DE432941C - Muffe und Endverschluss fuer elektrische Hochspannungskabel - Google Patents

Muffe und Endverschluss fuer elektrische Hochspannungskabel

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DE432941C
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sleeves
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Forges et Ateliers de Constructions Electriques de Jeumont SA
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G15/00Cable fittings
    • H02G15/08Cable junctions
    • H02G15/10Cable junctions protected by boxes, e.g. by distribution, connection or junction boxes

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  • Cable Accessories (AREA)

Description

in Paris.
Die Erfindung betrifft Muffen und Endverschlüsse für Hochspannungskabel, insbesondere für Mehrleiterkabel, bei denen jeder Leiter über der Isolierschicht eine metallische 5 oder mit einem metallischen Überzug versehene Hülle trägt und jede dieser Metallhüllen im Innern des Gehäuses durch eine metallische Hülse verbunden ist, bei welcher starke Krümmungen vermieden sind, so daß nur die Verbindungshülsen der einzelnen Adern mit einem hochwertigen Isolierstoff, der übrige Kabelmuffenraum aber nur mit einem Isolierstoff von geringer elektrischer Festigkeit gefüllt zu werden braucht.
ig Erfindungsgemäß wird jede Kabelader in der Muffe und im Endverschluß für sich so behandelt, als ob sie ein selbständiges Kabel wäre. Dadurch erreicht man für die Feldverteilung in einer jeden Aderverbindung die
ao günstigen Verhältnisse des einadrigen Kabels.
Es ist bekannt, in Hochspannungskabeln
mit mehreren Leitern und einem gemeinsam um diese herum angeordnete Prüfleiter die Verbindung des letzteren in den Verbindungsmuffen mit Hilfe einer Art metallischen Fut- ters von ähnlicher Gestalt wie die Muffe selbst herzustellen. Dieses metallische Futter umgibt somit die Gesamtheit der Leiter und ist wie der Prüfleiter von Muffenkörper und Erde isoliert.
Demgegenüber handelt es sich aber bei der vorliegenden Erfindung darum, bei Hochspannungskabeln mit mehreren metallbewehrten Einzelleitern die Metallbewehrungen dieser Einzelleiter je für sich in einer kleinen Teilmuffe zu verbinden, die eine dem Kraftlinienfeld angepaßte Form erhält und vorzugsweise mit den anderen Teilmuffen und der äußeren Muffe (Schutzkasten) zusammen geerdet wird.
Auf der Zeichnung sind beispielsweise Muffen und Endverschlüsse für Kabel mit mehreren Leitern gemäß der Erfindung dariresiellt.
Abb. ι zeigt einen Querschnitt durch ein Hochspannungskabel mit drei Leitern von bekannter Ausführung. Selbstverständlich kann die Zahl der Adern beliebig sein. 5. Abb. 2 zeigt eine Längsansicht mit teilweisem Schnitt einer Muffe und
Abb. 3 einen entsprechenden Querschnitt nach der Linie x-y der Abb. 2.
Abb. 4 zeigt einen Längsschnitt durch ίο einen Endverschluß.
Mit α sind die Leiter des Kabels bezeichnet, mit B die isolierenden Schichten, mit C die Metallhüllen oder sonstigen leitenden Schichten, von denen die einzelnen isolierten Adern umhüllt sind. D bedeutet das Füllmaterial und E den üblichen Mantel des Kabels.
In den Anschlußkästen (Abb. 2 und 3) werden die zusammengehörigen Enden A1, A1, A2, A'2, A3, A\ usw. der zu verbindenden ao Adern auseinandergebogen und dann parallel zur Achse des Gehäuses geführt bis zu je einer Kabelklemme H1, H2, H3 usw. von geeigneter Form, welche die elektrische Verbindung in an sich bekannter Weise sichert. Die leitenden Hüllen C1 bzw. C1 usw. der einzelnen Adern sind an den Punkten C1 bzw. c\ usw. abgeschnitten und durch eine nach der Mitte des Kastens zu sich ausbreitende Hülse F1 bzw. F\ verlängert. Die letztere besteht aus Metall geringer Stärke und besitzt vorteilhaft die Form eines Rotationshyperboloids, welches tangential zu der Fläche der Anschlußstelle f1 bzw. f\ verläuft. Die beiden Hülsen F1 und F\ sind durch einen Metallzylinder G1 miteinander verbunden. Distanzstücke aus Isoliermaterial K1, K\ dienen dazu, die Lei^ungsabschnitte A1, A\ in ihrer Lage auf der Achse der Rotationshyperboloide F1, F\ und des Zylinders G1 zu sichern.
