DEP0054377DA - Mit einer Ölfüllung versehenes elektrisches Kabel - Google Patents

Mit einer Ölfüllung versehenes elektrisches Kabel

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DEP0054377DA
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Original Assignee
Pirelli-General Cable Works Ltd., London
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf mit einer Ölfüllung versehene, elektrische Kabel, die entweder nur mit einem isolierten Kern oder auch mit zwei oder mehr unverseilt nebeneinander liegenden Kernen versehen sind und deren das Öl aufnehmender Aussenmantel keinen kreisförmigen Querschnitt aufweist und so gestaltet ist, dass er sich selbsttätig den durch Temperaturänderung oder andere Ursachen eintretenden Veränderungen des Ölvolumens anpassen kann. Die Erfindung lässt sich sowohl bei Kabeln anwenden, deren Isolierstoff oder Dichtmaterial mit Öl imprägniert ist, als auch bei Kabeln, die ausserhalb ihrer Kerne oder sonstigen festen Füllstoffe mit Öl gefüllte Hohlräume aufweisen. Der das Kabel umschliessende Aussenmantel ist dabei von abgeflachter Gestalt und weist an gegenüberliegenden Stellen zwei ebene oder nur wenig gekrümmte Oberflächen auf, die an den Seiten des Kabels durch verhältnismässig stark gekrümmte Rundungen verbunden sind. Bisher war es üblich, den Aussenmantel derartiger Kabel aus Blei oder einer Bleilegierung geringer Elastizität herzustellen. Die erforderliche Nachgiebigkeit, die das Ausdehnen und Zusammenziehen des Kabelmantels bei Volumenänderungen der Ölfüllung ermöglicht, wurde durch irgendwelche verstärkenden Mittel gesichert, die sich ausserhalb des Kabelmantels befanden. Derartige Kabel sind jedoch raumverschwendend, kostspielig und auch schwierig in der Handhabung, und ihr Ausdehnungsvermögen ist durch die Reissgefahr von Blei oder Bleilegierungen beschränkt, zumal auch zusätzliche Biegungsbeanspruchungen auftreten.
Die Erfindung beseitigt diese Nachteile und kennzeichnet sich dadurch, dass bei mit einer Ölfüllung versehenen Kabeln der beschriebenen Art der das Öl enthaltende Kabelmantel von einem oder mehreren Metallstreifen gebildet wird, die eine erhebliche Eigenfederung aufweisen und deren Kanten längs einer Linie verschweisst oder in ähnlicher Weise verbunden sind, die in oder nahe an der Hauptachse eines Querschnittes des Kabelmantels liegt. Der Kabelmantel kann z.B. aus reinem Stahl (stainless steal), Aluminium, einer Leichtmetalllegierung oder jedem sonstigen Metall bestehen, das ausreichend korrosionsfest ist und die genügende Elastizität aufweist. Unter "Verschweissen" soll nicht nur ein reines Schweissverfahren geeigneter Art verstanden sein, sondern Hart- oder Weichlöten oder irgendein gleichartiges
Verfahren, durch das die Kanten der Metallstreifen flüssigkeitsdicht verbunden werden.
Die Zeichnungen zeigen Beispiele für die Ausführung von mit Ölfüllung versehenen Kabeln nach der Erfindung, und zwar zeigen
Fig. 1 die Seitenansicht eines dreiaderigen Kabels mit teilweise weggebrochenem Kabelmantel,
Fig. 2 einen waagerechten Längsschnitt dieses Kabels,
Fig. 3 einen Querschnitt nach Linie A - A von Fig. 1,
Fig. 4 die Seitenansicht eines dreiaderigen Kabels mit abgeändertem Kabelmantel,
Fig. 5 einen Querschnitt nach Linie B - B von Fig. 4,
Fig. 6 die Seitenansicht eines einaderigen Kabels und
Fig. 7 einen Querschnitt nach Linie C - C von Fig. 6.
Bei dem Kabel nach Fig. 1 - 3 bestehen die Kabelkerne aus verseilten Drähten 1, die von Isolierungen 2 umschlossen sind. Die drei Einzelkabel liegen in einer Ebene unverdrillt nebeneinander. Sie sind von einem Mantel 3 umschlossen, der aus Metall von erheblicher Eigenfederung besteht. Dieser Mantel wird durch zwei gleichartige rinnenförmige flache Hälften 4 und 5 gebildet, deren Kanten im wesentlichen auf der Hauptachse des Mantelquerschnittes liegen. Die Längskanten der Teile sind bei 6 flanschartig nach aussen gebogen und miteinander verschweisst oder verlötet, so dass die Teile einen zusammenhängenden, flüssigkeitsdichten Mantel bilden, der mit einer Ölfüllung versehen werden kann. Die zwischen den Kabelkernen und dem Mantel verbleibenden, mehr oder weniger dreieckig begrenzten Räume können entweder zur Aufnahme einer Ölfüllung leer bleiben oder mit einer Packung aus ölabsorbierendem Stoff ausgefüllt sein.
Die abgeflachten Seiten des Mantels 3 können vollständig eben oder, wie in der Zeichnung dargestellt, mit wellenartigen Querrippen 7 versehen sein, die in die rinnenförmigen Hälften des Kabelmantels eingedrückt sind. Solche Rippen ermöglichen ein leichteres Biegen des Kabels in Längsrichtung und stellen ausserdem eine Querversteifung her. Der Abstand und die Tiefer der Rippen richten sich nach den Eigenschaften des verwendeten Metalls, nach der Grösse der aufzunehmenden volumetrischen Ausdehnung des Öls und den gewünschten Eigenschaften hinsichtlich Biegsamkeit und Quersteifigkeit des Mantels.
Bei dem abgebildeten Kabel liegen die Rippen 7 so dicht wie möglich nebeneinander, so dass in Längsrichtung des Kabels kein Teil des Mantels 3 mit den Kabelkernen in flächenhafter Berührung steht. Die Rippen 7 reichen auch über die ganze Breite des Mantels und lassen nur die an den Enden liegenden, ebenen Flansche 6 frei. Diese beiden Kennzeichen ergeben ein bestmögliches Biegungsvermögen bei grösstmöglicher Quersteifigkeit des Mantels. Für andere
Fälle kann es erwünscht sein, wenn die Querrippen 7 kürzer sind, so dass sie nur über einen Teil der Mantelbreite reichen und/oder in mehr oder weniger grossem Abstand voneinander liegen, so dass in Längsrichtung des Mantels eine linienhafte Berührung mit den Kabelkernen zustande kommt.
Bei der abgeänderten Ausführung nach Fig. 4 und 5 besteht der Mantel aus einem einteiligen Metallstreifen, der U-förmig umgebogen ist und daher nur eine einzige Naht aufweist, die auf der Hauptachse des Mantelquerschnittes liegt. Überdies liegen bei dieser Ausführung die Rippen 7 nicht genau rechtwinklig zur Längsachse des Mantels, sondern etwas schräg dazu.
Bei dem Kabel nach Fig. 6 und 7, das nur einen einaderigen Kern aufweist, setzt sich der Mantel aus zwei hälftigen Teile zusammen, die der Ausführung nach Fig. 1 bis 3 entsprechen und mit gleichen Bezugszahlen versehen sind. Auch hier kann der Mantel jedoch nach Art von Fig. 4 und 5 durch einen U-förmig gebogenen Streifen gebildet werden.
Ein derartiges Kabel kann zusätzlich mit einer den Mantel umhüllenden Aussenbekleidung versehen sein, z.B. aus imprägniertem Hanf, und die überstehenden, flanschartigen Schweiss- oder Lötränder können vor dem Aufbringen dieser Bekleidung zur flachen Aussenseite des Kabels hin umgebogen sein.

