Mobile Mehrfachsteckdose mit: Ablagetisch
Die Erfindung betrifft eine mobile Netzspannungs-Mehrfachsteckdose mit einem Gehäuse, einem in eine Netzspan- nungssteckdose einsteckbaren Stecker, der an einer Steckseite des Gehäuses angeordnet ist und mindestens zwei Steckaufnahmen, die an einer Aufnahmeseite des Gehäuses angeordnet sind.
Derartige Mehrfachsteckdosen sind bekannt, und werden in großem Umfang in Haushalten, insbesondere zur Verbindung mehrere geringfügiger Stromverbraucher mit einer Netzspannungssteckdose, verwendet. Die bekannte Mehrfachsteckdose weist beispielsweise an einer Seite (der Steckseite) einen Schutzkontaktstecker (kurz: Schukostecker) auf, der in eine Schutzkontakt-Wandsteckdose eingesteckt werden kann. An der gegenüberliegenden Seite (der Aufnahmeseite) weist die bekannte Mehrfachsteckdose beispielsweise drei Steckaufnahmen (Steckdosen) auf, die nebeneinander angeordnet sind. Bei einer Ausführungsform ist beispielsweise die mittlere Steck- aufnähme als Schutzkontaktsteckdose ausgebildet, während die beiden außen angeordneten Steckaufnahmen von geringerer Baugröße und für Flachstecker vorgesehen sind. Eine derartige mobile Mehrfachsteckdose stellt eine elektrische Verbindung von der Wandsteckdose zu den an der Aufnahmeseite angeordne- ten Steckaufnahmen her.
Mit Hilfe der Mehrfachsteckdose können mehrere elektrische Geräte über eine einzige Wandsteckdose mit der erforderlichen elektrischen Energie versorgt werden. Die Mehrfachsteckdosen finden beispielsweise dort Anwendung, wo meh- rere verschiedene batterie- oder akkumulatorgestützte elektrische Kleingeräte (z. B. Mobiltelefone) über entsprechende Ladegeräte mit Netzspannung versorgt werden sollen, so daß die Akkumulatoren oder Batterien wieder für den mobilen Be-
trieb der elektrischen Kleingeräte aufgeladen werden können. Die bei derartigen Anordnungen verwendeten Steckergehäuse enthalten häufig einen Transformator und ggf. weitere Schaltungsbestandteile, so daß die Netzspannung in eine Niedrig- Spannung konvertiert wird, die über ein an dem Stecker angeschlossenes Kabel zu dem batterie- oder akkumulatorgestützten Kleingerät übertragen wird. Dies gestattet eine geringere Isolationsdicke der Kabel und senkt die Sicherheitsanforderungen an die Kabelverbindung. Ein Nachteil der bekannten Mehrfachsteckdose ergibt sich daraus, daß die über Kabelverbindungen mit der Mehrfachsteckdose verbundenen elektrischen Geräte sowie deren Kabel in der Nähe der Steckdose, beispielsweise auf dem Boden unterhalb einer Wandsteckdose, abgelegt werden müssen. Dies birgt die Gefahr, daß die elektrischen Geräte, die häufig von geringer Baugröße sind, beschädigt werden, indem beispielsweise eine Person versehentlich auf ein Gerät tritt oder ein Gegenstand auf ein Gerät abgestellt wird. Nachteilig ist ferner, daß die ungeordnet auf dem Boden liegenden Kabel Stolperfallen bilden können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Mehrfachsteckdose zu schaffen, die die oben genannten Nachteile vermeidet.
