewandten Endabschnitte der einen Tragschiene und der anderen Tragschiene durch ein Verschieben der zu koppelnden Tragwerkeinzelbühne zu der anderen, bereits montierten Tragwerkeinzelbühne in Koppelrichtung w gekoppelt werden, wobei
vorzugsweise im gekoppelten Zustand der Tragschienen einander zugewandte Kanten von Schalplatten 10a der gekoppelten Tragwerkeinzelbühnen aneinander liegen, f) Verschieben der gekoppelten Tragwerkeinzel bühne in Koppelrichtung, bis die Tragschiene die zumindest zwei Aufnahmeköpfe, die durch Lösen der Arretieranlageelemente jeweils von der Tragschiene entkoppelt sind, verlassen hat, g) Aushängen der zumindest zwei von der Tragschiene befreiten Aufhängeköpfe jeder für sich oder in einer gemeinsamen Aushängetrajektorie aus den zumindest zwei Aufhängeadaptern, h) Wiederholen der Schritte b) bis g), bis ein Gesamtschalungssystem umfassend mehr als zwei Tragwerkeinzelbühnen, vorzugsweise bestehend aus Tragwerkeinzelbühnen, errichtet ist, falls das Gesamtschalungssystem mehr als die gekoppelte Tragwerkeinzelbühne und die bereits am Baukörper montierte Tragwerkeinzelbühne umfasst.
Das Verfahren verwirklicht die Eigenschaften und Vorteile des zuvor beschriebenen Aufhängekopfes im Betrieb.
Da mehrere Aufhängeköpfe zusammen mit der Tragwerkeinzelbühne in die Aufhängeadapter eingehängt werden, wird wertvolle Arbeitszeit gegenüber einer Montage einzelner Aufhängeköpfe an dem Baukörper eingespart. Da die Einhängeachsen der zumindest zwei Aufhängeköpfe jeweils in die Einhängeausnehmungen der zumindest zwei Aufhängeadapter von oben eingehängt werden, können ohne manuellen Eingriff am Ort der Aufnahmeköpfe die Aufhängeköpfe schnell, einfach und präzise am Baukörper montiert werden, wobei der Einsatz eines Krans oder einer anderen Hebevorrichtung für die Tragwerkeinzel bühne möglich ist.
Die Schritte b) bis g) können so oft wiederholt werden, bis eine erforderliche Länge des Gesamtschalungssystems in Längserstreckungsrichtung durch Aneinanderreihung von Tragwerkeinzelbühnen erreicht ist.
In Ausführungsformen können in Schritt c) die zumindest zwei Aufhängeköpfe über zumindest ein Stabelement und Stabhalteelemente der Aufhängeköpfe miteinander verbunden werden, wobei vorzugsweise eine Längsachse des Stabelementes im verbundenen Zustand im Wesentlichen parallel zu einer anderen Längsachse der Tragschiene ausgerichtet ist. Auf diese Weise kann eine Lage der Aufhängeköpfe zueinander fixiert werden und/oder ein gemeinsames Aushängen der zumindest zwei von der Tragschiene befreiten Aufhängeköpfe über ein Aushängen des Stabelements, z.B. mittels des Krans, in Schritt g) kann einfach und zeitsparend gewährleistet werden.
Es versteht sich, dass alle oben beschriebenen Ausführungsformen miteinander kombiniert werden können, soweit sie sich nicht zwingend und offensichtlich ausschließen, und dass solche Kombinationen weitere Ausführungsformen der Erfindung sind.
Die Erfindung wird nun anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren im Detail beschrieben werden.
Figur 1 zeigt ein Bauwerk mit einem Schalungssystem nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung in einer schematischen Querschnittsansicht.
Figur 2 zeigt eine Anordnung einer Tragschiene und eines Aufhängekopfs in dem Schalungssystem von Figur 1 in einer vergrößerten schematischen Seitenansicht einer Einzelheit II in Figur 1 .
Figuren 3A bis 3C zeigen einen Aufhängekopf nach einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in zwei perspektivischen Ansichten und einer Seitenansicht.
Figuren 4A und 4B zeigen einen Aufhängekopf nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in zwei perspektivischen Ansichten.
Figuren 5A bis 5C zeigen einen Aufhängekopf nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in zwei perspektivischen Ansichten und einer perspektivischen Detailansicht.
Figur 6 zeigt die Anordnung des Aufhängekopfs von Figuren 5A bis 5C an dem Baukörper.
Figuren 7A und 7B zeigen einen Montagekeil in zwei perspektivischen Ansichten.
Figur 8 zeigt eine Verbindung zwischen dem Aufhängekopf von Figuren 5A bis 5C an dem Baukörper nach einem weiteren Ausführungsbeispiel entsprechend der Anordnung in Figur 6.
Figur 9 zeigt eine Verbindung zwischen dem Aufhängekopf von Figuren 5A bis 5C an dem Baukörper nach einem weiteren Ausführungsbeispiel.
Figur 10 zeigt einen Stützarm für einen Aufhängekopf nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung in einer perspektivischen Ansicht.
Figuren 1 1 A und 1 1 B zeigen ein Gelenkstück zur Verwendung mit dem Stützarm aus Figur 10 in zwei perspektivischen Ansichten.
Figur 12 zeigt eine Anordnung des Aufhängekopfs mit dem Stützarm von Figur 10 als ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung in einer Seitenansicht.
Figuren 13A bis 13D zeigen eine Anordnung des Aufhängekopfs mit dem Stützarm von Figur 10 mit einer Strebe und dem Gelenkstück von Figuren 1 1A und 1 1 B nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung in einer Querschnittsansicht, zwei perspektivischen Ansichten und einer perspektivischen Detailansicht.
Figuren 14A und 14B zeigen einen Stützarm für einen Aufhängekopf nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung in einer perspektivischen Gesamtansicht und einer perspektivischen Detailansicht.
Figur 15 zeigt eine Strebe zur Verwendung mit dem Stützarm aus Figuren 14A und 14B in einer perspektivischen Ansicht.
Figuren 16A und 16B zeigen einen Aufhängungsadapter in einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Figuren 17A und 17B zeigen einen anderen Aufhängungsadapter in einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Figuren 18A und 18B zeigen einen anderen Aufhängungsadapter in einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Figuren 19A bis 19D zeigen eine Anordnung des Aufhängekopfs mit dem Stützarm von Figuren 14A und 14B mit einer Strebe von Figur 15 sowie einem Aufhängungsadapter von Figuren 16A und 16B nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung in einer Querschnittsansicht, zwei perspektivischen Ansichten und einer geschnittenen Detailansicht.
Figuren 20A und 20B zeigen ein erfindungsgemäßes Schalungssystem in zwei Verschiebungspositionen in einer schematischen Draufsicht.
Figuren 21 A und 21 B zeigen eine Anordnung eines Aufhängeadapters nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung mit dem Stützarm von Figuren 14A und 14B mit der Strebe von Figur 15 (Figur 21 A) und einen in den Aufhängeadapter von Figur 21 A einhängbaren Aufhängekopf nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung (Figur 21 B) jeweils in perspektivischer Ansicht.
Figuren 22A bis 22C zeigen mehrere, voneinander beabstandete Anordnungen aus einem Aufhängeadapter, Stützarm und Strebe aus Figur 21 A an einem Baukörper und eine Tragwerkstruktur mit einer Tragschiene (Figur 22A), eine weitere Tragwerkstruktur in Form einer Tragwerkseinzelbühne mit an der Tragschiene arretierten Aufhängeköpfen 260 (Figur 22B) und eine Einhängetrajektorie der an einem Kran hängenden Tragwerkseinzelbühne aus Figur 22B zum Einhängen der an der Tragschiene der Tragwerkseinzelbühne angeordneten Aufhängeköpfe in die Aufhängeadapter der Anordnungen aus Aufhängeadapter, Stützarm und Strebe aus Figur 22A (Figur 22C) jeweils, in perspektivischer Ansicht.
Figur 23 zeigt die Anordnung aus Aufhängeadapter, Stützarm und Strebe aus Figur 21 A mit dem eingehängten Aufhängekopf aus Fig. 21 B in einer Querschnittsansicht.
Figur 24 zeigt eine von der Tragschiene gelöste Arretierung des Aufhängekopfes aus Figur 21 B in perspektivischer Ansicht.
Figuren 25A und 25B zeigen die Anordnungen aus Aufhängeadapter, Stützarm und Strebe aus Figur 22A mit den Aufhängeköpfen aus Figur 22B eingehängt in die Aufhängeadapter mit von der Tragschiene gelösten Arretierungen der Aufhängeköpfe aus Figur 24 zur Anbindung der Tragwerkeinzelbühne aus Figur 22C an eine bereits an dem Baukörper angeordnete andere Tragwerkstruktur (Figur 25A) und eine Aushängetrajek- torie der in die Aufhängeadapter eingehängten Aufhängeköpfe aus Figur 22B aus den Aufhängeadaptern der Anordnungen aus Aufhängeadapter, Stützarm und Strebe aus Figur 22A (Figur 25B) jeweils in perspektivischer Ansicht.
Figur 1 zeigt ein Bauwerk 1 , hier ein langgestrecktes Bauwerk in Form einer Brücke, mit einem Schalungssystem nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Bei der Errichtung von langgestreckten Bauwerken 1 wie insbesondere Brücken in Stahlverbundbauweise wird üblicherweise zunächst ein Stahlbauwerk errichtet, das einen Unterbau 18 in Form eines oder mehrerer Stützen (üblicherweise zwei Endauflager und je nach überspannter Länge Zwischenlager in Form von Pylonen oder Säulen) sowie einen die Stützen in Längserstreckungsrichtung des Bauwerks überspannenden Träger oder Baukörper 2 aufweist. Der Baukörper 2 weist eine Bodenplatte 17 auf, der an einer Anschlussplatte 19 des Unterbaus 18 in Form einer Flanschverbindung oder Schweißverbindung befestigt ist. Andere Brückenformen sehen anstelle von Zwischensäulen auch eine Aufhängung an Stahlseilen vor, die etwa an einer Kopfplatte 3 des Trägers verankert sein können. Es sei angemerkt, dass die Form des Unterbaus 18 nicht Bestandteil der Erfindung ist und diese auch nicht beschränkt. Die Erfindung ist im Übrigen auch weder auf Brücken im Besonderen noch auf langgestreckte Bauteile im Allgemeinen beschränkt.
Der Baukörper 2 weist in diesem Beispiel ferner eine Kopfplatte 3 und zwei Seitenwände 15 auf, die sich zwischen der Bodenplatte 18 und der Kopfplatte 3 erstrecken. Die Kopfplatte 3, die Seitenwände 15 und die Bodenplatte 17 des Baukörpers 2 bilden einen Träger oder Kasten aus, der auch als Trog bezeichnet wird. Die Kopfplatte 3 trägt eine Fahrbahn 5, die im Betongussverfahren hergestellt wird und beispielsweise mittels Kopfbolzen 4, die von der Kopfplatte 3 nach oben ragen, nach Abbinden des Betons fest mit der Kopfplatte verankert ist. Zur Seite auskragende Teile 6 der Fahrbahn 5 werden entlang einer Bezugskante 2a des Baukörpers 2 unter Zuhilfenahme des erfindungsgemäßen Schalungssystems hergestellt. Dies kann erfolgen, nachdem die Fahrbahn 5 im mittleren Bereich bereits fertiggestellt ist, oder die Fahrbahn 5 kann in einem Zug mit dem auskragenden Teil 6 hergestellt werden. Gesimskappen 7 an der Außenseite der Fahrbahn 5 können in anschließenden Arbeitsschritten hergestellt werden, dies ist aber nicht Bestandteil der Erfindung. Obschon in der Figur nur einer (der rechte) von zwei auskragenden Teilen 6 der Fahrbahn (die rechte) als im Bau befindlich und der andere bereits als fertiggestellt dargestellt ist, ist die Erfindung nicht hierauf beschränkt, sondern es können beide auskragende Teile 6 gleichzeitig mit einem jeweiligen Schalungssystem hergestellt werden.
Für die Zwecke der Beschreibung sei ein Koordinatensystem x,y,z definiert, in welchem z eine Normalenrichtung angibt und die normal zur Fahrbahnoberfläche verläuft, y eine Breitenrichtung angibt und parallel zur Fahrbahnoberfläche verläuft, und x normal zu y und z parallel zur Fahrbahnoberfläche verläuft und eine Längserstreckungsrichtung der Fahrbahn 5 angibt. Die Bezugskante 2a verläuft im Allgemeinen parallel mit der Längserstreckungsrichtung der Fahrbahn, sodass für die Zwecke der Beschreibung der Erfindung eine Längserstreckungsrichtung der Bezugskante 2a als mit der Längserstreckungsrichtung x der Fahrbahn 5 zusammenfallend angenommen werden kann. Unter Vernachlässigung einer eventuellen Neigung der Fahrbahn 5 wird die Normalenrichtung z auch als vertikale Richtung und werden die Breitenrichtung y und die Längserstreckungsrichtung x auch als horizontale Richtungen verstanden. Für die Zwecke der Beschreibung sei eine Mittelebene M als eine im geometrischen Mittelpunkt oder Flächenschwerpunkt des Baukörpers 2 durch die Normalenrichtung z und die Längserstreckungsrichtung x aufgespannte Ebene definiert. Ferner sei für die Zwecke der Beschrei-
bung die Richtung z positiv nach oben (von der Fahrbahnoberfläche weg weisend) und negativ nach unten definiert, und sei die Breitenrichtung y stets positiv von einer Mittelebene M des Bauwerks 1 weg weisend in Richtung des momentan mittels der Schalung 8 betonierten, auskragenden Teils 6 der Fahrbahn 5 definiert.
Das Schalungssystem umfasst eine Tragwerksstruktur 8, die eine Schalung 10 trägt. Die Tragwerksstruktur 8 wird dabei gemäß dem Fortschritt der Betonierarbeiten mitgeführt und weist zu diesem Zweck die Form eines Schalwagens mit einem Gestell 9, einer Arbeitsbühne 1 1 und einer Tragschiene 12 auf. Die Schalung 10 weist im vorliegenden Beispiel zwei Schalplatten 10a, 10b auf, welche den auskragenden Teil 6 von unten und von außen einfassen. Die Arbeitsbühne 1 1 ist für Montagearbeiten erforderlich und weist eine Laufplatte 11 a und ein Geländer 1 1 b auf.
