DER0015377MA - - Google Patents

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DER0015377MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 8. November 1954 Bekanntgemacht am HSfPHHHB
12, Juli 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Abschleppen von Kraftfahrzeugen mittels eines abnehmbaren, rahmenartigen und mit einem Bügel od. dgl. versehenen Gestelles.
Das Abschleppen von Kraftfahrzeugen begegnet vielfach Schwierigkeiten, weil am Fahrzeug selbst in der Regel keine besonderen Einrichtungen zum Anbringen eines Abschleppseiles od. dgl. vorgesehen sind. Soweit solche Einrichtungen bisher entwickelt worden sind, eignen sie sich jeweils nur für ein bestimmtes Modell und können bei anderen Fahrzeugen nur selten verwendet werden.
Es sind zwar Vorrichtungen bekannt, die entweder mit dem Fahrzeugrahmen oder mit der Stoßstange des Fahrzeuges lösbar zu verbinden sind, die aber praktisch nur verwendet werden können, wenn die beiden Vorderräder des abzuschleppenden Fahrzeuges noch gebrauchsfähig sind.
Es ist nun Zweck der Erfindung, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der entweder- jedes Kraftfahrzeug ausgestattet werden kann oder aber die sich leicht anbringen läßt. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das Gestell mit dem Fahrschemel lösbar verbunden ist und aus einem im Querschnitt U-förmigen Träger mit der Fahrbahn zugekehrten Schenkeln, einem im Bereich seines einen Endes außen aufgesetzten, vorzugsweise aufgeschweißten Anschlagwinkel und einem im Bereich seines anderen Endes angeordneten Bügel besteht. Eine solche Vorrichtung, die dauernd mit dem Fahrzeug verbunden sein kann, ermöglicht das Anbringen des Zugseiles ohne Schwierigkeiten, weil der Bügel
509 704/216
R 1537711163c
einen zwar von außen unsichtbaren, aber von der Stirnseite des Kraftfahrzeuges leicht erreichbaren Angriffspunkt für das Zugseil bildet.
Die Verbindung des Bügels mit dem Träger kann auf verschiedene Weise erfolgen. Entweder gind.die Schenkel des Bügels mit den Schenkeln des Trägers verschweißt oder aber an den Schenkeln
/ ... des Trägers in Längsrichtung verstellbar geführt und der Bügel entgegen der Wirkung einer jedem
ίο Bügelschenkel zugeordneten Feder bis zu einem
Ba pj^ktisch an jedem Fahrschemel eines Kraftfahrzeuges Bohrungen oder Durchbrüche vorhanden sind, bereitet^ das meist einmalige Anschrauben der /Vorrichtung'keine Schwierigkeiten. Die erfmdungsgemäfie "Vorrichtung hat deshalb den Vorteil, daß zum,,,Anbringen derselben Schweißstellen am Fahrzeug vermieden werden, daß sie praktisch bei allen Kraftfahrzeugen verwendet werden kann, daß durch
ao die Anordnung des Anschlagwinkels am Träger' Seitendrücke auf den Schraubbolzen vermieden werden und daß die Bodenfreiheit des Fahrzeuges praktisch nicht beeinträchtigt wird. Außerdem kann aber auch die Vorrichtung in besonderen Fällen als Gleitschlitten dienen, falls die Laufräder des Fahrzeugschemels auf der einen oder beiden Seiten des Fahrzeuges weggerissen sind. Schließlich hat die Vorrichtung noch den Vorteil, daß sie durch Anziehen bzw. Lösen einer einzigen Schraube an- oder abmontiert werden kann.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι eine schaubildliche Darstellung der Vorrichtung und
Fig. 2 einen Schnitt durch die am Fahrschemel eines Fahrzeuges befestigte Vorrichtung gemäß Fig. i.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind der U-Träger, aus dem das rahmenartige Gestell im wesentlichen besteht, mit 1, der im Bereich des einen Endes desselben außen aufgeschweißte Anschlagwinkel mit 2 und der im Bereich des anderen Endes des Trägers 1 angeordnete Bügel mit 3 bezeichnet.