Diese Aufgabe wird bei der eingangs genannten mobilen Netzspannungsmehrfachsteckdose erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein Ablagetisch mit einer Ablagefläche derart mit dem Gehäuse der Mehrfachsteckdose verbunden ist, daß nach Einstecken des Steckers in eine Netzspannungssteckdose in einer horizontalen Einsteckrichtung die Ablagefläche in ei- ner horizontalen Ebene gehalten wird. Die erfindungsgemäße Befestigung eines Ablagetischs an einer mobilen Netzspannungs-Mehrfachsteckdose schafft eine universelle und flexible Möglichkeit der Ablage elektrischer Kleingeräte, insbesondere von Mobiltelefonen, während ihres Aufladens, d. h. während der Ankopplung zugehöriger Steckeinheiten (Stecker
plus Transformator) in die Steckaufnahmen der Mehrfachsteckdose. Die Ablagefläche des Ablagetischs gestattet die Aufnahme eine der Anzahl der Steckaufnahmen entsprechenden Anzahl von elektrischen Kleingeräten, insbesondere Mobiltele- fönen.
Bei einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen mobilen Netzspannungs-Mehrfachsteckdose ist der Ablagetisch mit dem Gehäuse lösbar verbunden. Diese Ausführungsform gestattet die Verwendung einer üblichen Netzspannungs-Mehrfachsteck- dose und deren flexible Aufrüstung zu der erfindungsgemäßen, einen Ablagetisch tragenden Mehrfachsteckdose. Der Ablagetisch und das Gehäuse sind beispielsweise zusammensteckbar. Dabei kann der Ablagetisch beispielsweise Steckeinrichtungen aufweisen, die sein Anstecken an herkömmliche mobile Mehr- fachsteckdosen vorgegebener Bauart gestatten. Es ist auch denkbar, die Einrichtungen zum Anstecken des Ablagetischs flexibel derart auszubilden, daß der Ablagetisch an eine Reihe verschiedener herkömmlicher Mehrfachsteckdosen angesteckt werden kann. Das Anstecken kann formschlüssig und/oder kraftschlüssig erfolgen, beispielsweise weist der Ablagetisch eine auf das Gehäuse aufsteckbare Klemmvorrichtung auf. Bei einer Ausführungsform weist der Ablagetisch eine die Ablagefläche aufweisende Ablageplatte und eine an einem Rand der Ablageplatte befestigte und zu dieser recht- winklig angeordnete Stützplatte mit einer an die Form des Steckers angepaßten Öffnung auf. Hierbei wird der Stecker vor dem Einstecken in die Netzspannungssteckdose derart durch die Öffnung der Stützplatte hindurch geführt, daß der Ablagetisch bei eingestecktem Stecker lagestabil gehalten wird. Die als Träger des Ablagetischs dienende Stützplatte wird somit zwischen dem Gehäuse der Mehrfachsteckdose und der Wandsteckdose bzw. der Wand selbst eingeklemmt und über eine entsprechende Ausbildung der Öffnung durch die Kontur des Steckers verdrehsicher bzw. lagestabil gehalten.
Bei einer anderen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Mehrfachsteckdose ist der Ablagetisch mit dem Gehäuse fest verbunden. Beispielsweise ist der Ablagetisch, der eine die Ablagefläche aufweisende Ablageplatte aufweist, mit dem Ge- häuse derart verbunden, daß die Aufnahmeseite des Gehäuses mit den Steckaufnahmen unter der Ablageplatte angeordnet ist, wobei die Ablageplatte die Steckaufnahmen und darin eingesteckte Stecker überdeckt. Die Ablageplatte befindet sich oberhalb des Gehäuses der Mehrfachsteckdose. Wenn die Mehrfachsteckdose in eine Wandsteckdose eingesteckt ist, bildet die Ablageplatte eine die Mehrfachsteckdose und die darin eingesteckten Stecker überdeckende Auflage in der Art eines Wandbords.
