DE958093C - Spielgerat - Google Patents

Spielgerat

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Publication number
DE958093C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
play
table top
recess
playing
Prior art date
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Expired
Application number
DENDAT958093D
Other languages
English (en)
Inventor
W Barnes Aschaffenburg Harold
Original Assignee
Eleonore Veith, Al zenau (UFr)
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE958093C publication Critical patent/DE958093C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63DBOWLING GAMES, e.g. SKITTLES, BOCCE OR BOWLS; INSTALLATIONS THEREFOR; BAGATELLE OR SIMILAR GAMES; BILLIARDS
    • A63D15/00Billiards, e.g. carom billiards or pocket billiards; Billiard tables

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 14. FEBRUAR 1957
V 3798X1177 c
Spielgerät
Die Erfindung betrifft ein Spielgerät, das aus einer an den gegenüberliegenden Enden mit Spielfeldmarkierungen versehenen Tischplatte besteht und zu dem auf der Plattenoberfläche von beiden Enden aus verschiebbare scheibenförmige Spielkörper unterschiedlicher Markierung, z. B. Färbung, gehören.
Gegenüber bekannten Scheibenspielgeräten dieser Art kommt es bei der Erfindung auf die besondere Ausgestaltung der Spielplatte an, und zwar wird die Erfindung in der Verwendung einer zweiteiligen und damit zusammensetzbaren Spielplatte in Verbindung mit einem diese Platte tragenden Winkelrahmen gesehen, der ebenfalls aus zwei Teilen zusammensetzbar sein kann, wobei im einzelnen wesentlich ist, daß die Länge der Spielplatte in an sich bekannter Weise ein Mehrfaches, z. B. das Zwölffache, ihrer Breite ausmacht und die Platte auf dem waagerechten Schenkel des Winkelrahmens in der Weise aufruht, daß zwischen ihr und dem senkrechten Rahmenschenkel eine allseitige Vertiefung verbleibt, die in an sich bekannter Weise zum Auffangen der aus dem Spiel ausscheidenden Spielscheiben dient.
Diese Ausbildung des Spieltisches gewährleistet bei geringem Materialaufwand in einfacher Weise ausreichende Standsicherheit und große Spielzuverlässigkeit, die noch gesteigert werden kann, wenn
nach einem weiteren Erfindungsmerkmal der die äußere Begrenzung der Vertiefung bildende senkrechte Rahmenschenkel so hoch gewählt wird, daß seine Oberkante die Spielplatte überragt, also die Spielscheiben nicht aus dem Bereich des Spielgerätes geraten können.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise und rein schematisch dargestellt, und zwar zeigt
ίο Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Draufsicht,
Fig. 3 einen Querschnitt nach Linie III-III von Fig. 2,
Fig. 4 einen Teilquerschnitt in größerem Maßstab,
Fig. 5 eine Spielscheibe im Schaubild.
Gemäß der Zeichnung hat der Tisch wegen seiner großen Länge acht Beine i, welche einen nach oben offenen Winkelrahmen 2 tragen. Die Tischplatte ao ist auf dem Boden dieses Winkelrahmens 2 angeordnet, dessen senkrechter Schenkel 3 die äußere Wand und dessen waagerechter Schenkel 4 den Boden eines Grabens 5 bildet, welcher die Tischplatte 6 allseitig umgibt.
Die Tischbeine 1 haben an ihren Fußenden ausziehbare und mit Gummistollen versehene Schrauben, welche beliebig verstellt werden können, um die Fläche des Spieltisches 6 mit Hilfe einer Wasserwaage genau einzustellen.
Die Tischplatte 6 und der Winkelrahmen 2 sind zweckmäßig zweiteilig ausgebildet und werden in der Mitte miteinander verbunden.
An den Enden der Tischplatte 6 ist die äußere Grabenwand 3 hufeisenförmig gepolstert. Die Polsterung 7 besteht an den Seiten aus einer Gummischicht, während sie an beiden Stirnseiten aus einem Lederpolster bestehen kann.
Auf die Tischplatte 6 wird ein Billardtuch oder ein Filzbelag aufgelegt. Der Mittelteil der Platte 6 kann frei bleiben.
Um zu vermeiden, daß die sehr lange und verhältnismäßig schmale Tischplatte sich verzieht, besteht sie zweckmäßig aus hochkant nebeneinander angeordneten Holzstreifen 8 (Fig. 4), welche miteinander verleimt oder sonstwie verbunden sind.
Die Oberseite der Platte wird oben glatt gehobelt, dann geschliffen und mit einem farblosen Lack überzogen.
An beiden Enden der Tischplatte 6 befinden sich die Spielfelder. Die Spielfelder sind mit den Zahlen ι bis 3 markiert. Die Markierungen und Trennlinien der Spielfelder sind zweckmäßig aus dunklem Holz in der Oberseite der Tischplatte eingelegt.
Für das Geschicklichkeitsspiel dienen kleine Scheiben aus Stahl (Fig. 5), welche an ihrer Oberseite eine Vertiefung 9 besitzen, welche mit Farbe oder sonstigen Markierungen ausgefüllt werden kann.
Das Spiel geht von den Stirnseiten der Platte 6 aus vor sich. Von jeder Stirnseite werden solche kleine Scheiben an das gegenüberliegende Ende des langen Tisches geschoben. Die Wertung ergibt sich aus der Markierung der Felder. Scheiben, -welche in den Graben fallen, werden nicht gezählt. Die Teilnehmerzahl ist beliebig.
Geeignete Maße für die Tischplatte sind z. B. eine Länge von etwa 6 m und eine Breite von etwa 0,5 m, während die Dicke der Tischplatte etwa 6V2 cm und die Höhe des Grabenrandes etwa 12 cm und die Grabenbreite etwa 7V2 cm beträgt.
Das Gewicht einer Spielscheibe beträgt etwa g bei einem Durchmesser von etwa 7 cm und einer Höhe von etwa 3 cm.

