DEV0001154MA - Formkörper aus Mineralfasern - Google Patents

Formkörper aus Mineralfasern

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formkörper aus Hineralf lisern*.
Vorliegende Erfindung betrifft neuartige Pdirmköryer aus line= ro.1 fasern mit besonders wertvollen t e chnoIo gi s ch. η Sigenaohaften
Di© BysStigu=-Jβ von Mineralfasern auf künstlichem •Teget insbesondc re von Glasfasern, hat in meuerer Eeit bedeutende Fortschritte gemacht, Die Xndujfatrie stellt heute Mineralfasern von au er= ordentlicher Ieinheit her, die besondere durch hohe Biegeela= sti.-itüt ausgezeichnet sind» Diese Fasern eignen sich daher hervorragend sowohl ds iTextilfasern zur'Herstellung von Ge= Sßinsten aller Art, als auch zur Erzeugung von Wdblle oder Watte. Insbesondere die letzteren, ils ο Violle oder ; at te aus Steinfa= sern oder Glasfasern sowie Schlackenwolle, gewinnen immer mehr Bedeutung uls hochwertiges Isoliermaterial gegen Teiaperaturdlf= ferenzen und ge^.en Schall· In SOrxa von Paservli es en, Matten und neuerdings auch von Bauplatten mit geringem Rauiagewicht, das im allgemeinen unterhalb 300 kg/cbm, vorzugsweise sogar nur bei 130 kg oder noc:; darunter liegt, werden Fußböden, Wände, Cekl ken, Türen, !Träger, Rohrleitungen usw. damit isoliert. Ein wich= tiger Vorzug der Mineralfasern gegenüber beispielsweise χ)fIiinz= liehen Fasern, die zu ähnlichen Zwecken herangezogen werden, bestent dabei darin, daß die Mineralfasern von außerordentlicher Beständigkeit gegenüber Tüchtigkeit, chemischen Angriffen aller Art, Temperaturschwankungen ui.d dergl. sind und daß sie nidi t brennen.
Es ist bis j etat jedoch unberücksichtigt geblieben, daß die roo= dernen Mineralfasern über die genannten technischen Vorzüge hin= aus noch eine andere wertvolle Eigenschait, nämlich ei» beson= ders hohes Verfilzungsvermögen besitzen, das au-er ^uf ihre Feinheit auf ihre relativ große Länge* insbesondere bei Glusfa= sern, zurückzuführen ist. Ss wurde nämlich gefunden, daί sich formkörper aus Mineralfasern, die unter Verwendung geeigneter, „n sich bekannter Bindemittel, wie z.B. natürliche oder Minst= liehe Harze, Knochenleim, Gelatine, Kasein, Stärke, 'Dextrin, Gummiarabikum u,dergl. mehr, entstanden sind, die aber zum Onter» schied von den bisher far Xsolierzweoke bestimmten, ein Buuage= wicht von mehr uls 400 kg/cbm besitzen, selbst bei geringem Bin» demitteigehalt durch besonders hohe Peetigkeitseigenschaften auszeichnen.
Solche Formkörper gemäß vorliegender Srfindu^g9 die hub Mineral= fasern, vorzugsweise Glasigeera, und geeigneten Bindemitteln bestehen und ein R^uiagewicht von mehr als 400 kg/cbm besitzen, sind in ihrer Art etwas völlig Neues. Sie sind in m.jicher Hin= sieht mit entsprechenden Formkörpern aus Holz, Kuastholz usw. vergleichbar, d.h. sie lasts en sich in ähnlicher "'eis© vererb ei= ten wie zTB. sägen, bohren, hobeln, nageln, verschrauben, verzur«- gei:, verzinken, verleimen usw. und können daher für ähnliche Zwecke verwendet werden wie z.B. für Haus- udd Möbelbau Ui.d zahl« reiche technische Anwendungsgebiete. Sie bestehe» ..her ..us Gluaohne spröde zu sein - und sind diesen daher hinsichtlich ihrer Widerstondsfähigkeit gegen atmosphärische oder chemische Einflüsse gegen tiefe und hohe Temperaturen, sog^r in extremen Gebieten, und durch ihre Unbrennbirkeit bedeutend überlegen. Sie können daher auch f.ir Außenkonstruktionen, wie z.B. Außenwände, Dächer UBVi. von HäBsem verwendet werden.
Formköpper gemäß vorliegender Erfindung können beispielsweise Platten für Möbelbau, far " andbekleidung, I1USbodenplhtten und dergl., ferner Schalen, Söhre sowie Profilteile aller Art sein, Je mehr dabei ihr Eaumgewicht oberhalb 4 OO kg/cbm Iiegt8 umso fester, unporöser und härter sind diese formkörper. Sie besitz* ι daher vielseitige Anwendungsmöglichkeiten. Infolge ihrer höheren Dichte eignen si* sieh Jedoch nicht fu.r Ieolierzwecke. Sol= Ien zugleich mit den soeben angefahrten Zwecken noch Dammvfir= kurigen er2ielt werden, so empfiehlt es Sichf die erfindungs= gemäßen Formkörper sit an sich bekennten Isolierstoffen in geeigneter ";eiae zu verbinden.
Die erfindtingsgemäßen Formkörper mit höherem Eduagewicht können dadurch erhalten werden, daß man das Paeergefüge während der JOrngebung und während des Abbindens des Bindemittels durch An= wendung n-.hr oder weniger hohen Druckes bis zur Erreichung der gev, lins cht en Dichte zusammenpreßt.
Au a f iih r ung sb e i a ρ i e 1 e.
1. Platten aus Glaswolle mit 20 Gewichtsprozent Phenolhara Iiis Bindenuttel und einem Raiuagewicht von 400 - 60") kg/obm, geeignet beispielsweise zur Verwendung Im Möbelbau.
2. Platten aus Glaswolle und 25 Gewichtsprozent Phenolharz «ils Bindemittel mit eines R^umgewicht von 800 - 1000 kg/cbm, geeignet als Sufibοdenpl τ,ΐ~.en.
3. Schalen aus Basaltwolle, 30 Gewichtsprozent darin fein ver= teilten., vorübergehend geschmolzenes und wieder erstarz'tem glaspulver mit einem E^uagewieht von 600 - 810 kg/cbm, ge= eignet zur Verschalung vor. beispielsweise sehr heißen Lei= tungen, insbesondere in Verbindung mit geeigneten Isolier= materialien vrie z.B. Basilt- oder Schlackenwolle,

Claims (1)

  1. Patentanspruch.
    .Formkörper ,«zs Mlnerdfaeera, vorzugsweise Glasfasern, und ge= eigneten Bindemitteln, dadurch gekennzeichnet» daß sie ein R^umgewicht von mehr ..Is 400 kg/obm h...ben.

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