Gebiet der Technik
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Die Erfindung betrifft eine Schließvorrichtung mit einem Schließzylinder und einem Schlüssel, wobei der Schließzylinder eine in einer Gehäusehöhlung gelagerten Zylinderkern aufweist, der mit einem eine Sperrstellung einnehmenden Sperrelement gegen ein Bewegen gesperrt ist und einen Schlüsselkanal zum Einstecken eines flachen Schlüsselschaftes des Schlüssels aufweist, mit einem von einer Breitseite des Schlüsselschaftes abragenden Kopf eines Codierelementes, der in einer Wirkstellung bei vollständig in den Schlüsselkanal eingeschobenen Schlüsselschaft ein Tastelement zur Verlagerung des Sperrelementes in eine Freigabestellung verlagert, in der der Zylinderkern bewegbar ist.
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Die Erfindung betrifft darüber hinaus einen Schließzylinder für eine derartige Schließvorrichtung und einen dazu passenden Schlüssel.
Stand der Technik
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Die
DE 10 2004 021 580 B3 beschreibt eine Schließvorrichtung mit einem Schließzylinder, in dessen Schlüsselkanal ein Flachschlüssel einschiebbar ist, der einen von einer Breitseite des Schlüsselschaftes abragenden Kopf eines Codierelementes aufweist. Der Kopf wirkt mit einem Tastelement zusammen, das ein Sperrelement von einer Sperrstellung in eine Freigabestellung verlagern kann.
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Die
DE 197 29 234 A1 und
US 5,682,799 A beschreiben eine Schließvorrichtung mit einem Schließzylinder, in dessen Schaft ein bewegliches Codierelement angeordnet ist. Das Codierelement wirkt mit einem Sperrelement zusammen.
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Im Stand der Technik sind ferner Mittel bekannt, mit denen ein Aufbohren eines Zylinderkerns eines Schließzylinders vermieden werden sollen. Ein derartiger Zylinderkern besitzt sich parallel zum Schlüsselkanal erstreckende Bohrungen, in denen jeweils ein Bohrschutzelement aus einem harten Werkstoff steckt. Der Abstand der beiden Bohrschutzelemente ist geringfügig größer, als der Abstand zweier Begrenzungsebenen, zwischen denen sich die beiden Breitseiten des Flachschlüssels erstrecken.
Zusammenfassung der Erfindung
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schließzylinder schließtechnisch beziehungsweise sicherheitstechnisch zu verbessern.
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Gelöst wird die Aufgabe durch die in den Ansprüchen angegebene Erfindung, wobei die Unteransprüche nicht nur vorteilhafte Weiterbildungen der in den nebengeordneten Ansprüchen angegebenen Erfindung betreffen, sondern auch eigenständige Lösungen der Aufgabe.
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Zunächst und im Wesentlichen wird vorgeschlagen, dass der Kopf des Codierelementes sich von einer Wirkstellung in eine Passierstellung verlagern lässt. In der Wirkstellung ragt der Kopf des Codierelementes derart über eine Begrenzungsebene hinaus, dass er in der oben beschriebenen Weise mit einem Sperrelement zusammenwirkt, um es aus einer eine Drehbarkeit des Zylinderkerns sperrenden Sperrstellung in eine Freigabestellung zu verlagern. Der Schließzylinder weist zusätzlich ein Hindernis auf. Das Hindernis kann von einem Bohrschutzelement insbesondere eines Paares von Bohrschutzelementen gebildet sein, wobei die Bohrschutzelemente einen minimalen Abstand voneinander besitzen. Der Abstand ist so bemessen, dass das Codierelement die Bohrschutzelemente in der Wirkstellung nicht passieren kann. Der Kopf muss hierzu in die Passierstellung verlagert werden. In der Passierstellung hat ein Scheitel des Kopfes einen verminderten Abstand gegenüber der Breitseite des Schlüsselschaftes. Hierzu ist der Kopf von einem Federelement beaufschlagt. Das Federelement wird gespannt, wenn das Codierelement die Bohrschutzelemente passiert. Ein Bereich des Kopfes tritt dabei gegen einen Bereich des Schlüsselkanals, insbesondere einen Abschnitt des eine Nut des Schlüsselkanals kreuzenden Bohrschutzelementes. Hierdurch wird der Kopf in eine Höhlung des Codierelementes hinein verlagert. Das Bohrschutzelement wirkt als Hindernis. Nach dem Passieren des Hindernisses beziehungsweise Bohrschutzelementes kann der Kopf wieder aus der Höhlung in die Wirkstellung herausfedern. In der vollständig eingeschobenen Stellung des Schlüsselschaftes verlagert der Kopf des Codierelementes das Sperrelement. Dies erfolgt bevorzugt mithilfe eines vom Tastelement gebildeten Taststiftes. Das Tastelement kann in einer Höhlung des Zylinderkerns verlagerbar sein. Die Höhlung erstreckt sich zwischen Schlüsselkanal und Zylindermantelwand des Zylinderkerns. In einer Bohrung der Wand der Höhlung, in der der Zylinderkern gelagert ist, kann das Sperrelement angeordnet sein. Das Sperrelement kann ein Sperrstift sein, der in seiner Sperrstellung in eine Sperrausnehmung des Zylinderkerns eingreift, um den Zylinderkern gegen ein Drehen zu sperren. Es können zusätzliche Zuhaltungen, insbesondere Stiftzuhaltungen, vorgesehen sein, mit denen die Drehbarkeit des Zylinderkerns gesperrt ist. Die Stiftzuhaltungen bestehen bevorzugt aus jeweils einem Kernstift, der im Zylinderkern gelagert ist und einem Gehäusestift, der in einem Flanschbereich des Schließzylindergehäuses gelagert ist. Die Stiftzuhaltungen werden von Zuhaltungsfedern beaufschlagt. Der Flachschlüssel kann Kerben oder Bohrungen aufweisen, mit denen die Stiftzuhaltungen einsortiert werden.
