EP0858359B1 - Einspuriger rollschuh und laufrollen zur verwendung an einem solchen - Google Patents

Einspuriger rollschuh und laufrollen zur verwendung an einem solchen Download PDF

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EP0858359B1
EP0858359B1 EP96934179A EP96934179A EP0858359B1 EP 0858359 B1 EP0858359 B1 EP 0858359B1 EP 96934179 A EP96934179 A EP 96934179A EP 96934179 A EP96934179 A EP 96934179A EP 0858359 B1 EP0858359 B1 EP 0858359B1
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running
running roller
rollers
skate according
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Axel Kubelka
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C17/00Roller skates; Skate-boards
    • A63C17/22Wheels for roller skates

Definitions

  • the wheels are designed with standardized production forms, preferably with specifically designed, concentric or radial type external structures, in particular on their side surfaces, which directly adjoin the wheel arch shoulders.
  • a differently flexible Behavior of the running shoulders which is due to different material characteristics,
  • the addition or omission of the elements can be varied within the assembly sequence.
  • FIG. 9b The special design of the rim body 3 of the roller 1 is shown in FIG. that it protrudes outwards on both sides of the longitudinal median plane in the direction of rolling surface A.
  • Has ring extensions 29, 30 These ring extensions 29, 30 have the consequence that the Rolling surface A at its more curved running shoulder sections L compared to one Roller without such extensions is less elastic.
  • An essentially identical one Roller 2 without such extensions is shown in Fig. 9b.

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen einspurigen Rollschuh mit zumindest drei hintereinander angeordneten Laufrollen, deren Abrollflächen symmetrisch zur Längsmittelebene ausgebildet sind und im Querschnitt im wesentlichen gleiche Krümmungen aufweisen, bei welchen die Laufrollen in bezug auf eine ebene Auflagefläche sowohl bei aufrechter als auch geneigter Stellung mit dieser Auflagefläche in Berührung stehen. Ebenso bezieht sich die vorliegende Erfindung auf einen Satz von Laufrollen (Set), sowie auf eine vordere bzw. hintere und eine mittlere Laufrolle zur Verwendung in einem solchen Rollschuh.
Der Aufbau von Laufrollen für einspurige Rollschuhe, die im Handel erhältlich sind, besteht aus einem einstückigen Felgenkörper zur Aufnahme eines Kugellagers für den Achsbolzen und aus einem an dem Felgenkörper befestigten Reifenkörper, der einstückig aus einem Kunststoff hergestellt ist (Siehe beispielsweise die US 5,048,848).
In der Literatur sind jedoch auch Laufrollen mit einem unterschiedlichen Aufbau beschrieben, welcher zumeißt eine Kombination eines härteren mit einem weicheren Material aufweist. Beispielsweise sind in der DE 628 872-C zwei Laufrollen beschrieben, deren Radkörper einen weicheren äußeren und einer härteren Inneren Gummiring aufweisen. In der GB 1 585 942 ist eine solcher Laufrolle zur Verwendung an einem zweispurigen Rollschuh oder einem Skate-Board beschrieben. In der DE 1 578 776-B ist eine Laufrolle für einen zweispurigen Rollschuh gezeigt, bei welcher an der seitlichen Außenfläche des Reifenkörpers eine ringförmige Ausnehmung vorgesehen ist. In der US 4,699,432 ist eine Laufrolle beschrieben, bei welcher ein harter Reifenkörper entlang seiner Abrollfläche mit mehreren Ausnehmungen versehen ist, die mit einem relativ weichen Material gefüllt sind, um Bodenunebenheiten besser absorbieren zu können. Ein aus mehreren Lagen verschiedener Härte bestehender metallener Laufring für Kugellager oder Rollenlager ist in der DE 228 679-C beschrieben. In der DE 908 232-C ist eine Laufrolle beschrieben, bei welcher ein innerer Nabenring und ein äußerer Laufring, die aus einem Metall gefertigt sind, über einen elastischen Zwischenring radial miteinander verbunden sind, um den Druck gleichmäßig zu übertragen. Ferner ist in der DE 2 250 880-A eine Laufrolle beschrieben, bei welcher in dem aus Kunststoff bestehenden Radkörper ein Metallring eingegossen ist, der radial über den Kunststoffkörper vorstehend eine Abrollfläche bildet, um die Rolle auf glatten Flächen, z.B. auf Eis verwenden zu können. Laufrollen für Rollschuhe mit einem Laufflächenprofil sind unter anderem in der DE 1 031 192-C und in der DE 1 199 172-C beschrieben, wobei in der erstgenannten das Profil mit einem weichen Material ausgefüllt ist. In der EP 652 035-A1 (Grundlage für Ansprüche 1 und 15) ist ein Rollschuh beschrieben, dessen Laufrollen aus drei Scheiben zusammengesetzt sind, wobei die mittlere Scheibe aus einem Material mit geringem Reibungskoeffizienten (hart) hergestellt ist und die zu beiden seiten der mittleren Scheibe angeordneten seitlichen Scheiben aus einem Material mit hohem Reibungskoeffizienten (weich) hergestellt sind. Damit können die seitlichen Scheiben zum Bremsen des Rollschuhes verwendet werden.
Weiters ist bereits allgemein bekannt, Laufrollen für Rollschuhe in Sätzen zu je vier oder acht identischen Laufrollen anzubieten, wobei die unterschiedlichen Sätze eine unterschiedliche (Shore-A) Härte aufweisen. Beispielsweise werden in dem Prospekt "Krypto Feeling" (Erhältlich auf der ISPO 1982) Laufrollen für zweispurige Rollschuhe mit Shore 78A, 88A, 92A und 96A angeboten, um den Rollschuh an unterschiedliche Einsatzwecke, z.B. Straße, Halle oder Disco, anzupassen. In der FR 2 606 654 wird für Laufrollen ein Shore-Härtenbereich von 35 bis 100 angegeben.
Grundsätzlich ist bei allen oben angeführten bekannten Rollschuhen jedoch immer die Verwendung von (zumeist vier) identischen Laufrollen vorgesehen.
Zur Lenkung einspuriger Lenkrollschuhe sind grundsätzlich drei verschiedene Lenkmethoden bekannt, von denen zwei am Markt erhältlich sind.
Bei dem häufigsten anzutreffenden System können in einer Radfolge innerhalb eines U-förmigen Rahmens mindestens zwei ungleich weit herausstehend montiert werden, wodurch der sogenannte "rockering effect" bewirkt wird (Siehe z.B. die oben genannten US 5,048,848 und FR 2 606 654). Diese Rollschuhe sind zwar gut steuerbar, besitzen jedoch einen sogenannten Löschwiegeneffekt, durch welchen das Gerät für Anfänger unsicher und bei der Geradeausfahrt unruhig und instabil wird, sodaß laut Empfehlung von Fachleuten erst fortgeschrittene Läufer diese Einstellung vornehmen sollten.
