EP1812944A1 - Elektrisches installationsschaltgerät - Google Patents

Elektrisches installationsschaltgerät

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Publication number
EP1812944A1
EP1812944A1 EP05807767A EP05807767A EP1812944A1 EP 1812944 A1 EP1812944 A1 EP 1812944A1 EP 05807767 A EP05807767 A EP 05807767A EP 05807767 A EP05807767 A EP 05807767A EP 1812944 A1 EP1812944 A1 EP 1812944A1
Authority
EP
European Patent Office
Prior art keywords
lever
switching device
latch lever
installation switching
switch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
EP05807767A
Other languages
English (en)
French (fr)
Inventor
Ralf Weber
Jürgen Christmann
Klaus-Peter Eppe
Peter Pfirrmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ABB AG Germany
Original Assignee
ABB Patent GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by ABB Patent GmbH filed Critical ABB Patent GmbH
Publication of EP1812944A1 publication Critical patent/EP1812944A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10Operating or release mechanisms
    • H01H71/50Manual reset mechanisms which may be also used for manual release
    • H01H71/52Manual reset mechanisms which may be also used for manual release actuated by lever
    • H01H71/526Manual reset mechanisms which may be also used for manual release actuated by lever the lever forming a toggle linkage with a second lever, the free end of which is directly and releasably engageable with a contact structure

Definitions

  • the invention relates to an electrical service switching device according to the preamble of claim 1.
  • the invention is particularly concerned with the switching mechanism for such an electrical service switching device.
  • the object of the invention is to further improve an electrical service switching device of the type mentioned input.
  • the latch lever rotatably mounted in the housing forms the latching point with the release lever, wherein the release lever is rotatably mounted in the axis of the shift knob.
  • a leg of a U-shaped bracket receiving projection is integrally formed diametrically opposite the handle, the other leg is slidably guided in a slot in the elongated from the latch lever formed and connected to a connecting link, de ⁇ ren other end with the rotatably mounted Contact lever is connected.
  • the particular advantage of the present invention is that due to the configuration, the number of parts forming the rear derailleur is small, especially with respect to the rear derailleur according to the above-mentioned patent application less Parts, and also can be manufactured by simple mountability directly into the circuit breaker switch housing.
  • the handle area is potential-free.
  • a further advantageous embodiment of the invention is that the Klinken ⁇ lever runs approximately parallel to the connecting plate next to this, wherein only in Ein ⁇ switching state, the connecting link with the latch lever in the direction of Frontsei ⁇ te open obtuse angle forms and the connecting strap during a Ausschalt ⁇ switching action shifts approximately parallel to the latch lever and approximately parallel to the front in the direction of Verklinkungsstelle.
  • a further advantageous arrangement may consist in that the latch lever is rotatably mounted in the housing at its end remote from the Verklinkungsstelle.
  • the latch lever is mounted only in a GeHousesch ⁇ shell, which is so far a simple design.
  • the tab has an opening through which an extension on the latch lever engages.
  • Fig. 3 shows the circuit breaker according to Figures 1 and 2 in so-called
  • the longer leg of the U-shaped bracket 23 can move within the elongated hole 26 in the direction of the latching point, so that the switching handle 18 or the switch knob 19 reaches the switch-off position, wherein it rotates in the direction of arrow G in the counterclockwise direction, and In this case, the tab 25 is released, so that a spring force is exerted on the contact lever 35 and the contact lever 35 can be pivoted clockwise U about its axis 34.

