Leiteranschlussklemme
Die Erfindung betrifft eine Leiteranschlussklemme, die folgendes aufweist:
a) ein Gehäuse, das eine Leitereinführungsöffnung zum Einführen eines elektri schen Leiters und eine Kontaktelementeinführungsöffnung zum Einführen eines Kontaktelementes aufweist,
b) eine Stromschiene, die einen zwischen dem eingeführten elektrischen Leiter und dem eingeführten Kontaktelement angeordneten Klemmabschnitt aufweist, c) eine erste Klemmfeder zum Anklemmen des elektrischen Leiters, die einen ers ten Klemmschenkel mit einer zum Klemmabschnitt hin ausgerichteten Klemm kante, einen ersten Federbogen und einen ersten Anlageschenkel aufweist, wo bei die Klemmkante und der Klemmabschnitt eine erste Klemmstelle zum An klemmen des elektrischen Leiters bilden.
Solche Leiteranschlussklemmen dienen zum Anklemmen wenigstens eines elektri schen Leiters an einem Kontakteinsatz durch Klemmung mittels der Klemmfeder.
Eine solche Leiteranschlussklemme ist z.B. aus der DE 10 2015 107 853 A1 be kannt.
Ausgehend hiervon ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Lei teranschlussklemme zu schaffen.
Diese Aufgabe wird bei einer Leiteranschlussklemme der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass
d) die Leiteranschlussklemme eine zweite Klemmfeder aufweist, die als separates Bauteil von der ersten Klemmfeder ausgebildet ist,
e) wobei die zweite Klemmfeder wenigstens einen zweiten Klemmschenkel zum Anklemmen des Kontaktelementes aufweist, wobei der zweite Klemmschenkel zu einem Kontaktabschnitt der Stromschiene hin ausgerichtet ist, sodass eine
zweite Klemmstelle für das anzuklemmende Kontaktelement zwischen dem
Kontaktabschnitt und dem zweiten Klemmschenkel gebildet ist.
Auf diese Weise kann eine kompaktbauende Leiteranschlussklemme bereitgestellt werden, die sowohl eine elektrische Kontaktierung eines elektrischen Leiters als auch eine elektrische Kontaktierung eines Kontaktelementes ermöglicht. Der elektri sche Leiter kann ein elektrischer Leiter beliebiger Art sein, z.B. ein abisoliertes Ende eines eine Isolierstoffumhüllung aufweisenden elektrischen Leiters, z.B. eines Litzen leiters oder eines eindrähtigen Leiters. Das Kontaktelement kann ein beliebiges elektrisches Kontaktelement sein, z.B. ein beliebiger elektrischer Leiter oder ein lei tendes Element, welches eine starre oder überwiegend starre Form aufweist. Dazu können Kontaktstifte, starre Leiter oder jegliche Art eines überwiegend starren und elektrisch leitfähigen Elementen zählen. Das Kontaktelement kann z.B. ein Kontakt stift oder Kontaktmesser sein, z.B. ein Kontaktstift oder Kontaktmesser einer elektri schen Steckverbindung.
Durch die Erfindung kann insbesondere eine Leiteranschlussklemme bereitgestellt werden, die auf ein Kontaktelement eines elektrischen Geräts aufsteckbar ist, z.B. in Form einer Aufsteckklemme und/oder einer Leuchtenanschlussklemme. Das Ge häuse der Leiteranschlussklemme kann als Isolierstoffgehäuse ausgebildet sein. Die Leiteranschlussklemme kann somit als aufsteckbare Klemme ausgebildet sein. Zum Aufstecken dient dabei der Teil der Leiteranschlussklemme, der die zweite Klemmfe der mit der zweiten Klemmstelle aufweist.
Dadurch, dass die erste und die zweite Klemmfeder als separate Bauteile ausgebil det sind, können jeweilige auf den entsprechenden elektrischen Kontaktierungsbe darf und mechanischen Fixierungsbedarf des elektrischen Leiters einerseits und des Kontaktelementes andererseits passend ausgestaltete Klemmelemente bereitgestellt werden. Die erste und die zweite Klemmfeder können sich beispielsweise hinsichtlich der Materialart, des Materialquerschnitts und/oder der Klemmkraft unterscheiden.
Der erste Klemmschenkel der ersten Klemmfeder weist endseitig in jedem Fall eine Klemmkante zum Festklemmen des elektrischen Leiters auf. Der zweite Klemm-
schenkel der zweiten Klemmfeder kann je nach Bedarf ausgebildet sein, z.B. mit ei nem abgerundeten endseitigen Bereich ohne Klemmkante, oder mit einer Klemm kante am Ende des zweiten Klemmschenkels.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Stromschiene einen sich an den Klemmabschnitt anschließenden ersten Bogenab schnitt aufweist, in dem die Stromschiene bogenförmig unmittelbar oder über wenigs tens einen weiteren Abschnitt der Stromschiene in den Kontaktabschnitt übergeht. Dementsprechend ist der Klemmabschnitt zumindest durch den sich an den Klemm abschnitt anschließenden ersten Bogenabschnitt von dem Kontaktabschnitt beab- standet. Somit sind der Klemmabschnitt und der Kontaktabschnitt auch nicht, wie z.B. beim Stand der Technik, auf gegenüberliegenden Seiten desselben Stromschie nenbereiches angeordnet, sondern, wie erwähnt, etwas weiter voneinander beab- standet und dadurch voneinander separiert.
