DER0001460MA - Vorrichtung zum Legen der Kreuzböden an Kreuzbodenbeutelmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Legen der Kreuzböden an Kreuzbodenbeutelmaschinen

Info

Publication number
DER0001460MA
DER0001460MA DER0001460MA DE R0001460M A DER0001460M A DE R0001460MA DE R0001460M A DER0001460M A DE R0001460MA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
folding
cross
circumferential
pairs
sole
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Martin Dipl.-Ing. Tecklenburg Rawe (Westf.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date

Links

Description

Patentanwalt Dipl.-Ing. A. BengIein HAMBURG 39, HiMKbfraBe 29
Tel.: 62 74 98
Torriohtoag sum Legea der Kreuzboden m Kreaebode hbeuteln oder dergl.
Beim Legen der Kreuaböden in SrembodeabeateX-siasoh ine α» s*B« an TeatilsIokeiii bei denen aa beiden Sohl a nahende η ein Ereusboden gelegt wird, ist es bekannt, an Ketten umlaufende Bilgel in spitzwinkliger Lage meinender in den vorgeöffneten Schlsuah einzuführen and durah Sprexsea der Bügel das Bodenqnadrat m Mldeae Ändere bekannte Torrichtuagen dieser Art benutzen umlaufende keilförmige Scteiben mm Legen des Bodenquadrates. Auoh schräg aur Laufriohtung des Papiersohlauohes angeordnete laumelBoheiben sind schon für die Bildung des Bodenquadrates vorgeschlagen worden* Alle diese bekannten Torriohtungen sind meist sehr umständlich und aar bis mt einer bestimmt en Irbeitsgesohwiadigkeit der Maschine sowie für leicht faltbare Schläuche Verweadbare wenn die sichere Arbeitsweise nicht gefährdet oder häufige Störungen vermieden werden sollen«
Zweok der Erfindung ist die Überwindung dieser Mängel und die Schaffung einer Torriohtnag, die selbst bei steifen und welligen Schläuchen ein sicheres und schnelles Arbeiten der Maschin® mit einfachst en Mitteln ermöglicht.
Irreioht wird dies dadarch? daß der in bekannter Weise rechtwinklig umgelegte Schlsuohbodenteii durch gegenüberstehend® Sauger vorgeöffaet* durch einen umlaufenden gespreizten Finger oder dergl* weiterhin auseinandergebogen! dar oh
gegenüberliegende Auffaltbiigel annlheyiiö flash gelegt und aagchließend einer Sinrichtung aar nacheinander folgenden Bildung der beiden Bodenquadrathälf ten eagefUbrt wird, bevor in nachfolgenden Vorrichtungen der Kreuzboden fertiggestellt Wird9 pie Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einer Einrichtung garn sicheren öffnen der beiden SehleaahMlften dieses Bodenteils und aus einer Einriohtung wx naobeinanäerfolgenäea Bildung der forderen und der hinteren Bodeaqaadrsthälfte* Die Sinrichtaag sur hintereinander folgenden Bildung der beiden Ereus bode n^uadrathälf ten besitet an umlaufenden Tragkörpern befestigt© Faltgliederpsares denen während ihrer Umlaufbewegung Schwenkbewegungen zum Eintritt in den Sahiauohbodenteil und 2ur Bildung der Boäreaaaedrathälften erteilt werden* pie Vorrichtung ist weiterhin sur Verwendung für Ireusbode hbeutel Tersohiedener Größe so β Inger Ichtett daß die Mittel aur Bildung der Bodenquadrathälften leicht und schnell auf die jeweilige Größe des Kreuzbodenbeutels eingestallt werden könne&*
In der Zeichnung ist ein iusführuagabeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung schematich dargestellt. Ss zeigt:
Abb. 1 eine Ausfuhrungsfarm der Gesamtanordaung dar Vorrichtung in Seitenansicht, zum Teil im ■vertikalen Schnitt nach der Linie A-A der Abb. 2,
Abb. 2 die gleiche Anordnung in Draafsichts Abbe 3 einen Vertikalschnitt nach der Linie B-B der Abb. 1,
Abi). 4 einen Tertikalschaiti nach der Linie G-O der Abb, 1,
Abb» 5 die wesentlichen Mittel aar TorSffniing des Schlaaohbodenteiles in Ansieht entgegengesetzt zur Bewegungsrichtung des Papiersehlauches. In Abb« 1 and 2 ist der Papiersohlauoh 1 mit dem Bodanteil Zi welcher nach seiner in bekannter ?leise durchgeführten Umlegong usi 90° dordh gegenüberliegende Sauger 3 vorgeöffnet, durch einen um eine horizontale felle umlaufenden gespreizten Finger 4 weiter geöffnet and so lange offen gehalten wird, bis vorzugsweise um j© eine horizontale und vertikale Aohse umlaufende Auff alt bügel 5 die beiden Schlauchhälften nach entgegengesetzten Seiten in eine nahezu horizontale Lage bewegen, in welcher sie mit dem Papiers ο hl auch 1 quer zur Längsrichtung desselben der Sinrichtung zum Legen des Bodenquadrates zugeführt werden. Dergleiohe Arbeitsvorgang kann an der gegenüberliegenden Sohlauchseite durchgeführt werden.
