DEST008018MA - - Google Patents

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DEST008018MA
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equipment rail
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BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 7. April 1954 Bekanntgemacht am 2. Februar 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Im Gegensatz zu früher dienen die Ackerschlepper heute in, zunehmendem: Maße nicht nur zum; Ziehen, sondern auch, als, Träger landwirtschaftlicher Arbeitsgeräte. Wegen der günstigen Kräfteverteilung bei der Arbeit und, der besseren-Sicht für den Fahrer ist der geeignete Platz für die Geräteschiene de,r Raum zwischen Vorder- und Hinterachse des Schleppers. Erfahrungsgemäß muß die Geräteschiene näher an. der Vorder- als am der Hinterachse liegen.
Da die Geräteschiene je nach der geforderten Arbeit verschiedenartige Werkzeuge zu trägem hat, muß sie auf verschiedene Höhen, einstellbar sein, Außerdem ist das- Arbeitsgerät auch während, der Arbeit oft zu heben oder zu, senken. Daraus- ergibt sich die Forderung, daß die· Gerätieschiene vom Fahrersitz aus, schnell und: leicht und dennoch genau auf ganz bestimmte Höhen eingestellt werden kann. Die Geräteschiene ist durch die auftretenden Kräfte hoch beansprucht. Aus diesen Gründen ist die Befestigungsvorrichtung für die Geräteschiene keineswegs, einfach. Es sind verschiedene Konstruktionen bekannt, die den gestellten, Ansprüchen oft nicht Genüge leisten.
Oft wird die Geräteschiene.an einem Seil, einer Kette oder einem, Hebelarm am. Fahrgestell dies Schleppers aufgehängt und außerdem; durch einen Schwenkhebel, ein Seil oder eine Kette an der
509 656/237
St 8018 III/45a
Vorderachse oder .vorn am. Fahrgestell des Schleppers verankert. Die Verankerung1 muß damm die Horizorntalkompotienite der Zugkräfte aufnehmen. Diese Aufhängeart hat dem Nachteil, daß die Geräteschiene nicht; stets in1 gleicher Lage; bleibt. Liegt sie z. B. in einer oberen Stellung waagerecht, so neigt sie sich beim Tieferstellen, denn· sie schwenkt ja um einen nicht allzuweit vorn liegenden Punkt. Günstig wäre es diesbezüglich,
ίο wenn der Anlenkpunkt möglichist weit vorn läge, denn dann ist die sich aus der Tieferstellung ergebende Neigung1 der Schiene nur gering. Das· würde aber einen, sehr langen, Schlepper voraussetzen, was aus anderen Gründen, nicht tragbar ist.
ig Man, hat darum oft Pairallelogrammführungen verwendet. Notwendig hierfür sind zwei Aufhängepunkte, um welche die Hebel; schwingen können. Bei dieser Lösung bleibt zwar die Gerätieschiene stets in gleicher Lage, also z. B. horizontal', einerlei ob' sie hoch oder tief liegt, aber weil sie um Festpunkte schwenkt, ändert sie ihre Lage dennoch,, und zwar kommt die Schiene mehr nach vorn- oder mehr nach hintern, wenn die Aufhängepunkte, wie es meist der Fall ist, vorn liegen. Umgekehrte Verhältnisse ergeben sich, falls· die Festpunkte hinten! liegen. Bei , dem wegen der geringem Schlepperlänge sehr begrenzt zur Verfügung stehenden Raum ist auch eine Parallelogirammführung1 1 störend. Am besten ist zweifellos eine Geräteschiene, die in jeder Lage horizontal bleibt, die stets in der günstigsten Entfernung von Vorder- und Hinterachse bleibt, die leicht gesenkt und! gehoben werdeni kann und: dennoch mit Sicherheit alle auftretenden, Kräfte aufnimmt. Die Aufhängung der Geräteschiene nach der Erfindung ermöglicht dieses. Erfinduingsgemäß wird die Geräteschietie durch zwei senkrechte Rohre getragen und mittels zweier Ketten, die vom Fahrersitz aus· angezogen, oder verlängert werden können, gehoben und gesenkt.
Zur Erläuterung dieser Vorrichtung dient die schematische Zeichnung', die einen mit solcher Aufhängevorrichtung versehenen Schlepper in Seitenansicht zeigt. .
ι bezeichnet das Fahrgestell, 2 den Motor, 3 das· Vorderrad, 4 das H inter raid:, 5 den Fahrersitz, 6 die Lenkstange. Auf jeder Seite des Fahrgestells' oder des Motors befindet sich eine senkrecht angebrachte Hülse 7. In diesen gleiten Rohre 8, an denen unten die Geräteschiene 9 auf irgendeine bekannte Art befestigt ist. Eine Kette 10 (auf jeder Seite eine) trägt das Gewicht der Geräteschiene samt Arbeitsgerät und ist über die Umkehrrolle 11 zum Fahrersitz S geführt, von, wo aus ihre Länge z. B. durch einen Hebel 12 eingestellt werden kann. Die Hülsen und Rohre sind, so bemessen, daß sie die größten auftretenden Arbeitskräfte aufnehmen! können, . ohne sich, zu verbiegen. Der Bediemungsniann kann, die Geräteschiene vom Fahrersitz aus leicht und genau einstellen, hat stets gute Sicht auf die Geräte, die Geräteschiene und die gesamte Aufhängevorrichtung und, hat z. B. durch die Markierung eines Kettengliedes, das· bei einer bestimmten Höhe der Schiene gerade auf der Umkehrrolle liegt, die Möglichkeit, immer die geforderte Höhe der Schiene einzustellen.
Das untere Ende des inneren; Rohres 8 ist in. bekannter Art so ausgebildet, daß die Geräteschiienen 9 leicht ausgewechselt werden können.
Es ist einleuchtend, daß bei dieser Vorrichtung die Geräteschiene stets horizontal bleibt und gleichen Abstand! vom den Radachsem beibehält. Sollte ausnahmsweise ein bestimmtes Gerät einmal eine Lage der Geräteschiene weiter vorn oder hinten erfordern, so lassen sich die Hülsen mittels Schrauben, und entsprechenden vorgebohrten Löchern leicht versetzen.

Claims (3)

PATENTANSPRÜCHE: .
1. Aufhängevorrichtung für zwischen den 80" Achsen, eines Ackerschleppers angeordnete höhenverstellbare Geräteschienen, dadurch gekennzeichnet, daß die Geräteschiene (9) mit zwei Rohren (8) verbunden ist, die in je einer rechts und, links des Fahrgestells, angebrachten lotrechten Hülse (7) gleiten und die- Geräteschiene (9) mittels einer über eine Umlenkrolle (11) laufenden Kette (10) vom Fahrersitz (5) aus mit Hilfe eines Handhebels (12) gehoben oder gesenkt wird.
2. Aufhängevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß gegebenenfalls, die Hülsen (7) am Fahrgestell (1) oder am Motor (2) weiter nach vorn oder mehr nach hinten umsteckbar sind. .
3. Aufhängevorrichtung nach dem Ansprüchen ι und, 2, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende, der Rohre (8) leicht lösbare Befestigungsmöglichkeiten für auswechselbare Geräitesebienen (9) aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1 509 656/237 1.56

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