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Die vorliegende Erfindung betrifft einen Beutelstrang sowie insbesondere einen aufrollbaren und einen aufgerollten Beutelstrang.
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Beutelstränge aus Plastik sind seit Langem bekannt und allgegenwärtig. Sie finden zum Beispiel Verwendung in Form aufgerollter Müllbeutel oder in Form aufgerollter Hemdchenärmelbeutel, beispielsweise bei Gemüse- und Obsttheken. Diese aufgerollten Beutelstränge sind platzsparend und lassen sich über geeignete, benachbart zum Beutelboden befindliche Perforationslinien separieren. Dies ist mitunter allerdings nur mit großem Kraftaufwand oder unter Zuhilfenahme von Werkzeugen wie Scheren oder Messern möglich. Beim Abrei-βen eines Beutels kann es daher zu Beschädigungen kommen. Alternativ kommen, wie in der
DE 26 27 927 A1 beschrieben, auch aufgerollte Plastikbeutel zum Einsatz, die nicht miteinander verbunden sind, sondern nach dem sogenannten Interleaving-Verfahren aufgewickelt wurden. Hierbei liegen benachbarte Beutel abschnittsweise überlappend vor. Insbesondere wenn sich derartige Beutelrollen dem Ende zuneigen, gelingt es häufig nicht mehr, einzelne Beutel zu entnehmen, ohne auch den oder die nachfolgenden Beutel sogleich mit abzuwickeln.
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Der vorliegenden Erfindung hat die Aufgabe zugrunde gelegen, Beutelstränge verfügbar zu machen, die nicht mehr mit den Nachteilen des Stands der Technik behaftet sind und die insbesondere unabhängig von der Beutelgröße ein sicheres und zuverlässiges Zurverfügungstellen einzelner Beutel bis zum letzten Beutel eines Beutelstrangs gewährleisten.
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Demzufolge wurde - gemäß einer ersten Ausführungsvariante der Erfindung - ein Beutelstrang mit einem Stranganfang und einem Strangende gefunden, enthaltend eine Vielzahl an jeweils paarweise verbundenen Beuteln, gebildet aus einer oder umfassend eine Vorderwandpapierbahn, umfassend eine Innen- und einer Außenseite, und eine Rückwandpapierbahn, umfassend eine Innen- und einer Außenseite, mit jeweils zwei sich gegenüberliegenden ersten und zweiten Seitenrändern,
- wobei die Innenseiten von Vorder- und Rückwandpapierbahn von den oder beabstandet von den korrespondierenden ersten Seitenrändern in Richtung der oder bis zu den korrespondierenden zweiten Seitenrändern intervallweise unter Ausbildung von Beutelbodenarealen, insbesondere flächig, miteinander verbunden sind,
- wobei in Bezug auf den Stranganfang jeweils jenseits der jeweiligen Beutelbodenareale jeweils mindestens ein Schwächungsareal oder jeweils mindestens eine Schwächungslinie vorliegen, die sich von den oder beabstandet von den korrespondierenden ersten Seitenrändern in Richtung der oder bis zu den korrespondierenden zweiten Seitenrändern von Vorder- und Rückwandpapierbahn erstrecken, wobei die Verbindung der Beutelbodenareale auf Kaltleim, Kaltsiegelleim, Heißsiegelleim oder Hotmelt-Klebern, insbesondere Kaltleim, basiert.
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Bei der Vielzahl an jeweils paarweise verbundenen Beuteln gemäß der ersten Ausführungsvariante liefert das Abtrennen entlang des Schwächungsareals oder der Schwächungslinie die Beutelöffnung. Hierbei wird regelmäßig dasjenige Schwächungsareal oder diejenige Schwächungslinie zur Beutelseparierung genutzt, die am Strangende vorliegt, und zwar insbesondere auch dann, wenn der erfindungsgemäße Beutelstrang aufgerollt vorliegt und wenn am Stranganfang mit dem Aufrollen begonnen wird.
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Die Beutelbodenareale, die durch Verbinden der Innenseiten von Vorder- und Rückwandpapierbahn gebildet werden, können linienförmig sowie insbesondere flächig ausgebildet sein und erstrecken sich vorzugsweise von den korrespondierenden ersten Seitenrändern bis zu den korrespondierenden zweiten Seitenrändern von Vorder- und Rückwandpapierbahn. Die intervallweise Anordnung der Beutelbodenareale bedeutet im Sinne der Erfindung, dass die sich von den oder beabstandet von den korrespondierenden ersten Seitenrändern in Richtung der oder bis zu den korrespondierenden zweiten Seitenrändern erstreckenden Beutelbodenareale nicht unmittelbar aneinander angrenzen oder übergangslos nebeneinander vorliegen, sondern jeweils in einem Abstand zueinander angeordnet sind, so dass zwischen benachbarten Beutelbodenarealen jeweils mindestens ein Schwächungsareal oder Schwächungslinie vorliegen können und zudem Beutelwandungen verbleiben, die ein befüllbares Beutelvolumen zur Verfügung stellen. Die Schwächungsareale bzw. Schwächungslinien liegen bevorzugt unmittelbar neben den Beutelbodenarealen oder benachbart zu diesen vor. Innerhalb eines Beutelstrangs liegen die Schwächungsareale bzw. Schwächungslinien bevorzugt auf der Seite in Bezug auf das benachbarte Beutelbodenareal vor, das weiter beabstandet vom Stranganfang ist als dieses benachbarte Beutelbodenareal.
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Solche Ausführungsformen gemäß der ersten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Beutelstränge mit einem Stranganfang und einem Strangende sind bevorzugt, enthaltend eine Vielzahl an jeweils paarweise verbundenen Beuteln, gebildet aus einer oder umfassend eine Vorderwandpapierbahn, umfassend eine Innen- und einer Außenseite, und eine Rückwandpapierbahn, umfassend eine Innen- und einer Außenseite, mit jeweils zwei sich gegenüberliegenden ersten und zweiten Seitenrändern, wobei die Innenseiten von Vorder- und Rückwandpapierbahn von den korrespondierenden ersten Seitenrändern bis zu den korrespondierenden zweiten Seitenrändern intervallweise unter Ausbildung von Beutelbodenarealen flächig miteinander verbunden sind, wobei in Bezug auf den Stranganfang jeweils jenseits derjeweiligen Beutelbodenareale jeweils mindestens ein Schwächungsareal oder jeweils mindestens eine Schwächungslinien vorliegen, die sich von den korrespondierenden ersten Seitenrändern bis zu den korrespondierenden zweiten Seitenrändern von Vorder- und Rückwandpapierbahn erstrecken, wobei die Verbindung der Beutelbodenareale auf Kaltleim, Kaltsiegelleim, Heißsiegelleim oder Hotmelt-Klebern, bevorzugt auf Kaltsiegelleim, Heißsiegelleim oder Hotmelt-Klebern und besonders bevorzugt auf Kaltsiegelleim basiert.
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Ferner sind auch solche Ausführungsformen gemäß der ersten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Beutelstränge besonders geeignet, bei denen die Vorder- und die Rückwandpapierbahn entlang oder im Bereich korrespondierender Seitenränder mindestens bereichsweise miteinander verbunden sind oder direkt oder über Seitenfalten ineinander übergehen. Für die Verbindung wird bevorzugt einen Kaltleim, Kaltsiegelleim, Heißsiegelleim oder Hotmelt-Kleber, besonders bevorzugt auf einen Kaltleim oder Hotmelt-Kleber und insbesondere auf einen Hotmelt-Kleber zurückgegriffen.
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Gehen die Vorder- und die Rückwandpapierbahn in den Ausführungsformen gemäß der ersten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Beutelstränge entlang korrespondierender Seitenränder direkt ineinander über, liegt in diesem Übergang regelmäßig eine Faltung vor. Diese Faltung ist bevorzugt als Falz ausgebildet. Derartige gefalzte Seitenränder bilden in der Regel scharfe Knickkanten aus. Diese Falze werden mit Hilfe eines Werkzeugs bzw. maschinell erhalten.
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Der Kaltsiegelleim kann bevorzugt Naturkautschuk und/oder synthetische Elastomere, insbesondere umfassend oder basierend auf Vinylacetatpolymeren, Vinylacetatcopolymeren, Acrylpolymeren, Styrol-Butadien-Kautschuk, Butylkautschuk oder Polychloropren, umfassten oder hierauf basieren. Kaltsiegelleim wird regelmäßig kalt, zweckmäßigerweise bei Raumtemperatur (20 °C), aufgebracht, und die klebende Verbindung wird durch mechanisches Verpressen herbeigeführt, ohne dass hierbei Wärme zugeführt wird. Mit anderen Worten, es findet eine kalte Verpressung (bei Raumtemperatur) statt. Vorzugsweise wird der Kaltsiegelleim auf beide Flächen aufgebracht, die miteinander verbunden werden sollen.
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Der Heißsiegelleim umfasst bevorzugt heißsiegelfähigen Acryllack oder basiert hierauf. Heißsiegelleim wird regelmäßig kalt, zweckmäßigerweise bei Raumtemperatur (20°C), aufgebracht, und die klebende Verbindung wird durch mechanisches Verpressen im erwärmten Zustand, d.h, unter Hitzezufuhr, herbeigeführt. Der Heißsiegelleim kann dabei auch nur auf eine Fläche aufgebracht werden, um eine Verbindung mit einer weiteren Fläche herbeizuführen. Bevorzugt wird der Heißsiegelleim auf beide Flächen aufgebracht, die miteinander verbunden werden sollen.