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Die Erfindung betrifft darüber hinaus einen Schließzylinder für eine derartige Schließvorrichtung, der einen in einer Gehäusehöhlung gelagerten Zylinderkern aufweist. Der Zylinderkern besitzt einen Schlüsselkanal mit zwei voneinander beabstandeten Wänden. Parallel zu den Wänden können aus hartem Werkstoff bestehende Bohrschutzelemente verlaufen. Die Bohrschutzelemente besitzen einen Abstand voneinander. Der Schlüsselkanal besitzt darüber hinaus zumindest eine Höhlung, die von einer Nut ausgebildet ist, die an der Einstecköffnung des Schlüsselkanals beginnt und bis zu einer Bohrung reicht, in der ein Tastelement angeordnet ist. In dieser Nut kann sich der Kopf eines Codierelementes eines Schlüsselschaftes verlagern, wenn der Schlüsselschaft in den Schlüsselkanal eingeschobenen wird. Erfindungsgemäß kreuzt zumindest eines der Bohrschutzelemente diese Nut, sodass die Höhlung, in die ein Tastabschnitt des Tastelementes bei nicht eingeschobenem Schlüssel eingreift, von dem Bohrschutzelement verdeckt beziehungsweise abgeschattet wird. Dieses Bohrschutzelement bildet ein Hindernis aus, gegen das der Kopf des Codierungselementes beim Schlüsseleinschub stößt. Dies hat zur Folge, dass der in den Schlüsselkanal eingeschobene Schlüssel einen mechanischen Widerstand erfährt, wenn der aus einer Breitseite herausragende Kopf an dem Bohrschutzelement anschlägt. Auf den Schlüssel muss eine erhöhte Schubkraft ausgeübt werden, damit der Kopf des Codierelementes in eine Höhlung des Schaftes eintauchen kann. Hierzu kann der Kopf eine Schrägflanke aufweisen und/ oder kann das Bohrschutzelement eine Schrägflanke aufweisen. Der Kopf kann hierzu kuppelförmig gerundet sein. Das Bohrschutzelement kann hierzu einen kreiszylindrischen Querschnitt aufweisen. Nach dem Passieren des Bohrschutzelementes federt der Kopf aus der Höhlung heraus, um in die Nut beziehungsweise die verdeckte Höhlung einzutreten. Beim Erreichen des Tastabschnitts des Tastelementes wird das Tastelement in Richtung weg vom Schlüsselkanal beaufschlagt. Ein Kopf des Tastelementes kann mit dem Sperrelement zusammenwirken, um es aus der Sperrausnehmung des Zylinderkerns zu verlagern.
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Beim Herausziehen des Schlüssels aus dem Schlüsselkanal tritt zunächst der Kopf des Codierelementes aus dem Wirkbereich des Tastabschnittes, sodass eine das Tastelement beaufschlagende Feder, die von einer Feder ausgebildet sein kann, die das Sperrelement beaufschlagt, den Tastabschnitt zurück in die Höhlung verlagert. Der Kopf wandert beim weiteren Herausziehen des Schlüssels aus dem Schlüsselkanal durch die die Höhlung ausbildende Nut, bis der Kopf das die Nut kreuzende Bohrschutzelement beziehungsweise das Hindernis erreicht, an dem der Kopf anschlägt, um dann gegen die Rückstellkraft des den Kopf beaufschlagenden Federelementes in die Höhlung des Schlüsselschaftes eintauchen zu können, um das Bohrschutzelement zu passieren. Auch hierbei merkt der Benutzer einen mechanischen Widerstand beim Herausziehen des Schlüssels. Mit dem Hindernis wird somit ein mechanisches Element geschaffen, das beim Einschub des Schlüssels beziehungsweise beim Herausziehen des Schlüssels vom Benutzer spürbar überwunden werden muss.
