Fixierung eines Enerqiespeichers an einem Fahrzeuqrahmen mit einem Hebel
Die Erfindung betrifft eine Anordnung nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 und ei nen Energiespeicher nach Anspruch 17.
Die Druckschrift DE 102019204572 B3 offenbart einen Hebelmechanismus zur Fi xierung eines Akkus in einem Fahrradrahmen. Ein Hebel greift dabei in eine Ausspa rung des Akkus ein und verspannt den Akku in axialer Richtung von dem Hebelme chanismus weg in Richtung einer gegenüberliegenden Stirnseite des Akkus. Entspre chend wird der Akku an der gegenüberliegenden Stirnseite elektrisch kontaktiert. Der Hebelmechanismus und die elektrische Kontaktierung des Akkus müssen daher bau lich getrennt voneinander ausgeführt sein.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Fixierung eines Energiespeichers in einem Fahrzeugrahmen zu verbessern. Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Anord nung nach Anspruch 1 und einen Energiespeicher nach Anspruch 17. Bevorzugte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen enthalten und ergeben sich aus nach folgender Beschreibung.
Die erfindungsgemäße Anordnung dient zur Fixierung eines Energiespeichers an ei nem Fahrzeugrahmen. Bei einem Fahrzeugrahmen kann es sich insbesondere um einen Fahrradrahmen handeln. Der Energiespeicher ist bevorzugt als elektrischer Energiespeicher bzw. Akku ausgeführt.
Die Anordnung umfasst ein Grundmodul. Als Modul wird eine Anordnung von Mitteln bezeichnet, die zu einer baulichen Einheit verbunden sind. Es handelt sich also um eine Anordnung von Mitteln, die jeweils mit ein oder mehreren Mitteln des Moduls ge fügt sind. Ein Modul zeichnet sich dadurch aus, dass es vormontierbar ist. So kann das Grundmodul als vormontierte Einheit in den Fahrzeugrahmen eingebaut werden.
Darüber hinaus umfasst die Anordnung einen Hebel. Dieser ist verschwenkbar in dem Grundmodul gelagert. Das Grundmodul bildet also eine Lagerstelle für den He bel. In der Lagerstelle ist der Hebel verschwenkbar fixiert.
Mit Verschwenkbarkeit wird eine Verdrehbarkeit um einen Winkel bezeichnet, der kleiner als 360° sein kann. Insbesondere kann der Winkel kleiner als 270°, kleiner als 180 oder kleiner als 90° sein. Vorzugsweise erfolgt die Verschwenkung um ge nau eine Achse. Dies bedeutet, dass der Hebel um Achsen, die orthogonal dazu aus gerichtet sind, nicht verschwenk- oder verdrehbar ist.
Durch Verschwenkung ist der Hebel mit dem Energiespeicher in Eingriff bringbar. Dadurch bildet der Hebel mit dem Energiespeicher ein Kurvengetriebe.
Als Kurvengetriebe werden Mechanismen bezeichnet, deren Abtriebsbewegung durch stetiges Abtasten eines drehbar gelagerten oder gerade geführten Kurventrä gers mithilfe eines drehbar gelagerten oder gerade geführten Abgriffsglieds entsteht.
Vorliegend bildet der Hebel einen drehbar gelagerten Kurventräger. Ein gerade ge führte Abgriffsglied wird gebildet durch den Energiespeicher. Das Kurvengetriebe wandelt eine weitergehende Verschwenkung des Hebels in eine Verschiebung des Energiespeichers um. Mit weitergehender Verschwenkung des Hebels wird dabei eine Verschwenkung des Hebels ausgehend von einer Position des Hebels, in der er mit dem Energiespeicher in Eingriff kommt, bezeichnet. Der Hebel wird also aus ei ner Ausgangsposition heraus verschwenkt, sodass er mit dem Energiespeicher in Eingriff kommt und ohne Änderung der Drehrichtung weiter verschwenkt. Die daraus resultierende Verschiebung des Energiespeichers erfolgt relativ zu dem Grundmodul. Der Energiespeicher wird also relativ zu dem Grundmodul aus einer Ausgangsposi tion heraus in eine Endposition verschoben. Ein Abstand zwischen dem Energiespei cher und dem Grundmodul verringert sich dabei. Wenn der Energiespeicher sich in der Endposition befindet, ist der Abstand also gegenüber der Startposition kleiner.
Als Maß für den Abstand dient bevorzugt ein Abstand zwischen einem beliebig wähl baren Referenzpunkt des Energiespeichers und einem beliebig wählbaren
Referenzpunkt des Grundmoduls. Vorzugsweise liegen beide Referenzpunkte auf ei ner Geraden, die parallel zur Richtung der Verschiebung verläuft.