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Der Hotmelt-Kleber umfasst bevorzugt Ethylenvinylacetatcopolymere, Ethylenethylacrylatcopolymere, insbesondere Ethylen/n-Butylacrylat-Copolymere, Polyester, Polyacrylate, Polyamide, Polyurethane, Polyolefine, Polyvinylacetate, Polyvinylalkohole, Polyvinylbutyral, Polyisobutylen, Ethylen/Methacrylat-Copolymere und/oder Styrolblockcopolymere, insbesondere Ethylenvinylacetatcopolymere, oder basiert hierauf. Hotmelt-Kleber werden regelmäßig heiß, d.h. im aufgeschmolzenen Zustand aufgebracht, und die klebende Verbindung wird durch mechanisches Verpressen in der Hitze, d.h. im erwärmten Zustand, herbeigeführt. Der Hotmelt-Kleber kann dabei auch nur auf eine Fläche aufgebracht werden, um eine Verbindung mit einer weiteren Fläche herbeizuführen. Bevorzugt wird der Hotmelt-Kleber auf beide Flächen aufgebracht, die miteinander verbunden werden sollen.
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Der Kaltleim umfasst bevorzugt Polyvinylacetate oder basiert hierauf. Kaltleim wird regelmäßig kalt, zweckmäßigerweise bei Raumtemperatur (20°C), aufgebracht, und die klebende Verbindung kommt im Allgemeinen schon durch einfaches Inkontaktbringen mit der zu verbindenden Fläche zustande, ohne dass es hierfür einer Erwärmung bedürfte. Anders als beim Kaltsiegelleim und beim Heißsiegelleim ist demgemäß keine vergleichbare Druckbeaufschlagung erforderlich, um eine entsprechende haftende Verbindung herbeizuführen. Um eine haftende Verbindung herbeizuführen, reicht es regelmäßig aus, den Kaltleim nur auf eine Fläche aufzubringen.
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Bei Kaltsiegelleim, Heißsiegelleim und Kaltleim im Sinne der Erfindung handelt es sich bevorzugt um wässrige Zubereitungen.
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In einer sehr zweckmäßigen Ausführungsformen gemäß der ersten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Beutelstränge liegen in Bezug auf den Stranganfang jeweils jenseits der jeweiligen Beutelbodenareale je genau ein Schwächungsareal oder je genau eine Schwächungslinie vor, das bzw. die sich von den oder beabstandet von den korrespondierenden ersten Seitenrändern in Richtung der oder bis zu den korrespondierenden zweiten Seitenrändern von Vorder- und Rückwandpapierbahn erstrecken oder das bzw. die sich bevorzugt von den korrespondierenden ersten Seitenrändern bis zu den korrespondierenden zweiten Seitenrändern von Vorder- und Rückwandpapierbahn erstrecken.
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In einer weiteren Ausführungsform gemäß der ersten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Beutelstränge kann vorgesehen sein, dass beabstandet zu dem jeweils einen Schwächungsareal oder zu der jeweils einen Schwächungslinie jeweils ein weiteres Schwächungsareal oder eine weitere Schwächungslinie vorliegen, das bzw. die sich von den oder beabstandet von dem ersten Seitenrand in Richtung des oder bis zum gegenüberliegenden zweiten Seitenrand der Rückwandpapierbahn erstreckt oder das bzw. die sich bevorzugt von dem ersten Seitenrand bis zum gegenüberliegenden zweiten Seitenrand der Rückwandpapierbahn erstreckt.
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Die Vorderwandpapierbahn und die Rückwandpapierbahn gemäß der ersten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Beutelstränge sind bevorzugt einstückig ausgebildet. In dieser Ausführungsform bilden die Vorder- und die Rückwandpapierbahn eine durchgängige Papierbahn. Diese Papierbahn, wenn auf einer ebenen Fläche ausgebreitet vorliegend, verfügt vorzugsweise über zwei einander gegenüberliegende Längsseitenränder. Indem man diese Papierbahn parallel zu den Längsseitenrändern zweimal faltet, wird zwischen den parallelen Faltlinien die Vorderwandpapierbahn gebildet. Auf der Rückseite der Vorderwandpapierbahn kommen die zwei Längsseitenränder überlappend zur Anlage und werden im Überlappungsbereich miteinander verbunden, bevorzugt mit einem Kaltleim, Kaltsiegelleim, Heißsiegelleim oder Hotmelt-Kleber, besonders bevorzugt mit einem Kaltleim oder Hotmelt-Kleber und insbesondere mit einem Kaltleim. Die zwei sich jeweils von den Faltlinien zu den Längsseitenrändern erstreckenden und im Überlappungsbereich verbundenen Papierbahnabschnitte bilden bei dieser Ausführungsform die Rückwandpapierbahn aus. Die zwei Faltungen der Papierbahn stellen bevorzugt Falze dar. Demgemäß wird die Vorderwandpapierbahn bei der vorangehend geschilderten Ausführungsform bevorzugt durch gegenüberliegende Seitenränder in Form von Falzen eingefasst. Alternativ kann die Papierbahn entlang der Längsachse auch in der Mitte bzw. in etwa in der Mitte gefaltet werden, so dass die Vorderwandpapierbahn und die Rückwandpapierbahn durch Aufeinanderfalten der beiden Papierbahnhälften gebildet werden. Diese Längsfaltung ist bevorzugt als Falz ausgebildet. An den gegenüberliegenden Seitenrändern von Vorderwandpapierbahn und Rückwandpapierbahn wird die Verbindung bevorzugt mit einem Kaltleim, Kaltsiegelleim, Heißsiegelleim oder Hotmelt-Kleber, besonders bevorzugt mit einem Kaltleim oder Hotmelt-Kleber und insbesondere mit einem Kaltleim vorgenommen.
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Solche, insbesondere aufgerollt vorliegenden, Beutelstränge gemäß der ersten Ausführungsvariante der Erfindung sind besonders bevorzugt, bei denen die Verbindung der Beutelbodenareale auf Kaltsiegelleim, Heißsiegelleim oder Hotmelt-Klebern und insbesondere auf Kaltsiegelleim basiert und bei denen die Vorder- und die Rückwandpapierbahn entlang oder im Bereich korrespondierender Seitenränder mindestens bereichsweise mit einem mit einem Kaltleim oder Hotmelt-Kleber, insbesondere mit einem Hotmelt-Kleber, miteinander verbunden sind. Ganz besonders bevorzugt sind solche, insbesondere aufgerollt vorliegenden, Beutelstränge gemäß der ersten Ausführungsvariante der Erfindung, bei denen die Verbindung der Beutelbodenareale auf Kaltsiegelleim, Heißsiegelleim oder Hotmelt-Klebern und insbesondere auf Kaltsiegelleim basiert und bei denen die Vorderwandpapierbahn und die Rückwandpapierbahn einstückig sind, wobei die Vorder- und die Rückwandpapierbahn eine Papierbahn mit zwei Längsseitenrändern bilden, die überlappend vorliegen und in dem Überlappungsbereich mit einem Kaltleim oder Hotmelt-Kleber, insbesondere mit einem Hotmelt-Kleber, miteinander verbunden sind.
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Die Beutelstränge gemäß der ersten Ausführungsvariante der Erfindung, insbesondere auch die im vorangehenden Absatz beschriebenen Beutelstränge, zeichnen sich insbesondere auch dadurch aus, dass sie nach der Vereinzelung der Beutel einen Beutel mit einem Beutelboden liefern, der ein hohes Maß an Festigkeit besitzt, so dass der Beutel auch mit schweren Gegenständen, wie Broten, Obst, z.B. Äpfeln, oder Gemüse, z.B. Kartoffeln, befüllt werden kann, ohne ein Öffnen oder Aufreißen des Beutelbodenareals oder der Längsverklebung befürchten zu müssen. Auch lassen sich die Beutel sicher und zuverlässig von dem Beutelstrang separieren, ohne eine Beschädigung von Beuteln befürchten zu müssen.
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Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird des Weiteren - gemäß einer zweiten Ausführungsvariante der Erfindung - gelöst durch einen Beutelstrang mit einem Stranganfang und einem Strangende, enthaltend
- eine Vielzahl an jeweils paarweise verbundenen Beuteln, gebildet aus einer oder umfassend eine Rückwandpapierbahn, umfassend eine Innen- und einer Außenseite, mit sich gegenüberliegenden ersten und zweiten Seitenrändern,
- und eine Vielzahl an Vorderwandpapierbahnabschnitten, umfassend jeweils eine Innen- und einer Außenseite, mit jeweils sich gegenüberliegenden ersten und zweiten Seitenrändern sowie einem bodenseitigen Rand und einem öffnungsseitigen Rand,
- wobei die Vorderwandpapierbahnabschnitte entlang oder im Bereich der ersten und zweiten Seitenränder mit den oder im Bereich der korrespondierenden ersten und zweiten Seitenränder der Rückwandpapierbahn mindestens bereichsweise miteinander verbunden sind, bevorzugt mit einem Kaltleim, Kaltsiegelleim, Heißsiegelleim oder Hotmelt-Kleber, besonders bevorzugt mit einem Kaltleim oder Hotmelt-Kleber, insbesondere mit einem Hotmelt-Kleber, oder direkt oder über Seitenfalten ineinander übergehen,
- wobei die Innenseiten der Vorderwandpapierbahnabschnitte am oder im Bereich ihres jeweiligen bodenseitigen Rands von dem oder beabstandet von dem ersten Seitenrand in Richtung des oder bis zu dem zweiten Seitenrand mit der Rückwandpapierbahn unter Ausbildung von Beutelbodenarealen, insbesondere flächig, miteinander verbunden sind,
- wobei der bodenseitige Rand eines Vorderwandpapierbahnabschnitts der Vielzahl an Vorderwandpapierbahnabschnitten jeweils weiter beabstandet von dem Stranganfang ist als der öffnungsseitige Rand,
- wobei der bodenseitige Rand eines Vorderwandpapierbahnabschnitts eines Beutels und der öffnungsseitige Rand eines Vorderwandpapierbahnabschnitts eines benachbarten Beutels jeweils beabstandet voneinander sind, so dass ein freiliegendes Rückwandpapierbahnareal zwischen diesen benachbarten Beuteln verbleibt,
- wobei im Rückwandpapierbahnareal, bevorzugt an die oder benachbart zu den jeweiligen Beutelbodenarealen, jeweils mindestens ein Schwächungsareal oder jeweils mindestens eine Schwächungslinie vorliegen, die sich von den oder beabstandet von dem ersten Seitenrand in Richtung des oder bis zum gegenüberliegenden zweiten Seitenrand der Rückwandpapierbahn erstrecken.