Claims (6)

1.) Mit einer Ölfüllung versehenes, elektrisches Kabel, das einen oder mehrere in einem abgeflachten Metallmantel liegende Kabelkerne enthält, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel aus einem oder mehreren Metallstreifen aus Blech höherer Eigenelastizität besteht, die in einer oder mehreren genau oder angenähert auf der Hauptachse des Mantelquerschnittes liegenden Längskanten verschweisst oder anderweitig flüssigkeitsdicht verbunden sind.
2.) Kabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel aus zwei rinnenartigen Hälften (4, 5) zusammengesetzt ist, die an ihren zusammenliegenden Längskanten flüssigkeitsdicht verbunden sind.
3.) Kabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Metallmantel aus einem einzigen Metallstreifen besteht, der U-förmig um einen oder mehrere Kabelkerne gebogen und an seinen zusammenliegenden Längskanten flüssigkeitsdicht verbunden ist.
4.) Kabel nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zu vereinigenden Längskanten des Metallmantels aus flach zusammenliegenden, flanschartigen Rändern (6) bestehen.
5.) Kabel nach Anspruch 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel mit wellenartig eingedrückten Querrippen (7) versehen ist, die vorzugsweise über die ganze Mantelbreite reichen.
6.) Kabel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Querrippen (7) in schräger Neigung zur Längsachse des Kabels liegen.

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