Die Erfindung betrifft eine Mehrfarben-Druckvorrichtung mit mehreren Toner-Druckstationen,
die verschiedenfarbige Tonerbilder zumindest auf eine Seite
eines Transfermittels aufbringen, von dem diese als Mehrfarben-Tonerbild auf
ein mit dem Transfermittel in Kontakt bringbares Druckmedium übertragbar ist.
Es sind Mehrfarben-Druckvorrichtungen bekannt, bei denen die Druckstationen
hintereinander angeordnet sind und bei denen das zu bedruckende Medium an
den Druckstationen vorbeigeführt und nacheinander mit den verschiedenfarbigen
Teil-Tonerbildern bedruckt wird, wie z. B. die EP 0 896 256 A2 und die EP
0 827 043 A2 zeigen. Bei großformatigen Drucken nimmt eine derartige Mehrfarben-Druckvorrichtung
einen sehr großen Raum ein und ist daher für einen
Einsatz, zum Beispiel in einem Büro, nicht geeignet. Dasselbe gilt auch für eine
Mehrfarben-Druckvorrichtung nach der US 5,805,967.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Mehrfarben-Druckvorrichtung der eingangs
erwähnten Art so zu gestalten, dass sie mit einer Baugröße realisiert werden
kann, die auch für Büroanwendungen oder als kompakte Poduktionsmaschinen
einsetzbar ist, keine Klimatisierung der Druckmedien erforderlich macht und
dennoch für endlosen Farbübertrag bei guter Zugänglichkeit der verwendeten
Komponenten einsetzbar ist.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, dass als Transfermittel
ein Endlos-Transferband verwendet ist, dessen Laufrichtung in einem Winkel zu
der Transportrichtung des Druckmediums steht, dass die als Moduleinheiten
ausgebildeten Toner-Druckstationen auf den Außenseiten der beiden Trume
des Endlos-Transportbandes angeordnet und an die entgegengesetzte Laufrichtung
der Trume mit der Toner-Bildübergabe angepasst sind und dass das Mehrfarben-Tonerbild
des Endlos-Transferbandes direkt oder über eine Transferrolle
auf das mit gleicher Geschwindigkeit wie das Endlos-Transferband geführte
Druckmedium übertragbar ist.
Durch die Anordnung der Toner-Druckstationen an dem Endlos-Transferband
und diese Anpassung der Toner-Druckstationen an die zugekehrte Laufrichtung
der Trume des Endlos-Transferbandes wird eine kleine Baugröße der Mehrfarben-Druckvorrichtung
erreicht, auch wenn die Breite des Endlos-Transferbandes
der zugeordneten Abmessung des Druckmediums eine Größenordnung bis 1000
mm oder mehr aufweist. Dabei kann der Transfer zum Druckmedium auf
verschiedene Weise erfolgen und mit dem Druckmedium abgestimmt werden.
So kann nach einer Ausführung vorgesehen sein, dass das Druckmedium auf
einer Führung im Bereich der als Spann- und Übertragungswalze dienenden Umlenkwalze
zwischen dem Endlos-Transferband und einer Transferrolle hindurchgeführt
ist und dass bei diesem Durchgang das Mehrfarben-Tonerbild auf das
Druckmedium übertragbar ist. Diese Ausführung eignet sich insbesondere für
Substrate als Druckmedium, die auf einer Führung an der Übertragungswalze
und der Transferrolle vorbeigeführt werden.
Die Ausführung im Transferbereich kann nach einer weiteren Ausgestaltung
auch so ausgebildet sein, dass das Mehrfarben-Tonerbild des Endlos-Transferbandes
im Bereich der als Spann- und Übertragungswalze dienenden Umlenkwalze
auf eine Transferwalze übertragbar ist und dass das Mehrfarben-Tonerbild
von der Transferwalze direkt auf das auf einer Führung mitgeführte Druckmedium
aufbringbar ist. Dabei kann der Druckvorgang dadurch überwacht werden,
dass zwischen der Umlenkwalze mit dem Endlos-Transferband und der
Transferwalze ein als Papierbahn ausgebildetes Kontroll-Druckmedium, z.B. eine
Papierbahn, führbar ist.
