DEP0054463DA - Rüttelgerät, insbesondere Innenrüttler - Google Patents

Rüttelgerät, insbesondere Innenrüttler

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DEP0054463DA
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DE
Germany
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internal vibrator
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vibrator
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English (en)
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Wilhelm Dipl.-Ing. Frankfurt/M. Degen
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Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Rüttler für alle Zwecke, insbesondere solche, bei denen eine Innenrüttlung, beispielsweise eine solche zu Verdichtungszwecken, erwünscht oder erforderlich ist. Es ist insbesondere zur Herstellung von Massenbeton geeignet, wenn es sich darum handelt, eine besonders starke, gleichmässige und weitreichende Verdichtung zu erzielen.
Der Innenrüttler nach der Erfindung ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass der zum Eingriff, z.B. zur Eintauchung in die zu rüttelnde Masse bestimmte Abschnitt des Rüttlers bzw. ein besonders hier vorgesehener, mit dem Rüttler mittel- oder unmittelbar verbundener Arbeitsteil zur Einfassung abgegrenzter Mengen der zu rüttelnden Masse geeignet ausgebildet ist, z.B. die Form eines Hohlkörpers, eines Rostes oder ähnliche Formen besitzt.
Der im übrigen an sich in bekannter Weise auch in seiner äusseren Gestaltung ausgebildete Rüttler kann beispielsweise in seinem unteren Teil in einen Hohlzylinder auslaufen oder mit einem solchen verbunden sein. Dieser Hohlzylinder kann durch Querstege gleicher oder geringerer Höhe in runde oder mehreckige Räume unterteilt sein. Sofern nach Länge und Breite eine wirksam Erfassung einer abgegrenzten Bodenmenge durch die Rüttelwirkung dadurch erreicht wird, muss dieser Arbeitsteil des Rüttlers auch nicht etwa in sich geschlossene Form haben. Er kann beispielsweise durch einen offenen Ring oder durch in Abständen voneinander angeordnete, nicht miteinander verbundene Wände gebildet werden, die ebenfalls in die zu rüttelnde Masse eingesetzt, einen bestimmten Teil dieser Masse einfassen und hierdurch zwischen sich einer besonders wirksam Rüttelung unterworfen.
Zweckmässig sind die Umfassungswände, z.B. als besagter Hohlzylinder, mehr oder weniger hoher Rost o.dgl., nach oben ganz oder teilweise abgeschlossen, und entweder durch die Stärke der Wandungen, besser aber noch durch das Gewicht des Rüttelgerätes oder durch eine zusätzliche Belastung dazu verwendbar, zur Verstärkung der Verdichtungswirkung eine zusätzliche Auflast bei genügender Eintauchtiefe auf die zu rüttelnde Masse auszuüben. Es hat sich dabei als besonders zweckmässig erwiesen, die Belastungsgewichte so anzuordnen, dass sie von den Rüttelschwingungen möglichst wenig beeinflusst werden. Dies kann z.B. dadurch erreicht werden, dass die Belastungsgewichte bzw. allgemein der belastende Teil durch elastische Aufhängung oder durch Anbringung an Rüttlerteilen, die nicht oder nur wenig schwingen, von aufgezwungenen Schwingbewegungen freigehalten wird.
Man kann weiterhin auch am oberen Teil der Einfassungsrahmen, Roste o.dgl., z.B. wenn diese nach oben durch einen Deckel abgeschlossen sind, in diesem Deckel Durchlässe vorsehen, z.B. Rohrstutzen, durch die etwa infolge der Rüttelung überschüssig werdende Flüssigkeit, z.B. bei der Rüttelung von Beton überschüssiger Zementleim, Gelegenheit findet, aus dem gerüttelten Raum nach oben auszutreten. Zur Sammlung derartig austretender Flüssigkeit kann ein besonderer Sammelbehälter vorgesehen werden, beispielsweise derart, dass der etwa aus einzelnen senkrechten parallelen und rechteckig zueinander stehenden Wänden oder mehreren Hohlzylindern gebildete Fassungskörper nach oben in einen Kasten übergeht, in welchen von den an seiner Unterseite befestigten hohlen Ansätzen Rohre einmünden.
Die bisher bekannten Innenrüttler haben den wesentlichen Nachteil, dass ihre Rüttelwirkung mit der Entfernung vom Rüttler sehr schnell abnimmt. Weiterhin bilden sich in der verdichteten Masse leicht Hohlräume oder jedenfalls unzureichende Verdichtungen an den Stellen, die während der Verdichtung von dem Rüttelkörper eingenommen wurden. Bei der Durchführung von Betonrüttlungen schliesslich wird es für erforderlich gehalten, den Rüttelvorgang vorzeitig zu unterbrechen, damit nicht überschüssige Zementschlempe an die Oberfläche ausgepresst wird.
Vor allem diese genannten Nachteile werden durch die oben beschriebene Ausbildung eines Innenrüttlers gemäss der Erfindung vermieden. Durch die erhebliche Vergrösserung der wirksamen Angriffsfläche und die Einfassung einer in ihrem Mass bestimmbaren Menge der zu rüttelnden Masse wird innerhalb der Einfassung eine vollkommen gleichmässige Rüttelwirkung sichergestellt, da die Masse insoweit vor allem nicht ausweichen kann.
Die Verdrängung durch den wirksamen Rüttlerteil, der in der Regel aus verhältnismässig schmalen Wänden gebildet wird, ist trotz dieser erheblichen Vergrösserung der wirksamen Rüttelfläche und der damit erhöhten Rüttlerleistung erheblich verringert, wodurch sich Hohlräume oder mangelhaft verdichtete Stellen nicht bilden können. Schliesslich kann das Mass der auszuübenden Auflast beliebig geregelt werden und die Verdichtung beliebig weit fortgesetzt werden, da durch den Rüttelvorgang auftretende Flüssigkeit, wie Zementschlempe, für den weiteren Verdichtungsvorgang, z.B. Betonverdichtungsvorgang, aus dem gefährlichen Bereich herausgenommen, gefasst und zur weiteren Verwendung nach Bedarf abgeführt werden kann. Letzteres ist vor allem in Bezug auf Zementverbrauch, Wärmetönung, Verminderung des Schwind- und Kriechmasses von besonderer Bedeutung.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel eines Innenrüttlers nach der vorliegenden Erfindung, und zwar zeigt
Fig. 1 schematisch den Rüttler in einer Seitenansicht,
Fig. 2 in einer Ansicht von unten.
Im einzelnen hängt an der Aufhängung 1 ein Rüttelkörper 2 mit dem Belastungsgewicht 3 dem hier schematisch durch eine Schellenverbindung 4 befestigten Arbeitsteil 5 in Form eines Kastens mit dem Zwischenboden 6, der durch Rohrstutzen 7 durchbrochen ist und der den Sammelbehälter 8 für durch diese Rohrstutzen eintretende Flüssigkeit, z.B. Zementschlempe, von dem unteren Einfassungkasten 9 trennt, der durch Zwischenwände 10 in Einzelräume unterteilt ist.

