System mit einem Staubsauger und einer Basisstation, Staubsauger, Basisstation und Verfahren zum Entleeren eines Staubraums eines Staubsaugers
Die Erfindung betrifft zunächst ein System mit einem Staubsauger und einer Ba- sisstation, wobei der Staubsauger eine Ansaugöffnung zum Ansaugen von
Schmutz und/ oder Staub von einem Boden mittels einer Saugluftströmung, ein Gebläse zum Erzeugen der Saugluftströmung, einen Staubraum zur Aufnahme von Schmutz und/ oder Staub und eine Luftaustrittsöffnung aufweist, um zusammen mit dem Schmutz und/ oder Staub eingesaugte Luft wieder abgeben zu können, und die Basisstation derart mit dem Staubsauger verbindbar ist, dass der Staubraum mittels eines Luftstroms in die Basisstation hinein entleert werden kann, wobei der zur Entleerung des Staubraums verwendete Luftstrom von dem Gebläse zum Erzeugen der Saugluftströmung erzeugbar und in den Staubraum einblasbar ist, wobei weiter die Basisstation einen Rückführkanal aufweist, durch den hindurch der aus dem Staubraum austretende Luftstrom in den Staubsauger hinein zurückführbar ist oder in der Basisstation zur Entleerung des Staubraums ein Rückführkanal ausgebildet ist, durch den hindurch der aus dem Staubraum austretende Luftstrom in den Staubsauger hinein zurückführbar ist. Die Erfindung betrifft weiter einen Staubsauger mit einer Ansaugöffnung zum Aufsaugen von einem Boden mittels einer Saugluftströmung, einem Gebläse zum Erzeugen der Saugluftströmung, einem Staubraum mit einem Filter zur Aufnahme von Schmutz und/ oder Staub, wobei der Filter eine Reinseite und eine Staubseite aufweist, und einer Luftaustrittsöffnung, um zusammen mit dem Schmutz und/ oder Staub eingesaugte Luft wieder abgeben zu können.
Im Weiteren betrifft die Erfindung eine Basisstation zur Verbindung mit einem Staubsauger zur Entleerung eines Staubraums in dem Staubsauger, wobei die Basisstation zwei voneinander getrennte Kanäle, einen Rückführkanal und ei- nen Ansaugkanal, aufweist.
Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Entleeren des Staubraums eines Staubsaugers in einen Staubbehälter einer Basisstation, wobei der Staubsauger eine Ansaugöffnung zum Aufsaugen von Schmutz und/ oder Staub von einem Boden mittels einer Saugluftströmung, ein Gebläse, mit dem die Saugluftströmung erzeugt wird, einen Staubraum zur Aufnahme von Schmutz und/ oder Staub und eine Luftaustritts Öffnung aufweist, um zusammen mit dem Schmutz und/ oder Staub eingesaugte Luft wieder abgeben zu können, und die Basisstation derart mit dem Staubsauger verbunden wird, dass der Staubraum mittels eines Luftstroms in die Basisstation entleert wird, wobei der zur Entleerung des Staubraums verwendete Luftstrom von dem Gebläse zum Erzeugen der Saugluftströmung erzeugt und in den Staubraum eingeblasen wird und der aus dem Staubraum austretende Luftstrom durch die Basisstation hindurch in den Staubsauger zurückgeführt wird.
Aus der DE 10 2010 017 213 AI ist ein System bestehend aus einem Staubsauger und einer Basisstation, ein Staubsauger und eine Basisstation für sich sowie ein Verfahren zum Entleeren eines Staubsaugers vermittels einer Basisstation bekannt. Hinsichtlich des Systems wird zur Entleerung des Staubraums des Staub- saugers die auch im üblichen Saugbetrieb genutzte Öffnung genutzt, d. h. durch die Luftaustrittsöffnung wird Luft angesaugt und durch die Ansaugöffnung wird Luft ausgeblasen. Die in der Basisstation erzeugte oder durch die Basisstation hindurchgeführte Druckluft muss zur Entleerung des Staubraums in die Ansaugöffnung eingeblasen werden. Die Basisstation weist auch nur einen Kanal auf, durch den hindurch im Reinigungsbetrieb die Saug- oder Druckluft geführt ist.
Aus der DE 10 2009 041 728 AI ist ein System bestehend aus einem Staubsauger und einer Basisstation bekannt, bei welcher der zur Entleerung des Staubraums verwendete Luftstrom von einem Gebläse der Basisstation erzeugt werden muss. Hierzu weist der Staubsauger eine zusätzliche Einblasöffnung auf, durch
welche im Reinigungsbetrieb Druckluft in das Innere des Staubraums leitbar ist und auch der Staub durch die Druckluft weiter in die Basisstation befördert wird. Die Basisstation weist zusätzlich zu einem Rückführkanal einen Ausblaskanal auf. Die Einblasöffnung des Staubsaugers und der damit verbundene Kanal ist nur passiv durchströmbar von in der Basisstation erzeugter Druckluft. Der zur Entleerung des Staubraumes verwendete Luftstrom wird außerhalb des Staubsaugers erzeugt. Der Staubraum bzw. ein Filterelement wird nur durch Druckluft beaufschlagt. Die Ansaugöffnung und die Luftaustrittsöffnung des Staubsaugers sind im Reinigungsbetrieb nicht genutzt.
