DEP0054938DA - Verfahren und Vorrichtung zur Prüfung der Milch auf Verunreinigungen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Prüfung der Milch auf VerunreinigungenInfo
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Description
Georg1 Boeder" Gtessea* den 12.9.1949
Verfahren and Vorrichtung zur·-iTlfung der 11 Ich auf Verunreinigungen.
ils die KLi Ich auf Sauberkeit sis prüfen», lasust man eia abgemessenes-1VaIu-:_■
derselben' (ζ·Β. -500/car)"., durch eis geeignetes. Mit er von bibiÄt
(s.B. Wette .«scheiben" von 2,5 caJ Durchmesser) . nind'jrc .^laufen und."-:'-beobachtet
ani-chliessend, wieviel Schmutz auf dem Filter s-
■ · . ■ f < - - ■ ■
■"ben ict. Je aacii dem Yerschmutzü-ngeerad ergeben-sicü'ηΐβΐ-bes.i er-ffc
gsinäss so-deutlich iinterscheidbare "Scbjautabildsr**, dass Hch sogar scb. on vorge solllagen, wurde, die te zum 'Zwecke · einer 7?τ®1 B
feltmg; zur fönstafung der- Milch naca Terschiedecen Sau'ber-.eitögrappen·· au beiritaen; " - -■■'.- "" ■ ' ■ ■ ■·.'■.
'derartige' Sweeke ist Yoraußsetetxng■» dass die erbalteacn .3 der su-verläs-Eig-ffliteinanoer. Terglicb.«n werden/V^nn-en,d.h.', das© d,3e'se.l-:
ben Etetß das wirklichen Sa .berkeitsgrad der.?ii.lcfe entsprechen. Dies--.." ist" nur moglicli, «©na st-~-ts \iater densrelbsrs VertychsbsdiTi^niC§^n gearbeitetwird,
«as "bi si sag. sn nht: der' Fall ist. Und awar Ttoiiuat es. hierbei auf fol-wesde Anfordirusrea a^ s ' ' '
'■ 1} Es sues auf die Einheit, der Jiitsr.flache "stets äes gieictae 7ο-./.
■ · lumen ifcilcn' treffen (diese ATtforderung >ist praktisch ira groasen
and" ganzen bereits erfrrllti) - ' · .
• 2) Das' Filtersrateri-al idus-s stets gleich dicht seis (bislang .nicht
35 Eie Hilch ause stets ®it der gleicaezi Seschwindi^keit durcJa das
■ - filter laufen (ebenfalls bisher nicnt erfillt) Aus prakti ochen
GKindent d-h."um tragbare ßuxciilaufssiten .zu erkalts-ru lcan^ näiö-' ■
lieh kein f£Itersaaterla 1 verwendet werden,1 '"Welches eo d,icia;|-fe-tf
dass der Schmatz quantitativ aurfickgehalten wird. Ein 3-il. feinen^
aerteilt^n P-chiautaes geht stetig durch daa Filter hindarch,- Wj e .. eingehende .Verbuch© des Erfinders ergeben faabeji^ ist ä^r Anteil
'4er fflitgerissene-n'Schmutateileben (bei gleicher Illterdieiite) un- -
■ mittelbar .Von.· der Ströjaungsgeiccwindig^teit-Mer teilch bei 'dem FiI-- ■
.Abhängig» ■;, ... - - .■■...., ■'... : '
vergleichbare TSrgebniise sind zu erhalten» 'we.an aian 'Use-" ■
gleiche ffillehaengen (bei gleicher Bl'lierf.läche)" cLurch_ \gl«iche8 Filtermaterial in gleichen. Seiten» "ei»h. also tait gleicher Qe--•
schwind!gkeit^ hindurch. Imafen* IaBt« . ■
"Eist Attsfäbx&ngsbei^iel einer dasu dienenden Vorrichtung ist'in der·. SeilieKPQderi Abbildung scöesiatiseh dargestellt". . . - ; -
Ia dem sjliMrisch äüsgeschliffenen Bohr 1 gleitet «in Wfet&llzylintfer welcher mindestens Is seine® Oberteil. 5 atif eine Xänge".. van., etwa 20. cm,,
sieh der £3rl inderwand dicht" aneehlisst» ©odass er ,la dem lohr"'"wi-e" ei-a iölbe.ta wirkt. Bei eine® Zyliaderöurchmesser Toa 6 cm (Ouerecimitt 2ß"i3
ear).. taraiät saaa das Gewicht 'de® Kolbens s»B* auf 10 kg* 3)areh
wird somit in -dem geschlossenen Zylinder eiiipa Unterdruck 5 kg pro cm. erzeugt, der ausreicht um a.afih schlecht fiitr:
de Miich durch ein Filter üblicher'Dichte. In .aaaebieberer' Eeit
obere-Bsde de'e 2jlisder,s 1_ ißt "durch ©ine. Platt« 4 verschlossen-,' · ".welche ®im ireiefonBiiaä Offfauag·!^ besitzt/ tHber'Sieeer'.-liegt'-.-- sw^ckdurch
eise entepr©ch*nde Kreigscii©itee sas elastischem Material .. od^r dgl») abgedicio-tet - das FilterrohiT'S, iand über deia
'·. ißt'«b«nf al Iff dicht £chli®BB©ad," aber leicfet abfeebbar der Trichter"'?-
Ot der sur iufaahs!« 4er mi pr'ifesdea .Mi Ich. <üentv.r _ ■_:... · _"' ./.-.
