EP0220197B1 - Kraftstoff-einspritzdüse für brennkraftmaschinen - Google Patents
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- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
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- F02M65/00—Testing fuel-injection apparatus, e.g. testing injection timing ; Cleaning of fuel-injection apparatus
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- F02M65/005—Measuring or detecting injection-valve lift, e.g. to determine injection timing
Definitions
- the lead wires 40, 42 are passed through the bores 60, 62 and connected to the connection ends of the winding 32 in the free spaces 64, 66 formed between the ring flange 48 and the third section 58.
- the coil former 34 is provided with edge extensions 67 which, as will be described below, serve for guiding and frictionally clamping the lead wires 40, 42.
- the lead wires 40, 42 are passed through a cable duct 90 in the nozzle holder 10, which consists of a central duct section 92 arranged coaxially with the induction coil 30 and two outer duct sections 94, 96, which are designed as narrow bores. These are diametrically opposite and each form an obtuse angle a with the central channel section 92.
- the channel sections 94, 96 open out in the region of recesses 98, 100 in the jacket of the nozzle holder 10.
- Each channel section 94, 96 is sealed to the outside by an O-ring 102 and a plastic plug 104.
- the line wires 40, 42 are connected in a suitable manner to further lines.
- a cylindrical section 120 is attached to section 110 of cable guide body 44, the diameter of which corresponds approximately to the parallel spacing of bores 116, 118. These continue in section 120 as grooves 122, 124 with an approximately semicircular cross-section, which also serve for cable routing.
- the length of the section 120 is dimensioned such that the cable guide body 44 fills most of the central channel section 92.
- two diametrically opposed wall grooves 126, 128 for guiding the lead wires 40, 42 are formed on the inside.
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Description
- Die Erfindung geht aus von einer Kraftstoff-Einspritzdüse nach der Gattung des Hauptanspruchs. Bei einer bekannten Einspritzdüse dieser Gattung (DE-A-1-3 227 989) ist der die Zuleitungsdrähte der Induktionsspule aufnehmende Kabelkanal im rechten Winkel zur Düsenachse an die Anschlußenden der Induktionsspule herangeführt. Bei dieser Ausführung werden die Zuleitungsdrähte zweckmäßig erst nach dem Einsetzen der Induktionsspule in den Düsenhalter mit den Anschlußenden der Induktionsspule verbunden. Soll die Verbindung jedoch schon vor dem Einsetzen der Induktionsspule erfolgen, muß beim Einsetzen der Induktionsspule mit besonderer Sorgfalt vorgegangen werden. In beiden Fällen muß der Querschnitt des Kabelkanals verhältnismäßig groß bemessen sein und ein erhöhter Fertigungsaufwand in Kauf genommen werden.
- Bei Kraftstoff-Einspritzdüsen mit einer in Strömungsrichtung des Kraftstoffs öffnenden Ventilnadel und einem Nadelbewegungsfühler mit Induktionsspule ist es bekannt, gleichachsig zur Induktionsspule einen Kabelkanal vorzusehen, der einen Kabelführungskörper aufnimmt, welcher im eingebauten Zustand auch die Funktion einer Zugentlastung für die Verbindungen der Zuleitungen mit den Anschlüssen der Induktionsspule ausübt (GB-A-754 917). Bei dieser Ausführung ist der Einbau des Nadelbewegungsfühlers in das Gehäuse der Einspritzdüse verhältnismäßig umständlich, weil der Kabelführungskörper und die Induktionsspule in getrennt voneinander ausgeführten, miteinander verschraubten Gehäuseteilen sitzen und die Induktionsspule mit den bereits angeschlossenen Zuleitungen offenbar erst in das eine Gehäuseteil eingesetzt werden muß, bevor das den Kabelführungskörper enthaltende andere Gehäuseteil aufgeschraubt werden kann.
