EP0939701A1 - Stapelhandling einer druckmaschine - Google Patents

Stapelhandling einer druckmaschine

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EP0939701A1 EP97948691A EP97948691A EP0939701A1 EP 0939701 A1 EP0939701 A1 EP 0939701A1 EP 97948691 A EP97948691 A EP 97948691A EP 97948691 A EP97948691 A EP 97948691A EP 0939701 A1 EP0939701 A1 EP 0939701A1
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Stapelhandling einer Druckmaschine zum Bedrucken einer Bogenvorderseite und zum Bedrucken einer Bogenrückseite. Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Stapelhandlings für eine Druckmaschine zum Bedrucken der Bogenvorderseite und nachfolgendem Bedrucken der Bogenrückseite. Erfindungsgemäss wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass die Stapel auf Stapeltransportwagen angeordnet, die Stapeltransportwagen einer gemeinsamen Stapelebene (10) zugeordnet und in den seitlichen Bereichen des Anlegerbogenstapels (1) und des Auslagebogenstapels (11) beidseitig symmetrisch zur Maschinenlängsachse jeweils ein der Unterseite der jeweiligen Stapeltransportwagen zugeordneter Kragarm mit einem Vertikalantrieb, in Richtung zur Maschinenlängsachse neben jedem Kragarm eine Linearfördereinheit (8), neben der Linearfördereinheit (8) eine Laufbahn für Rollen der Stapeltransportwagen und auf der Maschinenlängsachse der Drehpunkt eines den Rollen des Stapeltransportwagens des Auslagebogenstapels (11) zugeordneten, in seiner Ruhestellung die Laufbahn freigebenen Drehtisches und neben jedem Kragarm in Richtung entgegengesetzt zur Maschinenlängsachse im Bereich oberhalb der Stapel je eine obere Rollbahn zum Transport des Stapeltransportwagens des Anlegerbogenstapels (1) in die Betriebsposition des Auslagebogenstapels (11) angeordnet ist.

