Die Erfindung bezieht sich auf eine Mikrowelleneinrichtung nach Anspruch 1 und
auf ein Element nach Anspruch 19.
Bei Druckmaschinen wird bei verschiedenen Druckverfahren ein Tonermaterial
auf einen Bedruckstoff aufgebracht. Hierbei ist ein Anliegen, das Tonermaterial
oder den Toner sicher am Bedruckstoff zu befestigen oder mit diesem zu verzahnen.
Nach dem Druckvorgang soll der Toner fest und ohne zu Verschmieren
am Bedruckstoff fixiert sein. Zu diesem Zweck werden oftmals Fixierwalzen verwendet,
welche mit Wärme und Druck an beiden Seiten des betonerten Bedruckstoffs
angreifen und den auf verschiedene Weise aufgebrachten Toner an
den Bedruckstoff anschmelzen und fixieren. Dies ist mit Nachteilen verbunden,
etwa dem Verschleiß der Fixierwalzen und der Gefahr der Beschädigung des
Bedruckstoffs. Eine Lösung besteht in der Verwendung von kontaktlosen Fixiereinrichtungen,
welche den Bedruckstoff beim Fixieren oder Befestigen des Toners
am Bedruckstoff nicht berühren. Im Stand der Technik wird unter anderem
die Fixierung mittels Mikrowellenstrahlung bei Durchlauf des Bedruckstoffes
durch einen Mikrowellenresonator vorgeschlagen. Bei diesem Lösungsvorschlag
treten jedoch Probleme auf, wenn verschiedene Bedruckstoffe verwendet werden,
wobei der Bedruckstoff nicht gleichmäßig und geeignet erwärmt wird. Ein
Abschlussschieber oder Kurzschlussschieber an einer Mikrowelleneinrichtung
zum Einstellen des Resonanzzustands oder der Resonanzbedingung benötigt
eine gute Kontaktierung, um elektrische Überschläge zu vermeiden und ist für die
hohe Anzahl von Einstellvorgängen für verschiedene Bedruckstoffe ungeeignet.
Aufgabe der Erfindung ist daher, die Fixierung von Toner an einem Bedruckstoff
schnell und auf einfache Weise zu gewährleisten. Eine weitere Aufgabe der Erfindung
ist, die Fixierung von Toner an verschiedene Arten von Bedruckstoff auf
geeignete Weise anzupassen.
Die Erfindung löst die Aufgabe mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und des Anspruchs
19.
Vorgesehen ist eine Mikrowelleneinrichtung für das Befestigen von Toner an einem
Bedruckstoff durch Erwärmen, wobei eine Resonatorkammer mit wenigstens
einem Durchlass zum Durchführen des Bedruckstoffs und wenigstens ein in
die Resonatorkammer hineinreichendes Element zum Abstimmen des Resonanzzustands
in der Resonatorkammer, wobei das Element wenigstens einen
ersten Anteil eines Materials mit im Wesentlichen die Mikrowellenstrahlung nicht
absorbierenden Eigenschaften und einen zweiten Anteil eines Materials mit mechanisch
stabilen Eigenschaften und einer geringfügig höheren Absorption der
Mikrowellenstrahlung als der erste Anteil umfasst. Ferner ein Element zum Abstimmen
des Resonanzzustands in einer Mikrowelleneinrichtung zum Eingreifen
in eine Resonatorkammer, wobei das Element wenigstens einen ersten Anteil eines
Materials mit im Wesentlichen die Mikrowellenstrahlung nicht absorbierenden
Eigenschaften und einen zweiten Anteil eines Materials mit mechanisch stabilen
Eigenschaften umfasst.
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen aufgeführt.
In der folgenden Beschreibung ist die Erfindung in Ausführungsformen beispielhaft
in Bezug auf die Figuren dargestellt.