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Solche Beutelstränge gemäß der zweiten Ausführungsvariante der Erfindung sind besonders bevorzugt, enthaltend eine Vielzahl an jeweils paarweise verbundenen Beuteln, gebildet aus einer oder umfassend eine Rückwandpapierbahn, umfassend eine Innen- und einer Außenseite, mit sich gegenüberliegenden ersten und zweiten Seitenrändern, und eine Vielzahl an Vorderwandpapierbahnabschnitten, umfassend jeweils eine Innen- und einer Außenseite, mit jeweils sich gegenüberliegenden ersten und zweiten Seitenrändern sowie einem bodenseitigen Rand und einem öffnungsseitigen Rand, wobei die Vorderwandpapierbahnabschnitte entlang oder im Bereich der ersten und zweiten Seitenränder mit den oder im Bereich der korrespondierenden ersten und zweiten Seitenränder der Rückwandpapierbahn mindestens bereichsweise miteinander verbunden sind oder direkt oder über Seitenfalten ineinander übergehen, wobei die Innenseiten der Vorderwandpapierbahnabschnitte am oder im Bereich ihres jeweiligen bodenseitigen Rands von dem ersten Seitenrand bis zu dem zweiten Seitenrand mit der Rückwandpapierbahn unter Ausbildung von Beutelbodenarealen flächig miteinander verbunden sind, wobei der bodenseitige Rand eines Vorderwandpapierbahnabschnitts der Vielzahl an Vorderwandpapierbahnabschnitten jeweils weiter beabstandet von dem Stranganfang ist als der öffnungsseitige Rand, wobei der bodenseitige Rand und der öffnungsseitige Rand benachbarter Beutel jeweils unter Auslassung eines Rückwandpapierbahnareals beabstandet voneinander sind, wobei im Rückwandpapierbahnareal an den oder benachbart zu den jeweiligen Beutelbodenarealen jeweils mindestens ein Schwächungsareal oder jeweils mindestens eine Schwächungslinie vorliegen, die sich von dem ersten Seitenrand bis zum gegenüberliegenden zweiten Seitenrand der Rückwandpapierbahn erstrecken.
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In einer sehr zweckmäßigen Ausführungsformen gemäß der zweiten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Beutelstränge liegen im Rückwandpapierbahnareal, bevorzugt an die oder benachbart zu den jeweiligen Beutelbodenarealen, jeweils genau ein Schwächungsareal oder jeweils genau eine Schwächungslinie vorliegen, das bzw. die sich von den oder beabstandet von dem ersten Seitenrand in Richtung des oder bis zum gegenüberliegenden zweiten Seitenrand der Rückwandpapierbahn erstrecken.
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In einer weiteren Ausführungsform gemäß der zweiten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Beutelstränge kann vorgesehen sein, dass beabstandet zu dem einen Schwächungsareal oder zu der einen Schwächungslinie jeweils ein weiteres Schwächungsareal oder eine weitere Schwächungslinie vorliegt, das bzw. die sich von den oder beabstandet von dem ersten Seitenrand in Richtung des oder bis zum gegenüberliegenden zweiten Seitenrand der Rückwandpapierbahn erstrecken bzw. das oder die sich bevorzugt von dem ersten Seitenrand bis zum gegenüberliegenden zweiten Seitenrand der Rückwandpapierbahn erstrecken.
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In geeigneten Ausführungsformen gemäß der zweiten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Beutelstränge basiert die Verbindung der Beutelbodenareale auf Kaltleim, Kaltsiegelleim, Heißsiegelleim oder Hotmelt-Klebern, bevorzugt auf Kaltsiegelleim, Heißsiegelleim oder Hotmelt-Klebern und besonders bevorzugt auf Kaltsiegelleim.
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Ferner kann in ebenfalls geeigneten Ausführungsformen gemäß der zweiten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Beutelstränge vorgesehen sein, dass die Innenseiten der Vorderwandpapierbahnabschnitte am oder im Bereich des öffnungsseitigen Rands ein mit Kaltleim, Kaltsiegelleim, Heißsiegelleim oder Hotmelt-Klebern, insbesondere mit Kaltsiegelleim oder Kaltleim, ausgestattetes Areal aufweisen, das sich jeweils von dem oder beabstandet von dem ersten Seitenrand in Richtung des oder bis zum gegenüberliegenden zweiten Seitenrand der Vorderwandpapierbahnabschnitte erstreckt bzw. das sich bevorzugt jeweils von dem ersten Seitenrand bis zum gegenüberliegenden zweiten Seitenrand der Vorderwandpapierbahnabschnitte erstreckt.
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In bevorzugten Ausführungsformen gemäß der zweiten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Beutelstränge kann vorgesehen sein, dass die jeweiligen Schwächungsareale oder Schwächungslinien in der Rückwandpapierbahn sich jeweils im Bereich, vorzugsweise in Deckung mit oder im Wesentlichen in Deckung mit, den korrespondierenden öffnungsseitigen Rändern der Vorderwandpapierbahnabschnitte befinden.
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Außerdem kann in bevorzugten Ausführungsformen gemäß der zweiten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Beutelstränge kann vorgesehen sein, dass die Innen- oder Außenseite der Rückwandpapierbahn jeweils im Bereich zwischen dem Schwächungsareal oder der Schwächungslinie und dem jeweils benachbarten Beutelbodenareal mit Kaltsiegelleim ausgestattet ist.
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Geht die Vorderwandpapierbahn oder gehen die Vorderwandpapierbahnabschnitte entlang oder im Bereich der ersten und zweiten Seitenränder über Seitenfalten in die bzw. in den Bereich der korrespondierenden ersten und zweiten Seitenränder der Rückwandpapierbahn über, verfügen die so erhaltenen Beutel des Beutelstrangs der ersten bzw. zweiten Ausführungsvariante über einander gegenüberliegende Seitenwände. Die Seitenfalten sind bevorzugt als Seitenfalze ausgebildet.
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Die Beutelstränge gemäß der zweiten Ausführungsvariante der Erfindung zeichnen sich insbesondere auch dadurch aus, dass sie nach der Vereinzelung der Beutel einen Beutel mit einem Beutelboden liefern, der ein hohes Maß an Festigkeit besitzt, so dass der Beutel auch mit schweren Gegenständen, wie Broten, Obst, z.B. Äpfeln, oder Gemüse, z.B. Kartoffeln, befüllt werden kann, ohne ein Öffnen oder Aufreißen des Beutelbodenareals oder der Verklebung and den Seitenrändern befürchten zu müssen. Auch lassen sich die Beutel sicher und zuverlässig von dem Beutelstrang separieren, ohne eine Beschädigung von Beuteln befürchten zu müssen.
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Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird des Weiteren - gemäß einer dritten Ausführungsvariante der Erfindung - gelöst durch einen Beutelstrang mit einem Stranganfang und einem Strangende, umfassend
- eine Vielzahl an sequentiell aufeinander folgenden Papierbeuteln, jeweils mit einer Vorderwand mit einer Innen- und einer Außenseite und einer Rückwand mit einer Innen- und einer Außenseite und einem geschlossenen bodenseitigen Ende und einem offenen öffnungsseitigen Ende,
- wobei das bodenseitige Ende eines Beutels jeweils dem öffnungsseitigen Ende des benachbarten Beutels zugewandt ist,
- ferner umfassend eine Vielzahl an Papierbahnabschnitten mit einem ersten Seitenrand und einem gegenüberliegenden zweiten Seitenrand,
- wobei ein Papierbahnabschnitt in einem ersten Abschnitt, der sich von dem oder beabstandet von dem ersten Seitenrand in Richtung des oder bis zum gegenüberliegenden zweiten Seitenrand erstreckt, jeweils mit der Außenseite der Vorder- oder Rückwand eines Beutels am oder im Bereich des bodenseitigen Endes verbunden ist und
- wobei dieser Papierbahnabschnitt in einem zweiten Abschnitt, der sich von dem oder beabstandet von dem ersten Seitenrand in Richtung des oder bis zum gegenüberliegenden zweiten Seitenrand erstreckt, mit der Außenseite der Vorder- oder Rückwand des benachbarten Beutels am oder im Bereich des öffnungsseitigen Endes verbunden ist,
- wobei die Papierbahnabschnitte jeweils mindestens ein Schwächungsareal oder jeweils mindestens eine Schwächungslinie aufweisen, die sich von dem oder beabstandet von dem ersten Seitenrand in Richtung des oder bis zum gegenüberliegenden zweiten Seitenrand erstreckt.