- Bei Kraftstoff-Einspritzdüsen mit einer entgegen der Strömungsrichtung des Kraftstoffs öffnenden Ventilnadel, welche zusammen mit dem Ventilsitz einen elektrischen Schalter als Signalgeber für eine Auswerteschaltung bildet (GB-A-2 097 859), ist es bekannt, die Zuleitung zu einem im Düsenhalter zentral befestigten Kontaktbolzen durch eine im stumpfen Winkel zur Düsenachse angeordnete Gehäusebohrung hindurchzuführen.
- Die erfindungsgemäße Anordnung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruches 1 hat den Vorteil, daß die Induktionsspule samt den Zuleitungsdrähten und der Kabelführungskörper als eine vorgefertigte Baugruppe von der offenen Stirnseite des Düsenhalters her in diesen eingesetzt werden können. Dabei fädeln sich die Zuleitungsdrähte ohne nennenswerten Widerstand selbsttätig in die schräg angeordneten äußeren Kanalabschnitte ein, wonach die freien Enden der Zuleitungsdrähte zweckmäßig im Bereich von örtlichen Vertiefungen in der Mantelfläche des Düsenhalters aus diesem heraustreten und dort in geeigneter Weise mit weiterführenden Leitungen verbunden werden können. Dabei sorgt die durch das Zusammenwirken des Kabelführungskörpers mit dem Spulenkörper bewirkte Zugentlastung dafür, daß die bereits hergestellten Verbindungen der Zuleitungsdrähte mit den Anschlußenden der Induktionsspule nicht beschädigt oder wieder gelöst werden. Die äußeren Kanalabschnitte können im Gegensatz zur bekannten Anordnung als verhältnismäßig enge Bohrungen ausgeführt werden, die mit einfachen und erprobten Mitteln leicht abgedichtet werden können.
- Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteihafte Weiterbildungen der Anordnung gemäß Patentanspruch 1 möglich.
- Bei Einspritzdüsen, die mit einer Leckölabführung versehen sind, kann vorteilhaft der zentrale Kanalabschnitt des Kabelkanals auch einen Abschnitt eines Leckölabführkanales bilden.
- Eine sicher wirkende Zugentlastung für die Verbindungen der Anschlußenden der Induktionsspule mit den Zuleitungsdrähten kann auf einfache Weise dadurch erreicht werden, daß der Spulenkörper zwei axiale Bohrungen enthält, durch die je ein Zuleitungsdraht hindurchgeführt ist und daß ferner auch der Kabelführungskörper zwei axiale Durchgänge für die Leitungsdrähte bildet, welche gegenüber den Bohrungen im Spulenkörper versetzt angeordnet und entsprechend nahe an den Spulenkörper herangeführt sind.
- Ein einfacher Aufbau, bei welchem der Spulenkörper und der Kabelführungskörper von der Stützkraft der Schließfeder zumindest weitgehend entlastet sind, ergibt sich, wenn der im Spulenkörper sitzende Spulenkern mit mindestens zwei über den Außenumfang des Spulenkörpers hervorstehenden Randflanschen versehen ist. Der Spulenkörper kann zweckmäßig durch Aufspritzen auf den Spulenkern gebildet sein, so daß beide Teile eine Einheit bilden.
- Der Stützkörper für die Schließfeder kann einen Ringbund haben, der unmittelbar an einer die Stützkraft auffangenden Schulter des Düsenhalters aufliegt. Eine bezüglich des spielfreien Festhaltens des Nadelbewegungsfühlers toleranzunempfindlichere Ausführung ergibt sich, wenn die Randflanschen des Spulenkerns vom Stützkörper gegen eine Schulter des Düsenhalters gespannt sind, welche die Stützkraft der Schließfeder aufnimmt.
- Eine einfache und platzsparende Ausführung ergibt sich, wenn der Spulenkern mit einer gegen den Kabelführungskörper gerichteten Schulter an einer Gegenschulter des Spulenkörpers anliegt und der Kabelführungskörper zwischen dem Spulenkörper und einer Schulter des Düsenhalters festgehalten ist.