Die Stromschiene kann beispielsweise einen ersten Bogenabschnitt aufweisen, durch den der Klemmabschnitt unmittelbar mit dem Kontaktabschnitt verbunden ist. Der erste Bogenabschnitt kann dabei einen Winkel von 80 Grad bis 210 Grad über spannen. Beispielsweise kann der erste Bogenabschnitt einen Winkel von etwa 90 Grad oder von etwa 180 Grad umspannen. An den ersten Bogenabschnitt kann sich auch ein zweiter Bogenabschnitt der Stromschiene anschließen, sodass die Strom schiene mehrfach bogenförmig ausgebildet ist. Der zweite Bogenabschnitt kann gleichsinnig zum ersten Bogenabschnitt gebogen sein oder in entgegengesetztem Biegesinn. Beispielsweise kann die Stromschiene in Seitenansicht in Folge der we nigstens doppelt bogenförmigen Ausbildung stufenartig ausgebildet sein.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Kontaktabschnitt im Wesentlichen und/oder überwiegend parallel zum Klemmab schnitt angeordnet ist. Hierfür kann der Kontaktabschnitt z.B. derart zum Klemmab schnitt ausgerichtet sein, dass die Mittellinie des Kontaktabschnitts die Mittellinie des Klemmabschnitts im Bereich der Leiteranschlussklemme, z.B. in dem vom Gehäuse der Leiteranschlussklemme umgebenen Bereich, nicht schneidet. Dies erlaubt eine günstige, kompakte Bauform der Leiteranschlussklemme. Insbesondere kann eine
Leitereinführungsrichtung, die zum Einführen des elektrischen Leiters dient, im We sentlichen parallel zu einer Kontaktelement-Einführungsrichtung sein, die zur Einfüh rung des Kontaktelementes dient.
Ist der Kontaktabschnitt im Wesentlichen parallel zum Klemmabschnitt angeordnet, so kann entweder eine exakte Parallelität oder eine geringfügige Winkelabweichung vorliegen, beispielsweise maximal 15 Grad zwischen dem Kontaktabschnitt und dem Klemmabschnitt. Auf diese Weise ist der Kontaktabschnitt zumindest ungefähr paral lel zum Klemmabschnitt ausgebildet. Der Kontaktabschnitt muss dabei nicht über seine gesamte Länge und auch nicht über einen Teil seiner Länge überlappend mit dem Klemmabschnitt angeordnet sein. Vielmehr können Kontaktabschnitt und Klemmabschnitt auch versetzt zueinander angeordnet sein und dennoch im Wesent lichen parallel zueinander angeordnet sein, d.h. entsprechende durch den Kontaktab schnitt und den Klemmabschnitt definierte Ebenen sind dann im Wesentlichen paral lel zueinander.
Ist der Kontaktabschnitt überwiegend parallel zum Klemmabschnitt angeordnet, so bedeutet dies, dass der Kontaktabschnitt und der Klemmabschnitt zumindest teil weise überlappend angeordnet sind (in einer Betrachtungsrichtung senkrecht zur Ebene des Kontaktabschnitts), wobei der überlappende Bereich wenigstens 50% der Länge des Kontaktabschnitts umfasst.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die erste Klemmfeder mit ihrem ersten Anlageschenkel an einem verlängerten Halteab schnitt der zweiten Klemmfeder oder an einem verlängerten Halteabschnitt der Stromschiene eingehängt ist. Auf diese Weise sind keine zusätzlichen Bauteile für die Fixierung der ersten Klemmfeder erforderlich. In der ersten Variante weist die zweite Klemmfeder einen verlängerten Halteabschnitt auf. In diesem Fall kann an diesem Halteabschnitt der zweiten Klemmfeder eine mit einem Quersteg begrenzte Durchgangsöffnung vorhanden sein, in die der erste Anlageschenkel mit seinem freien Ende eingehängt ist. In der zweiten Variante weist die Stromschiene einen ver längerten Halteabschnitt auf. In diesem Fall kann der Halteabschnitt der Strom schiene eine mit einem Quersteg begrenzte Durchgangsöffnung aufweisen, in die der erste Anlageschenkel mit seinem freien Ende eingehängt ist.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der ver längerte Halteabschnitt orthogonal oder überwiegend orthogonal zum Klemmab schnitt verläuft. Zwischen dem Halteabschnitt und dem Klemmabschnitt ist somit ein Winkel von zumindest ungefähr 90 Grad gebildet, z.B. ein Winkel im Bereich von 75 bis 105 Grad. Dies hat den Vorteil, dass eine kompaktbauende erste Klemmfeder eingesetzt werden kann, sodass insgesamt eine kompakte Leiteranschlussklemme bereitgestellt werden kann. Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass der Halteab schnitt orthogonal zum Kontaktabschnitt der Stromschiene in Richtung des Klemm abschnitts zum ersten Anlageschenkel hin abragt.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die zweite Klemmfeder und die Stromschiene formschlüssig miteinander gekoppelt sind. Hierdurch sind die Stromschiene und die zweite Klemmfeder formschlüssig aneinan der fixiert. Auf diese Weise können die Teile, die den Kontakteinsatz der Leiteran schlussklemme bilden, nämlich die erste und die zweite Klemmfeder sowie die Stromschiene, zu einer Baueinheit zusammengesetzt werden.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die zweite Klemmfeder einen zweiten Anlageschenkel aufweist, wobei der zweite Anla geschenkel und die Stromschiene formschlüssig miteinander gekoppelt sind. Dies er laubt insbesondere bei einer zweiten Klemmfeder ohne verlängerten Halteabschnitt eine zuverlässige Befestigung an der Stromschiene.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Lei teranschlussklemme eine in Leitereinführungsrichtung des elektrischen Leiters in der Leitereinführungsöffnung zur ersten Klemmstelle hin vor dem Klemmabschnitt der Stromschiene angeordnete Leitereinführungsschräge hat. Auf diese Weise wird ein elektrischer Leiter zuverlässig zur ersten Klemmstelle geführt. Die Leitereinführungs schräge kann z.B. im Material des Gehäuses angeformt sein.
