DEV0004526MA - - Google Patents

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DEV0004526MA
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coupling
wedge
wedges
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 9. April 1949 Bekanntgemacht am 22. De/ember 1955
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf Kappenverbindungen für den Strebausbau im Grubenbetrieb unter Tage und insonderheit auf Kappenverbindungen derjenigen Art, bei denen zwecks Schaffung einer stempelfreien Kohlenfront die an den Kohlenstoß heranreichende Kappe mit der vorhergehenden, im Rutschenfeld liegenden und durch Ausbaustempel unterstützten Kappe freitragend verbunden ist und gewünschtenfalls auch starr und knickfest verbunden
ίο werden kann, indem beiderseits des die beiden Kappen miteinanderverbindendenKupplungsbolzens Keile vorgesehen sind, von denen einer zur freien \7orpfändung der anzukuppelnden Kappe und der andere zur Starrmachung der Verbindung dient.
Bei den bekannten Kappenverbindungen für den Strebausbau im Grubenbetrieb unter Tage, bei denen zwecks Schaffung eines stempelfreien Kohlenstoßes die an den Kohlenstoß heranreichende Kappe mit der vorhergehenden, im Rutschenfeld liegenden und durch Ausbaustempel unterstützten Kappe unter Anpassung an den Hangendenverlauf verbunden wird, bildet der Kupplungsbolzen für die Verbindung der beiden Kappen miteinander auch den Drehbolzen beim Hochschwenken der Kappe gegen das Hangende sowie deren Abschwenken beim Rauben der Kappe. Hierzu besitzen die beiden Kappen neben dem erwähnten Drehbolzen zusätzlich einen zweiten Bolzen oder Keil für das freie Vorpfänden der anzukuppelnden Kappe, welcher gegen eine gegenüber der Kappenlängsachse schräg verlaufende Fläche der vorzupfändenden Kappe anliegt und die Kappe bei seinem Anschlagen gegen
509 600/10

Claims (3)