Landscapes

  • Breakers (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein elektrisches Installationsschaltgerät, insbesondere Leitungs­schutzschalter oder Fehlerstromschutzschalter oder Motorschutzschalter, mit einem Schaltschloss mit einer Verklinkungsstelle, die manuell mit einem Schaltknebel oder mit einem elektromagnetischen oder thermischen Auslöser entklinkbar ist, mit einem vom elektromagnetischen und thermischen Auslöser betätigbaren Auslösehebel, der auf die Verklinkungsstelle einwirkt, mit einem Klinkenhebel, der ein Element der Verklinkungs­stelle bildet, und mit einem schwenkbaren Kontakthebel, der vom elektrischen Auslöser bei einem Kurzschluss aufgeschlagen und bei Kurzschluss- und Überstrom vom Schalt­schloss bleibend in Ausschaltstellung verbracht wird. Der im Gehäuse drehbar gelager­te Klinkenhebel bildet mit dem Auslösehebel die Verklinkungsstelle. Der Auslösehebel ist in der Drehachse des Schaltknebels drehbar gelagert. Am Schaltknebel ist diametral gegenüber dem Schaltgriff ein einen ersten Schenkel eines U-Bügels aufnehmender Vorsprung angeformt, dessen anderer, zweiter Schenkel in einem Langloch in dem langgestreckt ausgebildeten Klinkenhebel verschiebbar geführt und gelenkig an einer Verbindungslasche angeschlossen ist, deren anderes Ende mit dem drehbar gelagerten Kontakthebel verbunden ist.