Bei einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung weist die Ablageplatte Bohrungen oder Ausnehmungen auf, durch welche Kabel hindurchgeführt werden können. Die Kabel führen von den Steckern, die unterhalb der Ablageplatte in die Steckaufnahmen eingesteckt sind, durch die Bohrungen oder Ausnehmungen hindurch auf die Oberseite der Ablageplatte, auf welche die Kleingeräte, beispielsweise die Mobiltelefone, aufgelegt sind. Die Bohrungen oder Ausnehmungen gestatten einerseits ein geordnetes Verlegen der Kabel, andererseits erhöhen sie die Sicherheit der Ablage der Kleingeräte, da diese durch die Kabel gesichert nicht ohne weiteres von der Ablage herunterrutschen können. Bei einer vorteilhaften Weiterbildung kann der Ablagetisch zusätzlich Einrichtungen zum geordneten Verlegen des Kabels aufweisen, beispielsweise Kabelhalterungen und -klemmen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsge- mäßen Mehrfachsteckdose weist der Ablagetisch eine mit der Ablageplatte verbundene Stützplatte auf, die derart an der Steckseite des Gehäuses befestigt ist, daß der Stecker aus der dem Gehäuse abgewandten Fläche der Stützplatte hervortritt. Im einfachsten Fall besteht ein derartig ausgebilde- ter Ablagetisch aus zwei rechtwinklig miteinander verbünde-
nen Platten, der Ablageplatte und der Stützplatte, wobei die Stützplatte entweder an der Steckseite des Gehäuses, beispielsweise durch Schraub- oder Steckverbindungen, befestigt ist oder, beispielsweise durch Spritzguß, integral mit dem Gehäuse verbunden ist. Das Gehäuse befindet sich vorzugsweise etwa in der Mitte einer mit der Steckseite abschließenden Längsseite der Ablageplatte, wobei die Längsseite der Ablageplatte vorzugsweise breiter als das Gehäuse ist. Bei einer vorteilhaften Weiterbildung dieser Ausführungsform ist an den beiden sich an die Längsseite anschließenden Querseiten der Ablageplatte jeweils ein Stützelement befestigt, wobei die Stützelemente so ausgebildet sind, daß sie die Ablageplatte an einer Wand abstützen können, wenn der Stecker in eine in der Wand angeordnete Netzspannungssteckdose einge- steckt ist. Beispielsweise werden die Stützelemente von zwei mit der Ablageplatte verbundenen Seitenplatten des Ablagetischs gebildet. In einer einfachen Ausführungsform bilden die Ablageplatte, die (wandseitig angeordnete) Stützplatte und die beiden Seitenplatten eine nach unten offenen Kasten. Dieser Kasten kann zusätzlich noch eine der Stützplatte gegenüber angeordnete Frontplatte aufweisen. Dies erhöht die Stabilität des Ablagetischs. Gleichzeitig bilden die Seitenplatten und die ggf. vorhandene Frontplatte eine Sichtblende und verdecken optisch die unter der Ablageplatte ggf. einge- steckten Stecker und die Verbindungskabel.
Die Steckaufnahmen weisen jeweils ein Paar nebeneinander angeordneter paralleler Steckkontaktbuchsen auf. In der Ausführungsform als Schutzkontakt-Steckaufnahmen kommen ggf. weitere Kontaktelemente (für die Erdung) hinzu, die sich in Abhängigkeit von nationalen Normen erheblich unterscheiden können. Bei einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung sind die Steckaufnahmen an der Aufnahmeseite des Gehäuses in einer Ebene derart nebeneinander angeordnet, daß die Steckkontaktbuchsenpaare benachbarter Steckaufnahmen in der Ebene um 90° gedreht sind. Dies erleichtert das Einstecken mehre-
rer Stecker ohne gegenseitige Behinderung. Beispielsweise sind die Steckkontaktbuchsen bei einer mittleren von drei Steckaufnahmen so angeordnet, daß ein eingesteckter Winkelstecker, bei dem die Kabel in einer zur Einsteckebene recht- winkligen Ebene heraustreten, so eingesteckt werden kann, daß die Kabel nach unten geführt werden. Die beiden äußeren Steckaufnahmen sind um 90° gedreht, so daß beim Einstecken ähnlicher Stecker die Kabel nach rechts bzw. nach links austreten. Eine solche Anordnung ist insbesondere dann vorteil- haft, wenn Stecker verwendet werden, die Transformatoren und ggf. weitere Schaltungselemente enthalten und somit von erheblicher Baugröße sind, insbesondere dann, wenn diese Stecker eine Bauform haben, bei der das Gehäuse gegenüber den in die Kontaktbuchsen einsteckbaren Steckerstifte ver- setzt ist.