Die Tragwerksstruktur 8 ist mittels der Tragschiene 12 an der Außenseite des Baukörpers 2 abgehängt ist. Zu diesem Zweck sind entlang der Bezugskante 2a des Baukörpers 2 mehrere Aufhängeköpfe 13 vorgesehen, in welchen die Tragschiene 12 in der Längserstreckungsrichtung verschiebbar geführt ist. Die Aufhängeköpfe 13 sind jeweils an Halteelementen (hier nicht näher dargestellt), die an dem Träger in festgelegten Abständen vorgesehen sind, lösbar fixiert. Die Halteelemente können unterschiedlich ausgebildet sein und beispielsweise jeweils eine bloße Lochanordnung am Baukörper 2 zum Anschrauben eines Aufhängekopfs 13 und/oder ein angeschraubtes, angenietetes oder angeschweißtes Profilstück, etwa Winkelprofil, oder eine bestimmte Formgebung, etwa mit einer hinterschnittenen Struktur, an dem Baukörper 2 aufweisen. Über diese Anordnung kann sichergestellt werden, dass eine über die Tragschiene 12 auf den Aufhängekopf 13 übertragene Betonierlast der Schalung 8 über das Halteelement in den Baukörper 2 des Bauwerks 1 eingeleitet werden kann.
Der Aufhängekopf 13 kann ferner mittels eines Stützarms 14 gegen eine Wandung 15a, die im vorliegenden Beispiel eine Seitenfläche einer Seitenwand 15 des Profils 2 ist, abgestützt sein. Der Stützarm ist an dem Aufhängekopf 13 angebracht bzw. angelenkt und stützt sich an der Wandung 16 ab.
Die Tragwerksstruktur 8 kann mittels einer oder mehrerer Seitenabstützvorrichtungen 16 gegen die Seitenfläche 15a der Seitenwand 15 abgestützt sein. Dabei setzt die Seitenabstützvorrichtung 16 an einem möglichst tiefen Punkt des Gestells 9 an, um ein um die Tragschiene 12 wirkendes Moment durch ein Kräftepaar einer Zugkraft an der Tragschiene 12 und einer Druckkraft an der Seitenabstützvorrichtung 16 in den Träger 2 mit einem möglichst großen Hebelarm zur Begrenzung der Kraftbeträge abzuleiten. Die Seitenabstützvorrichtung 16 kann an der Schalung angebracht sein und mit dieser mitgeführt werden.
Figur 2 zeigt eine Anordnung der Tragschiene 12 und des Aufhängekopfs 13 in dem Schalungssystem von Figur 1 in einer schematischen Seitenansicht, d.h., in Längserstre- ckungsrichtung x gesehen.
Wie in Figur 2 schematisch dargestellt, weist der Aufhängekopf 13 einen Rahmen 21 auf, der einen Führungsraum 23 für die Tragschiene 12 mit einer im Querschnitt C- förmigen oder klauenartigen Innenkontur 22 mit einer vorzugsweise von dem Baukörper abgewandten Öffnung 24 aufweist bzw. definiert. Die Öffnung 24 dient zur verfahrbaren Anbindung der Tragschiene 12 an die restliche Tragwerksstruktur, die hier durch das Gestell 9 schematisch dargestellt ist und mittels eines Schienenverbindungselement 20 mit der Tragschiene verbunden ist. Die Öffnung 24 stellt sicher, dass das Schienenverbindungselement 20 an dem Aufhängekopf nicht anstößt und daher das Verschieben nicht stört. Somit kann der Rahmen 21 ein Querschnittsprofil der Tragschiene 12 C-förmig oder klauenartig umgreifen. Da die Verschieberichtung der Schalung 8 stets parallel zur Längserstreckungsrichtung x verläuft und einer Längsachse der Tragschiene 12 entspricht, ist das Querschnittsprofil der Tragschiene 12 stets normal zur Längserstreckungsrichtung x.
Zur Führung der Tragschiene 12 in dem Führungsraum 23 sind dort jeweils an der Tragschiene 12 bzw. dem Führungsraum 23 zugewandten Innenseiten des Rahmens 21 ein erstes Anlageelement 25 und ein zu dem ersten Anlageelement 25 in der Querschnittsebene versetztes zweites Anlageelement 26 angeordnet. Die Anordnung ist dabei so gewählt, dass das erste Anlageelement 25 eine horizontale Kraftkomponente von der
Tragschiene 12 und das zweite Anlageelement 26 eine vertikale Kraft kom ponente von der Tragschiene 12 aufnehmen und in den Rahmen ableiten können. Dabei liegt das erste Anlageelement 25 an einem ersten Anlagepunkt 25a an einer von dem Baukörper 2 abgewandten Seite der Tragschiene 12 an und liegt das zweite Anlageelement 26 an einem zweiten Anlagepunkt 26a an, wobei der erste Anlagepunkt 25a in horizontaler Richtung y weiter von dem Baukörper 2 entfernt ist als der zweite Anlagepunkt 26a. Die Anlagepunkte 25a, 26a können auch linienförmig oder flächig ausgebildet sein.
In diesem Ausführungsbeispiel liegt der Aufhängekopf 13 mit einer Seitenanlagefläche 21 b des Rahmens 21 an einer Seitenfläche 2b des Baukörpers 2 an, während eine Überkopfanlagefläche 21 a des Rahmens 21 frei ist. Die Seitenanlagefläche 21 b erstreckt sich von der Bezugskante 2a aus nach unten, und eine nach unten weisende Fläche schließt sich daran von dem Aufhängekopf 13 weg weisend an. Werden Kräfte über die Tragschiene 12 in den Aufhängekopf 13 geleitet, erfährt dieser ein Kippmoment um eine Kante zwischen der Seitenanlagefläche 21 b und der nach unten weisenden Fläche 2c. Dieses Kippmoment kann zumindest teilweise über hier nicht näher dargestellte Halteelemente (Verschraubung oder Verankerung an entsprechenden Konsolen, die etwa an einer Oberseite 2d des Baukörpers 2 entlang der Bezugskante 2a angebracht sind) aufgenommen und abgetragen werden.
Zur Unterstützung des Aufhängekopfs 13 ist in diesem Beispiel ferner ein Stützarm 14 mit einem Schwenkhebel 27 vorgesehen, der an dem Rahmen 21 um eine Schwenkachse 27a schwenkbar gelagert ist, wobei die Schwenklage mittels eines Riegels 29 (etwa ein Stift), der in eine von mehreren Rasten 28 (etwa Bohrungen) greift, festgelegt werden kann. Grundsätzlich reicht eine Raste 28 aus, mehrere Rasten 28 erweitern jedoch die Anwendungsmöglichkeiten. Der Stützarm 14 in Form des Schwenkhebels 27 stützt sich am freien Ende 27b gegen die Wandung 15 des Baukörpers 2 ab, um das Kippmoment wenigstens teilweise in den Baukörper 2 abzuleiten. Das freie Ende 27b bildet ein Anlageelement des Stützarms 14 im Sinne der Erfindung aus.
Figuren 3A bis 3C zeigen ein Ausführungsbeispiel des Aufhängekopfs 13 in zwei perspektivischen Ansichten und einer Seitenansicht.
In diesem Ausführungsbeispiel weist der Rahmen 21 des Aufhängekopfs 13 zwei Wangen 30, 30' auf, die in Längserstreckungsrichtung x voneinander beabstandet sind. Die Wangen 30, 30' sind in diesem Ausführungsbeispiel aus einem Blech mit mehreren Abkantungen hergestellt. Jede Wange 30, 30' weist eine Innenfläche 30a auf, die von einem Hauptteil des Blechs gebildet wird. Davon ist jeweils eine obere Lasche 30b und eine hintere Lasche 30c von der Innenfläche 30a abgekantet, wobei die obere Lasche 30b die Überkopfanlagefläche 21 a aufweist und die hintere Lasche 30c die Seitenanlagefläche 21 b aufweist. Eine weitere Lasche 30d ist unterhalb der oberen Lasche 30b abgekantet. In diesem Zusammenhang ist die Angabe hinten bzw. vorn in Bezug auf die Breitenrichtung y des Baukörpers 2 (hier nicht dargestellt), an welchem der Aufhängekopf anzubringen ist, zu verstehen, entspricht die Angabe „seitlich" der Längserstreckungsrichtung und ist die Angabe „innen" in Bezug auf einen Raum zwischen den Wangen 30, 30' zu verstehen.
Die Wangen 30, 30' sind in Längserstreckungsrichtung durch Verbindungsbleche 31 , 32, 33 und Anschlagplatten 34, 35 miteinander verbunden. Die Verbindungsbleche 31 , 32, 33 und die weiteren Laschen 30d bilden die Innenkontur 22, welche den Führungsraum definieren. Anlageplatten 36 sind als das erste und zweite Anlageelement 25, 26 an den Verbindungsblechen 32, 33 montiert. Dabei können die Anlageplatten 36 in Bohrungen 37 verschraubt und oder verstiftet sein. Jeweilige Kraftaufnahmerichtungen 38, 38' der Anlageplatten 36 verlaufen flächennormal zu den zum Führungsraum 23 weisenden Flächen der Anlageplatten 36, die als flächige Anlagepunkte im Sinne der Erfindung zu verstehen sind. Die Kraftaufnahmerichtungen 38, 38' schließen einen Winkel a zueinander ein, der in diesem Beispiel ungefähr 1 10° beträgt. Dabei ist die Kraftaufnahmerichtungen 38 um etwa 10° gegenüber der Horizontalen geneigt und ist die Kraftaufnahmerichtung 38' um etwa 10° gegenüber der Vertikalen geneigt, sodass das erste Anlageelement 25 neben einer vom Baukörper 2 weg weisenden, horizontalen Kraft kom ponente auch Anteile einer nach oben weisenden vertikalen Kraftkomponente aufnehmen kann und das zweite Anlageelement 26 neben einer nach unten weisenden vertikalen Kraftkomponente auch Anteile einer zum Baukörper 2 hin weisenden, horizontalen Kraft kom ponente aufnehmen kann. Die Anlageplatten 36 weisen in ihrer Oberfläche jeweils eine Eängsnut 39 auf, die beispielsweise verriebene Schmutz-
teilchen aufnehmen kann und/oder als Kanal für Schmiermittel dienen kann. Die Anschlagplatten 34, 35 sind in etwa rechtwinklig zu den die Anlageelemente 25, 26 tragenden Verbindungsblechen 32, 33 über einen Rand derselben jeweils hinausstehend angeordnet und bilden einen Anschlag für die Anlageelemente 25, 26.
Figuren 4A und 4B zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel des Aufhängekopfs 13 in zwei perspektivischen Ansichten und einer Seitenansicht.
Dieses Ausführungsbeispiel ist eine Abwandlung des vorherigen Ausführungsbeispiels, und es werden nachstehend im Wesentlichen die Unterschiede dazu beschrieben, während im Übrigen die Merkmale des vorherigen Ausführungsbeispiels gleichermaßen vorhanden sein können sowie weitere Erläuterungen auch im vorliegenden Ausführungsbeispiel gelten sollen, soweit dies nicht aufgrund der Unterschiede offensichtlich ausgeschlossen ist.
Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die Wangen 30, 30' des Rahmens 21 wieder durch jeweilige Bleche gebildet, jedoch sind neben der oberen Lasche 30b keine weiteren Laschen abgekantet. Statt hinterer Laschen sind Seitenanlagebleche 40, 40', welche die Seitenanlageflächen 21 b definieren, an den Wangen 30, 30' angesetzt, beispielsweise angeschweißt. Zur Verbindung der Wangen 30, 30' in Längserstreckungsrichtung ist hier ein aufgeschnittenes Rohrstück 41 vorgesehen, welches mittels einer Abkantung 41 a eine Verstrebung ausbildet, die einem Verbindungsblech 32 des vorherigen Ausführungsbeispiels entspricht.
An den Wangen 30, 30' sind zwei Paare von parallel beabstandeten Lagerplatten 42, 43, 42', 43' angebracht, welche zur Verbindung der Wangen 30, 30' in Längserstreckungsrichtung und deren Verstrebung und Versteifung ebenfalls beitragen. In einem Raum zwischen den Lagerplatten 42, 43, 42', 43' ist jeweils eine Rolle 44 angeordnet und mittels einer Lagerachse 45, die hier beispielsweise mit einer Schraube und einer Mutter verwirklicht ist, an den Lagerplatten 42, 43, 42', 43' gelagert. Die Lagerachsen 45 verlaufen jeweils in einer Ebene quer zur Längserstreckungsrichtung x und weisen
eine Lage derart auf, dass die Rollen Anlagepunkte für die im Führungsraum 23 aufgenommene Tragachse bilden.
Figuren 5A bis 5C zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel des Aufhängekopfs 13 in zwei perspektivischen Ansichten und einer perspektivischen Detailansicht.
Dieses Ausführungsbeispiel ist eine Abwandlung des Ausführungsbeispiels von Figuren 3A bis 3C, und es werden nachstehend im Wesentlichen die Unterschiede dazu beschrieben, während im Übrigen die Merkmale des in Bezug genommenen Ausführungsbeispiels gleichermaßen vorhanden sein können sowie weitere Erläuterungen auch im vorliegenden Ausführungsbeispiel gelten sollen, soweit dies nicht aufgrund der Unterschiede offensichtlich ausgeschlossen ist.
Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die Wangen 30, 30' des Rahmens 21 durch jeweilige Platten gebildet. Die Wangen 30, 30' sind durch eine hintere Verbindungsplatte 50, welche die Seitenanlagefläche 21 b definiert, eine obere Verbindungsplatte 51 , welche die Überkopfanlagefläche 21 a definiert, und zwei Tragplatten 52, 52' , welche jeweils eine Anlageplatte 53 tragen, in Längserstreckungsrichtung verbunden. An der Seitenanlagefläche 21 b der hinteren Verbindungsplatte 50 ist hier eine Anschlagplatte 55 montiert, die als ein Höhenanschlag des Aufhängekopfs 13 an einer nach unten weisenden Fläche 2c des Baukörpers 2 dienen kann, wenn der Aufhängekopf an dem Baukörper 2 montiert ist (vgl. Figur 2).
In diesem Ausführungsbeispiel sind die Anlageplatten 53, 53' ohne Längsnut ausgebildet, weisen aber eine flach ballige Fläche 56 auf, deren größte Erhebung im Mittelpunkt 57 der Fläche 56 liegt und den jeweiligen Kraftanlagepunkt 25a (hier nicht sichtbar), 26a bildet. Ferner sind die Anlageelemente 25, 26 in diesem Ausführungsbeispiel jeweils mit rein horizontal bzw. vertikal verlaufenden Kraftaufnahmerichtungen angeordnet.
Die obere Verbindungsplatte 51 weist eine Montageöffnung 58 auf, welche einen Zugang zu einem Innenraum zwischen den Innenflächen 30a der Wangen30, 30' von oben ermöglicht. In dem Innenraum zwischen den Innenflächen 30a der Wangen 30,
30', der nachfolgend auch als Montageraum 54 bezeichnet werden soll, sind jeweils an den Innenflächen 30a jeder Wange 30, 30' eine Aufnahmestruktur 69 ausgebildet, die nachstehend näher erläutert werden wird.