Die andere Art einer Lenkung besteht aus einer kinematischen Radaufhängung, welche bei Neigung zusammen mit der Belastung durch den Läufer in jene Richtung steuert, wohin die Neigung erfolgt. Nachteil dieser Anordnung ist die relative Gewichtsabhängigkeit der Lenkmomentauslösung, welche durch genaue Justierung festgelegt werden sollte. Eine solche Justierung wird aufgrund des Zeitaufwandes erfahrungsgemäß jedoch vernachlässigt. Wenn auch diese Lenkung nur richtungsgebunden reagiert, zeigt sie schon weit größere Sicherheitsstandards, da sämtliche Räder in ständigem Bodenkontakt verbleiben und diese Lenkung daher auch für Anfänger problemlos verwendbar ist.
Die wenig bekannte und nicht am Markt befindliche Art einer Lenkung betrifft einen Rollschuh mit drei Rädern, von welchen das mittlere und vordere bzw. hintere Rad unterschiedliche Radquerschnitte aufweisen. Diese Lenkung hat sich nicht durchgesetzt, da sie bedingt durch die Dreiradanordnung noch instabiler wirkt und daher eher für geübte Läufer bestimmt ist. Dies gilt besonders innerhalb der Schräglage in Kurven, welche ohnehin mehr Gefühl voraussetzt. Eine Lenkung dieser Art ist unter anderem in der US-A-2,570,349 (Kardhordo) beschrieben. Dieses System war überdies zu einer Zeit in Arbeit, als die Laufrollentechnik noch keinesfalls jenen Fahrkomfort gestattete wie heute und daher auf besondere Plätze oder auch Hallen beschränkt.
Ein demgegenüber verbesserter Rollschuh geht aus der nicht vor-veröffentlichten WO 95/30461 (MRK Handels-AG) hervor. Dieser einspurige Rollschuh weist in seinem Mittelabschnitt zwei unmittelbar hintereinander angeordnete Laufrollen auf, deren Abrollflächen identisch sind. Die geometrischen Abmessungen dieser Abrollflächen unterscheiden sich von denen der vorderen und hinteren Laufrollen. Die Abrollflächen der beiden mittleren Laufrollen weisen nämlich im Querschnitt einen größeren Krümmungsradius als die Abrollflächen der vorderen und hinteren Laufrollen auf.
Durch diese Maßnahme liegen bei einem Geradeausfahren im allgemeinen alle Laufrollen auf der Unterlage auf, wogegen bei einem seitlichen Verkippen des Rollschuhs die vordere und hintere Laufrolle von der Unterlage abheben oder zumindest ihren Auflagedruck verringern, wodurch ein einfaches Kurvenfahren ermöglicht werden soll.
Die vorliegende Erfindung macht es sich zur Aufgabe, im Vergleich zu den oben genannten bekannten Systemen ein noch sichereres, preiswerteres System zu schaffen, um einen noch größeren Anwenderkreis zu erreichen, auch Anfänger. Insbesondere sollte es möglich sein, alle Räder in ständigem Bodenkontakt zu belassen, und zwar nicht nur bei Geradeausfahrt, sondern auch in Schräglage, wodurch die Fahrsicherheit erheblich ansteigt.
Dieses Ziel wird gemäß Anspruch 1 bei einem einspurigen Rollschuh mit gleichartigen Abrollflächen dadurch erreicht, dass zumindest eine vordere und/oder hintere Laufrolle wenigstens abschnittsweise eine vergleichsweise unterschiedliche Elastizität als die der zumindest einen mittleren Laufrolle aufweist, vorzugsweise in einem Abstand von der Längsmittelebene angeordneten Laufschulterabschnitt dieser Laufrollen. Durch diese unterschiedliche Elastizität der Laufrollen kann sichergestellt werden, dass der Rollschuh stets Bodenkontakt hat, andererseits aber das Kurvenverhalten durch die gezielte und kontrollierte Deformation wesentlich verbessert ist. Durch die gleichartige Ausbildung der Abrollflächen aller Laufrollen ergibt sich überdies eine besonders einfache und kostengünstige Herstellung des Lenksystems.
Bei einer für die Praxis besonders erfolgversprechenden Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Rollschuhs weist die Abrollfläche der Laufrollen in an sich bekannter Weise einen flachen oder geringfügig gekrümmten Laufschulterabschnitt auf, wobei jeder Laufschulterabschnitt der vorderen und/oder hinteren Laufrolle eine vergleichsweise höhere Elastizität aufweist als jede der mittleren Laufrollen. Bei dieser Ausführungsform kann durch eine geringe Auflagefläche der Laufschultern bei Schräglage des Rollschuhs ein verhältnismäßig hoher Auflagedruck und somit ein stark spürbarer Lenkeffekt erzielt werden.
Ein zusätzlicher Vorteil liegt in der - nicht neigungsgebundenen - Lenk-Einschlagfähigkeit, somit im günstigeren Abstoßverhalten gegenüber nicht lenkbaren sowie kinematisch lenkbaren Rollschuhen.
Systemen, weil das nicht neigungs- oder belastungsabhängige System einen Lenkausschlag auch in die Gegenrichtung (wie am Eis) gestattet und so den Abstoßwinkel automatisch optimiert. Darüber hinaus nimmt aus diesem Grund auch die unerwünscht starke Abnützung des Frontrades ab, weil zum Abstoßvorgang die folgenden Räder etwas länger in Bodenkontakt verbleiben und dieser kontrollierbarer erfolgt.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Rollschuhes ist der die Abrollfläche bildende Reifenkörper einer vorderen und/oder hinteren Laufrolle aus einem Material mit geringerer Shore-Härte als der Radkörper einer mittleren Laufrolle gefertigt, wobei die Shore-A Härte in an siche bekannter Weise zwischen 76 und 86 beträgt und die Shore-A Härte einer vorderen und/oder hinteren Laufrolle vorzugsweise zwischen 76 und 82 und die Shore-A Härte einer mittleren Laufrolle vorzugsweise zwischen 82 und 86 beträgt. In diesem Härtenbereich ist der Lenkeffekt in der Praxis für einen durchschnittlichen Rollschuhläufer am stärksten wirksam.
Die unterschiedliche Härte des Reifenkörpers kann in einfacher Weise aber auch durch eine zumindest abschnittsweise Oberflächenbeschichtung des Reifenkörpers einer vorderen und/oder hinteren und/oder einer mittleren Laufrolle hergestellt sein oder durch unterschiedlich harte Einlagen des Reifenkörpers einer vorderen und/oder hinteren Laufrolle im Vergleich zu einer mittleren Laufrolle hergestellt sein. Diese an sich bekannten Radkörperstrukturen können im Rahmen der vorliegenden Erfindung vaorteilhaft eingesetzt werden, um kostengünstig Laufrollensätze mit verbesserter Lenkfähigkeit herzustellen. Bei den genannten Möglichkeiten wäre zu beachten, daß die Kostenseite gegenüber Standardformen mitspielt, andererseits auch die Simplizität bei der Auslobung vor Laienpublikum, insbesondere bei Standard-Nachrüstsets.
