EP0643565B1 - Reinigungsgerät mit einer saugturbine - Google Patents
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- EP0643565B1 EP0643565B1 EP93914740A EP93914740A EP0643565B1 EP 0643565 B1 EP0643565 B1 EP 0643565B1 EP 93914740 A EP93914740 A EP 93914740A EP 93914740 A EP93914740 A EP 93914740A EP 0643565 B1 EP0643565 B1 EP 0643565B1
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- A47L9/0081—Means for exhaust-air diffusion; Means for sound or vibration damping
Definitions
- the support flange can also engage in recesses or recesses on the cleaning device Have projections that prevent rotation of the sleeve relative to the cleaning device about a vertical axis. This rotationally fixed fixing of the cuff makes it possible to introduce the rotational forces transmitted from the turbine motor assembly to the cuff into the cleaning device.
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- Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft ein Reinigungsgerät mit einer Saugturbine zur Erzeugung eines Saugluftstromes, mit einem diese antreibenden und mit dieser eine Baueinheit bildenden Elektromotor, mit einem die Turbine aufnehmenden Gehäuse und mit einer die Turbine und den Elektromotor am Reinigungsgerät schallisoliert festlegenden Halterung, wobei die Turbine mit der Drehachse der Turbine in senkrechter Richtung verlaufend im Reinigungsgerät angeordnet ist.
- Eine solche Konstruktion ist beispielsweise aus der DE-B-1 094 947 bekannt.
- Obwohl bei dieser bekannten Konstruktion bereits auf eine schallisolierte Aufhängung geachtet wird, ist der schallisolierende Effekt nicht ausreichend.
- Es ist Aufgabe der Erfindung, ein gattungsgemäßes Reinigungsgerät so auszubilden, daß eine optimale Schallisolierung beim Betrieb des Gerätes erreicht werden kann.
- Diese Aufgabe wird bei einem Reinigungsgerät der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Halterung eine Manschette aus einem duroplastischen Elastomer mit einer shore-Härte zwischen 30 und 60 ist, daß sie das Turbinengehäuse umgibt und an der Außenwand des Gehäuses zumindest bereichsweise flächig anliegt und daß die Manschette die Baueinheit aus Turbine und Motor umgreift und freihängend am Reinigungsgerät trägt.
- Die Verwendung einer in dieser Weise ausgebildeten Manschette, die beispielsweise aus Gummi bestehen kann, führt zu einer Mehrfachwirkung im Hinblick auf die Vermeidung störender Geräusche. Zum einen wird die Baueinheit aus Motor und Turbine so am Reinigungsgerät aufgehängt, daß keinerlei Schallbrücken zum Gerät bestehen, die Verbindung wird ausschließlich über die Manschette aus dem duroplastischen Elastomer-Material vermittelt, über die eine Schallübertragung praktisch nicht stattfindet. Zum anderen führt das Umgeben der besonders stark schallabstrahlenden Turbine durch die Manschette zu einer Schallisolation gegenüber der Umgebung und schließlich dämpft die flächig am Gehäuse der Turbine anliegende Manschette Schwingungen des Gehäuses, die im Betrieb auftreten können. Insgesamt ergibt sich auf diese Weise eine sehr effektive Schallisolierung bei gleichzeitig stabiler Aufhängung der Baueinheit aus Turbine und Elektromotor.
- Günstig ist es, wenn das Turbinengehäuse eine kreiszylindrische senkrechte Außenwand aufweist, an der die Manschette vollflächig anliegt. Eine solche rotationssymmetrische Anordnung ist auch aus Gründen der Gewichtsverlagerung im Reinigungsgerät von Vorteil.
- Die Manschette kann eine nach innen vorspringende Stufe aufweisen, auf welcher das Turbinengehäuse aufliegt.
- Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß das Turbinengehäuse und die Manschette formschlüssig ineinander eingreifende Vor- beziehungsweise Rücksprünge aufweisen, die eine Verdrehung des Turbinengehäuses relativ zur Manschette um eine senkrechte Achse verhindern. Dadurch können die im Betrieb notwendigen Drehmomente in die Manschette eingeleitet und von dieser auf das Reinigungsgerät übertragen werden. Die Manschette kann am oberen Rand einen nach außen abstehenden Tragflansch aufweisen, mittels welchem die Manschette am Reinigungsgerät festgelegt wird. Dabei ist es günstig, wenn in dem Tragflansch eine nach unten offene Ringnut angeordnet ist, in die ein nach oben abstehender Gehäuserand eingreifen kann. Damit wird eine ganz definierte Position der Manschette im Reinigungsgerät sichergestellt.
- Da die Manschette aus einem relativ flexiblen Material besteht, ist es günstig, sie dadurch zu stabilisieren, daß die nach innen vorspringende Stufe und/oder der Tragflansch und/oder die Außenwand der Manschette radial verlaufende, senkrechte Verstärkungsrippen tragen.