Aus der DE-A-195 17 197 ist ein selbstreinigender Staubsauger bekannt, der hinsichtlich eines darin befindlichen Filterelementes im Reinigungsbetrieb mit Spülluft aus einem Verdichter beaufschlagt wird. Hierbei gelöster Staub verbleibt in dem Staubsauger und muss von dort entsorgt werden. Eine einfache Abreinigung eines Keramikfilters durch Strömungsumkehr ist auch aus der
DE 103 21 977 AI bekannt. Hierbei ist saugseitig des Filters in dem Staubsauger ein Staubraum ausgebildet, in welchen im Abreinigungsbetrieb der Staub entleert wird und von dort mechanisch entfernbar ist. Ausgehend von dem zunächst genannten Stand der Technik beschäftigt sich die Erfindung mit der Aufgabenstellung, ein vorteilhaftes System mit einem Staubsauger und einer Basisstation, einen vorteilhaften Staubsauger und eine vorteilhafte Basisstation selbst sowie ein vorteilhaftes Verfahren zum Entleeren eines Staubraums eines Staubsaugers anzugeben.
Diese Aufgabe ist zunächst hinsichtlich des Systems dadurch gelöst, dass der Staubsauger eine in Strömungsrichtung vor dem Gebläse und in Strömungsverbindung mit dem Gebläse stehende, für den Reinigungsbetrieb nutzbare und zusätzlich zu der Ansaugöffnung vorgesehene Saugöffnung aufweist. Durch diese Saugöffnung kann mittels des Gebläses des Staubsaugers selbst Luft von
außen über eine weitere Öffnung angesaugt werden und vorteilhaft zur Reinigung des Staubraums, ggf. zur Abreinigung einer Filters, nutzbar sein.
Diese Aufgabe ist auch dadurch gelöst, dass in der Basisstation zusätzlich zu dem Rückführkanal ein Ansaugkanal ausgebildet ist mit einer von dem Rückführkanal gesonderten und an die Ansaugöffnung anschließbaren Saugöffnung und einer zum Anschluss an die Ausblasöffnung anschließbaren Blasöffnung. Dadurch, dass in der Basisstation sowohl Blasluft wie auch Saugluft führbar ist, kann eine vorteilhafte Verbindung zu dem Staubsauger im Reinigungsbetrieb erreicht werden.
Hinsichtlich des Staubsaugers ist die Aufgabe zunächst dadurch gelöst, dass zusätzlich zu der Ansaugöffnung oder Luftaustrittsöffnung zwei für einen Reinigungsbetrieb, in welchem in dem Staubsauger gesammelter Staub angesaugt wird, offenbare Luftansaugöffnungen ausgebildet sind, von denen eine in dem Reinigungsbetrieb auf die Saugseite des Gebläses geschaltet ist, zur Ansaugung von Luft durch diese Luftansaugöffnung mittels des Gebläses. Mittels des Gebläses des Staubsaugers selbst kann durch diese weitere Öffnung, die offenbare Luftansaugöffnung, zusätzlich zu der Ansaugöffnung und der Luftaustritts- Öffnung, im Reinigungsbetrieb durch das Gebläse des Staubsaugers selbst Luft angesaugt werden und auch durch die weitere vorgesehene Ansaugöffnung Luft in den Staubsauger hineingesaugt werden.
Hinsichtlich der Basisstation ist zur Lösung der Aufgabe darauf abgestellt, dass beide Kanäle mit einer jeweiligen Ansaug- und Endöffnung in eine Außenfläche der Basisstation münden, zum Anschluss an den Staubsauger. Hiermit ist die Basisstation hinsichtlich der darin geführten Kanäle jeweils zum Anschluss an korrespondierende Öffnungen des Staubsaugers ausgebildet. Die Kanäle können im Anschlusszustand geschlossen durchströmt werden, ohne freie Abgabe von Luft in die oder Ansaugung frei aus der Basisstation.
Hinsichtlich des Verfahrens ist wesentlich, dass ein Filter in dem Staubraum im Reinigungsbetrieb auf der Reinseite mit Druckluft und auf der Staubseite mit Saugluft beaufschlagt wird, wobei die Druckluft und die Saugluft von demsel- ben Gebläse erzeugt werden und jeweils vermittels der Basisstation über unterschiedliche, die Basisstation durchsetzende Leitungen bzw. Kanäle auf das Filterelement einwirken. Somit wird eine Doppelbeaufschlagung des Filterelementes durchgeführt, mit Druckluft sowie mit Saugluft. Die Basisstation ist geeignet auszubilden, diese Luftströme als Saugluft und als Blasluft bzw. Druck- luft in den Staubsauger einzuleiten, wobei auch hier die Luftströmungen allein durch ein Gebläse des Staubsaugers erzeugt werden können.