Daher sind sämtliche Räder aus einheitlichen Erzeugungsformen herstellbar, lediglich das Material innerhalb einer Baufolge oder innerhalb der Räder selbst muß variiert werden können. Bei nur drei Rädern muß das härteste innen, bei vieren je zwei weichere außen an den Enden und zwei härtere im mittleren Rahmenbereich, sowie bei mehr als vier Rädern müssen die weicheren nach vorne und hinten zu abgestuft montiert werden.
Als vordergründiges Ziel des Systems gilt die Verwendung gleichartiger Rad- oder Laufflächenquerschnitte, weiche einen Bodenkontakt von allen Lagen aus gestatten, andererseits rationell aus einer Standardform produziert werden können. Als einziger Unterschied ist die Nachgiebigkeit, zumindest der Radlaufschultern zu werten, wozu sich ein quasi rechteckiger Querschnitt innerhalb einer Radbaufolge empfiehlt. Dabei soll der Laufschulterradius größer als jeder der Radlaufschultern ausgelegt sein, wobei die Proportion vom Verwendungszweck, Abnützungsgrad und Friktionsaufkommen vorherbestimmt werden kann: Größerer Abrollflächenradius - größere Laufschulterradien, etwa bis 25 % der Radbreite; kleinerer Abrollflächenradius - kleinere Laufschulterradien, etwa bis 10 % der Radbreite. Um den Lenkeffekt nicht infolge zu flacher Abrollflächenradien und damit verbundenem Reibungsaufkommen abzuwerten, gilt für eine Standardradbreite (24 mm) für den Krümmungsradius einer Laufschulter 5% bis 10% desselben als Höhenabmessung des Mittelabschnittes.
Die einfachste Form den Erfindungsgedanken in die Praxis umzusetzen, besteht darin, daß vier formgleiche Laufrollen hergestellt werden, bei welchen die Reifenkörper von je zwei Laufrollen aus einem anderen Material, nämlich einem härteren bzw. weicheren Material gespritzt oder gegossen werden.
Eine vorteilhafte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Rollschuhes ergibt sich unter anderem dadurch, daß der die Abrollfläche bildende Reifenkörper einer vorderen und/oder hinteren Laufrolle zu beiden Seiten der Längsmittelebene seitliche Ausnehmungen, aufweist, welche die Elastizität des Reifenkörpers im Bereich dieser Ausnehmungen erhöhen. Diese Ausnehmungen können entweder eine zu beiden Seiten der Laufrolle im Reifenkörper angeordnete umlaufende Rille, welche an die Laufschulter der Laufrolle angrenzt, oder im Bereich der Laufschulter angeordnete radiale Ausnehmungen sein, z.B. ein Lamellenprofil. Im Fall der Rillen können diese durch entsprechende, dem Profil der Rillen angepaßte scheibenförmige Einsätze verschließar sein.
Aus diesem Grund sind die Räder mit standardisierten Erzeugungsformen konzipiert, vorzugsweise mit spezifisch zweckgebundenen Außenstrukturen konzentrischer oder radialer Art, insbesondere an ihren Seitenflächen, welche unmittelbar an die Radlaufschultern angrenzen. Damit wird trotz generell gleichartigen Laufflächenquerschnitten ein unterschiedlich nachgiebiges Verhalten der Laufschultern erreicht, welches durch unterschiedliche Materialcharakteristik, Beifügung oder Weglassung der Elemente innerhalb der Montagefolge variiert werden kann.
Die erwähnten Seitenoberflächen können mittels Lamellen zusätzlich zur Verringerung des Abriebs an den Laufschultern beitragen, ähnlich wie dieses bei Autoreifen der Fall ist. Bohrungen, Schlitze und dergleichen könnten ähnlich wirken; darüberhinaus gestatten konzentrische Rillen, Einschnitte und Wellenstrukturen gleichfalls den Effekt des Nachgebens, was insbesondere bei den Endrädern wichtig ist. Ein Nebenaspekt besteht in einer bewußten Taillierung des Radquerschnittes unmittelbar an den Laufschulterbereich anschließend, wodurch eine gelenkartige Laufflächenanschmiegung an die Laufoberfläche erzielt wird.
Darüberhinaus können insbesondere hinterschnittene Rillen auch zur Aufnahme von Einschlüssen, Ringen oder Scheiben dienen, welche u.a. eine Verstellbarkeit ermöglichen, sei es durch Zufügung oder mittels Verschraubung am äußeren Felgenkern und Ausbildung als konische Tellerfeder.
Wesentlich erscheint für die Preisgestaltung, daß die Herstellungsformen beispielsweise gleich und nur mit Umrüst-Einsätzen ausgestattet zu werden brauchen. Verkaufsbetont erscheint die Möglichkeit, das Rad durch Beilagen kennzuzeichnen ohne daß der Interessent besondere Kenntnisse über die Materialhärten haben muß; umso einfacher kann eine Einteilung nach Fahrergewicht erfolgen. Ansonsten müssen lediglich die nachgiebigeren Räder am Rahmenende, oder bei mehr als vier Rädern weiter abgestuft, die weniger nachgiebigen zur Rahmenmitte hin montiert werden.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Rollschuhes ist vorgesehen, daß jede Laufrolle in an sich bekannter Weise einen Felgenkörper aufweist, an welchem der die Abrollfläche bildende Reifenkörper befestigt ist, wobei der Felgenkörper einer mittleren Laufrolle im Vergleich zu dem Felgenkörper einer vorderen und/oder hinteren Laufrolle in der Weise unterschiedlich ausgebildet ist, daß die Elastizität der mittleren Laufrolle im Vergleich zu jener einer vorderen und/oder hinteren Laufrolle zumindest im Bereich der Laufschulter erhöht ist. Dies kann beispielsweise realisiert werden, in dem der Felgenkörper einer mittleren Laufrolle in seinem Mittelabschnitt stärker in Richtung Abrollfläche vorspringt als der Felgenkörper einer vorderen und/oder hinteren Laufrolle, oder in dem der Felgenkörper einer mittleren Laufrolle zu beiden Seiten der Längsmittelebene einen in Richtung Abrollfläche vorspringenden Ringfortsatz aufweist. Weiters kann der der Ringfortsatz auch als ein vom Felgenkörper abnehmbarer Einsatz ausgebildet sein.
Bei den genannten Möglichkeiten wäre zu beachten, daß hier die Kostenseite gegenüber Standardformen mitspielt, andererseits auch die Simplizität bei der Auslobung vor Laienpublikum, insbesondere bei Standard-Nachrüstsets.