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Solche Beutelstränge gemäß der dritten Ausführungsvariante der Erfindung sind besonders bevorzugt, enthaltend eine Vielzahl an sequentiell aufeinander folgenden Papierbeuteln, jeweils mit einer Vorderwand mit einer Innen- und einer Außenseite und einer Rückwand mit einer Innen- und einer Außenseite und einem geschlossenen bodenseitigen Ende und einem offenen öffnungsseitigen Ende,
- wobei das bodenseitige Ende eines Beutels jeweils dem öffnungsseitigen Ende des benachbarten Beutels zugewandt ist,
- ferner umfassend eine Vielzahl an Papierbahnabschnitten mit einem ersten Seitenrand und einem gegenüberliegenden zweiten Seitenrand,
- wobei ein Papierbahnabschnitt in einem ersten Abschnitt, der sich von dem ersten Seitenrand bis zum gegenüberliegenden zweiten Seitenrand erstreckt, jeweils mit der Außenseite der Vorder- oder Rückwand eines Beutels am oder im Bereich des bodenseitigen Endes verbunden ist und
- wobei dieser Papierbahnabschnitt in einem zweiten Abschnitt, der sich von dem ersten Seitenrand bis zum gegenüberliegenden zweiten Seitenrand erstreckt, mit der Außenseite der Vorder- oder Rückwand des benachbarten Beutels am oder im Bereich des öffnungsseitigen Endes verbunden ist,
- wobei die Papierbahnabschnitte jeweils mindestens ein Schwächungsareal oder jeweils mindestens eine Schwächungslinie aufweisen, die sich von dem ersten Seitenrand bis zum gegenüberliegenden zweiten Seitenrand erstreckt.
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In geeigneten Ausführungsformen gemäß der dritten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Beutelstränge basiert die Verbindung der Papierbahnabschnitte in den ersten und zweiten Abschnitten mit den Außenseiten von Vorder- oder Rückwand auf Kaltleim, insbesondere umfassend oder basierend auf Polyvinylacetaten, Kaltsiegelleim, insbesondere umfassend oder basierend auf Naturkautschuk und/oder synthetischen Elastomeren, insbesondere umfassend oder basierend auf Vinylacetatpolymeren, Vinylacetatcopolymeren, Acrylpolymeren, Styrol-Butadien-Kautschuk, Butylkautschuk oder Polychloropren, Heißsiegelleim, insbesondere umfassend oder basierend auf heißsiegelfähigen Acryllack, oder Hotmelt-Klebern, insbesondere umfassend oder basierend auf Ethylenvinylacetatcopolymeren, Ethylenethylacrylatcopolymeren, insbesondere Ethylen/n-Butylacrylat-Copolymere, Polyestern, Polyacrylaten, Polyamiden, Polyurethanen, Polyolefinen, Polyvinylacetaten, Polyvinylalkoholen, Polyvinylbutyral, Polyisobutylen, Ethylen/Methacrylat-Copolymeren und/oder Styrolblockcopolymeren, insbesondere Ethylenvinylacetatcopolymere. Bevorzugt wird für die Verbindung der Papierbahnabschnitte in den ersten und zweiten Abschnitten auf Kaltleim oder Hotmelt-Kleber zurückgegriffen.
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In einer sehr zweckmäßigen Ausführungsformen gemäß der dritten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Beutelstränge liegen in den Papierbahnabschnitten jeweils genau ein Schwächungsareal oder jeweils genau eine Schwächungslinie, das bzw. die sich von dem oder beabstandet von dem ersten Seitenrand in Richtung des oder bis zum gegenüberliegenden zweiten Seitenrand des Papierbahnabschnitts erstrecken bzw. das oder die sich bevorzugt von dem ersten Seitenrand bis zum gegenüberliegenden zweiten Seitenrand des Papierbahnabschnitts erstrecken.
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In einer weiteren Ausführungsform gemäß der dritten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Beutelstränge kann vorgesehen sein, dass beabstandet zu dem einen Schwächungsareal oder zu der einen Schwächungslinie jeweils ein weiteres Schwächungsareal oder eine weitere Schwächungslinie in den Papierbahnabschnitten vorliegen, die sich von den oder beabstandet von dem ersten Seitenrand in Richtung des oder bis zum gegenüberliegenden zweiten Seitenrand der Papierstreifen erstrecken bzw. die sich bevorzugt von dem ersten Seitenrand bis zum gegenüberliegenden zweiten Seitenrand der Papierstreifen erstrecken.
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In bevorzugten Ausführungsformen gemäß der dritten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Beutelstränge ist die Innen- oder Außenseite der Papierbahnabschnitte jeweils im Bereich zwischen dem Schwächungsareal oder der Schwächungslinie und dem jeweils benachbarten bodenseitigen Ende des Papierbeutels mit Kaltleim, Kaltsiegelleim, Heißsiegelleim oder Hotmelt-Klebern, insbesondere mit Kaltsiegelleim oder Kaltleim, ausgestattet.
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Mit den erfindungsgemäßen Beutelsträngen gemäß der dritten Ausführungsvariante lassen sich die Beutel sehr sicher und zuverlässig von dem Beutelstrang separieren, ohne eine Beschädigung von Beuteln befürchten zu müssen. Auch gelingt ein einwandfreies Abrollen und Entnehmen bzw. Separieren von Beuteln sehr zuverlässig bis zum letzten Beutel des Beutelstrangs.
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Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird des Weiteren - gemäß einer vierten Ausführungsvariante der Erfindung - gelöst durch einen Beutelstrang mit einem Stranganfang und einem Strangende, umfassend
- eine Vielzahl an sequentiell aufeinander folgenden, entlang einer Längsachse angeordneten Papierbeuteln, jeweils mit einer Vorderwand mit einer Innen- und einer Außenseite und einer Rückwand mit einer Innen- und einer Außenseite und einem geschlossenen bodenseitigen Ende und einem offenen öffnungsseitigen Ende,
- wobei das bodenseitige Ende eines Beutels jeweils dem öffnungsseitigen Ende des benachbarten Beutels zugewandt ist, und
- wobei das bodenseitige Ende eines Beutels jeweils beabstandet von dem öffnungsseitigen Ende des benachbarten Beutels vorliegt oder wobei das bodenseitige Ende eines Beutels abstandslos von dem öffnungsseitigen Ende des benachbarten Beutels vorliegt oder wobei das bodenseitige Ende eines Beutels jeweils mit dem öffnungsseitigen Ende des benachbarten Beutels abschnittsweise überlappt,
- ferner umfassend einen Streifen, insbesondere Papierstreifen, mit einem ersten Seitenrand und einem gegenüberliegenden zweiten Seitenrand, der sich von oder beabstandet von dem Stranganfang in Richtung des Strangendes oder bis zum Strangende erstreckt,
- wobei die Vielzahl an Papierbeuteln jeweils über die Außenseite der Vorderwand oder über die Außenseite der Rückwand mit dem Streifen, insbesondere Papierstreifen, verbunden ist,
- wobei der Streifen, insbesondere Papierstreifen, in dem Bereich des bodenseitigen Endes eines Beutels und dem öffnungsseitigen Ende eines benachbarten Beutels jeweils mindestens ein Schwächungsareal oder jeweils mindestens eine Schwächungslinie aufweist, das bzw. die sich von dem oder beabstandet von dem ersten Seitenrand in Richtung des oder bis zum gegenüberliegenden zweiten Seitenrand des Streifens, insbesondere Papierstreifens, erstreckt.
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Die Papierbeutel sind bevorzugt mit einem Kaltleim, insbesondere umfassend oder basierend auf Polyvinylacetaten, mit einem Kaltsiegelleim, insbesondere umfassend oder basierend auf Naturkautschuk und/oder synthetische Elastomeren, insbesondere umfassend oder basierend auf Vinylacetatpolymeren, Vinylacetatcopolymeren, Acrylpolymeren, Styrol-Butadien-Kautschuk, Butylkautschuk oder Polychloropren, mit einem Heißsiegelleim, insbesondere umfassend oder basierend auf heißsiegelfähigen Acryllack, oder mit einem Hotmelt-Klebern, insbesondere umfassend oder basierend auf Ethylenvinylacetatcopolymeren, Ethylenethylacrylatcopolymeren, insbesondere Ethylen/n-Butylacrylat-Copolymeren, Polyestenr, Polyacrylaten, Polyamiden, Polyurethanen, Polyolefinen, Polyvinylacetaten, Polyvinylalkoholen, Polyvinylbutyral, Polyisobutylen, Ethylen/Methacrylat-Copolymeren und/oder Styrolblockcopolymeren, insbesondere Ethylenvinylacetatcopolymeren, jeweils über die Außenseite der Vorderwand oder über die Außenseite der Rückwand mit dem Streifen, insbesondere Papierstreifen, verbunden. Besonders bevorzugt wird hierfür auf einen Kaltleim oder einen Hotmelt-Kleber zurückgegriffen.
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Solche Beutelstränge gemäß der vierten Ausführungsvariante der Erfindung sind besonders bevorzugt, enthaltend eine Vielzahl an sequentiell aufeinander folgenden, entlang einer Längsachse angeordneten Papierbeuteln, jeweils mit einer Vorderwand mit einer Innen- und einer Außenseite und einer Rückwand mit einer Innen- und einer Außenseite und einem geschlossenen bodenseitigen Ende und einem offenen öffnungsseitigen Ende, wobei das bodenseitige Ende eines Beutels jeweils dem öffnungsseitigen Ende des benachbarten Beutels zugewandt ist, und wobei das bodenseitige Ende eines Beutels jeweils beabstandet von dem öffnungsseitigen Ende des benachbarten Beutels vorliegt oder wobei das bodenseitige Ende eines Beutels abstandslos von dem öffnungsseitigen Ende des benachbarten Beutels vorliegt oder wobei das bodenseitige Ende eines Beutels jeweils mit dem öffnungsseitigen Ende des benachbarten Beutels abschnittsweise überlappt, ferner umfassend einen Papierstreifen, mit einem ersten Seitenrand und einem gegenüberliegenden zweiten Seitenrand, der sich von dem oder im Bereich des Stranganfangs bis zum oder bis in den Bereich des Strangendes erstreckt, wobei die Vielzahl an Papierbeuteln jeweils über die Außenseite der Vorderwand oder über die Außenseite der Rückwand mit dem Papierstreifen verbunden ist, wobei der Papierstreifen in dem Bereich des bodenseitigen Endes eines Beutels und dem öffnungsseitigen Ende eines benachbarten Beutels jeweils mindestens ein Schwächungsareal oder jeweils mindestens eine Schwächungslinie aufweist, das bzw. die sich von dem ersten Seitenrand bis zum gegenüberliegenden zweiten Seitenrand des Papierstreifens erstreckt.