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Es sind bevorzugt zwei Bohrschutzelemente vorgesehen, die aus Hartmetall gefertigt sein können. Die beiden Bohrschutzelemente können von kreiszylinderförmigen Körpern gebildet sein, die in Bohrungen des Zylinderkerns stecken. Die beiden Bohrschutzelemente erstrecken sich parallel zueinander und besitzen einen Abstand. Dieser lichte Abstand ist so bemessen, dass er nur geringfügig größer ist, als der Abstand von Begrenzungsebenen, zwischen denen sich die beiden Breitseiten des Schlüsselschaftes erstrecken. Die beiden Breitseiten des Schlüsselschaftes können durch in Erstreckungsrichtung des Schlüsselschaftes verlaufende Nuten und Rippen profiliert sein. Die beiden Begrenzungsebenen können die höchsten Rippen jeweils einer Breitseite tangieren, sodass die Begrenzungsebenen Flächen eines Hüllkörpers darstellen, die den Schlüsselschaft einhüllen. Die Begrenzungsebene kann aber auch geringfügig vom Körper des Schlüsselschaftes beabstandet sein. Der Kopf des Codierelementes ragt in der Wirkstellung über eine dieser Begrenzungsebenen hinaus, sodass er beim Einschub des Schlüsselschaftes in den Schlüsselkanal gegen eines der Sperrelemente treten muss. Alternativ dazu kann aber auch vorgesehen sein, dass der Kopf gegen einen in den Schlüsselkanal ragenden Vorsprung oder gegen eine in den Schlüsselkanal ragende Stufe tritt. Es kann vorgesehen sein, dass der Kopf gegen die Rückstellkraft eines Federelementes bis unter die Begrenzungsebene verlagerbar ist, sodass der Kopf in der Passierstellung innerhalb des Hüllkörpers liegt.
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Es kann ferner vorgesehen sein, dass das Sperrelement von einem Sperrstift ausgebildet ist, der von einer Sperrstiftstellung in Richtung der Drehachse des Zylinderkerns beaufschlagt wird. Der Sperrstift kann von einer Kappe ausgebildet sein, die eine Höhlung aufweist, in der sich die von einer Wendelgangdruckfeder ausgebildete Sperrstiftfeder befindet. Die Sperrstiftfeder kann sich am Boden eines in einer Bohrung steckenden Sperrstiftgehäuses abstützen. Die Kappe kann einen Rand aufweisen, der gegen einen Überstand eines Randes des Sperrstiftgehäuses tritt, um in der Sperrstellung am Sperrstiftgehäuse gefesselt zu bleiben. Die den Kopf des Codierelementes beaufschlagende Feder, insbesondere Druckfeder hat eine größere Federkraft, als die den Sperrstift beaufschlagende Feder, insbesondere Druckfeder, sodass sich der Kopf nicht bewegt, wenn der Sperrstift in seine Freigabestellung gesteuert wird.
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Das Codierelement kann mehrteilig sein und in einer Bohrung, insbesondere einer Sackbohrung, des Schlüsselschaftes stecken. Die Bohrung kann eine Bohrungsachse aufweisen, die quer zur Begrenzungsebene verläuft. Das Codierelement kann ein Basisteil ausbilden, das die Form eines Topfes oder einer Wanne besitzt, wobei sich der Topfboden auf dem Grund der Bohrung abstützen kann. An der Innenwandung des Bodens des Topfes kann sich ein Ende einer Wendelgangdruckfeder abstützen. Der Kopf des Codierelementes kann von einer Kappe ausgebildet sein, die eine Höhlung ausbildet. Das andere Ende der Wendelgangdruckfeder kann sich an der Decke dieser Höhlung abstützen. Der Kopf kann einen Rand aufweisen. Der Rand kann einen Kragen bilden. Der Kragen kann unterhalb eines Halterings angeordnet sein. Mit dem Haltering kann das Heraustreten des Kopfes aus der Höhlung des Basisteils verhindert werden. Ein Befestigungsabschnitt des Halterings kann an einer Wandung des Basisteils anliegen. Es kann dort mit der Wandung verschraubt sein. Es kann aber auch auf die Wandung aufgeklemmt sein. Der Haltering kann beispielsweise kraftschlüssig oder formschlüssig mit dem Basisteil verbunden sein.
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Eine Variante der Erfindung sieht vor, dass sich in einer der beiden Breitseiten des Schlüsselschaftes genau ein Codierelement mit einem abgefederten Kopf befindet. In einer Variante der Erfindung kann vorgesehen sein, dass jede der beiden Breitseiten ein Codierelement mit einem abgefederten Kopf besitzt. Dabei kann vorgesehen sein, dass jedes der beiden Codierelemente beim Einschub des Schlüsselschaftes in den Schlüsselkanal mit einem Hindernis, insbesondere einem Bohrschutzelement in der zuvor beschriebenen Weise zusammenwirkt. Die beiden Codierelemente können derart angeordnet sein, dass sie denselben Abstand von der Schlüsselspitze aufweisen, sodass sie gleichzeitig jeweils gegen ein Hindernis treten.