- Bei dieser Ausführung können die zulässigen Toleranzabweichungen auch so gewählt sein, daß in dem einen Grenzfall die die Bohrungen für die Zuleitungsdrähte aufnehmenden Abschnitte des Spulenkörpers und des Kabelführungskörpers geringfügig axial verspannt und dadurch schüttelsicher festgehalten sind.
- Bei allen Einspritzdüsen mit einem Nadelbewegungsfühler, bei denen der Ankerbolzen in eine Bohrung des Spulenkerns eintaucht und mit der Wand der Bohrung einen Luftspalt begrenzt, ist es besonders vorteilhaft, wenn die Bohrung im Spulenkern mindestens über einen Teil ihrer Länge konisch ausgebildet und das in den konischen Abschnitt der Bohrung eintauchende Stirnende des Ankerbolzens entsprechend kegelig verjüngt ist. Dadurch ist erreicht, daß der Außendurchmesser des Spulenkerns und infolge davon auch der Außendurchmesser aller übrigen Teile des Nadelbewegungsfühlers und des Düsenhalters kleiner als bei einer Ausführung mit zylindrischer Bohrung im Spulenkern bemessen werden können. Außerdem ist die konische Ausbildung des Luftspaltes in bezug auf ein auswertbares Spannungssignal der Induktionsspule toleranzunempfindlicher als eine zylindrische Ausbildung, so daß in manchen Anwendungsfällen Mittel zum Einstellen des Luftspaltes durch axiales Verschieben des Spulenkerns gänzlich überflüssig werden.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen
- Figur 1 eine Einspritzdüse teilweise in Seitenansicht und teilweise im Längsschnitt,
- Figur 2 einen gegenüber Figur 1 vergrößerten Längsschnitt durch den Nadelbewegungsfühler der Einspritzdüse nach Figur 1 (Line 11-11),
- Figur 3 einen Längsschnitt durch den Spulenkörper samt Spulenkern der Einspritzdüse nach Figur 1,
- Figur 4 einen Schnitt durch den Spulenkern allein nach der Linie IV - IV in Figur 3,
- Figur 5 einen Längsschnitt durch den Kabelführungskörper der Einspritzdüse nach Figur 1 und
- Figur 6 eine Ansicht des Kabelführungskörpers in Richtung des Pfeiles A in Figur 5.
- Die Einspritzdüse hat einen Düsenhalter 10, gegen den eine Zwischenplatte 12 und ein Düsenkörper 14 durch eine Überwurfmutter 16 gespannt sind. Im Düsenkörper 14 ist eine Ventilnadel 18 verschiebbar gelagert, auf welche über ein Druckstück 20 eine Schließfeder 22 einwirkt, die in einer Federkammer 24 (Figur 2) des Düsenhalters 10 untergebracht ist. Die Schließfeder 22 stützt sich am Düsenhalter 10 über einen Stützkörper 25 ab, dessen Aufbau und Doppelfunktion nachstehend noch näher beschrieben ist.
- Die Ventilnadel 18 arbeitet mit einem nach Innen gekehrten Ventilsitz im Düsenkörper 14 zusammen und führt ihren Öffnungshub entgegen der Strömungsrichtung des Kraftstoffs aus. Die Führungsbohrung der Ventilnadel 18 ist wie üblich an einer Stelle zu einem Druckraum erweitert, in dessen Bereich die Ventilnadel 18 eine dem Ventilsitz zugekehrte Druckschulter hat und der über nicht dargestellte Kanäle im Düsenkörper 14, in der Zwischenscheibe 12 und dem Düsenhalter 10 mit einem Kraftstoff-Anschlußstutzen 26 des Düsenhalters 10 verbunden ist. Der an der Druckschulter der Ventilnadel 18 angreifende Kraftstoffdruck schiebt die Ventilnadel 18 entgegen der Kraft der Schließfeder 22 nach oben, bis eine nicht sichtbare Schulter an der Ventilnadel 18 gegen die untere Stirnseite der Zwischenscheibe 12 stößt und den weiteren Aufwärtshub der Ventilnadel 14 begrenzt.