Der Zylinder G1 ist mit einer oder mehreren Durchlochungen versehen, um nach der Montage das Eingießen eines isolierenden Füllmaterials in das Innere des Zylinders G1 und der Verlängerungen F1, F\ zu ermöglichen.
In gleicher Weise wie die Leitungsabschnitte A1 und A\ werden. die anderen Kabeladern A2, A2, A3, A'3 usw. verbunden. Es werden so viele einzelne Muffen innerhalb des Gesamtgehäuses angeordnet, als das Kabel Leiter besitzt.
Sämtliche Einzelmuffen sind in einem Schutzkasten / aus geeignetem Metall, z. B. aus Gußeisen, angeordnet. Die Lage der Leitungsabschnitte zueinander wird durch Distanzstücke I und Γ gesichert.
Der Schutzkasten / selbst wird nach der Montage mit einer schmelzbaren Isoliermasse gefüllt. Dieser Stoff braucht aber nicht sehr hohe elektrische Festigkeit zu besitzen, denn durch die Anordnung der Einzelmuffen ist das Füllmaterial des Schutzkastens elektrisch nicht beansprucht. Nur die Einzelmuffen müssen mit einem Isolierstoff von hoher elektrischer Festigkeit gefüllt werden. Die Form der trichterförmigen Verlängerungen F1, F\, F2, F'2 usw. ist so gewählt worden, daß Flächen von starker Krümmung vermieden sind, um die Verteilung des elektrischen Feldes günstig zu gestalten.
Abb. 4 veranschaulicht die Anwendung der Erfindung auf Endverschlüsse. Der Endabschnitt einer Ader A1 z. B. ist mit einem Ausgangsisolator Ji1 verbunden. Die Metallhülle C1 ist im Punkt q unterbrochen und durch die metallische Hülse F1 verlängert, deren Ende an dem Isolator M1 befestigt ist. Dieselbe Anordnung ist vorgesehen für die Leitungsabschnitte A2, A& usw., welche das Kabel bilden. Jeder Leitungsabschnitt mit seiner Verlängerung F und seinem Isolator M kann als eine Einzelmuffe angesehen werden, und die Gesamtheit dieser Einzelkästen ist in einem gemeinsamen Schutzgehäuse /' angeordnet.
Wie bei den Muffen sind auch hier die Einzelmuffen mit einem Isolierstoff von hoher elektrischer Festigkeit angefüllt, während die in dem Gehäuse J- verbleibenden freien· go Räume mit einem beliebigen Isolierstoff angefüllt sind.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Muffe und Endverschluß für elektrische Hochspannungskabel, insbesondere Mehrleiterkabel, bei denen jede Ader über der Isolierschicht eine metallische oder mit einem metallischen Überzug versehene Hülle trägt, dadurch gekennzeichnet, daß jede dieser Metallhüllen im Innern des Gehäuses durch eine metallische Hülse, bei welcher starke Krümmungen vermieden sind, verbunden ist.
2. Muffe und Endverschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die metallischen Verbindungshülsen der einzelnen Adern mit einer Isoliermasse von hoher elektrischer Festigkeit angefüllt sind, während das gemeinsame Gehäuse mit einem Isolierstoff angefüllt ist, welcher keine hohe elektrische Festigkeit zu haben braucht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DES64545D 1923-10-13 1923-12-18 Muffe und Endverschluss fuer elektrische Hochspannungskabel Expired DE432941C (de)

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FR432941X 1923-10-13

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DE432941C true DE432941C (de) 1926-08-18

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DES64545D Expired DE432941C (de) 1923-10-13 1923-12-18 Muffe und Endverschluss fuer elektrische Hochspannungskabel

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