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Der erfindungsgemäß ausgestattete Schlüssel kann aber auch mit einem Schließzylinder zusammenwirken, der einen Schlüsselkanal ohne ein Hindernis für das Codierelement ausbildet. Bei einer derartigen Ausgestaltung hat die Abfederung des Kopfes des Codierelementes eine toleranzausgleichende Wirkung. In der Freigabestellung kann der Sperrstift eine Anschlagstellung einnehmen, gegen die er von der Kraft der den Kopf beaufschlagenden Feder beaufschlagt wird. Das Tastelement kann eine geringfügige Überlänge aufweisen, sodass der Kopf in der Wirkstellung geringfügig in die ihm zugeordnete Höhlung des Schlüsselschaftes eintreten kann.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand beigefügter Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Längsschnitt durch einen Schließzylinder 1 mit vollständig eingeschobenem Schlüssel 30 gemäß der Linie I-I in Figur 2,
- Fig. 2
- einen Querschnitt durch den Schließzylinder 1 gemäß der Linie II-II in Figur 1, wobei der Schlüssel jedoch nicht vollständig in den Schlüsselkanal 10 eingeschobenen ist,
- Fig. 3
- vergrößert den in der Figur 2 dargestellten Querschnitt, wobei der Schlüssel so weit in den Schlüsselkanal 10 eingeschoben ist, dass der Kopf 36 eines Codierelementes 35 vor einem Bohrschutzelement 11 liegt,
- Fig. 4
- eine Folgedarstellung der Figur 3, wenn der Schlüssel 30 geringfügig weiter in den Schlüsselkanal 10 eingeschoben worden ist, bis der Kopf 36 in eine Passierstellung in Richtung auf den Schlüsselschaft 31 verlagert worden ist,
- Fig. 5
- den Schnitt gemäß der Linie V-V in Figur 1, mit einem in der Schnittebene liegenden Taststift 13, dessen Tastabschnitt 14 von dem sich in der Wirkstellung befindenden Kopf 36 des Codierelementes 35 beaufschlagt ist, und der einen Sperrstift 19 in eine Freigabestellung verlagert hat,
- Fig. 6
- eine Darstellung gemäß Figur 5 eines zweiten Ausführungsbeispiels, das zwei Codierelemente 35 aufweist,
- Fig. 7
- eine perspektivische Darstellung des Codierelementes 35,
- Fig. 8
- einen Längsschnitt durch das Codierelement 35,
- Fig. 9
- eine Darstellung gemäß Figur 8 mit vollständig eingefedertem Kopf 36 des Codierelementes 35.
Beschreibung der Ausführungsformen
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Der in den Zeichnungen dargestellte Schließzylinder 1 kann ein Doppelschließzylinder oder ein Einzelschließzylinder sein. Die Figur 1 zeigt nur die rechte Hälfte eines Schließzylinders 1, der ein Gehäuse aufweist, in dem sich eine Gehäusehöhlung 2 befindet. Die Gehäusehöhlung 2 hat eine Höhlungsinnenwand, die auf einer Zylindermantelfläche verläuft. In der Gehäusehöhlung 2 steckt ein Zylinderkern 3, der sich um eine Achse drehen lässt. Die Achse verläuft in einer Einschubrichtung, in der der Schaft 31 eines Schlüssels 30 in den Schlüsselkanal 10 eingeschoben werden kann.
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Das Gehäuse des Schließzylinders 1 besitzt einen Flanschabschnitt 4, in dem sich - bezogen auf die Drehachse des Zylinderkerns 3 - in Radialrichtung erstreckende Gehäusebohrungen 5 befinden. In den Gehäusebohrungen 5 befindet sich ein Gehäusestift 7, der in Richtung auf die Drehachse von einer Zuhaltungsfeder 6 beaufschlagt wird. Die Figur 1 zeigt insgesamt sechs derartige Gehäusebohrungen 5. Nur in einer dieser Gehäusebohrungen 5 sind die Zuhaltungselemente 7, 6 dargestellt.
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In einer Sperrstellung des Zylinderkerns 3 fluchten Kernbohrungen 8 des Zylinderkerns 3 mit den Gehäusebohrungen 5. In den Kernbohrungen 8 stecken Kernstifte 9, die voneinander verschiedene Längen aufweisen. Mit den Längen der Kernstifte 9 wird das Schlüsselgeheimnis eingestellt. Die zur Drehachse weisenden Enden, die insbesondere von Spitzen ausgebildet sind, treten in Kerben 34 einer Brust des Schlüsselschaftes 31 ein. Haben die Kerben 34 die richtige Einschnitttiefe, werden die Kernstifte 9 derart einsortiert, dass ihre Trennebenen zu den ihnen zugeordneten Gehäusestiften 7 im Bereich der Fuge zwischen Kernbohrung 8 und Gehäusebohrung 5 liegen, sodass diese Zuhaltungselemente 7, 9 keine Sperrwirkung auf den Zylinderkern 3 entfalten.