- Im Düsenhalter 10 ist ein Nadelbewegungsfühler (Figur 2) eingebaut, der an eine Auswerteschaltung eines Steuergerätes für die Kraftstoffzufuhr oder eines Testgerätes anschließbar ist. Der Nadelbewegungsfühler besteht aus einer Induktionsspule 30 mit Wicklung 32 und Spulenkörper 34, einem Spulenkern 36, einem Ankerbolzen 38, einem durch den Stützkörper 25 gebildeten magnetischen Rückschluß und zwei Leitungsdrähten 40, 42, die durch einen Kabelführungskörpers 44 hindurchgeführt sind. Im folgenden sind die aufgeführten Teile des Nadelbewegungsfühlers näher beschrieben.
- Der Spulenkörper 34 (Figur 3) ist als KunststoffSpritzteil ausgeführt, in welches der Spulenkern 36 eingeformt ist. Der Spulenkörper 34 hat zwei Ringflansche 46, 48, die einen ersten zylindrischen Abschnitt 50 begrenzen, der die Wicklung 32 trägt. Im Ringflansch 48 sind zwei sich diametral gegenüberliegende Schlitze 52, 54 vorgesehen, durch welche die Anschlußenden der Wicklung 32 hindurchgeführt sind. Der erste zylindrische Abschnitt 50 des Spulenkörpers 34 ist über einen halsförmigen zweiten axialen Abschnitt 56 mit einem dritten, wiederum zylindrischen Abschnitt 58 verbunden, dessen Durchmesser etwa dem Durchmesser der Ringflansche 46, 48 entspricht und der mit zwei Bohrungen 60, 62 versehen ist, die mit den Schlitzen 52, 54 im Ringflansch 48 korrespondieren. Die Leitungsdrähte 40, 42 sind durch die Bohrungen 60, 62 hindurchgeführt und in den zwischen dem Ringflansch 48 und dem dritten Abschnitt 58 gebildeten Freiräumen 64, 66 mit den Anschlußenden der Wicklung 32 verbunden. An der oberen Stirnseite ist der Spulenkörper 34 mit Randansätzen 67 versehen, die, wie nachstehend noch beschrieben, zum Führen und reibungsschlüssigen Klemmen der Leitungsdrähte 40, 42 dienen.
- Der Spulenkern 36 besteht aus Weicheisen und ist mit einer durchgehenden Bohrung 68 versehen, welche an dem einen Ende in einen konischen Abschnitt 70 übergeht. Am Außenumfang hat der Spulenkern 36 eine Ringschulter 72, die an einer Gegenschulter des Spulenkörpers 34 anliegt. Der Spulenkern 36 ist ferner mit zwei segmentförmigen Randflanschen 74 versehen, die durch Radialschlitze 76 voneinander getrennt sind und im Bereich des zylindrischen Abschnitts 58 des Spulenkörpers 34 liegen. Beim Spritzen des Spulenkörpers 34 werden die Radialschlitze 76 mit dem Material des Spulenkörpers 34 aufgefüllt und die Randflansche 74 beidseitig teilweise überdeckt, wodurch diese Teile zu einer unlösbaren Baueinheit verbunden werden.
- Die Randflansche 74 des Spulenkerns 36 ragen über den Spulenkörper 34 radial hinweg und werden durch den Stützkörper 25 gegen eine Ringschulter 78 des Düsenhalters 10 gedrückt. Der Stützkörper 25 besteht ebenfalls aus Weicheisen und ist mit einem Boden 80 versehen, der eine zentrale Bohrung hat, in welcher der Ankerbolzen 38 mit Bewegungsspiel geführt ist. Am Boden 80 des Stützkörpers 25 liegt eine aus verschleißfestem Material bestehende Ringscheibe 85 an, über welche die Stützkraft der Schließfeder 22 auf den Stützkörper 25 und weiter auf die Ringschulter 78 des Düsenhalters 10 übertragen wird.
