DEP0055059DA - Vorrichtung an Kraftfahrzeugen zur Aufrechterhaltung einer bestimmten Geschwindigkeit durch ausrückbare Feststellung des Gasfußhebels - Google Patents
Vorrichtung an Kraftfahrzeugen zur Aufrechterhaltung einer bestimmten Geschwindigkeit durch ausrückbare Feststellung des GasfußhebelsInfo
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Description
Benno QJietz in Frankfurt am ülain-Eschersneira·
Vorrichtung an Hraftfaiirzeugen zur iui:fi'reohterhaltung einer bestimmten SesehDindigkeit durch ausrüclcbare Feststellung
des Gasfußhebels.
Gegenstand der Erfindung ist eine Verrichtung an Kraftfahrzeugen aur ibxfrechterhaltung einer "bestimmten Geschwindigkeit
Z3B* auf freien übersichtlichen Strecken (autobahnen) durch Feststellung des G-asfußhebels«.
Eisher konnten solche l'eststellvorrioii-tiunyen. nur von Hand, wieder auogerueict werden,wobei es sicia geaelgt hat?daß im
Falle der Grefaiir au viel Zeit beansprucht vairde und Unfälle nicht vermieden werden konnten.
Von der Erkenntnis ausgehend?aaii aer Fahrer in liotfali rein instinifüBiviäßigjOhne einen Handgriff zu tun,sofort die Brems-
und Kupplungsfußliebel bedienen wird ?ist beim Gegenstand der Erfindung die Anordnung der !feststellvorrichtung so getroffen,
daß diese mittels des Brems - oder Sipplungsfußhebels oder beider außer wirkung gesetzt und d^rcli Ructefuinung des G-asfußhebels
in die Ruhe st ellung die G-asatifuiij? mit sofortiger Wi rkung abgedrο s s elt v/ird.
33as ganse Peststell - und Auslö'ses3rstem kann mittels eines Handhebels außer Betrieb gesetzt werden,um bei weniger übersiehtlichen
Strecken eine normale Bedienung des IF EU
Αυ-f eier Zeichnung ist der Zusammenbau der den Gegenstand der Erfindung bildenden Einrichtung und ilare Wirkungsweise 3cnematisch
veranschaulicht,,
In einem Gehäuse 1 ist in den Lagern 2,3 eine Welle 4 drehbar, die an ihrem freien Ende eine Eurbelscheibe 5 und im Inneren
des Gehäuses 1 eine an kegeligen Umfang mit Rastereinschnitten versehene Sperrscheibe β trägt,An der Wirbelscheibe 5 greift
ein Gestänge 7 an,das mit dem Grasfußhebel 8 in Verbindung steht. Die Sperrscheibe β wirkt mit den Klinken 9 zusammen,die bei
am G-ehäuse 1 drehbar gelagert sind und unter dem Einfluß von federn 11 stehen»Im Bereich der Klinken 9 ist eine mit Rückdrehfeder
34 versehene Nockenscheibe 12 angeordnet,die auf einer Hohlwelle 13 sitzt.Die Hohlwelle 13 ist ein Bolzen
14 eingeschraubtsdessen Flachkopf 15 an dem aus dem G-ehäuse 1 nach außen vorstellenden Hohlvvellenen.de einen Flansch
bildete Auf diesem Seile der Hohlvvelle 13 befinden sich Hinge 15, 17, 18 an denen Hebelarme 19, 2o, 21 sitseru Die Ringe 16,
IS sind, auf der Hohlv/elle 13 drehbar,' während der Hing 17 mit ihr fest verbunden ist. Die Hebel 19 und 21 sind mit Mitnehmern
22, 23 verseilen in der Weise, daß bei Scliv/enkung des Handhebels 19 in Sichtung auf den Beschauer der Zeichnung die beiden anderen
Hebel 2o, 21 mitgenommen werden. Diene Bev/efrung löst infolge der festen Verbindung zwischen der Hohlwelle 13 und dem Hebelarm
2o eine Drehung der Nockenscheibe 12 aus in dem Sinne, daß die Elinken 9 außer Eingriff mit der Sperrscheibe 5 gebracht
v/erden,und diese unter dem. Einfluß einer Feder 24 zurückgedreht wird ο
Der Hing 18 des Hebels 21 ist mit eine ar hohlzyliridrischen Verlängerung 25 versehen,die ein G-elenln 2o?27 trägt. Hit
diesem ist eine bei 28 gelagerte Welle 29 verbunden« Auf dieser sitaen Hebelarme 3Of31* Mit dem Hebelarm 30 wirkt
der Eupplungsfußhebel 32 und mit dem Hebelarm 31 der Bremsfußli e b e 1 33 ans amm en.
