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Die Erfindung betrifft eine Bündelmaschine mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
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Schaumstoffe als Sitzpolster, -auflagen oder Matratzen von 3 bis 25 cm Höhe und bis zu einer Breite/Länge von 200 x 220 cm erhalten oft ein als Trikotierung bezeichnetes feines Netz aus dehnbarem Baumwoll- oder Zellwollgewebe, das zum Schutz über den Schaumstoff gezogen wird. Im Folgenden sind Polster, Auflagen vom Begriff 'Matratzen' mit erfasst.
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Bekannt ist aus der
EP 136 766 A1 eine Vorrichtung zum Halten eines Bündels aus gefaltetem Trikot, d. h. eines Trikotstrumpfbündels, zum Beziehen eines quaderförmigen flachen Polsterkörpers mit Trikotmaterial. Die Vorrichtung weist einen vertikalen Ständer auf mit zwei bügelförmigen Auslegern, deren gegenseitiger Abstand mittels eines Kraftzylinders variabel ist. Die in der
EP 136 766 A1 beschriebene Vorrichtung soll Lagerung, Transport und Einsatz eines Vorratsbündels an Trikotstrumpf vereinfachen. Eine technische Lehre zur Herstellung des Vorratsbündels ist der
EP 136 766 A1 nicht zu entnehmen.
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DE 20 2012 013 140 U1 offenbart ein Vorratsbündel einer Menge an schlauchförmigem, elastischem Trikotmaterial. Das Vorratsbündel hat eine Mittelachse, um die Mittelachse herum ist die Menge ringförmig angeordnet, das Trikotmaterial ist in mehreren, übereinander liegenden Lagen zick-zack-förmig gefaltet, wobei die einzelnen Lagen sich in einem zunehmend größeren Abstand von der Mittelachse befinden. Die einzelnen Lagen liegen also nicht in Richtung der Mittelachse gestaffelt hintereinander, sondern quer zur Mittelachse übereinander. Eine technische Lehre zur Herstellung eines Vorratsbündels ist der
DE 20 2012 013 140 U1 nicht zu entnehmen.
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Bislang werden fertige Vorratsbündel aus gefaltetem Trikot, wie in
DE 20 2012 013 140 U1 beispielsweise offenbart, mit handelsüblichen Längen vertrieben, wobei Trikot in Form von fertigen Vorratsbündeln deutlich teurer ist als Trikot in Schlauchform auf einer Rolle. Weicht aktueller Bedarf an Trikot von verfügbarer handelsüblicher Länge in Form von fertigen Vorratsbündeln oder in Schlauchform ab, entsteht Abfall. Wird Trikot in Schlauchform statt fertiger Vorratsbündel verwendet, muss Trikot aufwendig und kostenintensiv per Hand auf Trikotiermaschinen aufgezogen werden.
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Aufgabe der Erfindung ist es, eine Bündelmaschine zu schaffen zum Herstellen von gefaltetem Trikot aus schlauchförmigem Trikot, mit der die Nachteile des Standes der Technik überwunden werden können.