Figur 6 zeigt die Anordnung des Aufhängekopfs 13 nach dem zuletzt beschriebenen Ausführungsbeispiel an dem Baukörper 2. In dem dargestellten Fall ragt der Aufhängekopf 13 unter die nach unten weisende Fläche 2c (vgl. auch Figur 8) des Baukörpers 2 und ist mittels eines Schraubbolzens 60 und zugehöriger Mutter 62, die an der Oberseite 2d des Baukörpers 2 an liegt, an dem Baukörper 2 angebracht. Dabei ragt der Schraubbolzen 60 durch die Montageöffnung 58 nach oben hindurch, wobei sein Kopf 61 im Montageraum 54 von unten bzw. schräg unten durch eine Öffnung zwischen den Wangen 30, 30' zugänglich ist. Zur Ausrichtung und Abstützung des Schraubbolzens 60 in dem Montageraum 54 wird in diesem Ausführungsbeispiel ein Montagekeil 70 verwendet, der nachstehend näher erläutert wird.
Figuren 7A und 7B zeigen den Montagekeil 70 in zwei perspektivischen Ansichten. Der Montagekeil 70 weist eine grobe Form eines Keils mit einer ersten Keilfläche 71 und einer zweiten Keilfläche 72, einer schmalen Endfläche 73, welche die Keilflächen 71 , 72 am verjüngten Ende miteinander verbindet, einer breiten Endfläche 74, welche die Keilflächen 71 , 72 am erweiterten Ende miteinander verbindet, und zwei vorzugsweise im Wesentlichen parallelen Seitenflächen 77, 77' auf. Die breite Endfläche 74 weist dabei einen Knick auf, der die breite Endfläche 74 in zwei Teilflächen 75, 76 teilt, der aber optional ist. Zwischen den Keilflächen 71 , 72 erstreckt sich eine Durchgangsbohrung 78, die zu der zweiten Teilfläche 72 flächennormal ist und die erste Teilfläche 71 unter einem von der Flächennormalen abweichenden Winkel durchstößt. Die erste Keilfläche 71 ist im Wesentlichen eben, während die Keilfläche 72 eine sichtbare konvexe Krümmung aufweist.
Figur 8 zeigt eine Verbindung zwischen dem Aufhängekopf 13 des zuletzt beschriebenen Ausführungsbeispiels an dem Baukörper 2 nach einem weiteren Ausführungsbeispiel entsprechend der Anordnung in Figur 6. Wie bereits gesagt, liegt der Aufhängekopf 13 mit der Überkopfanlagefläche 21 a an der nach unten weisenden Fläche 2c des
Baukörpers 2 an. Dabei ragt der Schraubbolzen 60 durch eine Durchgangsbohrung 80, welche die nach unten weisende Fläche 2c mit der Oberseite 2d des Baukörpers 2 verbindet und welche ein Halteelement im Sinne der vorliegenden Erfindung ist.
Die Aufnahmestruktur 59, die an den jeweiligen Innenflächen 30a der Wangen 30, 30' ausgebildet ist, weist eine plattenförmige Grundstruktur mit einer Ausnehmung an einer nach unten weisenden Randfläche auf, wobei die Ausnehmung eine vom Montageraum 54 aus gesehen nutförmige Kontur mit einer nach unten weisenden und zum Baukörper 2 hin abfallenden Aufnahmefläche 81 , einer sich von der Aufnahmefläche 81 nach unten erstreckende innere Begrenzungsfläche 82 und eine sich von der Aufnahmefläche 81 nach unten erstreckende äußere Begrenzungsfläche 83 aufweist. Die Aufnahmestruktur 59 und der Montagekeil 70 sind derart aneinander angepasst, dass der Montagekeil 70 zwischen den Seitenflächen 30a beider Wangen 30, 30' derart aufgenommen werden kann, dass er sich mit der ersten Keilfläche 71 an den jeweiligen Aufnahmeflächen 78 abstützt, während die zweite Keilfläche 72 von den Aufnahmeflächen 78 weg weist, und die schmale Endfläche 73 sich an der inneren Begrenzungsfläche 82abstützt, während die breite Endfläche 74, hier mit der Teilfläche 75, sich dementsprechend an der äußeren Begrenzungsfläche 83 abstützt, und die Seitenflächen 77, 77' zwischen den zueinander weisenden Innenflächen 30a der Wangen 30, 30' gehalten werden. Ferner ist die Neigung der Aufnahmefläche 78 und ein Winkel zwischen den Keilflächen 71 , 72 derart gewählt, dass die Durchgangsbohrung 78 des Montagekeils 70, wenn er wie oben beschrieben angeordnet ist, vertikal verläuft, so dass der Aufhängekopf 13 derart an der nach unten weisenden Fläche 2c des Baukörpers 2 angeordnet werden kann, dass der die Durchgangsbohrung 78 des Montagekeils 70 und die als Halteelement dienende Durchgangsbohrung 80 des Baukörpers 2 miteinander fluchten und der Gewindebolzen 80 durch beide Durchgangsbohrungen 78, 80 und die Montageöffnung 58 hindurch geführt werden kann, um den Aufhängekopf 13 zu fixieren.
Figur 9 zeigt eine Verbindung zwischen dem Aufhängekopf von Figuren 5A bis 5C an dem Baukörper nach einem weiteren Ausführungsbeispiel. In diesem Ausführungsbeispiel liegt der Aufhängekopf 13 mit seiner Seitenanlagefläche 21 b an der Seitenfläche
2b des Baukörpers 2 an und liegt die Anschlagplatte 55 mit ihrer Oberseite an der nach unten weisenden Fläche 2c des Baukörpers 2 an.
In diesem Fall wird das Halteelement durch eine Konsole 90 gebildet, die einen Befestigungsschenkel 91 zur Befestigung an der Oberseite 2d des Baukörpers 2 und einen Halteschenkel 92 mit einer Haltebohrung 94 aufweist. Die Haltebohrung 94 weist dabei eine axiale Richtung auf, die schräg von dem Halteschenkel 92 aus verläuft und über die Bezugskante 2a hinweg führt, sodass ein Haltebolzen 95, der durch die Haltebohrung 94 verläuft, über die Bezugskante 2a hinweg angeordnet werden kann. Zwischen dem Befestigungsschenkel 91 und dem Halteschenkel 92 kann sich eine oder können sich mehrere Versteifungsrippen 93 erstrecken. Der Halteschenkel 92 kann mit der Oberseite 2d des Baukörpers 2 verschweißt sein, kann aber auch eine Befestigungsbohrung 97 zum Anschrauben am Baukörper 2 aufweisen für den Fall, dass der Baukörper an dieser Stelle nicht schweißbar ist.
Für diesen Befestigungsfall kann der gleiche Montagekeil 70 verwendet werden, der aber nun anders herum an der Aufnahmestruktur 59 angeordnet wird, nämlich so, dass er sich wie oben mit der ersten Keilfläche 71 an den jeweiligen Aufnahmeflächen 78 abstützt, während die zweite Keilfläche 72 von den Aufnahmeflächen 78 weg weist, aber im Unterschied zum vorherigen Fall die schmale Endfläche 73 sich an der äußeren Begrenzungsfläche 83 abstützt, während die breite Endfläche 74 sich dementsprechend an der inneren Begrenzungsfläche 82 abstützt. Die Neigung des Befestigungsschenkels 92 der Konsole 90 und ihr Abstand von der Bezugskante 2a sowie die Höhe der Haltebohrung 94 sind dabei derart gewählt, dass die Durchgangsbohrung 78 des Montagekeils 70, wenn er wie oben beschrieben angeordnet ist und der Aufhängekopf 13, wenn er wie oben beschrieben am des Baukörper 2 angeordnet ist, mit der Haltebohrung 94 der Konsole 90 fluchtet, so dass der Haltebolzen 95 durch die Durchgangsbohrung 78 und die Haltebohrung 94 und die Montageöffnung 58 hindurch geführt werden kann, um den Aufhängekopf 13 zu fixieren.
Der Haltebolzen 95 ist mit einer Mutter 96 verspannt, und der Kopf des Haltebolzens 90 ist im Montageraum 54 von schräg unten zugänglich.
Fig. 10 zeigt eine Ausführungsform eines Stützarms 14 zur Abstützung des Aufhängekopfs 13 an einer Wandung 15a des Baukörpers 2. Der Stützarm 14 weist einen Schwenkhebel 100 und ein Anlageelement 101 mit einer Anlagefläche 102 auf. Der Schwenkhebel 100 ist in diesem Beispiel als U-Profil mit zwei Seitenstegen 100a, 100b und einem Verbindungssteg 100c ausgebildet. Das Anlageelement 101 ist mittels einer Gelenkwelle 103, die in diesem Beispiel als Hohlwelle oder Rohrstück ausgebildet ist, an dem Schwenkhebel 100 schwenkbar angebunden. Zwischen den Seitenstegen 100a, 100b ist auf der Gelenkwelle 103 eine Verdrehsicherung 104 drehbar angeordnet. Die Gelenkwelle 103 ist mittels Sicherungsstiften 105 an dem Schwenkhebel 100 gesichert. Der Schwenkhebel 100 weist in jedem Seitensteg 100a, 100b eine Lagerbohrung 106 auf, die miteinander fluchten. Ferner ist an jedem Seitensteg 100a, 100b jeweils eine Kerbe 107 im freien Längsrand ausgebildet. Die Gelenkwelle 103 weist eine radiale Durchgangsbohrung 109 auf, und die Verdrehsicherung 104 weist eine Ausnehmung 108 auf, die durch Drehen der Verdrehsicherung 104 auf der Gelenkwelle 103 in oder außer Flucht mit der Durchgangsbohrung 109 gebracht werden kann.
Figur 12 zeigt eine mögliche Anwendung des Stützarms 14 mit dem Schwenkhebel 100 als ein weiteres Ausführungsbeispiels in einer Seitenansicht. Hierbei ist der Aufhängekopf 13 nahe an einer Seitenwand 15 angebracht, deren Außenfläche die Wandung 15a bildet. Insbesondere ist der Aufhängekopf 13 mit seiner Seitenanlagefläche 21 b direkt an der Seitenwand anliegend angeordnet und mit dieser verschraubt. Vorliegend ist der Aufhängekopf 13 in dem Ausführungsbeispiel gemäß Figuren 5A bis 5C dargestellt, es kann aber auch ein Aufhängekopf 13 jedes anderen Ausführungsbeipiels sein.
Hier ist der Schwenkhebel 100 an einer am Rahmen 21 des Aufhängekopfs 13 vorgesehen Schwenkachse 120, die etwa ein durch Bohrungen am Rahmen 21 geführter Bolzen sein kann, schwenkbar gelagert. Dabei weist der Verbindungssteg 100c zum Baukörper 2, und die Kerben 107 weisen von diesem weg. Am Rahmen 21 sind ferner Bohrungen 122 vorgesehen, die einen Riegel 121 aufnehmen können, der an dem Schwenkhebel 100, insbesondere in die Kerben 107 greifend, anliegen kann, um den Schwenkweg des Schwenkhebels 100 von der Wandung 15a weg zu begrenzen. Das Anlageelement 101 ist am freien Ende des Schwenkhebels 100 so positioniert, dass die
Anlagefläche 102 an der Wandung 15a anliegt. Die Dimensionierung der Bauelemente ist so gewählt, dass die Kerbe 107 an dem Riegel 121 anliegt, wenn die Anlagefläche 102 an der Wandung 15a anliegt. So kann ein Kippmoment des Aufhängekopfs 13 über den Riegel 121 in den Schwenkhebel 100, von diesem über die Gelenkwelle 103 in das Anlageelement 101 und von dessen Anlagefläche 102 in die Wandung 15a und damit in den Baukörper 2 abgeleitet werden.
Figuren 13A bis 13D zeigt eine andere Anwendung des Stützarms 14 mit dem Schwenkhebel 100 als ein weiteres Ausführungsbeispiels in einer Querschnittsansicht, zwei perspektivischen Ansichten und einer perspektivischen Detailansicht. Hierbei ist der Aufhängekopf 13 so an dem Baukörper 2 angebracht, dass eine Seitenwand 15 des Baukörpers 2, deren Außenfläche die Wandung 15a bildet, von dem Aufhängekopf 13 zurückgesetzt ist. Insbesondere ist der Aufhängekopf 13 mit seiner Seitenanlagefläche 21 b an einer Seitenfläche 2b unterhalb der Bezugskante 2a anliegend angeordnet. Erneut ist der Aufhängekopf 13 in dem Ausführungsbeispiel gemäß Figuren 5C bis 5C dargestellt, und zwar in einer Anordnung gemäß Figur 9, es kann aber auch ein Aufhängekopf 13 jedes anderen Ausführungsbeipiels in jeder beliebigen Anordnung sein.
Zur Anwendung in dieser Situation wird der Schwenkhebel 100 zusammen mit einer Strebe 130 verwendet, die mittels eines Gelenkstücks 1 10 an dem Rahmen 21 schwenkbar gelagert ist und an dem vom Rahmen 21 entfernten Ende an der durch die Gelenkwelle 103 gebildeten Gelenkanbindung gesichert ist. Hierdurch wird eine dreigelenkige Abstützung geschaffen, bei der der Schwenkarm 100 nur Druckkräfte aufnimmt und die Strebe nur Zugkräfte aufnimmt.
Das Gelenkstück 1 10 ist in Figur 1 1A und 11 B in zwei perspektivischen Ansichten im Einzelnen gezeigt. In diesem Ausführungsbeispiel weist das Gelenkstück 1 10 ein Gehäuse 1 1 1 mit zwei parallel beabstandeten Seitenplatten 1 12, 1 12', zwei parallel beab- standeten Verbindungsplatten 1 13, 1 13', welche die Seitenplatten 1 12, 1 12' miteinander verbinden, und einer Stützplatte 1 14, welche zwischen den Seitenplatten 1 12, 1 12' an einer Endseite der Verbindungsplatten 1 13, 1 13' angeordnet ist, sodass zwischen den Seitenplatten 1 12, 1 12', den Verbindungsplatten 113, 1 13' und der Stützplatte 1 14
ein Aufnahmeraum ausgebildet ist, der gegenüber der Stützplatte 1 14 offen ist. An der Stützplatte 1 14 ist auf der dem Aufnahmeraum entgegengesetzten Seite ein Führungsrohr 1 15 angeordnet, dessen Bohrung mit einer Durchgangsbohrung in der Stützplatte 1 14 fluchtet. Die Seitenplatten 1 12, 1 12' weisen jeweils eine Lagerbohrung 1 16 auf.
Wie im Querschnitt in Figur 13A zu sehen, erstreckt sich ein Ende der Strebe 130, das mit einem Gewinde versehen ist, durch das Führungsrohr 1 15 und die Durchgangsbohrung der Stützplatte 1 14 hindurch in den Aufnahmeraum des Gelenkstücks 1 10. Eine Mutter 132 ist auf das Ende der Strebe 130 geschraubt und in dem Aufnahmeraum des Gelenkstücks 1 10 durch die Verbindungsplatten 1 13, 1 13', deren Abstand an eine Schlüsselweite der Mutter 132 angepasst ist, verdrehsicher gegenüber dem Gelenkstück gehalten. Das Gelenkstück 1 10 selbst ist an dem Rahmen 21 des Anlagekopfs 13 mittels einer Gelenkachse 134, etwa ein Bolzen, der durch Bohrungen am Rahmen 21 geführt ist, schwenkbar gelagert.