Description

Elektrisches Installationsschaltgerät
Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein elektrisches Installationsschaltgerät gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Die Erfindung befasst sich insbesondere mit dem Schaltwerk für ein solches elektri¬ sches Installationsschaltgerät.
Ein Installationsschaltgerät der eingangs genannten Art ist in der Patentanmeldung 10 2004 012919.3 vom 17.03.2004 vorgeschlagen worden.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein elektrisches Installationsschaltgerät der Eingangs genannten Art noch weiter zu verbessern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
Erfindungsgemäß bildet der im Gehäuse drehbar gelagerte Klinkenhebel mit dem Aus¬ lösehebel die Verklinkungsstelle, wobei der Auslösehebel in der Achse des Schaltkne¬ bels drehbar gelagert ist. Am Schaltknebel ist diametral gegenüber dem Schaltgriff ein einen Schenkel eines U-förmigen Bügels aufnehmender Vorsprung angeformt, dessen anderer Schenkel in einem Langloch in dem langgestreckt aus gebildeten Klinkenhebel verschiebbar geführt und gelenkig an einer Verbindungslasche angeschlossen ist, de¬ ren anderes Ende mit dem drehbar gelagerten Kontakthebel verbunden ist.
Der besondere Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass aufgrund der Ausgestaltung die Anzahl der das Schaltwerk bildenden Teile gering ist, insbesondere bezogen auf das Schaltwerk gemäß der oben genannten Patentanmeldung weniger Teile aufweist, und darüber hinaus auch durch einfache Montierbarkeit direkt in das Lei- tungsschutzschaltergehäuse hergestellt werden kann.
Da die Lasche und der Auslösehebel aus einem Kunststoff hergestellt sind, ist der Schaltgriffbereich potentialfrei.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass der Klinken¬ hebel etwa parallel zur Verbindungslasche neben dieser verläuft, wobei lediglich in Ein¬ schaltzustand die Verbindungslasche mit dem Klinkenhebel einen in Richtung Frontsei¬ te offenen stumpfen Winkel bildet und die Verbindungslasche während einer Ausschalt¬ schalthandlung sich etwa parallel zum Klinkenhebel und etwa parallel zur Frontseite in Richtung Verklinkungsstelle verschiebt.
Eine weitere vorteilhafte Anordnung kann darin bestehen, dass der Klinkenhebel an seinem der Verklinkungsstelle entfernt liegenden Ende drehbar im Gehäuse gelagert ist.
Dadurch wird erreicht, dass aufgrund der einfachen Montage das Auslöseverhalten re¬ produzierbar ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der Klinkenhebel nur in einer Gehäusehalb¬ schale gelagert, was insoweit eine einfache Ausgestaltung ist.
Zur Verbesserung der Lagerung kann der Klinkenhebel von der Lasche geführt und in der Lagerstelle in der Gehäusehalbschale gehalten sein.
Dadurch, dass am Klinkenhebel beidseitig je ein Fortsatz angeformt ist, mit denen er in beiden Gehäusehalbschalen gelagert ist, ist eine symmetrische Lagerung des Klinken¬ hebels gegeben, so dass eine eventuelle Verdrehung quer zur Drehachse der Lager¬ stelle sicher vermieden ist.
Damit diese realisiert werden kann, besitzt die Lasche eine Durchbrechung, durch wel¬ che der eine Fortsatz am Klinkenhebel hindurchgreift. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den weiteren Unteransprüchen zu entnehmen.
Anhand der Zeichnung, in der einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt sind, sollen die Erfindung sowie weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesserun¬ gen und weitere Vorteile näher erläutert und beschrieben werden.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Einsicht in einen elektrischen Leitungsschutzschalter, in perspektivi¬ scher Darstellung, in Einschaltstellung,
Fig. 2 den Leitungsschutzschalter gemäß Fig. 1 in Ausschaltstellung,
Fig. 3 den Leitungsschutzschalter gemäß den Figuren 1 und 2 in sogenannter
Freiauslösestellung,
Fig. 4 den Leitungsschutzschalter gemäß den Fig. 1 bis 3 in einem Zwischen¬ montageschritt,
Fig. 5 den Leitungsschutzschalter gemäß Fig. 4 in einem weiteren Montage¬ schritt,
Fig. 6 eine weitere Ausführungsform der Erfindung und
Fig. 7 eine dritte Ausgestaltung eines Leitungsschutzschalters.
Es sei nun Bezug genommen auf die Fig. 1.
Ein Leitungsschutzschalter, der in seiner Gesamtheit mit der Bezugsziffer 10 bezeichnet ist, besitzt ein Gehäuse, welches aus zwei Gehäusehalbschalen zusammengesetzt ist, von denen nur die erste Gehäusehalbschale 11 dargestellt ist. Diese Gehäusehalbscha¬ le 11 besitzt wie die ergänzende Gehäusehalbschale eine vordere Frontwand 12 sowie zwei hintere Frontwände 13 und 14, die über vordere Schmalseitenwände 15 und 16 miteinander verbunden sind. Hierzu gehörige hintere Schmalseitenwände sind der Fig. 1 nicht deutlich zu entnehmen; sie haben mit der Erfindung auch nichts zu tun.
Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, lediglich eine Gehäusehalbschale zu verwen¬ den, die mittels eines Deckels verschlossen ist. In dem Falle, wenn zwei Gehäusehalb¬ schalen vorgesehen sind, besitzt jede Gehäusehalbschale eine Breite, die der halben Modulbreite entspricht; in dem Falle, wenn die Gehäusehalbschale mittels eines Deckel verschlossen wird, besitzt die Gehäusehalbschale in entsprechender weise eine Ab¬ messung, die so gewählt ist, dass sie zusammen mit dem Deckel die Modulbreite er¬ reicht.
In der vorderen Schmalseitenwand 12 befindet sich eine Öffnung 17, durch die hindurch der Schaltgriff 18 eines Schaltknebels 19 herausragt, der um eine senkrecht zur Innen¬ fläche der Gehäusehalbschale 11 verlaufende Achse 20 im Gehäuse drehbar gelagert ist. Auf der dem Schaltgriff 18 diametral gegenüber liegenden Seite der Achse 20 befin¬ det sich ein Vorsprung 21 mit einer augenförmigen Öffnung 22, wobei die Längsmit¬ telachse des Schaltgriffes 18 durch den Mittelpunkt der Achse 20 und der Öffnung 22 verläuft. In die Öffnung 22 greift ein Schenkel (ohne Bezugszeichen) eines U-förmig gebogenen Bügels 23 ein, wogegen der andere Schenkel des U-förmigen Bügels in eine Gelenköffnung 24 einer Lasche 25 eingreift. Der Schenkel, der durch die Gelenk¬ öffnung 24 hindurchgreift, ist gegenüber dem anderen Schenkel, der in die Bohrung 22 eingesetzt ist, verlängert ausgebildet, so dass dieser Schenkel (nicht dargestellt) in ein Langloch 26 eines hinter der Lasche, also zwischen der Lasche 25 und der Innenfläche der Gehäusehalbschale 11 angeordneten Klinkenhebels 27 eingreift. Die beiden Schenkel des U-förmigen Bügels 23 verlaufen senkrecht zur Innenfläche der Gehäuse¬ halbschale 11 in Richtung auf die Gehäusehalbschale 11.
Um die Achse 20 drehbar gelagert ist ein Auslösehebel 28, der einen Fortsatz 29 auf¬ weist, der im eingeschalteten Zustand etwa senkrecht zur vorderen Frontwand 12 ver¬ läuft. Der Klinkenhebel 27 verläuft in Einstellschaltung etwa parallel zur Frontwand 12, und in gleicher Weise verläuft auch die Lasche 25 etwa parallel zur vorderen Frontwand 12, wobei im Einschaltzustand beide einen stumpfen Winkel miteinander einnehmen, der zur vorderen Frontwand 12 offen ist. Der stumpfe Winkel nähert sich 180°. Im Einschaltzustand, siehe Fig. 1 , verläuft der Steg des Bügels 23 in einem spitzen Winkel zur Verbindungslinie V der Achse 20 mit dem Mittelpunkt der Öffnung 22, wobei der resultierende stumpfe Winkel zwischen beiden zur Verklinkungsstelle hin (siehe weiter unten) offen ist, wodurch sich der Bügel 23 und der Schaltknebel in einer ersten stabilen Lage befinden.
Es sei nun Bezug genommen auf die Fig. 4.
Man erkennt dort einen Montageschritt, bei dem der Klinkenhebel 27 und der Auslöse¬ hebel 28 in die Gehäusehalbschale 11 eingesetzt ist. Der Klinkenhebel 27 ist an seinem einen Ende bei 30 drehbar gelagert und besitzt an seinem entgegengesetzt liegenden Ende eine Nase 31 , die hinter einen Rücksprung 32 am Auslösehebel 28 greift. Aus Fig. 4 ist ersichtlich, dass der Drehpunkt 30 des Klinkenhebels 27 in Richtung Kontaktstelle (siehe weiter unten) angeordnet ist, wogegen die Nase 31 zum Auslösehebel 28 hinge¬ richtet ist und sich in einem Bereich befindet, der näher zu der Achse 20 liegt.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, liegt im verklinkten Zustand die Nase 31 gegen den Rück¬ sprung 32 an; die Nase 31 bildet daher mit dem Rücksprung 32 eine Verklinkungsstelle. Das der Öffnung 24 entgegengesetzte Ende der Lasche 25 ist gelenkig über einen nicht näher dargestellten Zapfen 33 mit einem um eine ortsfeste Achse 34 schwenkbaren Kontakthebel 35 gelenkig verbunden, an welchem Kontakthebel, der etwa senkrecht zur vorderen Frontfläche 12 verläuft, an dessen freiem Ende ein bewegliches Kontaktstück 36 angeformt ist, welches mit einem feststehenden Kontaktstück 37 die Kontaktstelle des Leitungsschutzschalters 10 bildet. Der Kontakthebel 35 ist eine Art Doppelarmhe¬ bel; der eine Arm 35a, hier der kürzere Arm, ist mit der Lasche 25 gelenkig verbunden und am anderen Arm 35b ist das bewegliche Kontaktstück 26 angebracht.
-Der schwenkbare Kontakthebel 35 verläuft im Einschaltzustand etwa senkrecht zur La¬ sche 25 und etwa parallel zum Steg des Bügels 23 sowie unter einem Winkel zur Frontwand, der etwa 90° beträgt. Der Arm, an dem sich das bewegliche Kontaktstück 36 befindet, ragt in Richtung der Befestigungsebene des Leitungsschutzschalters vor, welche der Frontwand 12 entgegengesetzt liegt.