Durch die Verwendung des im Staubsauger bereits zur Schmutz- und/ oder Staubaufnahme vorgesehenen Gebläses auch zur Erzeugung des Luftstroms, mit dem der Staubraum in die Basisstation hinein entleert wird, ist eine Basisstation ohne eigenes oder zusätzlich anzubringendes Gebläse ermöglicht. Des Weiteren ist durch die Rückführung des aus dem Staubraum austretenden Luftstroms zurück in den Staubsauger die Möglichkeit geschaffen, ein Entleeren des Staubraums und gleichzeitig den Staub- und/ oder Schmutztransport in die Basisstation effizient auszuführen, wobei es zusätzlich ermöglicht ist, den Austritt von Gerüchen aus dem Staubsauger bzw. der Basisstation zu vermeiden. Darüber hinaus ergibt sich erfindungsgemäß die Möglichkeit, eine Beaufschlagung der Umgebung mit einem störenden Luftstrom bzw. durch den Luftstrom übertragene Strömungsgeräusche zu vermeiden.
Der mittels des Gebläses im Staubsauger erzeugte Luftstrom wird zur Entleerung des Staubraums eingesetzt, wobei der Luftstrom mit den Ablagerungen aus dem Staubraum vorzugsweise aus der Saugöffnung des Staubsaugers austritt. Der austretende Luftstrom kann dann in den Staubbehälter der Basisstation geleitet werden, so dass der Schmutz und/ oder Staub aus dem Staubsauger in
die Basisstation transportiert wird. Aus dem Staubbehälter der Basisstation wird der dort gereinigte Luftstrom zurück in den Staubsauger geleitet und kann dem Gebläse wieder zur Verfügung stehen. Damit kann ein geschlossener Luftstromkreislauf erzielt werden, wobei die zur Entleerung des Staubraums ein- gesetzte Luft kontinuierlich durch den in der Basisstation vorhandenen Filter gereinigt werden kann.
Die Erfindung ist vorteilhaft einsetzbar für Staubsauger mit Dauerfiltern, die nach einem gewissen Zeitraum und/ oder einem vorgebbaren Füllstand des Staub- raums entleert werden müssen. Hierbei kann es sich insbesondere um Handoder Bodenstaubsauger, aber auch um Saugroboter handeln, die zur Entleerung des Staubraums mit einer Basisstation zusammenwirken. Bei einer Basisstation muss es sich nicht zwingend um eine ortsfeste Station handeln, die Basisstation kann sowohl stationär und ortsfest wie auch als portable Station ausgeführt sein.
In dem Staubsauger ist ein Gebläse enthalten, wobei mittels des Gebläses ein Saugbetrieb ermöglichbar ist. Mittels des Gebläses wird ein Unterdruck erzeugt, so dass Luft in den Staubsauger hineinsaugbar ist, wodurch sich Schmutz und/ oder Staubpartikel aufnehmen lassen, die dann mittels des Filters im
Staubraum aus dem eingesaugten Luftstrom herausgefiltert werden. Vorzugsweise ist der Filter im Staubraum angeordnet, alternativ kann der Filter aber zum Beispiel auch unmittelbar vor dem Gebläse angeordnet sein.
Zum Entleeren des Staubraums des Staubsaugers wird der Staubsauger mit der Basisstation gekoppelt, wobei eine Kopplung beispielsweise bei einem Handstaubsauger mittels eines Einlegens des Handstaubsaugers in die Basisstation erfolgen kann. Handelt es sich hingegen bei dem Staubsauger zum Beispiel um einen Saugroboter, so kann die Kopplung mittels eines Einfahrens des Saugroboters in die Basisstation bzw. ein Fahren an die Basisstation erfolgen.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ergibt sich dann, wenn der Staubsauger derart mit der Basisstation verbindbar ist, dass der Luftstrom in das Innere des Filters einleitbar ist. Das Einleiten des Luftstroms in das Innere des Filters ermöglicht hierbei nicht nur den Staubraum zu entleeren, sondern gleichzeitig auch den Filter zu reinigen. Wird der durch das Gebläse erzeugte Luftstrom derart in den Staubsauger zurückgeführt, dass der Luftstrom in das Innere des Filters gelangt, so wird in Bezug auf den Filter ein Ausblasen beziehungsweise Abreinigen des Filters ermöglicht. Ausblasen bedeutet hierbei, dass der Luftstrom von dem Inneren des Filters durch den Filter hindurch in den Staubraum gelangt. Der Filter wird ausgeblasen und gereinigt, was einerseits ein effektives Entleeren ermöglicht und gleichzeitig ein Verschmutzen des Filters verhindert.
In einer weiteren Ausführungsform kann im Inneren des Filters zusätzlich eine rotierende Düse, insbesondere eine Schlitzdüse angeordnet sein, so dass eine verstärkte und gerichtete Luftströmung in Richtung des Filters und zur Abrei- nigung des Filters einsetzbar ist. Die Rotationsbewegung der im Inneren des Filters angeordneten Düse wird dabei durch den Luftstrom erzielt. Dabei kann der durch das Gebläse erzeugte Luftstrom zuerst in die Basisstation eingeleitet und anschließend derart in den Staubsauger zurückgeführt werden, dass der Luftstrom gebläseseitig in den Filter eingeführt wird. Alternativ kann der Luftstrom auf der dem Gebläse entgegengesetzten Seite in den Filter eingeführt werden. Vorzugsweise kann der Filter ein sich axial erstreckender zylindrischer oder konischer Filter sein. Die mittels des Luftstroms beaufschlagte Düse im Inneren des Filters weist bevorzugt eine axiale Erstreckung auf, die es ermög- licht, den Filter innenumfänglich und über die gesamte Erstreckung hinweg mit einer Luftströmung zu beaufschlagen.