- Der Ankerbolzen 38 besteht aus magnetisch leitendem Material und ist über ein Stangenteil 84 (Figur 1) mit dem Druckstück 20 verbunden, welches aus verschleißfestem Material besteht, oder zumindest an den Auflageflächen von Schließfeder 22 und Ventilnadel 18 mit verschleißfesten Belägen versehen ist. Das obere Ende 84 des Ankerbolzens 38 taucht in den konischen Abschnitt 70 der Bohrung 68 im Spulenkern 36 ein und ist entsprechend kegelig ausgeführt. Zwischen dem Ende 84 des Ankerbolzens 38 und der Wand des konischen Abschnitts 70 der Bohrung 68 ist ein Luftspalt im magnetischen Kreis der Induktionsspule 30 gebildet, dessen Größe sich mit dem Hub der Ventilnadel 18 ändert. Im Ankerbolzen 38 ist im Bereich der Federkammer 24 eine Querbohrung 86 vorgesehen, von welcher eine Längsbohrung 88 zum Stirnende des Ankerbolzens 38 führt.
- Die Leitungsdrähte 40, 42 sind durch einen Kabelkanal 90 im Düsenhalter 10 hindurchgeführt, der aus einem gleichachsig zur Induktionsspule 30 angeordneten zentralen Kanalabschnitt 92 und zwei äußeren Kanalabschnitten 94, 96 besteht, die als enge Bohrungen ausgeführt sind. Diese liegen sich diametral gegenüber und schließen mit dem zentralen Kanalabschnitt 92 je einen stumpfen Winkel a ein. Am äußeren Ende münden die Kanalabschnitte 94, 96 im Bereich von Ausnehmungen 98,100 im Mantel des Düsenhalters 10 aus. Jeder Kanalabschnitt 94, 96 ist durch einen O-Ring 102 und einen Kunststoffpfropfen 104 nach außen dicht verschlossen. Im Bereich der Ausnehmungen 98, 100 sind die Leitungsdrähte 40,42 in geeigneter Weise mit weiterführenden Leitungen verbunden.
- In den zentralen Kanalabschnitt 92 ist der Kabelführungskörper 44 (Figuren 5 und 6) eingesetzt, der einen zylindrischen Abschnitt 106 hat, an den sich ein im Querschnitt kreuzförmiger Abschnitt 110 anschließt. Dieser hat entsprechend seiner Querschnittsform am Mantelumfang 4 um je 90° zueinander versetzte Leisten 112, die je an einer Schulter 114 in den zylindrischen Abschnitt 106 übergehen. In zwei gegenüberliegenden Leisten 112 sind axiale Bohrungen 116, 118 für den Durchtritt der Leitungsdrähte 40, 42 vorgesehen, deren Parallelabstand kleiner als jener der Bohrungen 60, 65 im Spulenkörper 34 ist.
- An den Abschnitt 110 des Kabelführungskörpers 44 ist ein zylindrischer Abschnitt 120 angesetzt, dessen Durchmesser etwa dem Parallelabstand der Bohrungen 116, 118 entspricht. Diese setzen sich im Abschnitt 120 als Nuten 122, 124 mit etwa halbkreisförmigen Querschnitt fort, welche ebenfalls der Kabelführung dienen. Die Länge des Abschnitts 120 ist so bemessen, daß der Kabelführungskörper 44 den größten Teil des zentralen Kanalabschnittes 92 ausfüllt. Im Abschnitt 106 des Kabelführungskörpers 44 sind innen zwei sich diametral gegenüberliegende Wandnuten 126, 128 zur Führung der Leitungsdrähte 40, 42 gebildet.