Ein eindeutiger Druck der verschiedenen Teil-Tonerbilder und ihre deckungsgleiche
Aufbringung an dem Endlos-Transferband setzt voraus, dass die Laufgeschwindigkeit
des Endlos-Transferbandes und die Transportgeschwindigkeit
des Druckmediums aufeinander abgestimmt und identisch sind und dass zumindest
die der ersten Toner-Druckstation in Laufrichtung des Endlos-Transferbandes
nachfolgend angeordneten Toner-Druckstationen auf die ankommenden
Teil-Tonerbilder einstellbar und/oder synchronisierbar sind. Um dies zu gewährleisten
ist vorgesehen, dass die Druckvorgänge der Toner-Druckstationen
mittels Steuereinrichtungen mit den ankommenden Teil-Tonerbildern synchronisierbar
sind, wobei insbesondere Startmarkierungen des ersten Teil-Tonerbildes
verwendbar sind, wozu eine Beeinflussung derart erfolgen kann, dass die Laufgeschwindigkeit
des Endlos-Transferbandes und/oder die Transportgeschwindigkeit
des Druckmediums einstellbar und/oder regelbar ist. Zudem kann mit den
Startmarkierungen der Druckvorgang in den durchlaufenden Toner-Druckstationen
gesteuert und an das ankommende Teil-Tonerbild angepasst werden.
Die Baugröße der Mehrfarben-Druckvorrichtung kann dadurch bei sehr guter
Zugänglichkeit der Toner-Druckstationen auf einfache Weise erreicht werden,
dass die Laufrichtung des Endlos-Transferbandes senkrecht zur Transportrichtung
des Druckmediums steht oder dass die Laufrichtung des Endlos-Transferbandes
auf der Einlaufseite des Druckmediums im spitzen Winkel zur Transportrichtung
des Druckmediums steht.
Von Vorteil ist dabei, dass die Toner-Druckstationen in einer geradzahligen Anzahl
gewählt sind und je zur Hälfte den Außenseiten der beiden Trume des Endlos-Transferbandes
zugeordnet sind, da dabei die Abmessung des Endlos-Transferbandes
in der Länge klein gehalten und dennoch optimal zur Anordnung von
Toner-Druckstationen ausgenutzt werden kann.
Bei senkrecht zur Transportrichtung des Druckmediums gerichteter Laufrichtung
des Endlos-Transferbandes ist eine Anordnung von Vorteil, die dadurch gekennzeichnet
ist, dass die Toner-Druckstationen horizontal paarweise dem vertikal
ausgerichteten Endlos-Transferband zugeordnet sind und dass in den dem rücklaufenden
Trum des Endlos-Transferbandes zugeordneten Toner-Druckstationen
jeweils eine Umkehrwalze zur Anpassung an die zum vorlaufenden Trum entgegengesetzte
Laufrichtung des rücklaufenden Trums vorgesehen sind.
Die zusätzlichen Umlenkwalzen zur Anpassung der zugeordneten Laufrichtung
des Endlos-Transportbandes können auch den Toner-Druckstationen des vorlaufenden
Trumes des Endlos-Transferbandes zugeordnet werden, wenn die verwendete
Toner-Druckstation eine andere Drehrichtung der Ausgangskomponente
aufweist, die mit der Laufrichtung des rücklaufenden Trumes des Endlos-Transferbandes
nicht übereinstimmt.
Die dem Endlos-Transferband zugekehrte Komponente der Toner-Druckstation
kann dabei ein drehbar mitgeführter oder angetriebener Fotoleiter sein.