Daher sind alle Räder aus einer komplett einheitlichen Erzeugungsform herstellbar, im Unterschied zu den Radinnenkörpern, Käfigen oder Felgen, welche in ihrem Design mindestens in der Form variiert werden sollten, daß die Radschulterabstützung unterschiedlich intern distanziert, federnd, nachgiebig, unterlegt oder unterbaut ausgeführt sein sollte.
Anstonsten müssen die nachgiebigeren Räder zu den Rahmenenden hin bei mehr als vier abgestuft, die weniger nachgiebigen bei drei Rädern, das weniger nachgiebige im mittleren Rahmenbereich montiert werden.
Weitere Abstützmöglichkeiten liegen in der Klemmung durch Felgenplatten, welche am Radkern verschraubt und sogar justiert werden können, gleich ob hierzu auch noch konzentrische Formschlußelemente wie Rillen oder Einschnürungen innerhalb der Radseitenwand vorzusehen sind.
Durch die naturgemäß starke Abnützung von Laufrollen eines Rollschuhes werden am Rollschuhmarkt eine Vielzahl von Ersatzrollen angeboten. Daher war es auch eine Aufgabe der Erfindung, für diesen Ersatzteilmarkt eine entsprechende Lösung anzubieten. Zu diesem Zweck ist gemäß Anspruch 15 für einen gegenständlichen Rollschuh ein Satz von Laufrollen (Set) vorgesehen, welcher aus zumindest einer vorderen und/oder hinteren Laufrolle und zumindest einer mittleren Laufrolle besteht und bei welchem zumindest eine vordere und/oder hintere Laufrolle (2) wenigstens abschnittsweise eine vergleichsweise unterschiedliche Elastizität als die der zumindest einen mittleren Laufrolle (1) aufweist bzw. aufweisen.
Bei einem handelsüblichen Rollschuh mit vier Rollen hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn der Satz zwei identisch ausgebildete vordere und hintere Laufrollen (2) und zwei identisch ausgebildete mittlere Laufrollen (1) aufweist. In diesem Fall kann der Kunde für sein Rollschuhpaar in einfacher Weise zwei Sätze einkaufen, um alle Rollen wechseln zu können.
Zusätzliche Merkmale der Erfindung sind weiteren Unteransprüchen zu entnehmen.
Im folgenden werden mit Bezug auf die beiliegenden Figuren weitere, nicht einschränkende Ausführungsbeispiele für Laufrollen gezeigt, die in einem erfindungsgemäßen Rollschuh Anwendung finden können, wobei diese Figuren folgendes zeigen:
  • Fig. 1 einen schematischen Querschnitt durch eine mittlere Laufrolle für einen Rollschuh der erfindungsgemäßen Art,
  • Fig. 2 einen schematischen Querschnitt durch eine mittlere Laufrolle für einen weiteren Rollschuh der erfindungsgemäßen Art,
  • Fig. 3 einen schematischen Querschnitt durch eine andere mittlere Laufrolle,
  • Fig. 4a und 4b schematische Querschnitte durch Laufrollen für einen Rollschuh der erfindungsgemäßen Art, wobei Fig. 4a eine vordere und/oder hintere Laufrolle und Figur 4b eine mittlere Laufrolle zeigt,
  • Fig. 5a und 5b schematische Querschnitte durch Laufrollen für einen weiteren Rollschuh der erfindungegemäßen Art, wobei Fig. 5a eine vordere und/oder hintere Laufrolle und Figur 5b eine mittlere Laufrolle zeigt,
  • Fig. 6 eine vordere und/oder hintere Laufrolle für einen erfindungsgemäßen Rollschuh in einem schematischen Querschnitt und einer Seitenansicht,
  • Fig. 7 und 8 weitere Ausführungsbeispiele für vordere und/oder hintere Laufrollen eines erfindungsgemäßen Rollschuhes,
  • Fig. 9a und 9b schematische Querschnitte durch Laufrollen für einen Rollschuh der erfindungegemäßen Art, wobei Fig. 9a eine mittlere Laufrolle und Figur 9b eine vordere und/oder hintere Laufrolle zeigt,
  • Fig. 10a und 10b schematische Querschnitte durch Laufrollen für einen weiteren Rollschuh der erfindungegemäßen Art, wobei Fig. 10a eine mittlere Laufrolle und Figur 10b eine vordere und/oder hintere Laufrolle zeigt und
  • Fig. 11a und 11b schematische Querschnitte durch eine weitere Ausführungsform.
Vorerst wird auf die Figur 1 Bezug genommen, in welcher eine mittlere Laufrolle 1 für einen Rollschuh der erfindungsgemäßen Art dargestellt ist. Der Rollschuh als solches ist hier nicht dargestellt, da jeder beliebige Rollschuh, bei welchem zumindest drei Laufrollen hintereinander montiert werden können, zur Ausführung der vorliegenden Erfindung geeignet ist. Üblicherweise sind in einem Rahmen vier Rollen vorgesehen, nämlich eine vordere Laufrolle, zwei mittlere Laufrollen und eine hintere Laufrolle. Hiezu zählen insbesondere auch Gestellkonstruktionen, die an dem Fuß angelegt werden können und alle an dem Fuß angelegten Sportgeräte, die mit hintereinander angeordneten Laufrollen betrieben werden.
Die Laufrolle 1 von Figur 1 weist einen Felgenkörper 3 und konzentrisch um diesen Felgenkörper 2 einen die Abrollfläche bildenden Reifenkörper 4 auf, welcher in der Regel an diesem Felgenkörper 3 durch Spritzen oder Gießen unlösbar befestigt ist. Sowohl der Felgenkörper 3 als auch der Reifenkörper 4 sind aus einem geeigneten Kunststoff gefertigt. Der Felgenkörper 3 kann ein handelsüblicher Standard-Felgenkörper sein oder auch ein besonderer Felgenkörper, der bereits an die Anforderungen der vorliegenden Erfindung angepaßt ist. Ebenso sind in Figur 1 die beidseitigen Lagerungen für die Laufrolle 1 an einem Lagerzapfen zu sehen, der zur Montage an einem Rahmen eines Rollschuhes geeignet ist.
Der Reifenkörper 4 weist einen dem Felgenkörper 3 zugewandten Trägerabschnitt 4' und einen der Abrollfläche zugewandten Oberflächenabschnitt 4" auf, der mit seiner freien Oberfläche die Abrollfläche A bildet. Die Krümmung der Abrollfläche kann im Rahmen der vorliegenden Erfindung beliebig gewählt werden. Für die Praxis ist jedoch eine Abrollfläche A der in Figur 1 dargestellten Art von Vorteil, die einen flachen oder wenig gekrümmten Mittelabschnitt und zu beiden Seiten dieses Mittelabschnittes je einen als Laufschulter ausgebildeten Abschnitt L aufweist. Der Oberflächenabschnitt 4" des Reifenkörpers 4 ist fest mit dem Trägerabschnitt 4' verbunden, z.B. kann der Oberflächenabschnitt 4" an dem Trägerabschnitt 4' angespritzt bzw. angegossen oder mit diesem verklebt sein. Ebenso besteht die Möglichkeit, daß der Oberflächenabschnitt 4" einfach über den Trägerabschnitt 4' gestülpt wird und durch die Eigenspannung daran festgehalten wird, ähnlich wie ein Reifen auf einer Felge. Im letzten Fall kann der Oberflächenabschnitt 4" getauscht werden, sodaß der Grundkörper der Laufrolle 1 mehrmals verwendbar ist.