Der Träger 1 und der Anschlagwinkel 2 sind mit einer durchgehenden Bohrung versehen, die zur Aufnahme eines Schraubbolzens 4 bestimmt ist, mit dem das rahmenartige Gestell an einer Bohrung oder einem Durchbruch 5 des Fahrschemels 6 des Fahrzeuges mittels einer Verschraubung verschraubt ist. Als Verschraubung dient im dargestellten Ausführungsbeispiel eine Pratze 7, auf die eine Mutter 8 aufgeschweißt ist. Die entsprechende Bohrung der Pratze kann aber auch selbst mit einem Gewinde zum Verschrauben mit dem Schraubbolzen 4 versehen sein.
Der Anschlagwinkel 2 ermöglicht eine Fixierung am Fahrschemel und dient gleichzeitig als Gegenhalterung für die Pratze 7, damit sich diese beim Anschrauben am Fahrschemel mittels des Schraubbolzens 4 nicht verdreht. Die Pratze 7 überdeckt auch größere Durchbrüche im Fahrschemel, so daß die Befestigung des rahmenartigen Gestelles mittels einer einzigen Befestigungsschraube als zuverlässig angesehen werden kann.
Am anderen Ende des Trägers 1, das dem mit dem Anschlagwinkel 2 versehenen Ende entgegengesetzt ist, ist ein Querstück 9 angeordnet, mit dem sich das rahmenartige Gestell gegen andere Teile des Fahrzeuges abstützt. Am gleichen Ende des Trägers 1 ist auch der Bügel 3 vorgesehen, dessen beide Schenkel mit den Schenkeln des U-Trägers verschweißt sind, und zwar in der Weise, daß der Bügel als Verlängerung des Trägers nach vorn zu gelten hat. Das bogenförmige Ende des Bügels 3 ist außerhalb des Fahrzeuges nicht sichtbar und dient zum Einhängen des Zugmittels, also beispielsweise eines Abschleppseiles 10.
An Stelle eines mit dem Träger 1 fest verbündenen Bügels 3 kann auch ein Bügel vorgesehen sein, dessen Schenkel in Lagerungen geführt sind, die innen oder außen an den Schenkeln des Trägers 1 vorgesehen sind, so daß der Bügel 3 in einem bestimmten Ausmaß entgegen der Wirkung einer oder mehrerer Federn in seiner Längsrichtung verschiebbar ist. Eine solche elastischeAnordnung des Bügels hat den Vorteil, daß ruckartige Bewegungen des Abschleppfahrzeuges am abgeschleppten Fahrzeug gemildert werden. 9&
Das rahmenartige Gestell kann auch in anderer Weise ausgebildet sein, beispielsweise in Form einer mit Durchbrüchen versehenen Platte, bei der der Träger 1, der Anschlagwinkel 2 und der Bügel 3 sowie- gegebenenfalls das Querstück 9 aus einem einzigen Stück bestehen.

Claims (2)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Vorrichtung zum Abschleppen von Kraftfahrzeugen mittels eines abnehmbaren, rahmenartigen und mit einem Bügel od. dgl. versehenen Gestelles, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell mit dem Fahrschemel lösbar verbunden ist und aus einem im Querschnitt U-förmigen Träger (1) mit der Fahrbahn zugekehrten 105, Schenkeln, einem im Bereich seines einen Endes außen aufgesetzten, vorzugsweise aufgeschweißten Anschlagwinkel (2) und einem im Bereich seines anderen Endes angeordneten Bügel (3) besteht. .
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel des Bügels (3) an den Schenkeln des Trägers (1) in Längs- . richtung verstellbar geführt sind und der Bügel
(3) entgegen _der Wirkung mindestens einer 115, Feder bis zu einem Anschlag ausziehbar ist.
Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 837056, 814703; britische Patentschrift Nr. 623, 962.
Hierzu 1 Blatt; Zeichnungen

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