Die Ausrichtung von Druckmediums-Transportrichtung und Laufrichtung des
Endlos-Transferbandes mit den angeordneten Toner-Druckstationen kann auch
so ausgeführt sein, dass die Toner-Druckstationen annähernd vertikal paarweise
zu dem horizontal ausgerichteten und bewegten Druckmedium am Endlos-Transferband
angeordnet sind und dass zur Anpassung der entgegengesetzten Laufrichtung
der Trume des Endlos-Transferbandes diametral zueinander liegende
Punkte des sich drehenden Fotoleiters mit dem Endlos-Transferband in Kontakt
treten und das Teil-Tonerbild übertragen. In diesem Fall benötigen die Toner-Druckstationen
keine Umlenkwalzen, da die beiden diametralen Punkte des
Fotoleiters sowieso schon entgegengesetzte Bewegungskomponenten aufweisen.
Die Mehrfarben-Druckvorrichtung kann nach einer Weiterbildung dadurch
noch vereinfacht werden, dass die Toner-Druckstationen die Teil-Tonerbilder
direkt auf ein als OPC-Masterband ausgebildetes Endlos-Transferband übertragen.
Die drehbaren Ausgangskomponenten als Fotoleiter entfallen daher.
Die Toner-Druckstationen werden vorzugsweise aus Teilmodulen zusammengebaut,
die schon auf dem markt erhältlich sind. Dabei wird auf Belichter-, Entwickler-
und Transfer-Teilmodule zurückgegriffen, wobei das Belichter-Teilmodul
im Wesentlichen einen Fotoleiter, einen LED-Schreibkopf, eine
Ladecorona und eine Löschleiste umfassen kann.
Das Entwickler-Teilmodul umfasst im Wesentlichen eine Entwicklerwalze, eine
Antragwalze, eine Dosierwalze, eine Mischschnecke, einen Toneraufsatz, Tonerkartuschen
und wenn erforderlich für die Anpassung an die zugekehrte Laufrichtung
des Endlos-Transferbandes eine Umlenkwalze sowie eine Entwicklercorona
und ein Entwicklerband.
Das Transfer-Teilmodul wird aus dem Endlos-Transferband und einer auf der
Innenseite des Endlos-Transferbandes angeordneten Transferrolle gebildet.
Die Toner-Druckstationen sind mit ihren Komponeten teils bekannt und auch in
verschiedenen Ausführungen erhältlich, sie müssen lediglich an die zugekehrte
Laufrichtung des Endlos-Transferbandes angepasst und dem Aufbau der Mehrfarben-Druckvorrichtung
entsprechend angeordnet werden. Die Funktionen der
Toner-Druckstationen sind bekannt und können auch durch andere Komponenten
und Anordnungen derselben gelöst werden, um den Erfordernissen der erfindungsgemäßen
Mehrfarben-Druckvorrichtung zu genügen.
Mit der neuen Mehrfarben-Druckvorrichtung lassen sich die unterschiedlichsten
Druckmedien, wie Substratplatten aus Glas, Glaskeramik, Keramik, Kunststoff,
Metall, Papierbahnen, Folienbahnen, Pappen und dgl. mit sechs verschiedenen
und auch noch mehr Farben bedrucken.
Die Erfindung wird anhand von verschiedenen aufgebauten Mehrfarben-Druckvorrichtungen
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Mehrfarben-Druckvorrichtung mit sechs Toner-Druckstationen,
die auf ein Endlos-Transferband mit vertikaler Laufrichtung
Teil-Tonerbilder übertragen, dessen Laufrichtung senkrecht zu der
horizontalen Transportrichtung der Druckmedien steht, wobei der
Tonerantrag an die jeweiligen OPC-Fotoleiter über ein
Entwicklerband erfolgt,
- Fig. 2
- eine der Fig. 1 ähnliche Mehrfarben-Druckeinrichtung mit einer
entgegen dem Uhrzeigersinn gerichteten Laufrichtung des Endlos-Transferbandes
und mit der direkten Übertragung der Teil-Tonerbilder
auf ein OPC-Masterband,
- Fig. 3
- eine der Fig. 1 ähnliche Mehrfarben-Druckvorrichtung mit im spitzen
Winkel von > 45° jedoch < 90° zur Transportrichtung des
Druckmediums stehenden Laufrichtung des Endlos-Transferbandes,
- Fig. 4
- eine Mehrfarben-Druckvorrichtung mit im spitzen Winkel < 45°
zur Transportrichtung des Druckmediums stehenden Laufrichtung
des Endlos-Transferbandes und
- Fig. 5
- im Prinzip den Aufbau einer Toner-Druckstation aus Teilmodulen zu
einer Moduleinheit.