Wenn nun durch einen Auslöser, beispielsweise einen thermischen oder einen elektromagnetischen Auslöser eine Auslösung stattfindet, dann wird der Auslösehebel 29 entgegen dem Uhrzeigersinn in Pfeilrichtung G verschwenkt, wodurch die Nase 31 von dem Rücksprung 32 freikommt, und sich der Klinkenhebel 27 im Uhrzeigersinn, Pfeilrichtung U verschwenken kann, sodass, wie aus Fig. 2 hervorgeht, sich der längere Schenkel des U-förmigen Bügels 23 innerhalb des Langloches 26 in Richtung zur Ver- klinkungsstelle hin bewegen kann, sodass dabei der Schaltgriff 18 beziehungsweise der Schaltknebel 19 in Ausschaltstellung gelangt, wobei er sich in Pfeilrichtung G entgegen dem Uhrzeigersinn verdreht, und dabei die Lasche 25 freigegeben wird, sodass eine Federkraft auf den Kontakthebel 35 ausgeübt wird und der Kontakthebel 35 im Uhrzei¬ gersinn U um seine Achse 34 verschwenkt werden kann.
Um den Schalter wieder in Einschaltstellung zu verbringen, wird der Schaltgriff 18 im Uhrzeigersinn U verschwenkt, wodurch der U-förmige Bügel 23, dessen Schenkel durch das Langloch 26 in der Lasche 27 geführt wird, in Richtung zum Lagerpunkt des Klin¬ kenhebels verschoben wird, wodurch über die Lasche 25 auch der Kontakthebel 35 in Einschaltstellung gedrückt wird. Dies erfolgt deshalb, weil mittels einer Federanordnung 40 mit zwei vorstehenden Armen 41 und 42, von denen der Arm 41 am Schaltknebei und der Arm 42 am Auslösehebel angreifen, der Auslösehebel in Verklinkungsstellung verbracht und damit festgehalten wird, so dass der längere Schenkel des Bügels ein¬ deutig geführt ist. Der längere Schenkel ist derjenige, der nicht durch die Öffnung 22 am Auge 21 des Schaltknebels 18 greift.
Die Fig. 3 zeigt den Leitungsschutzschalter beziehungsweise das Schaltwerk in der so¬ genannten Freiauslösestellung, also in einer Stellung, in der der Auslösehebel 28 in ausgelöste Stellung verschwenkt ist, sodass der Klinkenhebel 27 mit seiner Nase 31 nicht hinter den Rücksprung 32 am Auslösehebel greifen kann.
An der Lasche 25 befindet sich in ihrer Verlängerung ein Stoßnocken 25a, der gegen einen Absatz 43 des Auslösehebels 28 vorspringt; im Falle einer Ausschaltung wirkt dieser Vorsprung 25a auf den Auslösehebel 28, sodass dieser in eine Stellung ver¬ bracht wird, die die von dem thermischen oder magnetischen Auslöser bewirkte Stel¬ lung überschreitet, sodass durch den Auslösehebel mittels einer nicht näher dargestell¬ ten Kupplungseinrichtung der Auslösehebel eines benachbart angeordneten Leitungs¬ schutzschalters (bei einer mehrpoligen Ausführung) sicher betätigt werden kann. Die Fig. 4 zeigt den Montageschritt, bei dem der Klinkenhebel 27 sowie der Auslösehe¬ bel und der bewegliche Kontakthebel in die Gehäusehalbschale 11 eingesetzt sind; die Fig.5 zeigt einen weiteren Montageschritt, bei dem zusätzlich die Lasche aufgesetzt ist; in einem noch späteren Montageschritt wird dann der Bügel 23 eingesetzt, wobei des¬ sen einer Schenkel durch die Öffnung 22 und dessen anderer Schenkel durch die Öff¬ nung 24 sowie das Langloch 26 hindurchgedrückt werden. Auf diese Weise kann das Schaltwerk des Leitungsschutzschalters auf einfache Weise senkrecht zur Breitseiten¬ fläche der Gehäusehalbschale 11 in diese eingesetzt werden, was eine erhebliche Er¬ leichterung für die automatische Fertigung bedeutet.
Die Figuren 6 und 7 zeigen je eine weitere Ausführungsform der Erfindung; bei den Ausführungen gemäß den Figuren 1 bis 5 ist der Klinkenhebel lediglich in der einen Gehäusehaibschaie 11 gelagert; wenn der Klinkenhebel in beiden Gehäusehalbschalen gelagert werden soll, dann ist am Klinkenhebel beidseitig je ein Zapfen angeformt; der Zapfen, der in dem nicht dargestellten Gehäuseschalenteil gelagert sein soll, trägt in Fig. 6 die Bezugsziffer 50. Dieser Zapfen 50 durchgreift eine Öffnung 51 in einer Lasche 52, die bezüglich der Wirkung der Lasche 25 entspricht.
Bei der Ausführung gemäß Fig. 7 ist an dem Auslösehebel ein dem Zapfen 51 entspre¬ chender Zapfen 53 angeformt, der in der nicht dargestellten Gehäuseschale gelagert ist. Dabei ist der Zapfen 53 an einem etwa senkrecht zur Längserstreckung verlaufen¬ den Absatz 54 angeformt. Eine der Lasche 51 entsprechende Lasche 55, die allerdings keine Durchbrechung 52 aufweist, wird dann wenigstens teilweise von dem Absatz 54 überdeckt, sodass sich die Lasche 55 im wesentlichen oberhalb der Verbindungslinie des Zapfens 53 mit dem in der Fig. 7 nicht sichtbaren Zapfen befindet, der dann in der Gehäusehalbschale 11 gelagert ist.