- Fig. 1
- zeigt einen schematischen Schnitt einer Resonatorkammer mit einem
speziell ausgebildeten Element,
- Fig. 2a
- zeigt einen schematischen seitlichen Schnitt der Resonatorkammer
mit einer Ausführungsform des Elements in einer ersten Position
nach Fig. 1,
- Fig. 2b
- zeigt einen schematischen seitlichen Schnitt der Resonatorkammer
mit einer Ausführungsform des Elements in einer zweiten Position
nach Fig. 2a,
- Fig. 2c
- zeigt einen schematischen seitlichen Schnitt der Resonatorkammer
mit einer Ausführungsform des Elements in einer dritten Position
nach Fig. 2a,
- Fig. 3
- zeigt einen schematischen Schnitt der Resonatorkammer mit einer
Ausführungsform der Erfindung, wobei das Element einen gitterförmigen
zweiten Anteil des Materials mit mechanisch stabilen Eigenschaften
umfasst,
- Fig. 4
- zeigt einen schematischen Schnitt der Resonatorkammer mit einer
Ausführungsform der Erfindung, wobei das Element mit dem zweiten
Anteil mit dem Material mit mechanisch stabilen Eigenschaften
Seitenflächen des Elements umfasst,
- Fig. 5
- zeigt einen schematischen Schnitt der Resonatorkammer mit einer
Ausführungsform der Erfindung, wobei das Element mit dem zweiten
Anteil mit dem Material mit mechanisch stabilen Eigenschaften
Teile der Achse beim Durchgriff durch die Wand der Resonatorkammer
umfasst,
- Fig. 6
- zeigt einen schematischen Schnitt der Resonatorkammer mit einer
besonderen Ausführungsform der Erfindung, wobei die Achse des
Elements von einem Kühlmedium durchströmt ist.
Fig. 1 zeigt eine schematische perspektivische Ansicht einer Resonatorkammer 3
einer Ausführungsform der Erfindung, beispielsweise ein TE 101- Resonator,
welcher von einer Mikrowelleneinrichtung umfasst wird. In der Resonatorkammer
3 wird eine stehende Mikrowelle ausgeprägt. Die Resonatorkammer 3 besteht
aus zwei Teilen, einem ersten Teil 7 und einem zweiten Teil 7', die entgegengesetzt
zueinander angeordnet sind, wobei die Innenräume des ersten Teils 7 und
des zweiten Teils 7' gemeinsam die Kammer der Resonatorkammer 3 bilden mit
einem Schlitz zwischen den Teilen 7, 7', durch welchen ein Bedruckstoff 1 durch
die Resonatorkammer 3 transportiert wird. Das Element 4 befindet sich im Wesentlichen
in der Resonatorkammer 3, die Achse des Elements 4 greift durch eine
Wand 30 des ersten Teils 7 von außen in die Resonatorkammer 3. Das Vorhandensein
des Elements 4 in der Resonatorkammer 3 verändert den Resonanzzustand
oder die Resonanzbedingung in der Resonatorkammer 3. Das Element
4 weist wenigstens einen ersten Anteil 41 eines Materials mit im
Wesentlichen die Mikrowellenstrahlung nicht absorbierenden Eigenschaften und
einen zweiten Anteil 42 eines Materials mit mechanisch stabilen Eigenschaften
auf. Die Position des Elements 4 beeinflusst die Resonanzbedingung in der Resonatorkammer
3 und stimmt die Resonanzbedingung auf den jeweils in der Resonatorkammer
3 befindlichen Bedruckstoff 1 ab. Auf diese Weise wird der sich
ändernden Papier- oder Bedruckstofftemperatur bei unterschiedlichen Papieroder
Bedruckstoffgewichten bei der Fixierung von Toner Rechnung getragen. Ist
der Resonanzzustand oder die Resonanzbedingung in der Mikrowelleneinrichtung
erfüllt, so koppelt die Mikrowellenstrahlung der Mikrowelleneinrichtung in
den Bedruckstoff ein und erwärmt diesen. Die Anpassung der Resonanzbedingung
an unterschiedliche Papier- oder Bedruckstoffgewichte mittels einer Drehung
des Elements 4 ermöglicht eine unter den gegebenen Randbedingungen
maximale Einkopplung der zur Verfügung stehenden Mikrowellenleistung. Da zur
Erwärmung von gleichartigen Bedruckstoffen 1 mit unterschiedlichen Flächengewichten
auf eine bestimmte Temperatur eine unterschiedliche Energiemenge
benötigt wird, muss auch die Mikrowellenleistung entsprechend angepasst werden.
