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Die vorliegende Erfindung betrifft einen Behälter wie beispielsweise einen Steckschlüsselkasten, der sich einhändig öffnen lässt, sowie ein Verfahren zum einhändigen Öffnen eines Behälters.
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Herkömmliche Behälter bzw. Steckschlüsselkästen lassen sich nur umständlich und beidhändig öffnen und schließen. Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein einhändiges Öffnen eines Behälters zu ermöglichen.
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Diese Aufgabe wird durch die Gegenstände mit den Merkmalen gemäß den unabhängigen Patentansprüchen gelöst. Weitere Ausführungsbeispiele sind in den abhängigen Ansprüchen gezeigt.
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Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Behälter mit einer Unterschale und einer Oberschale vorgesehen, die durch zumindest eine Gelenkvorrichtung relativ zueinander schwenkbar verbunden und durch zumindest eine Verriegelungsvorrichtung in einer Verriegelungsposition miteinander verriegelbar sind. Der Behälter weist eine Vorspannvorrichtung auf, die, die insbesondere im Zusammenwirken mit der Gelenkvorrichtung, die Oberschale in einer Öffnungsrichtung derart vorspannt, dass die Oberschale bei entriegelter Verriegelungsvorrichtung in einem vorbestimmten Öffnungswinkel in Bezug auf die Unterschale geöffnet ist.
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Im Kontext der vorliegenden Erfindung kann die Verriegelungsposition bedeuten, dass der Behälter durch die Verriegelungsvorrichtung in einem geschlossenen Zustand gehalten wird, bei dem die Oberschale im Wesentlichen in einem Winkel von 0° fest an der Unterschale aufliegt.
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Im Kontext der vorliegenden Erfindung wird durch die Unterschale und der Oberschale ein Hohlraum gebildet, der als Stauraum im Inneren des Behälters dient. Der Behälter kann eine Box, beispielsweise eine Metallbox, oder ein Koffer sein. Vorzugsweise ist der Behälter ein Werkzeugkoffer, weiter bevorzugt ein Steckschlüsselkasten. Besonders bei handwerklichen Tätigkeiten hat der Benutzer nicht immer beide Hände gleichzeitig zur Verfügung, so dass der Behälter der vorliegenden Erfindung in vorteilhafter Weise dafür sorgt, dass er einhändig geöffnet und auch geschlossen werden kann.
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Im Kontext der vorliegenden Erfindung kann die Vorspannvorrichtung beispielsweise eine zwischen der Unterschale und der Oberschale wirkende (metallische) Feder oder eine integral mit der Unterschale oder der Oberschale vorgesehene Struktur sein. Solch eine Struktur kann durch eine leicht konvexe Kontaktfläche der Unterschale oder der Oberschale bereitgestellt sein, wobei die leicht konvexe Kontaktfläche bei dem durch die Verriegelungsvorrichtung geschlossenen gehaltenen Behälter eine Vorspannung mittels eines Verzugs in der Unterschale oder Oberschale generiert.
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Die Verriegelungsvorrichtung befindet sich vorzugsweise an einer der Gelenkvorrichtung gegenüberliegenden Seite des Behälters. Weiter bevorzugt befindet sich die Verriegelungsvorrichtung neben einem Griff des Behälters. Alternativ kann die Verriegelungsvorrichtung auch an den Seiten des Behälters angeordnet sein.
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Der Behälter der vorliegenden Erfindung erleichtert die Bedienung durch den Benutzer, da der Behälter einhändig geöffnet werden kann und sich der Behälter ein Stück weit selbst öffnen kann. Ein einhändiges Öffnen ist durch die Vorspannvorrichtung in der Gelenkverbindung möglich.
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In einem Ausführungsbeispiel ist die Gelenkvorrichtung ein Scharnierband, und die Vorspannvorrichtung ist eine im oder an dem Scharnierband angeordnete Öffnungsfeder, vorzugsweise eine Torsions- oder Schenkelfeder, die das Scharnierband derart vorspannt, dass bei entriegelter Verriegelungsvorrichtung die Oberschale in dem vorbestimmten Öffnungswinkel in Bezug auf die Unterschale geöffnet ist. Vorzugsweise ist das Scharnierband mit der Öffnungsfeder eine vorgefertigte Baugruppe, so dass die Herstellung und die Montage des Behälters vereinfacht sind.
