EP1337718A1 - Wasserklosett mit höhenverstellbarem klosettbecken - Google Patents

Wasserklosett mit höhenverstellbarem klosettbecken

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EP1337718A1
EP1337718A1 EP01994719A EP01994719A EP1337718A1 EP 1337718 A1 EP1337718 A1 EP 1337718A1 EP 01994719 A EP01994719 A EP 01994719A EP 01994719 A EP01994719 A EP 01994719A EP 1337718 A1 EP1337718 A1 EP 1337718A1
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EP
European Patent Office
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toilet bowl
water closet
spindle
toilet
urinal
Prior art date
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Withdrawn
Application number
EP01994719A
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English (en)
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Inventor
Peter Wirtz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lehnen GmbH
Original Assignee
LEHNEN GmbH
Wirtz Peter
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Filing date
Publication date
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Publication of EP1337718A1 publication Critical patent/EP1337718A1/de
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D11/00Other component parts of water-closets, e.g. noise-reducing means in the flushing system, flushing pipes mounted in the bowl, seals for the bowl outlet, devices preventing overflow of the bowl contents; devices forming a water seal in the bowl after flushing, devices eliminating obstructions in the bowl outlet or preventing backflow of water and excrements from the waterpipe
    • E03D11/12Swivel-mounted bowls, e.g. for use in restricted spaces slidably or movably mounted bowls; combinations with flushing and disinfecting devices actuated by the swiveling or sliding movement of the bowl
    • E03D11/125Height adjustable bowls
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D11/00Other component parts of water-closets, e.g. noise-reducing means in the flushing system, flushing pipes mounted in the bowl, seals for the bowl outlet, devices preventing overflow of the bowl contents; devices forming a water seal in the bowl after flushing, devices eliminating obstructions in the bowl outlet or preventing backflow of water and excrements from the waterpipe
    • E03D11/12Swivel-mounted bowls, e.g. for use in restricted spaces slidably or movably mounted bowls; combinations with flushing and disinfecting devices actuated by the swiveling or sliding movement of the bowl

Definitions

  • the water closet is designed as a structural unit according to claim 10, which has all the components necessary for moving the toilet bowl.
  • the cleanliness of toilets and keeping them clean can thus be significantly improved.
  • the mounting plate 2 is brought back into the seating position of the toilet bowl 1 when the toilet bowl has been rinsed after being used as a urinal pool.
  • the mounting plate is moved downward by means of the spindle 18 driven by the electric motor 22 with the adjusting lever 25 engaged in the locking device 28 on the spindle nut 21.

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Toilet Supplies (AREA)
  • Sanitary Device For Flush Toilet (AREA)

Abstract

Für ein Wasserklosett mit höhenverstellbarem Klosettbecken wird eine Einrichtung für eine doppelte Verwendbarkeit des Beckens sowohl in Sitzstellung als auch in Pissoirstellung angegeben. Das Klosettbecken (1) ist auf Führungsschienen (14) verschiebbar gelagert, die sich im wesentlichen in vertikaler Richtung erstrecken, und weist eine Abdeckung (1b) mit Sitzbrille (1a) auf, die schwenkbar am Klosettbecken befestigt sind. Das Klosettbecken ist zumindest in zwei Höhenstellungen arretierbar, wobei die eine zur Benutzung des Klosettbeckens in Sitzstellung, die andere zur Benutzung des Klosettbeckens in Stellung eines Pissoirs dient. Dabei wird die Arretierung (28) des Klosettbeckens in Sitzstellung gelöst und das Klosettbecken auf den Führungsschienen in die Pissoirstellung verschiebbar. Zur selbsttätigen Verschiebung wird ein am Klosettbecken kraftschlüssig angreifender Gasdruckdämpfer (18) eingesetzt. Das Klosettbecken kann mittels Spindelantrieb (19, 21, 22) motorisch in seine Ausgangsstellung zurückgeführt werden.

Description

Wasserklosett mit höhenverstellbarem Klosettbecken
Die Erfindung betrifft ein Wasserklosett mit höhenverstellbarem Klosettbecken, an dem eine Abdeckung mit. Sitzbrille schwenkbar befestigt ist. Das Klosettbecken ist verschiebbar auf zumindest einer Führungsschiene gelagert, die sich in vertikaler Richtung erstreckt.