Ausgeführt sind Zuordnungstabellen, welche in eindeutiger Weise einem
bestimmten Flächengewicht eines Bedruckstoffs 1 eine bestimmte Position des
Elements 4 genau derart zuordnen, dass der Bedruckstoff 1 und das Element 4
gemeinsam eine für die von der Mikrowellenquelle gelieferte Frequenz optimale
Resonanzbedingung in der Resonatorkammer 3 ergeben. Das Flächengewicht
des Bedruckstoffs 1 ist hierbei in aller Regel in der Steuerungseinrichtung der
Druckmaschine bekannt, insbesondere bei digitalen Druckmaschinen, bei denen
unterschiedliche Bedruckstoffe 1 mit unterschiedlichen Massen in schneller Abfolge
bedruckt werden. Das Element 4 wird bevorzugt von einer geeigneten
Steuerung in Abhängigkeit von den Datenausgaben der Zuordnungstabelle bewegt.
Für bestimmte Ausführungsformen des Elements 4 sind dabei vorteilhaft
Schrittmotoren einsetzbar. Eine weitere Möglichkeit der Bewegung des Elements
4 ist durch Steuerung eines mit dem Element 4 gekoppelten Magneten gegeben,
der elektrisch angesteuert wird und das Element 4 bewegt. Durch Bewegen des
Elements 4 wird die Resonanzbedingung in der Resonatorkammer 3 stets derart
abgestimmt, dass die Erwärmung des Bedruckstoffs 1 und des auf diesem aufliegenden
Toners zur Fixierung des Toners am Bedruckstoff 1 in energieeffizienter
Weise erfolgt. Das Element 4 ist in diesem Beispiel als Variante um seine eigene
Achse 40 drehbar ausgeführt. In diesem Fall umfasst das Element 4 eine
Achse 40 mit mindestens einem Flügel 44, wobei die Achse 40 des Elements 4
an entgegengesetzten Seiten der Resonatorkammer 3 durch ihre Wände 30
greift. Der Flügel 44 des Elements 4 bewegt sich bei einer Drehung der Achse 40
durch die Resonatorkammer 3. Die Achse 40 verläuft so weit wie möglich in der
Nähe der oberen Begrenzung der Resonatorkammer 3. In Fig. 1 ist eine Variante
des Elements 4 in einer ersten Position dargestellt.
Fig. 2a zeigt einen schematischen seitlichen Schnitt der Resonatorkammer 3 mit
den zwei Teilen 7, 7' mit einer Ausführungsform des Elements 4 in einer ersten
Position nach Fig. 1, wobei der Flügel 44 des Elements 4 etwa senkrecht nach
unten gerichtet ist. Die erste Position des Elements 4 ist bei diesem Beispiel für
das Erwärmen eines bestimmten Bedruckstoffs 1 mit einem Flächengewicht von
60 g/m2 eingestellt. Wird die Druckmaschine nach dem Fixieren des Bedruckstoffs
1 mit einem Flächengewicht von 60 g/m2 mit einem anderen Bedruckstoff 1
betrieben, beispielsweise mit einem Bedruckstoff 1 mit einem Flächengewicht
von 180 g/m2, so wird mit der Position des Elements 4 nach den Fig. 1 und 2a
keine ausreichende Erwärmung erreicht. Wenn der Mikrowelleneinrichtung in der
Druckmaschine ein anderer Bedruckstoff 1 mit einem Flächengewicht von 180
g/m2 zugeführt wird, bewirkt ein Schrittmotor eine Drehung der Achse 40 des Elements
4 in eine zweite Position nach Fig. 2b, wie durch den Pfeil dargestellt.
Beim Drehen der Achse 40 des Elements 4 wird der einteilig mit der Achse 40
verbundene Flügel 44 geschwenkt. Bei der zweiten Position des Elements 4 wird
der Bedruckstoff 1 mit einem Flächengewicht von 180 g/m2 in geeigneter Weise
erwärmt, um den Toner zu fixieren. Wird Toner bei einem Bedruckstoff 1 mit einem
anderen Flächengewicht fixiert, beispielsweise 300 g/m2, wird die Achse 40
weiter geschwenkt und der Flügel 44 nimmt beispielsweise eine Position nach
der Fig. 2c an, bei welcher sich der Flügel 44 etwa waagerecht im ersten Teil 7
der Resonatorkammer 3 befindet.