- Auch der Tragflansch kann in Vor- oder Rücksprünge am Reinigungsgerät formschlüssig eingreifende Rück- beziehungsweise Vorsprünge aufweisen, die eine Verdrehung der Manschette relativ zum Reinigungsgerät um eine senkrechte Achse verhindern. Diese rotationsfeste Festlegung der Manschette ermöglicht es, die von der Turbinen-Motor-Baueinheit auf die Manschette übertragenen Rotationskräfte in das Reinigungsgerät einzuleiten.
- Günstig ist es, wenn der Innendurchmesser der Manschette unmittelbar oberhalb des Turbinengehäuses kleiner ist als deren Außendurchmesser. Dadurch wird das Turbinengehäuse auch in axialer Richtung in der Manschette festgelegt, zur Montage kann das Turbinengehäuse unter elastischer Aufweitung der Manschette in diese eingeschoben und an dem engeren Innendurchmesserteil vorbeigeschoben werden.
- Eine weitere Schallisolierung läßt sich dadurch erreichen, daß die Manschette mit ihrem unteren Ende zumindest bereichsweise flächig an der Außenwand eines den Elektromotor aufnehmenden Gehäuses anliegt. Auf diese Weise werden auch Geräusche absorbiert, die durch den Elektromotor und dessen Gehäuse erzeugt und abgestrahlt werden können.
- Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung dient im Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung.
- Es zeigen:
- Figur 1 :
- eine Längsschnittansicht durch eine Manschette mit eingehängter Turbinen-Motor-Einheit;
- Figur 2 :
- eine Ansicht ähnlich Figur 1 ohne eingehängte Turbinen-Motor-Einheit und
- Figur 3 :
- eine Draufsicht auf die Manschette der Figur 2.
- In der Zeichnung ist nur das Turbinenaggregat eines Reinigungsgerätes dargestellt, beispielsweise eines Staubsaugers, der selber nicht gezeichnet ist. Es kann sich dabei um ein beliebiges Gerät dieser Art handeln, wie sie in den verschiedensten Formen bekannt sind. Bei derartigen Geräten wird über eine Turbine ein Saugluftstrom erzeugt, der zu entfernende Schmutzpartikel mitreißt und in einen Schmutzsammelbehälter transportiert, in dem die Schmutzpartikel vom Luftstrom abgetrennt werden, beispielsweise durch ein Filter. Die Turbine stößt den Luftstrom anschließend gereinigt in die Umgebung aus.
- Das in der Zeichnung dargestellte Turbinenaggregat umfaßt eine in der Zeichnung ebenfalls nicht näher gezeigte Turbine, die in einem zylindrischen Gehäuse 1 angeordnet ist. An dieses Gehäuse 1 schließt sich koaxial ein zweites kreiszylindrisches Gehäuse 2 mit geringerem Außendurchmesser an, in dem sich ein ebenfalls nicht dargestellter Elektromotor befindet. Dieser Elektromotor treibt gegebenenfalls über ein Getriebe die Turbine im Gehäuse 1, so daß ein Saugluftstrom durch die Turbine hindurchgesaugt wird, beispielsweise von der Unterseite 3 des Gehäuses 1 durch dieses hindurch zu dessen Oberseite 4.
- Die beiden Gehäuse 1 und 2 sowie die darin angeordneten Teile, nämlich die Turbine und der Elektromotor, bilden eine Baueinheit. Die Gehäuse 1 und 2 bestehen dabei vorzugsweise aus Metall.
- Das den größeren Außendurchmesser aufweisende Gehäuse 1 der Turbine wird von einer Manschette 5 umgeben, die sich vollflächig an die zylindrische Außenwand 6 des Gehäuses 1 anlegt und dieses Gehäuse 1 nach oben hin überragt. In diesem Bereich 7 ist der Innendurchmesser der Manschette 5 geringfügig kleiner als der Außendurchmesser des Gehäuses 1, so daß sich an der Oberkante 8 des Gehäuses 1 eine Ringschulter 9 in der Manschette 5 ausbildet, die das Gehäuse 1 in senkrechter Richtung nach oben hin festlegt.
- An der Unterseite 3 ruht das Gehäuse 1 auf einer nach innen in das Innere der Manschette 5 vorspringenden Stufe 10 , die das Gehäuse 1 dadurch in senkrechter Richtung nach unten festlegt. Die Stufe 10 wird durch zwei in den Innenraum der Manschette vorstehende, sich jeweils über einen Winkel von etwa 160° erstreckende Vorsprünge ausgebildet, die auf ihrer Oberseite radial verlaufende und in Umfangsrichtung verlaufende Verstärkungsrippen 11 beziehungsweise 12 tragen. Auf der Oberseite dieser Verstärkungsrippen 11 und 12 liegt das Gehäuse 1 mit seiner Unterseite 3 auf, dabei ragen in der Zeichnung nicht dargestellte Vorsprünge an der Unterseite 3 des Gehäuses 1 in Ausnehmungen 13 auf der Oberseite der Stufen 10 hinein und sichern dadurch das Gehäuse 1 gegenüber einer Verdrehung gegenüber der Manschette 5 um eine senkrechte Achse.