Diese Binriohtung zum Legen des Bodenquadrates besteht im wesentlichen aus einem Gestell 6, in welchem auf Wellen 7 und 8 Kettenräder» oder Scheiben-Paare 9 und 10 für im Abstand voneinander und parallel zueinander umlaufende endlose Ietten oder endlose Bänder 11 und IE als Tragkörper für zwei Paare von gegenüberstehenden finger artigen Faltorganen 13, 14 angeordnet sind. Die F alt organe 13, 14 sind um senkrechte Achsen schwenkbar an den endlosen Ketten oder Bändern
11 und 12 angebracht aod besitzen Lenkhebel 15 and 16 mit an deren Inden drehbar gelagerten Leitrollea 17. Bi© Leitrollen 17 belegen sich in Piihraagsbahnen 18 von parallel zn den endlosen leiten oder Bändern 11 und 12 angeordneten. Gleitfiihrungen 19, Die endlosen Ketten oder Bänder 11 und 12 bewegen sieh in einer unteren und einer oberen geraden Bahn? von denen die ober© Bahn in den Weg des Papiersohlaaehes eingeschaltet 1st· to Beginn der oberen horisontalen Führung»* bahn/erfahren di©i©/bel~2ö~älni tavinförmige Biohtuagsänderung nach aussen, werden dann bis sua Inde ihrer horizontalen Führung gerade und parallel ßueinender weitergeführt und erfahren am Snde der horizontalen Führung bei 21 wieder eine Bicbtungaänderung nach innen» Durch diese Ausbildung der Fiihrungsbahnen 18 wird den fingerartigeη Faltorgansn 13 und 14 an den kurvenförmigen Umleitstellen 20 und 21 jeweils ein© Schwenkbewegung üb 45° erteilt« Die Stellen 2D und 21 st Imsen mit den Stellen am Beginns der Berührung der Faltorgane 13 und 14 nit dem Schlauehbodenteil 2 und der Beendigung dieser Berührung über ein. Die Lenfchebel 15 des in Oal aufrichtung der Faltorgan© vom liegenden Paares von Faltorganen 13 terlaafen von ihrer Schweakaohse nach vorn und die Leakhebel 16 des dahinter folgenden Pasrea von Faltorganen 14 naGh hinten. Infolgedessen werden die Faltorgene 13 des ersten Paares aus ihrer sur Bewegungsriohtung des Schlauches senkrecht verlaufenden Stellung bei Beginn ihrtr Berührung mit dem Schlauchbodenteil 2 um 45° nach vorn und m Und,® der Berührung witder na 45° nach hinten in ihre ursprüngliche Lage bewegt, während.
die Faltorgaas 14 des awe Heß. FeHorganpaeres bei Beginn iiirer Berührung mit dem Sohlaiiohbodente.il 2 aus ihrer quer sur Bewegaflgsriohtung Terlauieadeη Lfege um 45° Usch hinten und am Sads der Berührung widder um 4δ° naoh Tora in ihre Ursprungslage bewegt werden* Bei diesen Bevxegungoa der Fsltorgane 13 und 14 bewegen sie sich beia Beginn ihrer Berührung mit dem Sohl such badenteil 2 in diesen hinein und am Tnde der Berührung wieder aus diesem beraue. Eisrbei wird durch das Euer st wirksame Faltorganpaar 13 die γ ordere Bcdenquadrathälfte 22 und dansah durch das später wirksame sweite Faltorganpaar 14 die hintere Bod-enquadrsthälfte 23 gebildet. 33a beide Fgltorganpaare 13 and 14 eine gewisse Seit aus aminen in dem Sahlauohbodenteil Z wirksam werden, sichern sie auch bei schwer faltbarem oder welliges! Papier durch Falaea des Bodanteiles 2 zum Bodenquadrat die sichere Bildung desselben« Ds die Faltorgane mit der gleichen Geschwindigkeit bewegt werden wie der PepisrsehlauaJa 1 und dessen Bodenteil 2 kann die Arbeitsgeschwindigkeit des Pepierschlauohes and aller Arbeitsorgane bedeutend gesteigert werden. Fach Fertigstellung des Bode&jaadratee 22, 23 wird der Sohl auch 1 weiteren bekannten Vorrichtungen zur Fertigstellung des Kreuzbodens zugeführt. 3ei Veränderung der Schlauchbreite wird die Schraube 22, die die beiden let tent ader S9 10 auf der Welle 8 miteinander verbindet, gelöst und die Fingerpasre 14 der Yerän«- derten Sohlauchbreit? entsprechend eingestellt. Der Antrieb der endlosen Eetten oder Bänder 11,
oder B ie me ns che ibe/ erfolgt über Wslle 7 und 2ahnrad/üöa Sie beiden gegenläufig
arbeitenden Auffaltbiigel S wer a© a Uber Kegelräder 26 and die Saager 3 durch Kegelräder 27 sowie der ablaufend® gespreizte Fiiager 4 yoü der horizontalen felle 28 aas angetrieben*
|ίί@ Sauger 3 sind auf der Spiadel 29 auge brecht, welohe in Iaaerii den Saagkanal 30 aufweist« Die gleichbleibende Lage der FaltorgaatrEger 11» IZ and der ^gehörigen Mihrtmgea 19 können durch swigchen den Winden des Sthiases 6 bei dar Umlauf bewegung geführte Abstands-Querstreben 31 und der AbetandestUeke 24 gesichert werden*