Als eine vordere und/oder hintere Laufrolle zur Verwendung mit der in Figur 1 dargestellten Laufrolle eignet sich am einfachsten eine Laufrolle, deren Oberflächenabschnitt zumindest im Bereich der Laufschulter elastischer ausgebildet ist als jener der mittleren Laufrolle. Als vordere und/oder hintere Laufrolle kann aber auch eine gewöhnliche, aus einem Material, z.B. dem Material des Trägerabschnittes 4' von Figur 1 gefertigter Reifenkörper. Die Form der Abrollfläche A ist jedoch bei der vorderen und/oder hinteren Rolle im wesentlichen gleich ausgebildet. Weiters kann die mittlere Laufrolle 1 von Figur 1 mit beliebigen anderen Laufrollen kombiniert werden, deren Abrollfläche den gleichen Verlauf besitzt und die wenigstens im Bereich der Laufschultern eine höhere Elastizität aufweisen. Eine höhere Elastizität kann unter Umständen auch durch geeignete Ausnehmungen oder unterschiedliche Felgenkörper hergestellt werden.
Die derzeit im Handel erhältlichen Rollschuhe sind üblicherweise mit vier Laufrollen ausgestattet. Bei einem erfindungsgemäßen Rollschuh werden in diesem Fall zwei mittlere Laufrollen der in Figur 1 dargestellten Art und je eine vordere und eine hintere Laufrolle vorgesehen, deren Abrollfläche im Bereich der Laufschultern elastischer ist. Wenn der Rollschuhfahrer eine Kurve fahren möchte, muß er den Rollschuh seitlich verkippen. Dadurch werden aufgrund der vergleichsweise höheren Elastizität der vorderen und hinteren Laufrolle die Laufschultern dieser Laufrollen stärker deformiert als die Laufschultern der mittleren Rollen. Die Auflagepunkte aller Laufrollen werden entlang einer Kurve ausgerichtet und der Rollschuhfahrer kann, ohne auch nur mit einem einzigen Rad den Bodenkontakt zu verlieren, bei geringem Krafteinsatz problemlos auch enge Kurven fahren. Dies ist besonders für Hockey-Spieler oder Artisten von großem Vorteil. Für den Freizeitfahrer bringt diese Neuerung in vorteilhafter Weise eine erhöhte Sicherheit und ein bequemeres Fahrgefühl auch in kritischen Situationen, z.B. in schnellen Kurven.
In Figur 2 ist eine mittlere Laufrolle 1 dargestellt, die ähnlich aufgebaut ist als die Laufrolle von Figur 1, weshalb zur Beschreibung dieser Laufrolle dieselben Bezugszeichen verwendet werden. Anstelle einer einzigen Oberflächenbeschichtung sind bei der Laufrolle 1 gemäß Figur 2 jedoch zwei vergleichsweise wenig elastische Oberflächenabschnitte 4a" und 4b" vorgesehen, die im Bereich der Laufschulter L der Rolle 1 angeordnet sind. Diese Zweiteilung des Oberflächenabschnittes hat in vorteilhafter Weise einen etwas weicheren Geradeauslauf zur Folge, da die Laufrolle 1 beim Geradeausfahren mit dem Mittelabschnitt der Abrollfläche A auf dem Trägerkörper 4' aufliegt, der üblicherweise etwas weicher ausgebildet ist. Als vordere oder hintere Laufrolle wäre eine gleichartige Ausführungsform denkbar, bei welcher die Oberflächenabschnitte 4a", 4b" vergleichsweise elastischer ausgebildet sind, sodaß die Laufschultern die gewünschte höhere Elastizität erhalten. Für die vordere und/oder hintere Laufrolle können aber auch alle anderen geeigneten Rollen verwendet werden, deren Abrollfläche im wesentlichen gleich gekrümmt und deren Laufschulterabschnitt vergleichsweise elastischer ausgebildet ist. Für die übrige Ausgestaltung des Rollschuhes gilt das oben gesagte.
In Figur 3 ist eine weitere mittlere Laufrolle 1 dargestellt, die ebenso ähnlich aufgebaut ist, als die Laufrolle von Figur 1, weshalb wiederum dieselben Bezugszeichen verwendet werden. Im Unterschied zu den früheren Ausführungsbeispielen ist bei der Laufrolle 1 von Figur 3 zwischen dem Trägerabschnitt 4 und dem Oberflächenabschnitt 4" ein umlaufender Schlauch 4"' angeordnet, ähnlich wie bei einem Fahrradreifen. Dieser Schlauch 4"' kann mit einer Flüssigkeit oder mit Druckluft gefüllt sein, um die Eigenschaften der Laufrolle an die jeweiligen Erfordernisse anzupassen. Ebenso kann dieser Schlauch 4"' aber auch aus einem Vollgummi oder einem anderen elastischen Material gefertigt sein. Für die vordere und/oder hintere Laufrolle gilt das oben gesagte.
Im folgenden wird auf die Figuren 4a und 4b Bezug genommen, in welchen je eine mittlere Laufrolle 1 und eine vordere oder hintere Laufrolle 2 für ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Rollschuhes der erfindungsgemäßen Art dargestellt ist.
Die Laufrollen 1 und 2 der Figuren 4a und 4b weisen je einen Felgenkörper 3 und konzentrisch um diesen Felgenkörper 3 je einen die Abrollfläche bildenden Reifenkörper 4 auf, welcher in der Regel an diesem Felgenkörper 3 durch Spritzen oder Gießen unlösbar befestigt ist. Der Felgenkörper 3 ist ein besonderer Felgenkörper, der bereits an die Erfordernisse der vorliegenden Erfindung angepaßt ist. Ebenso in Figur 4a zu sehen sind die beidseitigen Lagerungen für die Laufrolle 1 an einem Lagerzapfen, der zur Montage an einem Rahmen eines Rollschuhes geeignet ist. Die Abrollfläche A weist einen flachen oder wenig gekrümmten Mittelabschnitt und zu beiden Seiten dieses Mittelabschnittes je einen als Laufschulter L ausgebildeten Abschnitt auf. Der wenig gekrümmte Mittelabschnitt ermöglicht ein sicheres und ruhiges Geradeausfahren, wogegen die stärker gekrümmten Laufschultern bei seitlichem Verkippen des Rollschuhes erhöhte Druckkräfte erzeugen, die das Lenkverhalten positiv beeinflussen.