Claims

Patentansprüche
1. Elektrisches Installationsschaltgerät, insbesondere Leitungsschutzschalter oder Fehlerstromschutzschalter oder Motorschutzschalter, mit einem Schaltschloss mit einer Verklinkungsstelle, die manuell mit einem Schaltknebel oder mit einem elektro¬ magnetischen oder thermischen Auslöser entklinkbar ist, mit einem vom elektromagne¬ tischen und thermischen Auslöser betätigbaren Auslösehebel, der auf die Verklinkungs¬ stelle einwirkt, mit einem Klinkenhebel, der ein Element der Verklinkungsstelle bildet, und mit einem bewegbaren, insbesondere schwenkbaren Kontakthebel, der vom elekt¬ rischen Auslöser bei einem Kurzschluss aufgeschlagen und bei Kurzschluss- und Über¬ strom vom Schaltschloss bleibend in Ausschaltstellung verbracht wird, dadurch ge¬ kennzeichnet, dass der im Gehäuse drehbar gelagerte Klinkenhebel mit dem Auslöse¬ hebel die Verklinkungsstelle bildet, dass der Auslösehebel in der Drehachse des Schaltknebels drehbar gelagert ist, dass am Schaltknebel diametral gegenüber dem Schaltgriff ein einen ersten Schenkel eines U-Bügels aufnehmender Vorsprung ange¬ formt ist, dessen anderer, zweiter Schenkel in einem Langloch in dem langgestreckt ausgebildeten Klinkenhebel verschiebbar geführt und gelenkig an einer Verbindungsla¬ sche angeschlossen ist, deren anderes Ende mit dem drehbar gelagerten Kontakthebel verbunden ist.
2. Installationsschaltgerät nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Klinkenhebel etwa parallel zur Verbindungslasche neben dieser verläuft, wobei lediglich in Einschaltzustand die Verbindungslasche mit dem Klinkenhebel einen in Richtung Frontseite offenen stumpfen Winkel bildet und die Verbindungslasche während einer Ausschaltschalthandlung sich etwa parallel zum Klinkenhebel und etwa parallel zur Frontseite in Richtung Verklinkungsstelle verschiebt.
3. Installationsschaltgerät nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekenn¬ zeichnet, dass der Klinkenhebel an seinem der Verklinkungsstelle entfernt liegenden Ende drehbar im Gehäuse gelagert ist.
4. Installationsschaltgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Klinkenhebel nur in einer Gehäusehalbschale gelagert ist.
5. Installationsschaltgerät nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Klinkenhebel von der Lasche geführt und in der Lagerstelle in der Gehäuse¬ halbschale gehalten ist.
6. Installationsschaltgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass am Klinkenhebel beidseitig je ein als Zapfen ausgebildeter Fortsatz angeformt ist, mit de¬ nen er in beiden Gehäusehalbschalen gelagert ist.
7. Installationsschaltgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Lasche eine Durchbrechung aufweist, durch welche der eine Fortsatz am Klinkenhebel hindurchgreift, sodass der Klinkenhebel auch in der anderen Gehäusehalbschale mit seinem Fortsatz gelagert ist.
8. Installationsschaltgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass sich der eine Fortsatz auf der der Frontwand entgegengesetzt liegenden Seite der Lasche in die andere Gehäusehalbschale erstreckt.
9. Installationsschaltgerät nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekenn¬ zeichnet, dass an der Lasche eine in Richtung Auslösehebel vorspringende Nase ge¬ formt ist, die beim Ausschaltvorgang gegen den Auslösehebel anschlägt und diesen in seine Endstellung treibt.
EP05807767A 2004-11-18 2005-11-08 Elektrisches installationsschaltgerät Withdrawn EP1812944A1 (de)

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