EP4303378B1 - Gerüstkonsole für ein modulgerüst sowie modulgerüst mit zumindest einer solchen gerüstkonsole - Google Patents

Gerüstkonsole für ein modulgerüst sowie modulgerüst mit zumindest einer solchen gerüstkonsole

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EP4303378B1
EP4303378B1 EP23020332.5A EP23020332A EP4303378B1 EP 4303378 B1 EP4303378 B1 EP 4303378B1 EP 23020332 A EP23020332 A EP 23020332A EP 4303378 B1 EP4303378 B1 EP 4303378B1
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EP
European Patent Office
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scaffold
bracket
support
hook
scaffolding
Prior art date
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EP23020332.5A
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EP4303378A1 (de
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Michael Nordmeier
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MJ Geruest GmbH
Original Assignee
MJ Geruest GmbH
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Publication date
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    • E04G5/00Component parts or accessories for scaffolds
    • E04G5/06Consoles; Brackets
    • E04G5/061Consoles; Brackets specially adapted for attachment to scaffolds
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    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
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    • E04G7/30Scaffolding bars or members with non-detachably fixed coupling elements
    • E04G7/302Scaffolding bars or members with non-detachably fixed coupling elements for connecting crossing or intersecting bars or members
    • E04G7/306Scaffolding bars or members with non-detachably fixed coupling elements for connecting crossing or intersecting bars or members the added coupling elements are fixed at several bars or members to connect
    • E04G7/308Scaffolding bars or members with non-detachably fixed coupling elements for connecting crossing or intersecting bars or members the added coupling elements are fixed at several bars or members to connect without tying means for connecting the bars or members
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
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Description

  • Die Erfindung betrifft eine Gerüstkonsole für ein Modulgerüst sowie ein Modulgerüst mit zumindest einer solchen Gerüstkonsole.
  • Gerüste, meist in Ausgestaltung als Fassadengerüste und Gerüste in Rahmenbauweise, aber auch Modulgerüste sind im Stand der Technik bekannt. Modulgerüste gehören zu den sog. Systemgerüsten. Sie enthalten zahlreiche Verbindungspunkte und sind dadurch besonders flexibel und können problemlos an unterschiedlichste Breiten-, Längen-, Höhen- und Winkelanforderungen angepasst werden. Modulgerüste umfassen eine Anzahl von Gerüstständern, die üblicherweise vertikal bezüglich ihrer Orientierung im Raum aufgestellt werden und eine Anzahl von Modulgerüstriegeln, die im Wesentlichen horizontal zwischen jeweils zwei vertikalen Gerüstständern angeordnet und mit den Gerüstständern verbunden werden. Zum Verbinden mit den Gerüstständern ist es bekannt, eine Anzahl von Lochscheiben oder anderen Verbindungselementen entlang den Gerüstständern anzuordnen, wobei die Modulgerüstriegel mit ihren Enden an den Lochscheiben oder anderen Verbindungselementen angreifen und dort beispielsweise über Verriegelungselemente verriegelt werden können. Ferner umfassen Modulgerüste Beläge, Konsolen etc.
  • Im Gerüstbau werden in sogenannte Gerüstfelder Gerüstböden bzw. Gerüstbeläge eingelegt. Hierdurch erhält man eine Gerüstlage als Hauptbelag. Oftmals ist eine Belagerweiterung erforderlich. Vorteilhaft kann eine solche Belagerweiterung montiert werden, indem beispielsweise Konsolen an Gerüstständern angekoppelt werden. Würden keine Konsolen vorgesehen, müsste ein Gerüstständer oder Gerüstrahmenzug bis zum Boden, auf dem das Modulgerüst steht, geführt werden. Auf den Konsolen können weitere Gerüstbeläge aufgelegt werden, die eine Konsolbelagfläche bilden.
  • Beispielsweise ist aus der EP 3 339 533 A1 eine Befestigungskonsole für Gerüstbretter zur lösbaren Verbindung an einem Anschlusselement eines Vertikalrahmens bekannt. Die Befestigungskonsole umfasst einen Auslegerarm mit einer Längsachse zur Aufnahme eines Gerüstbretts und eine Haltevorrichtung zum Befestigen der Befestigungskonsole an einem Anschlusselement. Die Haltevorrichtung weist ein Abschlusselement und einen Eingriffshaken auf. In einer Endposition der Befestigungskonsole ist der Eingriffshaken an der Haltevorrichtung oben angeordnet. In dieser Position umgreift der Eingriffshaken senkrecht zur Längsachse das Anschlusselement um mehr als 180 °. Der Eingriffshaken weist ein nach unten gerichtetes Ende auf. Die Befestigungskonsole wird somit horizontal in etwa in Richtung des Auslegerarms an einen Vertikalrahmen herangeführt. Es erfolgt eine Drehung um die Rohrlängsachse, um den Eingriffshaken mit einem am Vertikalrahmen angebrachten Element formschlüssig zu verbinden. Die Befestigungskonsole ist nachfolgend gegen Herabrutschen an dem Vertikalrahmen formschlüssig gesichert und kann vertikale Lasten aufnehmen. Gegen eine Drehung um die Rohrlängsachse ist die Befestigungskonsole jedoch nur bedingt gesichert. Durch Lose und Spiel kann sich eine wackelige Anschlusssituation der Befestigungskonsole an dem Vertikalrahmen ergeben.
  • Aus der EP 3 339 534 A1 ist eine Befestigungskonsole für Gerüstbretter zur lösbaren Verbindung an einem Rohr eines Vertikalrahmens bekannt, die einen Auslegerarm mit einer Längsachse zur Aufnahme eines Gerüstbretts und eine Haltevorrichtung zum Befestigen der Befestigungskonsole an dem Rohr umfasst. Die Haltevorrichtung umfasst ein Abschlusselement und einen Eingriffshaken. Der Eingriffshaken ist in einer Endposition der Befestigungskonsole an der Haltevorrichtung oben angeordnet. Er ist derart ausgebildet, dass er in Richtung der Längsachse das Rohr um mehr als 180 ° umfasst und an seinem Ende ein Eingriffsende aufweist, wobei das Eingriffsende des Eingriffshakens in Richtung der Längsachse einen Endabstand zu dem Abschlusselement aufweist, der kleiner als ein Hakenabstand des Eingriffshakens zu dem Abschlusselement entlang der Längsachse ist. Das Abschlusselement weist eine Führungskontur auf, die derart ausgebildet ist, dass ein Führungsabstand zwischen der Führungskontur und dem Eingriffsende zumindest gleich groß oder größer ist als der Hakenabstand des Eingriffshakens zu dem Abschlusselement entlang der Längsachse, so dass die Befestigungskonsole erst in einer zur Endposition gekippten und verdrehten Lage am Vertikalrahmen eingehängt werden kann.
  • Vorzugsweise ist zur Verdrehsicherung ein zum Eingriffshaken beabstandetes Anschlagelement vorgesehen. Auch diese Befestigungskonsole ist nicht oder nur bedingt gegen eine Drehung um die Längsachse des Auslegerarms gesichert.
