DER0000759MA - Dauerstandfeste, gut schweißbare Stahllegierungen - Google Patents
Dauerstandfeste, gut schweißbare StahllegierungenInfo
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Description
Die in den letzten Jahrzehnten entwickelten dauerstandfesten Stahllegierungen enthalten im allgemeinen Chrom und ähnliche, die Härtung des Stahles begünstigende Legierungselemente, die jedoch andererseits das Schweissverhalten der Stähle beeinträchtigen können. Ausserdem bedürfen solche Stähle im allgemeinen einer Vergütung, um eine genügende Dauerstandfestigkeit zu erreichen.
Gegenstand der Erfindung sind dauerstandfeste Stahllegierungen, die im unvergüteten Zustand in Gebrauch genommen werden. Diese besitzen etwa folgende Zusammensetzung:
0,12 bis 0,25% Kohlenstoff,
0,8 bis 1,2% Kupfer,
0,7 bis 1% Mangan,
0,5 bis 0,9% Nickel,
0,15 bis 0,25% Molybdän,
Tantal-Niob, Bor, Zirkon und Titan, einzeln oder zu mehreren, von wirksamen Gehalten bis etwa 0,06%, Rest Eisen mit den üblichen Gehalten an Silizium, Phosphor und Schwefel.
Es ist zweckmässig diese Stähle vor Ingebrauchnahme einer Wärmebehandlung zu unterziehen, die das Gefüge der Stähle in den sogenannten stabilen Zustand überführt. Üblicherweise werden dabei Temperaturen von etwa 640 bis 625° angewendet. Es empfiehlt sich, die Stähle von der Warmverformungs-Temperatur bzw. der Normalisierungstemperatur auf Temperaturen unterhalb etwa 250°, vorzugsweise bis etwa 150° oder Raumtemperatur abkühlen zu lassen und sie dann auf die Stabilglühtemperatur wieder zu erhitzen. Derartige Warmbehandlungen können gegebenenfalls auch nach dem Einbau der warmfesten Stähle vorgenommen werden.
Die Stähle sind, wie bereits erwähnt, besonders gut schweissbar, sie zeigen keinerlei unerwünschte Härtungserscheinungen
und Rissempfindlichkeit.
Claims (2)
1.) Dauerstandfeste, gut schweissbare Stahllegierungen, dadurch gekennzeichnet, dass sie etwa
0,12 bis 0,25% Kohlenstoff,
0,8 bis 1,2% Kupfer,
0,7 bis 1% Mangan,
0,5 bis 0,9% Nickel,
0,15 bis 0,25% Molybdän,
Tantal-Niob, Bor, Zirkon und Titan, einzeln oder zu mehreren, von wirksamen Gehalten bis etwa 0,06%, Rest Eisen mit den üblichen Gehalten an Silizium, Phosphor und Schwefel enthalten und ohne Vergütungsbehandlung im stabilgeglühten Zustand gebracht werden.
2.) Warmbehandlung für Stähle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stähle von der Warmverformungs- bzw. Normalisierungstemperatur unterhalb etwa 250°, vorzugsweise 150°, abgekühlt und darauf auf die Stabilglühtemperatur gebracht werden.
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