DEP0055386DA - Verstelleinrichtung für die Steuerung von Kolbendampflokomotiven - Google Patents
Verstelleinrichtung für die Steuerung von KolbendampflokomotivenInfo
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Description
Bei den gebräuchlichen Dampflokomotiven befindet sich im Führerhaus auf der rechten Seite der Steuerbock mit dem Steuerrad, das über die Steuerschraube die den Steuerhebel bewegende Steuermutter verschiebt. Das Steuerrad sitzt dabei fest auf der Steuerschraube. Die Bewegung der Steuermutter wird durch eine lange Steuerstange auf den Steuerhebel übertragen. Das Gewicht der langen Steuerstange erschwert das Drehen des Steuerrades.
Es wurde vorgeschlagen, die Steuerstange fortfallen zu lassen und zwischen Steuerrad und Steuerschraube eine Übersetzung in Langsame einzuschalten. Dabei wurde die Steuerschraube außerhalb des Führerhauses angeordnet und die auf ihr sitzende Steuermutter über Lenker mit dem Steuerhebel verbunden. Die die Lagerung der Steuerschraube sind Böcke erforderlich, die an einem schweren Träger sitzen, der am Rahmen befestigt werden muß.
Die Erfindung besteht demgegenüber darin, daß die Lagerung der Steuerschraube fest mit vorhandenen Rahmenteilen im Bereich des Steuerhebels verbunden ist. Diese Lösung vermeidet nicht nur die ursprünglich vorgesehene schwere Steuerstange, sondern auch den später vorgeschlagenen schweren Träger für den Steuerbock sowie die Verbindungsstangen zwischen Steuermutter und Steuerhebel und läßt darüber hinaus die Möglichkeit der Einschaltung einer Übersetzung zwischen Handrad und Steuerschraube offen.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung. Figur 1 zeigt schematisch die Seitenansicht und Figur 2 die Stirnansicht. Figur 3 ist in größerem Maßstab der Schnitt nach der Linie III-III der Figur 1 in Pfeilrichtung gesehen.
Im Führerhaus 1 befindet sich auf der rechten Seite ein zum Verstellen der Steuerung dienendes Handrad, das sogenannte Steuerrad 2. Es ist in einer am Lokomotivrahmen sitzenden Steuersäule 3 gelagert. Auf der Welle 4 des Handrades 2 sitzt ein Kettenrad 5, das über eine Kette 6 in zwangläufiger Verbindung mit einem 1,5 mal so großen Kettenrad 7 steht, das auf einer nahe dem Fußboden 8 des Führerhauses 1 in der Steuersäule 3 gelagerten Welle 9
befestigt ist. In Richtung auf die Führerhaus-Vorderwand 10 geht von der Steuersäule 3 ein Gehäuse 11 aus (Fig. 1), in dem eine Spindel 12 gelagert ist, die über ein Gelenk 13 mit der Handradwelle 4 gekuppelt ist. Auf der Spindel 12 ist undrehbar, aber längsverschiebbar eine Mutter 14, die einen Zeiger 15 trägt, dessen Verschiebung durch einen Ausschnitt des Gehäuses 11 beobachtet werden kann.
Die Welle 9 ist mit der früher im Führerhaus 1, jetzt außerhalb angeordneten Steuerschraube 16 durch eine Welle 17 über raumbewegliche Kupplungen 18 zwangläufig verbunden. Zwei Lagerböcke 19 und 20, in denen die Enden der Steuerschraube 16 drehbar gelagert sind, sind erfindungsgemäß fest mit vorhandenen Rahmenteilen im Bereich der Steuerwelle 21 verbunden. Bei dem Beispiel ist der kastenartige Träger 22 für das Lager 23 der Steuerwelle 21 sowie das Lager 24 der Schwinge 25 verwendet, der aus zwei mit ihren Öffnungen einander gegenüber stehenden U-Eisen gebildet wird. Die auf der Steuerschraube 16 sitzende Steuermutter 26 (s. bes. Fig. 3) greift beiderseits mit waagerechtem Zapfen 27 und Stein 28 in je einen lotrechten Längsschlitz 29 des auf der Steuerwelle 21 befestigten Steuerhebels 30. Die durch die Getriebeteile 4-7, 9, 17 und 18 geschaffene zwangläufige Verbindung des Handrades 2 mit der Steuerschraube 16 bewirkt, daß die Verschiebung des Zeigers 15 ein Maß für die Verschiebung der Steuermutter 26 und damit für die Einstellung der Steuerung ist.