Die Erfindung ist von Vorteil, da sie eine Integration von Funktionalitäten, die in Be zug zu dem Energiespeicher stehen, in dem Grundmodul erlaubt. So ist es möglich, entsprechend einer bevorzugten Weiterbildung, in das Grundmodul einen oder meh rere elektrische Kontakte zur Kontaktierung des Energiespeichers zu integrieren. Die Kontakte dienen dazu, elektrisch leitfähige Verbindungen zu entsprechenden Kontak ten des Energiespeichers herzustellen, wenn sich der Energiespeicher in der Endpo sition befindet. Zudem ist es möglich, Energiespeicher unterschiedlicher axialer Länge in derselben Anordnung zu fixieren.
Entsprechend einer bevorzugten Weiterbildung kommen durch die Verschiebung des Energiespeichers jeweils ein Kontakt des Energiespeichers und ein Kontakt des Grundmoduls miteinander in Berührung.
Darüber hinaus kann das Grundmodul einen oder mehrere elektrische Kontakte zur Herstellung elektrischer Verbindungen mit dem Fahrzeug aufweisen. Diese sind etwa in einem oder mehreren Steckverbindern integriert, die jeweils beim Einbau des Grundmoduls in das Fahrzeug mit einem entsprechenden Gegenstück des Fahr zeugs verbunden werden.
Bevorzugt ist das Grundmodul mit einem oder mehreren federbelasteten Stiften wei tergebildet. Diese werden durch die Verschiebung des Energiespeichers von der Startposition in die Endposition gegen den Energiespeicher verspannt. Eine von den Stiften aufgebrachte Federkraft wirkt also jeweils der Verschiebung des Energiespei chers entgegen. Dies lässt sich nutzen, um bei einer horizontal geneigten Anbrin gung des Energiespeichers die Gewichtskraft des Energiespeichers mindestens teil weise zu kompensieren. Bevorzugt weist der Energiespeicher eine oder mehrere Ausnehmungen auf, in die jeweils ein Stift eingreift. Auf die Weise wird der Energie speicherwährend der Verschiebung durch die federbelasteten Stifte geführt.
Um den Energiespeicher in dem Fahrzeugrahmen zu halten, sind in einer bevorzug ten Weiterbildung ein oder mehrere Halteelemente vorgesehen, die durch die Ver schiebung formschlüssig mit dem Energiespeicher in Eingriff kommen oder sich wäh rend der Verschiebung formschlüssig mit dem Energiespeicher in Eingriff befinden. Bevorzugt befinden sich die Halteelemente in der Startposition nicht mit dem Ener giespeicher in Eingriff. Die Startposition entspricht dann einer Position, in der der Energiespeicher in den Fahrzeugrahmen eingesetzt und aus dem Fahrzeugrahmen entnommen werden kann. In Eingriff mit dem Energiespeicher kommen die Halteele mente in dem Fall erst durch die Verschiebung. Insbesondere befinden sie sich im Eingriff, wenn der Energiespeicher die Endposition erreicht hat.
Die Halteelemente sind bevorzugt derart weitergebildet, dass sie mit dem Grundmo dul eine bauliche Einheit bilden. Dies lässt sich etwa mittels einer Verbindungs schiene realisieren, die einerseits mit den Halteelementen und andererseits mit dem Grundmodul gefügt ist. Durch die Weiterbildung vereinfacht sich die Montage, da die Halteelemente zusammen mit dem Grundmodul vormontiert werden können. Außer dem ist es möglich, die Toleranzen innerhalb des Grundmoduls unabhängig von den Toleranzen des Fahrzeugrahmens zur Batterie hin zu optimieren.
Die Richtung der oben beschriebenen Verschiebung des Energiespeichers und eine Längsachse eines Rohrs des Fahrzeugrahmens sind in einer bevorzugten Weiterbil dung parallel zueinander ausgerichtet. Bei dem Rohr des Fahrzeugrahmens kann es sich insbesondere um ein Rohr handeln, an dem der Energiespeicher durch die An ordnung fixiert wird.
Eine Achse, um welche die Verschwenkung des Hebels erfolgt und die Richtung der Verschiebung sind in einer ebenso bevorzugten Weiterbildung orthogonal zueinander ausgerichtet.