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Gemäß der Erfindung weist eine Bündelmaschine zum Herstellen von gefaltetem Trikot für Trikotiermaschinen von einem Trikotgestell mit einer Rolle und darauf aufgerolltem Trikotschlauch, einen Rahmen auf mit mindestens einer zentralen Linearführungsschiene in einer axialen Richtung, die ungefähr der Abrollrichtung des aufgerollten Trikotschlauchs entspricht, mindestens einen starr zum Rahmen angeordneten Trikotführrahmen in radialer Richtung senkrecht zur axialen Richtung mit Auflagebügeln im Wesentlichen parallel zur axialen Richtung, mobile Blecharme mit Bündelauflageflächen ebenfalls in radialer Richtung zur mindestens einen zentralen Linearführungsschiene, wobei die Blecharme mit Bündelauflageflächen radial so versetzt sind relativ zu dem mindestens einen koaxialen Trikotführrahmen mit Auflagebügeln, dass die Blecharme mit Bündelauflageflächen kollisionsfrei an dem mindestens einen Trikotführrahmen mit Auflagebügeln sowohl in radialer als auch in axialer Richtung vorbei führbar sind, einen in axialer Richtung beweglichen Schlitten auf den mindestens einen Linearführungsschienen, der über die Blecharme mit den Bündelauflageflächen verbunden ist, einen Motor zum Antrieb des Schlittens entlang der mindestens einen Linearführungsschienen und eine Steuereinrichtung für eine gewünschte Anzahl an Zyklen für den Schlitten, und einen Antrieb in radialer Richtung für die Bündelauflageflächen. Erfindungsgemäß ist eine Bündelmaschine zur Herstellung kostengünstiger, insbesondere in Leporello-Faltung gefalteter Bündel offenbart, die es ermöglicht, ohne manuellen Aufwand aus Trikotschlauch bedarfsgerecht gefaltetes Trikot bereit zu stellen, die zum Beziehen quaderförmiger, flacher Polsterkörper auf eine Trikotiermaschine aufgezogen werden können.
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Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind die Bündelauflageflächen mit Fixierelementen und/oder mit Silikon versehen für verbesserte Adhäsion des Trikotschlauchs auf den Bündelauflageflächen, wobei die Fixierelemente zu faltendes Trikot phasenabhängig fixieren. Fixierelemente sind jeder der insgesamt vier Bündelauflageflächen zugeordnet.
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Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ragen die Blecharme mit den Bündelauflageflächen in einem radial ausgefahrenen Zustand ein Stück über den Trikotführrahmen hinaus für erhöhte Spannung auf dem Trikotschlauch zum Abrollen von einer Rolle eines Trikotrollengestells und Fördern über die Auflagebügel des Trikotführrahmens. Die Bündelauflageflächen sind in einem radial eingefahrenen Zustand radial innerhalb der Auflagebügel des Trikotführrahmens angeordnet, so dass die Auflagebügel den über die Auflagebügel gespannten Trikotschlauch beim Verschieben der Bündelauflageflächen von einer hinteren Position in eine vordere Position radial innerhalb der Auflagebügel an ihren zur hinteren Position gerichteten Bügelabschnitten zurückhalten. Zur Schonung des Trikotmaterials sind die Auflagebügel rund gebogen.
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Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind die radial nach außen gerichteten Auflagebügel jeweils koaxial zu der mindestens einen Linearführungsschiene in einem vorderen Abschnitt um ca. 45° zu einem hinteren Ende der mindestens einen Linearführungsschiene geneigt, um Trikotschlauch besser über Auflagebügel des Trikotführrahmens ziehen zu können. Die jeweils radial äußeren Abschnitte der Auflagebügel des Trikotführrahmens sind im Wesentlichen parallel gerichtet zum hinteren Ende der mindestens einen Linearführungsschiene für gleichmäßige Spannungen unterhalb der am Trikotschlauch anliegenden Spannungen an den Bündelauflageflächen in radial ausgefahrenem Zustand.
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Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist der Motor ein Drehstrommotor.
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Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist der Antrieb des Schlittens ein Kurbeltrieb.
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Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist der Antrieb in radialer Richtung mit pneumatischen Zylindern versehen.
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Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines nicht beschränkenden Ausführungsbeispiels dargestellt. Es zeigen:
- Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Bündelmaschine und eine Rolle mit darauf aufgerolltem Trikotschlauch,
- Fig. 2 eine weitere Seitenansicht der erfindungsgemäßen Bündelmaschine gemäß Figur 1 in einer ersten Position,
- Fig. 3 noch eine weitere Seitenansicht der erfindungsgemäßen Bündelmaschine von der gegenüberliegenden Seite von Figur 2 in einer zweiten Position,
- Fig. 4 eine Draufsicht in axialer Richtung auf die erfindungsgemäße Bündelmaschine in der zweiten Position,
- Fig. 5 noch eine weitere Seitenansicht der erfindungsgemäßen Bündelmaschine in einer dritten Position,
- Fig. 6 noch eine weitere Seitenansicht der erfindungsgemäßen Bündelmaschine in einer vierten Position, und
- Fig. 7 noch eine Draufsicht in axialer Richtung auf die erfindungsgemäße Bündelmaschine entsprechend der dritten oder vierten Position.