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In einem Ausführungsbeispiel sind ein oder zwei Scharnierbänder vorgesehen, die jeweils zumindest ein mit der Oberschale verbundenes oberes Scharnierbandteil, zumindest ein mit der Unterschale verbundenes unteres Scharnierbandteil, einen Metallstift, der durch das obere Scharnierbandteil und das untere Scharnierbandteil hindurchgeführt ist, um diese relativ zueinander schwenkbar zu verbinden, und die Öffnungsfeder aufweisen, die das obere Scharnierbandteil bei entriegelter Verriegelungsvorrichtung in dem vorbestimmten Öffnungswinkel in Bezug auf das unter Scharnierbandteil öffnet. Zumindest das obere Scharnierbandteil oder das untere Scharnierbandteil ist an einer Außenseite der Unterschale bzw. der Oberschale angebracht und bildet eine Abstellfläche für den Behälter, wenn dieser hochkant steht. Die beiden Abstellflächen der beiden Scharnierbänder liegen in einer gemeinsamen Ebene, d.h. sie sind koplanar. Durch die Bereitstellung von zwei solcher Scharnierbänder werden zwei stabile Abstellflächen bereitgestellt. Vorzugsweise sind die Scharnierbänder jeweils mit der Öffnungsfeder als vorgefertigte Baugruppen bereitgestellt, so dass die Herstellung und die Montage des Behälters vereinfacht sind.
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In einem Ausführungsbeispiel ist die Gelenkvorrichtung ein Scharnier, das ein mit einer von der Unterschale und der Oberschale verbundenes erstes Scharnierbandteil und zwei mit der anderen von der Unterschale und der Oberschale verbundene zweite Scharnierbandteile; einen Metallstift, der durch das erste Scharnierbandteil und die zweiten Scharnierbandteile hindurchgeführt ist, um diese relativ zueinander schwenkbar zu verbinden; und die Öffnungsfeder aufweist, die das erste Scharnierbandteil bei entriegelter Verriegelungsvorrichtung in dem vorbestimmten Öffnungswinkel in Bezug auf die zweiten Scharnierbandteile öffnet. Die Öffnungsfeder ist als einteilige Torsionsfeder ausgebildet und weist einen Federbügel, der an einer Innenseite von der einen von der Unterschale und der Oberschale anliegt, und zwei Federschenkel auf, die an entsprechende Innenseiten der zweiten Scharnierbandteile anliegen. Dadurch ist ein Scharnier bzw. eine Scharnierbaugruppe gebildet, bei der die Öffnungsfeder bereits im Scharnierband integriert ist. Die Herstellung und die Montage des Behälters werden dadurch vereinfacht. Alternativ kann die Öffnungsfeder auch zweigeteilt sein, d.h. der Federbügel wird getrennt, so dass zwei Schenkelfedern gebildet werden.
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In einem Ausführungsbeispiel weist die Verriegelungsvorrichtung einen zwischen einer Verriegelungsposition und einer Öffnungsposition schwenkbaren Bügel, der an einer von der Unterschale und der Oberschale angebracht ist, und einen Bügeleingriffsteil auf, der an der anderen von der Unterschale und der Oberschale angebracht ist. Der Bügel ist in der Verriegelungsposition mit dem Bügeleingriffsteil im Eingriff, so dass die Unterschale und die Oberschale geschlossen sind, und er ist in der Öffnungsposition mit dem Bügeleingriffsteil nicht im Eingriff, so dass die Oberschale in dem vorbestimmten Öffnungswinkel in Bezug auf die Unterschale geöffnet ist. Der Bügel kann einen rechteckigen Innenumriss haben. Der Außenumriss des Bügels kann beliebig sein. Der Bügel kann eine geschlossene Struktur oder eine U-förmige Struktur aufweisen. Der Bügeleingriffsteil kann eine zum Innenumriss des Bügels komplementäre Form haben, wenn er im Inneren des Bügels aufgenommen wird. Der Bügeleingriffsteil kann alternativ auch mit dem Außenumriss des Bügels einrasten. Der Bügel und der Bügeleingriffsteil sorgen für eine einfach zu bedienende, stabile und zuverlässige Verriegelung. Anhand der Stellung des Bügels sowie anhand der Stellung der Oberschale ist von außen optisch erkennbar, ob der Behälter geschlossen ist oder nicht.
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In einem Ausführungsbeispiel umschließt der Bügel in der Verriegelungsposition den Bügeleingriffsteil und ist vorzugsweise an diesem eingerastet. Beispielsweise kann der Bügel hat einen Vorsprung aufweisen, der in eine Hinterschneidung des Bügeleingriffsteil in Eingriff gelangt und mit dieser einrastet.
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In einem Ausführungsbeispiel weist die Verriegelungsvorrichtung eine Schließfeder, vorzugsweise eine Blattfeder, auf, die den Bügel in die Verriegelungsposition vorspannt. Dadurch wird der Verriegelungsvorgang vereinfacht und kann ggf. selbsttätig erfolgen. Selbst wenn mehrere Bügel nacheinander entriegelt werden, so dass der zuerst entriegelte Bügel wieder in Richtung seiner Verriegelungsposition bewegt wird, bevor der nächste Bügel entriegelt wird, ist ein problemloses Öffnen der Oberschale möglich, da entweder die Kraft der Schließfeder so bemessen kann, dass sie allein nicht ausreicht, den Bügel mit dem Bügeleingriffsteil wieder in Eingriff zu bringen, oder da eine Ausnehmung vorgesehen ist, in der die Schließfeder an der Öffnungsposition einrastet. Auch kann sich die Oberschale beim Entriegeln des zuerst entriegelten Bügels geringfügig verziehen, so dass der erste Bügel beim gefederten Zurückspringen in seine Verriegelungsposition nicht mit dem Bügeleingriffsteil in Eingriff gelangen und an diesem einrasten kann.