An den Laufrollen 1 und 2 sind zu beiden Seiten umlaufende ringförmige Ausnehmungen 5, 6 vorgesehen, die sich radial sowohl über einen Teilabschnitt des Felgenkörpers 3 und über einen Teilabschnitt des Reifenkörpers 4 erstrecken, wobei die äußeren Begrenzungen der Ausnehmungen 5, 6 unmittelbar an die Laufschultern L der Abrollfläche A angrenzen. An ihren äußeren und inneren Berandungen weisen die Ausnehmungen 5, 6 zusätzlich rillenförmige Eintiefungen auf.
An dem Felgenkörper 3 sind im Bereich der Ausnehmungen 5, 6 zu beiden Seiten je eine Mehrzahl von Gewindebohrungen 7, 8 vorgesehen, die quer zur Laufrichtung ausgerichtet und gleichmäßig über den Umfang des Felgenkörpers verteilt sind. Wie in Figur 4a zu sehen ist, dienen diese Gewindebohrungen 7, 8 zur Befestigung je einer ringförmig ausgebildeten unelastischen Scheibe 9, 10, welche die zugeordnete Ausnehmung 5, 6 zur Gänze ausfüllt. Die Befestigung der Scheiben 9, 10 erfolgt über mehrere Schrauben 11, 12, die mit den Gewindebohrungen 7, 8 verschraubt sind.
Durch die Scheiben 9, 10 in den Ausnehmungen 5, 6 ist die Laufrolle 1, die als eine mittlere Laufrolle verwendet wird, im Bereich der Laufschultern L der Abrollfläche A vergleichsweise weniger elastisch als die Laufrolle 2, bei welcher die Ausnehmungen 5, 6 unausgefüllt sind und welche zur Verwendung als eine vordere oder hintere Laufrolle bestimmt ist. Diese unterschiedliche Elastizität hat ein verbessertes Kurvenfahrverhalten zu Folge, da sich die vordere und hintere Laufrolle 2 bei seitlichem Verkippen des Rollschuhes aufgrund des Auflagedruckes im Bereich der Laufschulter L elastisch deformieren können, wogegen die mittleren Laufrollen 1 aufgrund ihrer geringeren Elastiziät im wesentlichen undeformiert bleiben. Durch diese unterschiedliche Deformation können sich die Auflagepunkte der unterschiedlichen Rollen 1, 2 entlang eines Kreises ausrichten und der Rollschuhfahrer wird ohne besonderem Kraftaufwand und unter Vermeidung von Abrieb entlang einer Kurve fahren, wobei alle vier Rollen des Rollschuhes die Auflagefläche berühren und somit ein stabiles Fahrgefühl vermittelt wird.
Ein Vorteil der gezeigten Ausführungsform liegt unter anderem darin, daß eine vordere Laufrolle mit wenigen Handgriffen in eine mittlere Laufrolle verwandelt werden kann und umgekehrt. Daraus ergibt sich auch eine einheitliche und daher kostengünstige Fertigung.
In den Figuren 5a und 5b ist ein weiteres Ausführungsbeispiel für eine mittlere Laufrolle 1 und eine vordere bzw. hintere Laufrolle 2 dargestellt. Anstelle der abnehmbaren bzw. befestigbaren Scheiben des Ausführungsbeispiels von Figur 4a bzw. 4b sind bei dem Ausführungsbeispiel gemäß der Figuren 5a und 5b für die mittlere Laufrollen 1 und die vorderen bzw. hinteren Laufrollen 2 unterschiedliche Felgenkörper 13 und 14 vorgesehen, wobei der Felgenkörper 13 zwei seitliche, in Richtung Abrollfläche bis zur Laufschulter L radial nach außen ragende Ringfortsätze 15, 16 aufweist, der Felgenkörper 14 hingegen zwei wesentlich kürzere Ringfortsätze 17, 18, sodaß zwischen den Enden der Fortsätze 17, 18 und den Laufschultern L der Abrollfläche A je eine ringförmige Ausnehmung 19, 20 gebildet wird. Diese Ausnehmung 19, 20 hat eine vergleichsweise höhere Elastizität der Laufschulter L der Laufrolle 2 zur Folge.
Da bei dem in Fig. 5a, 5b gezeigten Ausführungsbeispiel jeder Felgenkörper 13, 14 entlang der Längsmittelebene geteilt ist, werden der Reifenkörper 4 und die Hälften des Felgenkörpers 13, 14 über Nieten 21 zusammengehalten, die durch die Fortsätze 17, 18 bzw. 15, 16 geführt und an deren Außenflächen abgestützt sind. Dieser Felgenkörper 13, 14 ermöglicht ein einfaches Auswechseln des verschleißanfälligen Reifenkörpers und somit ein Wiederverwenden aller anderen Teile der Laufrolle.
In Fig. 6 ist ein Ausführungsbeispiel für eine vordere oder hintere Laufrolle 2 eines erfindungsgemäßen Rollschuhes schematisch in einer Seitenansicht und einer Halbansicht von vorne bzw. einem Halbschnitt dargestellt.
Im Unterschied zu den früheren Ausführungsbeispielen ist bei der in Fig. 6 gezeigten Laufrolle 2 die Elastizität der Laufschulter L der Abrollfläche A durch Ausnehmungen 22 erhöht, die radial und quer zur Laufrichtung ausgerichtet sind. Die nur im Bereich der Laufschulter L angeordneten Ausnehmungen 22 bilden sogenannte Lamellen, ähnlich wie bei einem Autoreifen.
In Kombination mit der vorderen oder hinteren Laufrolle 2 der Fig. 6 ist jede mittlere Laufrolle denkbar, deren Elastizität im Laufschulterbereich geringer ist. Z.B. ist dies eine gleich aufgebaute Laufrolle, die jedoch keine Lamellen aufweist. Es kann aber auch eine Laufrolle mit Lamellen sein, die aus einem härteren Material hergestellt ist.
In den Fig. 7 und 8 sind weitere Ausführungsbeispiele für vordere bzw. hintere Laufrollen 2 eines erfindungsgemäßen Rollschuhes dargestellt, die an den Seitenflächen des Reifenkörpers 4 umlaufende Rillen 5, 6 aufweisen, die gemäß ihrem Verwendungszweck etwas unterschiedliche geometrische Formen besitzen. Zusätzlich sind bei den Ausführungsbeispielen dieser Figuren die Felgenkörper 3 etwas unterschiedlich ausgebildet, um die Elastizität der Abrollfläche in gewünschter Weise zu beeinflussen.
Diese vorderen bzw. hinteren Laufrollen 2 können wieder mit jeder mittleren Laufrolle kombiniert werden, deren Abrollfläche im wesentlichen gleich gekrümmt ist und die im Bereich der Laufschultern eine geringere Elastizität aufweist.
In den Figuren 9a und 9b ist eine mittlere Laufrolle 1 und eine vordere bzw. hintere Laufrolle 2 für ein weiters Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Rollschuhes dargestellt.