Bei der Mehrfarben-Druckvorrichtung nach Fig. 1 wird ein Substrat als Druckmedium
24 auf einer Führung 23 zwischen einer Transferrolle 22 und der als
Übertragungswalze dienenden Umlenkwalze 21 hindurchgeführt, wobei die
Übertragungswalze 21 das Endlos-Transferband 14 mit der identischen Geschwindigkeit
führt und das darauf befindliche Mehrfarben-Tonerbild auf das
Substrat überträgt. Dabei kann die Transferrolle 22 ein zusätzliches Band andrücken.
Das vertikal ausgerichtete Endlos-Transferband 14 wird oben über eine
weitere Umlenkwalze 20 geführt, so dass es ein vorlaufendes, von unten nach
oben bewegtes Trum 14.1 und ein rücklaufendes von oben nach unten bewegtes
Trum 14.2 bildet. In Fig. 1 werden beide Umlenkwalzen 20 und 21 entgegen
dem Uhrzeigersinn gedreht. Den Außenseiten der beiden Trume 14.1 und
14.2 sind jeweils n/2 = 3 Toner-Druckstationen T-DSt1 bis T-DSt3 bzw. T-DSt4
bis T-DStn zugeordnet. Diese Toner-Druckstationen erzeugen verschiedenfarbige
Teil-Tonerbilder, die zu dem 6-farbigen Mehrfarben-Tonerbild vereinigt
werden. Die Wirkungsweise der Toner-Druckstationen ist bekannt und es wird
für ihren Aufbau vorzugsweise auf bekannte und handelsübliche Teilmodule zurückgegriffen
und die Toner-Druckstation als Gesamt-Modul-Einheit zusammengesetzt.
Das Teil-Tonerbild verlässt die erste Toner-Druckstation T-DSt1 auf
einem drehbaren Fotoleiter 1, der das Teil-Tonerband auf das auf einer Transferrolle
15 abgestützte Endlos-Transferband 14 und zwar auf das vorlaufende
Trum 14.1 überträgt. Dabei wird dem Teil-Tonerband ein Startkennzeichen beigegeben,
das in Verbindung mit einer Steuereinrichtung beim Passieren der
nachfolgenden Toner-Druckstationen T-DSt2 bis T-DStn den Transfer der diesen
Druckstationen zugeordneten und in diesen erzeugten Teil-Tonerbildern so
steuert, dass diese mit dem ankommenden Teil-Tonerbild bzw. dem Teil-Mehrfach-Tonerbild
synchronisiert werden, d. h. deckungs- und passgleich übertragen
werden.
Die Toner-Druckstationen sind horizontal paarweise angeordnet. Die Trume 14.1
und 14.2 des Endlos-Transferbandes 14 haben entgegengesetzte Laufrichtung.
Wie der Fig. 1 zu entnehmen ist, setzt dies für einen eindeutigen Übertrag der
Teil-Tonerbilder voraus, dass die Fotoleiter 1 aller Toner-Druckstationen T-DSt1
bis T-DStn im Uhrzeigersinn drehen und in der Laufrichtung am Übergabe- bzw.