Wasserklosetts, deren Klosettbecken zur Nutzung in ihrer Höhe verstellt werden können, sind bekannt. So werden in DE-197 19 393 A1 Sanitätsobjekte beschrieben, die in vertikaler Richtung beweglich sind und je nach Bedarf in unterschiedlichen Sitzhöhen benutzt werden können. Zur Führung und Bewegung der Sanitätsobjekte werden motorisch angetriebene Spindeln angegeben. In ihrer Sitzhöhe verstellbare Toiletteneinrichtungen sind auch aus DE- 9419966 111 , DE-4215448 A1 sowie aus DE-9308071 U1 bekannt. Bei den Toiletten, die in den beiden zuerst genannten Druckschriften beschrieben sind, ist nur die Klosettbeckenabdeckung bzw. die Sitzbrille zur Höheneinstellung bewegbar, bei dem aus DE-9308071 U1 bekannten Wasserklosett wird das Klosettbecken insgesaint hydraulisch angehoben. Die Sitzhöhe wird jeweils durch den Benutzer eingestellt, der je nach Wunsch entsprechende Schalter bzw. bei hydraulischer Einstellung zugehörige Ventile bedient.
Aufgabe der Erfindung ist es, das Klosettbecken als Urinalbecken verwenden zu können.
Diese Aufgabe wird ausgehend vom oben angegebenen Wasserklosett gemäß der Erfindung durch die in Patentanspruch 1 aufgeführte Ausbildung gelöst. Danach ist das verschiebbar gelagerte Klosettbecken zumindest in zwei Höhenstellungen arretierbar, wobei eine der Höhenstellungen zur Benutzung des Klosettbeckens in Sitzstellung, die andere zur Benutzung des Klosettbeckens als Pissoir dient, und wobei durch Anheben der Abdeckung mit Sitzbrille die Arretierung des Klosettbeckens in Sitzstellung gelöst und das Klosettbecken in Pissoirstellung verfahrbar ist. Die Verwendung des Klosettbeckens sowohl in Sitzstellung als auch in Pissoirstellung ist insbesondere dort geboten, wo aus Raumgründen zwei gesonderte Becken nicht unterzubringen sind. Das Klosettbecken zur Benutzung als Pissoir anzuheben entspricht vor allem hygienischen Anforderungen, Verschmutzungen insbesondere des Toilettenbodens, der das Klosettbecken umgibt, werden auf diese Weise weitgehend vermieden. Das Anheben des Klosettbeckens aus der Sitzstellung in die Pissoirstellung erfolgt gemäß der Erfindung selbsttätig, nämlich dadurch, daß der Benutzer in üblicher weise die Klosettabdeckung mit Sitzbrille anhebt. Es bedarf zur Bewegung des Klosettbeckens keiner gesonderten. Schalter- oder Ventilbedienung durch den Benutzer, auch ohne, daß der Benutzer von der Verschieblichkeit des Klosettbeckens Kenntnis hat, wird das Klosettbecken aus seiner Sitzstellung in die Pissoirstellung angehoben. Die wünschenswerten hygienischen Ansprüche werden somit ohne einen besonderen Hinweis für den Benutzer erfüllt.
In Ausgestaltung der Erfindung ist es nach Patentanspruch 2 vorgesehen, zum Verschieben des Klosettbeckens aus seiner Sitzstellung in die Pissoirstellung einen am Klosettbecken kraftschlüssig angreifenden Gasdruckdämpfer einzusetzen. Mit einem Gasdruckdämpfer läßt sich die Verschiebung des Klosettbeckens in ausreichend kurzer Zeit und ohne erhebliche Stoßbelastung für die anzuhebenden Klosetteile erreichen. Zum gleichmäßigen Verschieben mit geringem Verschiebewiderstand ist das Klosettbecken auf zwei parallel angeordneten Führungsschienen gelagert, auf denen sich das Klosettbecken auf Kugelführungen abstützt, Patentanspruch 3.