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Des Weiteren sind auch solche Beutelstränge gemäß der vierten Ausführungsvariante der Erfindung sind bevorzugt, bei denen, wenn das bodenseitige Ende eines Beutels jeweils beabstandet von dem öffnungsseitigen Ende des benachbarten Beutels vorliegt, das mindestens eine Schwächungsareal oder die mindestens eine Schwächungslinie in dem Streifen, insbesondere Papierstreifen, im dem Bereich vorliegt, der sich von dem bodenseitigen Ende des Beutels bis zum öffnungsseitigen Ende des benachbarten Beutels erstreckt.
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Alternativ kann in einer ebenfalls bevorzugten Ausführungsform der vierten Ausführungsvariante der Erfindung vorgesehen sein, dass, wenn das bodenseitige Ende eines Beutels jeweils abstandslos von dem öffnungsseitigen Ende des benachbarten Beutels vorliegt, das mindestens eine Schwächungsareal oder die mindestens eine Schwächungslinie in dem Streifen, insbesondere Papierstreifen, im Bereich des Übergangs des bodenseitigen Endes des Beutels zu dem öffnungsseitigen Ende des benachbarten Beutels vorliegt.
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Ferner kann in einer ebenfalls bevorzugten Ausführungsform der vierten Ausführungsvariante der Erfindung alternativ vorgesehen sein, dass, wenn das bodenseitige Ende eines Beutels jeweils mit dem öffnungsseitigen Ende des benachbarten Beutels abschnittsweise überlappt, das mindestens eine Schwächungsareal oder die mindestens eine Schwächungslinie in dem Streifen, insbesondere Papierstreifen, im Bereich der abschnittsweisen Überlappung der benachbarten Beutels vorliegt.
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In einer sehr zweckmäßigen Ausführungsformen gemäß der vierten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Beutelstränge liegen, wenn das bodenseitige Ende eines Beutels jeweils beabstandet von dem öffnungsseitigen Ende des benachbarten Beutels vorliegt, in dem beabstandeten Bereich zwischen dem bodenseitigen Ende eines Beutels und dem öffnungsseitigen Ende des benachbarten Beutels der Streifen, insbesondere Papierstreifen, jeweils genau ein Schwächungsareal oder jeweils genau eine Schwächungslinie vor, das bzw. die sich von dem oder beabstandet von dem ersten Seitenrand in Richtung des oder bis zum gegenüberliegenden zweiten Seitenrand des Streifens, insbesondere Papierstreifens, erstrecken, bzw. das oder die sich bevorzugt von dem ersten Seitenrand bis zum gegenüberliegenden zweiten Seitenrand des Papierstreifens erstrecken.
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In einer weiteren Ausführungsform gemäß der vierten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Beutelstränge kann vorgesehen sein, dass, wenn das bodenseitige Ende eines Beutels jeweils beabstandet von dem öffnungsseitigen Ende des benachbarten Beutels vorliegt, beabstandet zu dem einen Schwächungsareal oder zu der einen Schwächungslinie jeweils ein weiteres Schwächungsareal oder eine weitere Schwächungslinie in dem beabstandeten Bereich zwischen dem bodenseitigen Ende eines Beutels und dem öffnungsseitigen Ende des benachbarten Beutels der Streifen, insbesondere Papierstreifens, vorliegt, der sich von den oder beabstandet von dem ersten Seitenrand in Richtung des oder bis zum gegenüberliegenden zweiten Seitenrand des Streifens, insbesondere Papierstreifens, erstreckt, bzw. der sich bevorzugt von dem ersten Seitenrand bis zum gegenüberliegenden zweiten Seitenrand des Papierstreifens erstreckt.
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In einer ebenfalls sehr zweckmäßigen Ausführungsformen gemäß der vierten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Beutelstränge liegen, wenn das bodenseitige Ende eines Beutels jeweils abstandslos von dem öffnungsseitigen Ende des benachbarten Beutels vorliegt, jeweils genau ein Schwächungsareal oder genau eine Schwächungslinie in dem Streifen, insbesondere Papierstreifen, im Bereich des Übergangs des bodenseitigen Endes des Beutels zu dem öffnungsseitigen Ende des benachbarten Beutels vor, das bzw. die sich von dem oder beabstandet von dem ersten Seitenrand in Richtung des oder bis zum gegenüberliegenden zweiten Seitenrand des Streifens, insbesondere Papierstreifens, erstrecken, bzw. das bzw. die sich bevorzugt von dem ersten Seitenrand bis zum gegenüberliegenden zweiten Seitenrand des Papierstreifens erstrecken.
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In einer weiteren Ausführungsform gemäß der vierten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Beutelstränge kann vorgesehen sein, dass, wenn das bodenseitige Ende eines Beutels jeweils abstandslos von dem öffnungsseitigen Ende des benachbarten Beutels vorliegt, beabstandet zu dem einen Schwächungsareal oder zu der einen Schwächungslinie jeweils ein weiteres Schwächungsareal oder eine weitere Schwächungslinie in dem Streifen, insbesondere Papierstreifen, im Bereich des Übergangs des bodenseitigen Endes des Beutels zu dem öffnungsseitigen Ende des benachbarten Beutels vorliegen, das bzw. die sich von dem oder beabstandet von dem ersten Seitenrand in Richtung des oder bis zum gegenüberliegenden zweiten Seitenrand des Streifens, insbesondere Papierstreifens, erstrecken, bzw. das oder die sich bevorzugt von dem ersten Seitenrand bis zum gegenüberliegenden zweiten Seitenrand des Papierstreifens erstrecken.
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Des Weiteren können in einer ebenfalls sehr zweckmäßigen Ausführungsformen gemäß der vierten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Beutelstränge, wenn das bodenseitige Ende eines Beutels jeweils mit dem öffnungsseitigen Ende des benachbarten Beutels abschnittsweise überlappt, genau ein Schwächungsareal oder genau eine Schwächungslinie in dem Streifen, insbesondere Papierstreifen, im Bereich der abschnittsweisen Überlappung der benachbarten Beutels vorliegen, das bzw. die sich von dem oder beabstandet von dem ersten Seitenrand in Richtung des oder bis zum gegenüberliegenden zweiten Seitenrand des Streifens, insbesondere Papierstreifens, erstrecken, bzw. das oder die sich von dem ersten Seitenrand bis zum gegenüberliegenden zweiten Seitenrand des Papierstreifens erstrecken.
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In einer weiteren Ausführungsform gemäß der vierten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Beutelstränge kann vorgesehen sein, dass, wenn das bodenseitige Ende eines Beutels jeweils mit dem öffnungsseitigen Ende des benachbarten Beutels abschnittsweise überlappt, beabstandet zu dem einen Schwächungsareal oder zu der einen Schwächungslinie jeweils ein weiteres Schwächungsareal oder eine weitere Schwächungslinie in dem Streifen, insbesondere Papierstreifen, im Bereich der abschnittsweisen Überlappung der benachbarten Beutels vorliegen, das bzw. die sich von dem oder beabstandet von dem ersten Seitenrand in Richtung des oder bis zum gegenüberliegenden zweiten Seitenrand des Streifens, insbesondere Papierstreifens, erstrecken bzw. das oder die sich bevorzugt von dem ersten Seitenrand bis zum gegenüberliegenden zweiten Seitenrand des Papierstreifens erstrecken.
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In einer zweckmäßigen Ausführungsform gemäß der vierten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Beutelstränge kann die Innen- oder Außenseite des Streifens, insbesondere Papierstreifens, jeweils in dem beabstandeten Bereich zwischen dem bodenseitigen Ende eines Beutels und dem öffnungsseitigen Ende des benachbarten Beutels mit Kaltsiegelleim ausgestattet sein.
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Außerdem weist in einer bevorzugten Ausführungsform gemäß der vierten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Beutelstränge der Streifen, insbesondere Papierstreifen, eine Breite auf, die geringer ist als die Breite der Papierbeutel, bevorzugt geringer ist als die halbe Breite der Papierbeutel, besonders bevorzugt geringer ist als ein Viertel der Breite der Papierbeutel. Hiermit geht eine signifikante Materialersparnis einher.
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Mit den erfindungsgemäßen Beutelsträngen gemäß der vierten Ausführungsvariante lassen sich die Beutel sehr sicher und zuverlässig von dem Beutelstrang separieren, ohne eine Beschädigung von Beuteln befürchten zu müssen. Auch gelingt ein einwandfreies Abrollen und Entnehmen bzw. Separieren von Beuteln sehr zuverlässig bis zum letzten Beutel des Beutelstrangs.