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Die Figuren 5 und 6 zeigen ein weiteres Zuhaltungselement, nämlich einen Sperrstift 19, der in der Wandung der Gehäusehöhlung 2 angeordnet ist. Hierzu besitzt die Wandung eine Bohrung 21, in der ein Sperrstiftgehäuse 20 steckt. Das Sperrstiftgehäuse 20 hat die Form eines Topfes mit einem Boden, an dem sich eine Sperrstiftfeder 22 abstützen kann. Diese vorgespannte Wendelgangdruckfeder beaufschlagt ein in der Höhlung des Sperrstiftgehäuses 20 steckenden Sperrstift 19, der ebenfalls eine Topfform aufweist und der in der Höhlung des Sperrstiftgehäuses 20 steckt. Am Boden der Höhlung des Sperrstiftes 19 stützt sich das andere Ende der Sperrstiftfeder 22 ab. Der Sperrstift 19 besitzt einen Kragen an seinem Öffnungsrand, der radial nach außen ragt und der bei vollständig ausgefedertem Sperrstift 19 gegen eine Einbördelung des Randes der Höhlung des Sperrstiftgehäuses 20 tritt.
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In den Figuren 5 und 6 ist der Sperrstift 19 in seiner Freigabestellung dargestellt. Er wird in dieser Freigabestellung von einem Kopf 19 eines Taststiftes 13 gehalten. Der Kopf 19 des Taststiftes 13 liegt in einer Ausnehmung 23, die eine Sperrausnehmung zum Eintritt des Sperrstiftes 19 ausbildet, wenn der Taststift 13 den Sperrstift 19 nicht beaufschlagt.
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Der Kopf 15 bildet eine Kopffläche 16 aus, die sich auf der Fläche eines Flachkegels erstreckt. Ein Abschnitt dieser Kopffläche 16 verläuft etwa in der Zylindermantelfläche des Zylinderkerns 3, sodass eine Scheitellinie dieser Kopffläche 16 an einer im Wesentlichen ebenen Stirnfläche des Sperrstiftes 19 anliegt. Die Achse einer Taststiftbohrung 17, in der ein Schaftabschnitt des Taststiftes 13 verschieblich gelagert ist, verläuft geneigt zu einer Radiallinie durch die Drehachse des Zylinderkerns 3, wobei der Neigungswinkel etwa dem Kegelöffnungswinkel des Flachkegels entspricht, der die Kopffläche 16 ausbildet.
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Der Schlüsselschaft 31 besitzt zwei voneinander wegweisende Breitseiten 30', 30", die jeweils in einer Erstreckungsrichtung des Schaftes 31 verlaufende Nuten beziehungsweise Rippen aufweist. Der Schlüsselkanal 10 besitzt Seitenwände, von denen zu den Nuten beziehungsweise Rippen korrespondierende Rippen oder Nuten abragen, sodass nur ein die korrespondierenden Nuten aufweisender Flachschlüssel in den Schlüsselkanal 10 eingesteckt werden kann.
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In einer Breitseite 30' steckt in einer Vertiefung 46 ein Codierelement 35. Das Codierelement 35 besitzt einen Kopf 36, der über eine Begrenzungsebene 48 der Breitseite 30' hinausragt. Unter Begrenzungsebene 48 wird hier diejenige Fläche, die parallel zu einer weiteren Begrenzungsebene 48 verläuft, verstanden, in der die Scheitellinie der höchsten Rippe der Breitseite 30' verläuft, beziehungsweise geringfügig von einer durch diese Scheitellinie verlaufende Ebene beabstandet ist. Die Lage der anderen Begrenzungsebene wird ebenfalls durch die Scheitellinie der höchsten aus der Breitseite 30" herausragenden Rippe definiert, oder kann von einer Ebene, in der die Scheitellinie liegt, geringfügig beabstandet sein. Die beiden Begrenzungsebenen bilden somit parallele Hüllflächen eines Hüllkörpers aus.
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Der Kopf 36 kann gegen die Rückstellkraft eines Federelementes 40 ausweichen. Die Kraft des Federelementes 40 ist aber größer, als die Kraft der Sperrstiftfeder 22, sodass der Kopf 36 in der Lage ist, den Taststift 13, dessen Tastabschnitt 14 sich im Scheitelbereich des Kopfes 36 abstützt, in der in den Figuren 5 und 6 dargestellten Freigabestellung zu halten, in der der Kopf 15 des Taststiftes 13 den Sperrstift 19 in seiner Freigabestellung hält.
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Die Figur 5 zeigt den Kopf 36 in einer vollständig ausgefederten Stellung. Es ist aber auch möglich, dass der Kopf 36 in seiner dort dargestellten Wirkstellung geringfügig eingefedert ist, wenn beispielsweise der Taststift 13 eine Überlänge aufweist. Der Taststift 13 kann aber auch eine geringfügige Unterlänge aufweisen, sodass der Sperrstift 19 in der Wirkstellung nicht vollständig eingefedert ist. Um sicherzustellen, dass der Sperrstift 19 in der Freigabestellung vollständig eingefedert ist, kann der Taststift aber die zuvor genannte Überlänge aufweisen.