Das andere Ende 131 der Strebe 130 ist durch die Durchgangsbohrung der Gelenkwelle 103 geführt und mittels einer weiteren Mutter 133 gesichert. Dabei kann die Verdrehsicherung 104 in der Weise verwendet werden, dass die Ausnehmung 108, deren Weite an eine Schlüsselweite der Mutter 133 angepasst ist, über gegenüberliegende Schlüsselflächen der Mutter 133 geschoben werden kann und die Mutter 133 somit verdrehsicher hält. Zur Verstellung kann die Verdrehsicherung 104 einfach von der Mutter 133 weg geschwenkt werden.
Der Schwenkhebel 1 10 des Stützarms 1 14 ist mittels einer weiteren Schwenkachse 120 in Bohrungen 122 am Rahmen 21 gelagert und kann mittels eines Splints 135 oder eines anderen Sicherungselements gesichert sein, wie im Übrigen jede Schwenkachse, auch wenn dies in den Figuren nicht im Einzelnen dargestellt oder sichtbar ist.
Durch Verändern der Länge der Strebe 130 mittels der Mutter 133 und in gewissem Maß auch der Mutter 132 kann ein Schwenkwinkel des Schwenkhebels 100 und damit eine Lage des Anlageelements 101 gegenüber dem Rahmen 21 verändert werden. Das Anlageelement 101 kann hierdurch so positioniert werden, dass die Anlagefläche 102
an der Wandung 15a anliegt. So kann ein Kippmoment des Aufhängekopfs 13 über Druckkräfte im Schwenkhebel 100 und Zugkräfte in der Strebe 130 und eine so vermittelte Anlagekraft an der Anlagefläche 102 des Anlageelements 101 in die Wandung 15a und damit in den Baukörper 2 abgeleitet werden.
Figuren 14A und 14B zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Stützarms 14 mit einem Schwenkarm 140 und einem Anlageelement 141 in einer perspektivischen Gesamtansicht und einer perspektivischen Detailansicht. Der Schwenkarm 140 ist ähnlich ausgebildet wie der Schwenkarm 100 des vorherigen Ausführungsbeispiels. Das Anlageelement 141 ist ähnlich ausgebildet wie das Anlageelement 101 des vorherigen Ausführungsbeispiels, weist wie dieses eine Anlagefläche 142 auf und ist schwenkbar an einem freien Ende des Schwenkhebels 140 gelagert. In diesem Ausführungsbeispiel erfolgt die Schwenklagerung des Anlageelements 101 mittels einer als Bolzen ausgeführten Schwenkachse 143, der mit einem Splint 144 am Schwenkhebel 140 gesichert ist.
In Figur 14B ist veranschaulicht, dass ein Abstand zwischen der Anlagefläche 142 und einer hier nicht näher dargestellten Wandung auch durch eine Zulage 146 ausgeglichen werden kann.
Eine Strebe 150 einer alternativen Bauform, die zur Verwendung mit dem zuvor beschriebenen Stützarm 14 mit dem Schwenkhebel 140 besonders geeignet ist, ist in Figur 15 in einer perspektivischen Ansicht dargestellt.
Die Strebe 150 dieses Ausführungsbeispiels weist zwei Gelenkstücke 151 , 15V und ein Spannstück 152 auf. Die Gelenkstücke 151 , 15 weisen jeweils einenends einen Lagerkopf 155 mit einer Lagerauge 156 und anderenends einen Gewindeabschnitt 157, 157' auf. Das Spannstück weist einen Mittelteil 153 und zwei sich von dem Mittelteil 153 axial zu entgegengesetzten Enden des Spannstücks 152 hin erstreckenden Gegengewindeabschnitte 154, 154' auf. Dabei sind Gewinde der Gewindeabschnitte 157, 157' der zwei Gelenkstücke 151 , 15V zueinander gegensinnig ausgebildet und sind Gegengewinde der Gegengewindeabschnitte 157, 157' des Spannstücks 152 zueinander gegensinnig und jeweils zu den Gewinden der Gewindeabschnitte 157, 157' der
Gelenkstücke 151 , 151 ' passend ausgebildet. In dem gezeigten Beispiel sind die Gewinde der Gewindeabschnitte 157, 157' der Gelenkstücke 151 , 151 ' Außengewinde und sind die Gegengewinde der Gegengewindeabschnitte 154, 154' des Spannstücks 152 Innengewinde. Auf diese Weise kann bei drehtest gehaltenen Gelenkstücken 151 , 151 ' eine Länge der Strebe 150 durch Verdrehen des Mittelteils 152 verändert werden. Zu diesem Zweck ist an dem Spannstück 152 ein Antrieb beispielsweise in Form einer Windstange 158 angeordnet. Alternativ kann der Antrieb auch als Schlüsselweite ausgebildet sein. Das Lagerauge 156 ist vorteilhaft an einen Durchmesser der Schwenkachse 143 zwischen Schwenkhebel 140 und Anlageelement 141 angepasst.
Die Anwendung dieses Stützarms 14 mit dem Schwenkhebel 141 und der Strebe 150 ist in Figuren 19A bis 19D veranschaulicht. In Figur 19A sind auch die jeweiligen Außengewinde 196, 196' der Gewindeabschnitt 157, 157' der Gelenkstücke 151 , 151 ' und Innengewinde 195, 195' der Gegengewindeabschnitte 145, 145' des Spanstücks 152 im Schnitt zu sehen. Die Anordnung und Funktionsweise der Anlenkung von Schwenkhebel 140 und Strebe 150 mittels Gelenkachsen 197, 198, 199 entspricht dem Ausführungsbeispiel von Figuren 13A bis 13D, worauf insoweit verwiesen wird. Dabei entspricht die Gelenkachse 199 der Gelenkachse 143 in Figur 14A, und vorteilhaft sind alle Gelenkachsen 197, 198, 199 durch gleichartige Bolzen von gleichem Schaftdurchmesser ausgebildet, sodass sie leicht und ohne Verwechslungsgefahr ausgetauscht werden können.
Die Anordnung gemäß Figuren 19A bis 19D umfasst auch eine abgewandelte Anbindung des Aufhängekopfs 13 am Baukörper 2. Hierzu wird ein Aufhängungsadapter 160 verwendet, der in Figuren 16A und 16B in zwei perspektivischen Ansichten genauer dargestellt ist. Dieser weist mehrere Rahmenelemente 161 , 162, 163 in Form von ebenen oder dreidimensional geformten Blechteilen auf, von denen eines eine Seitenanlagefläche 163a aufweist. Es sind Lagerbohrungen 164 zur Aufnahme von Lagerbolzen 192 zur Befestigung an Bohrungen am Rahmen 21 des Aufhängekopfs 13 vorgesehen. Ferner sind Befestigungsbohrungen 165 zur Befestigung beispielsweise einer Zulage oder sonstigen Abstandselements im Bereich der Anlagefläche 163a vorgesehen. Schließlich sind Durchgangslöcher 166 zur Aufnahme eines Haltebolzens 190 zur Ver-
bindung mit einer Konsole 90, die an der Oberseite 2d des Baukörpers 2 angebracht ist, mittels einer Haltemutter 191 vorgesehen. Hierzu sind die Durchgangslöcher 166 mit einer schrägen axialen Ausrichtung fluchtend ausgebildet. Es sind zwei Durchgangslöcher 166 an zwei beabstandeten Abschnitten von Rahmenelementen 161 , 162 vorgesehen, sodass der Haltebolzen 190 darin auch eine seitliche Richtungsführung erfährt. Bei diesem Aufhängungsadapter kann die Seitenanlagefläche 163a an der Seitenfläche 2b des Baukörpers 2 anliegen.
Eine alternative Form eines Aufhängungsadapters 170 ist in Figuren 17A und 17B in zwei perspektivischen Ansichten dargestellt. Dieser Aufhängungsadapter weist einen Rahmen 171 auf, der durch zwei parallel beabstandete Seitenplatten 172, 172' und Verbindungsplatten 173, 174, 175 gebildet ist, von denen. Es sind Lagerbohrungen 176 zur Aufnahme von Lagerbolzen zur Befestigung an Bohrungen am Rahmen 21 des Aufhängekopfs 13 vorgesehen. Ferner ist eine Durchgangsbohrung 177 zur Aufnahme eines Haltebolzens zur Verbindung mit einer Konsole, die an der Oberseite 2d des Baukörpers 2 angebracht ist, mittels einer Haltemutter vorgesehen. Hierzu ist die Durchgangsbohrung 177 schräg verlaufend ausgebildet, sodass der Haltebolzen schräg zu der Konsole geführt werden kann. Diese Art der Aufhängung kann beispielsweise bei einer Anordnung ähnlich der in Figur 9 verwendet werden, wenn der Aufhängungsadapter 13 entsprechende Lagerbohrungen in den Wangen 30, 30' in der Art der Darstellung in Figuren 3A bis 3C oder 4A, 4B aufweist.
Eine weitere alternative Form eines Aufhängungsadapters 180 ist in Figuren 18A und 18B in zwei perspektivischen Ansichten dargestellt. Dieser Aufhängungsadapter weist ein Rahmenelement 181 in der Form eines Rechteckrohrstücks auf, an dem ein Anschlagelement 182 angebracht ist. Es sind in gegenüberliegenden Wänden des Rahmenelements 181 Lagerbohrungen 183 zur Aufnahme von Lagerbolzen zur Befestigung an Bohrungen am Rahmen 21 des Aufhängekopfs 13 vorgesehen. Ferner ist eine Durchgangsbohrung 184, die quer zu den Lagerbohrungen 183 verläuft, zur Aufnahme eines Gewindebolzens zur Verbindung einer nach unten weisenden Fläche 2c des Baukörpers 2 und eine mit der Durchgangsbohrung 184 fluchtende Montagebohrung 185 von größerem Durchmesser zum Anbringen eines Montagewerkzeugs an einem Kopf
des Gewindebolzens vorgesehen. Dadurch kann der Kopf des Gewindebolzens an der Innenseite der Durchgangsbohrung 184 und der Schaft des Gewindebolzens nach vertikal oben von der Überkopfanlagefläche 21 a des Rahmens 21 abragen. Diese Art der Aufhängung kann beispielsweise bei einer Anordnung ähnlich der in Figur 8 verwendet werden, wenn der Aufhängungsadapter 13 entsprechende Lagerbohrungen in den Wangen 30, 30' in der Art der Darstellung in Figuren 3A bis 3C oder 4A, 4B aufweist.
Es versteht sich, dass alle Aufhängungsadapter 160, 170, 180 in ihrer Breite an eine Weite des Innenraums zwischen den Wangen 30, 30' des Aufhängungsadapters 13 angepasst sind.
Figuren 20A und 20B veranschaulichen in einer Draufsicht ein Schalungssystem an einem Baukörper 2, mit der Tragwerksstruktur 8 aus einem Gestell 9 in Form mehrerer Tragarmscheiben 201 , die jeweils an der Tragschiene 12 angebracht sind, wobei die Tragschiene 12 an mehreren in Längserstreckungsrichtung x an dem Baukörper 2 vorgesehenen Aufhängungspunkten 200 aufgehängt ist, wobei jeder Anlenkpunkte 200 jeweils einem Halteelement mit einem Aufhängungsadapter 13, in welchem die Tragschiene 12 verfahrbar geführt ist, entspricht. Die Aufhängungspunkte 200 weisen jeweils einen Abstand s voneinander auf, und eine Verfahrrichtung V entspricht der Längserstreckungsrichtung x sowohl in positiver als auch negativer Richtung. Da an dem Baukörper 2 keine Tragstrukturen vorhanden sind, an welchen die Tragwerksstruktur 8 ortsfest abgehängt werden muss, kann die Tragwerksstruktur 8 mit der Schalung 10 an jedem beliebigen Ort entlang der Verfahrrichtung V platziert werden. Es ist beispielsweise nicht erforderlich, dass die Tragarmscheiben 201 stets in einer Flucht mit den Anlenkpunkten 200 gelegen sind, sie können auch zwischen den jeweiligen Aufhängungspunkten angeordnet sein und dort jede Last einschließlich Eigengewicht und Betonierlasten über die oben beschriebenen erfindungswesentlichen Strukturen in den Baukörper 2 ableiten.
Figur 21 A zeigt eine Anordnung eines Aufhängeadapters 220 nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung mit dem Stützarm 14 mit einem Schwenkheben 140, der über die Gelenkachse 199 (siehe Figuren 19A, 19B) angelenkt ist an die an Anlageplatte
141 auf der an der Seitenfläche 15a des Baukörpers 2 anliegenden Zulage 146 wie in Figur 14B gezeigt, und mit der Strebe 150 gemäß Figur 15 in perspektivischer Ansicht. Der Aufhängeadapter 220 ist eingerichtet, an oder zumindest teilweise zwischen Wangen 30, 30' an dem Rahmen 21 eines Aufhängekopfes 260 (siehe Figur 21 B) befestigbar zu sein ist und ein Aufnahmeelement 255 mit einer Anlagefläche und ein sich von der Anlagefläche aus flächennormal erstreckendes Durchgangsloch, vorliegend in Form einer Haltebolzenaufnahmebohrung 256, aufzuweisen, wobei das Aufnahmeelement 255 derart ausgebildet ist, dass sich ein von unten durch das Durchgangsloch geführter Bolzen sich nach oben oder in einer schräg nach oben zu dem Baukörper 2 hin geneigten Richtung erstrecken kann, wobei eine Achse des Durchgangslochs vorzugsweise durch den Führungsraum 23 des Aufhängekopfes 260 hindurch verläuft. Der Aufhängeadapter 260, wenn er an der Konsole 90 mit dem Haltebolzen 190 und der Haltemutter 191 fixiert ist, weist nach oben geöffnete und/oder von oben zugängliche Einhängeausnehmungen 222, 232 zum Einhängen der eine Einhängeachse 268 des Aufhängekopfes 260 nach unten auf, wobei vorzugsweise Ausnehmungen, z. B. wie gezeigt in Form von Kerben 223, 233, unterhalb der Einhängeausnehmungen 222, 232 zur Anlage eines Anlageelementes 269 sie Figur 21 B) an dem Aufhängeadapter 220 angeordnet sind.