Die Wirkungsweise der dargestellten Einrichtung ist folgende Für gewöhnlich5also bei ausgeschaltetem Feststellvorrichtung,
ist der Handhebel 19 nach dem Beschauer der Zeichnung zu ge schwenkt* In dieser Stellung hat er durch seinen Mitnehmer 22
die Hebelarme 20,21 mitgenommen«Dabei liat der an der Hohlwelle 13 feste Hebel 20 die Hohlwelle 13 und die mit der Hohlwelle
"verbundene nockenscheibe 12 in der Siciitung des eingezeichneten Pfeiles so gedreht,daß durch die nocken der koekenscheibe 12
die Klinken 9 ausgerückt sind,die Sperrscheibe 6 also freigegeben ist.Der G-asfußhebel H kann j et ει in üblicher Weise be tätigt
werden.Auch die Welle 29 ist durch Vermittlung dee He bels 21 und der keile 25 ? 25,2?" in eine solche Stellung ge dreht
worden»daß die Hebelarme 3O5 51 von den kußhebeln 32,33 freigekommen sind und diese wie gewöhnlich bedient werden können
Dm die Feststellvorrichtung in iatigkeit su setsen , bedarf es nur einer liiicl-nschv/eiliauig des Handhebels 19..'Dadurch dreht die
Hohlwelle 13 und mit ihr die nockenscheibe 12 unter dem Einfluß der Feder 34 surück und läßt die iLlinkeia 9 bei einer gewünschten
durch treten des G-asfußhebels S ausgelöster). Fahrgeschwindigkeit in die Sperrscheibe 6 einschnappen.
Zugleich hat der zurückgehende Hebel 20 durch den Mitnehmer 23 auch die Seile 21,25,26,27 und die Welle 29 in der Weise
"bewegt ? daß die Hebelarme 30?31 wieder in den Bereich der
Brems - und SipplungsfuBhebel 32,33 kommen * Di e feststellung der Sperrscheibe 6 kann mit sofortiger Wirkung auch olme
Inanspruchnahme des Handhebels 19 chirch Brems - und !Eupp-Iungsfui3iiebel 52,35 aufgehoben werclen«.Bei der dadurch ausgelosten
Drehung der Welle 29 in der Pfeilrichtung niitmrt der Hebel 21 den Hebel 20 mit und bewirkt damit eine Drehung
der .Hohlwelle 13 mit dein Ergebnis ,daß die Hockenscheibe 12 die Klinken 9 aus der Sperrscheibe 6 ausklinkt .,Die freigewordene
Sperrscheibe 6 kehrt unter der· Wirkung ihrer Feder 24 in die Anfangs st ellung zurück und bringt den G-asfußhebel 8
unter Absperrung der G-aszufuhr in die Ruhestellung» Die Erfindung kann in den Einzelheiten baulich verschieden artig
und in Abweichung von dem auf der Zeichnung dargestllten Schema gestaltet sein» Wesentlich ist in jedem ]?alle?daß die
Anordnung so getroffen iet ,daß die Fahrgeschwindigkeit fest eingestellt und diese Feststellung durch Treten des Brems oder
SxLpplungsfußhebels ohne Verzögerung aufgehoben werden kann ,
Claims (2)
- . Vorrichtung an liraf tf ahrseugen zur Aufreehterhaltung einer bestimmten Geschwindigkeit durch soifort ausrüokbare Feststellung des G-asfußhebels,» dadurch gekennzeichnet;,daß die Ausrückvorrichtung für die Geschwincligkeits - Veststell vorrichtung (6,9) durch den Brems ~ oder EupplungsfYißhebel oder durch beide (32«, 33) gesteuert wird*
- 2. Yorriclitung nach Anspruch 1 ,dadurch, gekennzeichnet3dal3 der G-asfußhebel (8) durch einen Tairbeltirleb (597) mit einer Sperrscheibe (6) verbunden ist,Deren Sperrklinke^. (9)mittels einer nockenscheibe (12) von den Brems - und Kupplungsfußhebeln (32?33) ausrückbar sind ο3= Vorrichtung nacli^Ansprüchen 1 und 2„dadurch gekennzeichnet, da.!:; die nockenscheibe (12) auf einer1 auf der Welle (4) der Sperrseheibe (6) drehbaren Hohlwelle (13) angeordnet und diese Hohlwelle (13) mit einen Hebelsystem (19 ?20?21) versehen ist?das durch Lagenänderung die Peststellung des Gasfußhebels (8) auf eine Bestimmte Geschwindigkeit mittels der Sperrscheibe (6) und durch Vemiitteluixg einer im Bereich der Brems- u. Kupplungsfußhebel (32,33)stehenden Welle (29) die Wiederfreigabe der Sperrsclieibe (6) bestimmt·4# Vorrichtung nachvAnsprüchen 1-3? dadurch ge^ennseichnet, daß mit einem Handhebel (19) des Hebelsystems die anderen Hebelarme (2o,21) in der V/eise steuerbar sind, daß die Feststellvorrichtung des Gasfußhebels für ständig außer Betrieb gehalten v;erden kann«
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