Claims (2)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Spielgerät, bestehend aus einer an den gegenüberliegenden Enden mit Spielfeldmarkierungen versehenen Tischplatte und auf der Plattenoberfläche von beiden Enden aus verschiebbaren scheibenförmigen Spielkörpern unterschiedlicher Markierung, z. B. Färbung, gekennzeichnet durch die Verwendung einer gegebenenfalls zweiteiligen Spielplatte (6), deren Länge in an sich bekannter Weise ein Mehrfaches, z. B. das Zwölffache, ihrer Breite beträgt, in Verbindung mit einem gegebenenfalls ebenfalls zweiteiligen Winkelrahmen (2), auf dessen waagerechtem Schenkel (4) die Platte in einer eine allseitige Vertiefung (5) um die Platte herum freilassenden Entfernung von dem senkrechten Schenkel (3) aufliegt.
2. Spielgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die äußere Begrenzung der Vertiefung (5) bildende senkrechte Schenkel (3) des Winkelrahmens (2) mit seiner Oberkante die Spielplatte (6) überragt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
österreichische Patentschrift Nr. 164 169;
schweizerische Patentschrift Nr. 236254;
USA.-Patentschriften Nr. 2 529 535, 2 470 238.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
«09579/107 i.56 (609 797 2.57)
DENDAT958093D Spielgerat Expired DE958093C (de)

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Publication Number Publication Date
DE958093C true DE958093C (de) 1957-01-24

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ID=582459

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT958093D Expired DE958093C (de) Spielgerat

Country Status (1)

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DE (1) DE958093C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0284533A1 (de) * 1987-03-27 1988-09-28 Société à Responsabilité Limitée dite SOCIETE DES JEUX D'AQUITAINE Tisch, besonders für das Ausführen eines Ballspiels, kombinierend bestimmte Aspekte von Billard und Kugelspiel
FR2612794A1 (fr) * 1987-03-27 1988-09-30 Bonnet Jean Table speciale pour la pratique d'un jeu de boules combinant certains aspects du billard et de la petanque notamment

Cited By (3)

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EP0284533A1 (de) * 1987-03-27 1988-09-28 Société à Responsabilité Limitée dite SOCIETE DES JEUX D'AQUITAINE Tisch, besonders für das Ausführen eines Ballspiels, kombinierend bestimmte Aspekte von Billard und Kugelspiel
FR2612794A1 (fr) * 1987-03-27 1988-09-30 Bonnet Jean Table speciale pour la pratique d'un jeu de boules combinant certains aspects du billard et de la petanque notamment
FR2626487A2 (fr) * 1987-03-27 1989-08-04 Aquitaine Jeux Table speciale pour la pratique d'un jeu de boules combinant certains aspects du billard et de la petanque notamment

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