Description

STAPELHANDLING EINER DRUCKMASCHINE
Die Erfindung betrifft ein Stapelhandling einer Druckmaschine zum Bedrucken einer Bogenvorderseite und zum Bedrucken einer Bogenrückseite.
Es sind Druckmaschinen allgemein bekannt (EP 0 512 549), bei denen zum Bedrucken der Bogenvorderseite und zum nachfolgenden Bedrucken der Bogenrückseite ein zweimaliger Bogendurchlauf und ein Wenden des Stapels vor dem zweiten Bogendurchlauf zum Bedruk- ken der Bogenrückseite erforderlich ist.
Nachteilig ist der hohe Aufwand für den zweiten Bogendurchlauf und insbesondere für das Wenden des Bogenstapels mit einer zusätzlichen Stapelwendeeinrichtung.
Es sind auch Druckmaschinen bekannt (DD 54 703), bei denen der zu bedruckende Bogen zuerst auf der Bogenvorderseite bedruckt, in der Druckmaschine gewendet, die Bogenrückseite bedruckt und danach mit der Bogenrückseite nach oben auf einen Auslagebogenstapel abgelegt wird.
Für kleine und/oder Kompaktmaschinen und/oder Druckmaschinen mit Bebilderung der Druckplatte in der Druckmaschine ist der Aufwand für eine Wendeeinrichtung relativ hoch und damit nachteilig.
Das Bedrucken einer Bogenvorderseite und das Bedrucken einer Bogenrückseite eines von einem Anlegerbogenstapel über mindestens einen direkt oder indirekt mit mindestens einem einfärbbaren Druckformzylinder zusammenwirkenden Bogenführungszylinder zu einem Auslagebogenstapel geförderten Bogens ist auch dadurch möglich, daß der zu bedruckende Bogen vom Anlegerbogenstapel entnommen, dem Bogenführungszylinder zum Bedrucken der Bogenrückseite zugeführt, die Bogenrückseite bedruckt, der bedruckte Bogen mit einer Bo- gentransportrichtung zum Auslagebogenstapel entgegen der Bogenlaufrichtung zum Bogenführungszylinder transportiert, auf den relativ zur Bogenlaufrichtung in der gleichen Ebene vor dem Anlegerbogenstapel angeordneten Auslagebogenstapel mit der bedruckten Bogenrückseite nach oben abgelegt und der Auslagebogenstapel zum Nachfolgedruck der Bogenvorderseite in die Position des Anlegerbogenstapels verbringbar ist. Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Stapelhandlings für eine Druckmaschine zum Bedrucken der Bogenvorderseite und nachfolgendem Bedrucken der Bogenrückseite.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Nachfolgend wird das erfindungsgemäße Stapelhandling an einem Ausführungsbeispiel näher beschrieben.
In den Zeichnungen zeigen
Fig. 1 Bogendruckmaschine
Fig. 2 Stapeltransportschema
Fig. 3 Einrichtung zum Stapeltransport (Anfang Stapelwechsel)
Fig. 4 Einrichtung zum Stapeltransport (Ende Stapelwechsel)
Das Stapelhandling für Bogendruckmaschinen zum Bedrucken einer Bogenvorderseite und nachfolgendem Bedrucken einer Bogenrückseite wird anhand der in Fig. 1 dargestellten Bogendruckmaschine beschrieben.
Die Druckmaschine enthält einen Anlegerbogenstapel 1, Förderelemente 2, weitere Förderelemente 3, einen als Druckzylinder ausgebildeten Bogenführungszylinder 4, der mit zwei Offsetzylindern 5 zusammenwirkt, wobei jedem Offsetzylinder ein Druckformzylinder 6 mit zwei Farb-/Feuchtwalzen 7 zugeordnet ist, zusätzliche Förderelemente 9 und einen Auslagebogenstapel 1 1.
Der zu bedruckende bogen 12 wird zuerst vom Anlegerbogenstapel 1 in Richtung des Bogen- führungszylinders 4 transportiert, diese Richtung wird mit Bogenlaufrichtung 14 bezeichnet. Die Übergabe der bedruckten Bogen vom Bogenführungszylinder 4 an die nachfolgenden zusätzlichen Förderelemente 9 erfolgt entgegen der Bogenlaufrichtung 14, diese Richtung wird nachfolgend Bogentransportrichtung 15 genannt.
Durch die Änderung der Bogenbewegungsrichtung - Bogenlaufrichtung 14 in Bogentransportrichtung 15 - ist der Auslagebogenstapel 11 in Bogenlaufrichtung 14 gesehen, vor dem Anlegerbogenstapel 1 angeordnet. Des weiteren ist der Anlegerbogenstapel 1 und der Auslagebogenstapel 11 in gleicher Stapelebene 10 angeordnet.
Die Bogenstapel 1; 1 1 sind jeweils einem Stapeltransportwagen 16 zugeordnet, die auf der Stapelebene 10 bewegbar sind.