- Die innenliegenden, in Umfangsrichtung verlaufenden Verstärkungsrippen 12 liegen mit ihrer Innenseite vollflächig an der Außenwand 14 des Gehäuses 2 an, welches den Elektromotor aufnimmt. Dabei erstrecken sich diese Verstärkungsrippen 12 nur über den oberen Teil des Gehäuses 2 (Figur 1).
- An der Außenseite ist an die Manschette 5 in dem obenliegenden Bereich 7 ein radial nach außen abstehender Flansch 15 angeformt, der an seiner Unterseite eine nach unten offene, umlaufende Ringnut 16 aufweist. In diese Ringnut kann eine senkrecht nach oben stehende Ringwand des Reinigungsgerätes eingreifen, die in der Zeichnung nicht dargestellt ist, so daß auf diese Weise die Manschette 5 und die in ihr gehaltene Baueinheit aus Turbine und Elektromotor am Reinigungsgerät aufgehängt ist.
- In dem Flansch 15 sind Unterbrechungen 17 vorgesehen (Figur 3), in die in der Zeichnung ebenfalls nicht dargestellte Vorsprünge am Reinigungsgerät eingreifen können, die auf diese Weise die Manschette 5 gegen eine Verdrehung um eine senkrechte Achse relativ zum Reinigungsgerät sichern.
- An der Oberseite weist auch der Flansch 15 radiale und in Umfangsrichtung umlaufende Verstärkungsrippen 18 beziehungsweise 19 auf, auch an der Außenseite der Manschette 5 sind radial nach außen abstehende Verstärkungsrippen 20 angeordnet.
- Die Manschette 5 besteht aus einem duroplastischen Elastomermaterial, beispielsweise aus Gummi, mit einer shore-Härte zwischen 30 und 60. Es hat sich herausgestellt, daß dieses Material einerseits geeignet ist, die Baueinheit aus den Gehäusen 1 und 2 dauerhaft hängend in einem Reinigungsgerät zu tragen, wobei die im Betrieb auftretenden Drehmomente auf das Reinigungsgerät übertragen werden können, während andererseits durch Material dieser Art eine optimale Schallisolierung und Geräuschvermeidung möglich wird.
Claims (10)
- Reinigungsgerät mit einer Saugturbine zur Erzeugung eines Saugluftstromes, mit einem diese antreibenden und mit dieser eine Baueinheit bildenden Elektromotor, mit einem die Turbine aufnehmenden Gehäuse (1) und mit einer die Turbine und den Elektromotor am Reinigungsgerät schallisoliert festlegenden Halterung, wobei die Turbine mit der Drehachse der Turbine in senkrechter Richtung verlaufend im Reinigungsgerät angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung eine Manschette (5) aus einem duroplastischen Elastomer mit einer shore-Härte zwischen 30 und 60 ist, daß sie das Turbinengehäuse (1) umgibt und an der Außenwand (6) des Gehäuses (1) zumindest bereichsweise flächig anliegt und daß die Manschette (5) die Baueinheit aus Turbine und Motor untergreift und freihängend am Reinigungsgerät trägt. - Reinigungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Turbinengehäuse (1) eine kreiszylindrische senkrechte Außenwand (6) aufweist, an der die Manschette (5) vollflächig anliegt.
- Reinigungsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Manschette (5) eine nach innen vorspringende Stufe (10) aufweist, auf welcher das Turbinengehäuse (1) aufliegt.
- Reinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Turbinengehäuse (1) und die Manschette (5) formschlüssig ineinander eingreifende Vor- beziehungsweise Rücksprünge (13) aufweisen, die eine Verdrehung des Turbinengehäuses (1) relativ zur Manschette (5) um eine senkrechte Achse verhindern.
- Reinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Manschette (5) am oberen Rand einen nach außen abstehenden Tragflansch (15) aufweist.
- Reinigungsgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Tragflansch (15) eine nach unten offene Ringnut (16) angeordnet ist.
- Reinigungsgerät nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die nach innen vorspringende Stufe (10) und/oder der Tragflansch (15) und/oder die Außenwand (14) der Manschette (5) radial verlaufende, senkrechte Verstärkungsrippen (11, 18, 20) tragen.
- Reinigungsgerät nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragflansch (15) in Vor- oder Rücksprünge am Reinigungsgerät formschlüssig eingreifende Rück- beziehungsweise Vorsprünge (17) aufweist, die eine Verdrehung der Manschette (5) relativ zum Reinigungsgerät um eine senkrechte Achse verhindern.
- Reinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Innendurchmesser der Manschette (5) unmittelbar oberhalb des Turbinengehäuses (1) kleiner ist als deren Außendurchmesser.
- Reinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Manschette (5) mit ihrem unteren Ende zumindest bereichsweise flächig an der Außenwand eines den Elektromotor aufnehmenden Gehäuses (2) anliegt.
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