DEV0009950MA - - Google Patents

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DEV0009950MA
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ring
sliding sleeve
synchronization
synchronizing
synchronizer
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 24. Dezember 1955 Bekanntgemacht am 6. September 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine Sperrsynchronisierung für Kraftfahrzeuggetriebe mit einem zwischen einer Schiebemuffe und einem Synchronring angeordneten, von einer Feder um eine halbe Zahnbreite verdrehbaren Zwischenring, nach Patentanmeldung V 8530 II/63 c. Der Zwischenring wird beim Schalten einerseits von der Schiebemuffe vorgeschoben und schiebt andererseits den Synchronring wieder vor, bis er von der Schiebemuffe vermittels an deren Zähnen in bekannter Weise angebrachter Schrägflächen entgegen seiner Verdrehungsspannung zurückgedreht wird und der Schiebemuffe den Durchgang zu dem Synchronring freigibt. Eine derartige Sperrsynchronisierung zeichnet sich vor allen Dingen durch ihre Einfachheit und die geringe Zahl der noch benötigten Einzelteile aus, während andererseits die Betriebssicherheit wesentlich vergrößert wird.
Neuheitsgemäß soll der Synchronkörper nur an den Stellen seines Umfanges — in der Regel drei Stellen — eine Verzahnung aufweisen, an denen er den Synchronring führt und auf denen auch die Schiebemuffe geführt wird, während er an den übrigen Stellen durch Aussparungen erleichtert und vereinfacht ist. Diese Verzahnung besteht zweckmäßig aus zwei Zähnen an jeder Stell?, zwischen denen wiederum der Zwischenring mit seinem Zahn sich führt. Bei Verwendung einer
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V9950II/63c
nach zwei Seiten wirksamen Schiebemuffe werden vorteilhaft die durch vorgespannte Federringe in entgegengesetzten Richtungen verdrehten Zwischenringe an Stelle dieser Federringe durch in der Mantellinie in den Aussparungen liegende Spiralfedern miteinander verbunden. Diese Spiralfedern üben einen kombinierten tangentialen und axialen Zug aus, der die sofortige Ablösung des Synchronringes vom Gegenkonus nach dem Gangwechsel zur
ίο Folge hat. Dadurch wird der Wirkungsgrad verbessert. Die Ringabnutzung wird geringer, ebenso wie das Losbrechmoment beim Kaltstart geringer wird. Auch die Einstellbarkeit der Muffe ist bei derartiger Federanordnung genauer.
Die Erfindung ist in der Zeichnung an Hand eines Ausführungsbeispieles dargestellt und nachfolgend beschrieben. '
Fig. ι zeigt einen Querschnitt durch eine synchronisierte Kupplung für zwei Gänge,
Fig. 2 einen Schnitt II-II;
> Fig. 3 zeigt Synchronisierkörper, Zwischenring
und Synchronreibring auseinandergezogen in perspektivischer Darstellung und
Fig. 4 die beiden Zwischenringe in Arbeitsstellung verbunden durch Spiralfedern.
Mit ι ist die Getriebewelle bezeichnet, auf der die Gangzahnräder 2 und 3 frei drehbar auf Lagerschalen 4, 5 gelagert sind. Zwischen den Zahnkörpern 2a, 3„ sitzt in einer Verzahnung 6 der Welle ι der mit Außenverzahnung 7 versehene Synchronisierkörper 8. In der Außenverzahnung 7 ist die Schaltmuffe 9· axial verschiebbar gelagert zu dem Zweck, eine Kupplung zwischen den mit einer entsprechenden .Kupplungsverzahnung 10 versehenen Gangräder 2 oder 3 , herzustellen. Zum Zwecke der Herstellung eines Gleichlaufs zwischen den Gangrädern 2 und 3 einerseits und der Schaltmuffe 9 andererseits ist in bekannter Weise ein mit einem Konus versehener Synchronreibring 11 vorgesehen, welcher durch die Schaltmuffe auf den Gegenkonus des Gangrades 2 oder 3 vorgeschoben wird, wobei er diesen abbremst, da er durch Vorsprünge 12 am Synchronisierkörper 8 mit letzterem in der Drehrichtung gekuppelt ist. Diese Vorsprünge 12, die in diesem Fall eine Verlängerung der Verzahnung des Synchronisierkörpers sein können, sitzen in Ausnehmungen 13 des Zahnkranzes 14 am Synchronreibring n. Zwischen den \^orsprüngen 12 über den Umfang gesehen kann die Verzahnung 7 ganz oder teilweise durch Aussparungen 19 des Synchronisierkörpers entfallen und der Synchroni sierkörper entsprechend erleichtert werden.