Nach der Benutzung des Wasserklosetts als Pissoir ist es zweckmäßig, das Klosettbecken motorisch aus der Pissoirstellung in die Sitzstellung zurückzubringen, Patentanspruch 4. Die Sitzstellung ist somit - wie üblich - die normale Stellung des Klosettbeckens im Toilettenraum. Ausgelöst wird das Zurücksetzen des Klosettbeckens bevorzugt durch Schließen der Klosettbeckenabdeckung beim Hinunterklappen, Patentanspruch 5. Hierzu ist es gemäß Patentanspruch 6 vorteilhaft, daß eine ortsfest gelagerte Spindel angetrieben wird, deren Spindelmutter, die sich beim Drehen der Spindel parallel zur Spindelachse verstellt, mit dem Klosettbecken zu dessen Verschiebung auf der Führungsschiene oder den Führungsschienen verbindbar ist. Damit für die Bewegung des Klosettbeckens aus der Sitzstellung in die Pissoirstellung allein der Gasdruckdämpfer wirksam is,t, ist zur Verbindung zwischen Klosettbecken und Spindelmutter eine lösbare Kupplung vorgesehen, Patentanspruch 7.
Um das Klosettbecken auch in anderen Stellungen als den beiden Extremstellungen, nämlich der unteren Sitzstellung und der oberen Pissoirstellung nutzen zu können, ist die Spindelmutter nach Patentanspruch 8 bei geschlossener Verbindung zwischen Spindeimutter und Klosettbecken in variierbaren Höhenstellungen arretierbar. Mit dieser Ausbildung wird nicht nur eine Benutzung des Wasserklosetts für unterschiedlich große Benutzer oder für in Krankheitsfällen Behinderte vereinfacht, auch das Reinhalten des Toilettenraums unterhalb des Klosettbeckens ist erleichtert.
In weiterer Ausbildung des Wasserklosetts ist es gemäß Patentanspruch 9 vorgesehen, das Klosettbecken an einer Montageplatte zu befestigen, die die zur Verschiebung des Klosettbeckens auf der oder den Führungsschienen beweglichen Bauelemente trägt und die derart bemessen ist, daß an der Montageplatte Abdeckung und Sitzbrille des Klosettbeckens nach ihrem Aufklappen abstützbar sind. Auf diese Weise wird für Abdeckung und Sitzbrille bei der Bewegung des Klosettbeckens eine stabile Lage erreicht, da sich die Montageplatte, die das Klosettbecken trägt, relativ zu Abdeckung und Sitzbrille nicht verschiebt.
Um eine Montage des Wasserklosetts in Toilettenräumen zu optimieren und gegebenenfalls notwendige Reparaturen zu erleichtern, ist das Wasserklosett nach Patentanspruch 10 als eine Baueinheit ausgebildet, die alle zur Bewegung des Klosettbeckens notwendigen Bauelemente aufweist.
Die Erfindung und weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung werden nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Die Zeichnung zeigt ein Toiletten- Einbauteil in perspektivischer Ansicht sowie im Schnitt. Im einzelnen wie folgt:
Figur 1 Toiletten-Einbauteil, Vorderseite perspektivisch;
Figur 2 Einbauteil nach Figur 1 , Rückseite perspektivisch;
Figur 3 Einbauteil nach Figur 1 , Rückseite Aufsicht,
Figur 4 Längsschnitt nach Figur 3 gemäß Schnittlinie IV/IV,
Figur 5 Längsschnitt nach Figur 3 gemäß Schnittlinie VΛ ,
Figur 6 Einzelheit Spindelteil mit Stellhebel in vergrößertem
Maßstab, Teilausschnitt aus Figur 5 gemäß
Ausschnittlinie Vl/Vl,
Figur 6a Stellhebel in Eingriffsstellung,
Figur 6b Stellhebel ausgerückt. In Figuren 1 und 2 der Zeichnung ist das Wasserklosett mit dem erfindungsgemäß höhenverstellbaren Klosettbecken 1 in perspektivischer Darstellung als Toiletten-Einbauteil wiedergegeben. Das Klosettbecken 1 ist in Figur 1 nur schematisch angedeutet, das Klosettbecken gehört nicht zum Toiletten-Einbauteil, es wird vielmehr erst nach Installation des Einbauteils an Ort und Stelle befestigt. Am Einbauteil läßt sich ein beliebig geformtes Klosettbecken anschließen, eine Montageplatte 2 weist zum Anschluß Ausnehmungen 3 zur Befestigung des Klosettbeckens 1 mit geeigneten Befestigungsschrauben sowie einen Spülwasseranschluß 4 und einen Abwasseranschluß 5 zum Abwasserkanal 6 hin auf, der zum Abfluß des Spülwassers aus dem Klosettbecken 1 dient. Die Abmessungen für die Ausnehmungen 3 zum Einstecken der Befestigungsschrauben, für Spülwasseranschluiß 4 und Abwasseranschluß 5 entsprechen üblicher Norm.