Der Aufhängeadapter 220 weist zwei vorzugsweise wie dargestellt parallele, in Längser- streckungsrichtung x voneinander beabstandete Wangenelemente 221 , 231 aufweist, die jeweils eine wenigstens im Wesentlichen vertikale Innenfläche auf, wobei die Innenflächen der Wangenelemente zueinander weisen und wenigstens im Wesentlichen parallel zueinander verlaufen, wobei von voneinander abgewandten Außenflächen der Wangenelemente 221 , 231 in der Längserstreckungsrichtung x abragende und vertikal angeordnete Verbindungselemente 240, 245, 250 Durchgangsbohrungen 242, 246a, 246b, 251 a, 251 b zur lösbaren Fixierung des Aufhängeadapters 220 an dem Baukörper 2 aufweisen. Jedes der Verbindungselemente kann wie dargestellt die zwei voneinander beabstandeten Wangenelemente 221 , 231 durch Rahmeneinschnitte 225, 226, 227 hindurch miteinander verbinden und einstückig ausgebildet sein und zumindest ein im an den Baukörper 2 angeordneten Zustand von oben zugängliches Stabhalteelement, z. B. in Form einer nach oben zu öffnenden Schelle 259a, 259b, kann an zumindest ei-
nem der Verbindungselemente 240, 245, 250 fixiert sein. Vorliegend sind die nach oben zu öffnenden Schellen 259a, 259b jeweils auf Stabhalteaufnahmeplatten 258a, 258b angebracht, die obere Kanten von Endabschnitten, die von den voneinander abgewandten Außenflächen der Wangenelemente 221 , 231 in der positiven und negativen Längserstreckungsrichtung x abragen, der vertikal angeordneten Verbindungselemente 240, 245 miteinander verbinden.
Der Aufhängeadapter 220 weist zumindest eine wenigstens im Wesentlichen ebene Seitenanlagefläche, vorliegend insbesondere zwei zueinander im Wesentlichen orthogonal angeordnete Seitenanlageflächen 241 a, 241 b (siehe Figur 23 für die Seitenanlagefläche 241 b die in Fig. 21 A verdeckt ist), auf, die über den Rahmen 21 hinausragt / hinausragen, wenn der Aufhängungsadapter 220 am Rahmen 21 montiert ist, und ausgebildet ist / sind, an einer Seitenfläche, insbesondere wie vorliegend an zwei zueinander im Wesentlichen orthogonal angeordneten, die Bezugskante 2a bildenden Seitenflächen in Form der Oberseite 2d mit Kopfbolzen 4 und der Seitenfläche 2a, des Baukörpers 2 anzuliegen, wenn der Aufhängekopf an einem der Halteelemente fixiert ist.
Ein Stützarm 14 kann sich von dem Aufhängeadapter 220 aus erstrecken, der ausgebildet ist, sich gegen eine Wandung 15a des Baukörpers 2 abzustützen, wenn der Aufhängeadapter 220 an einem der Halteelemente, jeweils umfassend die Elemente 90, 190, 191 , fixiert ist (siehe oben). Hierzu ist ein unterer Endabschnitt des Aufhängeadapters an den Schwenkhebel 140 des Stützarms 14 über eine Gelenkachse 197, z. B. in Form eines Bolzens, angelenkt, die in Rahmenbohrungen 224, 234 in den Wangenelementen 221 , 231 in dem unteren Endabschnitt des Aufhängeadapters geführt ist. Der Schwenkheben 140 kann wie gezeigt an einer der Wandung 15a abgewandten Außenseite ein Stabhalteelement in Form einer Schelle 140a aufweisen.
Figur 21 B zeigt in perspektivischer Ansicht einen in den Aufhängeadapter 220 von Figur 21 A einhängbaren Aufhängekopf 260 nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung in perspektivischer Ansicht. Der Aufhängekopf 260 weist zwei vorzugsweise parallele, in Eängserstreckungsrichtung x voneinander beabstandete Wangen 30, 30' eines Rahmens 21 zur Schaffung eines Führungsraums 23 auf, die jeweils eine wenigs-
tens im Wesentlichen vertikale Innenfläche aufweisen, wobei die Innenflächen der Wangen zueinander weisen und vorzugsweise wenigstens im Wesentlichen parallel zueinander verlaufen.
Ein von voneinander abgewandten Außenflächen der Wangen 30, 30' in der Längser- streckungsrichtung x abragendes Arretierelement 290 weist reversibel an die Tragschiene 12 (nicht dargestellt) anlegbare Arretieranlageelemente 292a, 292b, insbesondere wie dargestellt in Form von Schrauben, auf, dessen Anlageflächen 292a' , 292b' (292a' ist nicht in Fig. 21 B, sondern in Fig. 24 gezeigt) jeweils an die Tragschiene 12 anlegbar ist, um den Aufhängekopf 260 an der Tragschiene zu arretieren, wenn die Tragschiene 12 von dem Aufhängekopf 13 geführt ist. Von voneinander abgewandten Außenflächen der Wangen 30, 30' in der Eängserstreckungsrichtung x abragende Arretierelementabschnitte weisen jeweils die reversibel an die Tragschiene 12 anlegbaren Arretieranlageelement 292a, 292b auf, wobei vorzugsweise das Arretierelement 290 die zwei voneinander beabstandeten Wangen 30, 30' miteinander verbindet und besonders bevorzugt wie dargestellt einstückig ausgebildet ist. Die Arretieranlageelemente 292a, 292b in Form von Schrauben sind jeweils in auf dem Arretierelement 290 angeordneten Arretierlagerungselementen 293a, 293b in Form von Muttern gelagert, wobei die Arretieranlageelemente 292a, 292b durch Arretierbohrungen 291 a, 291 b, an die Hohlräume der Arretierlagerungselemente 293a, 293b jeweils angrenzen, in jedem Arretierelementabschnitte des Arretierelementes 290 hindurch an der Tragschiene anliegen können.
Der Aufhängekopf 260 weist eine Einhängeachse 268 in der Eängserstreckungsrichtung x zwischen den Wangen 30, 30' und zumindest ein Anlageelement, vorzugsweise wie dargestellt eine Anlageachse 269 in der Eängserstreckungsrichtung x zwischen den Wangen auf, z. B. mittels Bohrungen 262, 272; 263, 273 in den Wangen und in die Bohrungen eingesetzter oder die Bohrungen durchdringender Stifte in Form von Bolzen 268, 269, wobei die Einhängeache 268 und die Anlageachse 269 zwischen dem Führungsraum 23 und dem Baukörper 2 zugewandten Seiten angeordnet sind, wenn die Tragschiene 12 von dem Aufhängekopf 260 geführt ist.
In einem oberen Abschnitt jeder der Wangen 30, 30' ist jeweils eine Aufnahmeausnehmung 266 eingebracht, wobei Kantenabschnitte einer Stabhalteaufnahmeplatte 295 in die Aufnahmeausnehmung 266 eingebracht sind, um die Stabhalteaufnahmeplatte 295 an dem Aufhängekopf 260 zu fixieren. Auf der Stabhalteaufnahmeplatte 295 ist ein Stabhalteelement 296 in Form einer reversibel verschließbaren Schelle angebracht. Die Wangen 30, 30' weisen jeweils in einem unteren Abschnitt Auflageflächen 264, 274 mit Normalenvektoren, die im Wesentlichen in der z-Richtung ausgerichtet sind, auf, wobei auf zumindest einem Teil dieser Auflageflächen ein die Wangen 30, 30' verbindendes Verbindungsblech 278 mit einer Anschlagplatte 279 angeordnet ist. Auf dem Verbindungsblech 278 ist eine Anlageplatte 280 angebracht, die eine vertikale Kraftkomponente von der Tragschiene 12 aufnehmen und in den Rahmen 21 ableiten kann. Die Wangen 30, 30' weisen weiter jeweils Einschnitte 265, 275 auf, durch die hindurch ein weiteres Verbindungsblech 288 mit einer Anschlagplatte 289 geführt ist. Auf dem Verbindungsblech 288 ist eine Anlageplatte 281 (nicht dargestellt, siehe Fig. 23) angebracht, die eine horizontale Kraftkomponente von der Tragschiene 12 aufnehmen und in den Rahmen 21 ableiten kann. Zur Fixierung der Anlageplatte 281 an dem weiteren Verbindungsblech 228 ist in dem Verbindungsblech eine Bohrung 288a gesetzt.
In Figur 22A sind mehrere, voneinander in einem Abstand s beabstandete Anordnungen aus einem Aufhängeadapter 220, Stützarm 14 mit Schwenkhebel 140 und Strebe 150 (siehe Figur 21 A) an einem Baukörper 2 an dessen Kopfbolzen 4 aufweisender Oberseite 2d, Seitenfläche 2b und Wandung 15a einer Seitenwand 15 und eine Tragwerkstruktur 8 mit einer Tragschiene 12 gezeigt. Die Anordnungen aus Aufhängeadapter 220, Stützarm 14 mit Schwenkhebel 140 und Strebe 150 sind jeweils an Konsolen 90 mit Haltemuttern 191 an der Oberseite 2d gehalten und auf Zulagen 146 an der Wandung 15a abgestützt. Die Tragwerkstruktur 8 weist ein Gestell 9 mit Seitenabstützvorrichtungen 19, Schalplatte 10a, einen Schal plattenträger 10a', und die Tragschiene 12 mit einem offenen Tragschienenende 12a auf. Die Tragwerksstruktur 8 ist über Aufhängeköpfe 13 mit einer Überkopfanlagefläche 21 a (siehe Fig. 5A, 5B), die jeweils in Aufhängeadaptern 160 (siehe Fig. 16A, 16B, 19A, 19B) aufgenommen sind, geführt, wobei die Tragschiene 12 in den Aufhängeköpfen 13 aufliegt und von den Aufhängeköpfen 13 geführt ist. Die Tragwerkstruktur 8 kann als Tragwerkeinzelbühne 300' ausgeführt sein
(siehe Fig. 25A). Es sind drei Aufhängeadapter 220 an jeweils einem Halteelement mit der Konsole 90 an dem Baukörper 2 in Längserstreckungsrichtung x der Bezugskante 2a in einem Abstand s beabstandet voneinander montiert.
Figur 22B zeigt eine weitere Tragwerkstruktur mit einem Gestell 9, Schienenverbindungselementen 20, der Tragschienen 12, einer Schalplatte 10a und einem Schalplattenträger 10a' in Form einer Tragwerkseinzelbühne 300, wobei drei Aufhängeköpfe 260 an der Tragschiene 12 in einem Abstand s voneinander jeweils über Arretierelemente 290 mit Arretieranlageelementen 292a, 292b in Form von Schrauben arretiert sind. Die Tragschiene 12 weist an Endabschnitten jeweils einen offenen Tragschienenendabschnitt 12a und ein Tragschienenverbindungselement 12b auf und ist an eine andere Tragschiene in Eängserstreckungsrichtung x reversibel koppelbar mittels des an dem einen Tragschienenendabschnitt der Tragschiene angeordneten Tragschienenverbindungselementes 12b, das in den anderen Tragschienenendabschnitt 12a einer anderen Tragschiene einführbar und mit dem anderen Tragschienenendabschnitt koppelbar ist. Die Tragschiene 12 ist über mehrere Schienenverbindungselemente 20 an das Gestell 9 gekoppelt (siehe auch Fig. 2). Die drei Aufhängeköpfe 260 sind über ein Stabelement 298 und Stabhalteelemente 296 der Aufhängeköpfe 260 miteinander verbunden, wobei eine Eängsachse des Stabelementes 298 im verbundenen Zustand im Wesentlichen parallel zu einer anderen Eängsachse der Tragschiene 12 ausgerichtet ist. Auf diese Weise ist eine Eage der Aufhängeköpfe 260 zueinander auch ohne Arretierung an der Tragschiene 12 fixiert.
Figur 22C zeigt eine Einhängetrajektorie 304 der an einem Kran 302 hängenden Tragwerkstruktur 8 mit Seitenabstützvorrichtungen 16 aus Figur 22B zum Einhängen der an der Tragschiene 12 der Tragwerkeinzelbühne 300 angeordneten Aufhängeköpfe 260 in die Aufhängeadapter 220 der Anordnungen aus Aufhängeadapter 220, Stützarm 14 und Strebe 150 aus Figur 22A in perspektivischer Ansicht. Zumindest ein Teil einer Gesamtschalung und der Gesamttragwerksstruktur ist als zumindest eine Tragwerkeinzelbühne 300 definierter Fänge EE in Eängserstreckungsrichtung x ausgeführt, wobei drei Aufhängeköpfe 260 in einem dem Abstand s der Halteelemente voneinander entsprechenden Abstand voneinander jeweils mittels der an die Tragschiene 12 anlegbaren Arretieranla-
geelemente 292a, 292b an der Tragschiene 12, die an der Tragwerkstruktur 8 montiert ist und deren Länge TL in Längserstreckungsrichtung x der Länge EL der Tragwerkeinzelbühne entspricht, arretiert sind. Die drei Aufhängeköpfe 260 werden zusammen mit der Tragwerkseinzel bühne 300 in die Aufhängeadapter 220 in der Einhängetrajektorie 304 mittels des Krans 302 derart eingehängt, dass die Einhängeachsen 268 der drei Aufhängeköpfe 260 jeweils in die Einhängeausnehmungen 222, 232 der drei Aufhängeadapter 220 von oben eingehängt werden und die Anlageelemente der drei Aufhängeköpfe jeweils an den drei Aufhängeadaptern jeweils an deren Einhängeausnehmungen 223, 232 unterhalb der Einhängeausnehmungen in Form von Kerben 223, 232 zur Anlage gebracht werden.
Figur 23 zeigt die Anordnung aus Aufhängeadapter 220, Stützarm 14 mit Schwenkhebel 140 und Strebe 150 aus Figur 21 A mit dem eingehängten Aufhängekopf 260 aus Fig. 21 B in einer Querschnittsansicht. Hinsichtlich der Beschreibung des Aufhängeadapters 220 und des Aufhängekopfes 260 wird auf die Beschreibung zu Fig. 21A verwiesen. Die Tragschiene 12 liegt an den Anlageplatten 280, 281 an und ein Verbindungsbolzen 20c verbindet die Tragschiene 12 über ein Verbindungsanlageelement 20b mit einem Verbindungsbolzenaufnahmeelement 20a über ein Verbindungsbolzenhalteelement 20d in Form einer Mutter. Das Verbindungsbolzenaufnahmeelement 20a ist an dem Schienenverbindungselement 20 fixiert und in dem Verbindungsbolzenaufnahmeelement 20a geführt, wobei das Gestell 9 an dem Schienenverbindungselement 20 angebracht ist, an dem der Schal plattenträger 10a' mit der Schal platte 10a angebracht ist. Das Verbindungsanlageelement 20b, Verbindungsbolzenaufnahmeelement 20a, Verbindungsbolzenhalteelement 20d, Schienenverbindungselement 20, Gestell 9 und der Schal plattenträger 10a' sowie die Schalplatte 10a können als Teile der Einzeltragwerksbühne 300 angesehen werden. Das in Fig. 22B und 22C gezeigte Stabelement 298 ist in Fig. 23 nicht dargestellt.