  • Aus der DE 10 2011 008 315 B4 ist eine Konsole für Baugerüste zur Auflage von Gerüstbelagbohlen, welche an einem vertikalen Gerüstrohr eines zumindest eine Traverse aufweisenden Vertikalrahmens eines Baugerüsts befestigt werden können und aus einem Konsolenrahmen gebildet ist, bekannt, der eine horizontale Querstrebe für die Aufnahme der Bohle aufweist und mit einer Strebe versehen ist, an deren einen Ende ein Gegenlager für das Abstützen der Konsole am Gerüstrohr vorgesehen ist. Die Konsole ist als Einhängekonsole ausgebildet und der Konsolenrahmen weist hierzu ein mit Abstand zum Gegenlager angeordnetes und mit einer seitlichen Öffnung versehenes Einhängeteil auf, das ein in der Draufsicht U-förmiges Profil aufweist, das von einem ersten Stützglied, einem zweiten Stützglied sowie einem Verbindungssteg gebildet ist, wobei das erste Stützglied das der ersten Querstrebe zugewandte Ende des Einhängeteils bildet. Das Einhängeteil ist an seinem der Querstrebe abgewandten Ende mit einem Sicherungshaken versehen, der an dem zweiten Stützglied auf der der Öffnung zugewandten Seite des Einhängeteils vorgesehen ist, über das untere Ende des zweiten Stützglieds hervorragt und an seinem unteren Ende L-förmig in Richtung des Verbindungsstegs abgewinkelt ist, so dass durch Verschwenken der am Gerüstrohr zu befestigenden Konsole an dem Mittelpunkt des Einhängeteils und damit dem Mittelpunkt des Gerüstrohres der Sicherungshaken an der Traverse ver- und entriegelbar ist. Auch bei dieser Konsole besteht das Risiko eines Lösens vom Vertikalrahmen bei einer Drehung um die senkrechte Achse der Querstrebe.
  • Aus der DE 201 03 596 U1 ist eine Baugerüstkonsole für die Auflagerung von Gerüstbohlen bekannt, die an einem vertikalen Gerüstrohr eines Baugerüsts befestigt werden kann und aus einem Konsolenrahmen gebildet ist, der eine untere Stützschale für die Abstützung der Konsole am Gerüstrohr, eine davon nach oben abkragende Stützstrebe und eine darauf gelagerte Querstrebe für die Aufnahme der Bohle aufweist. Die Konsole ist als Einhängekonsole ausgebildet und der Konsolenrahmen weist hierzu ein mit Abstand oberhalb der unteren Stützschale angeordnetes und seitlich offenes Einhängeteil und höhenmäßig zueinander versetzte Stützglieder zum Einhängen am Gerüstrohr auf. Eine solche Baugerüstkonsole kann nicht in einem Modulgerüst angeordnet werden, da keinerlei Möglichkeit besteht, eine Verbindung mit einer Lochscheibe vorzusehen. Entsprechendes gilt auch für die Konsoleinrichtung gemäß der DE 299 12 557 U1 . Diese dient zum Anschluss von Vertikalstielen von Gerüsten und zur Lagerung von Gerüstbelägen. Die Konsoleinrichtung ist um die Achse des Vertikalstiels oder um eine hierzu parallele Achse drehbar ausgebildet. Hierzu ist ein im Wesentlichen horizontal angeordneter Kragstab vorhanden, ebenso wie ein in dem dem Gerüst zugewandten Endbereich des Kragstabs angeschlossener Vertikalstab, ein an dem Kragstab und dem Vertikalstab angeschlossener Diagonalstab, wobei sich eine im Wesentlichen dreieckförmige Tragstruktur ergibt. Der untere Endbereich des Diagonalstabs stützt sich an dem Gerüststiel ab. An dem dem Gerüst zugewandten Endbereich des Kragstabs ist eine Einhängeeinrichtung vorgesehen, die einen drehbaren Anschluss an den Vertikalstab des Gerüsts ermöglicht. Um die Konsoleinheit in ihrer Position am Vertikalstiel lösbar zu arretieren, wird über eine Ausnehmung in Laschen eine Schraubeinheit eingedreht.
  • Die FR 3 087 805 A1 offenbart einen Knoten für einen Gerüstturm oder eine Gerüstkonstruktion. Der Knoten umfasst einen ersten Teil, der sich entlang einer ersten Ebene erstreckt und eine Hauptöffnung aufweist, in der eine rohrförmige Stütze angeordnet werden kann, und eine zweite Öffnung, in der ein Holm und ein Geländer miteinander lösbar verbunden werden können. Der Knoten umfasst ferner einen zweiten Abschnitt, der sich in einer zweiten Ebene erstreckt, rechtwinklig zu der ersten Ebene, wobei der zweite Abschnitt eine zweite Sekundäröffnung aufweist, in der ein Geländer und eine Diagonale lösbar miteinander verbunden werden können. Ferner ist eine Konsole offenbart, die zwei Metallabschnitte umfasst, wobei der eine Abschnitt mit seinem einen Ende mit dem Metallabschnitt verbunden und das andere Ende mit einer Stützplatte versehen ist, die sich an einem Rohr abstützt, das senkrecht zu dem Abschnitt der Konsole angeordnet ist. Der Abschnitt ist mit dem Knoten, der an der rohrförmigen Stütze angeordnet ist, verbunden. Zu diesem Zweck ist das eine Ende des Abschnitts mit Verbindungsmitteln versehen, die Bolzen umfassen, die von einem ersten Abschnitt abstehen. Die Bolzen können in den zweiten Hauptöffnungen des Knotens angeordnet werden. Der erste Abschnitt ist angepasst, um sich gegen den ersten Abschnitt des Knotens bei abgeschlossener Montage abzustützen, nämlich dann, wenn die Bolzen vollständig in die zweiten Öffnungen eingefügt sind.
  • Aus der JP H11 148224 A ist ein Haupthebel mit einer ersten Verbindung an einem Ende und einer zweiten Verbindung an dem anderen Ende bekannt. Jede der Verbindungen mit einer Rohrverbindungseinrichtung versehen. Der Haupthebel wird von oben auf Rohrstücke, die außenseitig an einer Gerüststange angeordnet sind, aufgefügt. Die Rohrverbindungseinrichtung greift in eine entsprechende Durchgangsöffnung des Rohrstücks und durch Durchgangsöffnungen in einem Aufnahmeabschnitt der Rohrverbindungseinrichtung ein.
  • Die JP 2004 156 209 A offenbart ein Baugerüstelement. Dieses umfasst eine Schiebernut mit zwei Seitenwandungen und einem Bodenwandungsteil. Die beiden Seitenwandungen stehen sich auf beiden Seiten des Bodenwandungsteils einander gegenüber. Eine vorkragende Führung ist benachbart zu einer Spitze im Innern der Schiebernut angeordnet. Ein Schieber weist eine Strebenform auf mit einer geneigten Fläche in Längsrichtung einer Endseite. Der Schieber ist beweglich innerhalb der Schiebernut angeordnet. Ein Gerüstaufnahmeelement umfasst eine Rohrbasis und eine Anzahl von Muffenabschnitten. Ein Verriegelungsabschnitt, der die Schiebernut umfasst, wird in dem Muffenabschnitt des Gerüstaufnahmeelements eingesetzt. Der Schieber dient zum Festklemmen des Gerüstelements an dem Muffenabschnitt des Gerüstaufnahmeelements.