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In einer nicht dargestellten Betriebsstellung des Schlosses, in der der Schaft 31 des Schlüssels 30 nicht in den Schlüsselkanal 10 eingeschoben ist, wird der Taststift 13 von der sich dann entspannenden Sperrstiftfeder 22 in Richtung auf den Schlüsselkanal 10 verlagert, bis ein Randüberstand des Kopfes 15 sich am Boden der Ausnehmung 23 abstützt. Der Kopf 15 ist dabei so tief in die Ausnehmung 23 hineinverlagert, dass der Sperrstift 19 ebenfalls in die Ausnehmung 23 eingreift und dadurch die Drehbarkeit des Zylinderkerns 3 sperrt.
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Das Codierelement 35 steckt in einer Bohrung 46 der Breitseite 30' des Schaftes 31. Das in der Figur 6 dargestellte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich im Wesentlichen vom in der Figur 5 dargestellten Ausführungsbeispiel durch die Anzahl der Codierelemente 35. Das in der Figur 5 dargestellte Ausführungsbeispiel besitzt ein Codierelement 35. Das in der Figur 6 dargestellte Ausführungsbeispiel besitzt zwei Codierelemente 35, die auf verschiedenen Breitseiten 30', 30" angeordnet sind. Beim Ausführungsbeispiel haben die Codierelemente 35 denselben Abstand von einer Schlüsselspitze beziehungsweise einer Schlüsselreide 32.
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Die Bohrung 46 ist eine Sackbohrung mit einem Boden, auf dem sich die Unterseite eines Basisteils 38 abstützt. Das Basisteil 38 ist wannenförmig beziehungsweise topfförmig und bildet eine Höhlung 39 und einen Boden 38' aus. An den Boden 38' schließt sich eine Wandung an, die die Höhlung 39 umgibt und die einen Befestigungsabschnitt 45 ausbildet.
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Der Kopf 36 wird von einer Kappe 37 mit einer gewölbten Kopffläche ausgebildet. Die Kappe 37 besitzt eine Höhlung 41 mit einer Stützfläche 41'. Eine Wendelgangfeder, die eine Druckfeder ist, stützt sich mit einem Ende am Boden 38' und mit dem anderen Ende an der Stützfläche 41' ab.
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Der Öffnungsrand der Kappe 37 bildet einen in Radialauswärtsrichtung gerichteten Kragen 42 aus, der von einem Haltering 43 überfangen ist. Der Haltering ist auf die Öffnung des Basisteils 43 aufgesetzt und ist mit dem Basisteil 38 verbunden. Hierzu kann der Haltering 43 einen Befestigungsabschnitt 44 ausbilden, der mit dem Befestigungsabschnitt 45 eine Formschlussverbindung oder eine Kraftschlussverbindung eingeht. Die beiden Befestigungsabschnitte 44, 45 können über ein Gewinde miteinander verbunden sein. Sie können aber auch verklemmt sein. Eine Umfangswandung 47 kann reibschlüssig an einer Innenwandung der Vertiefung 46 anliegen. Auch hier kann eine Formschlussverbindung zwischen der Innenwand der Vertiefung 46 und der Umfangswand 47 vorgesehen sein.
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Das Codierelement 35 kann auch in der Öffnung 46 verstemmt werden; hierzu werden die Ränder der Öffnung 46 einwärts gebördelt und können in den Bereich der Fase des Halterings 43 eingreifen.
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Der Zylinderkern 3 besitzt zwei parallele Bohrungen 12, die sich in Einschubrichtung des Schlüsselschaftes 31 vor dem Taststift 13 beziehungsweise der Taststiftbohrung 17 befinden. In jeder dieser Bohrungen 12 steckt ein aus einem harten Werkstoff gefertigtes, kreiszylindrisches Bohrschutzelement 11. Die Bohrschutzelemente 11 haben einen Abstand von A zueinander, der nur geringfügig größer ist, als der Abstand der beiden oben genannten Begrenzungsebenen.
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Die Figur 3 zeigt, dass ein vollständig ausgefederter Kopf 36 des Codierelementes 35 bereichsweise aus dem durch den Abstand A definierten Abstandsraum hinausragt. Der Schlüsselkanal 10 beziehungsweise dessen Wände 10' bildet eine Höhlung 18 aus, die von einer sich in Richtung der Drehachse des Zylinderkerns 3 erstreckenden Nut ausgebildet ist. Die Nut verläuft von der Einstecköffnung des Schlüsselkanals 10 bis zumindest zur Taststiftbohrung 17. Diese Nut kann ebenso wie die oben genannten Nuten und Rippen der Wand 10' des Schlüsselkanals 10 durch Räumen hergestellt werden. Beim Einschub des Schlüssels tritt der ausgefederte Kopf 36 des Codierelementes 35 in diese Nut ein.