Vorzugsweise ist vorgesehen, dass der Luftstrom über mit Hilfe des Luftstroms steuerbare Ventile in den Staubsauger rückführbar ist. In vorteilhafter Weise wird mittels des Gebläses ein Luftstrom erzeugt, der nach dem Verbinden des Staub-
saugers mit der Basisstation in die Basisstation hineinströmt. Der Luftstrom kann nun in den Staubsauger zurückgeführt werden, wobei im Staubsauger Ventile angeordnet sind, die sich durch den Luftstrom öffnen lassen. Hierdurch reduziert sich die erforderliche Anzahl an elektronischen Bauteilen in der Basisstation. Der Luftstrom kann selbstständig ein Öffnen der Ventile ermöglichen bzw. unterstützen. Darüber hinaus ist in der Basisstation kein Gebläse erforderlich, so dass die Basisstation als passive Basisstation bezeichnet werden kann.
Der in den Staubsauger zurückgeführte Luftstrom kann zur Entleerung des Staubraums genutzt werden, wobei der Luftstrom zum Beispiel durch die Ansaugöffnung des Staubsaugers hinausströmt und den Staubsauger in die Basisstation hinein entleert. Durch den in der Basisstation enthaltenen Filter, wie eine Filtertüte, strömt der Luftstrom zurück in den Staubsauger, wobei wiederum lediglich ein Ventil notwendig ist, das mittels eines Luftstroms steuerbar ist. Ein derartiger Aufbau reduziert die Anzahl der erforderlichen elektrischen bzw. elektronischen Bauteile in der Basisstation wie auch im Staubsauger. Die in den Staubsauger rückgeführte Luft kann dann wiederum dem Gebläse zugeführt werden, so dass ein geschlossener Luftkreislauf ermöglicht ist. Ein weiterer Vorteil ergibt sich dann, wenn das Abreinigen des Filters und das Entleeren des Staubraums in einem Saugbetrieb des Gebläses möglich sind. Ein Staubsauger und insbesondere ein mit einem Dauerfilter versehener Staubsauger kann im Saugbetrieb betrieben werden. Saugbetrieb bedeutet hierbei, dass Luft in den Staubsauger hineingezogen wird, wobei die eingesaugte Luft, bevor sie das Gebläse durchsetzt, über einen Filter gereinigt wird. In mit Dauerfiltern versehenen Staubsaugern ist es bekannt, dass durch ein Umschalten des Gebläses von einem Saugbetrieb in einen Blasbetrieb der Dauerfilter gereinigt wird. Durch die erfindungsgemäße, geeignete Luftführung in der Basisstation ist es nunmehr möglich, den Staubsauger - im Hinblick auf den Betriebsmodus des Gebläses - ausschließlich im Saugbetrieb zu betreiben. Das Reinigen des Filters
erfolgt hierbei dadurch, dass der mittels des Gebläses erzeugte Luftstrom in die Basisstation eingeleitet und in das Innere des Filters rückgeführt wird, so dass in Bezug auf den Dauerfilter ein Blasbetrieb im Staubsauger realisierbar ist. Durch eine Umschaltung der Luftführung im Staubsauger mit Hilfe der Kombination von Staubsauger und Basisstation wird somit eine Funktionserweiterung erreicht, ohne dass eine zusätzliche Anpassung elektrischer oder elektronischer Komponenten erforderlich ist.
In einer Ausführungsform der Erfindung ist der Luftstrom durch den Filter in den Staubraum einleitbar und der durch den Filter hindurch geleitete Luftstrom dient gleichzeitig zur Abreinigung des Staubraums. Wird der durch das Gebläse erzeugte Luftstrom durch den Filter hindurch geleitet, so kann unmittelbar eine Abreinigung des Filters erfolgen. Ist nun der Filter derart im Staubraum angeordnet, dass der aus dem Filter austretende Luftstrom unmittelbar in den Staubraum gelangt, so kann der Luftstrom gleichzeitig den Filter abreinigen und den Staubraum entleeren. Ist beispielsweise der Filter als zylindrischer Filter ausgebildet und umschließt der Staubraum den zylindrischen Filter umfänglich, so kann die aus dem Filter austretende Luft gezielt in den Staubraum eingeleitet werden. Als Filter können beispielsweise Faltenfilter zum Einsatz kommen. In vorteilhafter Weise kann das Abreinigen durch eine im Inneren des Filters angeordnete Schlitzdüse unterstützt werden, wodurch eine effektive Luftstrombeaufschlagung des Filters erfolgt und gleichzeitig auch eine effektive Beaufschlagung des Staubraums erfolgen kann, wodurch ein sicheres Entleeren des Staubraums gewährleistet werden kann.