  • Aus der FR 1 563 120 A ist ein Gerüst mit einer Konsole bekannt, die an der Außenseite des Gerüsts angeordnet und durch ein Element befestigt wird. Horizontale Elemente sind an ihren Enden mit einem Rechtwinkligkeitssystem versehen, bestehend aus einer Eisenplatte oder einem anderen Profil, das einen horizontalen Teil und einen rechtwinklig hierzu angeordneten Teil, die miteinander verschweißt sind, umfasst. Dieses System stößt an zwei Buchsen, die an dem Gerüstständer angeschweißt sind, an, wobei die Buchsen zur Aufnahme der horizontalen Elemente vorgesehen sind.
  • Die US 2002/185335 A1 offenbart eine Sicherheitseinrichtung, die zum vorübergehenden Befestigen einer Person vermittels eines Sicherheitsgurts und einer Sicherheitsleine an einem Teil einer Gerüstkonstruktion dient. Diese umfasst vertikale Gerüstelemente, die mit Flanschen mit Öffnungen versehen sind. Zwischen dem freien Ende der Sicherheitsleine und der Gerüstkonstruktion ist eine Stütze vorgesehen, an der die Sicherheitsleine befestigt werden kann. Die Stütze ist frei drehbar um die Vertikalachse. Um dies zu ermöglichen, ist ein rundes Außenrohr vorgesehen, in dessen Innerem ein rundes Rohr frei drehbar ist, wobei die Enden des inneren Rohres auf beiden Seite über das Außenrohr überstehen. An diesen überstehenden Enden sind sich quer erstreckende Vorsprünge angeordnet. Am freien Ende eines jeweiligen radialen Vorsprungs ist ein sich nach unten erstreckender Vertikalstift befestigt, am oberen Ende der Stütze der längere und am unteren Ende der kürzere. Diese Stifte greifen durch die Öffnungen in den Flanschen hindurch.
  • Bei der Montage von Konsolen und Konsolbelägen in einem Gerüst entstehen zwischen dem Hauptbelag und dem Konsolbelag planmäßig Spalte. Diese Spalte sind bis zu einer Breite von 80 mm normgerecht und statthaft, dort, wo die Belagfläche durch Gerüstständerreihen unterbrochen ist. Spalte mit einer Breite von mehr als 80 mm und im Falle von besonderen Anforderungen müssen mit Spaltabdeckungen geschlossen werden. Solche Spaltabdeckungen werden üblicherweise auf den beiden dem Spalt benachbarten bzw. diesen zwischen sich ausbildenden Belagflächen aufgelegt. Vorteilhafterweise wird die Konfiguration aus Konsolen, Gerüstbelägen und dem Hauptgerüstfeld so gestaltet, dass die Spaltabdeckungen nicht benötigt werden. Spaltabdeckungen erfordern nämlich einen hohen Anschaffungsaufwand, Montageaufwand und Logistikaufwand, die man zur Einsparung von Kosten und Zeit zu vermeiden sucht.
  • Bei Modulgerüsten ist es ferner bekannt, die Konsolen mit Kupplungen und Schraubverschlüssen oder Keilköpfen und mit Keileinschlagverschluss an die sich vertikal ersteckenden Gerüstständer anzukoppeln. Hierfür ist die Verwendung von Werkzeugen erforderlich und es entsteht ein erheblicher Montageaufwand. Bei einem Modulgerüst ist es ferner bekannt, dass aufgrund der im Durchmesser recht großen Lochscheiben, die in Längsrichtung der Gerüstständer an diesen montiert sind, bei Konsolen mit Keilkopfanschluss stets ein Gerüstbauteil zum Verschließen der Spalte benötigt wird, also eine Spaltabdeckung. Die Spalte weist aufgrund der großen Abmessungen der Lochscheiben und Keilköpfe stets eine Breite von mehr als 80 mm auf. Somit sind entsprechend breite Spaltabdeckungen erforderlich. Ferner ist es erforderlich, Keilköpfe mit Hammerschlägen zu befestigen. Es wäre daher wünschenswert, eine Gerüstkonsole für ein Modulgerüst vorzusehen, bei der eine schnellere und einfachere Montage am Gerüstständer bzw. dessen Lochscheiben ermöglicht wird und zugleich die Spaltbreite, trotz der Verwendung der Lochscheiben an den Gerüstständern, kleiner als 80 mm ausgebildet werden kann.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Gerüstkonsole für ein Modulgerüst sowie ein Modulgerüst mit zumindest einer solchen Gerüstkonsole vorzusehen, bei der es möglich ist, eine Spaltbreite von weniger als 80 mm nach der Montage der Gerüstkonsole an einer Lochscheibe eines Gerüstständers des Modulgerüsts, eine höhere Montagegeschwindigkeit und eine werkzeuglose Montage der Gerüstkonsole an dem Modulgerüst vorzusehen.
  • Die Aufgabe wird für eine Gerüstkonsole für ein Modulgerüst nach Anspruch 1 wobei die Gerüstkonsole zumindest ein Belagaufnahmeelement mit zumindest einem Abschnitt, auf oder an dem zumindest ein Konsolbelag aufnehmbar ist, und zumindest ein Stützstrebenelement umfasst, wobei sich das zumindest eine Stützstrebenelement und das zumindest eine Belagaufnahmeelement in einem Winkel zueinander erstrecken, wobei die Gerüstkonsole zumindest ein hakenförmiges Element zum Befestigen der Gerüstkonsole an zumindest einer an einem Gerüstständer des Modulgerüsts angeordneten Lochscheibe und zum Verhindern eines Aushängens aus dieser, somit eines vertikalen Anhebens der Gerüstkonsole in Längsrichtung des Gerüstständers, weg von der Lochscheibe, umfasst, wobei das zumindest eine hakenförmige Element endseitig an dem zumindest einen Belagaufnahmeelement angeordnet und das zumindest eine Stützstrebenelement mit seinem ersten Ende an dem Belagaufnahmeelement angelagert oder befestigt und mit seinem gegenüberliegenden zweiten Ende zum Abstützen an dem Gerüstständer ausgebildet ist, wobei das zumindest eine Belagaufnahmeelement endseitig einen Stützabschnitt aufweist zum außenseitigen Abstützen an dem Gerüstständer und das zumindest eine hakenförmige Element an dem Stützabschnitt angeordnet ist, und wobei das zumindest eine hakenförmige Element L-förmig ausgebildet ist, einen geraden und einen abgewinkelten Abschnitt aufweist und sein abgewinkelter Abschnitt in Richtung zu dem Belagaufnahmeelement weist.
  • Für ein Modulgerüst mit einer Anzahl von Gerüstständern, einer Anzahl von Lochscheiben an den Gerüstständern und zumindest einer Gerüstkonsole wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass die zumindest eine Gerüstkonsole eine vorstehend definierte Gerüstkonsole ist, wobei die zumindest eine Gerüstkonsole in eine der Lochscheiben an einem der Gerüstständer eingehängt und zum Aufnehmen zumindest eines Konsolbelags an oder auf zumindest einem Abschnitt zumindest eines Belagaufnahmeelements der Gerüstkonsole dient. Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.