Der vom Anlegerbogenstapel 1 zu dem Bogenführungszylinder 4 geförderte Bogen wird aufgrund dieses Maschinenschemas, bezogen auf die Lage des Bogehs auf dem Anlegerbogenstapel 1 zuerst auf der Bogenrückseite bedruckt und mit der bedruckten Bogenrückseite nach oben auf dem Auslagebogenstapel 11 abgelegt. Dies bietet die Möglichkeit, den Auslagebogenstapel 11 durch Verschieben oder durch Drehen um 180° und Verschieben in die Position des Anlagebogenstapels 1 zu bringen und sofort den Nachfolgedruck der Vorderseite des Bo- gens in einem zweiten Bogendurchlauf ohne Stapelwendung zu beginnen. Das Drehen des Stapels bietet den Vorteil, daß die für einen qualitativ hochwertigen Druck relevante Anlagekante immer, d.h. beim Bedrucken der Bogenvorderseite und beim Bedrucken der Bogenrückseite in Bogenlaufrichtung vorn liegt.
In Fig. 2 ist das Handling des Anlegerbogenstapels 1 und des Auslagebogenstapels 1 1 beim Bedrucken der Bogenvorderseite und Bogenrückseite schematisch dargestellt.
In der ersten Phase wird der Anlegerbogenstapel 1 in seine Ausgangsposition gefahren und der Stapeltransportwagen 16 des Auslagebogenstapels 1 1 bereitgestellt. Danach (Schema darunter) wird der Anlegerbogenstapel 1 und der Stapeltransportwagen 16 durch eine Vertikalbewegung von der Unterseite 19 des jeweiligen Stapeltransportwagens 16 zugeordneten Kragarmen 18 (Fig. 3) in seine Betriεbsposition gebracht.
Nunmehr beginnt der Druckvorgang, d.h. die zu bedruckenden Bogen 12 werden vom Anlegerbogenstapel 1 entnommen, auf der Bogenrückseite bedruckt - schematisch durch ein gestricheltes Dreieck angedeutet - zum Auslagebogenstapel 1 1 gefördert und dort mit der bedruckten Bogenrückseite nach oben - schematisch durch ein ausgefülltes Dreieck angedeutet - abgelegt. Dieser Vorgang wird fortgesetzt bis der Anlegerbogenstapel 1 leer und in seiner oberen Position und der Auslagebogenstapel 1 1 voll und in einer Zwischenposition ist. In der folgenden zweiten Phase wird eine obere Rollbahn 24 eingeschwenkt, der leere Stapeltransportwagen 16 des Anlegerbogenstapels 1 von der Kragarmen 18 auf die obere Rollbahn 24 abgesetzt und auf der oberen Rollbahn, die schräg angeordnet ist, bis in die Betriebsposition des Auslagebogenstapels gebracht. Der Auslagebogenstapel 1 1 wird von den Kragarmen 18 auf den Drehtisch 13 abgesenkt, um 180° gedreht und auf die Linearfördereinheit 8 abgesenkt. Danach wird der Auslagebogenstapel 11 in die Ausgangsposition des Anlegerbogenstapels 1 verfahren und danach in die Betriebsposition gebracht.
Die zweite Phase ist in Fig. 2 in der Ausführung mit einem Drehtisch 13 und einer Linearfördereinheit 8 dargestellt.
Die Unterseite der Stapeltransportwagen 16 des Anlegerbogenstapels 1 und des Auslagebogenstapels 1 1 ist dabei der Linearfördereinheit 8 zugeordnet. Dem Drehtisch 13 sind die Rollen 17 der Stapeltransportwagen 16 zugeordnet. Nunmehr beginnt in der dritten Phase wieder der Druckvorgang, d.h. die zu bedruckenden Bogen werden vom in der Position des Anlegerbogenstapels 1 befindlichen Auslagebogenstapel 1 1 entnommen, auf der Bogenrückseite bedruckt, zum in der Position des Auslagebogenstapels 1 1 befindlichen Anlegerbogenstapel 1 gefördert und dort mit der bedruckten Bogenrückseite nach oben - schematisch durch ein Dreieck angedeutet - abgelegt. Dieser Vorgang wird fortgesetzt bis der Auslagebogenstapel 1 1 leer und in seiner oberen Position und der Anlegerbogenstapel 1 voll und in einer Zwischenposition ist; danach wird der Stapeltransportwagen 16 des Auslagebogenstapels 1 1 auf die eingangs erwähnte Ausgangsposition abgesenkt.
In der folgenden vierten Phase wird sowohl der leere Stapeltransportwagen 16 des Auslagebogenstapels 1 1 als auch der Anlegerbogenstapel 1 mit den beidseitig bedruckten Bogen ausgefahren.
In Fig. 3 und 4 ist die Einrichtung zur Realisierung des an Hand Fig. 2 beschriebenen Ablaufes dargestellt, wobei in Fig. 3 die obere Teilfigur eine Seitenansicht mit dem leeren Stapeltransportwagen 16 des Anlegerbogenstapels 1 in der Position Anlegerbogenstapel und die untere Teilfigur eine Draufsicht mit Arbeitsstellung des Drehtisches 13 darstellt. In Fig. 4 stellt die obere Teilfigur eine Seitenansicht mit dem leeren Stapeltransportwagen 16 des An- legerbogenstapels in der Position Auslagebogenstapel und die untere Teilfigur eine Draufsicht mit Ruhestellung des Drehtisches 13 dar.
