DEP0055337DA - Scheuertuch - Google Patents

Scheuertuch

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DEP0055337DA
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Germany
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cloth
abrasive cloth
weave
abrasive
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Karl Graessel
Original Assignee
Graessel &. Co., Hof
Gresco Textilbetriebe Komm.-Ges., Hof
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf die Ausbildung von Scheuertüchern. Erfahrungsgemäss werden Scheuertücher besonders in ihrer Mitte stark beansprucht, weil das Tuch zum Reinigen des Fussbodens um einen Schrubber oder Besen gelegt und gegen den Boden gedrückt wird, wobei auf der einen Seite des Tuches das Scheuern am Boden und auf der anderen Seite die Reibung an den Borsten des Schrubbers das Gewebe zerstören. Aber auch die Ränder des Scheuertuches werden durch die teilweise scharfen Kanten des Holzes am Schrubber sowie durch das Anschlagen der Tuchränder vielfach stark in Mitleidenschaft gezogen.
Man hat daher schon verschiedene Vorschläge zur örtlichen Verstärkung einzelner Gewebeteile des Scheuertuches gemacht. Beispielsweise ist bekannt, durch allmähliche Anreicherung von Kettenfäden gegen die Mitte des Tuches hin eine gewisse Verstärkung zu erzielen, z. T. durch Verwendung besonderer Webeblätter. Jedoch sind solche Verstärkungen in der Praxis nicht befriedigend, weil sich beim Gebrauch des Tuches die einzelnen Schussfäden t auseinanderziehen bezw. auseinanderschieben, sodass dem raschen Verbrauch des Gewebes kein wirksames Hemmnis entgegensteht.
Demgegenüber bezweckt die Erfindung, unter Verzicht auf die örtliche Verstärkung einzelner Gewebeteile, also unter Anwendung einer einheitlichen Webart für das ganze Scheuertuch, das Tuch so auszubilden, dass unter voller Aufrechter- haltung Saugfähigkeit des Tuches eine den rauhen Anforderungen des praktischen Gebrauchs wirksame und auf die Dauer widerstehende Verstärkungdes gesamten Scheuertuches gewährleistet ist. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass das Gewebe des Scheuertuches den Spitzköper oder die Wellenbildung als Gewebebindung aufweist.
Der Spitzköper und die Wellenbindung sind als Webarten n sich bekannt. Diese Webarten werden vielfach angewendet, insbesondere um bestimmte Muster in Webstoffen zu erzielen. Neu und erfinderisch ist aber die Erkenntnis, diese Gewebebindungen bei Scheuertüchern anzuwenden, um hierdurch eine bisher nicht erreichte Festigkeit und Dauerhaftigkeit der bekanntlich aus einem lose gedrehten Schussfaden us Baumwollabfallgarn hergestellten Scheuertücher zu erzielen.
Ein besonderer Vorteil besteht darin, dass durch die Spitzköper- und die Wellenbindung zwar die Ausdehnung und das Zerreissen des weichen, saugfähigen Grobgarn-schusses wirksam unterbunden werden, ohne jedoch die Saugfähigkeit des Tuches zu beeinträchtigen. Die Verstärkung des Gewebes geht also nicht auf Kosten der Saugfähigkeit des Tuches, die durch den lose gedrehten Schuss nac wie vor im vollen Umfange gewährleistet ist.
In der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung an Ausführungsbeispielen schematisch dargestellt.
Fig. 1 zeigt ein Stück eines der Erfindung gewebten Scheuertuches, das den Spitzköper als Gewindebindung aufweist. Die Kettenfäden sind mit 1 und der aus weichem, saug- fähigem Garn bestehende Schuss mit 2 bezeichnet.
Fig. 2 zeigt eine andere Ausführungsform mit Spitzköperbindung.
Fig. 3 zeigt ein Stück eines Scheuertuches, dessen Gewebe Wellenbindung aufweist.

Claims (1)

  1. Scheuertuch, dass mit einem Schuss aus lose gedrehtem Abfallgarn gewebt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewebe des Scheuertuches den Spitzköper oder die Wellenbindung als Gewebebindung aufweist.

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