  • Dadurch wird eine Gerüstkonsole für ein Modulgerüst geschaffen, mittels derer es möglich ist, trotz des Anhängens der Gerüstkonsole an einer Lochscheibe an einem Gerüstständer eines Modulgerüsts die Spaltbreite kleiner als 80 mm auszubilden. Dies wird dadurch erreicht, dass das zumindest eine endseitig am Belagaufnahmeelement angeordnete hakenförmige Element in die Lochscheibe am Gerüstständer eingreift und somit das Belagaufnahmeelement dicht an dem Gerüstständer angeordnet werden kann. Das zumindest eine hakenförmige Element dient nicht nur zum Befestigen der Gerüstkonsole an der Lochscheibe am Gerüstständer, sondern auch zum Verhindern eines Aushängens aus dieser. Zusätzlich zu dem hakenförmigen Element weist die Gerüstkonsole das zumindest eine Stützstrebenelement auf, das mit seinem ersten Ende entweder mit dem Belagaufnahmeelement verbunden oder an diesen angelagert ist und sich mit seinem zweiten Ende am Gerüstständer außenseitig abstützt. Das erste Ende des Stützstrebenelements steht somit mit dem vom Gerüstständer entfernten distalen Ende des Belagaufnahmeelements in Verbindung, während sich das zweite Ende des Stützstrebenelements an dem Gerüstständer des Modulgerüsts außenseitig abstützen kann bzw. abstützt. Da sich das zumindest eine Belagaufnahmeelement und das zumindest eine Stützstrebenelement in einem Winkel zueinander erstrecken, stützen sich der Stützabschnitt an dem dem Ende, an dem Belagaufnahmeelement und Stützstrebenelement miteinander verbunden sind, gegenüberliegenden Ende des Belagaufnahmeelements und das zweite Ende des Stützstrebenelements an voneinander beabstandeten Stellen außenseitig an dem Gerüstständer ab. Dies führt in der Seitenansicht der an dem Gerüstständer montierten Gerüstkonsole zu einer dreieckigen Tragstruktur aus Belagaufnahmeelement, Stützstrebenelement und Gerüstständer. Die durch einen Konsolbelag, der an oder auf dem Abschnitt des Belagaufnahmeelements der Gerüstkonsole aufgenommen wird, eingetragene Last wird somit über das Stützstrebenelement auf den Gerüstständer des Modulgerüsts, der üblicherweise vertikal im Raum angeordnet wird, abgeleitet. Durch die Kombination aus hakenförmigem Element, das endseitig an dem Belagaufnahmeelement angeordnet ist und in die Lochscheibe am Gerüstständer eingreift, und dem Stützstrebenelement kann ein Lösen der Gerüstkonsole von dem Gerüstständer sicher verhindert werden. Eine Last, die eine Drehung um das Belagaufnahmeelement bewirken würde, kann aufgrund der besonderen Ausgestaltung der Gerüstkonsole von dieser problemlos aufgenommen werden, ohne die Gefahr eines Lösens der Gerüstkonsole von dem Gerüstständer. Ein an oder auf der Gerüstkonsole aufgenommener Konsolbelag trägt somit in Kombination mit der Gerüstkonsole zur horizontalen Aussteifung des Modulgerüsts durch Rahmenwirkung bei.
  • Im Unterschied zu der Befestigungskonsole nach der EP 3 339 533 A1 besteht bei der vorliegenden Gerüstkonsole somit nicht das Risiko, dass diese sich aufgrund eines Drehens um die Längsachse des Belagaufnahmeelements vom Gerüstständer trennt. Im Unterschied zu der vorliegenden Gerüstkonsole benötigt die Befestigungskonsole gemäß der EP 3 339 533 A1 ferner spezielle Befestigungselemente, die zu der Befestigungskonsole passen und mit dieser korrespondieren, um an Rahmengerüstelementen befestigt werden zu können. Demgegenüber kann die Gerüstkonsole gemäß der vorliegenden Erfindung in unterschiedlichste Lochscheiben von am Markt befindlichen Modulgerüsten bzw. Gerüstständern eingehängt werden. Das Belagaufnahmeelement der Gerüstkonsole kann sich ferner auf der zumindest einen Lochscheibe des Gerüstständers abstützen, während das hakenförmige Element durch ein entsprechendes Loch der Lochscheibe hindurchgreift, so dass es mit seinem abgewinkelten Abschnitt die Lochscheibe auf der gegenüberliegenden Seite des Belagaufnahmeelements untergreift. Das zumindest eine hakenförmige Element ist L-förmig ausgebildet, weist einen geraden und einen abgewinkelten Abschnitt auf und erstreckt sich mit seinem abgewinkelten Abschnitt in Richtung zu dem Belagaufnahmeelement.
  • Das zumindest eine Belagaufnahmeelement weist endseitig einen Stützabschnitt auf zum außenseitigen Anlegen bzw. Abstützen an dem Gerüstständer. Das zumindest eine hakenförmige Element ist an dem Stützabschnitt angeordnet, insbesondere außenseitig an diesem. Weiter vorteilhaft weist der Stützabschnitt eine an die äußere Formgebung des Gerüstständers angepasste außenseitige Formgebung auf zum formschlüssigen Abstützen an dem Gerüstständer. Insbesondere kann der Stützabschnitt rahmenartig ausgebildet und mit einer konkav gekrümmten außenseitigen Formgebung versehen sein, also weggerichtet von dem Belagaufnahmeelement. Hierdurch ist es möglich, dass sich der Stützabschnitt formschlüssig an dem Gerüstständer außenseitig anlegen kann. Dadurch ist ein besonders guter und sicherer Halt an dem Gerüstständer möglich. Weiter vorteilhaft kann auch das Stützstrebenelement an seinem zum Abstützen an dem Gerüstständer ausgebildeten zweiten Ende eine konkav gekrümmte Außenseite aufweisen zum formschlüssigen Anlegen an der Außenseite des Gerüstständers. Dementsprechend ist es möglich, dass die Gerüstkonsole sich sowohl im Bereich des Stützabschnitts am Ende des Belagaufnahmeelements als auch mit dem zweiten Ende des Stützstrebenelements außenseitig formschlüssig an den Gerüstständer anlegt, so dass eine stabile Befestigung der Gerüstkonsole an dem Gerüstständer ermöglicht wird.
  • Das zumindest eine außenseitig an dem Stützabschnitt angeordnete hakenförmige Element erstreckt sich weiter vorteilhaft in dessen Höhen- bzw. Höhenerstreckungsrichtung. Zur symmetrischen Lastableitung kann weiter vorteilhaft außenseitig an dem Stützabschnitt, gegenüberliegend zur Anordnung des zumindest einen hakenförmigen Elements, zumindest ein Stiftelement angeordnet sein bzw. werden, wobei sich das zumindest eine Stiftelement in Richtung zu dem Stützstrebenelement über die untere Erstreckung des Stützabschnitts hinaus erstreckt zum Ermöglichen eines Hindurchgreifens durch ein Loch der Lochscheibe nach der Montage der Gerüstkonsole an der Lochscheibe am Gerüstständer des Modulgerüsts. Dementsprechend erweist es sich als vorteilhaft, auf einander gegenüberliegenden Seiten des Stützabschnitts endseitig am Belagaufnahmeelement auf der einen Seite das hakenförmige Element und auf der anderen Seite das Stiftelement anzuordnen, die sich jeweils in Höhenerstreckungsrichtung des Stützabschnitts bzw. des Belagaufnahmeelements erstrecken, somit in Richtung der Höhe von Seitenwangen bzw. Seitenwandungen des Belagaufnahmeelements. Mit seinem abgewinkelten Abschnitt untergreift das hakenförmige Element den Stützabschnitt bzw. das Belagaufnahmeelement, während das Stiftelement sich außenseitig an diesem lediglich über die untere Erstreckung des Stützabschnitts hinaus erstreckt, um ein Eingreifen in und insbesondere ein Hindurchgreifen durch eine Lochscheibe, an der die Gerüstkonsole befestigt wird, zu ermöglichen. Die Gerüstkonsole kann bei vorgesehenem Stiftelement daher ein Moment um die vertikale Raumachse auf den Gerüstständer übertragen.