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Ein einhändiges Öffnen und Schließen des Behälters ist durch die Vorspannvorrichtung in der Gelenkverbindung und die Schließfeder möglich. Hierdurch wird auch das selbstgängige Schließen des Behälters sichergestellt.
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Im Kontext der vorliegenden Erfindung kann eine Blattfeder einen unbeweglichen Federteil aufweisen, der an der einen von der Unterschale und der Oberschale gesichert ist, und einen beweglichen Federteil, der an dem Bügel gesichert ist und ermöglicht, dass der Bügel von der Öffnungsposition zu der Verriegelungsposition gedrückt und bewegt wird. Die Blattfeder kann die Form einer im Wesentlichen rechteckigen Lamelle haben, die aus Federstahl ausgebildet ist.
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In einem Ausführungsbeispiel ist die Schließfeder eine Blattfeder, die in eine Ausnehmung in der einen von der Unterschale und der Oberschale einrastbar ist, wenn der Bügel an der Öffnungsposition ist. Die Kraft bzw. Federkonstante der Schließfeder kann so bemessen sein, dass sie zu gering ist, um die Blattfeder aus der zur Öffnungsposition gehörenden Ausnehmung zu lösen, die aber groß genug ist, den Bügel mit dem Bügeleingriffsteil in Eingriff zu bringen, sobald die Blattfeder aus der zur Öffnungsposition gehörenden Ausnehmung gelangt. In diesem Fall genügt es, den Bügel einhändig kurz zu betätigen, so dass die Schließfeder aus der zur Öffnungsposition gehörenden Ausnehmung gelöst wird, damit der Bügel danach durch die Schließfeder an dem Bügeleingriffsteil in Eingriff gebracht wird und dort gegebenenfalls selbsttätig einrastet.
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Zusätzlich kann eine weitere Ausnehmung in der einen von der Unterschale und der Oberschale vorgesehen sein, in die die Blattfeder einrastbar ist, wenn der Bügel an der Verriegelungsposition ist. Sofern die weitere, zur Verriegelungsposition gehörende Ausnehmung vorgesehen ist, kann auf eine separate Einrastvorrichtung zwischen Bügel und Bügeleingriffsteil verzichtet werden.
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In einem Ausführungsbeispiel weist die Verriegelungsvorrichtung eine Blockiervorrichtung auf, die eine Entriegelung der Verriegelungsvorrichtung, d.h. ein Schwenken des Bügels von der Verriegelungsposition zu der Öffnungsposition, blockiert. Dadurch wird ein ungewolltes Öffnen des Behälters verhindert, und es kann eine Transportsicherung bereitgestellt werden.
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In einem Ausführungsbeispiel ist die Blockiervorrichtung so konfiguriert, dass in einer Draufsicht der Bügel einen im Wesentlichen länglichen, vorzugsweise rechteckigen, Innenumriss aufweist; der Bügel in der Verriegelungsposition mit seinem Innenumriss den Bügeleingriffsteil umschließt und vorzugsweise an diesem eingerastet ist; der Bügel in der Verriegelungsposition, vorzugsweise ausschließlich in der Verriegelungsposition, in einer Richtung, die im Wesentlichen parallel zu einer Schwenkrichtung der Oberschale in Bezug zur Unterschale ist, zwischen einer Blockierposition und einer Nicht-Blockierposition relativ zu der einen von der Unterschale und der Oberschale verschiebbar ist, vorzugsweise in einer Aussparung verschiebbar ist, die in der einen von der Unterschale und der Oberschale vorgesehen ist; der Bügel einen Stopper aufweist, der in der Blockierposition in einer Aufnahme gehalten ist, die in der einen von der Unterschale und der Oberschale vorgesehen ist, so dass der Bügel in der Blockierposition nicht in die Öffnungsposition schwenkbar ist; und der Stopper in der Nicht-Blockierposition nicht in der Aufnahme gehalten ist, so dass der Bügel in der Nicht-Blockierposition in die Öffnungsposition schwenkbar ist. Anhand der Stellung des Bügels ist von außen optisch erkennbar, ob die Entriegelung des Behälters blockiert ist oder nicht.