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Die Vorderwandpapierbahn und die Rückwandpapierbahn der ersten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Beutelstränge oder die Rückwandpapierbahn und die Vorderwandpapierbahnabschnitte der zweiten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Beutelstränge oder die Papierbeutel und die Papierbahnabschnitte der dritten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Beutelstränge oder die Papierbeutel und die Papierstreifen der vierten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Beutelstränge enthalten bevorzugt einen Recyclingpapieranteil und bestehen besonders bevorzugt aus Recyclingpapier.
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Alternativ oder zusätzlich kann vorgesehen sein, dass die Vorderwandpapierbahn und die Rückwandpapierbahn der ersten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Beutelstränge oder die Rückwandpapierbahn und die Vorderwandpapierbahnabschnitte der zweiten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Beutelstränge oder die Papierbeutel und die Papierbahnabschnitte der dritten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Beutelstränge oder die Papierbeutel und die Papierstreifen der vierten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Beutelstränge bevorzugt fettdichtes und/oder nassfestes Papier enthalten und besonders bevorzugt aus fettdichtem und/oder nassfeste Papier bestehen.
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Ferner kann vorgesehen sein, dass die Vorderwandpapierbahn und die Rückwandpapierbahn der ersten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Beutelstränge oder die Rückwandpapierbahn und die Vorderwandpapierbahnabschnitte der zweiten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Beutelstränge oder die Papierbeutel und die Papierbahnabschnitte der dritten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Beutelstränge oder die Papierbeutel und die Papierstreifen der vierten Ausführungsvariante der erfindungsgemä-βen Beutelstränge bevorzugt PE- oder PP-beschichtetes Papier enthalten und besonders bevorzugt aus PE- oder PP-beschichtetem Papier bestehen.
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Die Vorderwandpapierbahn, die Rückwandpapierbahn, die Vorderwandpapierbahnabschnitte, die Papierbeutel, die Papierbahnabschnitte und/oder die Papierstreifen der erfindungsgemäßen Beutelstränge weisen in besonders zweckmäßigen Ausgestaltungen eine Grammatur im Bereich von 25 bis 150 g/m2, bevorzugt im Bereich von 40 bis 120 g/m2 und besonders bevorzugt im Bereich von 35 bis 60 g/m2, auf.
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Auch kann in besonders zweckmäßigen Ausführungsformen vorgesehen sein, dass die Vorderwandpapierbahn, die Rückwandpapierbahn, die Vorderwandpapierbahnabschnitte, die Papierbeutel oder die Papierbahnabschnitte eine Breite im Bereich von 8 bis 40 cm, bevorzugt im Bereich von 20 bis 30 cm, aufweisen.
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Ferner kann in besonders zweckmäßigen Ausführungsformen vorgesehen sein, dass der Abstand zwischen benachbarten Schwächungsarealen oder -linien im Bereich von 8 bis 70 cm, bevorzugt 20 bis 45 cm, liegt.
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Die Schwächungsareale oder -linien der erfindungsgemäßen Beutelstränge können z.B. einen wellen- oder zackenförmigen Verlauf haben.
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Besonders bevorzugt liegen die Schwächungsareale oder -linien als Perforationsareale bzw. -linien vor.
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Alternativ kann vorgesehen sein, dass die Schwächungsareale oder -linien Ausstanzungen bzw. Schnitte umfassen oder darstellen. Diese Ausstanzungen bzw. Schnitte machen bevorzugt 10 bis 90 % und besonders bevorzugt 30 bis 70 %, des Abstands zwischen den sich gegenüberliegenden Seitenrändern von Vorderwandpapierbahn und die Rückwandpapierbahn aus.
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Die Beutel der erfindungsgemäßen Beutelstränge können in einer weiteren Ausführungsform an jedem Seitenrand eine nach innen eingeschlagene Seitenfalte aufweisen.
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Die erfindungsgemäßen Beutelstränge liegen bevorzugt als aufgewickelter bzw. aufgerollter Beutelrollenstrang vor. Die erfindungsgemäßen Beutelstränge können z.B. auch auf einer Stange oder Welle aufgewickelt vorliegen.
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Alternativ kann vorgesehen sein, dass die erfindungsgemäßen Beutelstränge in Form eines gefalteten Beutelstrangs vorliegen, bei dem die Rückwand des ersten Beutels mit der Rückwand des zweiten Beutels und die Vorderwand des zweiten Beutels mit der Vorderwand des dritten Beutels zur Anlage gelangt und wobei die Faltrichtung sich beim Beutelübergang ändert.
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Bei den aufgewickelten, eine Rolle bildenden erfindungsgemäßen Beutelsträngen liegen die Schwächungsareale bzw. -linien in einer zweckmäßigen Ausführungsform im Wesentlichen parallel oder insbesondere parallel ausgerichtet zur Wickelachse vor. Dabei können die aufgerollten erfindungsgemäßen Beutelstränge im Kern ein Loch für das Durchführen eines Stifts oder einer Welle belassen.
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Die erfindungsgemäßen Beutelstränge, insbesondere die aufgerollt vorliegenden Beutelstränge, eignen sich insbesondere auch zur Bevorratung von Beuteln, die bei Bedarf separiert werden können, um z.B. Lebensmittel, insbesondere Obst, Gemüse oder Bäckereiprodukte wie Brote aufzunehmen oder zu transportieren.
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Der vorliegenden Erfindung liegt die überraschende Erkenntnis zugrunde, dass sich die aufgefundenen aufgerollten oder aufrollbaren Beutelstränge nahezu vollständig sowie insbesondere im Wesentlichen vollständig aus Papiermaterial fertigen lassen. Mit der Erfindung wird somit ein Zugang zu aufrollbaren bzw. aufgerollten Beutelsträngen aus nachwachsenden Ressourcen geschaffen. Ferner ist überraschend, dass sich Beutel von den erfindungsgemä-βen aufgerollten oder aufrollbaren Beutelsträngen unproblematisch und leicht vereinzeln lassen. Unabhängig von der Art der Kraftbeaufschlagung findet stets ein Abreißen des Beutels an den dafür vorgesehenen Sollreißstellen statt. Ein unsachgemäßes Abreißen wird regelmäßig nicht beobachtet, genauso wenig reißen die Beutelwände ein bzw. die Verbindungsnähte von Vorder- und Rückseite auf. Auch können sehr dünnwandige Beutelmaterialien eingesetzt werden, wodurch das Gewicht von Endlos-Beutelrollen gegenüber herkömmlichen Endlos-Beutelrollen nochmals erheblich reduziert werden kann. Ferner hat sich herangestellt, dass die aufgewickelten erfindungsgemäßen Beutel unabhängig davon, wieviel Beutel bereits von einem Beutelstrang abgewickelt worden sind, sich stets einwandfrei handhaben lassen. Durch das Eigengewicht des aufgewickelten Beutelstrangs findet kein Durchrollen von Beutelrollen mehr statt, bei denen sich der Beutelvorrat dem Ende zuneigt. Die erfindungsgemäßen Beutelstränge ermöglichen die geschilderten Vorzüge auf konstruktiv einfache Art und Weise.
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Weitere Details und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der nachfolgend genannten Abbildungen näher beschrieben. Darin zeigen
- Figur 1a
- eine Ansicht der Vorderseite eines Ausschnitts eines erfindungsgemäßen Beutelstrangs gemäß einer ersten Ausführungsvariante der Erfindung im nicht aufgerollten Zustand;
- Figur 1b
- eine Ansicht der Rückseite des erfindungsgemäßen Beutelstrangs gemäß Figur 1a;
- Figur 2
- eine Ansicht der Vorderseite eines Ausschnitts eines erfindungsgemäßen Beutelstrangs gemäß einer zweiten Ausführungsvariante der Erfindung im nicht aufgerollten Zustand;
- Figur 3a
- eine Ansicht der Vorderseite einer ersten Ausführungsform eines Ausschnitts eines erfindungsgemäßen Beutelstrangs gemäß einer vierten Ausführungsvariante der Erfindung im nicht aufgerollten Zustand;
- Figur 3b
- eine Ansicht der Vorderseite einer zweiten Ausführungsform eines Ausschnitts eines erfindungsgemäßen Beutelstrangs gemäß der vierten Ausführungsvariante der Erfindung im nicht aufgerollten Zustand;
- Figur 3c
- eine Ansicht der Vorderseite einer dritten Ausführungsform eines Ausschnitts eines erfindungsgemäßen Beutelstrangs gemäß der vierten Ausführungsvariante der Erfindung im nicht aufgerollten Zustand; und
- Figur 4
- eine Ansicht der Vorderseite eines Ausschnitts eines erfindungsgemäßen Beutelstrangs gemäß einer dritten Ausführungsvariante der Erfindung im nicht aufgerollten Zustand.