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Die Figuren 3 und 4 zeigen, dass diese Nut 18 zumindest bereichsweise vom Bohrschutzelement 11 gekreuzt wird. Der rückwärtige Teil der Nut 18, also die Höhlung, in die der Tastabschnitt 14 des Taststiftes 13 eintritt, wenn sich der Sperrstift 19 in der Sperrstellung befindet, wird somit von einem Abschnitt des Bohrschutzelementes 11 abgeschattet beziehungsweise verdeckt.
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Das Bohrschutzelement 11 bildet somit ein Hindernis für den Kopf 36 des Codierelementes 35, wenn der Schaft 31 des Schlüssels 30 in den Schlüsselkanal 10 eingeschoben wird. Das Hindernis beziehungsweise das Bohrschutzelement 11 liegt in der Bewegungsbahn des Kopfes 36. Beim Ausführungsbeispiel bilden sowohl das Bohrschutzelement 11 als auch der Kopf 36 jeweils gerundete Flächenabschnitte aus, die beim Berühren des Kopfes 36 des Bohrschutzelementes 11 gegeneinander treffen und dadurch eine Schrägflankenpaarung ausbilden, die dazu führt, dass durch Aufbringen einer erhöhten Einschubkraft der Kopf 36 in die Höhlung 39 des Codierelementes 35 eintauchen kann, bis der Kopf 36 die in der Figur 4 dargestellte Passierstellung erreicht hat, in der er gewissermaßen unter dem Bohrschutzelement 11 hindurchtauchen kann. Nach Passieren des Bohrschutzelementes 11 federt der Kopf 36 wieder zurück in die Höhlung 18, um anschließend mit dem gerundeten Tastabschnitt 14 in ähnlicher Weise zusammenzuwirken, um dabei allerdings nicht einzufedern, sondern den Taststift 13 in die in der Figur 5 dargestellte Stellung zu verlagern.
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Die Figur 6 zeigt ein unten rechts dargestelltes zweites Codierelement 35 ebenfalls mit einem Kopf 36, jedoch mit einem Kanal 26, der etwas flacher gestaltet ist, sodass der Kanal selbst ein Hindernis ausbildet, gegen den der Kopf 36 beim Hereinschieben des Schlüsselschaftes 31 in den Schlüsselkanal 10 anstößt. Auch hier kann aber vorgesehen sein, dass der Kanal 26 eine derartige Tiefe besitzt, dass ein ausgefederter Kopf 36 dort eintreten kann, sodass auch dieser Kopf 36 des zweiten Codierelementes 35 beim Passieren des ihm zugeordneten Bohrschutzelementes 11 eine Passierstellung einnehmen muss, in der der Kopf 36 in Richtung auf den Schaft 31 einwärtsverlagert ist.
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Auch das Herausziehen des Schaftes 31 aus dem Schlüsselkanal 10 erfordert ein Einfedern des Kopfes 36 des Codierelementes 35, wenn der Kopf 36 das ihm zugeordnete Bohrschutzelement 11 passiert.
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Die Erfindung liefert unter anderem den technischen Vorteil, dass die Codierelemente 11 einen minimalen Abstand zueinander besitzen, sodass die Schließsicherheit des Schließzylinders erhöht ist. Die Aufbohrmethode zur gewaltsamen Öffnung des Schließzylinders wird damit erschwert.
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Darüber hinaus kann die den Kopf 36 des Codierelementes 35 beaufschlagende Druckfeder 40 als Toleranzausgleichselement wirken.
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Die Erfindung liefert aber auch einen weiteren technischen Vorteil, indem das Hineinschieben des Schlüssels in den Schlüsselkanal mit einem spürbaren Widerstand verbunden ist. Dieser Widerstand addiert sich auf den Widerstand, den die oben beschriebenen Zuhaltungselemente 7, 8 bereits auf den Schlüssel ausüben.
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Die vorstehenden Ausführungen dienen der Erläuterung der von der Anmeldung insgesamt erfassten Erfindungen, die den Stand der Technik zumindest durch die folgenden Merkmalskombinationen jeweils auch eigenständig weiterbilden, wobei zwei, mehrere oder alle dieser Merkmalskombinationen auch kombiniert sein können, nämlich:
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Eine Schließvorrichtung, die dadurch gekennzeichnet ist, dass der Kopf 36 von einem Federelement 40 in der Wirkstellung gehalten ist, und ein in Einschubrichtung vor dem Tastelement 13 angeordnetes Hindernis 11 in der Bewegungsbahn des Kopfes 36 liegt, sodass der Kopf 36 beim Passieren des Hindernisses 11 in eine Höhlung 39 im Schlüsselschaft 31 eintritt.
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Eine Schließvorrichtung, die dadurch gekennzeichnet ist, dass das Hindernis 11 von einem eine Höhlung 18 verdeckenden Bohrschutzelement 11 ausgebildet ist, wobei insbesondere vorgesehen ist, dass zwei zylinderförmige Bohrschutzelemente 11 in parallel zueinander verlaufenden Bohrungen 12 angeordnet sind.
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Ein Schließzylinder, der dadurch gekennzeichnet ist, dass der Tastabschnitt 14 vom Bohrschutzelement 11 in Richtung der Drehachse abgeschattet ist.