K-oIb'en 2 wird ia-der darfst el It ©a- Lage * la ^welcher·, er ^nder erfllit,- durch.eine:Sperricliiik^ 8 festgehalten, dJe:<te*i«<ih''- .' "■'.'·.
'Betätigung .des-'£ebels 9 g«l& t werden:kana·.- .·...-. ;;;-- - ■.:■":..-
-parallel sur'2jliader&Qhse 1st-eioe-Schraubeaöptinde'l 13, angÄQränet,-we'i*-.
■•ehe über ein Getriebe 11 mit dem fiotor. 12 ..in._Terbisdiii2tg st-'-ht-uad'" voSs !./-'.·
ia konstant© Osidrehungsgescliwindifekeit (z.B. 55® Ömdrehoiigan · .Sinut@)'Teraf#ts1fc «1 ζ4· Windel * ße triefe« «Vuad Motor .einfl in dea- - ;.
.13 isontiert» welches."auch das. Bohr- .1 trägt,-and - gäo;i8®ii' Gerät., «inea festen &sbA gibt.-'' "' ■/_._.:-'·'.^V-
das
ü«tgBieat 14f 'das mittels, des lebeis 15 von-'der -Schraabanspindel · abge.-' -'■
fogen "werden .kaaa. Mr Hebel 15 ist is Drehpunkt 16 an d«Es Solben 2 :l>eitestigty"&:re Federrdrückt ihn nach abwärts bzw»"'das dreVinäe segment'1
^ Schraubenspind.®! -10» fn der_ ge zeichnet en. $tellax&- liegt J
am d«r. Spiz^e-l'an'j'-üad' -sswar "obernäib^dee
Wird dagegen die Sperrklinke 8 gelöst, sodass der Kolben 2 vermöge seines Gewichtes nach unten, sinkt, so wird das Segment 14 von den
Sehraubengängea erfa&stv Per kolben kann sieb, nur mit der Geschwindigkeit abwärts bewe^er^wie sie durch, das Weiterx icteen des Segmentes lings
der rotierenden Spindel vorgeschrieben wird»
Mit entsprechendere gleichbleibender Geschwindigkeit wird info1gedeesen
aach die in dem Trichter 7 befindliche Milch durch das Filter 6 in den Zylinder 1 naehgesaugt.
3Jie Länge der Sehraubengäng© der Spind©! 10 ist nun so bemessen, dass äa& Gewindssegment 14 wieder ausser ihres Bereiches gelangt s wenn der
Kolben 2 die tiefste Stellung eingenommen hat* die durch einen Ausschlag fixiert sein kann. In dieser Stellung ist zweo km "issig ein
serer Baum des Zylinders 1 — z.B, 625 cm — freigemacht worden, das au filtrierende Silehqaaotuaa (&.B. 500 cm ) ausmacht» g,uch hat der
Kolben in dieser Stellung die seitliche öffnung frei gegeben* durch welche mit Hilfe des angesetzten Iblsufrohres 19 die nunmehr in d-em Zylinder befindliche Milch aus diesem abfließt«
Beträgt di© ßengtfhohe der Schraubenspindel beispielsweise Imm* die Länge des Schraubenteiles 200 am und ist die H3he des Segmentes 14
10 mm» so erfolgt die Bewegung des Kolbens von der höchsten bie zur tiefsten Lage bei der angenommenen Ümdrehsagsgeschwinäigkeit der Windel von 530 !!euren in der Minute in 25 Hek. tJm 5OtO. cm Zylinderraum
frei zu machen» b&w« 50Ö cm Milch abzusaugen» muß $&r Kolben
500?28,5» 17«? ca zurücklegen. Mese Bewegung geschieht in 20 Sefe*; die lilch läuft also mit einer (konstanten) Geschwindigkeit von
^ pro Sefe. durch das filter*
Die weitere Be&egang des Kolbens isfc zur Steuerung des iilchablaufes aus dem Zylinder notwendig.
Ißt die Milch abgelaufen, was in wenigen Äugenblicken geschieht, so wird} ^weekmässi£ me dargestellt durch einen ?ujjhebcl 20, der Kolben
wieder in seice Ausgangstellung zurlckgebracht, Der "Fußhebel 20 wirkt, «ie ersichtlich? auf den Hebel 15* eodsss durch diesen zunächst das
Gewindesegment 14 von aer Schraubenspindel 10 abgehoben wird. Erst dann wird d&r lio^ben 2 hochgehoben, wobei das Segment 14 ungehindert
an der weiterrotierenden Schraubenspindel 10 vorbei gleit et. Hat der -Kolben 2 sein© höehete Stellung erreicht, so klinkt die SperrklinkeS
wieder eic» £er fußhebel 20 flllt zurück ι und damit legt sich das Seg~ ment i4 wieder (oberhalb des Beginnes der Bchraubengänge)an die Schraubenspindel
10 an.