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In einem anderen Ausführungsbeispiel ist die Blockiervorrichtung so konfiguriert, dass an einer von der Unterschale und der Oberschale ein Schalter angeordnet ist, der zwischen einer Blockierposition und einer Nicht-Blockierposition umschaltbar ist, wobei der Schalter in der Blockierposition eine Verformung der Schließfeder blockiert, so dass der Bügel in der Blockierposition nicht in die Öffnungsposition schwenkbar ist, und wobei der Schalter in der Nicht-Blockierposition eine Verformung der Schließfeder nicht blockiert, so dass der Bügel in der Nicht-Blockierposition in die Öffnungsposition schwenkbar ist. Der Schalter kann ein Kipp- oder Schiebeschalter sein, der, wenn er in der Blockierposition ist, gegen den oberen Teil der Blattfeder drückt. Anhand der Stellung des Schalters ist von außen optisch erkennbar, ob die Entriegelung des Behälters blockiert ist oder nicht.
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In einem Ausführungsbeispiel weist die Verriegelungsvorrichtung eine Blattfeder auf, die den Bügel in die Verriegelungsposition vorspannt, wobei die Blattfeder in eine Ausnehmung in der einen von der Unterschale und der Oberschale einrastbar ist, wenn der Bügel an der Öffnungsposition ist. Der Schalter in der Blockierposition verhindert, dass die Blattfeder die Ausnehmung erreicht.
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In einem Ausführungsbeispiel ist an einer der Gelenkvorrichtung abgewandten Seite des Behälters ein Griff angeordnet, der ein Metallband, vorzugsweise aus Federstahl, aufweist, welcher an seinen beiden Enden an Lagerböcken, die an einer von der Unterschale und der Oberschale angeordnet sind, verschiebbar gesichert ist, wobei das Metallband mit einer Kunststoffummantelung ummantelt ist. Das Metallband ist bis zu einem vorbestimmten Maß aus den Lagerböcken herausziehbar und zieht sich, durch Federn vorgespannt, selbsttätig wieder in die Lagerböcke zurück. Dabei kann das Metallband selbst ein seilförmiger Federstahlkern sein, das an seinen Enden beispielsweise mit Schraubenfedern an die entsprechenden Lageböcke gesichert ist. Das Metallband kann auch als Ganzes als eine mit der Kunststoffummantelung ummantelte Schraubenfeder ausgebildet sein. Der ergonomischer Griff sorgt für größeren Komfort und Tragesicherheit.
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In einem Ausführungsbeispiel ist jeweils einer der Bügel in einem entsprechenden Lagerbock schwenkbar angebracht. Dadurch wird die Herstellung des Behälters vereinfacht, und es sind nur geringe Störkonturen oder vorstehende Flächen vorhanden.
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In einem Ausführungsbeispiel sind die Unterschale, die Oberschale, das zumindest eine Scharnierband und/oder der Bügel aus kaltgewalztem Feinblech ausgebildet.
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Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zum einhändigen Öffnen eines Behälters vorgesehen. Das Verfahren hat Schritte zum einhändigen Betätigen der Verriegelungsvorrichtung, um sie von der Verriegelungsposition in die Öffnungsposition zu überführen, damit die Oberschale bei entriegelter Verriegelungsvorrichtung in einem vorbestimmten Öffnungswinkel in Bezug auf die Unterschale geöffnet wird; zum einhändigen Greifen der Oberschale an einem Spalt, der sich durch den vorbestimmten Öffnungswinkel zwischen der Unterschale und der Oberschale gebildet hat; und zum einhändigen Öffnen der Oberschale über den vorbestimmten Öffnungswinkel hinaus.
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In einem Ausführungsbeispiel des Verfahrens ist des Weiteren ein Schritt zum einhändigen Bewegen des Bügels bzw. des Schalters von der Blockierposition zu der Nicht-Blockierposition vorgesehen.
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Im Folgenden werden exemplarische Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung mit Verweis auf die folgenden Figuren detailliert beschrieben.
- Figur 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Behälters gemäß einem Ausführungsbeispiel.
- Figur 2 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Scharnierbands gemäß einem Ausführungsbeispiel.
- Figur 3 zeigt eine Einzelheit X aus der Figur 1.
- Figur 4 zeigt eine Draufsicht auf den Behälter der Figur 1.
- Figur 5 zeigt eine Verriegelungsvorrichtung mit einer Blockiervorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel.
- Figur 6 zeigt eine Vorderansicht auf den Behälter der Figur 1.
- Figur 7 zeigt eine Vorderansicht auf den Behälter der Figur 1.
- Figur 8 zeigt eine Verriegelungsvorrichtung mit einer Blockiervorrichtung gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel.
- Figur 9 zeigt eine Draufsicht auf den Behälter der Figur 1.
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Gleiche oder ähnliche Komponenten in unterschiedlichen Figuren sind mit gleichen Bezugsziffern versehen.