Der Hebel bildet in einer bevorzugten Weiterbildung eine Führungsfläche aus. Damit bildet der Hebel den Kurventräger des oben genannten Kurvengetriebes. Der Ener giespeicher bildet in Gestalt einer Gegenfläche das Abgriffsglied. Wenn der Hebel mit dem Energiespeicher in Eingriff gebracht wird, kommt die Führungsfläche an der
Gegenfläche weiterbildungsgemäß zur Anlage. Dies bedeutet, dass die Führungsflä che die Gegenfläche berührt. Wird der Hebel weitergehend verschwenkt, gleitet die Führungsfläche an der Gegenfläche ab. Daraus resultiert die beschriebene Verschie bung des Energiespeichers.
Die Führungsfläche ist in einer darüber hinaus bevorzugten Weiterbildung so ange ordnet, dass sie eine Ebene, die parallel zu der Richtung der Verschiebung ausge richtet ist, und die zudem durch die Gegenfläche verläuft, die Gegenfläche also schneidet, in Abhängigkeit eines Schwenkwinkels des Hebels in unterschiedlichen axialen Positionen schneidet. Mit axialer Position wird eine Position in Richtung der Verschiebung bezeichnet. Durch die weiterbildungsgemäß in Abhängigkeit des Schwenkwinkels veränderliche axiale Position kommt es zu der beschriebenen Ver schiebung des Energiespeichers.
Die oben beschriebene Ausgestaltung der Führungsfläche ergibt sich etwa, wenn die Führungsfläche mit einem spiralförmigen Verlauf weitergebildet ist. Insbesondere kann mindestens ein Teil des Hebels, der die Führungsfläche ausbildet, spiralförmig weitergebildet sein.
Der Hebel ist bevorzugt zweiteilig mit einem ersten Teil und einem zweiten Teil wei tergebildet. Der Hebel ist mit dem ersten Teil verschwenkbar in dem Grundmodul ge lagert. Dies bedeutet, dass zum einen der erste Teil verschwenkbar in dem Grund modul gelagert ist. Zum anderen ist die oben beschriebene Verschwenkung des He bels gleichbedeutend mit einer Verschwenkung des ersten Teils. Der zweite Teil wie derum ist verschwenkbar in dem ersten Teil gelagert. Eine Schwenkachse, um die der zweite Teil relativ zu dem ersten Teil verschwenkt werden kann, verläuft dabei bevorzugt parallel zu einer Schwenkachse, um die der erste Teil relativ zu dem Grundmodul verschwenkt werden kann.
Der zweite Teil ist durch Verschwenkung des ersten Teils in dem Grundmodul mit dem Energiespeicher in Eingriff bringbar. Dabei bildet der zweite Teil mit dem Ener giespeicher das oben beschrieben Kurvengetriebe Kurvengetriebe, sodass eine wei tergehende Verschwenkung des ersten Teils in die eingangs beschriebene
Verschiebung des Energiespeichers umgewandelt wird. Die Verschwenkbarkeit des zweiten Teils ermöglicht dabei einen Ausgleich toleranzbedingter Maßabweichungen innerhalb der Anordnung.
Darüber hinaus ist der Hebel bevorzugt mit einem Federelement weitergebildet. Die ses ist mit dem ersten Teil und dem zweiten Teil wirkverbunden. Eine von dem Fe derelement aufgebrachte Federkraft wirkt also zwischen dem ersten Teil und dem zweiten Teil. Die Federkraft bewirkt ein zwischen dem ersten Teil und dem zweiten Teil angreifendes Drehmoment, das einer Verschwenkung des zweiten Teils gegen über dem ersten Teil führt bzw. einer solchen Verschwenkung entgegenwirkt.
Weiterbildungsgemäß verspannt das Federelement den zweiten Teil bei der weiter gehenden Verschwenkung des Hebels, das heißt bei der weitergehenden Ver schwenkung des ersten Teils, gegen den Energiespeicher. Im Einzelnen kommt es bei der weitergehenden Verschwenkung zu einer toleranzbedingten Verschwenkung des zweiten Teils gegenüber dem ersten Teil, die eine Verspannung des Federele ments zwischen dem ersten Teil und dem zweiten Teil bewirkt. Dadurch ergibt sich eine feste, klapperfreie Fixierung des Energiespeichers.
Bevorzugt ist die Anordnung zudem mit einem Fixiermittel, beispielsweise einem Schloss weitergebildet, mit dem er erste Teil in einer Position fixierbar, die der erste Teil einnimmt, wenn der zweite Teil gegen den Energiespeicher verspannt ist. Durch die Fixierung des ersten Teils mittels des Fixiermittels wird die oben beschriebene Verspannung des zweiten Teils gegen den Energiespeicher aufrechterhalten. Ein Schloss als Fixiermittel dient zugleich der Diebstahlsicherung.
