DEP0054494DA - Raumlufterhitzer - Google Patents
RaumlufterhitzerInfo
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Description
Bei Raumlufterhitzern mit elektrisch angetriebenem Lüfter und Heizbatterie für Warmwasser-, Dampf oder elektrische Beheizung sind Lüfter und Heizbatterie in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht, das zugleich der Luftführung dient. Die bekannten Ausführungsformen derartiger Lufterhitzer eignen sich zur Heizung grosser Räume, z.B. Fabrikhallen, wo für ihren Einbau genügend Platz und Raumhöhe gegeben sind.
Für Wohnräume, die eine Luftheizung erhalten sollen, sind diese bekannten Apparate aber weniger geeignet, besonders dann, wenn es sich um verhältnismässig kleine Wohnen in neuzeitlichen Siedlungsblockbauten mit geringen lichten Raumhöhen handelt. Für die zentrale Beheizung von Wohnungen haben sich deshalb Raumlufterhitzer mit elektrisch angetriebenen Lüftern der bekannten Bauart bisher nicht durchgesetzt, einmal wegen der zu grossen Bauhöhe, zum andern wegen zu starker Geräuschbildung.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Raumlufterhitzer für Beheizung durch Warmwasser, Dampf oder elektrischen Strom, der sich dadurch auszeichnet, dass an Stelle eines Gehäuses die Heizelemente das Lüfterrad vollständig oder teilweise gehäuseartig umschliessen. Vorzugsweise haben die Heizelemente je m(exp)2 Oberfläche des durch sie gebildeten Mantels eine Heizfläche von mehr als etwa 5 m(exp)2. Nach einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist der Lüfter als vorzugsweise einseitig saugendes Fliehkraftrad
ausgebildet, das mittig von den Heizelementen umgeben ist.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt einen Schnitt in Richtung A-B nach Fig. 2 durch einen Raumlufterhitzer nach der vorliegenden Erfindung von kreisförmigem Grundriss.
Fig. 2 ist eine Aufsicht auf den Raumlufterhitzer in Richtung C nach Fig. 1.
Fig. 3 zeigt eine ähnliche Ausführungsform wie Fig. 2, jedoch mit Heizelementenanordnung von quadratischem Grundriss.
In einem Gebäude, z.B. dem Flur 1, mit die angrenzenden Wohnräume abschliessenden Zimmerwänden 2 ist in der Decke 3 der Raumlufterhitzer eingebaut. Die Wände 2 haben Maueröffnungen 4. Der Raumlufterhitzer besteht aus einem Elektromotor 5 mit dem Lüfterrad 6, den Luftansaugöffnungen 7, einer oberen Abdeckplatte 8 und einer unteren Abdeckplatte 9. Die obere Abdeckplatte 8 ist in der Flurdecke 3 befestigt.
Das Fliehkraftlüfterrad 6 ist mittig von den Heizelementen 10 umgeben, die in der dargestellten Ausführungsform aus drei übereinander liegenden kreisförmigen Rippenrohren bestehen, die mit dem Einlasstutzen 11 und dem Auslasstutzen 12 für das Heizmittel verbunden sind. Die Heizfläche der Heizrohre 10 ist zweckmässig derart, dass je laufenden Meter Heizrohr mehr als etwa 0,4 m(exp)2 Heizfläche erzielt wird. Im vorliegenden Fall bestehen die Heizrohre beispielsweise aus Präzisionsstahlrohr von etwa 13 mm Durchmesser, auf das Rippen von sechskantiger Form von 0,5 mm starkem Stahlblech so aufgezogen sind, dass ein einwandfreier Wärmeübergang erzielt wird. Die Rippen liegen beispielsweise in einem Abstand von etwa 2 - 3 mm auseinander.
Unten wird der Raumlufterhitzer durch Deckenplatten 13 abgeschlossen, die die Unterdecke bilden. Die vor dem Saugstutzen liegende untere Platte 14 des Lüfters kann mit einer Deckenleuchte ausgestattet sein, sodass aus der Unterfläche der Flurdecke im wesentlichen nur die Leuchte hervorsieht und der Raumlüfter in die Hohldecke eingebaut ist.
Wie aus Fig. 3 zu ersehen ist, können die Heizelemente 10 auch die Form eines quadratischen Gehäuses bilden, in dem der Lüfter 5, 6 angeordnet ist. Die angesaugte Raumluft wird vom Lüfterrad 6 allseitig gegen die umschliessenden Heizrohre 10 geschleudert, zwischen denen sie unter Erwärmung ausströmt.
Die Maueröffnungen 4 lassen die Warmluft in die angeschlossenen Räume eintreten. Das Luftheizgerät wird also, um Platz zu sparen, an der Decke 3 der Diele bzw. des Flures angeordnet, um die sich die einzelnen zu beheizenden Räume gruppieren. Die vom Luftheizgerät 5, 6, 10 gelieferte Warmluft tritt in den an der Flurdecke 3 liegenden Hohlraum, strömt durch Maueröffnungen 4 in die Räume, aus denen sie nach Abkühlung auf Raumtemperatur durch untenliegende Schlitze in den Türen wieder in den Flur zurücktritt. Dort erfasst sie das an der Decke hängende Gerät von neuem.
Der Fliehkraftlüfter 5, 6 hat gegenüber Schraubenlüftern den Vorteil, dass sein Geräusch wesentliche schwächer und die erzielte Pressung höher ist, sodass der Widerstand der geförderten Luft an den Heizelementen und im angeschlossenen Kanalsystem überwunden wird.
Nach der vorliegenden Erfindung lässt sich mit einfachen Mitteln eine wirksame Raumbeheizung mit kurzen Anheizzeiten erzielen. Ein weiterer Vorteil ist, dass eine ständige Lufterneuerung unter Frischluftzuführung erzielt wird, wenn z.B. nach der Küche und dem Abort nur Warmluft zugeführt, jedoch nicht abgesaugt, sondern durch ein Dunstrohr o.dgl. ins Freie gefördert wird.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellte Ausführungsform beschränkt. Als Heizmittel können alle geeigneten Flüssigkeiten, aber auch Gase wie Heissluft und der elektrische Strom dienen.
Claims (3)
1.) Raumlufterhitzer für Beheizung durch Warmwasser, Dampf oder elektrischen Strom, dadurch gekennzeichnet, dass an Stelle eines Gehäuses die Heizelemente das Lüfterrad (6) vollständig oder teilweise gehäuseartig umschliessen.
2.) Raumlufterhitzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizrohre (10) je m(exp)2 Oberfläche des durch sie gebildeten Mantels eine Heizfläche von mehr als etwa 5 m(exp)2 haben.
3.) Raumlufterhitzer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Lüfter als vorzugsweise einseitig saugendes Fliehkraftrad ausgebildet ist, das mittig von den Heizelementen umgeben ist.
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