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Figur 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Behälters 1 gemäß einem Ausführungsbeispiel. Der Behälter 1 weist eine Unterschale 2 und eine Oberschale 3 auf, die durch zwei Gelenkvorrichtungen 4 relativ zueinander schwenkbar verbunden und durch zwei Verriegelungsvorrichtungen 5 in einer Verriegelungsposition miteinander verriegelbar sind. Die Verriegelungsposition kann bedeuten, dass der Behälter 1 durch die Verriegelungsvorrichtung 5 in einem geschlossenen Zustand gehalten wird, bei dem die Oberschale 3 im Wesentlichen in einem Winkel von 0° fest an der Unterschale 2 aufliegt.
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Der Behälter 1 weist zwei Vorspannvorrichtungen 6 auf, die die Oberschale 3 in einer Öffnungsrichtung derart vorspannen, dass die Oberschale 3 bei entriegelter Verriegelungsvorrichtung 5 in einem vorbestimmten Öffnungswinkel in Bezug auf die Unterschale 2 geöffnet ist. Vorzugsweise liegt der vorbestimmte Öffnungswinkel in einem Bereich zwischen 2 und 10°, weiter bevorzugt zwischen 3 und 8°. Durch den vorbestimmte Öffnungswinkel ist gleichzeitig ein Spalt zwischen der Unterschale 2 und der Oberschale 3 definiert. Vorzugsweise liegt der Spalt in einem Bereich zwischen 1 und 15 mm, weiter bevorzugt zwischen 2 und 5 mm, höchst bevorzugt zwischen 2 und 3 mm.
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Vorzugsweise ist die Vorspannvorrichtung 6 eine Feder, weiter bevorzugt eine Torsions-, Schenkel- oder Blattfeder. Alternativ kann die Vorspannvorrichtung 6 auch durch eine leicht konvexe Kontaktfläche der Unterschale 2 oder der Oberschale 3 bereitgestellt werden, wobei die leicht konvexe Kontaktfläche bei dem durch die Verriegelungsvorrichtung 5 geschlossenen gehaltenen Behälter 1 eine Vorspannung mittels eines Verzugs in der Unterschale 2 oder Oberschale 3 generiert.
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Figur 2 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Scharnierbands 4 gemäß einem Ausführungsbeispiel, und Figur 3 zeigt eine Einzelheit X aus der Figur 1. Gemäß dem Ausführungsbeispiel der Figuren 1 bis 3 ist die Gelenkvorrichtung 4 jeweils ein Scharnierband 4, und die Vorspannvorrichtung 6 ist jeweils eine im bzw. an dem Scharnierband 4 angeordnete Öffnungsfeder 6, vorzugsweise eine Torsions- oder Schenkelfeder, die das Scharnierband 4 derart vorspannt, dass bei entriegelten Verriegelungsvorrichtungen 5 die Oberschale 3 in dem vorbestimmten Öffnungswinkel in Bezug auf die Unterschale 2 geöffnet ist.
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Im Ausführungsbeispiel der Figuren 1 bis 3 sind zwei Scharnierbänder 4 vorgesehen, die jeweils zumindest ein mit der Oberschale 3 verbundenes oberes Scharnierbandteil 41, zumindest ein mit der Unterschale 2 verbundenes unteres Scharnierbandteil 42, einen Metallstift 43, der durch das obere Scharnierbandteil 41 und das untere Scharnierbandteil 42 hindurchgeführt ist, um diese relativ zueinander schwenkbar zu verbinden, und die Öffnungsfeder 6 aufweisen, die das obere Scharnierbandteil 41 bei entriegelter Verriegelungsvorrichtung 5 in dem vorbestimmten Öffnungswinkel in Bezug auf das unter Scharnierbandteil 42 öffnet. Das obere Scharnierbandteil 41 und die unteren Scharnierbandteile 42 sind jeweils an die Oberschale 3 bzw. die Unterschale 2 fixiert bzw. genietet, wobei Nieten 44 durch komplementäre Öffnungen 45 im oberen Scharnierbandteil 41 bzw. in den unteren Scharnierbandteile 42 hindurchtreten. Alternativ können das obere Scharnierbandteil 41 und die unteren Scharnierbandteile 42 an die Oberschale 3 bzw. die Unterschale 2 geschraubt sein.
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In den Figuren 2 und 3 ist die Öffnungsfeder 6 als Torsionsfeder ausgebildet. Die Öffnungsfeder 6 weist einen Federbügel 61 auf, der an einer Innenseite der Oberschale 3 anliegt. Die Öffnungsfeder 6 weist ferner zwei Federschenkel 62 auf, die an entsprechende Innenseiten der unteren Scharnierbandteile 42 anliegen. Dadurch ist ein Scharnier bzw. eine Scharnierbaugruppe gebildet, bei der die Öffnungsfeder 6 bereits im Scharnierband 4 integriert ist. Die Montage des Behälters 1 wird dadurch vereinfacht.