Fig. 3 zeigt eine schematische Ansicht ähnlich zu Fig. 1, bei welcher das Element
4 wenigstens einen ersten Anteil 41 eines Materials mit im Wesentlichen die Mikrowellenstrahlung
nicht absorbierenden Eigenschaften und einen zweiten Anteil
42 eines Materials mit mechanisch stabilen Eigenschaften umfasst. Das Material
des zweiten Anteils 42 weist eine etwas höhere Absorption der Mikrowellenstrahlung
in der Resonatorkammer 3 auf. Weitere Materialanteile sind ausführbar. Der
erste Anteil 41 umfasst beispielsweise Polytetrafluorethylen und umfasst hierbei
wesentliche Teile des Flügels 44. Der zweite Anteil 42 umfasst beispielsweise
Quarzglas, Steatit, Polyethersulfon, Poly-P-Obenoxate, Polyetherimid, Polysulfon,
Nylatron, Novatron, Polyphenylensulfid, Ketron, Metall oder Kombinationen
hiervon und umfasst Teile des Flügels 44 und die Achse 40. Der zweite Anteil 42
kann ferner aus Kompositwerkstoffen ausgebildet sein, etwa Polytetrafluorethylen
mit Kevlar oder Polytetrafluorethylen mit Glasfasern. Die Achse 40 ist der
mechanisch am stärksten beanspruchte Teil des Elements 4. Der zweite Anteil
42 weist mechanisch stabile Eigenschaften auf und dient zum Stabilisieren des
Elements 4, welches im Wesentlichen aus dem ersten Anteil 41 aus einem weniger
mechanisch stabilen Material besteht. Der erste Anteil 41 führt zu sehr geringen
Energieverlusten in der Resonatorkammer 3, weist jedoch den Nachteil auf,
dass sein Material etwa über längere Betriebszeiten betrachtet zu unerwünschten
Verformungen neigt und einen hohen Abrieb aufweist. Der zweite Anteil 42
weist dagegen höhere Energieverluste als der erste Anteil 41 auf, jedoch wegen
der mechanischen Stabilität seines Materials kaum Verformungen und Abrieb. In
der Resonatorkammer 3 ist eine stehende Mikrowelle ausgebildet, wobei bei Bereichen
beim Element 4 mit hoher elektrischer Feldstärke der erste Anteil 41
ausgeführt ist und bei Bereichen beim Element 4 mit geringerer elektrischer Feldstärke
der zweite Anteil 42 ausgeführt ist. Ferner kann die gesamte Achse 40
aufgrund ihrer höheren Absorption von Mikrowellenstrahlung in einem Bereich
mit geringer elektrischer Feldstärke liegen, damit wenig Erwärmung der Achse 40
auftritt oder die Erwärmung über die Oberfläche abgegeben wird. Das verwendete
Material des zweiten Anteils 42 wird je nach Lage der Achse 40 ausgewählt.
Auf diese Weise bleiben die Energieverluste, welche aufgrund des zweiten Anteils
42 auftreten, gering. Trotzdem werden die gewünschten stabilisierenden Eigenschaften
mittels des zweiten Anteils 42 im Wesentlichen erreicht. Eine andere
Möglichkeit, einen stabilisierenden zweiten Anteil 42 an das Element 4 anzubringen,
besteht darin, das Element 4 mit einem ersten Anteil 41 auszubilden
und die Seitenflächen des Flügels 44 des Elements 4 mit dem zweiten Anteil 42
zu beschichten. Auf diese Weise wird eine Art Sandwichstruktur gebildet, wobei
der zweite Anteil 42 den ersten Anteil 41 umgibt. Bei dem vorliegenden Beispiel
bilden die zweiten Anteile 42 aus einem mechanisch stabilem Material beim oberen
Teil des Flügels 44 eine gitterförmige Struktur, die Bereiche mit dem zweiten
Anteil 42 verlaufen längsseitig und senkrecht dazu entlang des Flügels 44 des
Elements 4 in parallel zueinander angeordneten Streifen. Bereiche des ersten
Anteils 41 wechseln sich längsseitig und quer mit Bereichen des zweiten Anteils
42 ab. Diese gitterförmige Struktur mit dem zweiten Anteil 42 ist nur im oberen
Teil des Flügels 44 des Elements 4 ausgebildet, weil dort Bereiche mit niedriger
elektrischer Feldstärke in der Resonatorkammer 3 herrschen. Der Mikrowellenstrahlung
stärker absorbierende zweite Anteil 42 wird in diesen Bereichen nur
wenig erwärmt. In den Bereichen mit höherer elektrischer Feldstärke, beim unteren
Teil des Flügels 44, ist ausschließlich der erste Anteil 41 ausgebildet, welcher
die Mikrowellenstrahlung weniger absorbiert.
