DEST004676MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 4. April 1952 Bekanntgemacht am 9. Februar 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum
Lagern und Schwenken eines Schiebedrehfensterflügels.
Die Vorteile und Annehmlichkeiten einer größeren Fensteröffnung unter Verwendung von
Schiebedrehnügeln, bei denen Setzhölzer für die , mittleren Flügel entbehrlich werden, werden zum
Teil durch die hierfür notwendigen kostspieligen Beschläge und die umständliche Anbringung dieser
Beschläge am feststehenden Rahmen wieder zunichte gemacht.
Eine bekannte Drehlagerkonstruktion für solche Schiebedrehflügel besteht darin, daß am unteren
und oberen Schenkel des Schiebedrehflügels je ein Fischbandlappen angebracht wird, der bei dem seitlichen
Schieben des Schiebedrehflügels über einen drehbar in einer Gelenkplatte gelagerten Bolzen geschoben
wird. Die Gelenkplatten sind in den oberen und unteren Schenkel des feststehenden Rahmens
eingelassen und mit diesem verschraubt. Um den Schiebedrehflügel beim Schwenken gegen Herausgleiten
aus den Gelenkbolzen zu sichern, ist es bei dieser Konstruktion notwendig, daß zumindest an
der oberen Gelenkplatte ein Sicherungsbügel vorgesehen wird, der beim Schwenken des Schiebedrehflügels
hinter den zylindrischen Teil des Fischbandes greift.
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. Es sind auch schon mehrflügelige Fenster mit
seitlich schiebbaren und um lotrechte Achsen drehbaren Mittelflügeln bekannt, die mittels Rollen in
feststehenden Rahmen. angebrachten Führungen laufen. Auch bei dieser Konstruktion wird die Gefahr
des Herausfallens der schiebbaren Mittelflügel in der Drehstellung nur durch die Verwendung zusätzlicher
Riegelbolzen vermieden.
Des weiteren sind Schiebedrehflügel bekannt, die
ίο einen seitlich überstehenden Zapfen aufweisen, der
beim seitlichen Schieben des Flügels in einer Nut einer im feststehenden Rahmen eingelassenen Lagerplatte
geführt wird, die zur Aufnahme dieses Zapfens in der Drehstellung eine viertelkreisförmige
Ausbuchtung aufweist. , Bei einem Teil, dieser Fensterkonstruktionen müssen die Flügel jedoch
parallel zu sich selbst aus der Schließebene herausgeschoben werden, was einen besonders breiten
Querschnitt des feststehenden Rahmens notwendig macht. Auch werden diese Konstruktionen dadurch,
daß das Lager durch eine horizontal angeordnete, in die waagerechten Schenkel des feststehenden Rahmens
eingelassene Platte gebildet wird, sehr umständlich.
Gegenüber all diesen bekannten Ausführungen bringt die Konstruktion eine gemäß der Erfindung
wesentliche Vereinfachung und Verbilligung, bedingt durch eine einfache konstruktive Gestaltung
des Lagers, seine Verwendbarkeit am oberen und unteren waagerechten Schenkel des feststehenden
Rahmens und seine einfache Art der Anbringung. Diese Vorteile werden im wesentlichen dadurch erzielt,
daß die Lagerplatte, die in bekannter Weise eine Führungsnut für den Führungszapfen des Flügels
und am Ende dieser Nut eine Ausbuchtung zur Aufnahme des Führungs.zapfens in der Drehstellung
aufweist, so ausgebildet ist, daß sie auf die zur Fensteröffnung parallele Seite des ,feststehenden
Rahmens aufgeschraubt und am oberen und unteren Querschenkel dieses Rahmens verwendet werden
kann. Die Ausbuchtung und die Führungsnut des Lagers werden vorzugsweise einerseits aus einer
Lagerplatte und andererseits aus einer Gegenplatte gebildet, die viertelkreisförmig ausgebuchtet ist und
einen Anschlag für den Führungszapfen aufweist. Ein besonderes Halteglied, das den Flügel gegen
Herausgleiten aus dem Lager sichert, ist bei dieser neuen Konstruktion nicht notwendig, da der zweckmäßig
aus einem Flacheisen bestehende Zapfen bei der geringsten Ausschwenkung des Flügels an der
kreisförmigen Begrenzung des Lagers anliegt.
Zur zusätzlichen Sicherung des Schiebedrehflügels in der Drehstellung kann die Wand der
Lagerplattennut eine Aussparung aufweisen, gegen deren Begrenzung bei dem Beginn der Drehbewegung
ein weiterer, an dem Schiebedrehflügel angebrachter Zapfen anliegt. Da diese Aussparung einen
verhältnismäßig großen Abstand von der Drehachse der Lagerplatte hat, tritt diese Sicherung schon bei
dem geringsten Schwenken aus der Fensterebene in Kraft, also schon, zu einem Zeitpunkt, wo der
Schiebedrehflügel praktisch noch auf der unteren Zarge des feststehenden Rahmens aufliegt. Nach
dem Durchgang dieses Sicherungszapfens durch diese Aussparung ist eine einwandfreie Verriegelung
des Führungszapfens in der Ausbuchtung der Lagerplatte gewährleistet. Dieser Sicherungszapfen
wird zweckmäßig so angebracht bzw. so dimensioniert, daß er beim seitlichen Schieben des Flügels
an anderen Beschlagen des feststehenden Rahmens, wie z. B. den Rollkloben für den Basküleverschluß,
vorbeigleiten kann.