Kontaktpunkt mit der Laufrichtung zugekehrten Trums 14.1 bzw. 14.2 gleichgerichtet
sind. Dies erfordert bei der Mehrfarben-Druckvorrichtung nach Fig. 1
in den Toner-Druckstationen T-DSt4 bis T-DSTn, die dem rücklaufenden Trum
14.2 des Endlos-Transferbandes 14 zugeordnet sind, jeweils den Einsatz einer
zusätzlichen Umlenkwalze 25. Der Aufbau aller Toner-Druckstationen kann jedoch
von den Funktionen aus betrachtet im Wesentlichen gleichbleiben. Da die
Teil-Tonerbilder auf der Seite des vorlaufenden Trums 14.1 von unten nach
oben laufend auf das entsprechend bewegte Endlos-Transferband 14 übertragen
werden, auf der Seite des rücklaufenden Trums 14.2 jedoch von oben nach unten,
muss auch die Reihenfolge der Komponenten am Fotoleiter 1 entsprechend
von oben nach unten bzw. von unten nach oben in Drehrichtung verlaufend geändert
werden.
Bei der Mehrfarben-Druckvorrichtung nach Fig. 2 werden die Substrate als
Druckmedium 24 auf einer als Transporttisch ausgebildeten Führung 23 bewegt.
Den Kontakt und die Übertragung des Mehrfarben-Tonerbildes übernimmt
nicht das Endlos-Transferband 14, das selbst als OPC-Masterband ausgebildet
ist, sondern eine Transferwalze 22.1.
Bei der von links nach rechts gerichteten Transportrichtung des Druckmediums
24 muss sich die Transferwalze 22.1 entgegen dem Uhrzeigersinn und die untere
Umlenkwalze 21 des Transferbandes 14 wie die obere Umlenkwalze 20 im
Uhrzeigersinn drehen. Dies bedeutet, dass das vorlaufende Trum 14.1 jetzt vor
dem rücklaufenden Trum 14.2 zu liegen kommt. Beim Wegfall des Fotoleiters 1
und bei gleichbleibenden Drehrichtungen der Komponenten in den Toner-Druckstationen
wie bei der Mehrfarben-Druckvorrichtung nach Fig. 1 müssen die
Umlenkwalzen 25 jetzt in den Toner-Druckstationen T-DSt1 bisT-DSt3 untergebracht
werden, um die Anpassung an die zugekehrte Laufrichtung des Endlos-Transferbandes
14 zu erhalten. Da das Endlos-Transferband 14 selbst als
OPC-Masterband ausgebildet ist, wobei das OPC-Masterband die Funktionen der
Fotoleiter 1 übernimmt, werden der LED-Schreibkopf 2, die Ladecorona 3 und
die Löschleiste 4 direkt dem OPC-Masterband zugeordnet und in Drehrichtung
der Ausgangskomponente der Toner-Druckstation nach der Übertragung des
Teil-Tonerbildes in Drehrichtung nachgeordnet, d.h. der Aufnahme eines neuen
Teil-Tonerbildes vorgeordnet. Im Übrigen bleibt die paarweise horizontale
Anordnung der Toner-Druckstationen T-DSt1 und T-DStn, T-DSt2 und T-DSt5
sowie T-DSt3 und T-DSt 4 erhalten.
Die Mehrfarben-Druckvorichtung nach Fig. 3 unterscheidet sich von der Mehrfarben-Druckvorrichtung
nach Fig. 1 nur dadurch, dass die Laufrichtung des
Endlos-Transferbandes 14 im einen spitzen Winkel von > 45° jedoch < 90°
zur Transportrichtung des Druckmechanismus 24 steht. Für die Toner-Druckstationen
T-DSt4 bis T-DStn des rücklaufenden Trums 14.2 des Endlos-Transferbandes
14 sind wieder Umlenkwalzen 25 erforderlich, um die Anpassung der
Drehrichtung der Fotoleiter 1 an die Laufrichtung des zugekehrten, rücklaufenden
Trums 14.2 des Endlos-Transferbandes 14 zu erreichen.