Der Klemmabschnitt der Stromschiene kann beispielsweise eine Sicke oder einen Kontaktvorsprung an der dem elektrischen Leiter und/oder der dem Kontaktelement
zugewandten Kontaktseite haben. Auf diese Weise kann die elektrische Kontaktie rung des elektrischen Leiters weiter verbessert werden.
Die Leiteranschlussklemme kann ein manuelles Betätigungselement zum Öffnen und Schließen der ersten Klemmstelle aufweisen. Das manuelle Betätigungselement wirkt dann mechanisch auf die erste Klemmfeder ein. In einer geöffneten Stellung ist durch das manuelle Betätigungselement der Klemmschenkel der ersten Klemmfeder derart ausgelenkt, dass der Klemmschenkel von dem Klemmabschnitt fortbewegt ist, sodass auch bei nicht eingestecktem elektrischen Leiter ein Abstand zwischen dem Klemmschenkel und dem Klemmabschnitt vorhanden ist. In einer geschlossenen Stellung liegt der Klemmabschnitt mit seiner Klemmkante an dem elektrischen Leiter oder, wenn kein elektrischer Leiter angeklemmt ist, am Klemmabschnitt an. Die Lei teranschlussklemme kann insbesondere ohne manuelles Betätigungselement zur Betätigung der zweiten Klemmfeder ausgebildet sein. Die zweite Klemmfeder kann somit nicht durch ein manuelles Betätigungselement der Leiteranschlussklemme in eine geöffnete Stellung oder anderweitig betätigt werden.
Es ist vorteilhaft, wenn das Betätigungselement beweglich in dem Gehäuse einge baut ist und mit der ersten Klemmfeder zum Öffnen der ersten Klemmstelle gekoppelt ist.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Be tätigungselement einen Betätiger hat, der seitlich der ersten Klemmfeder angeordnet ist, wobei eine Betätigungskontur des Betätigers mit dem ersten Klemmschenkel in Wirkverbindung steht. Dies erlaubt eine zuverlässige Betätigung der ersten Klemmfe der.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist es möglich, dass der Betäti ger mit dem ersten Anlageschenkel und/oder mit dem Klemmabschnitt in Wirkverbin dung steht. So kann beispielsweise eine äußere Teilkreis-Mantelfläche des Betäti gers einerseits gegenüber einem Bereich des ersten Anlageschenkels und anderer seits gegenüber einem Bereich des Klemmabschnitts abgestützt sein, wodurch eine Wirkverbindung zwischen dem ersten Anlageschenkel und dem Klemmabschnitt her-
gestellt ist. Insgesamt kann der Betätiger zwischen dem ersten Anlageschenkel, ei nem verlängerten Halteabschnitt der zweiten Klemmfeder, an dem der erste Anlage schenkel befestigt ist, und einem Betätigungsabschnitt der ersten Klemmfeder, der sich am ersten Klemmschenkel befindet, gelagert bzw. eingespannt sein. Auf diese Weise wird eine dauerhafte Positionierung des Betätigers innerhalb des Kontaktein satzes der Leiteranschlussklemme sichergestellt.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Be tätigungskontur einen im Umfang kreis- oder teilkreisförmigen Zapfen mit einem V- förmigen Ausschnitt hat, wobei der erste Klemmschenkel mit einem Betätigungsab schnitt in den V-förmigen Ausschnitt hineinragt. Auf diese Weise kann ein Betäti gungselement bereitgestellt werden, durch das ein Öffnen und Schließen der ersten Klemmstelle durch Anheben oder Absenken des ersten Klemmschenkels erreicht werden kann.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass der erste Klemmschenkel wenigstens einen seitlichen Freischnitt aufweist, in den der Betätiger hineinragt. Im Bereich dieses Freischnitts ist somit die Breite des ersten Klemmschenkels gegenüber seinem an den ersten Federbogen angrenzenden Be reich verringert. Auf diese Weise wird ein ausreichender Freiraum für die Ver- schwenkbewegung des teilkreisförmigen Zapfens des Betätigers bereitgestellt. Hier durch können zudem auf das Gehäuse wirkende Belastungen minimiert werden.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Be tätigungselement ein Betätigungshebel ist, der über ein Schwenklager verschwenkt werden kann. Der Betätigungshebel kann dabei schwimmend gelagert sein, sodass das Schwenklager keine feste Drehachse aufweist. Alternativ kann der Betätigungs hebel auch mit einer festen Drehachse gelagert sein, z.B. indem am Betätigungshe bel wenigstens ein Lagerzapfen angeordnet ist. Auf diese Weise kann das Betäti gungselement als ein schwenkbar im Gehäuse gelagerter und aus dem Gehäuse herausragender Betätigungshebel ausgebildet sein.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die erste Klemmstelle im Bereich des Schwenklagers des Betätigungshebels angeordnet
ist. Dies ist ebenfalls förderlich für eine kompakte Bauweise der Leiteranschluss klemme. Der elektrische Leiter kann z.B. zwischen zwei Seitenwangen des Betäti gungshebels hindurch zur ersten Klemmstelle geführt werden. Ein an der ersten Klemmstelle angeklemmter elektrischer Leiter ist dann in dem von den Seitenwangen umgebenen Bereich angeordnet.