  • Weiter vorteilhaft kann zwischen Belagaufnahmeelement und Stützstrebenelement zumindest eine Stabilisierungstrebe angeordnet sein. Diese erstreckt sich somit zwischen dem Belagaufnahmeelement und dem Stützstrebenelement und insbesondere etwa parallel zum Gerüstständer, an dem die Gerüstkonsole befestigt wird bzw. befestigt ist. Die Stabilisierungsstrebe dient somit der weiteren Stabilisierung der Gerüstkonsole.
  • Um die Gerüstkonsole an einer Lochscheibe eines Gerüstständers eines Modulgerüsts zu befestigen, kann die Gerüstkonsole zunächst mit ihrem Belagaufnahmeelement bis nahe an den Gerüstständer bzw. die Lochscheibe an diesem herangeführt werden. Nachfolgend wird die Gerüstkonsole in vertikaler Richtung, also parallel zur Erstreckung des Gerüstständers in Öffnungsrichtung der Löcher der Lochscheibe in Richtung zu dieser herab bewegt, um das hakenförmige Element durch ein Loch in der Lochscheibe hindurchzuführen. Hierbei kann die Gerüstkonsole um die Längsachse des Belagaufnahmeelements leicht gedreht werden, um das hakenförmige Element in das Loch der Lochscheibe am Gerüstständer einzufädeln. Nachfolgend wird die Gerüstkonsole in die entgegengesetzte Richtung zurück verschwenkt, um sie mit ihrem Stützabschnitt nahe an den Gerüstständer heranzuführen. Im Anschluss daran wird das zweite Ende des Stützstrebenelements in Richtung zu dem Gerüstständer bewegt und an diesen außenseitig angelegt. Die Gerüstkonsole wird nachfolgend im Bereich des Stützabschnitts vollständig außenseitig formschlüssig an den Gerüstständer angelegt und hierbei insbesondere auch auf die Oberseite der Lochscheibe aufgelegt. In der Endposition greift das hakenförmige Element durch das Loch der Lochscheibe hindurch und das Stiftelement am Stützabschnitt des Belagaufnahmeelements der Gerüstkonsole greift in ein Loch in der Lochscheibe ein und vorteilhaft durch dieses hindurch. Die Montage der Gerüstkonsole am Gerüstständer kann somit einerseits schnell und andererseits mühelos und dennoch sicher ohne Verwendung von Werkzeug, also werkzeuglos, erfolgen. Da sich der Stützabschnitt und auch das Stützstrebenelement formschlüssig außenseitig an dem Gerüstständer des Modulgerüsts anlegen, kann die Spaltbreite bei auf dem Belagaufnahmeelement bzw. dessen Auflagerfläche aufgefügtem zumindest einen Konsolbelag sehr gering, somit unter 80 mm, ausgebildet werden. Das Vorsehen einer Spaltabdeckung ist somit bei Verwendung der erfindungsgemäßen Gerüstkonsole nicht mehr erforderlich.
  • Zur näheren Erläuterung der Erfindung wird im Folgenden ein Ausführungsbeispiel von dieser näher anhand der Zeichnungen beschrieben. Diese zeigen in:
  • Figur 1
    eine perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Gerüstkonsole für ein Modulgerüst,
    Figur 2
    eine perspektivische Rückansicht der Gerüstkonsole gemäß Figur 1,
    Figur 3
    eine Seitenansicht der Gerüstkonsole gemäß Figur 1,
    Figur 4
    eine Draufsicht auf die Gerüstkonsole gemäß Figur 1,
    Figur 5
    einen ersten Montageschrift der Montage der Gerüstkonsole gemäß Figur 1 an einer an einem Gerüstständer eines Modulgerüsts angeordneten Lochscheibe, wobei von der Gerüstkonsole lediglich Stützabschnitt, hakenförmiges Element und Stiftelement gezeigt sind,
    Figuren 6a, 6b
    zwei perspektivische Ansichten eines zweiten Montageschritts der Gerüstkonsole gemäß Figur 1 an der Lochscheibe am Gerüstständer,
    Figuren 7a, 7b
    zwei perspektivische Ansichten eines dritten Montageschritts der Gerüstkonsole gemäß Figur 1 an der Lochscheibe am Gerüstständer des Modulgerüsts,
    Figur 8a
    eine weitere perspektivische Ansicht eines dritten Montageschritts der Gerüstkonsole gemäß Figur 1 an der Lochscheibe des Gerüstständers des Modulgerüsts, und
    Figur 8b
    eine Unteransicht der Lochscheibe in der Position des in Figur 8a gezeigten dritten Montageschritts der Montage der Gerüstkonsole an der Lochscheibe des Gerüstständers des Modulgerüsts.
  • In den Figuren 1 bis 3 ist eine Gerüstkonsole 1 für ein Modulgerüst gezeigt. Wie insbesondere Figur 3 entnommen werden kann, wird die Gerüstkonsole 1 an einem Gerüstständer 2 bzw. einer an dem Gerüstständer 2 befestigten Lochscheibe 3 angeordnet und befestigt. Zum Befestigen der Gerüstkonsole 1 an der Lochscheibe 3 am Gerüstständer 2 des Modulgerüsts weist die Gerüstkonsole 1 ein hakenförmiges Element 10 auf, das durch ein Loch 30 der Lochscheibe 3 hindurchgreifen kann. Das hakenförmige Element 10 ist, wie insbesondere Figur 1 entnommen werden kann, L-förmig. In der in den Figuren 1 bis 3 gezeigten Ausführungsvariante weist der Grundkörper des hakenförmigen Elementes 10 somit einen geraden zylindrischen Abschnitt 100 und einen hiervon abgewinkelten Abschnitt 101 auf. Beide Abschnitte 100, 101 weisen einen runden Querschnitt auf. Das hakenförmige Element 10 kann somit aus einem zylindrischen Stiftelement durch Verbringen in die gewünschte L-Form umgeformt werden.
  • Das hakenförmige Element 10 ist endseitig an einem Belagaufnahmeelement 11 der Gerüstkonsole 1 angeordnet, genauer gesagt, außenseitig an einem endseitig an dem Belagaufnahmeelement 11 angeordneten Stützabschnitt 12. Der Stützabschnitt 12 dient dem Abstützen der Gerüstkonsole 1 an dem Gerüstständer 2. Das Belagaufnahmeelement 11 dient zum Aufnehmen eines in den Figuren nicht gezeigten Konsolbelags und weist zu diesem Zweck einen Abschnitt 110 auf. Dieser ist hier im Ausführungsbeispiel in den Figuren 1 bis 3 nicht als durchgängige Fläche, sondern mehrdimensional geformt ausgebildet, wobei zwischen einzelnen oberen Flächenabschnitten 111, 112, 113 Eingriffsabschnitte 114, 115, 116 ausgebildet sind. Dementsprechend können z.B. endseitig an Konsolbelägen angeordnete Verbindungselemente oder -abschnitte, wie krallen- oder hakenförmige Verbindungselemente, in die Eingriffsabschnitte 114, 115, 116 eingreifen und sich in oder an diesen festhalten. Bei einer anderen Ausgestaltung der Konsolbeläge kann eine andere, zu diesen passende Ausgestaltung des Abschnitts 110 des Belagaufnahmeelements 11 vorgesehen werden.