Die Fotoleiter 1 können auch bei dieser Ausgestaltung der Mehrfarben-Druckvorrichtung
entfallen, wenn ein OPC-Masterband als Endlos-Transferband 14
verwendet wird und die Komponenten 2, 3 und 4 der Toner-Druckstationen diesem
OPC-Masterband zugeordnet werden. Auch bei dieser Mehrfarben-Druckvorrichtung
sind die Toner-Druckstationen leicht zugänglich und bedienbar.
Außerdem bleibt auch hier die Baugröße der Mehrfarben-Druckvorrichtung klein.
Dasselbe gilt auch für eine Mehrfarben-Druckvorrichtung nach Fig. 4, bei der die
Laufrichtung des Endlos-Transferbandes 14 in einem Winkel < 45° zu der
Transportrichtung des Druckmediums 24 steht. Die Transportrichtung ist dabei
vorzugsweise durch den horizontal ausgerichteten Transporttisch als Führung
23 gegeben. Die Toner-Druckstationen T-DSt1 bis T-DStn stehen paarweise annähernd
senkrecht zu dieser Transportrichtung. Auf diese Weise können bei
einem Fotoleiter 1 als Ausgangskomponente unter Beibehaltung der Drehrichtungen
aller Komponenten der Toner-Druckstation zwei diametral zueinander gelegene
Kontaktpunkte der Fotoleiter 1 im Bereich des vorlaufenden Trums 14.1
und im Bereich des rücklaufenden Trums 14.2 zum endlos-Transferband 14 verwendet
werden. Diese Kontaktpunkte erfordern keine Umlenkwalzen in den Toner-Druckstationen,
da damit an den Kontaktstellen automatisch gleiche Bewegungskomponenten
und -richtungen zwischen Fotoleiter 1 und Endlos-Transferband
14 gegeben sind. Die Anordnung der Komponenten der Toner-Druckstationen,
beginnend mit Löschleiste 4 über Ladecorona 3 und LED-Kopf 2 zur
Ausgangskomponente vor dem Fotoleiter 1, bleibt in Drehrichtung des Fotoleiters
1 gleich und zwar beginnend nach dem Übertrag des Teil-Tonerbildes auf
das Endlos-Transferband 14, d.h. auf der rechten Umfangshälften der Fotoleiter
1.
Wie Fig. 5 zeigt, wird die Toner-Druckstation, z. B. T-DSt3, im Wesentlichen als
Moduleinheit aus Teilmodulen zusammengebaut, die handelsüblich angeboten
werden. Dabei umfasst die Moduleinheit zumindest ein Belichter-Teilmodul aus
Fotoleiter 1, einen LED-Kopf 2, eine Ladecorona 3 und eine Löschleiste 4. Das
Entwickler-Teilmodul nimmt eine Entwicklerwalze 6, eine Antragwalze 7, eine
Dosierwalze 8, eine Mischschnecke 10, einen Toneraufsatz 11, Tonerkartuschen
12 und falls erforderlich für die Anpassung der Drehrichtung eine Umlenkwalze
25 sowie eine Entwicklercorona 18 und ein Entwicklerband 17 auf.
Das Endlos-Transferband 14 bildet mit einer Transferrolle 15 ein Transfer-Teilmodul.
Der Aufbau der Toner-Druckstationen ist nur beispielhaft, er kann auch aus anderen
Teilmodulen zusammengebaut werden. Für die Erfindung ist nur wesentlich,
dass die Bewegungsgleichheit zwischen der Ausgangskomponente der Toner-Druckstation
und der Laufrichtung des zugekehrten Trums des Endlos-Transferbandes
14 besteht und dass die Toner-Druckstationen auf den Außenseiten
des Endlos-Transferbandes 14 verteilt angeordnet sind und ihre Toner-Teilbilder
gesteuert und synchronisiert mit dem ersten Teil-Tonerband auf das Endlos-Transferband
14 oder ein an dieser Stelle vorgesehenes OPC-Masterband übertragen
werden.