DER0009936MA - - Google Patents

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DER0009936MA
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piston
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cylinder
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 25. September 1952 Bekanntgemacht am 20. Oktober 1955
DEUTSCHES PATENTAMT
Die nachfolgend beschriebene Erfindung betrifft einen Zweitakt-Verbrennungsmotor mit axial bewegter Zylinderbüchse mit besonderen Aufladeschlitzen nach Patent 850 822, bei der mit der Zylinderbüchse ein konzentrisch angeordneter, doppelt wirkender Ringkolben fest verbunden ist, der zur Förderung von Spül- und Aufladeluft dient, oder dessen eine Seite Spülluft und dessen andere Seite Aufladeluft fördert.
Die Anordnung einer bewegten Zylinderbüchse an sich ist bekannt, ebenso der Anbau eines einfach wirkenden Ringkolbens an diese. Es ist ferner in Verbindung mit einem Verbrennungsmotor eine Kolbenpumpe bekannt mit doppelt wirkendem Kolben, dessen eine Seite Verbrennungsluft und dessen andere Seite etwa Gemisch liefert. Im letzteren Fall handelt es sich aber um eine neben dem Arbeitszylinder aufgestellte Pumpe, die einen besonderen Antrieb benötigt. Der Vorteil des Gegenstandes der Erfindung, also der Verbindung eines doppelt wirkenden Ringkolbens mit der bewegten Zylinderbüchse, liegt darin, daß bei nicht zu großem Kolben sehr viel mehr Luft gefördert werden kann als mit einem einfach wirkenden Ringkolben und zudem noch für verschiedene Zwecke und mit verschiedenen Drücken. Der weitere große Vorteil besteht in der Platzersparnis. Der Ringkolben wird auch bei reichlichem Luftüberschuß für die Spülung und hoher Aufladung im Durchmesser so klein, daß der Zylinder abstand nicht größer zu werden braucht,
509 576/198

Claims (3)