- Der zentrale Kanalabschnitt 92 des Kabelkanals 90 bildet zusammen mit den Bohrungen 86, 88 im Ankerbolzen 38, die Bohrung 68 im Spulenkern 36 und Durchbrüchen 129 im Kabelführungskörper 44 einen Leckölkanal, welcher von der Federkammer 24 in die Bohruhg 130 eines am Düsenhalter 10 befestigten Leckölanschlußstutzen 132 führt.
- Der Einbau des Nadelbewegungsfühlers in den Düsenhalter 10 geht so vor sich, daß zunächst die blanken Leitungsdrähte 40, 42 durch die Bohrungen 60, 62 im Spulenkörper 34 hindurchgeführt und mit den Anschlußenden der Wicklung 32 verbunden werden. Sodann wird der Kabelführungskörper 44 auf die Leitungsdrähte 40, 42 aufgesteckt und so weit vorgeschoben, bis er am Spulenkörper 34 anliegt. Dabei werden die Leitungsdrähte 40, 42 im Übergangsbereich zwischen den Teilen stark abgekröpft, wodurch sich selbsttätig eine Zugentlastung für die Verbindungen mit den Anschlußenden der Wicklung 32 ergibt. Diese Wirkung wird durch die am Spulenkörper 34 angeformten Ansätze 67 unterstützt. Gegebenenfalls kann auch der Kabelführungskörper 67 in Bereich seines zylindrischen Abschnitts 106 mit entsprechenden Ansätzen versehen sein, die derart auf den Spulenkörper abgestimmt sind, daß die Leitungsdrähte in diesem Bereich nach dem Zusammenbau der Einspritzdüse eine leichte Quetschung erfahren.
- Nach dem Aufstecken des Kabelführungskörpers 44 wird über dessen zylindrischen Abschnitt 120 und die in den Nuten 122, 124 liegenden Abschnitte der Leitungsdrähte 40, 42 ein Schrumpfschlauch 134 aufgezogen, an dessen Stelle auch ein entsprechend geformter Kunststoffkörper verwendet werden könnte. Dann werden auf die aus dem Kabelführungskörper bzw. den Schrumpfschlauch 134 herausragenden Endabschnitte der Leitungsdrähte 40, 42 Isolierhüllen 136, 138 aufgeschoben, die so lang bemessen sind, daß sie nach dem Einbau der Teile bis nahe an die O-Ringe 102 reichen.
- Die so vorgefertigte Baugruppe kann danach als Ganzes in den Düsenhalter 10 eingesteckt werden, bis die Randflansche 74 des Spulenkerns 36 an der Schulter 78 und die Schultern 114 am Kabelführungskörper 44 an einer Ringschulter 140 des Düsenhalters 10 zur Anlage kommen. Beim Einstecken der Baugruppe in den Düsenhalter 10 fädeln sich die beiden Endabschnitte der Leitungsdrähte 40, 42 ohne nennenswerte Hemmung in die beiden äußeren Kanalabschnitte 94, 96 des Kabelkanals 90 ein, wodurch der Zusammenbau weiter erleichtert wird. Beim Anbau der Zwischenplatte 12 und des Düsenkörpers 14 tritt der Ankerbolzen 38 durch die Bohrung im Stützkörper 25 hindurch und kommt an den Spulenkern 36 bis auf den gewünschten Luftspalt heran. Die Schließfeder 22 stützt sich über den Stützkörper 25 und die Randflansche 74 des Spulenkerns 36 auf der Schulter 78 des Düsenhalters 10 ab und hält so die Teile des Nadelbewegungsfühlers gleichzeitig spiellos fest.
- Die konische Ausbildung des Stirnendes 84 des Ankerbolzens 38 und des Bohrungsabschnittes 70 im Spulenkern 36 gestattet es, den Durchmesser des Nadelbewegungsfühlers klein zu halten und ergibt bezüglich der Luftspaltbemessung eine relativ toleranzunempfindliche Ausführung, so daß sich in vielen Fällen besondere Mittel zum Einjustieren des Luftspaltes erübrigen.
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