Die Laufrolle 1 von Figur 9a weist einen Felgenkörper 3 und konzentrisch um diesen Felgenkörper 3 einen die Abrollfläche bildenden Reifenkörper 4 auf, welcher in der Regel an diesem Felgenkörper 3 durch Spritzen oder Gießen unlösbar befestigt ist.
Die besondere Ausbildung des Felgenkörpers 3 der Laufrolle 1 zeigt sich in Fig. 9a dadurch, daß er zu beiden Seiten der Längsmittelebene in Richtung Abrollfläche A nach außen ragende Ringfortsätze 29, 30 aufweist. Diese Ringfortsätze 29, 30 haben zur Folge, daß die Abrollfläche A an ihren stärker gekrümmten Laufschulterabschnitten L im Vergleich zu einer Laufrolle ohne solche Fortsätze weniger elastisch ist. Eine im wesentlichen gleich aufgebaute Laufrolle 2 ohne solche Fortsätze ist in Fig. 9b dargestellt.
Die unterschiedliche Elastizität der Laufrollen 1 und 2 im Bereich ihrer Laufschultern L hat -wie bereits erwähnt- ein verbessertes Kurvenfahrverhalten zu Folge, da sich die vordere und hintere Laufrolle 2 bei seitlichem Verkippen des Rollschuhes aufgrund des Auflagedruckes im Bereich der Laufschulter L elastisch deformieren kann, wogegen die mittleren Laufrollen 1 aufgrund ihrer geringeren Elastiziät im wesentlichen undeformiert bleiben. Durch diese unterschiedliche Deformation können sich die Auflagepunkte der unterschiedlichen Rollen 1, 2 entlang eines Kreises ausrichten.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel für mittlere Laufrollen 1 und vordere bzw. hintere Laufrollen 2 eines erfindungsgemäßen Rollschuhes ist in den Fig. 10a und 10b dargestellt. Wie Fig. 10 zu entnehmen ist, weist der Felgenkörper 3 einen pilzförmigen, nach außen gerichteten Ringfortsatz 27 auf, der sich bis unmittelbar vor die Abrollfläche A des Reifenkörpers 4 und nahezu über die gesamte Breite dieses Reifenkörpers 4 erstreckt. Der Fortsatz 27 ermöglicht somit eine gleichbleibende Elastizität über den gesamten Bereich der Abrollfläche A.
Im Vergleich dazu weist der Felgenkörper 3 der Laufrolle 2 von Fig. 10b einen Fortsatz 28 auf, der sich nur geringfügig in Richtung Abrollfläche A erstreckt und lediglich zur Befestigung und Stabilisierung des Reifenkörpers 4 an dem Felgenkörper 3 dient.
Weiters sind bei den Laufrollen 1 und 2 zu beiden Seiten des Reifenkörpers 4 umlaufende Rillen 5, 6 vorgesehen, die eine Veränderung der Elastizität dieser Laufrollen im Bereich der Laufschultern L bewirken, nämlich eine wesentliche Erhöhung der Elastizität bei der Laufrolle 2 und eine geringfügige Elastizitätsveränderung bei der Laufrolle 1.
Die unterschiedliche Elastizität der Laufrollen 1, 2 in ihren Laufschulterbereichen ermöglicht wieder das bereits oben beschriebene verbesserte Kurvenfahrverhalten eines erfindungsgemäßen Rollschuhes.
In den Fig. 11a und 11b sind weitere Ausführungsbeispiele für eine mittlere Laufrolle 1 und eine vordere bzw. hintere Laufrolle 2 dargestellt. Die Reifenkörper 4 dieser Laufrollen weisen zu beiden Seiten je eine umlaufende Rille 5, 6 auf, ähnlich wie jene des Ausführungsbespiels von Fig. 10. Die unterschiedliche Elastizität dieser Laufrollen 1, 2 im Bereich ihrer Laufschultern L ergibt sich wiederum durch die unterschiedliche Ausgestaltung des Felgenkörpers 3, der bei der Laufrolle 1 einen an seinem äußeren Ende verbreiterten Fortsatz 27 aufweist, wogegen der Fortsatz 28 bei der Laufrolle 2 an seinem vorderen Ende zulaufend abgerundet ist.
Obwohl die Erfindung im Zusammenhang mit den gezeigten Ausführungsbeispielen mit vier Laufrollen beschrieben ist, ist sie keineswegs darauf eingeschränkt. Die Erfindung kann auch mit drei Laufrollen oder mit mehr als vier Laufrollen ausgeführt werden. Weiters ist zu bemerken, daß nicht unbedingt eine vordere und einen hintere Laufrolle vorgesehen sein muß. Es besteht auch die Möglichkeit, daß nur eine vordere oder nur eine hintere Laufrolle des erfindungsgemäßen Typs in Kombination mit wenigstens einer mittleren Laufrolle und gegebenenfalls anderer, herkömmlicher Laufrollen vorgesehen ist. Ebenso können zusätzlich sogenannte neutrale Laufrollen vorgesehen sein, deren Elastizität im Laufschulterbereich zwischen jener der mittleren und jener der vorderen oder hinteren Laufrolle liegt.
Für die Zwecke der vorliegenden Erfindung ist es wünschenswert, wenn die Abrollflächen aller Laufrollen dieselbe Krümmung aufweisen. Geringe Unterschiede können jedoch ohne weiteres toleriert werden oder unter Umständen sogar erwünscht sein. Wenn er Krümmungsradius der vorderen Laufrolle im Vergleich zur mittleren Laufrolle kleiner ist, ergibt sich ein zusätzlicher Lenkeffekt, durch Abheben oder Verringern des Auflagedrucks. Ein geringfügiger Krümmungs-Unterschied ist daher im Rahmen der vorliegenden Erfindung als "im wesentlichen gleich gekrümmt" anzusehen.
Zusätzlich besteht die Möglichkeit, den erfindungswesentlichen Lenkeffekt mit einem "Rockering-Lenkeffekt" zu kombinieren, in dem die mittleren Rollen etwas abgesenkt oder die vordere und/oder hintere Rolle etwas angehoben wird. Allerdings sollte die Hinzunahme dieser weiteren Lenkeffekte im Sinne der Sicherheit einen geringen Einfluß ausüben.
Da zum Einlenken des Rollschuhes bei identischen Abrollflächen ein bestimmter Auflagedruck erforderlich ist, der die Laufschultern der vorderen bzw. hinteren Laufrollen deformiert, kann vorgesehen sein, daß bestimmte Ausführungsformen auf das Gewicht des Fahrers abgestimmt sind, um den Lenkeffekt zu optimieren. Z.B. können für Kinder oder leichte elastischere Reifenkörper oder Reifenkörper mit größeren relativen Härte-Unterschieden vorgesehen sein und für schwergewichtigere Rollschuhläufer weniger elatische Reifenkörper, um das höhere Gewicht zu kompensieren.