Der Spülwasseranschluß 4 istan einem in der Zeichnung lediglich schematisch wiedergegebenen Spülwasserkasten 7 angeschlossen, aus dem bei Bedarf Spülwasser - im Ausführungsbeispiel in bekannter Weise durch Öffnen eines Absperrventils im Spülkasten nach Betätigen eines Spülhebels 8 - über eine Spülwasserleitung 9 in das Klosettbecken 1 einleitbar ist, siehe Figur 2. Ih den Spülwasserkasten 7 mündet zum Befüllen mit Spülwasser eine in der Zeichnung nicht wiedergegebenen Druckwasserleitung. Das Spülwasser fließt aus dem Spülwasserkasten 7 nach Öffnen des Absperrventils unter Schwerkraftwirkung aus.
Im Ausführungsbeispiel sind alle vorgenannten Teile, wie Montageplatte, Spülwasser- und Abwasseranschlüsse sowie Spülwasserkasten als Toiletten-Einbauteil zusammengefaßt. Sie sind in einem Rahmengestell mit seitlich vertikal angeordneten Außenwänden 10 eingesetzt, die mit Querstreben 11 stabilisiert und aneinander befestigt sind, wie sie auch aus Figuren 3 bis 5 aus Aufsicht und Querschnitten des Toiletten-Einbauteils ersichtlich sind. Als Toiletten-Einbauteil läßt sich das erfindüngsgemäße Wasserklosett somit in einfacher Weise als fertiges Montageteil in eine Wandniesche einsetzen, die zur Aufnahme des Toiletten-Einbauteils vorgesehen ist, oder auch in Toilettenräumen als Vorbau vor bereits zur Installation eines Wasserklosetts vorbereiteten Anschlüssen anbringen.
Die Montageplatte 2 ist am Toiletten-Einbauteil vertikal verschiebbar angeordnet. Sie läßt sich in Verschieberichtung 12 höhenverstellen. Hierzu ist der Spülwasseranschluß 4 mit einem flexiblen Rohrbalg 13 am Spülwasserkasten 7 angeschlossen, siehe Figur 2. In der Zeichnung ist die Montageplatte 2 in ihrer oberen Stellung dargestellt. Der Rohrbalg 13 wird somit aus seiner in Figuren 2 und 3 wiedergegeben gefalteten Form beim Absenken der Montageplatte 2 entsprechend verlängert und gestreckt. Zum Verschieben der Montageplatte 2 ist auch die Länge des Abwasserkanals 6 veränderbar, der Abwasserkanal besteht im Ausführungsbeispiel aus einem Teleskoprohr, sein oberes Kanalstück 6a ist im unteren Kanalstück 6b gleitbar eingesetzt. Das untere Kanalstück 6b ist im Toiletten- Einbauteil zum Anschluß an den in der Hauswand verlegten Abwasserabfluß ortsfest angeordnet.
Die Montageplatte 2 ist zum vertikalen Verschieben auf zwei Führungsschienen 14 gelagert, die im Toiletten-Einbauteil an den Querstreben 11 in horizontalem Abstand 15 (siehe Figur 3) befestigt sind und parallel zueinander verlaufen. Die Montägeplatte 2 weist Führungshülsen 16 mit Kugelführungen 17 auf, die in der Zeichnung schematisiert angegeben sind. Über die Kugelführungen 17 wird die Montageplatte auf den Führungsschienen 14 abgestützt. Durch diese Ausbildung wird dafür Sorge getragen, daß sich die Montageplatte 2 mit dem von ihr getragenen Klosettbecken 1 in vertikaler Richtung in einfacher Weise ohne erheblichen Verschiebewiderstand bewegen läßt.