Claims (9)

  1. Patentansprüche. 1* Torriohtung zum Legen der Xreuzböden an Kreuzbodenheuteln in Kreuzbodenbeutelmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß sie im wesentlichen aus einer an sich "bekannten Einrichtung zum öffnen sowie Flachlegen der beiden Sohlauohhälften dieses Bodenteiles und aus einer Einrichtung mit umlaufenden Faltgliederpaaren (13, 14) zur naoheinanderfolgenden Bildung der vorderen und der hinteren Bodenqaadr athälf te besteht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur hintereinander folgenden Bildung der beiden Kreuzbodenquadr athälf ten an umlaufenden Tragkörpern (11, 12) befestigte finger artige Faltgliederpaare (13, 14) besitzt, denen während ihrer Uml auf bewegung Schwenkbewegungen zum Sintritt in den Sohlauohbodenteil und zur Bildung der Bodenquadr athälf ten erteilt werden.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die finger art igen Faltglieder (13, 14) in paarweiser gegenüberliegender Anordnung an umlaufenden TragkSrpern (11, 12) schwenkbar gelagert, mit je einem Lenkhebel (15, 16) sowie einer Leitrolle rersehen und mit Gleitfiihrungen (18, 19) für die Leitrollen (17) in Zusamaenwirkung gebracht sind»
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die umlaufenden Tragkörper (11, 12) aus endlosen Bändern oder Ketten bestehen, neben und parallel zu denen die Gleitf Ohrungen (18, 19) fur die Leitrollen (17) angeordnet sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
    daß die endlosen Bänder oder Ketten. (11, IE) ebenso wie die ZttgehSrigexi Sleitflihroagea f'tir die Iieitrollea (1?) für die Dauer der BerQhrang der Faltorgaoe (13, 14) mit dam Sohlauohbodenteil gradlinig Terlaafend in den feg des SohlauohTasdeateiles eingeschaltet sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Ansprach 3, dadaroh gekennzeichnet, deJB die Gleitflihrangen (18, 19) am Beginn and Ende der Berohrong der Faltorgane (13, 14) Kit dem Sohl aach bo de nt e il derart nach entgegengesetzten Seiten kurvenförmigen Verlauf aufweisen, daß die finger artigen Faltorganpaare (13, 14) beim Beginn ihrer BerIhrong mit dem Schlauöhbodenieil in diesen hlneiabewegt and am Ende ihrer Berährusg wieder aas dem Sehlaaahbodenteil her aasbewegt werden«
  7. 7. Vorriohtang nach Anepraoh 3, dadurch gekennzeichnet, daß die an ihren Indenmit den Leitrollen (17) versehenen Lenkhebel (15, 16) für die hiatereinanderfolgend angeordneten Faltorganpaare (13, 14) entgegengesetzten Verlauf zu den Sohwenkaohsen der Faltorganen (13, 14) aufweisen*
  8. 8. Vorriohtang naoh Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die hintertinanderfolgenden Faltgliederpaare (13,14) hinsichtlich ihres Abstandes voneinander mit den Tragkörpern (11, 12) Terstellbar angeordnet sind.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung sum öffnen and Flachlegen der beiden Sohl auohhälf ten aus an sioh bekannten gegenüberstonenden Saugern (3), eine Ja», entgegengesetzt aar Schlauchbewegungsriohtang umlaufenden gespreizten Finger (4) and im Anschloß daran angeordneten umlaufenden Auffaltbiigeln (5) besteht.