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Figur 4 zeigt eine Draufsicht auf den Behälter 1 der Figur 1. Das obere Scharnierbandteil 41 oder die unteren Scharnierbandteile 42 sind an einer Außenseite der Unterschale 2 bzw. der Oberschale 3 angebracht und bilden ebene Abstellflächen 46 für den Behälter 1. Die beiden Abstellflächen 46 der beiden Scharnierbänder 4 liegen in einer gemeinsamen Ebene, d.h. sie sind koplanar. Wenn der Behälter 1 hochkant steht, kann er auf den koplanaren Abstellflächen 46 stabil abgestellt werden.
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Wie dies in der Figur 1 weiter dargestellt ist, weisen die Verriegelungsvorrichtungen 5 jeweils einen zwischen einer Verriegelungsposition und einer Öffnungsposition schwenkbaren Bügel 51, der vorliegend an der Unterschale 2, und ein Bügeleingriffsteil 52 auf, der vorliegend an der Oberschale 3 angebracht ist. Die Bügel 51 sind jeweils in der Verriegelungsposition mit dem entsprechenden Bügeleingriffsteil 52 im Eingriff, so dass die Unterschale 2 und die Oberschale 3 geschlossen sind, und sie sind in der Öffnungsposition mit dem entsprechenden Bügeleingriffsteil 52 nicht im Eingriff, so dass die Oberschale 3 in dem vorbestimmten Öffnungswinkel in Bezug auf die Unterschale 2 geöffnet ist. Die Bügel 51 umschließen jeweils in der Verriegelungsposition den entsprechenden Bügeleingriffsteil 52 und sind an diesem eingerastet ist. Beispielsweise können die Bügel 51 jeweils einen Vorsprung aufweisen, der in eine Hinterschneidung des entsprechenden Bügeleingriffsteil 52 in Eingriff gelangt und mit dieser einrastet. Vorzugsweise weisen die Verriegelungsvorrichtung 5 jeweils eine Schließfeder 53, vorzugsweise eine Blattfeder (siehe auch Figuren 5 und 8), auf, die die entsprechenden Bügel 51 in die Verriegelungsposition vorspannen. Selbst wenn die beiden Bügel 51 nacheinander entriegelt werden, so dass der erste entriegelte Bügel 51 wieder in Richtung seiner Verriegelungsposition bewegt wird, bevor der zweite Bügel 51 entriegelt wird, ist ein problemloses Öffnen der Oberschale 3 möglich, da die Kraft der Schließfeder 53 so bemessen ist, dass sie allein nicht ausreicht, den Bügel 51 mit dem Bügeleingriffsteil 52 in Eingriff zu bringen. Darüber hinaus kann sich die Oberschale 3 beim Entriegeln des ersten Bügels 51 aufgrund der Kraft der Vorspannvorrichtung 6 geringfügig verziehen, so dass der erste Bügel 51 beim gefederten Zurückspringen in seine Verriegelungsposition nicht mit dem Bügeleingriffsteil 52 in Eingriff gelangen und an diesem einrasten kann.
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Figur 5 zeigt eine Verriegelungsvorrichtung 5 mit einer Blockiervorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel. Die Blockiervorrichtung kann eine Entriegelung, d.h. ein Schwenken des Bügels 51 von der Verriegelungsposition zu der Öffnungsposition, blockieren. Die Blockiervorrichtung kann damit als eine Transportsicherung dienen. Die Blockiervorrichtung ist so konfiguriert ist, dass in einer Draufsicht der Bügel 51 einen im Wesentlichen länglichen, vorzugsweise rechteckigen, Innenumriss aufweist und der Bügel 51 in der Verriegelungsposition mit seinem Innenumriss den Bügeleingriffsteil 52 umschließt und an vorzugsweise diesem eingerastet ist. Der Bügel 51 ist in der Verriegelungsposition, vorzugsweise ausschließlich in der Verriegelungsposition, in einer Richtung verschiebbar, die im Wesentlichen parallel zu einer Schwenkrichtung der Oberschale 3 in Bezug zur Unterschale ist 2. Der Bügeleingriffsteil 52 ist entsprechend kleiner bemessen als der Innenumriss des Bügels 51. Der Bügel 51 ist nämlich zwischen einer Blockierposition und einer Nicht-Blockierposition relativ zu der einen von der Unterschale 2 und der Oberschale 3 verschiebbar. Der Bügel 51 ist dabei in einer Aussparung 20, die in der Unterschale 2 vorgesehen ist, verschiebbar.
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Figuren 6 und 7 zeigen jeweils eine Vorderansicht auf den Behälter 1 der Figur 1. In der Figur 6 ist die Blockiervorrichtung, d.h. die Transportsicherung, inaktiv, während in der Figur 7 die Blockiervorrichtung, d.h. die Transportsicherung, aktiv ist.