Claims (6)

1.- Rüttelgerät, insbesondere Innenrüttler zur Verdichtung loser Massen, z.B. zur Herstellung von Massenbeton, dadurch gekennzeichnet, dass der zum Eingriff in die zu rüttelnde Masse bestimmte Teil, gegebenenfalls als besonderer, mit dem Rüttler mittel- oder unmittelbar verbundener Arbeitsteil, zur Einfassung abgegrenzter Mengen der zu rüttelnden Masse geeignet ausgebildet ist, z.B. die Form eines Hohlkörpers, Rostes o.dgl. besitzt.
2.- Innenrüttler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Teil des Einfassungsteiles ganz oder teilweise geschlossen ist.
3.- Innenrüttler nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vergrösserung der Auflast zusätzliche Belastungsgewichte angeordnet sind.
4.- Innenrüttler nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Belastungsgewichte mit der Massgabe geringster Beeinflussbarkeit von den Rüttelschwingungen angeordnet, z.B. durch elastische Aufhängung mit dem Rüttler verbunden sind.
5.- Innenrüttler nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass am oberen Anschluss der Einfassung Durchlässe, z.B. Rohrstutzen vorgesehen sind für den Durchtritt überschüssig werdender Flüssigkeit, wie Zementleim.
6.- Innenrüttler nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchlässe in besondere, gegebenenfalls durch die Einfassungen mitgebildete Sammelbehälter zur Aufnahme überschüssiger Flüssigkeit münden.

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