  1. V 4526 VI15c
    das I langende Inn licwcfjl und anpreßt. Außerdem kann zusätzlich noch ein weiterer Hol/.cn oder Keil vorgesehen sein, welcher die endgültige Stellung der vorgepfändelcn K;i|ipc festlegt und damit die Kappenverbindung starr und knickfest macht. Bei derartigen Kappenverbindungen mit sich gegen die schräge Sliriifläche der vorzupfändenden Kappe ab stützendem Yorpfändkeil besteht der Xachtcil. daß die vorzupfäiideude Kappe nicht auch am Yorpfänd
    ίο keil aufgehängt und um diesen gegen das Hangende geschwenkt werden kann. Hs müssen hier, da das I landende ein Aufhängen der Kap]ie am Kuppluiigshol/en und Schwenken um diesen nicht zuläßt, für das Aufhängen und Aufschwenken der Vor pfändkappe besondere Vorkehrungen und zusatz liehe Maßnahmen in Horm von 1 Iilf»bol/eii und
    I I ilfsbolirungen getroffen werden, welche die Hand habung der Kappen beim An und Abkuppeln erschweren und die Kappenverbindung umständlich gestalten und unnötig verteuern.
    I'm nun bei Kappenverbindungen der erwähnten Art. auf die sich die Krfiudung bezieht, den vorerwähnten Nachteil /u vermeiden, schläft die Kr lindiiug vor, die Angriflsllächen an der Kappenzunge oder auch der Kappcngahel. gegen die der Yorpfändkeil beim Yorpfänden drückt, und auch diejenigen, gegen die sich der Hestiegekeil anlegt, nicht mehr an die Stirnfläche der /,iiiitjc bzw. der (iabel zu verlegen, sondern als Teil einer in sich geschlossenen Ausnehmung in der Kappen/unge oiler in der Kap pcngabel auszubilden, die gleichzeitig für die Keil aufnahme dient. Hierdurch wird ermöglicht, z. l>. den Yorpfändkeil zum Aufhängen und Aufschwen ken der vorzupfändenden Kappe und den Kestlcge keil zum Abschwenken der zu raubenden Kappe zu benutzen, so daß die hierfür bisher benötigten Maß nahmen in Horm von zusätzlichen Hilfsbolzen.
    I1 ilf-döchern od. dgl. in Kortfall kommen. Dabei ist es zweckmäßig, die mit den Angriffsflächen ver sehencn Ausnehmungen in der Zunge oder in der (iabel gegenüber dem Ouerschnitt der hierin einzubringenden Keile in ihrem I hirchmcsser etwac größer /ti halten.
    In der Zeichnung ist der erlmdungsgeinälie Vor schlag in einem Ansführungsbcispjel schematisch veranschaulicht.
    Hig. ι zeigt die Vorderansicht einer Kappenverbindung, bei der die Kupplungsteil an dem Ka]i |ienprol'il stumpf angeschweißt sind; dabei sind bei der Darstellung Kupplungshoi/cn und Yorpfändkei! sowie Hcstlegekcil weggelassen;
    Hig. 2 zeigt einen I lorizontalschnitt durch die Kappenniitte nach ]· iμ. 1 mit eingesetzten Holzen und Keilen, während
    Hig. 3 einen Schnitt nach der Linie A-A und
    Hig. -I einen solchen nach der l.inie/>'-/> der Hig. ι darstellen.
    In den Higuren ist mit 1 die Kupplungsgabel, mit j die Ku|iphuif,rszun^e bezeichnet, während mit 3 fio der Knpp!unt;sbolzcn und mit .) die Kupplun^skeile bezeichnet sind.
    Aus den I;iguren ist ersichtlich, daß die Kupplungskeile 4 in geschlossenen Ausnehmungen ς des Kappenzungeneiides 2 liegen, welche hier etwas größer im Durchmesser als der Querschnitt der Keile 4 sind, bzw. daß die Klächen der Zungenenden, gegen die sich die Kupplungskeile anlegen, Teile geschlossener Ausnehmungen im Zungenende bilden. Der Kupplungsbolz.en verläuft zweckmäßig konisch, um ihn unter der Gebirgsbelastung leicht lösen zu können.
    liei der dargestellten beispielsweisen Ausführungsform der Kappenverbindung ist links und rechts vom Kuppiungsbolzen 3 je ein Kupplungskeil 4 angeordnet. Von diesen Kupplungskeilen 4 dient der links vom Kupphingsbolzen 3 liegende Keil dazu, die anzukuppelnde Krippe vorzupfänden und gegen das Hangende zu bewegen und anzupressen, während der rechts vom Kupplungsbolz.en 3 liegende Keil dazu dient, die endgültige Stellung der anz.tikuppelnden Kappe festzulegen, die Kappenverbindung als gewünschtenfalls starr und knickfest zu machen.
    Aus der zeichnerischen Darstellung ist weiterhin zu ersehen, daß, je nachdem, ob man den einen oder anderen Keil 4, el. h. den Yorpfändkeil oder den Kestlegekeil, antreibt, die Winkellage der Kupplungsteile bzw. der Kappen zueinander geändert werden kann.
    PaTI-.NTAN'S [' Iü"C.Itl· :
    i. Kappenverbindung für den Strebausbau im Grubenbetrieb unterTage mit durch einen Kupp lungsbolzen aneinandergekuppelten Kappen, bei welcher zusätzlich zu dem Kupphuigsbolz.cn und beiderseits von ihm ein Yorpfändkeil zum Vorpfänden der anzukuppelnden Kappe und ein Kestlegekeil vorgesehen ist. durch den die Kappenverbindung starr und knickfest gestaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Angriffsflächen (.S1,) an der Kappenzunge (2) oder auch an der Kappengabel (1) für den Vorpfänd und Kestlegekeil (4) einen Teil einer innerhalb des Zungenendes (2) oder (iabelendes (1) liegenden, in sich geschlossenen Ausnehmung (5) bilden, so daß der Yorpfändkeil oder der Hestlegekeil
    (4) zum Auf- oder Abschwenken der anzukuppelndcn bzw. der abzukuppelnden Kappe dienen kann.
  2. 2. Kappenverbindung nach Anspruch 1, da durch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen
    (5) im Zungenende (2) oder im Gabelende (1) für die Aufnahme der Kupplungskeile (4) gegenüber dem Querschnitt dieser Keile in ihrem Durchmesser größer gehalten sind.
  3. 3. Kappenverbindung nach einem der Ansprüche ι oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die beiden Kappen miteinander verbindende Kupplungsbolzcn (3) konisch verläuft.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    G 509 600/10 12.55

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