DEP0055040DA - Kettenförderer - Google Patents

Kettenförderer

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Publication number
DEP0055040DA
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DE
Germany
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chain
chain conveyor
conveyor according
chains
tabs
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Ewald Wattenscheid-Eppendorf Zapp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gebr Eickhoff Maschinenfabrik u Eisengiesserei GmbH
Original Assignee
Gebr Eickhoff Maschinenfabrik u Eisengiesserei GmbH
Publication date

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Description

Dr. W. P, Mi
Paten Ua *aU
Gebr, Eiekhoff ... Maschinenfabrik und
Eisengießerei nub«Η«. Bochumβ
178
Kettenförderer«
Im Untertagebetrieb werden zur Förderung -von Kohle# Versatz und Grubenmaterial Kettenförderer benutzt* Diese bestehen entweder aus zwei in einer Hlnne laufenden, zwischen sich die Kratsstege tragenden Ketten, den sogenannten Doppelkettenkratgförderern, zu denen auch der Panserförderer gehört 9 oder aus Einkettenkratzförderer^ Bei den Doppelkettenkratzförderem werden Rundeisenketten (Gliederketten) benutzt und beim Einkettenkratzförderer eine GelenklaBChenkettes die In der Mitte der Binne läuft und bei der die Kratzstege seitlich daran an~ gebraoht sind« Bei den Doppelky&rbenförderem wird es als nachteilig empfunden9 daß meist durch die zu beiden Selten in aet Rinne laufenden Ketten viel Fördergut unnütz zermahlen wird, daß durch zwischen iCette und Rinne sich festsetzendes Fördergut Betriebsstörungen entstehen können und die Verschmutzung der Ketten sich den Antriebseinrlchtungen mitteilt» ■Sißerdea erfordern Hoppelkettenförderer im Hinblick auf die heutzutage gebräuchlichen größeren StreblMngen (von etwa 3oom) eine große Antriebsleistung! die bei Druckluftantrieb eine» sehr große Druckluftentnahme aus dem Rohrleitungsnetz zur Folge hat, so^( daß sich der beträchtliche Druckabfall auf die eingesetzten Strebmaschinen nachteilig auewirkte Man hat jedoch diese Nachteile angesMhts der iatsaehe, daß sich die Hundeisenkette beim Umlegen des Strebförderere leicht zulegen und aufstapeln läßt, in Kauf genomen* Andererseits gestattet der neuerdings vorwiegend angewendet© A.bbau mit stempelfreier Kohlenüront das Nachrücken des Vordereres an den Stoß ohne Zerlegung des Fördermittelsβ Hiermit entfällt also die Notwendigkeit» mit Rücksicht auf das Stapeln Bundeisenketten su verwenden^ und man hat daher auch schon vereinzelt Kettenförderer mit seitlieh
angeordneten
angeordneten Laschenketten ausgebildet* Die übrigen bei der Verwendung seitlich angeordnetes? Rundeisenketten vorhandenen und obon erwähnten Bachteile sind jedoch auch bei dem verwen~ deten Laochenkettenpaar vorhanden, Di© Verwendung von Einket~ tenkratzförderern mit einer in der Mitte der Förderrinn© angeordneten G-alenklaachenkette hat den NachteiJ., daß die damit übertragbaren Leistungen nicht ausreichen*
Die ws*4#®©si4@> Erfindung betrifft einen Kettenförderer für den Untertagebau mit endlos umlaufendem Fördermittel t bei dem an Stelle einer einsigen Kette wenigstens zwei Gelenklaschenketten Gyiranetrisch zur Rinnenmitte unmittelbar nebeneinander und mit seitlichen Kratzstegen angeordnet sind* Diese Anordnung hat gegenüber den bereits bekannten Doppelkettenförderern mit Gelenklaschenketten den VoMeH1 daß eich die üfeer~ tragbare Zugkraft bei gleicher Laschenstärke ( also ohne Vergrößerung der Querscnnittshöhe) verdoppeln bzw« vervielfachen läßt» $abei wird ein beträchtlicher Teil des Fördergutes auf den Ketten liegend von diesen getragen und weiterbefördert und nur ein entsprechend geringer Teil auf dem Boden der Förderrinne liegend von den seitlichen quer zu den Ketten daran angebrachten Mltnehmerategen schleifend fortbewegt, Die "bei dieser Anordnung benötigte nur geringe Höhe der Laschen der Gelenkketten ermöglicht es, die Mitnehmer^tege etwai höher als die Lasehen auszuführen, und zwar QO1 daß aie diene nach oben und unten etwas überragen« Hierdurch wird erreicht, daß die Kette auf ihrer Länge zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Mitnehmerstegepaaren entsprechend der Beladungsmenge mehr oder weniger weit durohhängen kanne Gleichzeitig wird dadurch die gleitende Reibung hauptsächlich an. die oberen bzw, unteren Auflagekanten der leicht auswechelbaren iütnehmerstege verlegt und die Abnützung des Rinnenblechs gleichmäßiger Über seine ganze Breit^e verteilt· Infolge der auf des Ketten liegenden Last des Fördergutes zeigt der Kettenförderer mit in der Förderrinne laufenden doppelten Laschengliederketten beim Durchfahren von flachen Mulden auch keine Neigung* sich aus der Rinne zu heben, sofeaß es nicht notwendig ist, die äußeren Mltnehmerwnden auf der ganzen Länge der Rinne oder an den Muldenstellen unter Überdachungen zu führens die durch winkliges Abbiegen der Enden der Rinnenseitenwände nach innen
gebildet
