DEST009769MA - - Google Patents

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DEST009769MA
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conveyor chain
floating material
separating container
floating
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 18. April 1955 B'ekanntgemadht am 13. September 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft einen Schwimmsink-
scheider mit einer endlosen Förderkette, deren Untertrum am Boden des Scheidebehälters und deren. Obertrum am Badspiegel entlang bewegt wird (vgl. die deutsche Patentschrift 803 531)·
Der Vorteil derartiger Vorrichtungen ist, daß die sich in kurzer Entfernung voneinander und in entgegengesetzter Richtung bewegenden Trümmer der Förderkette eine solche Strömung in der Trennflüssigkeit hervorrufen, daß billige, leicht zu regenerierende, unstabile Suspensionen, wie Berge-. schlamm usw., benutzt werden können, während ein einziges Transportorgan sowohl das Hineinleiten des Rohgutes in das Trennbad als die Förderung der getrennten leichten und schweren Fraktionen besorgt.
Die bekannte Vorrichtung hat den Nachteil, daß das Schwimmgut von dem Obertrum der Förderkette beim Verlassen des Scheidebehälters emporgeleitet wird, worauf es von beträchtlicher Höhe in die Abfuhrrinne hinunterstürzt. Dadurch laufen die Teile des Schwimmgutes die Gefahr, zerbröckelt zu werden, was den Wert des gereinigten Produktes herabsetzt. Dieser Nachteil macht sich besonders bei Steinkohle geltend, wo· es sehr schnell zur Grusbildung kommt.
609 618/129
St 9769 VIIlc
Die Erfindung schafft nunmehr eine Vorrichtung, bei der der Übelstand der Grusbildung1 des gereinigten Schwimmgutes erheblich verringert , ist, während man trotzdem nicht auf die Vorteile der bekannten Vorrichtung zu verzichten braucht. Dies, wird dadurch erzielt, daß erfindungsgemäß eine der beiden Ümkehrrollen der Förderkette mit Abstand von der ScbwitnmgUitaustragstelle unter dem Flüssigkeitsspiegel im Scheidebehälter angeordnet ist und unmittelbar vor der Schwimmguitaustragstelle ein Aushebeschaufelrad für das Schwimmgut vorgesehen ist. Das Schwimmgut wird jetzt nicht emporgeführt, sondern unmittelbar über einen Rand des Scheidebehälters in, die Abfuhrvorrichtung deponiert. Das Schwimmgut kann sowohl in der Längsrichtung des Scheidebehälters als in seitlicher Richtung auSigeträgen werden, und zwar mittels einer Paddelvorrichtung, ' einer Kratzerkette oder eines Schaufelrades, dessen untere Schaufeln in die Flüssigkeit getaucht sind und dessen Dreh richtung derjenigen der Förderkette entgegengesetzt ist. Als zusätzlichen Vorteil erzielt man dadurch, daß der Scheidebehälter, was seine Höhe und Länge betrifft, kleiner bemessen werden
kann als die bekannten Vorrichtungen. ■
Es sei bemerkt, daß die Anwendung von Schaufelrädern zur Abfuhr des Schwimmgutes aus einem Scheidebehälter an sich bereits bekannt ist. Bei dieser Vorrichtung ist die Drehrichtung der ■■ Schaufelräder jedoch so gewählt worden, daß die Flüssigkeitsströmung am Badspiegel der Strömung, die von dem am Boden entlang bewegenden Förderorgän erregt wird, gleichgerichtet ist, so daß eine Anwendung unstabiler Suspensionen in diesen Vorrichtungen keine. guten Ergebnisse zeitigt.
Die Erfindung wird an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführüngsbeispiels näher erläutert.
In einem trogförmigen Scheidebehälter 1, der mit einer unstabilen Suspension 2 von Bergeschlamm oder Magnetit in Wasser gefüllt ist, bewegt sich eine endlose Kette 3 über die Umkehrrollen.4· und; 5, die in solcher Weise angetrieben sind, daß die Förderkette sich in der von. den Pfeilen bezeichneten Richtung bewegt. Da die Bewegungsrichtungen ,des unteren und oberen Förderketteintrums einander entgegengesetzt sind1, bildet sich in dem Scheidebehälter eine Flüssigkeitszirkulation, die ein Absetzen des Beschwerungs- Stoffs der Suspension verhindert. - r ■ -■-.:
Von der Umkebrrolle 4 an läuft die Förderkette über ein Blech, das einen vorwiegend waagerechten Teil 6 und einen geneigten Teil 7 hat. Das' Rohgut wird mittels einer oberhalb des waagerechten Teiles 6 des Bleches, mündenden Rinne 8 dem Obertrum zugeleitet. Die Förderkette schiebt das Rohgut über die Platte in den : Scheidbbehalter i. Die schweren Teile sinken in der Flüssigkeit zu Boden und werden durch das Untertrum der t Förderkette nach der Sinkgutaustragstelle 9 be-' fördert. Das Schwimmgut wird durch das Obertrum der Förderkette in entgegengesetzter Richtung befördert.
Die Umkehrrolle 5 ist in einiger Entfernung von der Schwimmgutaustragstelle unter dem Badr spiegel angebracht. Die Förderkette ragt dadurch in diesem Abschnitt des Scheidebehälters nicht über den Badspiegel hinaus. An, der Umkehrrolle 5 vorbei ist über dem Badspiegel· ein Schaufelrad 10 montiert, und zwar derart, daß nur die ander Unterseite befindlichen Schaufeln in die Flüssigkeit getaucht sind. Das Schaufelrad wird in entgegengesetzter Richtung zur Kratzerkette angetrieben. Das von dem Obertrum der Förderkette heran-. 75, geführte Schwimmgut wird dadurch von den Schaufeln mitgenommen und über den Sturzrand 11 gedrängt. An diesen Rand ist eine Rinne bzw. ein Siebi2 angeschlossen, über das das Schwimmgut hinuntergleitet. Die Grus bildung des Schwimmgutes ist dabei äußerst gering. Vorzugsweise sind die Schaufeln durchlöchert, so daß die durch das Schaufelrad aus dem Scheidebehälter entfernte Menge Flüssigkeit sehr gering ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    Schwimmsinkscheider mit einer endlosen Förderkette, deren Untertrum am Böden des Scheidebehälters und deren Obertrum am Bad-■ spiegel entlang bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine der beiden Umkehrrollen der Förderkette mit· Abstand von der 'Schwimmgutaustragstelle unter dem Flüssigkeitsspiegel im Scheidebehälter angeordnet' ist und unmittelbar vor der Schwimmgutaustragstelle ein Aushebeschaufelrad für das Schwimmgut vorgesehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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