Zur Ausführung der Vertikalbewegung der Bogenstapel 1 ; 1 1 ist im seitlichen Bereich von Anlegerbogenstapel 1 und Auslagebogenstapel 11 jeweils ein symmetrisch zur Maschinenlängsachse 20 angeordneter Kragarm 18 angeordnet. Durch die Verwendung von Kragarmen 18 für die Vertikalbewegung der Stapel 1 ; 11 ist eine freie Durchfahrt der Stapel 1 ; 1 1 im Anleger- und Auslagebereich der Druckmaschine gewährleistet. Die Kragarme 18 sind der Unterseite 19 der jeweiligen Stapeltransportwagen 16 zugeordnet.
In Richtung quer zur Maschinenlängsachse 20 ist beidseitig neben den Kragarmen 18 eine Linearfördereinheit 8, beispielsweise als Rollbahn ausgebildet, und neben jeder Linearfördereinheit 8 eine Laufbahn 21 für die Rollen 17 der Stapeltransportwagen 16 angeordnet. Jede Laufbahn 21 ist seitlich von mindestens einer Leitschiene 22 begrenzt, wobei die Rollen 17 der Leitschiene zugeordnet sind. Zu diesem Zweck sind die Rollen als mit seitlichen Führungsrollen ausgestattete Kombirollen (Laufrollen und Führungsrollen) ausgebildet. Auf der Maschinenlängsachse 20 im Bereich des Auslagebogenstapels 1 1 ist der Drehpunkt des Drehtisches 13 angeordnet. Der Drehtisch 13 ist als Dreh-/Hubtisch ausgebildet. Der Drehtisch 13 ist mit vier Tragarmen 23 ausgestattet, die in der Arbeitsstellung (Fig. 3, untere Teilfigur) mit den Rollen 17 der Stapeltransportwagen 16 korrespondieren. In der Ruhestellung geben die Tragarme 23 die Laufbahnen 21 frei (Fig. 4, untere Teilfigur). Im Bereich oberhalb der Stapel 1 ; 1 1 ist entgegengesetzt zur Maschinenlängsachse neben jedem Kragarm 18 eine obere Rollbahn 24 zum Transport des Stapeltransportwagens 16 des Anlegerbogenstapels 1 in die Betriebsposition des Auslagebogenstapels 1 1 angeordnet. Jede der vier oberen Rollbahnen 24 ist mit einer Einrichtung zur Vertikalbewegung 25 ausgestattet. Des weiteren sind die oberen Rollbahnen von einer horizontalen Stellung bzw. geneigten Stellung in eine vertikale Stellung, in Fig. 4 obere Teilfigur gestrichelt eingezeichnet, schwenkbar. Die Unterseite des Stapeltransportwagens 16 ist dabei den oberen Rollbahnen 24 zugeordnet.
Die Wirkungsweise dieser Einrichtung wird nachfolgend beschrieben.
Der leere Stapeltransportwagen 16 des Anlegerbogenstapels 1 wird von den Kragarmen 18 auf die oberen Rollbahnen 24, die vorher aus ihrer vertikalen Stellung in die geneigte Stellung eingeschwenkt wurden, abgesetzt. Dabei ist die Unterseite 19 des Stapeltransportwagens 16 der oberen Rollbahn 24 zugeordnet. Danach wird der leere Stapeltransportwagen 16 auf den oberen Rollbahnen 24 in den Bereich des Auslagebogenstapels 11 verbracht. In diesem Bereich wird der leere Stapeltransportwagen 16 von den Kragarmen 18 des Auslagebogenstapels 11 übernommen und in die Betriebsstellung gebracht.
Nach der Übergabe des leeren Stapeltransportwagens 16 des Anlegerbogenstapels 1 an die obere Rollbahn 24 werden die Kragarme 18 auf die Ausgangsstellung abgesenkt. Der Stapeltransportwagen 16 des Auslagebogenstapels 1 1 wird mit seinen Rollen 17 durch eine Vertikalbewegung der Kragarme 18 auf den sich in Arbeits- und Hubstellung befindlichen Drehtisch 13 (Fig. 3 untere Teilfigur) abgesetzt und um 180° gedreht. Durch eine Vertikalbewegung des Drehtisches 13 wird nunmehr die Unterseite 19 des Stapeltransportwagens 16 des gedrehten Auslagebogenstapels auf die Linearfördereinheit 8 abgesetzt und nach einer Drehbewegung des Drehtisches in seine Ruheposition (Fig. 4 untere Teilfigur) in die Position des Anlegerbogenstapels 1 verbracht. Der Stapelwechsel ist damit beendet.
Bezugszeichenaufstellung
1 Anlegerbogenstapel
2 Förderelement
3 weiteres Förderelement
4 Bogenführungszylinder
5 Offsetzylinder
6 Druckformzylinder
7 Farb-/Feuchtwalze
8 Linearfördereinheit zusätzliches Förderelement
10 Stapelebene
1 1 Auslagebogenstapel
12 Bogen
13 Drehtisch
14 Bogenlaufrichtung
15 Bogentransportrichtung
16 Stapeltransportwagen
17 Rolle 8 Kragarm 9 Unterseite 0 Maschinenlängsachse 1 Laufbahn 2 Leitschiene 3 Tragarm 4 obere Rollbahn 5 Einrichtung zur Vertikalbewegung