gebildet werden, Zu dem Vorteil geringerer Bsuhöhe gegenüber einem Kettenförderer mit einer einzigen entsprechend starken Mittelkette» kommt beim Kettenförderer nachü. der Erfindung noch die größere Seitenbeweglickkeit mehrerer nebeneinander ange*- ordneter G-elenklaschenketten kleinerer Teilung und kleinerer lichter Weite zwischen den angeordneten Lasolien, nqfdaß eich ein mit solchen Gelenklaschenketten versehener Kettenförderer auch in gewissen G-renzen im Bogen verlegen läßt« Eine Weiterbildung dee Kettenförderers nach der Erfindung betrifft eine Aus führung, bei der die in dor Rinnenraitte laufende Doppelgelenklaschenkette getrennte G-elenkbolzen hat und die Mitneh— merstege in einem Stück mit angeschweißten Befestigungslaschen ausgebildet sind und bei der ferner die eigentliche Förderrinne mit schmaler Breite als die Leerlaufrinne ausgeführt ist« V/eitere Einzelheiten ergeben sich bei der Betrachtung der In der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele» Abb« 1 zeigt im Quereahnittt
Abbe 2 in @raufsieht,
Abb„ 3 in Seitenansicht das umlaufende Fördermittel, während Abb, 4 schaubildlich seine Anordnung in einem Förderrinnenabschnitt zeigte
Abb» 5,6 und 7 zeigen im Querschnitt, in Seitenansicht und
Draudsicht eine andere Ausbildung der Mitnehmerkette* Abbe 8 zeigt schaubildlich dies© Ausführungsform in einer Förderrinne, und in
Abb« 9 bis 11 sind Einzelheiten der Rinne vergrößert dargestellt O
Mit 1 und 2 sind die nebeneinander angeordneten aus Laschen 2, Büchsen 4 und Bolzen 5 bestehenden Gelenklaschen bezeichmet« Die Mitnehmeret ege β sind miteinander und mit den Ketten durch die Gelenkbolzen 7 ^erbunden# auf deren G-ewlndeenden Muttern 8 angeordnet sinde Die Mitnehmer arme von etwa T-oder L-förm|.gem Querschnitt überragen mit ihren ^leitkanten 9 und 10 dielBaschen 3 bei 11 und 12 un wenige mme Auf die entspre— chend abgesetzten Enden der Mitnehmerstege# die sich In6en !'ingein auf der Innenseite fortbewegen, sind9 ura sie gegen Verschleißen beim Wegräumen des Fördergutes zu schützen, naoh einem weiteren Merkmal der Erfindung hülsenförmige, außen abgerundete Schutzkappen 13 aufgesetzt, die sich leicht er~
neuern
neuern lassen und durch einen Kiet 14befestigt sind« Schutzkappen bewegen sich in den durch das A-bkanten der Rinne geschaffenen Winkelräumen 15 an den Seitenwinden der Förderrinß 16 und Rücklaufrinne 17· Derartige Schutskappen lassen eich bei Kettenförderern mit an den Rinnenseitenwanden laufenden Ketten nicht anbringen, vielmehr' Bind bei dieser bisher meist gebräuchlichen Kettenanordnung die Ketten und Stegenden besondero starkem Yernchleiß und starker Verunreinigung» ausgesetzt 8 die häufige, Betriebsstörungen zur Folge haben· Bei der Abführung nach Abb· 5 bis 7 ist αοτ Mittlere 2eil dee in einem Stück gefertigten Mitnehmernteges 18 auf Kettenbreite ausgespart und zur Verbindung mit der Doppelkette mit sxf ei An sät s en oder Laschen 19 und 20 versehen f welche mit durchgehenden B<Slsen21 an den Crelenklasehonketten befestigt sind, 2ur Erhaltung der Seitenboweglichkeit haben die G-elenk-» laschenketten nur an den Ansätsstellen der Mitnehmerstege gemeinsame G-elenkbolsen 21 und im übrigen voneinander unabhängige G-elenkbolzene
Die Laschen oder Ansatzenden, der Mitnehmer steg© 19 und 20 sind höher als die Kettenlaschen und üborragen die Kette nach oben und unten.. £>ie Seitenwände 22 der nach oben offenen Förderrinne 23 sind zweimal nach außen abgewinkelt; sie bilden dadurch eine nach unten offene U-Fora und liegen mit ihren äußeren Teilen in einer Ebene mit den Seitenwänden 24 der unte« ren Hinne 25. Die von den nach innen gerichteten waagerechten längeren Flanschen 26 der unteren Seitenwände und 'den U-för— migen Seitenteilen der oberen Rinne gebildeten Kanäle von rechteckigem Querschnitt nehmen an den Stoßstellen der binnen die Verbindungsmittel für die Rinnen auf· Hierzu gehören senk— rechte^ teils mit der Oberrinne, teils mit der Unterrinne verschweißte Lappen 27 vnä 28 (Abb# 9 und 11) mit schlüssellochprofilartigen Durchbrüchen 29 zur Aufnahme eineo mit Nocken 30 an seinen Enden besetzten Verbindungs-bolzens 31, der mit nach oben gerichteten Nocken 30 in das Schlüssen ο ohprofil 29 ein» geführt wird und nach seinen Umklappen nach unten die Anschluß« teile beider Rinnenstöße miteinander verriegelt,, Die Lappen27 sowie ein in der Mitte der Schußlänge angeordneter Stützlappen 32 (Abb.9) der oberen Rinne stü-tzen sich nach dem Zusammenbau auf den waagerechten Flanschen 26 dor unteren Rinne· Um die
Überlappung
Überlappung der zusammengebauten Rinnenschüsso zu ermöglichen, sind dieses wie Abbe 11 zeigts an den Stoßstellen entsprechend ausgesparte
Durch die Verschweißung der Lappen 27 mit <3en ^Innenwänden werden sehr widerstandsf&hige Förderrinnen-Doppelwände geschaffen, welche Gewinnungsmaschinen tragen können,, Die auf den Flanschen 26 der unteren Rinnen aufgeschweißten Lappen 28 sichern die obere Förderrinne auch gegen Querverschiebung„ Da sie von der Doppelwand verdeckt ®indf ergibt sich ein nach außen glatter Aufbau ohne vorspringende Teile bei vollständig geschlossenem Kanal für das KettenleKrtrunu
■.fahrend bei bisher bekannten Kettenförderern mit glatten lußenwänden die Kettenführung für das Leertrum mit der Tragkonstruktion -der Förderrinne untrennbar verbunden ist* lMßt sich bei der Ausführungnform nach dor Erfindung Infolge dor Aufteilung in eine obere und eine untere Bleehrinne durch Lösen und Abheben der oberen Rinne das Leertrum seBe zur Beseitigung von Betriebs störungen greilegen, ®obol der 2uäaiara©n~ halt des ganzen Förderstranges durch die unteren Rinnonbleche g^ahrt bleibt«
Patentanspruch©„