  • Das Belagaufnahmeelement 11 ist als hohles Profilelement ausgebildet und weist, wie insbesondere Figur 3 entnommen werden kann, zwei einander gegenüberliegende, etwa rechtwinklig zu den oberen Flächenabschnitten 111, 112, 113 stehende durchgängige Seitenwangen 117, 118 sowie eine untere Wandung 119 auf, die dem Abschnitt 110 mit seinen oberen Flächenabschnitten 111, 112, 113 gegenüberliegt und etwa rechtwinklig zu den beiden Seitenwangen 117, 118 angeordnet ist.
  • Aufgrund der bzw. in Fortsetzung der Hohlprofilform des Belagaufnahmeelements 11 ist der Stützabschnitt 12 rahmenartig ausgebildet, wie insbesondere Figur 2 besonders gut entnommen werden kann. Der Stützabschnitt 12 weist ebenfalls einen schmalen oberen Abschnitt 120 zwischen den Seitenwangen 117, 118 auf, der zur Stabilisierung des Stützabschnitts 12 dient. Das Belagaufnahmeelement 11 weist ein erstes Ende 211 und ein zweites Ende 212 auf. An seinem ersten Ende 211 ist der Stützabschnitt 12 vorgesehen. Im Bereich des ersten Endes 211 des Belagaufnahmeelements 11 sind die beiden Seitenwangen 117, 118 einseitig, nämlich unten, also auf der Seite der unteren Wandung 119, ausgeklinkt, weisen somit jeweils einen ausgeklinkten Abschnitt 210 auf. Die untere Wandung 119 fehlt dort, wie der Draufsicht in Figur 4 entnommen werden kann. Das Belagaufnahmeelement 11 weist somit im Bereich des Stützabschnitts 12 an diesem ersten Ende 211 des Belagaufnahmeelements 11 eine geringere Höhe h1 auf im Vergleich zur maximalen Höhe H des Belagaufnahmeelements 11 im Bereich der oberen Flächenabschnitte 112, 113. Hierdurch ist es möglich, dass das Belagaufnahmeelement 11 im Bereich seines ersten Endes 211 nach dem Eingreifen des hakenförmigen Elements 10 in ein Loch 30 der Lochscheibe 3 auf der Oberseite 31 der Lochscheibe 3 aufliegt. Dies kann insbesondere Figur 3 entnommen werden.
  • Der rahmenförmige Stützabschnitt 12 weist in Richtung nach außen, also weg von dem Belagaufnahmeelement 11, eine konkav gekrümmte Außenseite 121 auf. Die Krümmung der Außenseite 121 des Stützabschnitts 12 ist dabei so gewählt, dass sich der Stützabschnitt 12 formschlüssig an der Außenseite 20 des Gerüstständers 2 anlegen kann, wie dies insbesondere Figur 4 besonders gut entnommen werden kann.
  • Figur 2 und Figur 4 ist ferner zu entnehmen, dass gegenüberliegend zu der außenseitigen Anordnung des hakenförmigen Elementes 10 an dem Stützabschnitt 12 des Belagaufnahmeelements 11 ein zylindrisches Stiftelement 13 angeordnet ist. Das Stiftelement 13 dient zur symmetrischen Lastableitung und Stabilisierung im Bereich des Stützabschnitts 12 und ist daher gegenüberliegend zu der außenseitigen Anordnung des hakenförmigen Elements 10 an dem Stützabschnitt 12 an diesem ebenfalls außenseitig angeordnet. Das Stiftelement 13 ist kürzer als das hakenförmige Element 10 ausgebildet, ragt somit weniger weit über die untere Erstreckung der Seitenwangen 117, 118 im Bereich des ersten Endes 211 des Belagaufnahmeelements 11 hinaus bzw. nach dem Anordnen der Gerüstkonsole 1 an der Lochscheibe 3 durch ein Loch 30 in dieser hindurch.
  • Zur weiteren Stabilisierung und zum Schließen der Rahmenform des Stützabschnitts 12 weist dieser einen Quersteg 122 auf, der etwa parallel zu dem oberen Abschnitt 120 zwischen den beiden Seitenwangen 117, 118 des Belagaufnahmeelements 11 angeordnet ist. Dies kann besonders gut den Figuren 1 und 2 sowie 4 entnommen werden. Der Quersteg 122 kann insbesondere mit endseitig vorkragenden Verbindungselementen versehen sein, die allerdings in den Figuren 1 und 2 nicht zu sehen sind, mit denen der Quersteg 122 in schlitzförmige Öffnungen oder Nuten 214 in den beiden einander gegenüberliegenden Seitenwangen 117, 118 eingreifen kann. Hierdurch ist grundsätzlich ein Verändern der Position des Querstegs 122 zwischen den beiden Seitenwangen 117, 118 möglich. Hierüber kann eine anwendungsspezifische Stabilitätsanpassung des Stützabschnitts 12 vorgenommen werden. Alternativ ist es ebenfalls möglich, den Quersteg 122 zwischen den beiden Seitenwangen 117, 118 ohne Variationsmöglichkeit fest, somit unlösbar, anzuordnen.
  • Die Gerüstkonsole 1 weist zur weiteren Abstützung des Belagaufnahmeelements 11 ein Stützstrebenelement 14 auf. Das Stützstrebenelement 14 steht in einem Winkel α zu dem Belagaufnahmeelement 11, wie insbesondere Figur 3 besonders gut entnommen werden kann. Das Stützstrebenelement 14 ist mit seinem ersten Ende 140 am zweiten Ende 212 des Belagaufnahmeelements 11 an der Unterseite 219 von dessen unterer Wandung 119, also gegenüberliegend zu der Auflagerfläche 110 des Belagaufnahmeelement 11, angeordnet und mit diesem verbunden bzw. an diesem befestigt und erstreckt sich von dieser Verbindungstelle mit dem Belagaufnahmeelements 11 in dem Winkel α in Richtung weg von diesem. Das gegenüberliegende zweite Ende 141 des Stützstrebenelements 14 dient zum Abstützen an der Außenseite 20 des Gerüstständers 2, wie Figur 3 entnommen werden kann. Das zweite Ende 141 des Stützstrebenelements 14 weist zu diesem Zweck ebenfalls eine konkav gekrümmte Außenseite 143 auf, um ein formschlüssiges Anlegen des zweiten Endes 141 des Stützstrebenelements 14 an der Außenseite 20 des Gerüstständers 2 zu ermöglichen. Die konkave Formgebung des zweiten Endes 141 des Stützstrebenelements 14 kann besonders gut Figur 2 entnommen werden.