Ist der Luftstrom in eine im Inneren des Filters angeordnete Reinigungsdüse, bevorzugt eine Schlitzdüse und noch bevorzugter eine rotierende Schlitzdüse einleitbar, so ergibt sich eine weitere Ausführungsform der Erfindung. Zur Abreinigung eines Dauerfilters kann der Dauerfilter mit einem dem Saugbetrieb entgegen gerichteten Luftstrom beaufschlagt werden. Dabei wird Luft von dem
Inneren des Dauerfilters in Richtung durch den Filter hindurch geleitet. Zur Unterstützung der Abreinigung des Dauerfilters kann in vorteilhafter Weise eine Reinigungsdüse eingesetzt werden, die den durch den Filter hindurchgeleiteten Luftstrom gerichtet auf unterschiedliche Bereiche des Filters leitet. Eine zielgerichtete Einleitung eines Reinigungsluftstroms kann hierbei die Abreinigung des Dauerfilters verbessern und somit dessen Lebensdauer verlängern. In einer bevorzugten Ausführungsform kann zur Abreinigung eine Schlitzdüse eingesetzt werden und in einer noch bevorzugteren Ausführungsform kann eine rotierende Schlitzdüse im Inneren des Dauerfilters angeordnet sein, so dass ein derartiger Luftstrom auf den Dauerfilter gerichtet werden kann, der ein verbessertes Abreinigen des Dauerfilters ermöglicht. Dabei ist die Form des Dauerfilters nicht beschränkt, sondern es können beispielsweise zylindrische wie auch kegelförmige Dauerfilter zum Einsatz kommen, die dann wiederum mit einer zylindrischen oder konischen Schlitzdüse zusammenwirken.
In einer weiteren Ausführungsform ist der Staub und/ oder Schmutz in der Basisstation in einem Staubbehälter, insbesondere einer Filtertüte auffangbar. Der Staubsauger wird an die Basisstation angedockt oder beispielsweise in die Basisstation eingelegt. Zur Entleerung des Staubsaugers wird das Gebläse des Staubsaugers verwendet. Im Inneren der Basisstation ist ein Filter, zum Beispiel eine Filtertüte, angeordnet, in die hinein der Staubsauger den Schmutz und/ oder Staub entleert. Die Basisstation kommt somit in Bezug auf die Entleerung des Staubsaugers ohne elektrische oder elektronische Zusatzkomponenten aus. Lediglich in dem Fall, in dem mittels der Basisstation zum Beispiel ein Aufladen der wiederaufladbaren Batterien im Staubsauger vorgenommen werden soll, sind zusätzliche elektrische und/ oder elektronische Bauteile in der Basisstation notwendig. In Bezug auf die Entleerung des Staubsaugers bildet die Basisstation eine passive Basisstation, die ohne elektronische und/ oder elektrische Bauteile auskommt, insbesondere ohne zusätzliches Gebläse für die Er- zeugung des zur Entleerung des Staubsaugers erforderlichen Luftstroms.
Ist der Luftstrom zumindest mittels eines Ventils im Staubsauger umleitbar, so ergibt sich eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung. Ist die Basisstation als passive Basisstation in Bezug auf die Entleerung des Staubsau- gers ausgestaltet, so kann der Staubsauger ein Ventil aufweisen, wobei mittels des Ventils der durch das Sauggebläse erzeugte Luftstrom umleitbar ist. Ist beispielsweise der Staubraum und/ oder der Dauerfilter in unmittelbarer Nähe zum Gebläse angeordnet und zum Beispiel über einen Luftleitkanal mit dem Gebläse verbunden, so kann mittels eines Ventils der Luftleitkanal geschlossen werden, so dass ein Saugbetrieb des Staubsaugers unterbrechbar ist. Sind die Luftzuführöffnungen im Staubsauger als über den Luftstrom steuerbare Ventile ausgebildet, so kann mittels eines Ventils im Luftleitkanal zwischen Staubraum bzw. Filter und Gebläse der Luftstrom derart umgeleitet werden, dass in Kombination mit der Basisstation eine Abreinigung und/ oder Entleerung des Staub- saugers erfolgen kann. Wird mittels des Ventils der Luftleitkanal verschlossen, so wird eine Hauptströmungsrichtung der Luft im inneren Staubsauger unterbrochen, so dass von einem Hauptventil gesprochen werden kann. Die Luftzuführöffnungen im Staubsauger zur Rückführung der Luft in den Staubsauger bilden dann Ventile.
Sind mittels eines Einlegens des Staubsaugers in die Basisstation Luftstromzu- führkanäle freigebbar, so dass ein geschlossener Luftstromkreislauf durch den Staubsauger und die Basisstation hindurch ermöglichbar ist, so ergibt sich eine weitere Ausführungsform der Erfindung. Einerseits können die Luftzuführka- näle zwischen Staubsauger und Basisstation als durch den Luftstrom steuerbare Ventile und/ oder Öffnungen ausgebildet sein, andererseits können die Luftzuführöffnungen oder Austritts Öffnungen auch als mechanisch wirkende Klappen und/ oder Ventile ausgeführt sein. Bevorzugt wird durch das Einlegen bzw. im Falle eines Saugroboters eines Anfahrens des Saugroboters an die Basisstation eine Verbindung zwischen dem Staubsauger und der Basisstation hergestellt.
