DEV0008530MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES PATENTAMT Tag der Anmeldung: 23. Februar 1955 Bekanntgemacht am μΗ1η1^^1|
IS. JuII 1956
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sperrsynchronisierung für Kraftfahrzeuggetriebe, welche
das geräuschfreie Schalten der einzelnen Getriebe-Stufen
ermöglicht. Bekannt ist es, diese Sperrsynchronisierung mittels Reibungsringen vorzunehmen,
welche mittels der Schaltmuffe auf zugehörige Gegenringe geschoben werden und durch
Abbremsen den Gleichlauf herbeiführen. Erst nach Erreichen des . Gleichlauf es kann die Schaltmuffe
zufolge vorgesehener Abschrägungen an ihren Zähnen und den Gegenzähnen in die Kupplungsstellung vorgeschoben werden. Die bekannten
Synchronisiereinrichtungen sind verhältnismäßig vielteilig, und zwar zufolge der über den Umfang
der Kupplungsverzahnung vorgesehenen Druck-, stücke, welche eine lösbare Verbindung zwischen
der Muffe und dem Synchron-(Reib) ring herstellen. Zu jedem Druckstück gehören weiterhin federnde
Elemente, die die Zahl der Teile vergrößern.
Es ist bereits eine Synchronisiereinrichtung bekannt, bei der an Stelle der Druckstücke ein als
Synchronring dienender Blechring in fester Verbindung mit einem Reibring den von der Schiebemuffe
verschiebbaren, Synchron-Reibring bildet. Der Reibring ist zusammen mit dem Zwischenring
begrenzt verdrehbar, und die Muffe schiebt nach wie vor vermittels federnder Zwischenelemente den
Synchron-Reibring auf den Gegenkonus auf.
509 656/320
V8530II/63c
Neuheitsgemäß wird vorgeschlagen, an Stelle der Druckstücke und federnden Elemente zwischen
Schiebemuffe und Synchron-Reibring einen Zwischenring vorzusehen, der gegenüber dem in an
sich bekannter Weise mit Sperrzähnen versehenen Synchron-Reibring begrenzt verdrehbar und am
Synchronisierkörper durch eine in der Drehrichtung wirkende Feder befestigt ist. Zweckmäßig
sind der Synchron-Reibring und der Zwischenring
ίο in der Drehrichtung durch seitliche Vorsprünge des
Synchronisierkörpers fixiert. Diese Vorsprünge werden vorteilhaft durch verlängerte Verzahnungen
des Synchronisierkörpers gebildet, die in eine Ausnehmung des Synchron-Reibringes ragen und einen
Zahn des Zwischenringes einschließen. Vorteilhaft dient zur Verdrehung des ' Zwischenringes ein
Federring, der mit seinem einen Ende im Zwischenring steckt, während das andere Ende im Synchronisierkörper
befestigt ist. Der Zwischenring weist zweckmäßig drei über den Umfang verteilte Sperrzähne
auf, mit denen er in den entsprechenden Ausnehmungen im Synchronisierkörper mit dem notwendigen
Spiel in der Drehrichtung geführt ist. Entsprechend sind drei über den. Umfang verteilte
Vorsprünge am Zwischenring dazu bestimmt, den Synchron-Reibring vorzuschieben. Der Synchron-Reibring
ist in bekannter Weise an Vorsprüngen des Synchronisierkörpers mit dem notwendigen
Spiel in der Verdrehrichtung geführt.
Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die bekannten Druckstücke durch einen einzigen Ring
ersetzt sind, der einfach und billig als Preßteil hergestellt sein kann, und daß die bekannte
Schnappverbindung zwischen den Druckstücken und der Schiebemuffe durch eine einfache nachgiebige
Sperre ersetzt ist.
Die Erfindung ist in der Zeichnung an Hand eines Ausführungsbeispieles dargestellt und nachfolgend
beschrieben.
' Fig. ι zeigt einen Querschnitt durch eine synchronisierte
Kupplung für zwei Gänge,
Fig. 2 einen Schnitt H-II; '
Fig. 3 zeigt Synchronisierkörper, Zwischenring und Synchron-Reibring auseinandergezogen in perspektivischer Darstellung.
Fig. 2 einen Schnitt H-II; '
Fig. 3 zeigt Synchronisierkörper, Zwischenring und Synchron-Reibring auseinandergezogen in perspektivischer Darstellung.