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Der Bügel weist ferner gemäß der Figur 5 einen Stopper 54 auf, der in der Blockierposition in einer Aufnahme 55 gehalten ist, die in der Unterschale 2 vorgesehen ist, so dass der Bügel 51 in der Blockierposition nicht in die Öffnungsposition schwenkbar ist. Der Stopper 54 ist in der Nicht-Blockierposition nicht in der Aufnahme 55 gehalten, so dass der Bügel 51 in der Nicht-Blockierposition in die Öffnungsposition schwenkbar ist.
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Figur 8 zeigt eine Verriegelungsvorrichtung mit einer Blockiervorrichtung gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel. Die Blockiervorrichtung ist so konfiguriert ist, dass an der Unterschale 2 ein Schalter 56 angeordnet ist, der zwischen einer Blockierposition und einer Nicht-Blockierposition umschaltbar ist. Der Schalter 56 blockiert in der Blockierposition eine Verformung der Schließfeder 53, so dass der Bügel 51 in der Blockierposition nicht in die Öffnungsposition schwenkbar ist. In der Nicht-Blockierposition blockiert der Schalter 56 nicht eine Verformung der Schließfeder 53, so dass der Bügel 51 in der Nicht-Blockierposition in die Öffnungsposition schwenkbar ist. Der Schalter 56 kann ein Kipp- oder Schiebeschalter sein, der, wenn er in der Blockierposition ist, gegen den oberen Teil der Blattfeder 53 drückt.
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Die Blattfeder 53 ist in entsprechende Ausnehmungen 57, 58 in der einen von der Unterschale 2 einrastbar, wenn der Bügel 51 an der Verriegelungsposition bzw. an der Öffnungsposition ist. In der Ausnehmung 57 rastet die Blattfeder 53 in der Verriegelungsposition ein, und in der Ausnehmung 58 rastet die Blattfeder 53 in der Öffnungsposition ein. Dabei verhindert der Schalter 56 in der Blockierposition, dass die Blattfeder 53 ihre einrastbare Stellung an der Verriegelungsposition erreicht. Sofern die Ausnehmung 57 vorgesehen ist, kann darauf verzichtet werden, dass die Bügel 51 jeweils einen Vorsprung aufweisen, der in die Hinterschneidung des entsprechenden Bügeleingriffsteil 52 in Eingriff gelangt und mit dieser einrastet.
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Figur 9 zeigt eine Draufsicht auf den Behälter 1 der Figur 1. An einer der Gelenkvorrichtung 4 abgewandten Seite des Behälters 1 ist ein Griff 8 angeordnet, der ein Metallband 81, vorzugsweise aus Federstahl, aufweist, welcher an seinen beiden Enden an Lagerböcken 7, die an einer von der Unterschale 2 und der Oberschale 3 angeordnet sind, verschiebbar gesichert ist. Die Sicherung des Metallbands 81 an die Lagerböcke 7 kann mittels Nieten oder Schrauben bzw. einer anderen Befestigungsart erfolgen. Das Metallband 81 ist mit einer Kunststoffummantelung 82 ummantelt. Das Metallband 81 ist bis zu einem vorbestimmten Maß aus den Lagerböcken 7 herausziehbar, wie dies in der Figur 9 dargestellt ist. Das Metallband 81 zieht sich, durch Federn vorgespannt, selbsttätig wieder in die Lagerböcke 7 zurück. Das Metallband 81 kann ein seilförmiger Federstahlkern sein, der an seinen Enden über Schraubenfedern an die entsprechenden Lageböcke 7 gesichert ist. Das Metallband 81 kann auch als Ganzes als eine mit der Kunststoffummantelung 82 ummantelte Schraubenfeder ausgebildet sein.
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In den Lageböcken 7 ist jeweils einer der beiden Bügel 51 schwenkbar angebracht, was die Herstellung und Montage des Behälters 1 vereinfacht. Die Unterschale 2, die Oberschale 3, das zumindest eine Scharnierband 4 und/oder der Bügel 51 können kaltgewalztem Feinblech ausgebildet sein, wie zum Beispiel DC01 - DC07, insbesondere DC06. Die genannten Federn können allesamt aus Federstahl, wie zum Beispiel Federstahl 1.4310 ausgeführt sein. Die Kunststoffummantelung 82 kann aus weichem Kunststoff, wie zum Beispiel TPE gefertigt sein. Eine Farbaufbringung auf die Metallbauteile kann durch eine Pulverbeschichtung erfolgen; ggf. können einzelne Bauteile brüniert oder schwarzoxidiert werden.