Ein Ausführungsbeispiel des Schiebedrehfensterbeschlages gemäß der Erfindung ist in der Zeichnung
in schematischer Weise dargestellt. Es zeigt Fig. ι das Schiebedrehfenster in Ansicht,
Fig. 2 die Lagerplatte 4 in Ansicht sowie
Fig. 3 im Schnitt, längs der Linie A-B in Fig. 2 und
Fig. 4 die in die horizontalen Rahmenteile des Schiebedrehflügels eingelassene Führungsplatte.
Fig. ι zeigt den im feststehenden Rahmen 1
schiebbar angeordneten Flügel 2 in einer Stellung, in der er mit seinen Zapfen 3, die in dem oberen
und unteren Schenkel des Flügels 2 eingelassen sind, noch nicht in die Führungsnuten der Lagerplatte
4 eingreift.
In der Stellung I der Fig. 3 ist der Schiebeflügel 2 noch nicht bis in die Drehstellung nach
links geschoben, der Führungszapfen 3 des Schiebeflügels 2 liegt noch in der Führungsnut 5, die durch
die. Lagerplatte 4 und die Gegenplatte 4a gebildet
wird. Diese Gegenplatte 4a weist eine viertelkreisförmige
Ausbuchtung ioa und einen Anschlag 6 für den Zapfen 3 auf. Um in die Stellung II zu gelangen,
muß der Schiebeflügel 2 so weit nach links geschoben werden, daß der Führungszapfen 3 an der
Wand 6 des Lagers anschlägt. In dieser Stellung wird der Flügel 2 von den in Führungsnuten des
Flügels 2 eingreifenden, am feststehenden Rahmen 1 angebrachten Platten 7 nicht mehr gehalten und
kann aus der Ebene des Fensters herausgeschwenkt werden. In dieser Stellung liegt der Sicherungszapfen
8 der Führungsplatte 12 vor dem Ausschnitt 9 der Lagerplattennut. Wird der Flügel 2 nun aus
der Fensterebene herausgeschwenkt, so liegt der Sicherungszapfen 8 gegen die Begrenzung des
Lagerplattenausschnittes 9 an und verhindert, daß der Schiebedrehflügel 2 nach vorn kippt. Beim
weiteren Herausschwenken liegt der Lagerzapfen 3 an der kreisförmigen Begrenzung 10 des Lagers
4, 4a an. Durch diese besondere Ausbildung des
Lagers ist es möglich, den Schiebedrehflügel auch weiter als nur um 90 ° aus der Ebene des Fensterrahmens
herauszuschwenken.
Um ein reibungsloses Einführen des Führungszapfens 3 in die Nut des Lagers 4, 4a zu gewährleisten,
weist diese eine geringe Verbreiterung nach dem offenen Ende zu auf.
Eine weitere vorteilhafte Ausbildung des Fensterbeschlages besteht darin, daß die in die horizontalen
Rahmenteile des ScKiebedrehflügels 2 eingelassene Führungsplatte 12 mit ihrem Führungszapfen 3 seitlich über dem vertikalen Schenkel herausragt.
Auf diese Weise ist ein besonderer Anschlag für den Flügel 2 in der Schließstellung ent-
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behrlich, da die Führungszapfen 3 beim Schieben des Flügels 2 an die Rollkloben 11 für den Baskülverschluß
anschlagen und so die Schließstellung des Schiebedrehflügels 2 bestimmen.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Fensterbeschlag zur Lagerung und Führung eines in seiner eigenen Ebene schiebbaren Schiebedrehflügels mit einer Führungsnut für den Führungszapfen des Flügels und mit einer Ausbuchtung am Ende dieser Nut zur Aufnahme des Führungszapfens in der Drehstellung, gekennzeichnet durch ein auf die zur Fensteröffnung parallele Seite des feststehenden Rahmens (1) aufgeschraubtes und an dessen oberem und unterem Querschenkel verwendbares Lager (4, 4a).
- 2. Fensterbeschlag nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausbuchtung (ioa) und die Führungsnut (S) einerseits aus einer Lagerplatte (4) und andererseits aus einer Gegenplatte (4a), deren viertelkreisförmigen Begrenzung (10) und dem Anschlag (6) besteht.
- 3. Fensterbeschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungszapfen (3) im Zusammenwirken mit dem am feststehenden Rahmen angebrachten Rollkloben (11) für den BaskülVerschluß die Stellung des Flügels (2) in der Schließstellung bestimmt.Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 582 525, 594 661;
britische Patentschrift Nr. 531 029.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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