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Symmetrische Bauteile, die mehrfach in den Zeichnungen dargestellt sind, wurden aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht mehrfach nummeriert.
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Fig. 1, 2 zeigt eine Bündelmaschine 1 zum Herstellen von Bündeln aus Trikot für Trikotiermaschinen (nicht dargestellt). Vor der Bündelmaschine 1 ist ein Trikotgestell 2 mit einer Rolle 3 mit aufgerolltem Trikotschlauch 4 gezeigt. Der Trikotschlauch 4 ist auf einer Papierrolle mit einem Innendurchmesser von ca. 52 mm aufgerollt und mit einem Stahlrohr auf zwei mit Kugellagern versehenen Lagerböcken des Trikotgestells 2 gelagert. Trikotschlauch 4 ist von Rolle 3 ein Stück abgerollt, so dass ein freies Ende von Trikotschlauch 4 über Bündelauflageflächen 6 und Trikotführrahmen 5 von Bündelmaschine 1 gezogen ist.
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Ein Schlitten 8 von Bündelmaschine 1 ist verschieblich auf einer zentralen Linearführungsschiene 10 gelagert. Insgesamt vier Bündelauflageflächen 6 sind senkrecht angeordnet auf Enden von vier jeweils radial um 90° versetzt nach außen gerichteten Blecharmen 7 der Bündelmaschine 1, die koaxial zu der Linearführungsschiene 10 an dem Schlitten 8 befestigt sind. Fixierelemente 14 zu jedem der vier Bündelauflageflächen 6 sind auf dem Schlitten 8 an der Seite montiert, die dem hinteren Ende der Linearführungsschiene 10 mit einem Drehstrommotor 11 zugewandt ist. Drehstrommotor 11 wird von einer Steuereinheit mit Display 13 gesteuert. Die parallel zur Linearführungsschiene 10 gerichteten Flächen der Fixierelemente 14 sind radial außerhalb vom Trikotführrahmen 5.
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Der Trikotführrahmen 5 mit vier jeweils um 90° versetzten, radial nach außen gerichteten Auflagebügeln 15 ist starr und koaxial zu der Linearführungsschiene 10 an einem vorderen - Trikotgestell 2 mit Rolle 3 zugewandten - Ende der Linearführungsschiene 10 der Bündelmaschine 1 montiert. Die radial nach außen gerichteten Auflagebügel 15 sind jeweils koaxial zu der Linearführungsschiene 10 in einem vorderen Abschnitt 16 um ca. 45° zu dem hinteren Ende der Linearführungsschiene 10 geneigt und in ihren jeweils radial äußeren Abschnitten 17 parallel gerichtet zum hinteren Ende der Linearführungsschiene 10.
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Die Bündelauflageflächen 6 haben parallel zur Linearführungsschiene 10 eine Länge, die mindestens der Breite der Falten des in Leporello-Faltung zu faltenden Trikots entspricht. Die Länge der Auflagebügel 15 mit ihren jeweils radial äußeren Abschnitten 17 ist größer als die Länge der Bündelauflageflächen 6 parallel zur Linearführungsschiene 10.
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Der Schlitten 8 mit den Bündelauflageflächen 6 ist gleitend in axialer Richtung gelagert auf der Linearführungsschiene 10 relativ zum Rahmen 9 der Bündelmaschine 1 und wird über einen Kurbeltrieb 12 angetrieben von dem am Rahmen 9 der Bündelmaschine 1 montierten Drehstrommotor 11 am hinteren Ende der Linearführungsschiene 10. Rotation des Drehstrommotors 11 wird vom Kurbeltrieb 12 in lineare Bewegung für den Schlitten 8 gewandelt.