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Ein Schließzylinder oder eine Schließvorrichtung, die dadurch gekennzeichnet sind, dass die Höhlung 18 zur Aufnahme des seine Wirkstellung einnehmenden Codierelementes 35 ein Abschnitt einer sich in Richtung der Drehachse erstreckenden zur Wand 10' des Schlüsselkanals offenen Nut ist, die vom Bohrschutzelement 11 gekreuzt wird.
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Ein Schließzylinder oder eine Schließvorrichtung, die dadurch gekennzeichnet sind, dass das Sperrelement 19 von einem Federelement 22 in Richtung der Drehachse beaufschlagt wird und in einer Bohrung 21 der Wandung der Gehäusehöhlung 2 steckt.
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Ein Schlüssel, der dadurch gekennzeichnet ist, dass der Kopf 36 gegen die Rückstellkraft eines Federelementes 40 unter die Begrenzungsebene 48 verlagerbar ist.
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Ein Schlüssel oder eine Schließvorrichtung, die dadurch gekennzeichnet sind, dass das Codierelement 35 in einer Vertiefung 46 zumindest einer der Breitseiten 30', 30" angeordnet ist und eine Höhlung 39 ausbildet, in die der Kopf 36 eintauchen kann.
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Ein Schlüssel oder eine Schließvorrichtung, die dadurch gekennzeichnet sind, dass das Codierelement 35 ein in einer Vertiefung 46 der Schlüsselbreitseite 30' steckendes, wannenförmige Basisteil 38 aufweist mit einem Boden 38', an dem sich eine Druckfeder 40 mit einem ersten Ende abstützt, und eine den Kopf 36 ausbildende Kappe 37 mit einer Stützfläche 41', an der sich ein zweites Ende der in einer Höhlung 39, 41 angeordneten Druckfeder 40 abstützt.
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Ein Schlüssel oder eine Schließvorrichtung, die dadurch gekennzeichnet sind, dass ein radial auswärts ragender Kragen 42 der Kappe 37 von einem Haltering 43 überfangen ist, der eine Umfangswandung 47 aufweist, mit der das Codierelement 35 in der Vertiefung 46 befestigt ist.
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Alle offenbarten Merkmale sind (für sich, aber auch in Kombination untereinander) erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Prioritätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen. Die Unteransprüche charakterisieren, auch ohne die Merkmale eines in Bezug genommenen Anspruchs, mit ihren Merkmalen eigenständige erfinderische Weiterbildungen des Standes der Technik, insbesondere um auf Basis dieser Ansprüche Teilanmeldungen vorzunehmen. Die in jedem Anspruch angegebene Erfindung kann zusätzlich ein oder mehrere der in der vorstehenden Beschreibung, insbesondere mit Bezugsziffern versehene und/oder in der Bezugsziffernliste angegebene Merkmale aufweisen. Die Erfindung betrifft auch Gestaltungsformen, bei denen einzelne der in der vorstehenden Beschreibung genannten Merkmale nicht verwirklicht sind, insbesondere soweit sie erkennbar für den jeweiligen Verwendungszweck entbehrlich sind oder durch andere technisch gleichwirkende Mittel ersetzt werden können.
Liste der Bezugszeichen
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| 1 |
Schließzylinder/Gehäuse |
26 |
Kanal |
| 2 |
Gehäusehöhlung |
|
|
| 3 |
Zylinderkern |
30 |
Schlüssel |
| 4 |
Flanschabschnitt |
30' |
Breitseite |
| 5 |
Gehäusebohrung |
30" |
Breitseite |
| 6 |
Zuhaltungsfeder |
31 |
Schaft |
| 7 |
Gehäusestift |
32 |
Reide |
| 8 |
Kernbohrung |
33 |
Nut |
| 9 |
Kernstift |
34 |
Kerbe |
| 10 |
Schlüsselkanal |
35 |
Codierelement |
| 10' |
Schlüsselkanalwand |
36 |
Kopf |
| 11 |
Bohrschutzelement/ Hindernis |
37 |
Kappe |
| 12 |
Bohrung |
38 |
Basisteil/Wanne |
| 13 |
Taststift |
38' |
Boden |
| 14 |
Tastabschnitt |
39 |
Höhlung |
| 15 |
Kopf |
40 |
Federelement/ Druckfeder |
| 16 |
Kopffläche |
41 |
Höhlung |
| 17 |
Taststiftbohrung |
41' |
Stützfläche |
| 18 |
Höhlung/Nut |
42 |
Kragen |
| 19 |
Sperrstift |
43 |
Haltering |
| 20 |
Sperrstiftgehäuse |
44 |
Befestigungsabschnitt |
| 21 |
Bohrung |
45 |
Befestigungsabschnitt |
| 22 |
Sperrstiftfeder |
46 |
Vertiefung |
| 23 |
Ausnehmung |
47 |
Umfangswand |
| 24 |
Rippe |
48 |
Begrenzungsebene |
| 25 |
Bohrung |
|
|