DEV0002020MA - Stützen für offen verlegte Rohrleitungen, beispielsweise für Turbinenrohrleitungen - Google Patents

Stützen für offen verlegte Rohrleitungen, beispielsweise für Turbinenrohrleitungen

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DEV0002020MA
DEV0002020MA DEV0002020MA DE V0002020M A DEV0002020M A DE V0002020MA DE V0002020M A DEV0002020M A DE V0002020MA
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Expired
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English (en)
Inventor
Albert Düsseldorf Kopas
Original Assignee
Vereinigter Rohrleitungsbau (Phoenix-Märkische) GmbH , Düsseldorf
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf das Verlegen von Rohrleitungen, beispielsweise von Turbinenrohrleitungen, und in Sonderheit auf Stützen derartiger offen verlegter Rohrleitungen, die sich von den bisher üblichen Stützvorrichtungen dadurch unterscheiden, daß sie zusätzliche, bei den bisherigen Unterstützungen auftretende und sich für die Rohrleitung schädlich auswirkende Beanspruchungen verhüten, indem sie nur eine Längsbewegung der Leitung in der Rohrachse zulassen.
Bekanntlich sind offen verlegte Rohrleitungen grösseren Durchmessers, beispielsweise Turbinenrohrleitungen, in Teilstrecken unterteilt. Ein Ende ist meist in einem Festpunkt einbetoniert, während das andere Ende zwecks Aufnahme der unvermeidlichen Längenänderungen frei in einer Expansion spielt, wo sich die durch Temperaturschwankungen oder dergleichen ergebenden Längenänderungen ausgleichen können. Dabei ist es erforderlich, die einzelnen Teilstrecken der Rohrleitung zu unterstützen.
Man hat nun bisher die Rohrleitungen in der Weise unterstützt, daß man deren Teilstrecken entweder auf Röhrsättel legte, die aber bei auftretenden Längenänderungen in der Leitung einen hohen Reibungswiderstand zwischen Rohr und Sattel erzeugten, oder daß man die Rohre im unteren Scheitel auf eine verhältnismässig kurze Strecke fasste und sie in bekannter Weise auf eisernen Unterlagen gleiten oder rollen liess, wodurch aber die Gefahr einer Rohrabflachung geschaffen wurde. Auch hat man die Rohre beiderseits in Pendelstützen mit Doppelgelenken gelagert, was aber die Verlagerung der Rohrachse in Richtung senkrecht zur Rohrachse zur Folge hatte. Die vorerwähnten bisher üblichen Stützkonstruktionen weisen also mehr oder weniger erhebliche Nachteile auf, die in der Hauptsache darauf zurückzuführen sind, daß bei ihnen die Leitung nicht in der Rohrachse liegen bleibt, sondern sich senkt. Hierdurch wird ein Klemmen der Leitung in den Expansionsstellen herbeigeführt, so daß die Längenänderungen unerwünschte zusätzliche Beanspruchungen verursachen, die sich beobachtungsgemäss durch einen ruckartigen Sprung ausgleichen. Auch wird bei vereister Schneelage die Eismasse unter den Rohren durch die sich senkende Rohrstrecke gepresst, und es entstehen weitere kontrollierbare zusätzliche Beanspruchungen, die besonders bei entleerten Leitungen gefährlich werden können.
Um nun bei einer unterstützungsbedürftigen Rohrleitung, beispielsweise bei Turbinenrohrleitungen, die den bisherigen Stützen anhaftenden Nachteil zu vermeiden, schlägt die vorliegende Erfindung eine Stützvorrichtung vor, die nur eine Längsbewegung der Leitung in der Rohrachse zulässt und dabei ein Senken der Rohrleitung verhindert. Zu diesem Zwecke sieht die Erfindung zu beiden Seiten des Rohres je eine zu einer gemeinsamen Unterstützung vereinigte Stütze vor, die auf parallel zur Rohrlängsebene angeordneten Laufplatten ruhen und auf diesen beweglich gelagert sind. Eine derartige Stützvorrichtung lässt unter Verhütung einer Absenkung der Leitung deren Längsbewegung in der Rohrachse bei auftretenden Längenänderungen zu.
In der Zeichnung ist die erfindungsgemässe Rohrstützvorrichtung in einem Ausführungsbeispiel schematisch veranschaulicht, womit jedoch nicht alle Ausführungsmöglichkeiten erschöpft sind.
Abb. 1 zeigt die Stützvorrichtung in Stirnansicht und Abb. 2 in Seitenansicht, während Abb. 3 eine Einzelheit im vergrösserten Maßstab darstellt.
Das zu stützende Rohr a wird beiderseits durch Stützen b, die durch Streben x windversteift sind, in den Punkten c zu einem Ganzen starr vereinigt. Am unteren Ende der Stützen b befinden sich parallel zur Rohrlängsebene c - c angeordnete Laufplatten d. Diese Laufplatten d liegen parallel zu den festen Grundplatten e. Zwischen d und e befinden sich rollende Körper f in Form von Rollen oder Kugeln. Es ist auch der Fall möglich, daß unter Fortfall von f die Laufplatten d direkt auf den Grundplatten e gleiten.
Bei einer derartigen Stützkonstruktion ist die Leitung gegen Absenken geschützt und gezwungen, sich bei auftretenden Längenänderungen unbedingt nur in der Rohrlängsachse zu bewegen.

Claims (2)

1.- Stützvorrichtung für offen verlegte Rohrleitungen, beispielsweise Turbinenrohrleitungen, gekennzeichnet durch die Anordnung je einer auf einer Unterlage beweglichen Abstandsstütze (b) zu beiden Seiten des zu stützenden Rohres (a), die zu einer gemeinsamen Stütze miteinander verbunden sind und mit denen das Rohr (a) zu einem starren Teil vereinigt ist.
2.- Stützvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung von rollenden Lagern (f) zwischen den Laufplatten (d) der Stützen (b) und den diese tragenden Grundplatten (e).

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