Eine Verbindung zwischen dem Staubsauger und der Basisstation ist in Bezug auf das Entleeren des Staubraums und zur Bildung eines geschlossenen Luftstromkreislaufes grundsätzlich dann gegeben, wenn eine Austrittsöffnung des Luftstroms mit einer Lufteintrittsöffnung der Basisstation zusammenwirkt und wenn zumindest eine Öffnung im Staubsauger vorhanden ist, mittels der der Luftstrom von der Basisstation in den Staubsauger rückführbar ist. Durch das Verbinden des Staubsaugers mit der Basisstation wird eine dichtende Verbindung zwischen Staubsauger und Basisstation hergestellt. Hierbei können Basisstation und/ oder Staubsauger entsprechende Dichtmittel aufweisen.
In verfahrenstechnischer Hinsicht wird die Aufgabe der Erfindung dahingehend gelöst, dass ein Verfahren zum Entleeren des Staubraums eines Staubsaugers in einen Staubbehälter einer Basisstation bereitgestellt wird, wobei der Staubsauger eine Ansaugöffnung zum Aufsaugen von Schmutz und/ oder Staub von einem Boden mittels einer Saugluftströmung, ein Gebläse, mit dem die
Saugluftströmung erzeugt wird, einen Staubraum zur Aufnahme von Schmutz und/ oder Staub und eine Luftaustritts Öffnung aufweist, um zusammen mit dem Schmutz und/ oder Staub eingesaugte Luft wieder abgeben zu können, und die Basisstation derart mit dem Staubsauger verbunden ist, dass der Staubraum mittels eines Luftstroms in die Basisstation hinein entleert wird, wobei der zur Entleerung des Staubraums verwendete Luftstrom von dem Gebläse zum Erzeugen der Saugluftströmung erzeugt und in den Staubraum eingeblasen wird, dadurch gekennzeichnet, dass der aus dem Staubraum austretende Luftstrom durch die Basisstation hindurch in den Staubsauger hinein zurückgeführt wird.
Bevorzugte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Verfahrens ergeben sich in Analogie zu den weiter oben beschriebenen bevorzugte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Systems.
Nachfolgend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen anhand bevorzugter Ausführungsformen näher erläutert. Es zeigen: schematisch einen Schnitt durch einen Handstaubsauger im Saugbetrieb sowie einen Schnitt durch einen Teil einer zugehörigen Basisstation gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung; eine Darstellung des Staubsaugers gemäß Fig. 1, ergänzt um eine Darstellung der Luftansaugöffnung, der Luftaustrittsöffnung und der Öffnungen mit Ventilen; eine Darstellung gemäß der Fig. 1 mit einer prinzipiellen Darstellung des Reinigungsbetriebs gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung; eine Darstellung des Staubsaugers gemäß Fig. 2, ergänzt um eine Darstellung der Luftansaugöffnung, der Luftaustrittsöffnung und der Öffnungen mit Ventilen; schematisch einen Schnitt durch einen Handstaubsauger gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung; schematisch den Handstaubsauger aus Fig. 3 zusammen mit einer Basisstation mit einem prinzipiell dargestellten geschlossenen Luftstromkreislauf im Reinigungsbetrieb; und
Fig. 4a eine Darstellung der Basisstation in Alleinstellung.
In Fig. 1 ist schematisch ein Schnitt durch einen Staubsauger 1 in Form eines Handstaubsaugers wiedergegeben. Der Handstaubsauger weist einen Staubraum 3, vorzugsweise einen Filter 4, weiter vorzugsweise eine Reinigungsdüse 5, die geeigneter Weise in dem Filter 4 angeordnet sein kann, einen Luftleit- kanal 6, ein Gebläse 7 sowie ein Gehäuse 8 auf. Im Gehäuse sind eine Ansaugöffnung 9 und eine Luftaustrittsöffnung 10 vorgesehen. Dargestellt sind lediglich die Komponenten des Handstaubsaugers, die zur Erläuterung des Saugbetriebs notwendig sind. Mit den dargestellten Pfeilen P wird der Luftstrom L durch den Handstaubsauger 2 hindurch im Saugbetrieb wiedergegeben.
Im Saugbetrieb erzeugt das Gebläse 7 einen Luftstrom L in Richtung der Pfeile P. Dabei wird die mit Schmutz und/ oder Staub durchsetzte Luft durch die Ansaugöffnung 9 eingesaugt. Der Luftstrom L wird durch den Staubraum 3, vorzugsweise durch den Filter 4, der weiter bevorzugt ein Dauerfilter ist, hin- durchgeleitet und von Schmutz und/ oder Staub gereinigt. Der Luftstrom L gelangt weiter durch den Luftleitkanal 6 und entlang des Gebläses 7 zur Luftaustrittsöffnung 10. In diesem Saugbetrieb lagert sich der, ggf. durch den Filter 4 abgeschiedene, Schmutz und/ oder Staub 11 im Staubraum 3 und/ oder an einer dem Staubraum 3 zugewandten Außenfläche des Filters 4 ab.