R9936Ia/46a9 als er ohnehin für die Unterbringung des Treibwerks der Arbeitszylinder benötigt wird. Die Spül- und die Aufladepumpe nehmen also etwa beim Einbau eines solchen Motors in ein Schiff keinen besonderen Kaum in Anspruch. Für das Oberströmen der Luft von der Pumpe zu dem Arbeitszylinder werden außerdem nur sehr kleine Luftwege benötigt. Die Abb. I und 2 der Zeichnung zeigen Motorzylinder, die im Gegensatz zu den Abbildungen des ίο Hauptpatents beispielsweise mit Kreuzköpfen ausgerüstet sind. Die Zylinderbüchse c wird ebenso bewegt, wie dies beim Ifauptpatent angegeben ist. Hei m ist die Zylinderbüchse c mit dem Antriebsgestänge verbunden. Wie beim Hauptpatent sind die Auslaßselilitze mit e, der Auslaßkanal mit f, die Spülschlitze mit d und die Aufladeschlitze mit i bezeichnet. Ebenso ist der Raum, aus dem die Spülluft in die Spülschlitze i/ eintritt, mit η und der, aus dem die Aufladelnft in die Aufladeschlitze i eintritt, mit 0 bezeichnet. In Abb. ι ist angenommen, daß die Spülluft durch die untere Seite des Arbeitskolbens b gefördert wird. Dadurch, daß auch noch die Zylinderbüchse c bewegt wird, die mit dem unteren Teil ebenfalls als Luftpumpenkolben wirkt, kann eine Spülluftförderung erreicht werden, die größer ist, als dies dem Hubvolumen des Arbeitskolbens entspricht. Die Spülluft wird durch das Saugventil r in den Zylinderraum s angesaugt und durch das Druckventil / nach dem Raum ή und zu den Spülschlitzen d gefördert. Diese Anordnung ist bereits durch Veröffentlichungen bekanntgeworden, gehört, also nicht zum Gegenstand der Erfindung. Die Erfindung betrifft die Anordnung eines doppelt wirkenden Ringkolbens 11, der mit der bewegten Zylinderbüchse c fest verbunden ist, wobei sich der Ringkolben ;/ in dem Zylinderraum ν auf und ab bewegt und zur Förderung von Aufladeluft oder Spülluft benutzt wird. Der Ringkolben 11 kann entweder über den Spülsehlitzcn d und Aufladeschlitzen i oder unterhalb derselben an die Zylinderbüchse c angesetzt werden. Die Abb. 1 und 2 zeigen beispielsweise diese beiden Möglichkeiten. In Abb. ι ist der doppelt wirkende Ringkolben u über diesen Schlitzen an die Zylinderbüchse angesetzt. Heide Kolbenseiten fördern hier Aufladeluft. Der Ringkolben 11 saugt die Luft durch den Kanal u> und die Saugventile χ aus dem Freien an und drückt sie durch die Druckventile ν über den Kingkanal ο nach den Aufladeschlitzen >■ ICs kann auch der Raum über dem Ringkolben 11 als Aufladepuinpe und der Raum unter dein Ringkolben als Zusatzspülpumpe oder umgekehrt verwendet werden. Jn Abb. 2 ist der doppelt wirkende Ringkolben u unterhalb der Spül- und Aufladeschlitze an die Zylinderbuchse r angesetzt. Der Raums unterhalb des Arbeitskolbens b und des Ringkolbens ti dient als Spülpumpe und der Zylinderraum ν über dem Ringkolben Ii als Aufladepumpe. Die Spülluft wird von dem Arbeitskolben b zusammen mit dem Ringkolben u durch das Saugventil r angesaugt und durch das Druckventil t nach dem Räume η und in die Spülschlitze d gedrückt. Die Aufladeluft wird vom Ringkolben u durch das Saugventil χ angesaugt und durch das Druckventil y nach dem Ringraum 0 und den Aufladeschlitzen i gedrückt. Bei Mehrzylindermaschinen können die Räume η der verschiedenen Zylinder und ebenso die Räume 0 je unter sich verbunden werden. Es kann auch der Raum ν als Zusatzspülpumpe verwendet werden, die zusammen mit der unterhalb des Arbeitskolbens b angeordneten Spülpumpe oder einer anders angetriebenen Spülpumpe arbeitet. Zum Ausbau des Ringkolbens u kann der Zwischenboden a1% der den Zylinder von dem Kurbelkasten trennt und durch den die Kolbenstange des Kolbens b und das Antriebsgestänge für die Zylinderbüchse c hindurchgeführt wird, wie in der Zeichnung dargestellt als abnehmbarer Zylinderdeckel ausgebildet werden. Wenn der Ringkolben u abnehmbar an die Zylinderbüchse c angesetzt wird, kann die Zylinderbüchse c leicht nach oben und der Ringkolben μ nach unten ausgebaut werden. Der Vorteil der Anordnung nach Abb. 2 gegenüber der nach Abb. 1 besteht darin, daß der Ringkolbcn ti, wenn er die Aufladeluft zu fördern hat, auch mit der unteren Kolbenseite zur Spülluftförderung beiträgt. Es braucht nicht wie in Abb. 1 der untere Durchmesser des Kühlmantels der Zylinderbüchse c besonders groß gemacht zu werden, um zu erreichen, daß in Verbindung mit dem Arbeitskolben b ohne An-Ordnung einer Zusatzspülpumpe genügend Spülluft geliefert wird. Ρλτεν τλ ν s ρr Cj c ii
1. Zweitakt-Verbrennungsmotor mit axial bewegter Zylinderbüchse (c) und besonderen Aufladeschlitzen (i) im Zylinder, nach Patent 850 822, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinderbüchse (c) einen doppelt wirkenden Ringkolbcn («) trägt, der zum Fördern von Auflade- oder Spülluft dient, oder dessen eine Seite Aufladeluft und dessen andere Seite Spülluft fördert.
2. Zweitakt-Verbrcnnungsmotor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der doppelt wirkende Ringkolben (ti) über oder unter den Spül- und Aufladeschlitzen (d und i) an die Zylinderbuchse (c) angesetzt ist.
3. Zweitakt-Verbrennungsmotor nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem Ansetzen des doppelt wirkenden Ringkolbens (ti) unterhalb der Spül- und Aufladeschlitze (d und i) der Zwischenboden («j) zwischen Zylinder und Kurbelkasten als abnehmbarer Zylinderdeckel ausgebildet ist.
Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 320 502, 391396, 094. *
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
O 509 576/198 10. 55

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