Das Gehäuse weist als Außenabmessungen eine Höhe, eine Breite und eine Länge auf. Die Länge des Gehäuses wird dabei in Leitereinsteckrichtung L gemessen, die Höhe ist die größte Außenabmessung des Gehäuses senkrecht zur Leitereinsteck richtung. Der im Gehäuse vorhandene elektrische Kontakteinsatz mit der ersten Klemmfeder und der zweiten Klemmfeder sowie der Stromschiene ist in einer Art doppelstöckiger Anordnung in Richtung der Höhen-Dimension des Gehäuses ange ordnet, d.h. in Richtung der Höhen-Dimension sind die erste und die zweite Klemm feder übereinander bzw. untereinander angeordnet. Gemäß einer vorteilhaften Aus gestaltung der Erfindung ist dabei das Gehäuse hinsichtlich der Höhe relativ kom paktbauend ausgebildet, insbesondere weist es nicht die doppelte Bauhöhe zweier einzelner Leiteranschlussklemmen auf. So kann das Gehäuse beispielsweise ein Verhältnis von Höhe zu Länge < 1 aufweisen, oder < 0,9 oder < 0,8.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass sich an die Kontaktelementeinführungsöffnung ein Kontaktelement-Einführungskanal an schließt, der zumindest zum Teil durch Gehäusewände des Gehäuses gebildet ist, wobei in Längsrichtung des Kontaktelement-Einführungskanals von der Kontaktele menteinführungsöffnung aus betrachtet der Kontaktabschnitt und/oder ein Teil der zweiten Klemmfeder hinter einem durch die jeweilige Gehäusewand abgedeckten Hinterschnitt-Bereich des Gehäuses ganz oder zum Teil angeordnet ist. Auf diese Weise kann die Einführung des Kontaktelementes optimiert werden, da der Klemm abschnitt und/oder Teile der zweiten Klemmfeder das Einführen des Kontaktelemen tes nicht behindern.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der erste Klemmschenkel und der zweite Klemmschenkel auf gegenüberliegenden Sei ten der Stromschiene angeordnet sind. Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der erste Klemmschenkel von einer Seite in Richtung
der Stromschiene weist und der zweite Klemmschenkel von einer anderen Seite in Richtung der Stromschiene weist, wodurch sich der erste Klemmschenkel und der zweite Klemmschenkel aufeinander zu erstrecken.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Ge häuse wenigstens ein Hauptgehäuseteil und ein Deckelteil aufweist, wobei die Stromschiene sich durch eine Öffnung, an der das Hauptgehäuseteil und Deckelteil nicht aneinander anliegen, hindurcherstreckt. In diesem Fall kann die Stromschiene 3 sich durch die erwähnte Öffnung hindurch von einem Raum, der durch das Deckelteil verschlossen ist, hinaus in einen Teil des Gehäuses erstrecken, der nicht von dem Deckelteil verschlossen ist.
An die Leiteranschlussklemme kann an der ersten Klemmstelle beispielsweise ein elektrischer Leiter mit 4 mm2 Querschnitt angeklemmt werden. An der zweiten Klemmstelle können beispielsweise zwei Kontaktabschnitte mit jeweils 2,5 mm2 Querschnitt angeklemmt werden. Dementsprechend ist auch ein Mehrfachanschluss möglich. Die Leiteranschlussklemme kann selbstverständlich auf unterschiedliche anzuschließende Querschnitte des elektrischen Leiters und/oder des Kontaktelemen tes ausgelegt werden.
Die erste und die zweite Klemmstelle können in einer Höhenrichtung der Leiteran schlussklemme in unterschiedlichen Höhenebenen angeordnet sein, d.h. übereinan der. Die Höhenrichtung ist dabei eine Richtung, die sich orthogonal zur Leiterein steckrichtung erstreckt. Ein an der ersten Klemmstelle angeklemmter elektrischer Leiter überlappt dann in Höhenrichtung mit einem an der zweiten Klemmstelle ange klemmten Kontaktelement.