Das Vorderende des Trägers 22 ist auf einem steifen Querträger 31 gelagert (s. bes. Fig. 3), der das Hinterende der Gleitbahn 32 trägt. Mit einer Längsstrebe stützt sich der Träger 22 auf einen Zylinderblock 33 der Lokomotive. Das Hinterende des Trägers 22 ist gleichfalls mit einem steifen Querträger 34 verbunden, der ebenso wie der Gleitbahnträger 31 zur Versteifung der Rahmenwangen 35 dient. Es entsteht auf diese Weise ein sehr steifes kastenartiges Gebilde, das eine solide Lagerung für die Steuerschraube 16 bildet.
Auf der Steuerwelle 21 sitzt der übliche Aufwerfhebel 36 für die Schieberschubstange 37, die zusammen mit dem vom Kreuzkopf 38 über eine Lenkerstange 39 angetriebenen Voreilhebel 40 die Schieberstange 41 antreibt. Die Schwinge 25 erhält ebenfalls in
üblicher Weise über die Schwingenstange 42 den Antrieb von einer Gegenkurbel 43, die auf dem Treibzapfen 44 sitzt.
Außer einer festen Lagerung der Steuerschraube 16 wird durch die Anordnung nach der Erfindung erreicht, daß zusätzliche schwere Träger für die Abstützung der Lagerböcke 19, 20 der Steuerschraube 16 überflüssig werden. Der unmittelbare Eingriff der Zapfen 27 der Steuermutter 26 in die Schlitze 29 des Steuerhebels 30 ergibt eine gedrungene und solide Bauweise. Die in den Kettentrieb 5, 6, 7 gelegte Übersetzung ins Langsame ergibt kleine Kräfte für das Drehen des Handrades 2.
Die Größe dieses Übersetzungsverhältnisses ist für die Erfindung unwesentlich. Es könnte infolge des Wegfalles der langen Steuerstange auch eine Übersetzung 1 : 1 und jede dazu geeignete Übertragung der Drehbewegung vom Handrad 2 auf die Steuerschraube 16 vorgesehen werden. An Stelle besonderer Lagerböcke 19, 20 für die Steuerschraube 16, die mit dem Träger 22 verbunden werden, könnten auch Träger 22 verwendet werden, die ein Stück mit den Lagerböcken 19, 20 bilden.
Claims (5)
1. Verstelleinrichtung für die Steuerung von Kolbendampflokomotiven, bei der das im Führerhaus vorgesehene Steuerrad über die Steuerschraube die den Steuerhebel bewegende Steuermutter verschiebt, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerböcke (19, 20) der Steuerschraube (16) fest mit vorhandenen Rahmenteilen (22) im Bereich des Steuerhebels (21) verbunden sind.
2. Verstelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerböcke (19, 20) der Steuerschraube (16) am Träger (22) für Steuerwellen- und Schwingenlager (23, 24) sitzen.
3. Verstelleinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerböcke (19, 20) der Steuerschraube (16) ein Stück mit dem Träger (22) für Steuerwellen- und Schwingenlager (23, 24) bilden.
4. Verstelleinrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Steuermutter (26) und Steuerhebel (30) unmittelbar miteinander verbunden sind.
5. Verstelleinrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuermutter (26) mit Zapfen (27) und Stein (28) in je einen Längsausschnitt (29) der beiderseitigen Arme des Steuerhebels (30) greift.
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