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Fig. 3, 4: Die radial gerichteten Bündelauflageflächen 6 an den Blecharmen 7 sind jeweils um einen Winkel von ca. 45° relativ zu den vier jeweils um 90° versetzten Auflagebügeln des Trikotführrahmens 5 gedreht, so dass die Bündelauflageflächen 6 an den vier starr am Rahmen 9 montierten Trikotführrahmen 5 von einer radial inneren Position (Fig. 2) zu einer radial äußeren Position (Fig. 3, 4) und auch in axialer Richtung kollisionsfrei an den nach außen gerichteten Auflagebügeln 15, 17 vorbei bewegt werden können. Die Bündelauflageflächen 6 an den Blecharmen 7 sind synchron von Pneumatik-Zylindern über Pleuel 18 radial zur Linearführungsschiene 10 gegen Fixierelemente 14 beweglich.
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In der radial inneren Position sind die Bündelauflageflächen 6 radial näher zur Linearführungsschiene 10 als die Auflagebügel 15, 17 der vier starr am Rahmen 9 montierten Trikotführrahmen 5. In der radial äußeren Position sind die Bündelauflageflächen 6 radial weiter beabstandet von der Linearführungsschiene 10 als die jeweils radial äußeren Abschnitte der Auflagebügel 17 der vier starr am Rahmen 9 montierten Trikotführrahmen 5.
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Bei einem Verfahren zum Herstellen von gefaltetem Trikot aus schlauchförmigem Trikot wird Trikotschlauch 4 von der Rolle 3 auf den Trikotführrahmen 5 über die Auflagebügel 15 und deren äußere Abschnitte 17 parallel zur Linearführungsschiene 10 und damit auch über die Bündelauflageflächen 6 gezogen. Bei aufgezogenem Trikotschlauch werden die Bündelauflageflächen 6 an den Blecharmen 7 synchron von pneumatisch angetriebenen Pleueln 18 radial zur Linearführungsschiene 10 nach außen gegen die Fixierelemente 14 geschoben (s. Fig. 4), so dass der Trikotschlauch 4 auf den insgesamt vier Bündelauflageflächen 6 fixiert ist, wenn die Blecharme 7 mit den Bündelauflageflächen 6 in radialer Richtung in ihre radial äußere Position ausgefahren sind. Im ausgefahrenen Zustand ragen die Bündelauflageflächen 6 an den Blecharmen 7 in radialer Richtung ein Stück über den Trikotführrahmen 5 hinaus und spannen somit Trikotschlauch 4 noch etwas mehr als der Trikotführrahmen 5 mit den Auflagebügeln 15. Die Bündelauflageflächen 6 sind mit Silikon oder Ähnlichem beklebt für Adhäsion von Trikotschlauch 4 an den Bündelauflageflächen 6.
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Über Display 13 ist die gewünschte Anzahl Zyklen für den Schlitten 8 einstellbar und kann der Drehstrommotor 11 gestartet werden, sobald der Trikotschlauch 4 auf der gesamten Länge der insgesamt vier Bündelauflageflächen 6 ordentlich fixiert ist. Schlitten 8 wird mit fixiertem Trikotschlauch 4 auf den radial nach außen ausgefahrenen Bündelauflageflächen 6 auf den Linearführungsschienen 10 mittels Kurbeltrieb 12 zu dessen Wendepunkt hinten am Ende der Linearführungsschiene 10 gefahren, und zieht dabei weiter Trikotschlauch 4 über den Trikotführrahmen 5 nach.