Bevorzugt ist der Hebel weitergebildet, durch die beschriebene Verschwenkung in eine Aussparung des Energiespeichers einzugreifen. Die Aussparung oder ein Teil der Aussparung bildet dabei das Abgriffsglied des oben beschriebenen Kurvengetrie bes. Vorzugsweise befindet sich die Aussparung mindestens teilweise in einer Man telfläche des Energiespeichers.
Bei dem oben beschriebenen Energiespeicher handelt es sich um einen erfindungs gemäßen Energiespeicher. Dieser ist bevorzugt mit einer an einer Stirnseite des Energiespeichers angebrachten Platte weitergebildet, die einen Teil der oben be schriebenen Aussparung abdeckt. Bevorzugt ist diese Platte weitergebildet, die oben beschriebene Gegenfläche für die Führungsfläche des Hebels zu bilden.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Figuren dargestellt. Im Einzelnen zeigt:
Fig. 1 eine Fixiervorrichtung mit Energiespeichern unterschiedlicher axialer Länge; Fig. 2A bis D einen Mechanismus mit einem Hebel Fig. 3 den Aufbau des Hebels; und Fig. 4 eine Akkuschnittstelle.
Die in Fig. 1 dargestellte Fixiervorrichtung 101 umfasst ein Grundmodul 103, Hal teelemente 105 und eine Schiene 107. An der Schiene 107 sind das Grundmodul 103 und die Halteelemente 105 fixiert. Die Schiene 107 wiederum lässt sich an einen Fahrradrahmen anschrauben.
Die Fixiervorrichtung 101 dient der Aufnahme elektrischer Akkus 109a, 109b. Die Ak kus 109a, 109b weisen jeweils eine Führungsnut 111 auf, mit der sich die Akkus 109a, 109b auf die Fixierelemente 105 aufschieben lassen. Dabei greifen die Fixie relemente 105 form schlüssig in die Führungsnut 111 ein.
Durch den Aufbau der Fixiervorrichtung 101 ist es möglich, Akkus 109a, 109b mit un terschiedlicher axialer Länge einzusetzen. So weist ein Akku 109a eine axiale Länge A und ein Akku 109b eine axiale Länge B auf. Die axiale Länge A ist dabei größer als die axiale Länge B.
Ein Hebel 113 ist verschwenkbar in dem Grundmodul 103 gelagert. Der Hebel 113 dient der Fixierung der Akkus 109a, 109b. Er ist in Fig. 1 in einer geschlossenen Po sition dargestellt.
Die Figuren 2A bis 2D verdeutlichen die Funktion des Hebels 113. Dargestellt ist in den Figuren 2A bis 2D, wie ein Akku 109 in die Fixiervorrichtung 101 eingeschoben und mittels des Hebels 113 fixiert wird. Der Akku 109 wird zunächst so in die Fixier vorrichtung 101 eingesetzt, dass die Halteelemente 105 in die Führungsnut 111 ein- greifen. Dies ist in Fig. 2A dargestellt. Der Akku 109 ist in dieser Position von dem Grundmodul 103 axial beabstandet. Entlang einer Längsachse 201 erstreckt sich also ein Zwischenraum zwischen dem Grundmodul 103 und dem Akku 109.
Ausgehend von der in Fig. 2A dargestellten Anordnung wird der Akku 109 axial, das heißt entlang der Längsachse 201 in Richtung des Grundmoduls 103 verschoben. Dadurch verringert sich der axiale Abstand zwischen dem Akku 109 und dem Grund modul 101. Durch die Verschiebung greifen die Halteelemente 105 formschlüssig in die Führungsnut 111 ein. Eine entsprechende Anordnung ist in Fig. 2B dargestellt.
Der Hebel 113 weist einen Schließhaken 203 auf. Dieser fluchtet in Fig. 2B mit einer Aussparung 205 in dem Akku 209. Die Aussparung 205 wird gebildet durch eine Aussparung in einer Stirnseite des Akkus 109, die von einer Platte 207 teilweise ver schlossen wird. Die Platte 207 lässt eine Mündung der Aussparung 205 frei, die or thogonal zu der Längsachse 201 ausgerichtet ist.