Vorteilhafterweise können die Leitereinführungsöffnung und die Kontaktelementein führungsöffnung auf voneinander fortweisenden Seiten des Gehäuses angeordnet sein.
Mit einem Deckelteil, das einen Steckgehäuseabschnitt einen darin angeordneten Steckkontakt hat, kann die Leiteranschlussklemme zu einem elektrischen Steckver binder erweitert werden, bei dem der elektrische Leiter mittels Federkraftklemmtech nik angeschlossen werden kann.
Durch jeweilige gestaltete freie Enden des zweiten Klemmschenkels kann der auf steckbare Anschluss beispielsweise als Steckkontakt, z.B. als Buchsenanschluss, ausgebildet sein. Eine Ummantelung eines Steckkontaktes kann beim Einstecken in die zweite Klemmstelle beispielsweise in das Gehäuse der Leiteranschlussklemme eintauchen.
Das Deckelteil kann variabel gestaltet und/oder austauschbar sein. Auf diese Weise kann der als Steckanschluss dienende Anschluss mit der zweiten Klemmstelle varia bel gehalten werden, z.B. in Bezug auf das Verhältnis Durchmesser der Ummante lung zu Kontaktelementquerschnitt. Das Deckelteil kann als Stiftleiste ausgebildet werden, wobei eine Nutzung der Verrastung erfolgen kann. Eine Stiftleiste kann auch am Deckelteil befestigbar sein. Das Deckelteil kann Führungsschlitze aufweisen, mit denen Flachkontakte führbar sind. Das Deckelteil kann z.B. einen angeformten Steckgehäuseabschnitt aufweisen.
Im Sinne der vorliegenden Erfindung ist unter dem unbestimmten Begriff„ein“ kein Zahlwort zu verstehen. Wenn also z.B. von einem Bauteil die Rede ist, so ist dies im Sinne von„mindestens einem Bauteil“ zu interpretieren. Soweit Winkelangaben in Grad gemacht werden, beziehen sich diese auf ein Kreismaß von 360 Grad (360°).
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen unter Verwen dung von Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen
Figur 1 eine Leiteranschlussklemme in seitlicher Schnittdarstellung und
Figur 2 eine weitere Ausführungsform einer Leiteranschlussklemme in seitlicher
Schnittdarstellung und
Figur 3 den Kontakteinsatz einer Leiteranschlussklemme gemäß einer weiteren Ausführungsform in perspektivischer Darstellung und
Figur 4 eine Leiteranschlussklemme 1 in Form eines Steckverbinders in seitli cher Schnittdarstellung und
Figur 5 eine weitere Ausführungsform einer Leiteranschlussklemme in Form ei nes Steckverbinders in seitlicher Schnittdarstellung.
Die in den Figuren verwendeten Bezugszeichen sind wie folgt zugeordnet:
1 Leiteranschlussklemme
2 Gehäuse
3 Stromschiene
4 erste Klemmfeder
5 Betätigungselement
6 zweite Klemmfeder
7 Kontaktelement
20 erster Teil des Gehäuses, Hauptgehäuseteil
21 Leitereinführungsöffnung
22 Prüfstiftöffnung
23 zweiter Teil des Gehäuses, Deckelteil
24 Kontaktelementeinführungsöffnung
25 Leitereinführungsschräge
26 Fixierbereich
27 Rastelement
28 erste Gehäusewand
29 zweite Gehäusewand
30 Klemmabschnitt
31 erster Bogenabschnitt
32 Kontaktabschnitt
33 zweiter Bogenabschnitt
34 verlängerter Halteabschnitt der Stromschiene
35 Quersteg
39 Kontaktsicke
40 erster Anlageschenkel
41 erster Federbogen
42 erster Klemmschenkel
43 Klemm kante
44 Betätigungsabschnitt der ersten Klemmfeder
50 manueller Griffbereich
51 Seitenwange
52 Betätiger
53 Betätigungskontur
60 zweiter Anlageschenkel
61 Verbindungsabschnitt
62 zweiter Klemmschenkel
64 verlängerter Halteabschnitt der zweiten Klemmfeder
65 Quersteg
66 Basisabschnitt der zweiten Klemmfeder
70 Messerkontakt
71 Steckgehäsueabschnitt
72 Gabelkontakt
Gemäß Figur 1 weist die Leiteranschlussklemme 1 ein Gehäuse 2 auf. In dem Ge häuse 2 ist ein Kontakteinsatz angeordnet, der eine Stromschiene 3, eine erste Klemmfeder 4 und eine zweite Klemmfeder 6 aufweist. Die Leiteranschlussklemme 1 weist zudem ein als Betätigungshebel ausgebildetes Betätigungselement 5 auf. Das Betätigungselement 5 weist einen manuellen Griffbereich 50 auf, an dem das Betäti gungselement 5 von dem Anwender manuell betätigt werden kann.