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Nachfolgend wird ein Betrieb bzw. ein Verfahren zum einhändigen Öffnen des Behälters 1 beschrieben. Zunächst wird die Verriegelungsvorrichtung 5 wie beispielsweise der Bügel 51 einhändig betätigt bzw. entriegelt, um ihn von der Verriegelungsposition in die Öffnungsposition zu überführen, damit die Oberschale 2 bei entriegelter Verriegelungsvorrichtung in dem vorbestimmten Öffnungswinkel in Bezug auf die Unterschale geöffnet 3 wird.
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Anschließend wird die Oberschale 3 an einem Spalt, der sich durch den vorbestimmten Öffnungswinkel zwischen der Unterschale 2 und der Oberschale 3 gebildet hat, einhändig gegriffen. Danach kann die Oberschale 3 über den vorbestimmten Öffnungswinkel hinaus einhändig weiter geöffnet werden. Durch das selbsttätige Öffnen der Oberschale 3 dem vorbestimmten Öffnungswinkel ist es nicht erforderlich, die Oberschale 3 mit einer zweiten Hand anzuheben und festzuhalten, während die Verriegelungsvorrichtung 5 entriegelt wird. Sofern die Schließfeder 53 vorgesehen ist, muss der Bügel 51 nicht manuell zurückgestellt werden. Selbst wenn die beiden Bügel 51 nacheinander entriegelt werden, so dass der erste entriegelte Bügel 51 wieder in Richtung seiner Verriegelungsposition bewegt wird, bevor der zweite Bügel 51 entriegelt wird, ist ein problemloses Öffnen der Oberschale 3 möglich, da die Kraft der Schließfeder 53 so bemessen ist, dass sie allein nicht ausreicht, den Bügel 51 mit dem Bügeleingriffsteil 52 in Eingriff zu bringen. Darüber hinaus kann sich die Oberschale 3 beim Entriegeln des ersten Bügels 51 aufgrund der Kraft der Vorspannvorrichtung 6 geringfügig verziehen, so dass der erste Bügel 51 beim gefederten Zurückspringen in seine Verriegelungsposition nicht mit dem Bügeleingriffsteil 52 in Eingriff gelangen und an diesem einrasten kann. Sofern eine Blockiervorrichtung vorgesehen ist, kann diese einhändig bewegt werden, d.h. der Bügel 51 bzw. der Schalters 56 lassen sich einhändig von der Blockierposition zu der Nicht-Blockierposition bewegen.
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In einer Abwandlung kann die Unterschale des Behälters Füße aufweisen, und die Oberschale des Behälters kann komplementäre Vertiefungen aufweisen, die die Füße eines darüber angeordneten Behälters aufnehmen können. Dadurch ist es möglich, mehrere Behälter stabil übereinander zu stapeln.
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Der Behälter der vorliegenden Erfindung ermöglicht eine Lagerung von Systemboxen, Werkzeugen, Materialien und anderweitige Verbrauchsgüter mit oder ohne Einteilungsmaterialien (Tiefzieheinlagen, usw.). Die Oberschale, die Unterschale, der Bügel, die Lagerböcke, die Scharnierbänder können alternativ aus anderen Materialien gefertigt werden, beispielsweise Metalle wie zum Beispiel Alu-Druckguss, Edelstahl, usw., oder Kunststoffe, Holz, etc.
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Der Verschlussmechanismus kann auch für andere Einsatzgebiete verwendet werden, zum Beispiel als Betriebseinrichtung für Möbel, Kästen, Kisten, Koffer, etc.
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Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass "aufweisend" keine anderen Elemente oder Schritte ausschließt und "eine" oder "ein" keine Vielzahl ausschließt. Ferner sei darauf hingewiesen, dass Merkmale oder Schritte, die mit Verweis auf eines der obigen Ausführungsbeispiele beschrieben worden sind, auch in Kombination mit anderen Merkmalen oder Schritten anderer oben beschriebener Ausführungsbeispiele verwendet werden können. Bezugszeichen in den Ansprüchen sind nicht als Einschränkung anzusehen.
BEZUGSZEICHENLISTE
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- 1
- Behälter
- 2
- Unterschale
- 3
- Oberschale
- 4
- Gelenkvorrichtung
- 5
- Verriegelungsvorrichtung
- 6
- Vorspannvorrichtung
- 7
- Lagerbock
- 8
- Griff
- 20
- Aussparung
- 41
- oberes Scharnierbandteil
- 42
- unteres Scharnierbandteil
- 43
- Metallstift
- 44
- Niet
- 45
- Öffnung
- 46
- Abstellfläche
- 51
- Bügel
- 52
- Bügeleingriffsteil
- 53
- Schließfeder
- 54
- Stopper
- 55
- Aufnahme
- 56
- Schalter
- 57
- Ausnehmung
- 58
- Ausnehmung
- 61
- Federbügel
- 62
- Federschenkel
- 81
- Metallband
- 82
- Kunststoffummantelung