DEV0008776MA - - Google Patents

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DEV0008776MA
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Germany
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scalp
cosmetics
degreasing
hair
skin
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BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 6. April 1955 Befcamniigeniacht am-"H. Oktober 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Das Bestreben, eine lockere Frisur zu haben, führte seit langem zur Erprobung immer neuer Haarpflegemittel, welche die Eigenschaft haben sollten, die Haare und die Kopfhaut zu entfetten. Die naheliegende Verwendung von Fettlösungsmitteln, speziell Alkoholen und Waschmitteln, hatte natürlich einen scheinbaren Erfolg, der aber stets nur von vorübergehender Dauer war, da durch solche Präparate die Talgdrüsen der Kopfhaut Jlo noch mehr zut Talgabsonderung angereizt wurden und das Haar, auf die Dauer gesehen, noch fettiger und noch schneller nachfettend wurde als bisher. Diese Haarpflegemittel hielten also nicht das, was » sie versprachen, sondern verschlimmerten das tmschöne Aussehen der Haare sogar noch.
Erfindungsgemäß wird nun auf die Kopfhaut eine wäßrige Lösung von Eiweißkörpern, wie Albuminen oder Albuminaten, besonders Lactalbumin, aufgebracht, die die Haut nicht reizt und die beim Auftrocknen die Haut mit einem Film bedeckt oder eine feinstkörnige Schicht hinterläßt, die in der Lage ist, das störende Fett aufzusaugen, und zwar im wesentlichen ohne die natürliche Funktion der Haut dabei zu stören. Die verdickte Lösung kann noch durch Zusatz von weiteren Stoffen verbessert werden, die eine ähnliche entfettende Wirkung haben und als solche bereits bekannt sind, besonders adstringierende und gerbende Stoffe, wie Alaun, ferner Schwefel und Lactoflavin.
Beispiel
Magermilch wird mittels kochender konzentrierter Alaunlösung von Casein befreit. Die abfiltrierte wäßrige Lösung enthält unter anderem Lactalbumin, Lactose und Lactoflavin neben einer beträchtliehen Menge von Aluminiumionen. Das albumin-
609 657/442

Claims (2)

V 8776 IVa/30 h reiche Präparat wird nach der Konservierung als Mittel zur spontanen Entfettung der Kopfhaut und Haare verwendet, indem man etwas davon alle paar Tage, auf die Kopfhaut tupft. ; t .. -PATENTANSPRÜCHE:
1. Verfahren zur Behandlung der Kopfhaut, dadurch gekennzeichnet, daß eine wäßrige Lösung von Eiweißkörpern, wie Albumine oder Albuminate, besonders Lactalbumin, auf die Kopfhaut gebracht wird.
2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Lösung verwendet wird, die noch weitere Ingredienzien enthält, die die entfettende Wirkung in bereits bekannter .Weise unterstützen, vor" allem adstringierende, gerbende Mittel, wie Alaun, ferner Schwefel und Lactoflavin.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 667451;
H. Janistyn;:- Riechstoffe, Seifen, Kosmetika, 1950, Bd. II, S. 159 und 162;
Fred Winter: Handbuch der gesamten Parfümerie und Kosmetik, 1949, S. 529;
K. Rothemann: Das Große Rezeptbuch der. Haut-und Körperpflegemittel, 1949, S. 308 bis 318.
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