Wird der Hebel 113 geschlossen, greift der Schließhaken 203, wie in Fig. 2C darge stellt, in die Mündung ein. Der Schließhaken 203 ist spiralförmig ausgeformt. Er hat die Form eines Teils einer Spirale, das heißt einer Helix, deren Mittelachse parallel zu der Längsachse 201 verläuft. Dadurch bildet der Schließhaken 203 mit der Platte 207 ein Kurvengetriebe. Eine Schwenkbewegung des Hebels 113 wird durch das Kurvengetriebe in eine Verschiebung des Akkus 109 in Richtung des Grundmoduls 103 umgesetzt. Durch Schließen des Hebels 113 wird der Akku 109 also von dem Schließhaken 203 in Richtung des Grundmoduls 103 gezogen.
Fig. 2D zeigt den Hebel 113 in geschlossener Position. Der Schließhaken 203 befin det sich in dieser Position innerhalb der Aussparung 205 ein und fixiert so den Akku 109. Mittels eines Schlosses 209 wird der Hebel 113 in der geschlossenen Position fixiert. Das Schloss 209 schützt den Akku 109 zudem vor unbefugtem Zugriff.
Um toleranzbedingte Maßabweichungen auszugleichen und den Akku 109 klapper frei zu fixieren, ist der Hebel 113 zweiteilig ausgeführt. So besteht der Hebel 113, wie in Fig. 3 dargestellt, aus einem ersten Teil 113a und einem zweiten Teil 113b. Mit dem ersten Teil 113a ist der Hebel 113 verschwenkbar in dem Grundmodul 103 gela gert. Der zweite Teil 113b wiederum ist verschwenkbar in dem ersten Teil 113a gela gert. An dem zweiten Teil 113b ist der Schließhaken 203 angeformt.
Die Verschwenkbarkeit des zweiten Teils 113b in dem ersten Teil 113a wird durch ei nen in Fig. 3 dargestellten Elastomer 301 eingeschränkt. Dieser verbindet den ersten Teil 113a und den zweiten Teil 113b so miteinander, dass eine Verschwenkung des zweiten Teils 113b in dem ersten Teil 113a mit einer elastischen Verformung des Elastomers 301 einhergeht. Insbesondere wird der Elastomer 301 verformt, wenn der Schließhaken 203 vollständig in die Aussparung 205 eingreift und der erste Teil 113a ausgehend von dieser Position des Hebels 113 weiter in seine Endposition ver schwend wird. Durch die Verformung des Elastomers 301 übt dieser ein zwischen dem ersten Teil 113a und dem zweiten Teil 113b wirkendes Moment aus, das den zweiten Teil 113b gegen den Akku 109a, 109b bzw. die Platte 207 verspannt.
Das Grundmodul 103 weist eine elektrische Schnittstelle in Gestalt einer in Fig. 4 dargestellten Steckverbinders 401a auf. Ein Steckverbinder 401b als Gegenstück zu dem Steckverbinder 401a des Grundmoduls 103 befindet sich an der oben genann ten Stirnseite des Akkus 109. Wird der Akku, wie oben beschrieben, in die Fixiervor richtung 101 eingesetzt und mittels des Hebels 113 fixiert, greifen die Steckverbinder 401a, 401b ineinander und stellen so eine elektrische Kontaktierung des Akkus 109a, 109b her.
Das Grundmodul 103 weist darüber hinaus zwei Führungsstifte 403a, 403b auf.
Diese sind ausgebildet, in entsprechende Aussparungen 405a, 405b des Akkus 109
einzugreifen. Die Aussparungen 405a, 405b befinden sich an derselben Stirnseite des Akkus 109 wie der Steckverbinder 401a. Durch den Eingriff der Führungsstifte 403a, 403b in die Aussparungen 405a, 405b werden Bewegungen des Akkus 109 or thogonal zu der Längsachse 201 unterbunden. Derartige Bewegungen können die Steckverbinder 401 a, 401b schädigen.
Ein Führungsstift 403a ist in Längsrichtung, das heißt entlang der Längsachse 201 , beweglich und federbelastet. Durch die Federkraft wirkt der Führungsstift 403a der Schwerkraft des Akkus 109 entgegen. Dies erleichtert das Einsetzen und die Ent nahme des Akkus 109.
Bezugszeichen
101 Fixiervorrichtung
103 Grundmodul
105 Halteelement
107 Schiene
109a Akku
109b Akku
111 Führungsnut
113 Hebel
113a erster Teil des Hebels
113b zweiter Teil des Hebels
201 Längsachse
203 Schließhaken
205 Aussparung
207 Platte
209 Schloss
301 Elastomer
401a Steckverbinder
401b Steckverbinder
403a Führungsstift
403b Führungsstift
405a Aussparung
4005b Aussparung