  • Zur weiteren Stabilisierung der Gerüstkonsole 1 ist zwischen dem Belagaufnahmeelement 11 und dem sich von diesem im Winkel α weg erstreckenden Stützstrebenelement 14 eine Stabilisierungsstrebe 15 vorgesehen. Diese stützt sich einerseits auf der Unterseite 219 der unteren Wandung 119 des Belagaufnahmeelements 11 und andererseits auf der Oberseite 142 des Stützstrebenelements 14 ab. Wie Figur 3 entnommen werden kann, erstreckt sich die Stabilisierungsstrebe 15 in dem fertig am Gerüstständer 2 bzw. dessen Lochscheibe 3 montierten Zustand etwa parallel zu dem Gerüstständer 2. Die Stabilisierungsstrebe 15 greift, wie ebenfalls Figur 3 besonders gut entnommen werden kann, direkt benachbart zu dem ausgeklinkten Abschnitt 210 der beiden Seitenwangen 117, 118 an der Unterseite 219 der unteren Wandung 119 des Belagaufnahmeelements 11 an. Gerade in diesem Bereich wird hierdurch eine optimale Stabilisierung der Gerüstkonsole 1 erzielt. Grundsätzlich kann die Stabilisierungsstrebe 15 auch an einer anderen Stelle zwischen Belagaufnahmeelement 11 und Stützstrebenelement 14 angeordnet werden.
  • In den Figuren 5 bis 8b sind einzelne Montageschritte der Montage der Gerüstkonsole 1 an der Lochscheibe 3 des Gerüstständers 2 gezeigt, wobei hierbei jeweils lediglich der Bereich des Stützabschnitts 12 mit hakenförmigem Element 10 und Stiftelement 13 gezeigt ist. In Figur 5 ist dabei der erste Montageschritt des Heranführens des Stützabschnitts 12 mit hakenförmigem Element 10 und Stiftelement 13 an den Gerüstständer 2 bzw. dessen Lochscheibe 3 gezeigt. Das hakenförmige Element 10 ist in diesem ersten Montageschritt noch nicht durch eines der Löcher 30 der Lochscheibe 3 hindurchgeführt.
  • Erst im zweiten Montageschritt, der in den Figuren 6a und 6b zu sehen ist, wird der Stützabschnitt 12, somit die gesamte Gerüstkonsole 1, in Richtung zu der Lochscheibe 3 abgesenkt, so dass das hakenförmige Element 10 durch das Loch 30 hindurchgreifen kann. Bei diesem Absenken kann zum Erleichtern eines Eingriffs des hakenförmigen Elementes 10 in das Loch 30 der Lochscheibe 3 ein leichtes Verschwenden um die Längsachse L11 des Belagaufnahmeelements 11 der Gerüstkonsole 1 vorgesehen werden, so dass das hakenförmige Element 10 problemlos in das Loch 30 eingefädelt werden kann.
  • In oder nach dem zweiten Montageschritt, wie er in den Figuren 6a und 6b gezeigt ist, ließe sich die Gerüstkonsole 1 grundsätzlich durch Bewegen in Richtung des Pfeils P1, also in Richtung weg von der Lochscheibe 3, wieder aus der Durchgriffsposition des hakenförmigen Elementes 10 in dem Loch 30 der Lochscheibe 3 heraus befördern. Um dies zu verhindern, somit ein vertikales Anheben der Gerüstkonsole 1 in Richtung des Pfeils P1, somit in Längsrichtung L des Gerüstständers 2, weg von der Lochscheibe 3, zu unterbinden oder dies zumindest im Wesentlichen unterbinden zu können, wird die Gerüstkonsole 1 im dritten Montageschritt um die Längsachse L des Gerüstständers 2 herum geschwenkt, so dass der vom zylindrischen Abschnitt 100 des hakenförmigen Elements 10 abgewinkelte Abschnitt 101 in eine Verriegelungsposition an der Lochscheibe 3 verbracht wird. Diese ist den Figuren 7a bis 8b zu entnehmen. Hierbei wird der abgewinkelte Abschnitt 101 des hakenförmigen Elements 10 in Überdeckung mit einem Zwischensteg 32 zwischen dem länglichen Loch 30, durch das das hakenförmige Element 10 hindurchgreift, und einem benachbarten Loch 33 der Lochscheibe 3 verbracht. In dieser Verriegelungsposition des hakenförmigen Elements 10 an der Lochscheibe 3 ist es lediglich noch möglich, die Gerüstkonsole 1 um beispielsweise maximal 1 cm vertikal, also in Richtung des Pfeils 1, anzuheben, da ein weiteres Anheben der Gerüstkonsole 1 und somit Entfernen von dieser von der Lochscheibe 3 am Gerüstständer 2 durch den Zwischensteg 32 und den sich an diesem dann anlegenden angewinkelten Abschnitt 101 des hakenförmigen Elements 10 verhindert wird. Dies lässt sich insbesondere der Figur 8b besonders gut entnehmen.
  • In dieser Verriegelungsposition des hakenförmigen Elements 10 ist das Stiftelement 13 eingreifend in ein weiteres Loch 30 der Lochscheibe 3 positioniert, wie den Figuren 7b, 8a und 8b zu entnehmen ist. Das Stiftelement 13 greift so weit in das Loch 30 ein, dass es durch das Loch 30 in der Lochscheibe 3 hindurch nach unten über die Unterseite 34 der Lochscheibe 3 hinausragt. Diese Position der Gerüstkonsole 1 an dem Gerüstständer, wie sie auch Figur 3 zu entnehmen ist, ist somit die Endmontageposition der Gerüstkonsole 1 am Gerüstständer 2 bzw. der Lochscheibe 3. In der Endmontageposition liegen somit sowohl der Stützabschnitt 12 als auch das zweite Ende 141 des Stützstrebenelements 14 außenseitig formschlüssig an dem Gerüstständer 2 an. Das hakenförmige Element 10 ist mit seinem abgewinkelten Abschnitt 101 eingehängt in die Lochscheibe 3, den Zwischensteg 32 zwischen Loch 30 und Loch 33 untergreifend, mit Abstand zur Unterseite 34 der Lochscheibe 3. Ferner liegt das erste Ende 211 des Belagaufnahmeelements 11 auf der Oberseite 31 der Lochscheibe 3 auf. Die Lochscheibe 3 ist ferner benachbart zu der in Richtung des Gerüstständers 2 gerichteten Außenkante 213 des ausgeklinkten Abschnitts 210 des Belagaufnahmeelements 11 bzw. von dessen beiden einander gegenüberliegenden Seitenwangen 117, 118 positioniert, wie Figur 3 zu entnehmen ist. Bei zumindest einem in die Gerüstkonsole 1 eingehängtem Konsolbelag kann eine horizontale Aussteifung des Modulgerüsts erzielt werden.
  • Der auf die Gerüstkonsole 1 aufgefügte zumindest eine Konsolbelag führt somit zu einer Rahmenwirkung. Die Gerüstkonsole 1 kann durch Eingriff bzw. Durchgriff des Stiftelements 13 in bzw. durch das weitere Loch 30 ein Moment um die Längsachse L des Gerüstständers 2 auf den Gerüstständer 2 übertragen.
  • Aufgrund des formschlüssigen Anlegens insbesondere des endseitig am Belagaufnahmeelement 11 angeordneten Stützabschnitts 12 und der Befestigung der Gerüstkonsole 1 über das seitlich am Stützabschnitt 12 angeordnete hakenförmige Element 10 in einer Lochscheibe 3 am Gerüstständer 2 ist ein sehr dichtes Heranführen auch der Konsolbeläge an den Gerüstständer 2 möglich, so dass Spaltbreiten von weniger als 80 mm erzielt werden können. Daher ist es bei Verwenden der Gerüstkonsole 1 nicht erforderlich, Spaltabdeckungen zwischen benachbarten, am Gerüstständer 2 angeordneten Konsolbelägen bzw. Konsolbelag und Hauptbelag eines Modulgerüsts vorzusehen. Hierdurch können Montageaufwand und Kosten eingespart werden.