Die Betätigungsart ist beispielhaft mit dem Betätigungshebel beschrieben. Eine an dere Art der Betätigung ist denkbar, wie z.B. mit einem Drücker zum Betätigen des Klemmschenkels.
Das Gehäuse 2 ist mehrteilig ausgebildet, beispielsweise mit zwei Teilen 20, 23, die miteinander verbunden sind, z.B. über Rastverbindungen. Das Teil 20 kann dabei ein Hauptgehäuseteil des Gehäuses 2 sein, das den überwiegenden Teil des Gehäuses ausmacht. Das Teil 23 kann ein Deckelteil des Gehäuses 2, das zum Verschließen
einer Öffnung des Hauptgehäuseteils 20 ausgebildet ist. Der in dem Gehäuse 2 an geordnete Kontakteinsatz kann durch das Deckelteil 23 im Zusammenwirken mit dem Hauptgehäuseteil 20 im Gehäuse 2 fixiert sein. Beispielsweise kann das De ckelteil 23 die Stromschiene 3 in dem Gehäuse 2 fixieren.
Das Gehäuse 2 weist eine Leitereinführungsöffnung 21 zum Einführen eines elektri schen Leiters und eine Kontaktelementeinführungsöffnung 24 zum Einführen eines Kontaktelementes auf. Zudem weist das Gehäuse 2 eine Prüfstiftöffnung 22 auf, durch die ein Prüfstift eingeführt werden kann und mit dem Kontakteinsatz elektrisch kontaktiert werden kann, z.B. mit der ersten Klemmfeder 4. Das Gehäuse 2 weist eine Leitereinführungsschräge 25 auf, durch die ein elektrischer Leiter gezielt zur ersten Klemmstelle geführt werden kann. Es ist auch möglich, zwei Leiter bzw. Kon taktelemente nebeneinander oder übereinander an der zweiten Klemmstelle mittels der zweiten Klemmfeder zu fixieren. Hierzu ist die Kontaktelementeinführungsöffnung 24 entsprechend groß zu dimensionieren.
Die Figur 1 zeigt ferner am Gehäuse 2 einen Fixierbereich 26, der dazu genutzt wer den kann, an dem Gehäuse 2 ein Funktionselement zu befestigen oder das Gehäuse 2 an einem solchen Funktionselement zu befestigen, z.B. an einem Halter für die Lei teranschlussklemme 1 . Die Befestigung kann durch Verrastung erfolgen, z.B. durch ein im Fixierbereich 26 vorhandenes Rastelement 27.
Die Stromschiene 3 weist einen Klemmabschnitt 30, einen ersten Bogenabschnitt 31 und einen Kontaktabschnitt 32 auf. Der Kontaktabschnitt 32 ist über den ersten Bo genabschnitt 31 mit dem Klemmabschnitt 30 verbunden. Der Klemmabschnitt 30 dient zum Anklemmen des elektrischen Leiters, der Kontaktabschnitt 32 zum An klemmen des Kontaktelementes.
Die erste Klemmfeder 4 weist einen ersten Anlageschenkel 40, einen sich an den ersten Anlageschenkel 40 anschließenden ersten Federbogen 41 und einen sich an den ersten Federbogen 41 anschließenden ersten Klemmschenkel 42 auf. Der erste Klemmschenkel 42 endet am freien Ende mit einer Klemmkante 43. Die Klemmkante 43 und der Klemmabschnitt 30 bilden eine erste Klemmstelle, die zum Anklemmen
des elektrischen Leiters dient. Die zweite Klemmfeder 6 weist einen zweiten Klemm schenkel 62 auf. Zwischen dem zweiten Klemmschenkel 62 und dem Kontaktab schnitt 32 wird eine zweite Klemmstelle gebildet, die zum Anklemmen des Kontakte lementes dient. Die zweite Klemmfeder 6 erstreckt sich von dem zweiten Klemm schenkel 62 über einen Verbindungsabschnitt 61 hin zu einem verlängerten Halteab schnitt 64. In dem verlängerten Halteabschnitt 64 ist eine durch einen Quersteg 65 begrenzte Durchgangsöffnung vorhanden. In diese Durchgangsöffnung ist der erste Anlageschenkel 40 mit seinem freien Ende eingehängt. Die erste Klemmfeder 4 kann auch über eine verlängerte Kontur der Stromschiene 3 eingehängt werden.
Die zweite Klemmfeder 6 kreuzt mit ihrem verlängerten Halteabschnitt 64 zumindest Teile der Stromschiene 3. Hierzu sind an der Stromschiene 3 und/oder an der zwei ten Klemmfeder 6 entsprechende Aussparungen vorhanden, sodass die gewünschte Kreuzungsmöglichkeit geschaffen ist. Mittels der Aussparungen kann zudem die zweite Klemmfeder 6 formschlüssig mit der Stromschiene 3 gekoppelt werden.
Das Betätigungselement 5 weist in seinem im Inneren des Gehäuses 2 angeordne ten Bereich einen Betätiger 52 auf, mit dem der erste Klemmschenkel 42 ausgelenkt werden kann. Der Betätiger 52 weist eine Betätigungskontur 53 mit einem im Umfang kreis- oder teilkreisförmigen Zapfen mit einem V-förmigen Ausschnitt auf. Mittels die ser Betätigungskontur 53 kann der Klemmschenkel 42 betätigt und dementspre chend ausgelenkt werden. Hierdurch kann die erste Klemmstelle mittels Betätigung des Betätigungselementes 5 wahlweise geöffnet oder geschlossen werden.