Figur 24 zeigt eine von der Tragschiene 12 gelöste Arretierung des Aufhängekopfes 260 aus Figur 21 B in perspektivischer Ansicht. Die an dem Arretierelement 290 angeordneten und mittels des Arretierlagerungselementes 293a gelagerten und als Schrauben ausgeführten Arretieranlageelemente 292a, 292b (292b ist nicht dargestellt) der drei Auf-
hängeköpfe 260 sind jeweils von der Tragschiene 12 gelöst, weshalb die Arretieranlagefläche 292a' zu erkennen ist. Ebenfalls gezeigt ist Verbindungselement 240 und das Stabhalteelement 259a in Form einer Schelle.
Figur 25A zeigt die Anordnungen aus Aufhängeadapter 220, Stützarm 14 und Strebe 150 (siehe Figur 22A) mit den Aufhängeköpfen 260 (siehe Figur 22B) eingehängt in die Aufhängeadapter 220 mit von der Tragschiene 12 gelösten Arretierungen der Aufhängeköpfe 260 (siehe Figur 24) zur Anbindung der Tragwerkeinzelbühne 300 (siehe Figur 22C) an eine bereits an dem Baukörper 2 angeordnete andere Tragwerkstruktur in Form der Tragwerkeinzel bühne 300'.
Die Tragwerkeinzel bühne 300, an der die Aufhängeköpfe 260 in einem Abstand s entsprechend dem Abstand s der Aufhängeadapter voneinander angeordnet sind und zueinander über das Stabelement 298 fixiert sind, wird in negativer Eängserstreckungsrich- tung x in Koppelrichtung w mit einer anderen, bereits an dem Baukörper 2 montierten Tragwerkeinzel bühne 300' derart gekoppelt, dass Umfangsoberflächen von in Eängser- streckungsrichtung x einander zugewandten Endabschnitten der einen Tragschiene 12 von der zu koppelnden Tragwerkeinzelbühne 300 und der anderen Tragschiene 12' von der anderen, bereits montierten Tragwerkeinzelbühne 300', die zwischen am nächsten zueinander angeordneten Aufhängeköpfen 13, 260 angeordnet sind, wobei der eine der nächsten Aufhängeköpfe 260 an der zu koppelnden Tragwerkeinzelbühne 300 und der andere der nächsten Aufhängeköpfe 13 an der anderen, bereits montierten Tragwerkeinzelbühne 300' angeordnet sind, fluchten und die in Eängserstreckungsrich- tung x einander zugewandten Endabschnitte der einen Tragschiene 12 und der anderen Tragschiene 12' durch ein Verschieben der zu koppelnden Tragwerkeinzelbühne 300 zu der anderen, bereits montierten Tragwerkeinzelbühne 300' in Koppelrichtung w gekoppelt werden. Vorzugsweise liegen im gekoppelten Zustand der Tragschienen 12, 12' einander zugewandte Kanten von Schalplatten 10a der gekoppelten Tragwerkeinzelbühnen 300, 300' aneinander. Sofern ein erstes Anlageelement 25 und/oder zweites Anlageelement 26 des nächsten Aufhängekopfes 13 an der anderen, bereits montierten Tragwerkeinzel bühne 300' an Stellen des Umfangs eines Querschnitts, dessen Normalenvektor in der Eängserstreckungsrichtung x steht, der anderen Tragschiene 12' ange-
ordnet sind, die Stellen am Umfang eines Querschnitts, dessen Normalenvektor in der Längserstreckungsrichtung x steht, der einen Tragschiene 12 entsprechen, an denen die Anlageplatten 280, 281 des nächsten Aufhängekopfes 260 an der zu koppelnden Tragwerkeinzelbühne 300 angeordnet sind, ist es alternativ oder zusätzlich zu dem Fluchten der Umfangsoberflächen von den in Längserstreckungsrichtung x einander zugewandten Endabschnitten der einen Tragschiene 12 und der anderen Tragschiene 12' möglich, dass Anlageflächen dieser Anlageelemente 25, 26 mit Anlageflächen dieser Anlageplatten 280, 281 fluchten. Eine Kopplungsverbindung der in Längserstreckungsrichtung x einander zugewandten Endabschnitte der einen Tragschiene 12 und der anderen Tragschiene 12' lässt sich herstellen, in dem das Tragschienenverbindungselement 12b der einen Tragschiene 12 in das offene Ende 12a der anderen Tragschiene 12' geschoben wird, z. B. mittels einem oder mehreren Rastelementen des Tragschienenverbindungselement 12b, die in ein oder mehrere Aussparungen im Endabschnitt der anderen Tragschiene 12' mit dem offenen Ende 12a eingreifen zum Herstellen einer reversiblen Kopplungsverbindung.
Die gekoppelte Tragwerkeinzelbühne 300 wird in Koppelrichtung w verschoben, bis die eine Tragschiene 12 die drei Aufnahmeköpfe 260, die durch Lösen der Arretieranlageelemente 292a, 292b jeweils von der einen Tragschiene 12 entkoppelt sind, verlassen hat.
In Fig. 25B ist eine Aushängetrajektorie 305 der in die Aufhängeadapter 220 eingehängten Aufhängeköpfe 260 (siehe Figur 22B) aus den Aufhängeadaptern 220 der Anordnungen aus Aufhängeadapter 220, Stützarm 14 und Strebe 150 (siehe Figur 22A) in perspektivischer Ansicht gezeigt. Da die gekoppelte Tragwerkeinzel bühne 300 in Koppelrichtung w verschoben ist, bis die eine Tragschiene 12 die drei Aufnahmeköpfe 260, die durch Lösen der Arretieranlageelemente 292a, 292b jeweils von der einen Tragschiene 12 entkoppelt sind, verlassen hat, ist die gekoppelte Tragwerkeinzelbühne 300 neben den Anordnungen aus Aufhängeadapter 220, Stützarm 14 und Strebe 150 mit eingehängten Aufhängeköpfen 260 angeordnet.
Es folgt ein Aushängen der drei von der Tragschiene 12 befreiten Aufhängeköpfe 260 jeder für sich oder in der gemeinsamen Aushängetrajektorie 305 aus den drei Aufhängeadaptern 220. Die drei Aufhängeköpfe 260 sind über das Stabelement 298 und die Stabhalteelemente 296 (siehe Fig. 21 B und 23) der Aufhängeköpfe 260 miteinander verbunden, wobei eine Längsachse des Stabelementes 298 im verbundenen Zustand im Wesentlichen parallel zu einer anderen Längsachse der Tragschiene 12 ausgerichtet ist, um ein gemeinsames Aushängen der drei von der Tragschiene 12 befreiten Aufhängeköpfe 260 über ein Aushängen des Stabelements 298, z.B. mittels eine Hebevorrichtung wie des Krans 302 zu gewährleisten.
Die anhand der in den Figuren 22B bis 25B beschriebenen Schritte können wiederholt werden, bis ein Gesamtschalungssystem umfassend mehr als zwei Tragwerkeinzelbühnen 300, 300', das auch lediglich aus Tragwerkeinzelbühnen bestehen kann, errichtet ist, falls das Gesamtschalungssystem mehr als die gekoppelte Tragwerkeinzel bühne 300 und die bereits am Baukörper 2 montierte Tragwerkeinzel bühne 300' umfasst.
Die Erfindung wurde vorstehend am Beispiel eines langgestreckten Bauwerks 1 , und zwar konkret einer Brücke mit einer Fahrbahn, beschrieben. Die Erfindung ist jedoch ebenso anwendbar auf jede Art von Bauwerk 1 , an welchem ein auskragendes Betonteil in Ortbeton bau weise anzusetzen ist. Das Bauwerk 1 muss nicht zwingend langgestreckt im Sinne einer gegenüber anderen Abmessung besonders großen Längsabmessung sein, vielmehr ist ein Bauwerk 1 im Sinne der Erfindung auch dann langgestreckt, wenn es eine Rohbaukante aufweist, die sich in einer Länge derart erstreckt, dass es praktikabel ist, eine Schalung 8 mittels einer an Aufhängeköpfen 13 verschiebbar geführten Tragschiene 12 an der Rohbaustruktur abzuhängen, um eine Betonierlast über die Aufhängeköpfe 13 in die Roh bau Struktur abzuleiten. In diesem Sinne kann jede derartige Rohbaustruktur, an welcher das auskragende Bauteil anzusetzen ist, ein Träger 2 im Sinne der Erfindung sein.
Es versteht sich, dass die Bezugskante 2a nicht auf eine scharfe Kante beschränkt ist, sondern auch eine gerundete oder gefaste Kante sein kann.
Die unter Bezug auf die dargestellten und/oder beschriebenen Ausführungsbeispiele beschriebenen Merkmale der Erfindung können auch bei anderen Ausführungsformen der Erfindung vorhanden sein, außer wenn es anders angegeben ist oder sich aus technischen Gründen von selbst verbietet. Im Übrigen wird der Gegenstand der Erfindung allein durch den oder die unabhängigen Ansprüche definiert. Weitere Gegenstände können durch jedwede Kombination von hierin beschriebenen Merkmalen gebildet werden, die gegenüber dem Stand der Technik neu ist und diesem gegenüber eine objektive Aufgabe in nicht naheliegender Weise löst, ohne dass es dafür zwingend anderer Merkmale, die zur Lösung dieser Aufgabe nicht erforderlich sind, bedürfte, auch wenn diese anderen Merkmale in den hierin beschriebenen Ausführungsbeispielen vorhanden sind. Einzelheiten eines Ausführungsbeispiels sind, soweit nicht konkret unabhängig beansprucht, als beispielhaft und optional zu betrachten.
Bezugszeichenliste
1 Bauwerk
2 Bau kör per (Träger, Trog)
2a Bezugskante
2b Seitenfläche
2c untere Fläche
2d Oberseite
3 Kopf platte
4 Kopfbolzen
5 Fahrbahn
6 Auskragender Teil
7 Gesimskappe
8 Tragwerksstruktur (Schal wagen)
9 Gestell
10 Schalung
10a, 10b Schal platte
10a' Schal plattenträger
1 1 Arbeitsbühne
1 1 a Lauf platte
1 1 b Geländer
12, 12' Tragschiene
12a Tragschienenende (offen)
12b Tragschienenverbindungselement
13 Aufhängekopf
14 Stützarm
15 Seitenwand
15a Seitenfläche (Wandung)
16 Seitenabstützvorrichtung
17 Bodenplatte (Flanschplatte)
18 Unterbau (Stütze)
19 Anschlussplatte (Fl an sch platte)
20 Schienenverbindungselement
20a Verbindungsbolzenaufnahmeelement
20b Verbindungsanlageelement
20c Verbindungsbolzen (Schraube)
20d Verbindungsbolzenhalteelement (Mutter)
21 Rahmen
21 a Überkopfanlagefläche
21 b Seitenanlagefläche
22 Innenkontur
23 Führungsraum
24 Öffnung
25 Erstes Anlageelement
25a Erster Anlagepunkt (-linie, -fläche)
26 Zweites Anlageelement
26a Erster Anlagepunkt (-linie, -fläche)
27 Schwenkhebel
27a Schwenkachse
27b freies Ende (Anlageelement)
28 Raste (Loch)
29 Riegel (Stift)
30, 30' Wange
30a Innenfläche
30b obere Lasche
30c hintere Lasche weitere Lasche
31 , 32, 33 Verbindungsblech
34, 35 Anschlagplatten
36 Anlageplatten
37 Bohrung
38, 38' Krafteinleitungsrichtungen
39 Längsnut
40, 40' Seitenanlagebleche
41 Rohrstück
42, 43, 42', 43' Lagerplatten
44 Rolle
45 Lagerachse
50 hintere Verbindungsplatte
51 obere Verbindungsplatte
52, 52' Tragplatte
53 Anlageplatte
54 Montageraum
55 Anschlagplatte
56 Fläche
57 Mittelpunkt
58 Montageöffnung
59 Aufnahmestruktur
60 Schraubbolzen
61 Kopf
62 Mutter
70 Montagekeil
71 erste Keilfläche
72 zweite Keilfläche
73 schmale Endfläche
74 breite Endfläche
75, 76 Teilflächen
77, 77' Seitenflächen
78 Durchgangsbohrung
80 Durchgangsbohrung (Halteelement)
81 Aufnahmefläche
82 innere Begrenzungsfläche
83 äußere Begrenzungsfläche
90 Konsole
91 Befestigungsschenkel
92 Halteschenkel
93 Versteifungsrippe
94 Haltebohrung
95 Haltebolzen
96 Mutter
97 Befestigungsbohrung
100 Schwenkhebel
100a, 100b Seitensteg
100c Verbindungssteg
101 Anlageelement
102 Anlagefläche
103 Gelenkwelle
104 Verdrehsicherung
105 Sicherungsstift
106 Lagerbohrung
107 Kerbe
108 Ausnehmung
109 Durchgangsbohrung
1 10 Gelenkstück
1 1 1 Gehäuse
1 12, 1 12' Seitenplatten
1 13, 1 13' Verbindungsplatten
1 14 Stützplatte
1 15 Führungsrohr
1 16 Lagerbohrung
120 Schwenkachse
121 Riegel (Schwenkweg-Begrenzungselement)
122 Bohrung
130 Strebe
131 Ende
132, 133 Muttern
134 Schwenkachse
135 Splint (Sicherungselement)
140 Schwenkhebel
140a Stabhalteelement (Schelle)
141 Anlageelement
142 Anlagefläche
143 Schwenkachse
144 Splint (Sicherungselement)
146 Zulage
150 Strebe
151 , 1 5 Gelenkstücke
152 Spannstück
153 Mittelteil
154, 1 54' Gegengewindeabschnitte
155 Lagerkopf
156 Lagerauge
157, 1 57' Gewindeabschnitte
160 Aufhängeadapter
161 , 162, 163 Rahmenelemente
163a Seitenanlagefläche
164 Lagerbohrung
165 Befestigungsloch
166 Durchgangsbohrung
170 Aufhängeadapter
171 Rahmen
172, 172' Seitenplatten
173, 174, 175 Verbindungsplatten
176 Lagerbohrung
177 Durchgangsbohrung
180 Aufhängeadapter
181 Rahmenelement
182 Anschlagelement
183 Lagerbohrung
184 Durchgangsbohrung
185 Montagebohrung
190 Haltebolzen
191 Haltemutter
192 Lagerbolzen
195, 195' Innengewinde
196, 106' Außengewinde
197, 198, 199 Gelenkachsen
200 Aufhängungspunkt
201 Kragarmscheibe
220 Aufhängeadapter
221 , 231 Wangenelement (Rah men platte)
222, 232 Einhängeausnehmung
223, 233 Anlagekerbe
224, 234 Rahmenbohrung
225, 226, 227 Rahmenausschnitt
240, 245, 250 Verbindungselement
241 a, 241 b Anlagefläche
242 Durchgangsbohrung
246a, 246b Durchgangsbohrung
251 a, 251 b Durchgangsbohrung
255 Haltebolzenaufnahmeelement
256 Haltebolzenaufnahmebohrung
258a, 258b Stabhalteaufnahmeplatte
259a, 259b Stabhalteelement (Schelle)
260 Aufhängekopf
261 , 271 Verbindungsblech
262, 272 Durchgangsbohrung
263, 273 Durchgangsbohrung
264, 274 Auflagefläche
265, 275 Einschnitt
266 Aufnahmeausnehmung
268 Einhängeachse (Stift)
269 Anlageachse (Stift)
278, 288 Verbindungsblech
288a Bohrung
279, 289 Anschlagplatte
280, 281 Anlageplatte
290 Arretierelement
291 a, 291 b Arretierbohrung
292a, 292b Arretieranlageelement (Schraube)
292a', 292b' Arretieranlagefläche
293a, 293b Arretierlagerungselement (Mutter)
295 Stabhalteaufnahmeplatte
296 Stabhalteelement (Schelle)
298 Stabelement
300, 300' Tragwerkei nzeilbühne
302 Hebevorrichtung (Kran)
304 E i n h än getraj e ktor i e
305 Aushängetrajektorie
A Trägerachse
M Mittelebene
V Verfahrrichtung s Abstand w Koppelrichtung
X Längserstreckungsrichtung y Breitenrichtung
Normalenrichtung a Winkel zwischen den Krafteinleitungsrichtungen
Die vorstehende Liste ist integraler Bestandteil der Beschreibung.
