DEP0054815DA - Kohlenstaubbrenner - Google Patents
KohlenstaubbrennerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Kohlenstaubbrenner mit in Kugelflächen gelagertem, durch zwei senkrecht zueinander angeordnete Einstellglieder verstellbarem Brennermundstück.
Bei brennstaubgefeuerten Kesselanlagen, die starken Lastschwankungen unterworfen sind, und bei denen insbesondere zeitweise mit Rücksicht auf einen durchzuführenden Schwachlastbetrieb einzelne Brenner oder ganze Brennergruppen abgeschaltet werden müssen, besteht die Schwierigkeit, die Verbrennung mit den noch in Betrieb befindlichen Brennern gleichmäßig auf den Feuerraum verteilt durchzuführen.
Es ist an sich bekannt, Brenner von brennstaubgefeuerten Anlagen schwenkbar anzuordnen, z.B. werden bei gewissen Einrichtungen sämtliche Brenner durch ein gemeinsames Gestänge gleichmäßig verstellt. Bei anderen Feuerungen ist jeder einzelne vollständige Brenner verstellbar gestaltet und wird bei Inbetriebnahme der Anlage so eingestellt, daß die für den Verbrennungsbetrieb günstigsten Verbrennungsverhältnisse gewährleistet sind. Gegenüber diesen bekannten Maßnahmen wird durch das erfindungsgemäße Verfahren eine gute Anpassungsfähigkeit der gesamten Anlage an wechselnde Belastungs- und Brennstoffverhältnisse erzielt.
Erfindungsgemäß soll nun durch zweckentsprechende Einstellung der Düsen entweder sämtlicher oder einzelner Brenner jeweils während des Betriebes die erwünschte Flammenlage im Feuerraum, insbesondere zur gleichmäßigen Verteilung des Brennstoffes auf den Feuerraum, in jedem Betriebszustand dadurch erreicht werden, daß das verstellbare Brennermundstück und das Luftzuführungsrohr auf ein in die Kesselwand fest eingebautes Kernrohr aufgesetzt sind. Außerdem kann das am
Kernrohr befestigte, außen kugelig geformte Gleitstück zur Verringerung der Reibung und zum Vermeiden des Festsetzens mit Rillen versehen sein, in die ein zweckentsprechendes Gleitmittel eingebracht ist. Schließlich kann das bewegliche Brennermundstück an seinem hinteren Ende nicht kugelschalig ausgebildet sein, sondern zylindrisch auslaufen und durch zwei in einer Ebene angeordnete Zugfedern elastisch gehalten sein.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Das Kernrohr 1 trägt das Gleitstück 2 und den Verengungsring 3. Daran schließt sich der Düsenkopf 4 an. Bei längsgeteiltem Düsenkopf 4 kann das Gleitstück 2 einteilig und auch mit dem Kernrohr 1 aus einem Stück sein; bei ungeteiltem Düsenkopf 4 empfiehlt es sich, das Gleitstück 2 aus mehreren Teilen zu fertigen und mit dem Kernrohr 1 zu verschrauben. Ferner besteht die Möglichkeit, bei einteiliger Herstellung von sowohl Gleitstück als auch Düsenkopf letzteren an seinem hinteren Ende nicht kugelig, sondern zylindrisch auszuführen. In diesem Falle wird durch zwei in einer Ebene angeordnete Zugfedern 5 die einwandfreie Halterung des Düsenkopfes erreicht. Der Verengungsring 3 ist mit dem Kernrohr 1 auswechselbar verbunden. 6 und 7 sind die Gestänge für Horizontal- sowie Vertikalbewegungen. Bei 8 erfolgt der Zweitluft- bei 9 der Kernlufteintritt.
Die besonderen Vorteile des Erfindungsgegenstandes sind, daß nur die beiden Gestänge in der Feuerraumwand abzudichten sind und innerhalb des Brenners nur eine Dichtfläche vorhanden ist. Bei einfachster Gestaltung ist eine große Verstellbarkeit während des Betriebes mit geringstem Aufwand und hoher Betriebssicherheit sowie Unempfindlichkeit gewährleistet. Die dem Verschleiß besonders ausgesetzten Teile können leicht ausgewechselt werden.
Claims (3)
1.) Kohlenstaubbrenner mit in Kugelflächen gelagertem, durch zwei senkrecht zueinander angeordnete Einstellglieder verstellbarem Brennermundstück, dadurch gekennzeichnet, daß das verstellbare Brennermundstück und das Luftzuführungsrohr auf ein in die Feuerungswand fest eingebautes Kernrohr aufgesetzt sind.
2.) Kohlenstaubbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das am Kernrohr befestigte, außen kugelig geformte Gleitstück (2) zur Verringerung der Reibung und zum Vermeiden des Festsetzens mit Rillen versehen ist, in die ein zweckentsprechendes Gleitmittel eingebracht ist.
3.) Kohlenstaubbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Brennermundstück an seinem hinteren Ende nicht kugelschalig ausgebildet ist, sondern zylindrisch ausläuft und durch zwei in einer Ebene angeordnete Zugfedern elastisch gehalten ist.
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