DEV0003798MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 3. Oktober 1951 Bekanntgemacht am 16. August 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft ein Spielgerät, das aus einer an den gegenüberliegenden Enden mit Spielfeldmarkierungen
versehenen Tischplatte besteht und zu dem auf der Plattenöbernäche von beiden
Enden aus verschiebbare scheibenförmige Spielkörper unterschiedlicher Markierung, z. B. Färbung,
gehören.
Gegenüber bekannten Scheibenspielgeräten dieser Art kommt es bei der Erfindung auf die besondere
Ausgestaltung der Spielplatte an, und zwar wird die Erfindung in der Verwendung einer zweiteiligen
und damit zusammensetzbaren Spielplatte in Verbindung mit einem diese Platte tragenden
Winkelrahmen gesehen, der ebenfalls aus zwei Teilen zusammensetzbar sein kann, wobei im einzelnen
wesentlich ist, daß die Länge der Spielplatte in an sich bekannter Weise ein Mehrfaches, z. B.
das Zwölffache, ihrer Breite ausmacht und die Platte auf dem waagerechten Schenkel des Winkelrahmens
in der Weise aufruht, daß zwischen ihr und dem senkrechten Rahmenschenkel eine allseitige
Vertiefung verbleibt, die in an sich bekannter Weise zum Auffangen der aus dem Spiel ausscheidenden
Spielscheiben dient.
Diese Ausbildung des Spieltisches gewährleistet bei geringem Materialaufwand in einfacher Weise
ausreichende Standsicherheit und große Spielzuverlässigkeit, die noch gesteigert werden kann, wenn
609 579/107
V3798 XI/77c
nach einem weiteren Erfmdungsmerkmal der die äußere Begrenzung der Vertiefung bildende senkrechte
Rahmenschenkel so hoch gewählt wird, daß . seine Oberkante die Spielplatte überragt, also die
Spielscheiben nicht aus dem Bereich des Spielgerätes geraten können.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise und rein
schematisch dargestellt, und zwar zeigt
ίο Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Draufsicht,
ίο Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Draufsicht,
Fig. 3 einen Querschnitt nach Linie III-III von
Fig. 2,
Fig. 4 einen Teilquerschnitt in größerem Maßstab,
Fig. 5 eine Spielscheibe im Schaubild.
Gemäß der Zeichnung hat der Tisch wegen seiner großen Länge acht Beine i, welche einen nach oben offenen Winkelrahmen 2 tragen. Die Tischplatte ao ist auf dem Boden dieses Winkelrahmens 2 angeordnet, dessen senkrechter Schenkel 3 die äußere Wand und dessen waagerechter Schenkel 4 den Boden eines Grabens 5 bildet, welcher die Tischplatte 6 allseitig umgibt.
Gemäß der Zeichnung hat der Tisch wegen seiner großen Länge acht Beine i, welche einen nach oben offenen Winkelrahmen 2 tragen. Die Tischplatte ao ist auf dem Boden dieses Winkelrahmens 2 angeordnet, dessen senkrechter Schenkel 3 die äußere Wand und dessen waagerechter Schenkel 4 den Boden eines Grabens 5 bildet, welcher die Tischplatte 6 allseitig umgibt.
Die Tischbeine 1 haben an ihren Fußenden ausziehbare
und mit Gummistollen versehene Schrauben, welche beliebig verstellt werden können, um
die Fläche des Spieltisches 6 mit Hilfe einer Wasserwaage genau einzustellen.
Die Tischplatte 6 und der Winkelrahmen 2 sind zweckmäßig zweiteilig ausgebildet und werden in
der Mitte miteinander verbunden.
An den Enden der Tischplatte 6 ist die äußere Grabenwand 3 hufeisenförmig gepolstert.. Die
Polsterung 7 besteht an den Seiten aus einer Gummischicht, während sie an beiden Stirnseiten aus
einem Lederpolster bestehen kann.
Auf die Tischplatte 6 wird ein Billardtuch oder ein Filzbelag aufgelegt. Der Mittelteil der Platte 6
kann frei bleiben.
Um zu vermeiden, daß die sehr lange und verhältnismäßig schmale Tischplatte sich verzieht, besteht
sie zweckmäßig aus hochkant nebeneinander angeordneten Holzstreifen 8 (Fig. 4), welche miteinander
verleimt oder sonstwie verbunden sind.
Die Oberseite der Platte wird oben glatt gehobelt,
dann geschliffen und mit einem farblosen Lack überzogen.
An beiden Enden der Tischplatte 6 befinden sich die Spielfelder. Die Spielfelder sind mit den Zahlen
ι bis 3 markiert. Die Markierungen und Trennlinien
der Spielfelder sind zweckmäßig aus dunklem Holz in der Oberseite der Tischplatte eingelegt.
Für das Geschicklichkeitsspiel dienen kleine Scheiben aus Stahl (Fig. 5), welche an ihrer Oberseite
eine Vertiefung 9 besitzen, welche mit Farbe oder sonstigen Markierungen ausgefüllt werden
kann.
Das Spiel geht von den Stirnseiten der Platte 6 aus vor sich. Von jeder Stirnseite werden solche
kleine Scheiben an das gegenüberliegende Ende des langen Tisches geschoben. Die Wertung ergibt sich
aus der Markierung der Felder. Scheiben, welche in den Graben fallen, werden nicht gezählt. Die
Teilnehmerzahl ist beliebig.
Geeignete Maße für die Tischplatte sind z. B. eine Länge von etwa 6 m und eine Breite von etwa
0,5 m, während die Dicke der Tischplatte etwa 6V2 cm und die Höhe des Grabenrandes etwa 12 cm
und die Grabenbreite etwa 7V2 cm beträgt.
Das Gewicht einer Spielscheibe beträgt etwa g bei einem Durchmesser von etwa 7 cm und
einer Höhe von etwa 3 cm.
Claims (2)
1. Spielgerät, bestehend aus einer an den
gegenüberliegenden Enden mit Spielfeldmarkierungen versehenen Tischplatte lind auf der
Plattenoberfläche von beiden Enden aus verschiebbaren sßheibenförmigen Spielkörpern
unterschiedlicher Markierung, z. B. Färbung, gekennzeichnet durch die Verwendung einer gegebenenfalls
zweiteiligen Spielplatte (6), deren Länge in an sich bekannter Weise ein Mehrfaches,
z.B. das Zwölffache, ihrer Breite beträgt, in Verbindung mit einem gegebenenfalls
ebenfalls zweiteiligen Winkelrahmen (2), auf dessen waagerechtem Schenkel (4) die Platte in
einer eine allseitige Vertiefung (5) um die Platte herum freilassenden Entfernung von dem
senkrechten Schenkel (3) aufliegt.
2. Spielgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der die äußere Begrenzung der Vertiefung (5) bildende senkrechte Sehenkel
(3) des Winkelrahmens (2) mit seiner Oberkante die Spielplatte (6) überragt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Österreichische Patentschrift Nr. 164 169;
schweizerische Patentschrift Nr. 236 254;
USA.-Patentschriften Nr. 2 529 535, 2 470 238.
Österreichische Patentschrift Nr. 164 169;
schweizerische Patentschrift Nr. 236 254;
USA.-Patentschriften Nr. 2 529 535, 2 470 238.
Hierzu 1 Blaitt Zeichnungen
© «»579/107 8.56
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