Claims
1. Aufhängekopf (13) zum verfahrbaren Führen einer Tragschiene (12) einer Tragwerksstruktur (8) für eine Schalung (10), insbesondere in Form eines untenfah- renden Schalwagens, zum Betonieren eines von einer Bezugskante (2a) eines Baukörpers (2) eines Bauwerks (1) seitlich abstehenden, insbesondere auskragenden Betonteils, mit an dem Baukörper entlang der Bezugskante (2a) in Längserstreckungsrichtung (x) der Bezugskante (2a) beabstandet voneinander vorgesehenen Halteelementen, wobei der Aufhängekopf (13) ausgeführt ist, an einem der Halteelemente lösbar fixierbar derart angeordnet zu sein, dass eine über die Tragschiene (12) auf den Aufhängekopf (13) übertragene Last der Tragwerksstruktur (8), insbesondere deren Eigengewicht und eine Betonierlast der Schalung (10), über den Aufhängekopf (13) und das Halteelement in den Baukörper (2) des Bauwerks (1 ) eingeleitet werden kann, wobei der Aufhängekopf (13) weiter ausgeführt ist, im geführten Zustand die Tragschiene (12) in Längserstreckungsrichtung (x) verfahrbar zu führen, und der Aufhängekopf (13) einen Rahmen (21 ) aufweist, der einen Führungsraum (23) für die Tragschiene (12) mit einer im Querschnitt C-förmigen oder klauenartigen Innenkontur (22) mit einer vorzugsweise von dem Baukörper (2) abgewandten Öffnung (24) zur verfahrbaren Anbindung der Tragschiene (12) an die restliche Tragwerksstruktur (8) definiert, wobei jeweils an dem Führungsraum (23) zugewandten Abschnitten des Rahmens (21) ein erstes Anlageelement (25) und ein zweites Anlageelement (26) derart angeordnet sind, dass das erste Anlageelement (25) eine horizontale Kraftkomponente von der Tragschiene (12) und das zweite Anlageelement (26) eine vertikale Kraft kom ponente von der Tragschiene (12) aufnehmen und in den Rahmen (21) ableiten können, wobei das erste Anlageelement (25) an einem ersten Anlagepunkt (25a) an einer von dem Baukörper (2) abgewandten Seite der Tragschiene (12) anliegt, der in horizontaler Richtung weiter von dem Baukörper (2) entfernt ist als ein zweiter Anlagepunkt (26a), an dem das zweite Anlageelement (26) an der Tragschiene (12) anliegt, wenn die Tragschiene (12) von dem Aufhängekopf (13) geführt ist.
2. Aufhängekopf (13, 260) nach Anspruch 1 , wobei das erste Anlageelement (25) und das zweite Anlageelement (26) Rollen oder Anlageplatten oder eine Beschichtung aufweisen, die an dem Rahmen (21) vorzugsweise lösbar fixiert sind und im Fall der Anlageplatten eine im Wesentlichen flache oder im Wesentlichen flach ballige oder konvexe oder konkave Anlagefläche aufweisen, welche an der Tragschiene (12) anliegt, wenn die Tragschiene (12) von dem Aufhängekopf (13) geführt ist, wobei die Anlageplatten vorzugsweise aus einem Gleitlagerwerkstoff hergestellt sind und/oder eine in Längserstreckungsrichtung (x) verlaufende Nut aufweisen.
3. Aufhängekopf (13, 260) nach Anspruch 1 oder 2, wobei Kraftaufnahmerichtungen des ersten Anlageelements (25) und des zweiten Anlageelements (26) in der Querschnittsebene einen Winkel von wenigstens 30° oder wenigstens 40° oder wenigstens 60° oder wenigstens 75° oder wenigstens 90° und/oder von höchstens 150° oder höchstens 130° oder höchstens 1 15° oder höchstens 90°, insbesondere von etwa 1 10°, zueinander aufweisen, und/oder eine Kraftaufnahmerichtung des ersten Anlageelements (25) in horizontaler Richtung verläuft oder um höchstens 5° oder höchstens 10° oder höchstens 15° oder höchstens 20° oder höchstens 25° oder höchstens 30° oder höchstens 35° oder höchstens 40° oder höchstens 45° von der Horizontalen abweicht.
4. Aufhängekopf (13) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der Rahmen (21 ) eine wenigstens im Wesentlichen ebene Seitenanlagefläche aufweist, welche ausgebildet ist, an einer Seitenfläche des Baukörpers (2) anzuliegen, wenn der Anlagekopf an einem der Halteelemente fixiert ist, wobei der Rahmen (21 ) vorzugsweise ein oder mehrere Durchgangsbohrungen und/oder wenigstens ein Durchgangslangloch durch die Seitenanlagefläche hindurch sich erstreckend zur Verschraubung und/oder Ausrichtung an der Seitenfläche aufweist.
5. Aufhängekopf (13) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der Rahmen (21 ) eine wenigstens im Wesentlichen ebene Überkopfanlagefläche aufweist, welche ausgebildet ist, an einer nach unten weisenden Fläche des Baukörpers (2)
anzuliegen, wenn der Anlagekopf an einem der Halteelemente fixiert ist, wobei der Rahmen (21) vorzugsweise ein oder mehrere Durchgangsbohrungen und/oder wenigstens ein Durchgangslangloch durch die Überkopfanlagefläche hindurch sich erstreckend zur Verschraubung und/oder Ausrichtung an der nach unten weisenden Fläche des Baukörpers (2) aufweist.
6. Aufhängekopf (13, 260) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der Rahmen (21) zwei vorzugsweise parallele, in Längserstreckungsrichtung (x) voneinander beabstandete Wangen (30, 30') aufweist, die jeweils eine wenigstens im Wesentlichen vertikale Innenfläche aufweisen, wobei die Innenflächen der Wangen zueinander weisen und vorzugsweise wenigstens im Wesentlichen parallel zueinander verlaufen.
7. Aufhängekopf (13) nach Anspruch 6, wobei die Innenflächen zwischen sich einen Montageraum (54) definieren, der von oben durch eine Montageöffnung (58) zugänglich ist und vorzugsweise von unten und/oder von einer von dem Baukörper (2) abgewandten Seite oder von schräg unten durch eine Handhabungsöffnung zugänglich ist.
8. Aufhängekopf (13) nach Anspruch 6 oder 7, wobei die Wangen durch Zwischenstücke wie etwa angesetzte Platten, Profile oder Rohrstücke oder über abgewinkelte Abschnitte in der Längserstreckungsrichtung (x) miteinander verbunden sind oder einstückig miteinander ausgebildet sind.
9. Aufhängekopf (260) nach Anspruch 8, wobei zumindest ein von einer Außenfläche einer der Wangen in der Längserstreckungsrichtung (x) abragendes Arretierelement (290) ein reversibel an die Tragschiene (12) anlegbares Arretieranlageelement (292a, 292b), insbesondere in Form einer Schraube, aufweist, dessen Anlagefläche (292a', 292b') an die Tragschiene (12) anlegbar ist, um den Aufhängekopf (260) an der Tragschiene zu arretieren, wenn die Tragschiene (12) von dem Aufhängekopf (13) geführt ist.
10. Aufhängekopf (260) nach Anspruch 9, wobei von voneinander abgewandten Außenflächen der Wangen in der Längserstreckungsrichtung (x) abragende Arretierelementabschnitte jeweils ein reversibel an die Tragschiene (12) anlegbares Arretieranlageelement (292a, 292b) aufweisen, wobei vorzugsweise das Arretierelement (290) die zwei voneinander beabstandeten Wangen miteinander verbindet und besonders bevorzugt einstückig ausgebildet ist.
1 1 .Aufhängekopf (260) nach Anspruch 9 oder 10, der zumindest eine Einhängeachse (268) in der Längserstreckungsrichtung (x) an oder zwischen den Wangen und zumindest ein Anlageelement, vorzugsweise eine Anlageachse (269) in der Längserstreckungsrichtung (x), an oder zwischen den Wangen aufweist, z. B. mittels Bohrungen in den Wangen und in die Bohrungen eingesetzter oder die Bohrungen durchdringender Stifte, z. B. Bolzen, wobei die Einhängeache und das Anlageelement zwischen dem Eührungsraum (23) und dem Baukörper (2) zugewandten Seiten oder an den dem Baukörper (2) zugewandten Seiten der Wangen angeordnet sind, wenn die Tragschiene (12) von dem Aufhängekopf (260) geführt ist.
12. Aufhängekopf (13) nach Anspruch 7 oder 8, wobei die Wangen jeweils eine an ihren Innenflächen angeordnete Aufnahmestruktur mit jeweils einer nach unten weisenden und zum Baukörper (2) hin abfallenden Aufnahmefläche, einer sich von der Aufnahmefläche nach unten erstreckende innere Begrenzungsfläche und einer sich von der Aufnahmefläche nach unten erstreckende äußere Begrenzungsfläche aufweist, wobei die innere Begrenzungsfläche näher am Baukörper (2) liegt als die äußere Begrenzungsfläche, und wobei ein Montagekeil vorgesehen ist, der eine an die Aufnahmestruktur angepasste Lorrn mit einer ersten Keilfläche und einer zweiten Keilfläche, einer schmalen Endfläche, welche die Keilflächen am verjüngten Ende miteinander verbindet, einer breiten Endfläche, welche die Keilflächen am erweiterten Ende miteinander verbindet, und zwei vorzugsweise im Wesentlichen parallelen Seitenflächen derart aufweist, dass sich der Montagekeil mit der ersten Keilfläche an den Aufnahmeflächen abstützen kann, während die zweite Keilfläche von den Aufnahmeflächen weg weist und
die schmale Endfläche sich wahlweise wenigstens teilweise an der inneren Begrenzungsfläche oder der äußeren Begrenzungsfläche abstützen kann, während die breite Endfläche sich dementsprechend wenigstens teilweise an der äußeren Begrenzungsfläche oder der inneren Begrenzungsfläche abstützt, und die Seitenflächen zwischen den zueinander weisenden Innenflächen der Wangen gehalten werden, wobei ein Durchgangsloch sich von der zweiten Keilfläche flächennormal ausgehend zu der ersten Keilfläche erstreckt und die Montageöffnung (58) derart ausgebildet ist, dass ein durch das Durchgangsloch geführter Bolzen sich durch die Montageöffnung (58) hindurch nach oben oder in einer schräg nach oben zu dem Baukörper (2) hin geneigten Richtung erstrecken kann, wobei eine Achse des Durchgangslochs vorzugsweise durch den Führungsraum (23) hindurch verläuft.
13.Aufhängekopf (13) nach Anspruch 7 oder 8, wobei ein Aufhängungsadapter vorgesehen ist, der zwischen den Wangen an dem Rahmen (21 ) befestigbar ist und ein Anlageelement mit einer Anlagefläche und ein sich von der Anlagefläche aus flächennormal erstreckendes Durchgangsloch aufweist, und wobei das Anlageelement derart ausgebildet ist, dass sich ein von unten durch das Durchgangsloch geführter Bolzen sich durch die Montageöffnung (58) hindurch nach oben oder in einer schräg nach oben zu dem Baukörper (2) hin geneigten Richtung erstrecken kann, wobei eine Achse des Durchgangslochs vorzugsweise durch den Führungsraum (23) hindurch verläuft.
14. Aufhängekopf (13) nach Anspruch 13, wobei der Aufhängungsadapter mittels wenigstens eines, vorzugsweise zweier, durch entlang jeweiliger Befestigungsachsen ausgerichteter Durchgangsbohrungen in dem Aufhängungsadapter und den Wangen gehenden Bolzens, insbesondere Schraubbolzens, mit dem Rahmen (21 ) verbunden oder verbindbar ist, wobei vorzugsweise wenigstens zwei Befestigungsachsen vorgesehen sind.
15. Aufhängekopf (13) nach Anspruch 12 oder 13, wobei der Aufhängungsadapter eine wenigstens im Wesentlichen ebene Seitenanlagefläche aufweist, welche
über den Rahmen (21 ) hinausragt, wenn der Aufhängungsadapter am Rahmen (21 ) montiert ist, und ausgebildet ist, an einer Seitenfläche des Baukörpers (2) anzuliegen, wenn der Anlagekopf an einem der Halteelemente fixiert ist.
16. Aufhängekopf (13) nach Anspruch 13 oder 14, wobei mehrere Aufhängungsadapter vorgesehen sind, die wahlweise mit dem Aufhängekopf (13) verwendbar sind, und die jeweils in unterschiedlichen Richtungen bezüglich des Rahmens (21 ) verlaufende Durchgangslöcher aufweisen, wenn der jeweilige Aufhängungsadapter an dem Rahmen (21) montiert ist.
17. Aufhängekopf (260) nach einem der Ansprüche 9 bis 1 1 , wobei ein Aufhängeadapter (220) vorgesehen ist, der an oder zumindest teilweise zwischen den Wangen an dem Rahmen (21 ) befestigbar ist und ein Aufnahmeelement (255) mit einer Anlagefläche und ein sich von der Anlagefläche aus flächennormal erstreckendes Durchgangsloch aufweist, wobei das Aufnahmeelement derart ausgebildet ist, dass sich ein von unten durch das Durchgangsloch geführter Bolzen sich nach oben oder in einer schräg nach oben zu dem Baukörper (2) hin geneigten Richtung erstrecken kann, wobei eine Achse des Durchgangslochs vorzugsweise durch den Führungsraum (23) hindurch verläuft, wobei der Aufhängeadapter (220), wenn er an einem der Halteelemente fixiert ist, eine nach oben geöffnete und/oder von oben zugängliche Einhängeausnehmung (222, 232) zum Einhängen der Einhängeachse (268) nach unten aufweist, wobei vorzugsweise eine Ausnehmung, z. B. in Form einer Kerbe (223), unterhalb der Einhängeausnehmung zur Anlage des Anlageelementes angeordnet ist.