Claims

Patentansprüche
1. Stapelhandling einer Druckmaschine mit hintereinander angeordneten Anlegerbogenstapel und Auslagebogenstapel, dadurch gekennzeichnet, daß
- die Stapel (1;11) auf Stapeltransportwagen (16) angeordnet, die Stapeltransportwagen
(16) einer gemeinsamen Stapelebene (10) zugeordnet und in den seitlichen Bereichen des Anlegerbogenstapels (1) und des Auslagebogenstapels (11) beidseitig symmetrisch zur Maschinenlängsachse (20) jeweils ein der Unterseite (19) der jeweiligen Stapeltransportwagen (16) zugeordneter Kragarm (18) mit einem Vertikalantrieb,
- in Richtung zur Maschinenlängsachse (20) neben jedem Kragarm (18) eine Linearfördereinheit (8), neben der Linearfördereinheit eine Laufbahn (21) für Rollen (17) der Stapeltransportwagen (16) und auf der Maschinenlängsachse der Drehpunkt eines den Rollen
(17) des Stapeltransportwagens (16) des Auslagebogenstapels zugeordneten, in seiner Ruhestellung die Laufbahn (21) freigebenden Drehtisches (13) und
- neben jedem Kragarm (18) in Richtung entgegengesetzt zur Maschinenlängsachse (20) im Bereich oberhalb der Stapel (1 ;1 1) je eine obere Rollbahn (24) zum Transport des Stapeltransportwagens (16) des Anlegerbogenstapels (1) in die Betriebsposition des Auslagebogenstapels (1 1) angeordnet ist.
2. Stapelhandling einer Druckmaschine nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Rollbahnen (24) in Richtung zum Auslagebogenstapel (1 1) geneigt angeordnet sind.
3. Stapelhandling einer Druckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Rollbahnen (24) der Unterseite (19) der Stapeltransportwagen (10) zugeordnet sind.
4. Stapelhandling einer Druckmaschine nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Rollbahnen (24) zur Vertikalbewegung mit Einrichtungen zur Vertikalbewegung (25) ausgestattet sind.
5. Stapelhandling einer Druckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Rollbahnen (24) von einer Horizontalstellung bzw. geneigten Stellung in eine Ver- tikalstellunε schwenkbar sind.
6. Stapelhandling einer Druckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeiclmet, daß die Linearfördereinheit (8) und die Laufbahn (21) sich in Richtung der Maschinenlängsachse (20) über den Bogenanlegerbereich und den Bogenauslagebereich erstreckend angeordnet sind.
7. Stapelhandling einer Druckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufbahn (21) seitlich von mindestens einer Leitschiene (22) begrenzt ist.
8. Stapelhandling einer Druckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (17) als mit seitlichen, der Leitschiene (22) zuordenbaren Seitenführungsrollen ausgestattete Kombirollen ausgebildet sind.
9. Stapelhandling einer Druckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehtisch (13) als Hub-Drehtisch ausgebildet ist.
EP97948691A 1996-10-29 1997-10-28 Stapelhandling einer druckmaschine Expired - Lifetime EP0939701B1 (de)

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DE19644952A DE19644952A1 (de) 1996-10-29 1996-10-29 Stapelhandling
DE19644952 1996-10-29
PCT/DE1997/002524 WO1998018629A1 (de) 1996-10-29 1997-10-28 Stapelhandling einer druckmaschine

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EP0939701A1 true EP0939701A1 (de) 1999-09-08
EP0939701B1 EP0939701B1 (de) 2001-02-28

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