Claims (1)

  1. Patentai sprüohe e
    I8) Kettenförderer rait einer endlosen in der Mitte der Förderrinne umlaufenden Kette und beiderseits spiegelbildlich angeordneten Mitnehmeremmön, dadurch gokennseIchnets daß die endlose Kette auR zwei gleich hohen unmittelbar nebeneinander angeordneten Gelenklaschenketten besteht*
    2») Kettenförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeIchnet„ daß die beiden Selenklanchenlcotten wenigstens zum Teil gemeinsame G-elenkboifczen haben»
    3») Kettenförderer" nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet t daß die Gelenkbolzen auch die I-iitnehmerstege mit den Ketten verbinden«,
    4.) Kettenförderer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeiohnet, daß die Mitnehmerstege die öber-und Untorkante der Kettenlaechen überragen»
    5«) Kettenförderer nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf dl© -Enden der Mitnehmer hülsenförmigo Schutzkappen aufgesetzt sind«
    6«) Kettenförderer nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeich— nets daß in einem Stück gefertigte Mitnemerstege in ihrem mittleren Teil ausgespart sind und mit Ansätzen oder Laschen (19 und 20) mnd mit durchgehenden Boizenf2l)an den G-elenklanchen der Doppelkette befestigt sind«
    7e) Kettenförderer nach 'Anspruch 1 mit Kettenführungsrinnen, bei welchen die oberen Rinnen??chtteae von den unteren abhebbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände der oberen Rinne durch Abbiegung des Hinnenblechea in nach unten offenen U-Pormen doppelwandig ausgebildet und w-enigetens an den Btoßstellen durch Lappen (2?) versteift sindt vrelche sich auf den einwärts und waa«- gerecht«. abgebogenen Flanschen (26) der mit der Außenwand der oberen Rinne fluchtenden gaitenwsnd der unteren Rinne abstützen» 8e) Kettenförderer nach Anspruch 7, dadurch gekennzelehnett daß auf den Planschen (26) der unteren Rinne befestigte Lappen (28) in die kastenartig© U-Form der oberen Rinne hineinragen, sie gegen Querverschiebung sichern und im Verein mit den Lappen (27) der oberen Hinne sur Aufnahme von Verbindungsmitteln (31) an den Stoßstellen zwecks lösbarer Verbindung der oberen bsire unteren. Kinnenstöße sowie der oberen und unteren Hinnenstoße dienen»

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