  • Neben den im Vorstehenden beschriebenen und den Figuren gezeigten Ausführungsformen einer Gerüstkonsole für ein Modulgerüst können noch zahlreiche weitere gebildet werden, insbesondere auch beliebige Kombinationen der vorstehend genannten Merkmale von dieser, wobei die Gerüstkonsole jeweils zumindest ein Belagaufnahmeelement mit zumindest einem Abschnitt, an oder auf dem zumindest ein Konsolbelag aufgenommen werden kann, zumindest ein hakenförmiges Element zum Befestigen der Gerüstkonsole an einem Gerüstständer des Modulgerüsts bzw. an einer Lochscheibe am Gerüstständer des Modulgerüsts und zum Verhindern eines Aushängens aus dieser und zumindest ein Stützstrebenelement umfasst, wobei das Stützstrebenelement einerseits mit dem zumindest einen Belagaufnahmeelement verbunden wird oder ist und andererseits sich in einem Winkel zu diesem erstreckt. Das zumindest eine hakenförmige Element ist ferner endseitig an dem zumindest einen Belagaufnahmeelement angeordnet, entfernt von dem zweiten Ende des Stützstrebenelements, welches zum Abstützen an dem Gerüstständer ausgebildet ist und dient.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Gerüstkonsole
    2
    Gerüstständer
    3
    Lochscheibe
    10
    hakenförmiges Element
    11
    Belagaufnahmeelement
    12
    Stützabschnitt
    13
    Stiftelement
    14
    Stützstrebenelement
    15
    Stabilisierungsstrebe
    20
    Außenseite
    30
    Loch
    31
    Oberseite
    32
    Zwischensteg
    33
    Loch
    34
    Unterseite
    100
    zylindrischer Abschnitt
    101
    abgewinkelter Abschnitt
    110
    Abschnitt
    111
    oberer Flächenabschnitt
    112
    oberer Flächenabschnitt
    113
    oberer Flächenabschnitt
    114
    Eingriffsabschnitt
    115
    Eingriffsabschnitt
    116
    Eingriffsabschnitt
    117
    Seitenwange
    118
    Seitenwange
    119
    untere Wandung
    120
    oberer Abschnitt
    121
    konkav gekrümmte Außenseite
    122
    Quersteg
    140
    erstes Ende
    141
    zweites Ende
    142
    Oberseite
    143
    konkav gekrümmte Außenseite
    210
    ausgeklinkter Abschnitt
    211
    erstes Ende
    212
    zweites Ende
    213
    Außenkante
    214
    schlitzförmige Nut
    219
    Unterseite
    α
    Winkel
    P1
    Pfeil
    L
    Längsachse von 2
    L11
    Längsachse von 11
    h1
    Höhe bei 211
    H
    maximale Höhe von 117, 118

Claims (7)

  1. Gerüstkonsole (1) für ein Modulgerüst, wobei die Gerüstkonsole (1) zumindest ein Belagaufnahmeelement (11) mit zumindest einem Abschnitt (110), auf oder an dem zumindest ein Konsolbelag aufnehmbar ist, und zumindest ein Stützstrebenelement (14) umfasst, wobei sich das zumindest eine Stützstrebenelement (14) und das zumindest eine Belagaufnahmeelement (11) in einem Winkel (α) zueinander erstrecken, wobei die Gerüstkonsole (1) zumindest ein hakenförmiges Element (10) zum Befestigen der Gerüstkonsole (1) an zumindest einer an einem Gerüstständer (2) des Modulgerüsts angeordneten Lochscheibe (3) und zum Verhindern eines Aushängens aus dieser, somit eines vertikalen Anhebens der Gerüstkonsole (1) in Längsrichtung (L) des Gerüstständers (2), weg von der Lochscheibe (3), umfasst, wobei das zumindest eine hakenförmige Element (10) endseitig an dem zumindest einen Belagaufnahmeelement (11) angeordnet und das zumindest eine Stützstrebenelement (14) mit seinem ersten Ende (140) an dem Belagaufnahmeelement (11) angelagert oder befestigt und mit seinem gegenüberliegenden zweiten Ende (141) zum Abstützen an dem Gerüstständer (2) ausgebildet ist, wobei das zumindest eine Belagaufnahmeelement (11) endseitig einen Stützabschnitt (12) aufweist zum außenseitigen Abstützen an dem Gerüstständer (2) und das zumindest eine hakenförmige Element (10) an dem Stützabschnitt (12) angeordnet ist, und wobei das zumindest eine hakenförmige Element (10) L-förmig ausgebildet ist, einen geraden und einen abgewinkelten Abschnitt aufweist und sein abgewinkelter Abschnitt (101) in Richtung zu dem Belagaufnahmeelement (11) weist.
  2. Gerüstkonsole (1) nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    der Stützabschnitt (12) eine an die äußere Formgebung des Gerüstständers (2) angepasste außenseitige Formgebung aufweist zum formschlüssigen Abstützen an dem Gerüstständer (2), insbesondere der Stützabschnitt (12) rahmenartig ausgebildet und mit einer konkav gekrümmten außenseitigen (121) Formgebung versehen ist.
  3. Gerüstkonsole (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    das zumindest eine hakenförmige Element (10) außenseitig an dem Stützabschnitt (12) angeordnet ist und sich in dessen Höhenrichtung erstreckt.
  4. Gerüstkonsole (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    zur symmetrischen Lastableitung außenseitig an dem Stützabschnitt (12), gegenüberliegend zur Anordnung des zumindest einen hakenförmigen Elements (10), zumindest ein Stiftelement (13) angeordnet ist, wobei sich das zumindest eine Stiftelement (13) in Richtung zu dem Stützstrebenelement (14) über die untere Erstreckung des Stützabschnitts (12) hinaus erstreckt zum Ermöglichen eines Eingreifens in und insbesondere Hindurchgreifens durch ein Loch (30) der Lochscheibe (3) nach der Montage der Gerüstkonsole (1) an dieser.
  5. Gerüstkonsole (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    sich zwischen Belagaufnahmeelement (11) und Stützstrebenelement (14) zumindest eine Stabilisierungsstrebe (15) erstreckt.
  6. Gerüstkonsole (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    das Stützstrebenelement (14) an seinem zum Abstützen an dem Gerüstständer (1) ausgebildeten zweiten Ende (141) eine konkav gekrümmte Außenseite (143) aufweist zum formschlüssigen Anlegen an der Außenseite (20) des Gerüstständers (2).
  7. Modulgerüst mit einer Anzahl von Gerüstständern (2), einer Anzahl von Lochscheiben (3) an den Gerüstständern (2) und zumindest einer Gerüstkonsole,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die zumindest eine Gerüstkonsole eine Gerüstkonsole (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche ist, wobei die zumindest eine Gerüstkonsole (1) in eine der Lochscheiben (3) an einem der Gerüstständer (2) eingehängt ist und zum Aufnehmen zumindest eines Konsolbelags an oder auf zumindest einem Abschnitt (110) zumindest eines Belagaufnahmeelements (11) der Gerüstkonsole (1) dient.
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