Als Dauerfilter ist ein Filter 4 bezeichnet, der über eine lange Periode nicht gewechselt werden muss, sondern durch den hier beschriebenen Reinigungsbetrieb wieder regeneriert wird. Es können sich Zyklen von 10 bis 100, ggf. auch bis 1.000 oder mehr ergeben, in welchen der Filter 4 gereinigt wird, ohne dass ein Ersetzen des Filters 4 erforderlich ist.
Ebenfalls dargestellt ist in der Fig. 1 ein Teil einer Basisstation 12 und zwar der Teil, der zur Aufnahme des Staubbehälters 13 dient. Vorliegend ist der Staubbehälter 13 als Filtertüte ausgebildet. Die Funktion des Systems aus Staubsauger 1
und Basisstation 12 und die Luftstromführung durch das System hindurch werden im Folgenden näher erläutert.
Die Fig. la zeigt die Konstellation der Fig. 1, wobei hier jedoch zur größeren Deutlichkeit auch noch die weiteren Öffnungen des Staubsaugers mit eingezeichnet sind. Insbesondere die - bevorzugt - mit Ventilen versehenen Öffnungen zum Anschluss an entsprechende Ausblasöffnungen der Basisstation, wie im Weiteren auch erläutert. Es wurde auch die Rückschlagklappe 18, die vorhanden sein kann, ergänzend dargestellt.
In Fig. 2 ist der prinzipielle Verlauf der Luftströmung L1 mit den Pfeilen P1 im Reinigungsbetrieb wiedergegeben. Der Aufbau des Staubsaugers 1 entspricht dem Aufbau des Handstaubsaugers 2 gemäß der Fig. 1, wobei darauf hingewiesen wird, dass lediglich prinzipiell der Verlauf der Luftströmung L1 ver- deutlicht wird, ohne sämtliche notwendigen Bestandteile zum Beispiel zur
Rückführung des Luftstroms durch den Staubsauger 1 sowie die Basisstation 12 wiederzugeben. Im Reinigungsbetrieb wird Staub und/ oder Schmutz 11 aus dem Staubraum 3 entleert bzw. entfernt. Das Gebläse 7 erzeugt einen Luftstrom L1 in Richtung der Pfeile P1, so dass der Luftstrom L1 durch die Luftaus- trittsöffnung 10 herausströmt. Die aus dem Staubsauger 2 austretende Luft wird zurückgeführt, wobei die zurückgeführte Luft in das gebläseseitige Ende 14 des Filters ins Innere des Filters 15 zurückgeführt wird.
Der zurückgeführte Luftstrom L1 kann mit der Reinigungsdüse 5 zusammen- wirken und versetzt in diesem Fall die Reinigungsdüse 5 bevorzugt in eine Bewegung, weiter bevorzugt in eine Rotationsbewegung, so dass die Reinigungsdüse 5 den Luftstrom in Richtung des bevorzugt als Dauerfilter ausgebildeten Filters 4 weiterleitet. Es können eine oder mehrere Öffnungen, wie Schlitze, in der Reinigungsdüse 5 vorhanden sein. Durch den Filter 4 hindurch gelangt der Luftstrom L1 in den Staubraum 3, wodurch der Filter 4 eine Abreinigung erfährt.
Der Luftstrom L1 dient somit einerseits zur Abreinigung des Filters 4 und kann gleichzeitig zur Entleerung des Staubraums 3 dienen. Nach dem Austreten des Luftstroms L1 aus dem Filter 4 nimmt der Luftstrom L1 den Schmutz und/ oder Staub 11 auf und entleert somit den Staubraum 3. Die verunreinigte Luft wird in den Staubbehälter 13 der Basisstation 12 geleitet, in der der Luftstrom L1 wieder gereinigt wird. Der Luftstrom L1 wird anschließend dem Staubsauger 2 wieder zugeführt und kann zu einer erneuten Abreinigung bzw. Entleerung zur Verfügung stehen. Figur 2a zeigt eine Darstellung entsprechend Fig. 2, wobei jedoch hinsichtlich der Darstellung des Staubsaugers dieser noch mit weiteren Öffnungen versehen ist, nämlich den Öffnungen welche den Ausblasöffnungen der Basisstation zugeordnet sind und staubsaugerseitig mit Ventilen versehen sind. Es wurde auch die Rückschlagklappe 18, die vorhanden sein kann, ergänzend dargestellt.
In Fig. 3 ist eine alternative Ausführungsform zur Rückführung des Luftstroms L1 wiedergegeben. Neben den bereits erläuterten Bestandteilen des Handstaubsaugers 2 weist der Handstaubsauger Ventile 16, 17 sowie eine Rückschlagklappe 18 auf. Die Ventile 16, 17, die Lufteintrittsöffnungen in dem Staubsauger 2 bilden, sind über Luftzuleitkanäle 19 und 20 einerseits mit dem Luftleitkanal 6 und andererseits mit einem Innenraum des Filters 4, weiter bevorzugt mit der sich in diesem Innenraum befindenden Reinigungsdüse 5, verbunden. Die Rückschlagklappe 18 dient als Ventil und ist im dargestellten Normalbetrieb, also im Saugbetrieb, nicht ausgelöst. Die ausgelöste Stellung ist gestrichelt angedeutet. Wie zu erkennen, wird die Luft zur Abreinigung des Filters 4 nicht am gebläseseitigen Ende 14 zugeführt, sondern alternativ an dem dem Gebläse 7 entgegengesetzten Ende im Bereich des Staubraums 3. Die Zuführung durchsetzt den Staubraum 3 und führt unmittelbar in das Innere des Filters 4.