Zur Bewegung der Montageplatte 2 auf den Führungsschienen 14 dienen im Ausführungsbeispiel einerseits zwei Gasdruckdämpfer 18, die neben den Führungsschienen 14 parallel zu ihnen montiert sind, andererseits ein Spindelantrieb mit einer Spindel 19 (siehe Figur 3), die auf dem Toiletten-Einbauteil ortsfest und um ihre Spindelachse 20 rotierbar gelagert ist. Auf der Spindel 19 ist eine im Spindelgehäuse geführte, bei Rotation der Spindel in Richtung der Spindelachse 20 verstellbare Spindelmutter 21 angeordnet, mit der die Montageplatte 2'derart über eine Kupplung verbunden ist, daß sie sich beim Drehen der Spindel 19 auf den Führungsschienen 14 parallel zur Spindelachse 20 verschiebt. Im Ausführungsbeispiel wird für den Spindelantrieb eine sogenannte "Kugelumlaufspindel" benutzt. Die Spindel 19 ist im Ausführungsbeispiel von einem Elektromotor 22 antreibbar. Je nach Drehrichtung der Motorwelle wird die Spindelmutter 21 auf- oder abwärts geführt und damit die Montageplatte 2 mit dem Klosettbecken 1 in Verschieberichtung 12 nach oben oder unten bewegt. Der Elektromotor 22 und die Drehrichtung seiner Motorwelle sind. durch Tastschalter steuerbar, die iη der Zeichnung nicht wiedergegeben sind. Durch Betätigen der Tastschalter kann die gewünschte Benutzungshöhe des Klosettbeckens 1 variiert und eingestellt werden. Die Gasdruckdämpfer 18 sind zwischen Bodenstreben 23 des Toiletten-Einbauteils und Auflagen 24 an der Montageplatte 2 befestigt. Im Ausführungsbeispiel sind die Gasdruckdämpfer 18 im Toiletten-Einbauteil derart eingesetzt, daß jeweils im Druckgehäuse 18a der Gasdruckdämpfer 18 bewegliche Druckstempel 18b die Montageplatte 2 in den Auflagen 24 kraftschlüssig abstützen, wobehdie Druckgehäuse 18a am Toiletten-Einbauteil an den Bodenstreben 23 ortsfest angeordnet sind.
Für die Erfindung wesentlich ist eine Bewegung des Klosettbeckens 1 aus üblicher Sitzstellung in eine Höhe, wie sie bei Urinalbecken gegeben ist, um das Klosettbecken 1 sowohl in Sitzstellung als auch als Urinalbecken benutzen zu können. In der Zeichnung ist die Montageplatte 2 im Toiletten-Einbauteil in ihrer höchsten Stellung dargestellt: In dieser Stellung befindet sich das an der Montageplatte 2 befestigte Klosettbecken 1 in Pissoirstellung. Als gewöhnliche Dauerstellung für die Benutzung des Klosettbeckens ist jedoch die Sitzstellung vorgesehen. Nach Montage des Toiletten-Einbauteils wird das Klosettbecken somit in seine Sitzstellung gefahren und in dieser Stellung belassen.
Für eine Benutzung des Klosettbeckens 1 in Pissoirstellung ist es somit erforderlich, das Klosettbecken aus seiner unteren Stellung nach oben zu verschieben. Hierzu wird im Ausführungsbeispiel die Kupplung zwischen Spindelmutter 21 und Montageplatte 2 gelöst, so daß die Montageplatte unter Einwirkung der Druckkraft der beiden Gasdruckdämpfer 18 auf den Führungsschienen 14 nach oben gleiten kann. Ist die Pissoirstellung für das Klosettbecken 1 erreicht, wird die Bewegung des Druckstempels 18a des Gasdruckdämpfers 18 gestoppt und eine weitere Bewegung der Montageplatte 2 blockiert.