Erkennbar ist außerdem eine sich an die Kontaktelementeinführungsöffnung 24 an schließende erste Gehäusewand 28, durch die ein eingeführtes Kontaktelement zu mindest bereichsweise geführt ist. In einer Betrachtungsrichtung in die Kontaktele menteinführungsöffnung 24 hinein überdeckt die erste Gehäusewand 28 den Kon taktabschnitt 32 ganz oder zumindest überwiegend. Der Kontaktabschnitt 32 ist da mit im Bereich eines Hinterschnitts des Gehäuses 2 angeordnet, was den Vorteil hat, dass ein eingeführtes Kontaktelement durch den Kontaktabschnitt 32 beim Einführen nicht behindert wird, insbesondere sich dort nicht verhaken kann.
Erkennbar ist außerdem, dass die zweite Klemmfeder 6 mit einem Wurzelbereich des zweiten Klemmschenkels 62 hinter einer zweiten Gehäusewand 29 angeordnet ist, wodurch einerseits eine Fixierung der zweiten Klemmfeder 6 erfolgt und andererseits diese entsprechenden Bereiche der zweiten Klemmfeder 6 ebenfalls versteckt in ei nem Hinterschnitt-Bereich des Gehäuses 2 angeordnet sind, sodass sie ebenfalls das Einführen des Kontaktelementes nicht behindern. Als Wurzelbereich des zweiten Klemmschenkels 62 wird dabei der Bereich angesehen, in dem der Klemmschenkel 62 von einem Basisabschnitt 66 der zweiten Klemmfeder 6 abzweigt.
Die Figur 2 zeigt eine Ausführungsform der Leiteranschlussklemme, die hinsichtlich des Gehäuses 2, des Betätigungselementes 5 und der ersten Klemmfeder 4 gleich aufgebaut ist wie die anhand der Figur 1 beschriebene Ausführungsform. Im Unter schied zur Ausführungsform der Figur 1 ist die Stromschiene 3 mit einem verlänger ten Halteabschnitt 34 ausgebildet, der endseitig eine Durchgangsöffnung aufweist, die durch einen Quersteg 35 begrenzt ist. In diesem Fall ist das freie Ende des ers ten Anlageschenkels 40 in die Öffnung des Halteabschnitts 34 der Stromschiene 3 eingehängt.
In Richtung zum Kontaktabschnitt 32 hin ist die Stromschiene 3 anders ausgebildet als bei der Ausführungsform der Figur 1. Während bei der Ausführungsform der Figur 1 der erste Bogenabschnitt einen Winkel von etwa 180 Grad aufweist, ist bei der Ausführungsform der Figur 2 außer dem ersten Bogenabschnitt 31 noch ein zweiter Bogenabschnitt 33 vorhanden, der in entgegengesetztem Biegesinn zum ersten Bo genabschnitt 31 gebogen ist. Der erste und der zweite Bogenabschnitt 31 , 33 weisen dabei jeweils einen Winkel von 90 Grad auf. Hierdurch ist die Stromschiene 3 in die sem Bereich stufenförmig ausgebildet.
Die zweite Klemmfeder 6 weist in diesem Fall keinen verlängerten Halteabschnitt auf. An den Verbindungsabschnitt 61 schließt sich in diesem Fall lediglich ein zweiter An lageschenkel 60 der zweiten Klemmfeder 6 an. Der zweite Anlageschenkel 60 ist auf der dem zweiten Klemmschenkel 62 abgewandten Seite des Kontaktabschnitts 32 angeordnet und dort an der Stromschiene 3 befestigt.
Die Figur 3 zeigt einen Kontakteinsatz mit einem Betätigungselement 5, das zum Einsetzen in ein Gehäuse eingerichtet ist, das der Ausführungsform der Figur 1 ent sprechen kann. Der besseren Übersicht halber sind in der Figur 3 jedoch die Ele mente des Gehäuses 2 nicht dargestellt. Das anhand der Figur 3 wiedergegebene Betätigungselement 5 eignet sich auch zum Einsatz bei den Leiteranschlussklemmen gemäß den Figuren 1 und 2.
Wie man in der Figur 3 erkennt, ist der erste Anlageschenkel 40 in der Aussparung des verlängerten Halteabschnitts 64 der zweiten Klemmfeder 6 eingehängt, sodass er durch den Quersteg 65 gehalten ist.
Man erkennt ferner, dass die Stromschiene 3 im Bereich des Klemmabschnitts 30 eine Kontaktsicke 39 aufweisen kann. Hierdurch kann die elektrische Kontaktierung und Klemmung des elektrischen Leiters an der ersten Klemmstelle weiter verbessert werden.