Die Verzahnung 14 des Synchronreibringes 11 entspricht dabei der Verzahnung der A^erschiebemuffe 9, und die Zähne besitzen nach der Seite der Verschiebemuffe zu dieselben Abschrägungen wie die Zähne der Schiebemuffe 9. Zwischen Synchronreibring 11 und SynchronisierkörperS ist noch ein
6p Zwischenring 15 vorgesehen, welcher, über den Umfang verteilt, drei Zähne 21 aufweist, die den Zähnen 14 auf dem Synchronreibring in Form und Teilung entsprechen. Auch diese Zähne sind nach der Seite des Synchronisierkörpers 8 zu abgeschrägt. Sie sind weiterhin mit einem Spiel von einer halben Zahnbreite in der Drehrichtung in Ausnehmungen 16 in der Mitte der Vorsprünge 12 geführt. Der Zwischenring 15 weist weiterhin noch Vorsprünge 17 auf, mit denen er sich gegen den Synchronreibring 11 legt und diesen auf den Gegenkonus schieben soll.
Spiralfedern 18 sind in Bohrungen 20 der beiden Zwischenringe 15 derart eingehängt, daß sie den Zwischenring 15 konstant bis zum Anschlag in der Ausnehmung 16 nach einer Richtung verdreht halten. Die Federn liegen dabei in dem durch die Aussparung 19 frei gewordenen Raum.
In der Fig. 1 ist die Schiebemuffe 9 in der mittleren Stellung im ausgekuppelten Zustand dargestellt. Wird die Schiebemuffe 9 zum Zwecke des Einschaltens eines Ganges nach einer Seite verschoben, so trifft sie mit ihrer Verzahnung zunächst auf die im Wege stehenden Zähne 21 des Zwischenringes 15 und schiebt diesen gegen den Synchronreibring 11 und letzteren damit auf den Bremskonus des Gangrades 2 oder 3. Es wird dadurch erreicht, daß der Synchronreibring 11 in Sperrstellung geht und damit die Schiebemuffe 9 auf jeden Fall, wenn sie mit den Abschrägungen ihrer Zähne den Zwischenring entgegen der Federspannung zurückdreht und sich damit einen Durchtritt verschafft, auf den in Sperrstellung befindlichen Synchronreibring 11 trifft. Bei Erreichen des Gleichlaufs wird dann in bekannter Weise mit Hilfe der Abschrägungen an den Zähnen der Schaltmuffe und an den Zähnen des Synchronreibringes 11 der Synchronreibring verdreht, und die Schaltmuffe 9 kann durch die Zähne 14 des Synchronreibringes hindurchtreten und mit den Kupplungszähnen 10 auf dem Gangradkörper in Eingriff kommen. Bei Verwendung einer nur nach einer Seite wirksamen Schaltmuffe 9 werden die einerseits an einem Zwischenring 15 eingehängten Spiralfedern 18 andererseits im Synchronkörper 8 befestigt.

Claims (3)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Sperrsynchronisierung für Kraftfahrzeuggetriebe mit einem zwischen einer Schiebemuffe und einem Synchronring angeordneten, von einer Feder um eine halbe Zahnbreite verdrehbaren Zwischenring, nach Patentanmeldung V 8530 II/63 c, dadurch gekennzeichnet, daß der Synchronkörper (8) nur an den Stellen, an denen er den Synchronring (11) führt, eine Verzahnung (7, 12) aufweist, auf der auch die Schiebemuffe (9) geführt wird, während er an den übrigen Stellen durch Aussparungen erleichtert und vereinfacht ist.
2. Sperrsynchronisierung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch in der Mantellinie des Zwischenringes (15) angeordnete Spiralfedern (18) zur Ausübung des für die Vorverdrehung, des Zwischenringes (15) notwendigen Zuges und
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seiner' axialen Zurücknahme nach erfolgter Synchronisierung.
3. Sperrsynchronisierung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei zweiseitiger Synchronisierung mittels einer Schiebemuffe (9) die beiden Zwischenringe (15) durch Spiralfedern (18) unmittelbar verbunden sind.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 885 354.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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