Bei einer vorteilhaften Weiterbildung einer erfindungsgemäßen mobilen Netzspannungs-Mehrfachsteckdose, bei der der Ablagetisch eine die Ablagefläche aufweisende Ablageplatte aufweist, wobei die Ablageplatte derart mit dem Gehäuse ver- bunden ist, daß die Aufnahmeseite des Gehäuses mit den
Steckaufnahmen unter der Ablageplatte angeordnet ist, wobei das Gehäuse unter der Ablageplatte an einer mit der Steckseite abschließenden Längsseite der Ablageplatte angeordnet ist und wobei die Ablageplatte quer zur Längsseite minde- stens doppelt so breit wie das Gehäuse ist und dieses auf der Aufnahmeseite überragt, ist vorgesehen, daß die Ablageplatte oberhalb des aufnahmeseitigen Randes der Gehäuses eine Sollbruchstelle aufweist. Die Sollbruchstelle verhindert, daß dann, wenn eine unzulässig hohe Kraft auf die Ab- lageplatte einwirkt (beispielsweise ein Gegenstand mit hohem Gewicht auf die Ablageplatte fällt) , die Wandsteckdose herausgerissen und/oder zerstört wird. Aufgrund der Sollbruchstelle bricht die Ablageplatte von dem Steckergehäuse ab, was insbesondere Schäden im Bereich der unter Netzspannung stehenden Bauteile vermeidet. Die Sollbruchstelle ist vor-
zugsweise komplementär zur aufnahmeseitigen Kontur des Gehäuses ausgebildet.
Bei einer anderen bevorzugten Weiterbildung der erfindungsgemäßen Mehrfachsteckdose sind in die Ablageflächen des Ablagetischs Vertiefungen eingelassen, die an die äußere Form von Mobiltelefonapparaten angepaßt sind, diese Vertiefungen haben vorzugsweise eine zur Ablageplatte abgewinkelte Bodenfläche, so daß die darin eingelegten Mobiltelefone leicht geneigt liegen, wobei sie vorzugsweise in Wandnähe (bei Einstecken in einer Wandsteckdose) erhöht liegen. Derartige Vertiefungen erhöhen die Lagesicherheit (vermeiden ein Wegrutschen und Herunterfallen) der Mobiltelefone und verbessern außerdem das optische Aussehen der mit Mobiltelefonen bestückten Ablage. Weitere vorteilhafte und/oder bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von in der Zeichnung dargestellten bevorzugten Ausführungsformen näher beschrieben. In der Zeichnung zeigen: Figur 1 eine bekannte Mehrfachsteckdose,
Figur 2 eine schematische Unteransicht eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen mobilen Netzspannungs- Mehrfachsteckdose mit einem Ablagetisch,
Figur 3 eine schematische perspektivische Ansicht der in Figur 2 dargestellten Mehrfachsteckdose, in der eine Sollbruchstelle dargestellt ist,
Figur 4 eine schematische Perspektivansicht der in Figur 3 gezeigten Mehrfachsteckdose, die aufgrund einer Krafteinwirkung an der Sollbruchstelle gebrochen ist, Figuren 5A und 5B schematische Ansichten eines anderen Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen mobilen Mehrfachsteckdose, und
Figur 6 eine schematische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels der mobilen Mehrfachsteckdose, bei der
die Ablageplatte Vertiefungen zur Aufnahme von Mobiltelefonen aufweist.