Ferner ist erkennbar, dass das Betätigungselement 5, das in der Figur 3 ebenfalls in einer geschnittenen Darstellung wiedergegeben ist und in der vollständigen Ausfüh rung spiegelsymmetrisch zu dem in der Figur 3 dargestellten Teil ausgebildet ist, je weils eine Seitenwange 51 aufweist, die sich an den manuellen Griffbereich 50 an schließt. Mit den zwei Seitenwangen 51 übergreift das Betätigungselement 5 Teile des Kontakteinsatzes, insbesondere die erste Klemmfeder 4, die auf diese Weise weitgehend in dem vom Betätigungselement 5 bzw. dessen Seitenwangen 51 um schlossenen Bereich angeordnet sein kann. Das Betätigungselement 5 kann über seine Seitenwangen 51 beispielsweise lose (schwimmend) an anderen Teilen der Leiteranschlussklemme aufgelagert sein, z.B. auf der Stromschiene 3.
Erkennbar ist ferner, dass der Betätiger 52 seitlich zum von den Seitenwangen 51 umschlossenen Bereich von der jeweiligen Seitenwange 51 abragt und somit zur ers ten Klemmfeder 4 vorsteht. Somit ragt der Betätiger 52 zum Leiteraufnahmebereich bzw. zum Klemmeninnenraum hin ab. Die erste Klemmfeder 4 kann im Bereich des ersten Klemmschenkels 42 derart ausgebildet sein, dass sich das Material der ersten Klemmfeder 4 im Bereich der Betätigungskontur 53 auf eine geringere Breite verrin-
gert, sodass der erste Klemmschenkel 42 in seinem endseitigen Bereich, insbeson dere im Bereich der Klemmkante 43 schmaler ist als in anderen Bereichen, wo er die Breite des ersten Federbogens 41 aufweisen kann. Hierdurch wird ein seitlicher Be tätigungsabschnitt 44 des Klemmschenkels 42 geschaffen, an dem die Betätigungs kontur 53 angreifen kann und bei einem Verschwenken des Betätigungselementes 5 den Klemmschenkel 42 auslenken kann. Ein zur ersten Klemmstelle geführter elektri scher Leiter wird dabei zwischen den Betätigern 52 geführt.
Die Figur 4 zeigt eine erste Ausführungsform einer Leiteranschlussklemme 1 , bei der durch Abwandlung des Deckelteils 23 des Gehäuses 2 die Leiteranschlussklemme zu einem Steckverbinder erweitert ist. Die Leiteranschlussklemme 1 kann zunächst mit den bisher anhand der Figuren 1 bis 3 erläuterten Merkmalen realisiert sein, wo bei die Figur 4 beispielhaft an der Ausführungsform der Figur 2 orientiert ist. Im Un terschied zur Figur 2 ist das Deckelteil 23 nun mit einem daran angeformten Steck gehäuseabschnitt 71 ausgebildet. In dem Steckgehäuseabschnitt 71 befindet sich ein elektrischer Steckkontakt, beispielsweise in Form eines Messerkontakts 70. Der Steckkontakt ist mit einem Kontaktelement 7 elektrisch verbunden oder in Baueinheit damit ausgebildet, z.B. als ein Metallteil. Das Kontaktelement 7 ist an der zweiten Klemmstelle angeklemmt, d.h. zwischen dem zweiten Klemmschenkel 62 der zweiten Klemmfeder 6 und dem Kontaktabschnitt 32 der Stromschiene 3. Das Kontaktele ment 7 erstreckt sich durch die Kontaktelementeinführungsöffnung 24 des Gehäuses 2, die in diesem Fall hinsichtlich der Formgebung so angepasst ist, dass das Kontak telement 7 darin formschlüssig und/oder kraftschlüssig gehalten ist. Die auf diese Weise zum Steckverbinder erweiterte Leiteranschlussklemme 1 kann mit dem Steck gehäuseabschnitt 71 und dem Steckkontakt 70 auf einen als Gegenstück ausgebil deten Steckverbinder aufgesteckt werden, um auf diese Weise eine elektrische Steckverbindung herzustellen.
Die Figur 5 zeigt eine weitere Ausführungsform einer Erweiterung der Leiteran schlussklemme 1 zum Steckverbinder durch entsprechende Modifikation des Deckel teils 23. In der Ausführungsform der Figur 5 ist der Steckkontakt als Gabelkontakt 72 ausgebildet. Der Steckkontakt ist mit dem Kontaktelement 7 wiederum verbunden o- der in Baueinheit damit ausgebildet, z.B. als ein Metallteil. Das Kontaktelement 7 ist wiederum an der zweiten Klemmstelle angeklemmt, d.h. zwischen dem zweiten
Klemmschenkel 62 und dem Kontaktabschnitt 32. Der Steckkontakt 72 ist im Steck gehäuseabschnitt 71 angeordnet, der in diesem Fall an die andere Formgebung des Steckkontakts 72 als Gabelkontakt angepasst ist. Auf diese Weise kann die Leiteranschlussklemme 1 noch variabler eingesetzt wer den, wahlweise als Aufsteckklemme zum Aufstecken auf ein Kontaktelement eines elektrischen Geräts, oder als elektrischer Steckverbinder, der ebenfalls entweder auf ein elektrisches Gerät oder auf einen sonstigen Gegensteckverbinder aufgesteckt werden kann.