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1610297B1 (de) Querausbreitvorrichtung fuer waeschestuecke od dgl
DE1761636B2 (de) Vorrichtung zum Ausrichten von Eiern
DE2402027A1 (de) Vorrichtung zur formatgleichen leporellofalzung einer endlosen materialbahn
DER0001460MA (de) Vorrichtung zum Legen der Kreuzböden an Kreuzbodenbeutelmaschinen
DE2501267C3 (de) Insbesondere an Verpackungsmaschinen verwendbare Vorrichtung zum Trennen von prismatischen, vorzugsweise flachen, hochkantgestellten Gegenständen aus einer zusammenhangenden Reihe dieser Gegenstände
DE822933C (de) Vorrichtung zum Legen der Kreuzboeden in Kreuzbodenbeutelmaschinen
DE2709544C2 (de) Vorrichtung zur Behandlung von gewirktem und vorgeformtem Teig
DE524634C (de) Abbaufoerdereinrichtung mit in der Arbeitsrichtung ausschlagenden Kratzarmen und Grenzgliedern
DE484504C (de) Vorrichtung zum Rollen von Krepp- und anderem Papier
AT128080B (de) Einrichtung zum Filzen und Walken, insbesondere von Filzhutstumpen.
DE1180378B (de) Vorrichtung zur Seitensteuerung von Bogen oder Schlaeuchen aus Papier oder Plastikfolie, die einer Verarbeitungsmaschine zugefuehrt werden muessen
DE329397C (de) Stoffnachwellvorrichtung
DE1184728B (de) Faltvorrichtung fuer Waeschestuecke od. dgl.
DE609747C (de) Bogenzufuehrungsvorrichtung fuer Zylinderdruckpressen
DE326121C (de) Maehmaschine mit endlosem Schneidband
DE410891C (de) Vorrichtung zum Rollen und gleichzeitigen Vorschieben eines Bonbonsatzes
DE649318C (de) Vorrichtung zum lockeren Aufnadeln der Gewebekanten an Spann- und Trockenmaschinen
DE350305C (de) Torfstechmaschine mit Kraftbetrieb
DE457224C (de) Mechanischer Bogenanleger fuer Druckmaschinen, Falzmaschinen u. dgl.
DE941896C (de) Vorrichtung zum Ablegen von Filtermundstueckzigaretten
AT19588B (de) Maschine zum Umschlagen von Adressenschleifen um Zeitungen, Zeitschriften u. dgl.
DE270938C (de)
DE1919239C3 (de) Schneidkopfsaugbagger
DE393315C (de) Maschine zum Auseinanderziehen eines Kartenstapels zwecks Freilegung der Kartenraender
DE599140C (de) Aufreihvorrichtung fuer Tabakblaetter