In den einzelnen Figuren sind ähnliche Elemente mit denselben Bezugszeichen versehen. Figur 1 zeigt eine bekannte mobile Mehrfachsteckdose 1 mit einem Gehäuse 2. Das Gehäuse 2 weist eine Steckseite 3 auf, an der ein Stecker 6 angeordnet ist, und eine dazu gegenüberliegende Aufnahmeseite 4, an der mehrere Steckaufnahmen 7 angeordnet sind. Der Stecker 6 ist etwa in der Mitte der Steckseite 3 des Gehäuses 2 angeordnet. Die drei Steckaufnahmen 7 umfassen zwei jeweils außen angeordnete Schutzkontakt-Steckdosen und eine in der Mitte angeordnete Steckdose für Flachstecker. Jede der Steckdosen oder Steckaufnahmen 7 weist ein Paar Steckbuchsen 8 auf. Figur 2 zeigt eine schematische Unteransicht einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen mobilen Mehrfachsteckdose. Die mobile Mehrfachsteckdose 1 umfaßt eine Gehäuse 2 mit Stecker 6 und Steckaufnahmen 7 sowie einen Ablagetisch 9. Das Gehäuse 2 mit dem Stecker 6 und den Steckauf- nahmen 7 kann beispielsweise wie das in Figur 1 dargestellte bekannte Gehäuse der Mehrfachsteckdose ausgebildet sein. Der Stecker 6 ist etwa in der Mitte einer Steckseite 3 des Gehäuses 2 angeordnet, während die Steckaufnahmen 7 an der gegenüberliegenden Aufnahmeseite 4 des Gehäuses 2 angeordnet sind. Bei dem in Figur 2 dargestellten Ausführungsbeispiel sind drei Steckaufnahmen 7 nebeneinander angeordnet, wobei in eine der Steckaufnahmen ein Stecker 18 eingesteckt ist, der u. a. einen Transformator und ggf. weitere Schaltungselemente enthält und an dem ein Kabel 21 angeschlossen ist, über das eine Niederspannung dem (nicht dargestellten) Gerät, beispielsweise einem Mobiltelefon, zur Verfügung gestellt wird. Der Ablagetisch 9 ist an dem Gehäuse 2 befestigt, beispielsweise als einstückiges Spritzgußteil mit dem Gehäuse integriert. Bei dem in Figur 2 dargestellten Ausfüh- rungsbeispiel schließt sich an die Steckseite 3 des Gehäuses
2 die Stützplatte 10 an. Die Stützplatte 10 kann beispielsweise an der Steckseite des Gehäuses befestigt sein oder in diese nahtlos übergehen. Rechtwinklig zu der Stützplatte 10 ist die Ablageplatte 13, das Hauptelement des Ablagetischs 9, angeordnet. Zur Erhöhung der Stabilität des Ablagetischs 9 sind außerdem Seitenplatten 11 und eine Frontplatte 12 vorgesehen, wobei die Stützplatte 10, die Seitenplatten 11, die Frontplatte 12 und die Ablageplatte 13 zusammen ein nach unten offenes kastenförmiges Gehäuse bilden, das das Gehäuse 2 mit den darin eingesteckten Steckern 18 überdeckt. In der Ablageplatte 13 sind Bohrungen 14 vorgesehen, durch die die Kabel 21 für die auf der Ablageplatte 13 abgelegten (nicht dargestellten) Geräte (beispielsweise Mobiltelefone) hindurchgeführt sind. Figur 3 zeigt eine schematische Perspektivansicht der in Figur 2 dargestellten mobilen Mehrfachsteckdose. Bei der Perspektivansicht gemäß Figur 3 sind die Stützplatte 10 an der Steckseite 3 des Gehäuses 2, eine Seitenplatte 11 und die Ablagefläche 15 der Ablageplatte 13 sichtbar. Darüber hinaus sind in Figur 3 der aus der Steckseite 3 des Gehäuses 2 austretende Stecker 6 und die Bohrungen 14 in der Ablageplatte 13 dargestellt. An dem nach Einstecken des Steckers in eine Wandsteckdose der Wand zugewandten Rand der Seitenflächen 11 stehen Stützelemente 17 in Richtung der Wand über, die so dimensioniert sind, daß sich der Ablagetisch 9 über seine Seitenwandungen 11 und die Stützelemente 17 an der Wand, in der sich die Wandsteckdose befindet, abstützen kann. Dies verringert die auf die Wandsteckdose über den Stecker 6 einwirkenden Kräfte. Schließlich ist in Figur 3 eine Sollbruchstelle 16 des Ablagetischs 9 angedeutet, die in der Stützplatte 10 und der Ablageplatte 13 außerhalb der Außenkonturen des Gehäuses 2 ausgebildet ist, indem das Material der Platten abgedünnt und/oder zum Teil perforiert ist.