Im Ausführungsbeispiel sind Montageplatte 2 und Spindelmutter 21 über einen als Kupplungsteil dienenden schwenkbaren Stellhebel 25 miteinander lösbar verbunden. Wie in Figur 6 gezeigt, ist der Stellhebel 25 ortsfest an der Montageplatte 2 in einem Schwenklager 26 gelagert und läßt sich um das Schwenklager in Schwenkrichtung 27 bewegen. An der Spindelmutter 21 rastet der Stellhebel zur Kupplung zwischen Montageplatte 2 und Spindelmutter 21 in eine Arretierung 28 ein, siehe Figur 6a. In eingerückter Stellung wird die Montageplatte 2 von der Spindelmutter 21 - bei ihrer Bewegung bei Rotation der Spindel 19 - auf den Führungsschienen 14 mitbewegt. In Sitzstellung des Klosettbeckens 1 läßt sich die Kupplung zwischen. Stellhebel 25 und Spindelmutter 21 über die Arretierung 28 mechanisch lösen: Bei einer Schwe,nkbewegung des Stellhebel 25 wird dieser aus seiner Arretierung herausgezogen, siehe Figur 6b.
Im Ausführungsbeispiel ist der Stellhebel 25 zugleich an der Sitzbrille 1a des Klosettbeckens 1 derart angelenkt, daß sich der Stellhebel von der Spindelmutter 21 löst, wenn die Sitzbrille vom Klosettbecken abgehoben wird. Der Stellhebel 25 weist eine Buchse 29 auf, die zum Anbringen eines an der Sitzbrille zu befestigenden Zugbandes 30 dient, siehe Figuren 5 und 6. Die Sitzbrille 1a ist wie gewöhnlich zusammen mit einem Klosettdeckel 1b als Abdeckung am oberen Rand des Klosettbeckens in Bewegungsrichtung 31 schwenkbar angebracht und im Ausführungsbeispiel beim Öffnen gegen die Montageplatte 2 anlegbar, was in der Zeichnung nicht dargestellt ist. Das Zugband 30 ist zwischen Sitzbrille 1a und Buchse 29 so befestigt, daß beim Anheben der Klosettbrille der Stellhebel 25 um das Schwenklager 26 in Schwenkrichtung 27 gezogen wird und sich dabei aus seiner Arretierung 28 löst. Sind Montageplatte 2 und Spindelmutter 21 entkuppelt, bewegen die Gasdruckdämpfer 18 die Montageplatte 2 mit dem an ihr angebrachten Klosettbecken 1 auf den Führungsschienen 14 nach oben. Unmittelbar nach Abheben der Abdeckung mit Sitzbrille wird somit das Klosettbecken 1 aus seiner Sitzstellung in die Pissoirstellung bewegt.
Das Zugband 30 wird, nachdem das Klosettbecken an der Montageplatte 2 angeschlossen ist, zwischen Hebelarm 25 und Sitzbrillela - im Ausführungsbeispiel an der Buchse 29 am Hebelarm 25 - befestigt.
Statt mechanisch mit Hebelarm kann das Blockieren der Bewegung der Montageplatte beispielsweise auch elektromechanisch durch Einrasten eines Kupplungsteils in die Arretierung an der Spindelmutter erreicht werden, das aus seiner Arretierung durch Erzeugen eines Magnetfelds gelöst wird. Beim Heben der Klosettbrille wird dann zum Einschalten der hierzu erforderlichen Magnetspulen ein elektrischer Schalter betätigt.
Dieses erfindungsgemäße selbsttätig ausgelöste Einstellen des Klosettbeckens aus seiner Sitzstellung in eine Benutzerhöhe, wie sie Urinalbecken aufweisen, beim Anheben der Sitzbrille bewirkt, daß Verschmutzungen des Toilettenbodens, der das Klosettbecken umgibt, durch unerwünschtes Verspritzen von Urinresten aus dem Klosettbecken heraus weitgehend vermieden sind. Die Sauberkeit von Toiletten und deren Reinhaltung lassen sich so wesentlich verbessern. Die Montageplatte 2 wird wieder zurück in die Sitzstellung des Klosettbeckens 1 gebracht, wenn das Klosettbecken nach seiner Benutzung als Urinalbecken gespült worden ist. Die Montageplatte wird mittels der vom Elektromotor 22 angetriebenen Spindel 18 bei in die Arretierung 28 an der Spindelmutter 21 eingerastetem Stellhebel 25 nach unten gefahren. Im Ausführungsbeispiel geschieht auch diös nach Benutzung selbsttätig: Beim Zuklappen der Klosettabdeckung mit Sitzbrille 1a und Klosettdeckel 1b wird der Stellhebel 25 beispielsweise mittels Feder zurück in die Arretierung 28,an der Spindelmutter 21 gezogen und über einen dabei ausgelösten Schalter der Elektromotor 22 derart eingesetzt, daß sich Spindelmutter 21 und Montageplatte 2 mit dem Klosettbecken 1 abwärts bewegen.
