DEST008532MA - - Google Patents

Info

Publication number
DEST008532MA
DEST008532MA DEST008532MA DE ST008532M A DEST008532M A DE ST008532MA DE ST008532M A DEST008532M A DE ST008532MA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
components
fastening part
slots
fastening device
fastening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)

Links

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 29. Juli 1954 Bekanntgemacht am 16. Februar 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
PATENTANMELDUNG
KLASSE 21a4 GRUPPE 75
St 8532 Villa/21a*
Karl-Heinz Zauft, Stuttgart
ist als Erfinder genannt worden
Standard Elektrizitäts-Gesellschaft Aktiengesellschaft, Stuttgart
Befestigungseinrichtung für die reihenweise Anordnung kleiner Bauteile der Fernmeldetechnik
Die Erfindung betrifft eine Befestigungseinrichtung für die reihenweise Anordnung kleiner Bauteile der Fernmeldetechnik, insbesondere kleinerer Gleichrichter, Kondensatoren u.a. Derartige Befestigungseinrichtungen werden vorzugsweise in Relaisschienen angeordnet und meist an die Stelle von Kondensatoren üblicher Größe eingebaut.
Bei einer bekannten Befestigungseinrichtung dieser Art ist der Träger mit senkrecht zu seiner ' ίο Längsrichtung aligeordneten Schlitzen versehen, in die T-förmige Lötösen einsteckbar sind. Die Befestigung der Lötösen erfolgt durch Verdrehen ihres Mittelsteges, so daß dieser an den Seiten der Schlitze anliegt. Die Befestigung des Trägers geschieht ebenfalls durch Torsion eines in den äußeren Schlitzen angeführten Schenkels der winkelförmigen Halterungen. Ein Auswechseln des Trägers oder einzelner Lötösen ist somit nur mit Hilfe von Werkzeugen möglich und kann dadurch besonders bei harten Werkstoffen, z. B. Porzellan, leicht zu Be-Schädigungen des Trägers führen. Auch die Lötösen selbst sind diesen Gefahren ausgesetzt.
509 658/147
St 8532 VIII al21a*
Bei weiterhin bekannten Anordnungen dieser Art werden kleine Gleichrichter, Kondensatoren oder ähnliche kleine Bauteile mit ihrer Stärke entsprechenden Distanzrohren auf einer Zylinderschraube aufgereiht und an einer U-förmig ausgebildeten Halterung angeschraubt. Zu diesem Zweck sind die Bauteile mit Ansatzstücken versehen, durch deren Bohrung die Distanzschraube, hindurchgesteckt wird. Die Größe der Halterung ist so· gewählt, daß sie die Bauteile in sich einschließt. Sie überschreitet dabiei jedoch die Abmessung normaler Kondensatoren nicht. Diese bekannten Anordnungen besitzen jedoch den Nachteil, daß bei Verwendung von Bauteilen, die in ihrer Stärke unter schiedlich dimensioniert sind, deren Montage durch die verschieden langen Distanzrqhre und durch die Verschraubung zeitraubend und umständlich ist. Dieser Nachteil wird besonders deutlich, wenn einzelne Bauteile nachträglich ausgewechselt werden müssen und die einzusetzenden neuen Bauteile anderer Abmessung sind. Dazu müssen ebenfalls neue Distanzrohre eingesetzt werden.
Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu vermeiden. Sie erreicht dies dadurch, daß die mit ihren Ansätzen in die Schlitze einsteckbaren Bauteile in dem Befestigungsteil durch einen Stift in der Weise leicht lösbar angeordnet sind, daß der Stift in einer Längsbohrung des Befestigungsteiles gelagert ist und in dieser Lage durch die Schenkel einer vorzugsweise U-förmigen, das Befestigungsteil und die kleinen Bauteile aufnehmenden Halterung fixiert wird. Die Schlitze sind in unregelmäßigen Abständen voneinander angeordnet, so daß ohne weitere Maßnahmen ■ auch Bauteile verschiedener Stärke Verwendung finden und nachträglich ausgewechselt werden können. Durch die einsteckbare Anordnung der Befestigungseinrichtung ist ihr Zusammenbau ohne jegliche Werkzeuge möglich. Dabei wird gleichzeitig eine wesentliche Vereinfachung der Montage beim Auswechseln einzelner Bauteile dadurch erreicht, daß das Befestigungsteil einschließlich der Bauteile leicht aus der Halterung genommen werden kann, ohne diese von den Relaisschienen zu lösen.
Die Erfindung wird an Hand eines Beispieles in den Zeichnungen näher erläutert.
Fig. ι und 2 zeigen den Befestigungsteil in Seitenansicht und Draufsicht;
Fig. 3 und 4 zeigen die zusammengebaute Befestiguingseinrichtung in Seiten- und Vorderansicht.
Auf dem Befestigungsteil 1, das winkelförmig ausgebildet ist und dessen einer Winkel \a einen Ansatz rf'besitzt', werden· die -kleinen Bauteile 4 in Schlitze ζ mittels ihrer Ansätze 4a eingesteckt; und durch einen Stift 3'in ihrer ;Lage -fixiert. Dieser Stift 3 ist in einer : Längsführung des trageöden Schenkels ia des ■ Befestigungsteiles/ 1 gelagert1 und durchgreift die' Bohrungen ■ der Ansätze A,a. der Bauteile 4. Der andere Schenkel ij des Befestiguingsieiies ι ist konisch ausgebildet- und mit einer1 Nut 7
'" > versehen^in welcheeine Rastfeder 5-der U-förmigen Halterung 6- eingreift.1 Diese Rastfeder 5 .kaum entweder aus der·Halterung-6 ausgestanzt werden ;-:und
'509 658/147
leicht abgewinkelt sein oder als Blattfeder an der Halterung 6 befestigt werden. Diese U-förmige Halterung umgreift das winkelförmige Befestigungsteil ι und die darauf befestigten Bauteile 4 von drei Seiten. Sie besitzt vorzugsweise die Abmessungen üblicher, in der Fernmeldetechnik verwendeter Kondensatoren, so daß sie ohne weitere handwerkliche Maßnahmen an Relaisschienen befestigt werden kann. Durch die abgewinkelten Seiten der Halterung 6 wird ein unbeabsichtigtes Lösen des Stiftes 3 aus seiner Lage vierhindert.
Die Befestigungseinrichtung ist so gestaltet, daß sämtliche Einzelteile einschließlich der zu befestigenden Bauteile lediglich ineinander zu stecken sind, so daß für ihren Zusammenbau keinerlei Werkzeuge-erforderlich sind. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß bei nachträglichem Auswechseln eines Bauteiles 4 das Befestigungsteil 1 ohne Schwierigkeiten aus der Halterung 6 herausgenommen werden kann, ohne diese von der nicht dargestellten Relaisschiene zu lösen. Auch hierbei sind keinerlei Werkzeuge notwendig. Die Schlitze 2 durchdringen außer einer abgebogenen Vorderkante ι c den tragenden Schenkel ia des Befestigungsteiles ι 'vollständig und den anderen Schenkel ii nur teilweise. Dadurch wird die Stabilität des winkelförmigen Befestigungsteiles 1 gewahrt, go Die Schlitze sind unregelmäßig angeordnet und ermöglichen dadurch die Verwendung von in ihrer Stärke unterschiedlichen Bauteilen, die auch ohne weiteres nachträglich ohne Rücksicht auf ihre Stärke auswechselbar sind.
In Abänderung des dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispieles kann das Befe-stigungsteil ι auch direkt ohne Verwendung der Halterung 6 an einer Relaisschiene befestigt werden. Hierzu wäre 'die Rastfeder 5 direkt an der Relais schiene anzubringen. Diese Anordnung besitzt jedoch den Nachteil, daß für die kleinen Bauteile kein genügender Schutz vorhanden ist.