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Fig. 5: Am hinteren Wendepunkt von Kurbeltrieb 12 angekommen, werden die Bündelauflageflächen 6 über die Pleuel 18 in ihre radial innere Position eingefahren und Trikotschlauch 4 ist dann mehr um die vier jeweils um 90° versetzten äußeren Abschnitte 17 der Auflagebügel 15 des Trikotführrahmens 5 gespannt und etwas weniger um die insgesamt vier Bündelauflageflächen 6, auf denen eine Lage Trikotschlauch 4 weiterhin über die Länge der Bündelauflageflächen 6 fest angeordnet ist. Der Schlitten 8 fährt vom hinteren Wendepunkt nach vorne und bewegt die Bündelauflageflächen 6 mit der darauf gespannten Lage Trikotschlauch 4 unter den Trikotführrahmen 5 zum vorderen Wendepunkt von Kurbeltrieb 12. Wenn die Bündelauflageflächen 6 mit dem Trikotschlauch 4 sich radial innerhalb der Auflagebügel 15 von Trikotführrahmen 5 nach vorne bewegen, bleibt Trikotschlauch 4 an den äußeren Abschnitten 17 der Auflagebügel 15 hängen und bis die Bündelauflageflächen 6 am vorderen Wendepunkt angekommen ist, erstreckt sich eine weitere Lage des in Leporello-Faltung zu faltenden Bündels von den hinteren Rändern der äußeren Abschnitte 17 der Auflagebügel 15 bis zu den vorderen Enden der Bündelauflageflächen 6.
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Am vorderen Wendepunkt angekommen fahren die Pleuel 18 die Bündelauflageflächen 6 wieder radial nach außen über den Trikotführrahmen 5 und spannen den Trikotschlauch 4 wieder stärker auf den Bündelauflageflächen 6 als auf dem Trikotführrahmen 5. Zusätzlich halten die Fixierelemente 14 die zwei Lagen des bei einem Arbeitshub gefalteten Trikotschlauchs 4 an jedem der vier Bündelauflageflächen 6. Der Abstand zwischen hinterem und vorderem Wendepunkt bestimmt die Breite der auf den Trikotführrahmen 5 und Bündelauflageflächen 6 abgelegten Lagen. Insbesondere ist der Abstand zwischen hinterem und vorderem Wendepunkt gleich der doppelten Breite der auf den Trikotführrahmen 5 abgelegten Lagen.
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Vom vorderen Wendepunkt fährt der Schlitten 8 so oft wieder nach hinten und zieht mit den radial ausgefahrenen Bündelauflageflächen 6 weiter Trikotschlauch 4 über den Trikotführrahmen 5 mit den vier jeweils um 90° versetzten Auflagebügeln 15, 17 und die Bündelauflageflächen 6 mit, um am hinteren Wendepunkt die Bündelauflageflächen 6 mit einer weiteren, über die bereits aufgelegten Lagen gelegte Lage Trikotschlauch 4 wieder jeweils radial einzufahren, anschließend wieder nach vorn unter die Auflageflächen 15, 17 des Trikotführrahmens 5 zu fahren, um dort eine weitere Lage Trikotschlauch 4 auf den Bündelauflageflächen 6 abzusetzen. Dieser Zyklus wird solange wiederholt, bis das auf den Bündelauflageflächen 6 abgelegte Bündel die am Display eingestellte Anzahl Lagen Trikotschlauch 4 erreicht hat.
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Nachdem die gewünschte Anzahl an Lagen erreicht ist, fährt die Bündelmaschine 1 den Schlitten 8 mit den radial eingefahrenen Bündelauflageflächen 6 zum vorderen Wendepunkt. Durch eine Signalampel (nicht dargestellt) wird signalisiert, dass das Bündel fertig gefaltet ist und von der Bündelmaschine 1 entnommen werden kann nach Trennung vom Trikotschlauch 4, z. B. mit einer Schere (nicht dargestellt). Das freie Ende des Trikotschlauchs 4 wird auf das Bündel umgelegt und eine Arretierung (nicht dargestellt) des Trikotführrahmens 5 gelöst. Das Trikotbündel liegt nun nur noch auf den vier Bündelauflageflächen 6 des Schlittens 8. Gelöste Fixierelemente auf den Bündelauflageflächen 6 erlauben die Entnahme des fertigen Bündels von den Bündelauflageflächen 6 für z. B. direkte Verwendung auf einer Trikotiermaschine oder zum Lagern. Das Bündel kann direkt auf eine Füllmaschine, die Schaumkerne in einen Bezug, Trikot oder auch Beutel fährt, oder auf eine Trikotiermaschine aufgezogen werden.