Damit der Stelihebel 25 in die Arretierung 28 nach Benutzung des Klosettbeckens in Pissoirstellung einrasten kann, ist es beim Ausführungsbeispiel vorgesehen, daß die Spindelmutter 21 während der Zeit, in der das Klosettbecken aus der Sitzstellung in die Pissoirstellung angehoben wird, in die Einraststellung gebracht wird. Hierzu wird nach Lösen des Stellhebel 25 aus seiner Arretierung an der Spindelmutter 21 der Elektromotor 22 zur Rotation der Spindel 19 eingeschaltet. Die Spindelmutter 21 bewegt sich dann in ihrer Führung im Spindelgehäuse in Richtung der Spindelachse 20 nach oben und wird in derjenige Stellung auf der Spindel fixiert, in der sich der Stellhebel 25 beim Zuklappen von Sitzbrille und Klosettdeckel in die Arretierung 28 zurücksetzen kann. Wird dabei der Elektromotor 22 eingeschaltet, wird das Klosettbecken 1 aus der Pissoirstellung erneut in die Sitzstellung gefahren.
Zur Benutzung des Klosettbeckens in beliebiger Höhe zwischen unterer Sitzstellung und oberer Pissoirstellung ist zur Bedienung des Elektromotors - wie bereits erwähnt - ein in der Zeichnung nicht wiedergegebener Tastschalter vorgesehen. Das Klosettbecken läßt sich somit in einfacher Weise ohne weiteres auf bequeme Benutzungshöhen einstellen, was insbesondere bei Benutzung in Krankheitsfällen von besonderer Bedeutung ist.
Bleibt in Pissoirstellung des Klosettbeckens die Kupplung zwischen Montageplatte 2 und Spindel 19 offen, rastet also im Ausführungsbeispiel der Stellhebel 25 nicht in die Spindelmutter 21 ein, so läßt sich das Klosettbecken manuell gegen den Druck der Gasdruckdämpfer 18 in die Sitzstellung hinunter drücken. Für diesen Fall der manuellen Betätigung ist in Sitzstellung zum Feststellen des Stellhebels 25 ein in der Zeichnung nicht dargestellter gesonderter Nocken vorgesehen, mit dem sich der Stellhebel 25 ^ in der gleichen Weise wie mit der Spindelmutter 21 - kraftschlüssig verbinden läßt und von dem er sich wieder löst, wenn die Sitzbrille 1a angehoben wird.
Darüber hinaus befindet sich aus Sicherheitsgründen bevorzugt an der Montageplatte 2 ein Notschalter zur Unterbrechung des Spindelantriebs insbesondere für den Fall, daß bei einer Abwärtsbewegung des Klosettbeckens Gefahr droht durch oder für einen unter das Klosettbecken geschobenen oder sich dort vorübergehend befindenden Gegenstand. In der Zeichnung ist ein solcher Notschalter nicht wiedergegeben. Vorteilhaft ist es, als Notschalter einen entsprechenden Sensor einzusetzen, der in gegebenem Fall die Stromversorgung für den Spindelantrieb unterbricht.