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    i. Befestigungseinrichtung, deren Befestigungsteil zur reihenweisen Aufnahme von kleinen Bauteilen der Fernmeldetechnik, insbesondere von kleinen Gleichrichtern, Kondensatoren u. a., senkrecht zu seiner Längsrichtung mit Schlitzen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die mit ihren Ansätzen (4a) in die Schlitze (2) einsteckbaren Bauteile (4) in dem Befestigungsteil { r) durch einen Stift (3) in der. Weise leicht lösbar angeordnet sind, daß der Stift '(3) in einer Längsbohrung des winkelförmigen. Be-■■';■-festigüngsteiles-'(1) gelagert und in dieser Lage •ri durch die Schenkel einer vorzugsweise U'-förmi- :"-l-gen, das Befestigungsteil und die kleinen Bauteile-auf nehmenden Halterung (6). fixiert .ist: :_ j: ;.. -j; Befestigungseinrichtung ■ nach Anspruch 1, j;' - 'dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungs teil ■'>■ i'i-'i) -mittels'einer·1 Rastfeder (5) leicht lösbar 'an -Sri- dier Halterung (6)-befestigt ist! - ' ' ; ' ■ ' ' '
    St 8532 VIII a/21a*
    3. Befestigungseinrichtung nach Ansprach ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastfeder (5) als Teil der Halterung (6) aus dieser ausgestanzt ist.
    4. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (2) in unregelmäßigem Abstand voneinander angeordnet sind.
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 625 594.
    Hieirzu 1 Blatt Zeichnungen

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DEST008532MA (de)
DE3715435C2 (de)
DE947179C (de) Befestigungseinrichtung fuer die reihenweise Anordnung kleiner Bauteile der Fernmeldetechnik
DE9306773U1 (de) Befestigungsvorrichtung aus Kunststoff, insbesondere für Platinen
DE2845532C2 (de) Reihenklemme mit Schutzleiteranschluß
DE9014430U1 (de) Nothammer mit Halterung für den Hammer
DE8005976U1 (de) Tischsteckdose mit einer Spannzwingenhalterung
DE3244465C2 (de) Haltewinkel
DE202025101754U1 (de) Modulhalterung für ein PV-Modul und Modulsystem
DE202024103780U1 (de) Blumenkastenhalter
DE202015105370U1 (de) Adaptersystem, insbesondere zur Befestigung eines elektronischen Preisschildes an einem Regal
CH381199A (de) Kartei-Hängerahmen
DE102006008111A1 (de) Halteelement für Gitter
DE708633C (de) Verteilungs- oder Zaehlerrahmentafel fuer Hausstromnetze o. dgl.
AT506607B1 (de) Vorrichtung zum halten wenigstens eines blatts
DE102019133682A1 (de) Handtuchhalter
DE8806269U1 (de) Befestigungseinrichtung
DE10302950A1 (de) Fahrgastsitz für Personenbeförderungsfahrzeuge
DE20100668U1 (de) Geräteschrank
AT400612B (de) Einrichtung zur befestigung eines bauteiles
DE20106642U1 (de) Vorrichtung zur Verbindung rinnenförmiger Formteile
DE202019104735U1 (de) Handtuchhalter
DE8427746U1 (de) Einrichtung zur Sicherung einer zwischen zwei Führungsschienen einschiebbaren Flachbaugruppe
DE9401252U1 (de) Gehörnklammer
DD233728A3 (de) Sondersplitterschutz fuer bolzenschussgeraete