Mit ι. ist die Getriebewelle bezeichnet, auf der
die Gangzahnräder 2 und 3 frei drehbar auf Lagerschalen 4, 5 gelagert sind. Zwischen den Zahnkörpern
2a, 2>a sitzt in einer Verzahnung 6. der
. 50 Welle ι der mit Außenverzahnung 7 versehene Synchronisierkörper 8. In der Außenverzahnung 7
ist die Schaltmuffe 9' axial verschiebbar gelagert zu dem Zweck, eine Kupplung zwischen den mit
einer entsprechenden Kupplungsverzahnung 10 ver-
sehenen Gangrädern 2 oder 3 herzustellen. Zum Zwecke der Herstellung eines Gleichlaufes zwischen
den Gangrädern 2 und 3 einerseits und der Schaltmuffe 9 andererseits ist in bekannter Weise ein mit
einem Konus versehener Synchron-Reibring 11 vorgesehen, welcher durch die Schaltmuffe auf den
Gegenkonus des Gangrades 2 oder 3 vorgeschoben wird, wobei er diesen abbremst, da er durch Vorsprünge
12 am Synchronisierkörper 8 mit letzterem in der Drehrichtung gekuppelt ist. Diese Vorsprünge
12, die in diesem Fall eine Verlängerung der Verzahnung des Synchronisierkörpers sein
können, sitzen in Ausnehmungen 13 des Zahnkranzes 14 am Synchron-Reibring 11. Die Verzahnung
14 des Synchron-Reibringes 11 entspricht
dabei der Verzahnung der Verschiebemuffe 9, und die Zähne besitzen nach der Seite der Verschiebemuffe
zu dieselben Abschrägungen wie die Zähne. der Schiebemuffe 9. Zwischen Synchron-Reibring
11 und Synchronisierkörper 8 ist noch ein Zwischenring
15 vorgesehen, welche über den Umfang verteilt drei Zähne 21 aufweist, die den Zähnen 14 auf
dem Synchron-Reibring in Form und Teilung entsprechen. Auch diese Zähne sind nach der Seite
des Synchronisierkörpers 8 zu abgeschrägt. Sie sind weiterhin mit einem Spiel von einer halben
Zahnbreite in der Drehrichtung in Ausnehmungen
16 in der Mitte der Vorsprünge 12 geführt. Der
Zwischenring 15 weist weiterhin noch Vorsprünge
17 auf, mit denen er sich gegen den Synchron-Reibring
11 legt und diesen auf den Gegenkonus schieben soll. Ein Federring 18 ist mit einem Ende,
z. B. in der Bohrung 19, im Zwischenring 15 befestigt
und mit dem anderen Ende in eine Bohrung 20 im Synchronisierkörper 8 gesteckt. Dieser
Federring ist so gebogen, daß er den Zwischenring konstant bis zum Anschlag in der Ausnehmung 16
nach einer Richtung verdreht hält.
In der Fig. 1 ist die Schiebemuffe 9 in der mittleren
Stellung im ausgekuppelten Zustand dargestellt. Wird die Schiebemuffe 9 zum Zwecke des
Einschaltend eines Ganges nach einer Seite verschoben, so trifft sie mit ihrer Verzahnung zunächst
auf die im Wegle stehenden Zähne 16 des Zwischenringes
15 und schiebt diesen gegen den Synchron-Reibring 11 und letzteren damit auf den Bremskonus
des Gangrades 2 oder 3. Es wird dadurch erreicht, daß der Synchron-Reibring 11 in Sperrstellung
geht und damit die Schiebemuffe 9 auf jeden Fall, wenn sie mit den Abschrägungen ihrer
Zähne dien Zwischenring entgegen der Federspannung zurückdreht und sich damit einen Durchtritt
verschafft, auf den in Sperrstellung befindlichen Synchron-Reibring 11 trifft. Bei Erreichen
des Gleichlaufes wird dann in bekannter Weise mit Hilfe der Abschrägungen an den Zähnen, der Schaltmuffe
und an den Zähnen des Synchron-Reibringes 11 der Synchron-Reibring verdreht, und die Schaltmuffe
9 kann durch die Zähne 14 des Synchron-Reibringes hindurchtreten und mit den Kupplungszähnen 10 auf dem Gangradkörper in Eingriff
kommen.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Sperrsynchronisiervorrichtung für Kraftfahrzeuggetriebe mit einer auf einem Synchronisierkörper verschiebbaren Schiebemuffe, durch die ein mit Zähnen versehener, gegenüber dem Synchronisierkörper um eine halbe Zahnbreite verdrehbarer Zwischenring und ein Synchron-Reibring axial verschiebbar sind, dadurch ge-656/320V8530II/63ckennzeichnet, daß der Zwischenring (15) gegenüber dem in an sich bekannter Weise mit Sperrzähnen versehenen Synchron-Reibring (11) begrenzt verdrehbar und am Synchronisierkörper (8) durch einen Federring (18) befestigt ist.
- 2. Sperrsynchronisiervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Synchron-Reibring (11) und der Zwischenring (15) in der Drehrichtung durch seitliche Vorsprünge (12) des Synchronisierkörpers (8) fixiert sind.
- 3. Sperrsynchronisiervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß verlängerte Verzahnungen (12) des Synchronisierkörpers in eine Ausnehmung (13) des Synchron-Reibringes (11) ragen und einen Zahn (21) des Zwischenringes (15) einschließen.
- 4· Sperrsynchronisiervorrichtung nach den Ansprüchen ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, das der Federring (18) mit seinem einen Ende im Zwischenring (15) steckt, während das andere Ende im Synchronisierkörper befestigt ist.
- 5. Sperrsynchronisiervorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Vorsprünge (12) des Synchronisierkörpers (8) und die mit ihnen zusammenwirkenden Ausnehmungen (13) des Synchron-Reibringes und die Zähne des Zwischenringes dreifach gleichmäßig über den Umfang verteilt angeordnet sind.Angezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 1924875, 2201 149.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen1 509 656/320 1. 56
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