Bezugszeichenliste
Klosettbecken 1 Schwenklager 26
Sitzbrilie 1a Schwenkrichtung 27
Klosettdeckel 1b Arretierung 28
Montageplatte 2 Buchse 29
Ausnehmung 3 Zugband 30
Spülwasseranschluß , 4 Bewegungsrichtung 31
Abwasseranschluß 5
Abwasserkanal 6
Kanalstücke 6a, 6b
Spülwasserkasten 7
Spülhebel 8
Spülwasserleitung 9
Außenwand 10
Querstreben 11
Verschieberichtung 12
Rohrbalg 13
Führungsschiene 14 horizontaler Abstand 15
Führungshülse 16
Kugelführung 17
Gasdruckdämpfer 18
Druckgehäuse 18a
Druckstempel 18b
Spindel 19
Spindelachse 20
Spindelmutter 21
Elektromotor 22
Bodenstrebe 23
Auflage 24
Stellhebel 25

Claims

Patentansprüche
1. Wasserklosett mit höhenverstellbarem Klosettbecken, an dem eine Abdeckung mit Sitzbrille schwenkbar befestigt ist und das auf Führungsschienen verschiebbar gelagert ist, die sich im wesentlichen in vertikaler Richtung erstrecken, dadurch gekennzeichnet, . daß das Klosettbecken (1) zumindest in. zwei Höhenstellungen arretierbar ist, wobei eine der Höhenstellungen zur Benutzung des Klosettbeckens (1) in Sitzstellung, die andere zur Benutzung des Klosettbeckens als Pissoir dient, und wobei durch Anheben der Abdeckung mit Sitzbrille (1a) die Arretierung (28) des Klosettbeckens in Sitzstellung gelöst und das Klosettbecken in Pissoirstellung verschiebbar ist.
2. Wasserklosett nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß zum Verschieben des Klosettbeckens (1) aus seiner Sitzstellung in die Pissoirstellung zumindest ein am Klosettbecken kraftschlüssig angreifender Gasdruckdämpfer (18) eingesetzt ist.
3. Wasserklosett nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, das Klosettbecken (1) auf zwei parallel verlaufenden Führungsschienen (14) gelagert ist, auf denen sich das Klosettbecken auf Kugelführungen (17) abstützt.
4. Wasserklosett nach Anspruch 1 , 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Klosettbecken (1) motorisch aus der Pissoirstellung in die Sitzstellung zurückzufahren ist.
5. Wasserklosett nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Zurückfahren durch Zuklappen der Abdeckung auslösbar ist.
6. Wasserklosett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine ortsfest gelagerte Spindel (19) angetrieben wird, deren sich beim Drehen der Spindel (19) parallel zur Spindelachse (20) verstellende Spindelmutter (21) mit dem Klosettbecken (1) zu dessen Verschiebung auf der Führungsschiene oder den Führungsschienen (14) verbindbar ist.
7. Wasserklosett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung zwischen Klosettbecken (1) und Spindelmutter (21) eine lösbare Kupplung vorgesehen ist.
8. Wasserklosett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindelmutter (21) bei geschlossener Verbindung zwischen Spindelmutter (21) und Klosettbecken (1) in variierbarer Höhenstellung arretierbar ist.
9. Wasserklosett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Klosettbecken (1) an einer Montageplatte (2) befestigt ist, die die zur Verschiebung des Klosettbeckens auf der oder den Führungsschienen (14) beweglichen Bauelemente trägt und die derart bemessen ist, daß an der Montageplatte (2) Klosettbeckenabdeckung und Sitzbrille (1a, 1b) nach ihrem Aufklappen anlehnbar sind.
10. Wasserklosett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Wasserklosett (1) als eine Baueinheit ausgebildet ist, die alle zur Bewegung des Wasserklosetts notwendigen Bauelemente aufweist.
11. Wasserklosett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Unterbrechung der Bewegung des Klosettbeckens (1) ein Notschalter vorgesehen ist.
12. Wasserklosett nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß als Notschalter ein Sensor eingesetzt ist, der bei Abwärtsbewegung des Klosettbeckens (1) auf Gegenstände reagiert, die die Weiterbewegung des Klosettbeckens hindern.
13. Wasserklosett nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß bei Betätigung des Notschalters die Stromversorgung für den Spindelantrieb unterbrochen wird.
EP01994719A 2000-11-27 2001-11-25 Wasserklosett mit höhenverstellbarem klosettbecken Withdrawn EP1337718A1 (de)

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EP (1) EP1337718A1 (de)
AU (1) AU2002224886A1 (de)
DE (1) DE10058817B4 (de)
WO (1) WO2002042572A1 (de)

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