In der Fig. 4 ist die Basisstation 12 mit einem mit der Basisstation 12 verbundenen Staubsauger 2 wiedergegeben. Dargestellt ist der Reinigungsbetrieb, was durch die Pfeile P1 und dem durch die Pfeile P1 angedeuteten Luftstromkreislauf zu erkennen ist. Gezeigt ist dabei ist ein geschlossener Luftstromkreislauf des Luft- stroms L1 durch den Staubsauger 2 und die Basisstation 12 hindurch. Das Gebläse 7 erzeugt einen Saugluftstrom, wie auch im Saugbetrieb, wobei die Rückschlagklappe 18 geschlossen ist, so dass Luft durch das Ventil 16 angesaugt wird.
Eine Bewegung der Rückschlagklappe 18 in die geschlossene Stellung kann durch einen Unter druck in einer von dem Ventil 16 zu dem Luftleitkanal 6 führenden Kanal teil 22 und/ oder einen Überdruck in dem von dem Ventil 17 in den Filter 4 führenden Kanalteil 23 auslösbar sein. Es kann auch eine Auslösung zufolge der Zusammenschaltung des Staubsaugers 1 mit der Basisstation 12 erfolgen, etwa durch Beaufschlagung eines an dem Staubsauger ausgebildeten Tasters durch die Basisstation 12 im zusammengeschalteten Zustand gemäß Fig. 4.
Der Luftstrom L1 wird ausgehend vom Gebläse 7 durch die Luftaustritts Öffnung 10 in die Basisstation geleitet und tritt durch das Ventil 17 wieder in den Staubsauger 2 ein. Mittels des Luftstroms L1 wird die Reinigungsdüse 5 ange- trieben und die Luft in Richtung des Filters 4 weitergeleitet. Nach dem Abreinigen des Filters 4 strömt der Luftstrom L1 durch den Staubraum 3 und entleert den Staubraum 3 von Schmutz und Staub 11. Die dermaßen verunreinigte Luft wird in den Staubbehälter 13 der Basisstation 12 geleitet und gereinigt. Nach dem Reinigen wird der Luftstrom L1 durch den Rückführkanal 21 in der Basisstation 12 weiter transportiert und durch das Ventil 16 dem Staubsauger 2 wieder zugeführt. Die Basisstation 12 besteht aus passiven Komponenten und kommt ohne elektronische oder elektrische Bauteile aus. Durch die mit Hilfe der Ventilschaltung erreichte Verbindung aller Luftwege entsteht ein geschlossener Luftkreislauf. Durch die rotierende Düse 5 im Filterinneren 15 wird die Strö-
mungsgeschwindigkeit gesteigert und der Dauerfilter 4 kann effektiv gereinigt werden.
Insbesondere der Fig. 4a, welche die Basisstation im nicht mit dem Staubsau- ger 1 zusammengeschalteten Zustand zeigt, ist entnehmbar, dass die Basisstation eine Außenfläche, insbesondere eine im zusammengeschalteten Zustand dem Staubsauger 1 zugewandte Außenfläche A aufweist. In dieser Außenfläche A sind jeweilige Anfangs- und Endöffnungen 24, 25 des Ansaugkanals 28 und 26, 27 des Rückführkanals 21 vorhanden. Hierbei sind diese Öffnungen angepasst an die im zusammengeschalteten Zustand zugeordneten und unmittelbar anliegenden entsprechenden Öffnungen des Staubsaugers 1. So ist die Anfangsöffnung 26 des Rückführkanals 21 in ihrer Größe angepasst an die Luftaustrittsöffnung 10 des Staubsaugers 1 und die Anfangsöffnung 24 des Ansaugkanals 28 an die Ansaugöffnung 9 des Staubsaugers 1.
Die Endöffnungen 25, 27 sind an die entsprechenden, auch jeweils in einer Außenfläche des Staubsaugers 1 ausgebildeten Öffnungen der Kanalteile 22, 23 angepasst. Entsprechend den Ventilen 16, 17 in dem Staubsauger 1, können auch in den
Öffnungen 25, 27 und ggf. auch den Öffnungen 26 und 24, hinsichtlich der Ventile 16, 17 auch alternativ oder ergänzend, derartige Ventile ausgebildet sein.
Bezugszeichenliste
Staubsauger 1
Staubraum 3 Filter, Dauerfilter 4
Reinigungsdüse 5
Luftleitkanal 6
Gebläse 7
Gehäuse 8 Ansaugöffnung 9
Luftaustrittsöffnung 10
Schmutz und/ oder Staub 11
Basisstation 12
Staubbehälter 13 gebläseseitiges Ende 14
Innere des Filters 15
Ventile 16, 17
Rückschlagklappe 18
Luftzuleitkanäle 19, 20 Rückführkanal 21
Kanalteil 22, 23
Anfangsöffnung 24
Endöffnung 25
Anfangsöffnung 26 Endöffnung 27
Ansaugkanal 28
Pfeile P Luftstrom L