Figur 4 zeigt die in Figur 3 dargestellte schematische Perspektivansicht unmittelbar nach Durchbrechen der Sollbruchstelle aufgrund einer auf die Ablageplatte 13 einwirkenden Kraft. Die auf die Ablageplatte 13 einwirkende Kraft ist durch eine Hand 26 symbolisiert. Das rechtzeitige Brechen des Ablagetischs 9 an der Sollbruchstelle 16 vermeidet übermäßig starke Krafteinwirkungen auf die Wandsteckdose und erhöht somit die Sicherheit.
Die Figuren 5A und 5B zeigen eine schematische Seitenan- sieht bzw. eine schematische Draufsicht auf eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen mobilen Mehrfachsteckdose. Bei dieser Ausführungsform hat der Ablagetisch eine geringere Tiefe. Ferner ist in Figur 5B schematisch die Ablage von drei Mobiltelefonapparaten auf der Ablagefläche 15 der Ablageplatte 13 des Ablagetischs 9 dargestellt.
Figur 6 zeigt eine schematische perspektivische Draufsicht auf eine bevorzugte Weiterbildung der erfindungsgemäßen Mehrfachsteckdose zur Ablage von Mobiltelefonen. Bei der in Figur 6 dargestellten Ausführungsform ist das Gehäuse 2 unmittelbar unter der Ablageplatte 13 angeordnet und mit dieser verbunden. Eine Stützplatte 10 entfällt hier. Zusätzlich weist die Ablageplatte 13 drei Vertiefungen 20 auf, die an die Form von Mobiltelefonen angepaßt sind. Die Vertiefungen 20 gestatten eine gegen Verrutschen gesicherte Ablage von Mobiltelefonen.
Im Rahmen des Erfindungsgedankens sind zahlreiche alternative Ausführungsformen denkbar. Beispielsweise können anstelle der drei bei den bevorzugten Ausführungsformen dargestellten Steckaufnahmen weniger oder mehr Steckaufnahmen an der Aufnahmeseite 4 des Gehäuses 2 angeordnet sein. Die
Steckaufnahmen 7 brauchen auch nicht oder nicht sämtlich an der dem Stecker 6 gegenüberliegenden Seite des Gehäuses angeordnet sein. Beispielsweise können Steckaufnahmen an der der Steckseite gegenüberliegenden Seite und weitere Steck- aufnahmen an den Außenseiten des Gehäuses 2 angeordnet sein.
Das Gehäuse 2 braucht auch nicht von rechteckiger Form zu sein; es kann eine beliebige Form haben. Bei den dargestellten Ausführungsformen befand sich die Ablageplatte 13 des Ablagetischs 9 unmittelbar auf der Oberseite des Gehäuses 2. Bei alternativen Ausführungsformen könnte der Ablagetisch auch unterhalb des Gehäuses 2 angeordnet sein, wobei in diesem Fall die Stecker nach dem Einstecken in die Steckaufnahmen oberhalb der Ablageplatte angeordnet wären. Bei den bevorzugten Ausführungsformen ist der Stecker 6 als Schutzkon- taktstecker dargestellt. Der Stecker 6 kann bei alternativen Ausführungsformen von beliebiger Form sein, beispielsweise als einfacher Flachstecker ausgebildet sein. Ebenso brauchen die Steckaufnahmen 7 keine Schutzkontakt-Steckaufnahmen zu sein. In vielen Fällen werden die Steckaufnahmen vorzugs- weise zur Aufnahme kleiner Flachstecker ausgebildet sein, da dies die Baugröße verringert.