18. Aufhängekopf (260) nach Ansprüche 17, wobei der Aufhängeadapter (220) zwei vorzugsweise parallele, in Längserstreckungsrichtung (x) voneinander beabstan- dete Wangenelemente (221 , 231 ) aufweist, die jeweils eine wenigstens im Wesentlichen vertikale Innenfläche aufweisen, wobei die Innenflächen der Wangenelemente zueinander weisen und vorzugsweise wenigstens im Wesentlichen parallel zueinander verlaufen, wobei vorzugsweise von voneinander abgewandten Außenflächen der Wangenelemente in der Längserstreckungsrichtung (x) ab-
ragende und vertikal angeordnete Verbindungselemente (240, 245, 250) Durchgangsbohrungen (242, 246a, 246b, 251 a, 251 b) zur lösbaren Fixierung des Aufhängeadapters an dem Baukörper (2) aufweisen, wobei besonders bevorzugt jedes der Verbindungselemente die zwei voneinander beabstandeten Wangenelemente miteinander verbindet und besonders bevorzugt einstückig ausgebildet ist und zumindest ein von oben zugängliches Stabhalteelement (259a, 259b), z. B. in Form einer nach oben zu öffnenden Schelle, an zumindest einem der Verbindungselemente (240, 245, 250) fixiert ist.
19. Aufhängekopf (260) nach einem der Ansprüche 17 oder 18, wobei der Aufhängeadapter zumindest eine wenigstens im Wesentlichen ebene Seitenanlagefläche, insbesondere zwei zueinander im Wesentlichen orthogonal angeordnete Seitenanlageflächen (241 a, 241 b), aufweist, welche über den Rahmen (21) hinausragt / hinausragen, wenn der Aufhängeadapter am Rahmen (21 ) montiert ist, und ausgebildet ist / sind, an einer Seitenfläche, insbesondere an zwei zueinander im Wesentlichen orthogonal angeordneten, die Bezugskante (2a) bildenden Seitenflächen, des Baukörpers (2) anzuliegen, wenn der Aufhängekopf an einem der Halteelemente fixiert ist.
20. Aufhängekopf (260) nach einem der Ansprüche 17 bis 19, wobei ein Stützarm (14) sich von dem Aufhängeadapter (220) aus erstreckt und ausgebildet ist, sich gegen eine Wandung des Baukörpers (2) abzustützen, wenn der Aufhängeadapter (220) an einem der Halteelemente fixiert ist.
21 .Aufhängekopf (13) nach einem der Ansprüche 1 bis 8 und 12 bis 16, wobei ein Stützarm (14) sich von dem Rahmen (21) aus erstreckt und ausgebildet ist, sich gegen eine Wandung des Baukörpers (2) abzustützen, wenn der Aufhängekopf (13) an einem der Halteelemente fixiert ist.
22. Anordnung aus einem Aufhängekopf (13, 260) und einer von dem Aufhängekopf (13) verfahrbar geführten Tragschiene (12) einer Tragwerksstruktur (8) für eine Schalung (10), insbesondere in Form eines untenfahrenden Schalwagens, zum
Betonieren eines von einer Bezugskante (2a) eines Baukörpers (2) eines Bauwerks (1 ) seitlich abstehenden, insbesondere auskragenden Betonteils, mit an dem Baukörper (2) in Längserstreckungsrichtung (x) der Bezugskante (2a) beab- standet voneinander vorgesehenen Halteelementen, wobei der Aufhängekopf (13) an einem der Halteelemente lösbar fixierbar derart anordbar und derart ausgeführt ist, dass eine über die Tragschiene (12) auf den Aufhängekopf (13) übertragene Traglast der Tragwerksstruktur (8) über den Aufhängekopf (13) und das Halteelement in den Baukörper (2) des Bauwerks (1 ) eingeleitet werden kann, wobei der Aufhängekopf (13) nach einem der vorstehenden Ansprüche ausgebildet ist und der Rahmen (21) des Aufhängekopfs (13) ein Querschnittsprofil der Tragschiene (12) oder wenigstens einen geführten Abschnitt davon C-förmig oder klauenartig derart umgreift, dass das erste Anlageelement (25) an dem ersten Anlagepunkt (25a) an einer dem Baukörper (2) abgewandten Seite der Tragschiene (12) anliegt und das zweite Anlageelement (26) an dem zweiten Anlagepunkt (26a) an der Tragschiene (12) anliegt.
23. Anordnung nach Anspruch 22, wobei die Tragschiene (12) einen geschlossenen Querschnitt aufweist, wobei vorzugsweise die Tragschiene (12) an eine andere Tragschiene in Längserstreckungsrichtung (x) reversibel koppelbar ist, besonders bevorzugt mittels eines an einem Tragschienenendabschnitt der Tragschiene angeordneten Tragschienenverbindungselementes (12b), das in einen anderen Tragschienenendabschnitt (12a) der anderen Tragschiene einführbar und mit dem anderen Tragschienenendabschnitt koppelbar ist.
24. Schalungssystem aufweisend eine Schalung (10) mit einer Tragwerksstruktur (8), insbesondere in Form eines untenfahrenden Schalwagens, zum Betonieren eines von einer Bezugskante (2a) eines Baukörpers (2) eines Bauwerks (1) seitlich abstehenden, insbesondere auskragenden Betonteils, eine Tragschiene (12) an oder als Teil der Tragwerksstruktur (8), Halteelemente, die an dem Baukörper (2) in Längserstreckungsrichtung (x) der Bezugskante (2a) beabstandet voneinander angeordnet sind, und mehreren Aufhängeköpfen (13) zum verfahrbaren Führen der Tragschiene (12), wobei die Aufhängeköpfe (13) jeweils an einem der Halteele-
mente lösbar fixierbar derart angeordnet und ausgeführt sind, dass eine über die Tragschiene (12) auf die Aufhängeköpfe (13) übertragene Traglast der Tragwerksstruktur (8) über die Aufhängeköpfe (13) und Halteelemente in den Baukörper (2) des Bauwerks (1 ) eingeleitet werden kann, wobei die Aufhängeköpfe (13) jeweils nach einem der Ansprüche 1 bis 21 ausgebildet sind.
25. Schalungssystem nach Anspruch 24, wobei die Halteelemente Bohrungen zur flanschartigen Anbringung der Aufhängeköpfe (13) mittels Schraubbolzen (80) und/oder zur Ausrichtung der Aufhängeköpfe (13) mittels Stiften oder dergleichen aufweisen, wobei die Bohrungen vorzugsweise an einer Untersicht und/oder oder einer Seitenfläche des Baukörpers (2) vorgesehen sind.
26. Schalungssystem nach Anspruch 24 oder 25, wobei die Halteelemente Konsolen (90) aufweisen, die an einer Oberseite des Baukörpers (2) befestigt sind, wobei die Halteelemente einen Befestigungsschenkel zur Befestigung des Halteelements an der Oberseite des Baukörpers (2) und einen Halteschenkel mit einer Haltebohrung zum Halten eines Aufhängekopfs (13) mittels eines Haltebolzens aufweist, wobei die Haltebohrung und eine Bohrung am Aufhängekopf (13) zum Anbringen des Haltebolzens im Wesentlichen miteinander fluchten, wenn der Aufhängekopf (13) an dem Baukörper (2) angebracht ist, wobei ein Winkel des Haltebolzens zur Horizontalen im angebrachten Zustand des Aufhängekopfs (13) vorzugsweise 45° mit einer Abweichung von höchstens 1 ° oder höchstens 2° oder höchstens 3° oder höchstens 5° oder höchstens 10° oder höchstens 15° oder höchstens 20° nach oben oder unten beträgt.
27. Schalungssystem nach einem der Ansprüche 24 bis 26, wobei die Tragwerksstruktur (8) eine Seitenabstützung unterhalb der Tragschiene (12) aufweist, die die Tragwerksstruktur (8) seitlich gegen den eine Wandung des Baukörpers (2) abstützen kann, um ein um die Tragschiene (12) wirkendes Moment in den Baukörper (2) des Bauwerks (1 ) abzuleiten.
28. Schalungssystem nach einem der Ansprüche 24 bis 27, wobei die Elemente des Schalungssystems und die Anzahl der Aufhängeköpfe (13) je Längeneinheit der Schalung (10) ausgelegt sind, die Traglast der Tragwerksstruktur (8) selbsttragend, insbesondere ohne weitere Tragkonstruktionen wie etwa Zuganker zwischen einem am Baukörper (2) angebrachten Traggerüst und der Tragwerksstruktur (8), in den Baukörper (2) abzuleiten, so dass insbesondere die Schalung (10) an beliebiger Stelle in Längserstreckungsrichtung (x) positionierbar ist, um das Betonteil betonieren zu können.
29. Verfahren zur Montage eines Schalungssystems nach einem der Ansprüche 24 bis 28, sofern auf einen Aufhängekopf (260) nach einem der Ansprüche 1 1 und 17 bis 20 rückbezogen, aufweisend eine Schalung (10) mit einer Tragwerksstruktur (8), insbesondere in Form eines untenfahrenden Schalwagens, zum Betonieren eines von einer Bezugskante (2a) eines Baukörpers (2) eines Bauwerks (1 ) seitlich abstehenden, insbesondere auskragenden Betonteils, an dem Baukörper (2) mit den folgenden Schritten: a) Montieren von mindestens zwei Aufhängeadaptern (220), vorzugsweise drei Aufhängeadaptern, jeweils an einem Halteelement von mehreren Halteelementen, die an dem Baukörper (2) in Längserstreckungsrichtung (x) der Bezugskante (2a) in einem Abstand (s) beabstandet voneinander angeordnet sind, b) Ausführen der Schalung (10) und der Tragwerksstruktur (8) als eine Tragwerkeinzelbühne (300) definierter Länge (EL) in Längserstreckungsrichtung (x), wobei zumindest zwei Aufhängeköpfe (260), vorzugsweise drei Aufhängeköpfe (260), die in einem dem Abstand (s) der Halteelemente voneinander entsprechenden Abstand voneinander jeweils mittels des zumindest einen an die Tragschiene (12) anlegbaren Arretieranlageelementes (292a, 292b) an der Tragschiene (12), die an der Tragwerkstruktur (8) montiert ist und deren Länge (TL) in Längserstreckungsrichtung (x) der Länge (EL) der Tragwerkeinzelbühne entspricht, arretiert sind,
c) Einhängen der zumindest zwei Aufhängeköpfe (260) zusammen mit der Tragwerkeinzelbühne (300) in die Aufhängeadapter (220) in einer Einhängetrajektorie (304), z. B. mittels eines Krans (302), derart, dass die Einhängeachsen (268) der zumindest zwei Aufhängeköpfe jeweils in die Einhängeausnehmungen (222, 232) der zumindest zwei Aufhängeadapter von oben eingehängt werden und die Anlageelemente der zumindest zwei Aufhängeköpfe jeweils an den zumindest zwei Aufhängeadaptern, vorzugsweise jeweils an deren Ausnehmungen unterhalb der Einhängeausnehmungen, besonders bevorzugt in Form von Kerben (223), zur Anlage gebracht werden, d) Lösen der Arretieranlageelemente (292a, 292b) der zumindest zwei Aufhängeköpfe jeweils von der Tragschiene (12), e) Koppeln der Tragwerkeinzelbühne (300) in positiver oder negativer Längser- streckungsrichtung (x) in Koppelrichtung (w) mit einer anderen, bereits an dem Baukörper (2) montierten Tragwerkeinzelbühne (3009 derart, dass Umfangsoberflächen von in Längserstreckungsrichtung (x) einander zugewandten Endabschnitten der einen Tragschiene (12) von der zu koppelnden Tragwerkeinzelbühne (300) und einer anderen Tragschiene (129 von der anderen, bereits montierten Tragwerkeinzelbühne (3009, die zwischen am nächsten zueinander angeordneten Aufhängeköpfen (13, 260) angeordnet sind, wobei der eine der nächsten Aufhängeköpfe (260) an der zu koppelnden Tragwerkeinzelbühne (300) und der andere der nächsten Aufhängeköpfe (13, 260) an der anderen, bereits montierten Tragwerkeinzelbühne (3009 angeordnet sind, vorzugsweise Längsachsen der einen und der anderen Tragschienen (12, 129 von den einander zugewandten Endabschnitten, fluchten und die in Längserstreckungsrichtung (x) einander zugewandten Endabschnitte der einen Tragschiene (12) und der anderen Tragschiene (129 durch ein Verschieben der zu koppelnden Tragwerkeinzelbühne (300) zu der anderen, bereits montierten Tragwerkeinzelbühne (3009 in Koppelrichtung (w) gekoppelt werden, wobei vorzugsweise im gekoppelten Zustand der Tragschienen (12, 129 einander zugewandte Kanten von Schalplatten (10a) der gekoppelten Tragwerkeinzelbühnen (300, 3009 aneinander liegen,
f) Verschieben der gekoppelten Tragwerkeinzelbühne (300) in Koppelrichtung (w), bis die Tragschiene (12) die zumindest zwei Aufnahmeköpfe (260), die durch Lösen der Arretieranlageelemente (292a, 292b) jeweils von der Tragschiene (12) entkoppelt sind, verlassen hat, g) Aushängen der zumindest zwei von der Tragschiene (12) befreiten Aufhängeköpfe (260) jeder für sich oder in einer gemeinsamen Aushängetrajektorie (305) aus den zumindest zwei Aufhängeadaptern (220) h) Wiederholen der Schritte b) bis g), bis ein Gesamtschalungssystem umfassend mehr als zwei Tragwerkeinzelbühnen (300, 300'), vorzugsweise bestehend aus Tragwerkeinzelbühnen, errichtet ist, falls das Gesamtschalungssystem mehr als die gekoppelte Tragwerkeinzelbühne (300) und die bereits am Baukörper montierte Tragwerkeinzelbühne (3009 umfasst.
30. Verfahren nach Anspruch 29, wobei in Schritt c) die zumindest zwei Aufhängeköpfe (260) über zumindest ein Stabelement (298) und Stabhalteelemente (296) der Aufhängeköpfe (260) miteinander verbunden werden, wobei vorzugsweise eine Längsachse des Stabelementes (298) im verbundenen Zustand im Wesentlichen parallel zu einer anderen Längsachse der Tragschiene (12) ausgerichtet ist, um eine Lage der Aufhängeköpfe (260) zueinander zu fixieren und/oder ein gemeinsames Aushängen der zumindest zwei von der Tragschiene (12) befreiten Aufhängeköpfe (260) über ein Aushängen des Stabelements (298), z.B. mittels des Krans (302), in Schritt g) zu gewährleisten.
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