Fig. 4 zeigt einen schematischen Schnitt der Resonatorkammer 3 mit einer Ausführungsform
der Erfindung ähnlich zu Fig. 3, wobei das Element 4 mit dem Material
mit mechanisch stabilen Eigenschaften, dem zweiten Anteil 42, die Oberseite
und Seitenflächen des Flügels 44 umfasst, jedoch nicht die Unterseite des
Flügels 44, bei welcher eine hohe elektrische Feldstärke ausgebildet ist. An der
Oberseite und den Seitenflächen des Flügels 44, bei dem zweiten Anteil 42, sind
Bereiche des Mikrowellenfeldes mit kleinerer elektrischer Feldstärke ausgeprägt.
Der zweite Anteil 42 ist hierzu insbesondere bei den Seitenflächen des Flügels
44 sehr schmal ausgebildet, da das Mikrowellenfeld von der Seite der Resonatorkammer
3 eine starke Steigung ausbildet. Im Zentrum des Flügels 44 ist das
Element 4 mit einem ersten Anteil 41 eines Materials mit im Wesentlichen die
Mikrowellenstrahlung nicht absorbierenden Eigenschaften ausgebildet, während
die Seitenflächen ausgenommen die Unterseite des Elements 4 einen zweiten
Anteil 42 eines Materials mit mechanisch stabilen Eigenschaften umfasst.
Fig. 5 zeigt einen schematischen Schnitt der Resonatorkammer 3 mit einer Ausführungsform
der Erfindung. Das Element 4 mit dem zweiten Anteil 42 mit dem
Material mit mechanisch stabilen Eigenschaften umfasst hierbei die Teile der
Achse 40 beim Durchgriff des Elements 4 durch die Wand 30 des ersten Teils 7
der Resonatorkammer 3. Der zweite Anteil 42 ist aus zwei Stiften ausgebildet,
die jeweils an einer Seite des ersten Teils 7 des Resonatorkammer 3 in diese hineingreifen
und mit der Achse 40 des Elements 4 einteilig verbunden sind. Die
übrigen Teile des Elements 4, der Flügel 44 und der von der Wand 30 entfernte
Teil der Achse 40 im Innenraum der Resonatorkammer 3, sind aus dem ersten
Anteil 41 ausgebildet.
Fig. 6 zeigt eine Variante der Erfindung mit einem schematischen Schnitt. Das
Element 4 ist aus einer Achse 40 und einem einteilig mit diesem verbundenen
Flügel 44 ausgebildet. Die Achse 40 umfasst hierbei den mechanisch stabilen
zweiten Anteil 42. Speziell hierbei ist die Achse 40 des Elements 4 hohl ausgeführt.
Der Achse 40 wird ein Kühlmedium zugeführt, wie durch den Pfeil in Fig. 6
dargestellt. Das Kühlmedium ist beispielsweise Luft oder ein anderes geeignetes
Medium. Das Kühlmedium verlässt die Achse 40 bei der entgegengesetzten Seite
der Resonatorkammer 3 durch die Wand 30 der Resonatorkammer 3, wie
durch den Pfeil dargestellt. Durch die Kühlung der Achse 40 aus dem zweiten
Anteil 42 wird erreicht, dass das Material bei den in der Resonatorkammer 3 auftretenden
hohen Temperaturen einer geringeren Belastung ausgesetzt ist. Insbesondere
werden Verformungen des Elements 4 über längere Zeiträume betrachtet
wesentlich verringert. Hierdurch wird dem Erfordernis Rechnung getragen,
dass nur geringfügige Verformungen des Elements 4 toleriert werden, andernfalls
könnte das Element 4 in der Resonatorkammer 3 zum Beispiel klemmen.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Oberfläche oder Teile der Oberfläche
des Flügels 44 zu strukturieren und mit einem Kühlmittel zu umströmen, etwa
Luft. Durch die aufgrund der Strukturierung größere Oberfläche wird im Vergleich
zu einer flachen Oberfläche eine zusätzliche Kühlwirkung erzielt.
Bei einer speziellen Variante wird der zweite Anteil 42 aus Metall ausgeführt, wobei
das Metall als besonderes Merkmal aufweist, dass dieses die Mikrowellenstrahlung
stark reflektiert und daher nur in Ausnahmefällen verwendbar ist.