Während mittels des ITuiihebj^s die Saugvorrichtung in die Ausgangsstellung
gebracht wird, stehen die Hände zum iuswechseln des Filtere aur Terfigung, sodass damit die Torrichtung zur Prüfung der nächsten
Probe bereit gestellt wird.
lter ganze forgang - vom -^ingiessen der Milchprobe bis zur Bereitstellung für die nächste Probe - nimmt also nicht mehr als höchstens 1/2
Minute in Anspruch, wobei auf den eigentlichen Filtrstionsvorgang 20 Sekunden entfallen.
Natürlich li^sse sich der kolben.anstatt ihn durch sein eigenes Gewicht sinken zu lassen, auch aaf andere Weise in gleichförmige Bewegung
versetzen« Beispielsweise konnte die Antriebsvorrichtung für den Kolben mit eine® Motor gekoppelt werden, welcher bei konstanter Drehsahl
gerade die Kraft bzw. Geschwindigkeit entwickelt, w Ich© notwendig ist, um den Solben in der vorgesehenen Zeit einen entsprechenden
Weg zurücklegen zu lassen. Eine derartige Anordnung würde aber wegen. der Schwierigkeit der Geschwindigkeitsregelung wesentlich komplizierter
und teuerer werden. Da im vorliegenden Falle die Schraubenspindel praktisch keiae Kraft zu übertragen hat, sondern lediglich eine zu
rasches .absinken des K-O^bens verhindert, kann sie durch einen seilte schwachen und in seiner Drehzahl leicht konstant zu haltf-nden Motor
angetrieben werdea* Andererseits ist zum. Auswechseln des Filters und sum Einbringen der Proben ohnehin eine Bedienung ©rforderlich, welche
dann ohne Schwierigkeit auch die Rückbeförderung des Kolbens mit übernehmen kann.
Weiterhin kann mit Hilfe einer übertragungsvorrichtung (z*B* eines Seilzuges)
die Bewegungsvorriehtung auch an eine andere Stelle gelegt werden» statt vertikal horizontal angeordnet werden oder dgl., was unter
umständen von forteil sein kann, aber nichts an dem Prinzip der Anordnung ändert, tecentlich ist nach der Erfindung, dass die Milch
mit Hilfe der Torrichtung mit konstanter Stromungsgeschwindigkeit durch das Filter befördert wird.
Claims (7)
1) Verfahren sur Prüfung der SSi Ich. exit Yerunrei nt gun^cureh Filtration,
dadurch gekennzeichnet! dass die zu prüfende Ei Ich mit konstanter Strcrmun.gsgesciiwinciip-.kej.t
durch eis ^iit er von be^ti-aiter, gleichbleibender Beschaffenheit und i'urchlässigkeit durchlaufen gelassen wird.
2) Vorrichtung zur Burchflhrung des Verfahr ens nach Insprach 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Milch mittels einer Säugpumpe durch
das Filter gesaugt wirds welch© das t'iv die Prüfung vorgesehene
",Haantum (ss.B, 500 cm^) in einer bestimmten Zeit ζζ.B. 20 Sek5 fördert.
3) ¥orriehtxiQg nach Insprueh 2.» dadurch gekenaseiehnet, dass d^r Zylinder der Saugptiatp© senkrecht aüpreordoet ist and daher der "Rolhea,
der ein ^estimates Gewicht aufweist, durch solße eigene Schwere in Tätigkeit tritt,
4) ?©rricütungsnach Anspruch 2 und 3* d&ciurola gekenns^ichnetj dass
der Kolben heia Irreichen seiner fSnasteliung eine {öffnung freigibt, durch welche die in dem Zylinder "befindliche Milch aus diese© abfliegt.
5) ¥orrichtun.g nach Anspruch 2 Ms 4» dadurch fjelceimaeichBet, dass die Bewegung des Kolbens durch eine Hebel Vorrichtung gesperrt wird»
6) Torrichtung awr Prüfung der Milch ex*f Vei-anreinigung nach Anspi-uch
2 Ms 5s dadurch gekennzeichnet, dass die Geschwindigkeit des Io11d©ss durch ©ine mit konstanter Drehzahl rotierende Schraubeneplnde 1 gesteuert wird? längs »sicher ein mit dem Kolben in Verbindung stehendes
Organ we it er geschoben wird.
7) Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 6» dadurch gek^naaeichnet, dass die Mctebe ford« rung des üolDens in seine Au ag ansst ellung mit Hilfe eines
ls erfolgt.
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