Figur 1a zeigt eine Ansicht der Vorderseite eines Ausschnitts eines erfindungsgemäßen Beutelstrangs (1) gemäß einer ersten Ausführungsvariante der Erfindung im nicht aufgerollten Zustand. In der Figur 1a sind der Stranganfang und das Strangende durch die Bezugszeichen (2) und (4) angedeutet, jedoch nicht explizit abgebildet. Der erfindungsgemäße Beutelstrang (1) umfasst eine Vielzahl an jeweils paarweise verbundenen Beuteln (10). In der Figur 1a sind zwei miteinander verbundene Beutel (10) des Beutelstrangs (1) vollständig gezeigt, zwei Beutel sind abschnittsweise angedeutet. Der in Figur 1a gezeigte bzw. angedeutete Beutelstrang wird gebildet aus einer Vorderwandpapierbahn (12) mit einer Innen- und einer Außenseite (14, 16) und einer Rückwandpapierbahn (20) mit einer Innen- und einer Außenseite (22, 24). Die Vorderwandpapierbahn (12) und die Rückwandpapierbahn (20) verfügen jeweils über zwei sich gegenüberliegende erste und zweite Seitenränder (18, 26; 32, 34). Die ersten Seitenränder von Vorder- (12) und Rückwandpapierbahn (20) können Bestandteil einer gemeinsamen Seitenfaltung sein. Auch ist es möglich, dass diese mittels Verklebung verbunden sind. Entsprechend können die zweiten Seitenränder von Vorder- (12) und Rückwandpapierbahn (20) alternativ oder zusätzlich Bestandteil einer gemeinsamen Seitenfaltung oder separat vorliegen und mittels Verklebung verbunden sein. In der in Figur 1a dargestellten Ausführungsform gehen die korrespondierenden ersten Seitenränder (18 und 32) und die korrespondierenden zweiten Seitenränder (26 und 34) von Vorder- und die Rückwandpapierbahn (12; 20) jeweils direkt ineinander über. Die Vorderwandpapierbahn (12) und die Rückwandpapierbahn (20) liegen demgemäß einstückig vor. Diese die Vorder- und die Rückwandpapierbahn (12; 20) bildende einstückige Papierbahn (40) verfügt über zwei Längsseitenränder (42, 44), die in dem Verbindungsbereich (46) überlappend vorliegen. In dem Verbindungsbereich (46), der in der dargestellten Ausführungsform, wie in Figur 1b gezeigt, mittig auf der Rückseite angeordnet ist, kann die Verbindung mit einem Kaltleim, Kaltsiegelleim, Heißsiegelleim oder Hotmelt-Kleber, bevorzugt mit einem Kaltleim oder Hotmelt-Kleber und insbesondere mit einem Hotmelt-Kleber herbeigeführt werden. Alternativ kann der Verbindungsbereich (46) auch im Bereich der ersten oder zweiten Seitenränder von Vorder- und Rückwand angeordnet sein. Die Innenseiten (12; 22) von Vorder- und Rückwandpapierbahn (12; 20) sind in der dargestellten Ausführungsform von den korrespondierenden ersten Seitenrändern (18; 32) bis zu den korrespondierenden zweiten Seitenrändern (26; 34) intervallweise unter Ausbildung von Beutelbodenarealen (28) flächig miteinander verbunden. Die Verbindung der Beutelbodenareale (28) in der in Figur 1b dargestellten ersten Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Beutelstrangs basiert auf bevorzugt auf Kaltsiegelleim, Heißsiegelleim oder Hotmelt-Klebern und insbesondere auf Kaltsiegelleim. In Bezug auf den Stranganfang (2) liegt jenseits des Beutelbodenareals (28) eine Schwächungslinie (36) vor. Diese erstreckt sich von den korrespondierenden ersten Seitenrändern (18; 32) bis zu den korrespondierenden zweiten Seitenrändern (26; 34) von Vorder- und Rückwandpapierbahn (12; 20). Es ist ebenfalls möglich, die Perforationslinien nicht unmittelbar an den korrespondierenden ersten und zweiten Seitenrändern beginnen zu lassen. Durch Separierung entlang einer Perforationslinie wird automatisch eine Beutelöffnung gebildet. Wird ein hinreichend großer Abstand zwischen dem Beutelbodenareal (28) und der benachbarten Perforationslinie gewählt, kann der unterhalb des Beutelbodenareals (28) verbleibende Abschnitt auf die Vorder- oder Rückwand umgeklappt und mit dieser zur Verstärkung des Bodenbereichs verklebt werden, beispielsweise mit einem vorab auf diesem verbleibenden Abschnitt aufgebrachten Kaltsiegelleim, Heißsiegelleim oder Kaltleim, bevorzugt mit einem Kaltleim.
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Figur 2 zeigt eine Ansicht der Vorderseite eines Ausschnitts eines erfindungsgemäßen Beutelstrangs (1') gemäß einer zweiten Ausführungsvariante der Erfindung im nicht aufgerollten Zustand. Auch in der Figur 2 sind der Stranganfang und das Strangende durch die Bezugszeichen (2) und (4) angedeutet, jedoch nicht explizit abgebildet. Der erfindungsgemäße Beutelstrang (1') umfasst eine Vielzahl an jeweils paarweise verbundenen Beuteln (10). In der Figur 2 sind zwei miteinander verbundene Beutel (10) des Beutelstrangs (1') vollständig gezeigt, zwei Beutel sind abschnittsweise angedeutet. Diese erstrecken sich dies- und jenseits der paarweise miteinander verbundenen Beutel. Der in Figur 2 gezeigte bzw. angedeutete Beutelstrang (1') wird gebildet aus eine Rückwandpapierbahn (20) mit einer Innen- und einer Außenseite (22, 24) mit sich gegenüberliegenden ersten und zweiten Seitenrändern (32, 34) und einer Vielzahl an Vorderwandpapierbahnabschnitten (50), die jeweils über eine Innen- und eine Außenseite (52, 54) mit jeweils sich gegenüberliegenden ersten und zweiten Seitenrändern (53, 55) sowie einen bodenseitigen Rand (58) und einen öffnungsseitigen Rand (56) verfügen. In der dargestellten Ausführungsform sind die Vorderwandpapierbahnabschnitte (50) entlang der ersten und zweiten Seitenränder (53, 55) mit den korrespondierenden ersten und zweiten Seitenrändern (32, 34) der Rückwandpapierbahn (20) miteinander verbunden. Auch sind die Innenseiten (52) der Vorderwandpapierbahnabschnitte (50) am jeweiligen bodenseitigen Rand (58) von dem ersten Seitenrand (53) bis zu dem zweiten Seitenrand (55) mit der Rückwandpapierbahn (20) unter Ausbildung von Beutelbodenarealen (28) flächig miteinander verbunden, vorzugsweise unter Verwendung eines Kaltsiegelleims, Heißsiegelleims oder Hotmelt-Klebers und insbesondere eines Kaltsiegelleims oder basierend hierauf. Derbodenseitige Rand (58) der Vorderwandpapierbahnabschnitte (50) liegt jeweils weiter beabstandet von dem Stranganfang (2) als der öffnungsseitige Rand (56) eines Beutels (10) vor. Ferner sind der bodenseitige Rand (58) eines Vorderwandpapierbahnabschnitts (50) eines Beutels (10) und der öffnungsseitige Rand (56) eines Vorderwandpapierbahnabschnitts (50) eines benachbarten Beutels (10) jeweils beabstandet voneinander. Auf diese Weise verbleibt ein freiliegendes Rückwandpapierbahnareal (60) zwischen diesen benachbarten Beuteln, in dem eine Schwächungslinie (36) angeordnet ist, die sich von dem ersten Seitenrand (32) bis zum gegenüberliegenden zweiten Seitenrand (34) der Rückwandpapierbahn (20) erstreckt. In einer Weiterentwicklung der Ausführungsform gemäß Figur 2 können die Innenseiten (52) der Vorderwandpapierbahnabschnitte (50) im Bereich des öffnungsseitigen Rands (56) ein mit Kaltsiegelleim, Heißsiegelleim oder einem Hotmelt-Kleber, vorzugsweise ein mit Kaltsiegelleim, ausgestattetes Areal aufweisen, das sich jeweils von dem ersten Seitenrand (53) bis zum gegenüberliegenden zweiten Seitenrand (55) der Vorderwandpapierbahnabschnitte (50) erstreckt. Auf diese Weise kann ein Beutel vor der nach der Separierung vom Beutelstrang (1') befüllt und sogleich verschlossen werden. Des Weiteren ein Verschließen nach erfolgter Beutelseparierung dadurch herbeigeführt werden, dass die Innenseite (22) der Rückwandpapierbahn (20) jeweils im Bereich zwischen der Schwächungslinie (36) und dem benachbarten öffnungsseitigen Rand (56) insbesondere mit Kaltsiegelleim ausgestattet ist. Nach der Abtrennung des Beutels (10) entlang der Perforationslinie wird der über dem öffnungsseitigen Ende überstehende, der Rückwandpapierbahn (20) entstammende Abschnitt über den öffnungsseitigen Rand (56) auf die Außenseite des Vorderwandpapierbahnabschnitts (50) umgeschlagen und mit dieser verklebt. Alternativ oder insbesondere zusätzlich kann vorgesehen sein, dass die Innen- oder Außenseite (22, 24) der Rückwandpapierbahn (20) im Bereich zwischen der Schwächungslinie (36) und dem benachbarten Beutelbodenareal (28) insbesondere mit Kaltsiegelleim ausgestattet ist. Durch Umklappen dieses unterhalb des Beutelbodenareals (28) verbleibenden Abschnitts auf die Vorder- oder Rückwand und anschließendem Verkleben kann der Bodenbereich des Beutels verstärkt werden.