Abschließend ist zu bemerken, daß die Abrollfläche keineswegs, wie dargestellt, eine glatte Oberfläche sein muß. Die Abrollfläche kann auch eine gewisse Profilstruktur, z.B. Längsrillen, Querrillen, Rippen oder eine andere geeignete Oberflächenstruktur aufweisen. Wesentlich für den Begriff "Abrollfläche" im Rahmen der vorliegenden Erfindung ist die einhüllende Fläche aller dieser Strukturen. Weiters ist es natürlich möglich, alle in den Figuren dargestellten und weiter oben beschriebenen Ausführungsbeispiele und deren Äquivalente entsprechend ihres Bestimmungszweckes miteinander zu einem Satz von Laufrollen für einen Rollschuh der erfindungsgemäßen Art zu kombinieren.

Claims (16)

  1. Einspuriger Rollschuh mit zumindest drei hintereinander angeordneten Laufrollen (1, 2), deren Abrollflächen (A) symmetrisch zur Längsmittelebene sind um im Querschnitt im wesentlichen gleiche Krümmungen aufweisen, bei welchem die Laufrollen in bezug auf eine ebene Auflagefläche sowohl bei aufrechter als auch in geneigter Stellung mit dieser Auflagefläche in Berührung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine vordere und/oder hintere Laufrolle (2) wenigstens abschnittsweise eine vergleichsweise unterschiedliche Elastizität als die der zumindest einen mittleren Laufrolle (1) aufweist bzw. aufweisen.
  2. Rollschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abrollflächen (A) der Laufrollen (1, 2) in an sich bekannter Weise einen flachen oder geringfügig gekrümmten Mittelabschnitt und zu beiden Seiten dieses Mittelabschnittes je einen stärker gekrümmten Laufschulterabschnitt (L) aufweisen, wobei jeder Laufschulterabschnitt (L) der vorderen und/oder hinteren Laufrolle (2) eine vergleichsweise höhere Elastizität aufweist als jener der mittleren Laufrolle (1).
  3. Rollschuh nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die Abrollfläche bildende Reifenkörper (4) der vorderen und/oder hinteren Laufrolle (2) aus einem Material mit geringerer Shore-Härte als der Radkörper (4) der mittleren Laufrolle (1) gefertigt ist.
  4. Rollschuh nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Shore-A Härte der Laufrollen (1, 2) in an sich bekannter Weise zwischen 76 und 86 beträgt, wobei die Shore-A Härte der vorderen und/oder hinteren Laufrolle(n) (2) zwischen 76 und 82 und die Shore-A Härte der mittleren Laufrolle (1) zwischen 82 und 86 beträgt.
  5. Rollschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die unterschiedliche Elastizität durch eine an sich bekannte, zumindest abschnittsweise Oberflächenbeschichtung (4", 4a", 4b") des Reifenkörpers (4) hergestellt ist, wobei die Oberflächenbeschichtung (4", 4a", 4b") einer mittleren im Vergleich zu einer vorderen und/oder hinteren Laufrolle mit Materialien unterschiedlicher Härte erfolgt
  6. Rollschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die unterschiedliche Härte durch an sich bekannte unterschiedlich harte Einlagen (4"') des Reifenkörpers hergestellt ist, wobei die Einlagen einer vorderen und/oder hinteren Laufrolle (2) im Vergleich zu einer mittleren Laufrolle (1) unterschiedliche Härte aufweisen.
  7. Rollschuh nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die Abrollfläche bildende Reifenkörper (4) einer vorderen und/oder hinteren Laufrolle (2) zu beiden Seiten der Längsmittelebene seitliche Ausnehmungen (5, 6, 19, 20), aufweist, welche die Elastizität des Reifenkörpers (4) im Bereich dieser Ausnehmungen (5, 6, 19, 20) erhöhen.
  8. Rollschuh nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Reifenkörper (4) zu beiden Seiten der Längsmittelebene zumindest je eine an sich bekannte umlaufende Rille (5, 6, 19, 20) aufweist, welche an die Laufschulter (L) der Laufrolle angrenzt.
  9. Rollschuh nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Rillen (5, 6, 19, 20) durch entsprechende, dem Profil der Rillen (5, 6, 19, 20) angepaßte scheibenförmige Einsätze (9, 10, 15, 16) verschließbar sind.
  10. Rollschuh nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Reifenkörper (4) im Bereich der Laufschulter (L) radiale Ausnehmungen (22), z.B. ein Lamellenprofil aufweist.
  11. Rollschuh nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Laufrolle (1, 2) in an sich bekannter Weise einen Felgenkörper (3) aufweist, an welchem der die Abrollfläche (A) bildende Reifenkörper (4) befestigt ist, wobei der Felgenkörper (3) der mittleren Laufrolle (2) im Vergleich zu dem Felgenkörper (3) der vorderen und/oder hinteren Laufrolle (1) in der Weise unterschiedlich ausgebildet ist, daß die Elastizität der mittleren Laufrolle (2) im Vergleich zu jener der vorderen und/oder hinteren Laufrolle (1) zumindest im Bereich der Laufschulter (L) erhöht ist.
  12. Rollschuh nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Felgenkörper (3) der mittleren Laufrolle (2) in seinem Mittelabschnitt stärker in Richtung Abrollfläche (A) vorspringt als der Felgenkörper (3) der vorderen und/oder hinteren Laufrolle (2).
  13. Rollschuh nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Felgenkörper (3) einer mittleren Laufrolle (1) zu beiden Seiten der Längsmittelebene einen in Richtung Abrollfläche (A) vorspringenden Ringfortsatz (15, 16, 29, 30) aufweist.
  14. Rollschuh nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringfortsatz als ein vom Felgenkörper (3) abnehmbarer Einsatz (9, 10) ausgebildet ist.
  15. Satz von Laufrollen (Set) für einen Rollschuh mit zumindest drei hintereinander angeordneten Laufrollen (1, 2), deren Abrollflächen (A) symmetrisch zur Längsmittelebene sind um im Querschnitt im wesentlichen gleiche Krümmungen aufweisen, bei welchem die Laufrollen in bezug auf eine ebene Auflagefläche sowohl bei aufrechter als auch in geneigter Stellung mit dieser Auflagefläche in Berührung stehen, gekennzeichnet, durch zumindest eine vordere und/oder hintere Laufrolle (2) und zumindest eine mittlere Laufrolle (1), bei welchem zumindest eine vordere und/oder hintere Laufrolle (2) wenigstens abschnittsweise eine vergleichsweise unterschiedliche Elastizität als die der zumindest einen mittleren Laufrolle (1) aufweist bzw. aufweisen.
  16. Satz nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß er zwei identisch ausgebildete vordere und hintere Laufrollen (2) und zwei identisch ausgebildete mittlere Laufrollen (1) aufweist.
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