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Figur 3a zeigt eine Ansicht der Vorderseite einer ersten Ausführungsform eines Ausschnitts eines erfindungsgemäßen Beutelstrangs (1‴) gemäß einer vierten Ausführungsvariante der Erfindung im nicht aufgerollten Zustand. In der Figur 3a sind der Stranganfang und das Strangende durch die Bezugszeichen (2) und (4) angedeutet, jedoch nicht explizit abgebildet. Der erfindungsgemäße Beutelstrang (1‴) umfasst eine Vielzahl an jeweils paarweise verbundenen Beuteln (10). In der Figur 3a sind zwei miteinander verbundene Beutel (10) des Beutelstrangs (1) vollständig gezeigt, zwei Beutel sind abschnittsweise angedeutet. Der in Figur 3a gezeigte bzw. angedeutete Beutelstrang (1‴) wird gebildet aus einer Vielzahl an sequentiell aufeinander folgenden, entlang einer Längsachse angeordneten Papierbeuteln (70), jeweils mit einer Vorderwand (72) mit einer Innen- und einer Außenseite (73, 74) und einer Rückwand (75) mit einer Innen- und einer Außenseite (76, 77) und einem geschlossenen bodenseitigen Ende (79) und einem offenen öffnungsseitigen Ende (78). Das bodenseitige Ende (79) eines Beutels (70) ist jeweils dem öffnungsseitigen Ende (78) des benachbarten Beutels (70) zugewandt. Ferner liegt in der dargestellten Ausführungsform das bodenseitige Ende (79) eines Beutels (70) jeweils beabstandet von dem öffnungsseitigen Ende (78) des benachbarten Beutels (70) vor. Der erfindungsgemäße Beutelstrang (1‴) umfasst in der dargestellten Ausführungsform ferner einen Papierstreifen (90) mit einem ersten Seitenrand und einem gegenüberliegenden zweiten Seitenrand. Der Papierstreifen verfügt in der in Figur 3a gezeigten Ausführungsform über eine Breite, die geringer ist als ein Viertel der Breite der Papierbeutel (70). Auf diese Weise gelangt man sehr materialsparend zu gleichwohl voll funktionsfähigen aufrollbaren bzw. aufgerollten erfindungsgemäßen Beutelsträngen. Der Papierstreifen ist mit jedem Beutel (70) des Beutestrangs (1‴) verbunden. Er erstreckt sich demgemäß im Allgemeinen von dem Stranganfang (2) bis zum Strangende (4). Wie in Figur 3a gezeigt, können die Vielzahl an Papierbeuteln (70) jeweils über die Außenseite der Rückwand mit dem Papierstreifen (90) verbunden sein. Diese Verbindung des Papierstreifens (90) mit der Außenseite der Rückwand der Beutel kann mit Hilfe von insbesondere Kaltleim oder Hotmelt-Klebern herbeigeführt werden. Diese Verbindung kann sich über den gesamten Verlauf entlang der Außenseite der Rückwand erstrecken oder auch nur abschnittsweise vorliegen, beispielsweise nicht in den Bereichen, die benachbart zum bodenseitigen Ende (79) und benachbart zum öffnungsseitigen Ende (78) vorliegen. Indem in der dargestellten Ausführungsform das bodenseitige Ende (79) eines Beutels (70) jeweils beabstandet von dem öffnungsseitigen Ende (78) des benachbarten Beutels (70) vorliegt, erstreckt sich der Papierstreifen in einem Abschnitt (96) zwischen diesen benachbarten Beuteln. In diesem freiliegenden Abschnitt (96), der sich in dem Bereich des bodenseitigen Endes (79) eines Beutels (70) und dem öffnungsseitigen Ende (78) des benachbarten Beutels (70) befindet, liegt eine Schwächungslinie (36) vor, die sich von dem ersten Seitenrand (92) bis zum gegenüberliegenden zweiten Seitenrand (94) des Papierstreifens erstreckt. Je nachdem, wo die Schwächungslinie (36) in dem freiliegenden Abschnitt angeordnet ist, verbleibt ein Abschnitt, der über das öffnungsseitige Ende auf die Außenseite der Vorderwand umgeschlagen werden kann, und/oder es verbleibt ein Abschnitt, der über das bodenseitige Ende auf die Außenseite der Vorderwand des benachbarten Beutels umgeschlagen werden kann. Indem man die Innenseite des Papierstreifens jeweils in dem beabstandeten Bereich zwischen dem bodenseitigen Ende (79) eines Beutels (70) und dem öffnungsseitigen Ende (78) des benachbarten Beutels (70), mit anderen Worten den freiliegenden Abschnitt (96) mit insbesondere Kaltsiegelleim ausstattet, kann einerseits der Bodenbereich des einen Beutels verstärkt und andererseits der öffnungsseitige Bereich des benachbarten Beutels verschlossen werden.
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Figur 3b zeigt eine Ansicht der Vorderseite einer zweiten Ausführungsform eines Ausschnitts eines erfindungsgemäßen Beutelstrangs (1‴) gemäß der vierten Ausführungsvariante der Erfindung im nicht aufgerollten Zustand. Diese zweite Ausführungsform unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform dadurch, dass das bodenseitige Ende (79) eines Beutels (70) abstandslos von dem öffnungsseitigen Ende (78) des benachbarten Beutels (70) vorliegt. Bei dieser Ausführungsform liegt die Schwächungslinie (36) zweckmäßigerweise in dem Papierstreifen im Bereich des Übergangs des bodenseitigen Endes (79) des Beutels (70) zu dem öffnungsseitigen Ende (78) des benachbarten Beutels (70) vor. Liegt die Verbindung des Papierstreifens (90) mit der Außenseite der Rückwand der Beutel nicht in den Bereichen vor, die benachbart zum bodenseitigen Ende (79) und benachbart zum öffnungsseitigen Ende (78) des jeweils benachbarten Beutels sind, kann die Schwächungslinie (36) auch in diesen unverbunden vorliegenden Abschnitten des Papierstreifens angebracht sein.
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Figur 3c zeigt eine Ansicht der Vorderseite einer dritten Ausführungsform eines Ausschnitts eines erfindungsgemäßen Beutelstrangs (1‴) gemäß der vierten Ausführungsvariante der Erfindung im nicht aufgerollten Zustand. Diese dritte Ausführungsform unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform dadurch, dass das bodenseitige Ende (79) eines Beutels (70) jeweils mit dem öffnungsseitigen Ende (78) des benachbarten Beutels (70) abschnittsweise überlappt. Die Schwächungslinie (36) liegt dann zweckmäßigerweise in dem Papierstreifen (90) im Bereich der abschnittsweisen Überlappung des benachbarten Beutels (70) vor. In diesem Abschnitt ist der Papierstreifen vorzugsweise nicht mit den Außenseiten der partiell überlappenden Beutel verbunden. Auch in den in den Figur 3b und 3c gezeigten Ausführungsformen verfügt der Papierstreifen (90) geeigneterweise über eine Breite, die geringer ist als ein Viertel der Breite der Papierbeutel (70).
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Figur 4 zeigt eine Ansicht der Vorderseite eines Ausschnitts eines erfindungsgemäßen Beutelstrangs (1") gemäß einer dritten Ausführungsvariante der Erfindung im nicht aufgerollten Zustand. In der Figur 4 sind der Stranganfang und das Strangende durch die Bezugszeichen (2) und (4) angedeutet, jedoch nicht explizit abgebildet. Der erfindungsgemäße Beutelstrang (1") umfasst eine Vielzahl an jeweils paarweise verbundenen Beuteln (10). In der Figur 4 sind zwei miteinander verbundene Beutel (10) des Beutelstrangs (1) vollständig gezeigt, zwei Beutel sind abschnittsweise angedeutet. Der in Figur 4 gezeigte bzw. angedeutete Beutelstrang (1‴) wird gebildet aus einer Vielzahl an sequentiell aufeinander folgenden Papierbeuteln (70), jeweils mit einer Vorderwand (72) mit einer Innen- und einer Außenseite (73, 74) und einer Rückwand (75) mit einer Innen- und einer Außenseite (76, 77) und einem geschlossenen bodenseitigen Ende (79) und einem offenen öffnungsseitigen Ende (78). Das bodenseitige Ende (79) eines Beutels (70) ist dabei jeweils dem öffnungsseitigen Ende (78) des benachbarten Beutels (70) zugewandt. Die in Figur 4 gezeigte dritte Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen Beutelstrangs (1") umfasst ferner eine Vielzahl an Papierbahnabschnitten (80) mit einem ersten Seitenrand (82) und einem gegenüberliegenden zweiten Seitenrand (84). Diese Papierbahnabschnitte (80) sind in der dargestellten Ausführungsform in einem ersten Abschnitt (86), der sich von dem ersten Seitenrand (82) bis zum gegenüberliegenden zweiten Seitenrand (84) erstreckt, mit der Außenseite (77) der Rückwand (75) eines Beutels (70) am bodenseitigen Endes (79) verbunden und in einem zweiten Abschnitt (88), der sich von dem ersten Seitenrand (82) bis zum gegenüberliegenden zweiten Seitenrand (84) erstreckt, mit der Außenseite (77) der Rückwand (75) des benachbarten Beutels (70) am öffnungsseitigen Endes (78) verbunden. Diese Papierbahnabschnitte (80) weisen jeweils eine Schwächungslinie (36) auf, die sich von dem ersten Seitenrand (82) bis zum gegenüberliegenden zweiten Seitenrand (84) erstreckt. Die Innen- oder Außenseite (81, 83) der Papierbahnabschnitte (80) kann im Bereich zwischen der Schwächungslinie (36) und dem benachbarten bodenseitigen Ende (79) des Papierbeutels (70) mit insbesondere Kaltsiegelleim ausgestattet sein. Auf diese Weise kann durch Umklappen und Verkleben mit der Außenseite der Vorwand eine Verstärkung des Bodenbereichs herbeigeführt werden.
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Besonders zweckmäßig sind auch solche Ausführungsformen, bei denen, alternativ oder zusätzlich, der Abschnitt zwischen der Schwächungslinie (36) und dem benachbarten öffnungsseitigen Ende (78) des Papierbeutels (70) mit insbesondere Kaltsiegelleim ausgestattet ist. Auf diese Weise kann durch Umklappen und Verkleben mit der Außenseite der Vorwand ein Verschluss des öffnungsseitigen Endes herbeigeführt wird.
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Die in der vorstehenden Beschreibung, in den Ansprüchen sowie in den Zeichnungen offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in jeder beliebigen Kombination für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich sein.