DEP0054034DA - Gittersteuerung von Umrichtern - Google Patents

Gittersteuerung von Umrichtern

Info

Publication number
DEP0054034DA
DEP0054034DA DEP0054034DA DE P0054034D A DEP0054034D A DE P0054034DA DE P0054034D A DEP0054034D A DE P0054034DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
saturation
converter
energy storage
counting
grid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Dipl.-Ing. Tennenlohe Rambold
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Publication date

Links

Description

Siemsiia-Schuckertwerke Erlangen, den
Aktiengesellschaft Qstle Stadtmauerstr, 30
ι ft 1 Q p '1
PA 13/ si j. t-j υ &t
PA 9/120/30
Anmelde tag: * Akt,Z.: ^ '
angemeldet als : Patent Bearheiters ¥/erdermann Erfinders Ramhold Abt,/Werk: TS 21 E (Bahnen-Entwickl) Kosten trägt?. TS 21 (Vollbahnen) betr. noch» TS 21, TS 24, TS 11 ■ . ZY/T, GWS
^itelergänzung; mit impulszählender Energiespeichereinrichtung,
insbes, Zähldrossel, zur Frequenzunterteilung der Steuerimpulse *
Gitter ^aaiau e ri-f - Umri chterJk»
Bei der G-itt er steuerung von Gleich- und Wechselrichtern hat man schon lange anstelle von mechanischen Steuerungen und ßöhrensteuerungen auch rein magnetische Steuerungen angewendet. Diese sind als ruhende, nicht der Abnutzung unterworfene Einrichtungen besonders vorteilhaft. Bei Umrichtern aber ist man normalerweise noch abgesehen von der mechanischen Steuerung » auf Steuerröhren angewiesen. Dies ist nachteilig in Anbetracht der relativ geringen Lebensdauer der Bohren, Gerade für Umrichter, die für Bahnstromversorgungen zu verwenden sind, ist höchste Betriebssicherheit erforderlich.
Pur Bahnstromversorgungsanlagen kann die Lösung der Aufgabe von Interesse sein, den 50-Periodenstrom der Landesstromversorgung in 16 2/3-Periodenstrom zur Speisung der Bahnmotoren umzuwandeln, d.h. also die Frequenz zu dritteln.
Um die Betriebssicherheit gewährleisten zu können, bedient man sich nach der Erfindung einer impulszählenden Energiespeichereinrichtung als eines Mittels, wie es an sich bereits vorge-
schlagen Wurde9 Erfindungsgemäss ist eine impulszählende Energie speichereinrichtung vorgesehen, die so im Steuerstromkreis angeordnet ist j dass periodisch jeweils mehrere, beispielsweise drei Impulse, die von der Primärspannung abhängig sind, den Energiespeicher über ein Ventil (Gleichrichter) aufladen, während der nächste, also z.B. der vierte Impuls einen vorbestimmten Auslösewert erreicht und mittelbar oder unmittelbar zur Gltterbeeinflussung benutzt wird.
Eine weitere, ganz besonders vorteilhafte Ausfuhrungsform fetter
Erfindung besteht darin, dass als
impuls zähl ende En,ergiespeichereinrichtung eine Zähldrossel mit einem magnetischen ^ernmaterial hoher Anfangspermeabilität und ausgeprägtem Sättigungsknie vorgesehen und so geschaltet ist, dass periodisch jeweils mehrere Impulsef die .von der Pri-
märspannung abhängig sind,
Zähldrossel noch unterhalb der Sättigung magnetisieren, während der nächste Impuls das Sättigungsknie überschreitet und die Reaktanz der Drossel sprunghaft herabsetzt, wobei die entsprechend sprunghafte Stromaufnahme der Zähldrossel mittelbar oder unmittelbar zur Gitterbeeinflussung benutzt wird*
Die Steuerimpulse können z.B. dem Sekundärstromicreis eines Sättigungswandlers entnommen werden, dessen Primärstromkreis vom Primärstrom des Umrichters durchflossen Wirdf bezw. an die Primärspannung angeschlossen ist« Der Sekundärstromkreis des Yfandlers weist nur eine schwache Belastung auf, so dass der Sättigungswandler während seiner Umsättigung wie ein Spannungswandler arbeitet. Windungszahl und Eernquerschnitt sind so bemessen, dass der ICern in der Nähe des Stromnulldurchgangs ungesättigt, bei grösseren Abweichungen des Augenblicksstromwerts vom·Iullwert dagegen bereits hjochgesättigt ist. Bb werden also stossartige Impulse im Rhy^mus der Primärfrequenz erzeugt. Diese können-dem En^sj »speicher, vorzugsweise einer
Mm/Hd,
Zähldrossel^ zweckmässig über einen Gleichrichter; zugeführt werden und ihn schrittweise bis zur Sättigung aufladen bezw. magnetisieren=
Energiespeiehereinrichtungen, die für die Verwirklichung der Vorschläge der Erfindung geeignet sind, wurden an sich bereits
^^^^^ψφ^^^^^-^^^ψ^^^^ vorgeschlagen. Es handelt sich1 da^/umellieh^^eKtrischen Zeitkreis zur Verzögerung des Ansprechens eines stromwertempfindlichen Geratesil z.B, eines Relais oder Auslösers durch Zuführung einer Anzahl aufeinanderfolgender und untereinander gleich grosser Energieimpulse zu einem Energiespeicher, EsHjfewvorgeschlagen» zur Impulsabgleichung einen Wechselstromenergie-Sättigungswandler vorzusehen. Dieser soll nach einem weiteren Vorschlag durch Gleichstromvormagnetisierung so hoch gesättigt sein, dass der Soheitelwert des Nennstromes eines überwachten Stromlcreises kleiner ist als der zur EntSättigung des Wandlers erforderliche Stromwert. Als Energiespeicher ist entweder ein Kondensator in Reihe mit einem elektrischen Ventil vorgesehen und parallel zu einer an den Sättigungswendler angeschlossenen widerstandsarmen Auslösespule angeordnet, oder aber es ist als magnetischer Energiespeicher eine Sättigungsdrossel, deren Sättigungsfluss ein Mehrfaches des Wandlersättigungsflusses beträgt, in Reihenschaltung mit einer Auslösespule und einem elektrischen Ventil an den Sättigungswandler angeschlossen. Dabei kann ein Hilfserregerkreis für die Sättigungsdrossel vorgesehen sein, der duroh einen Schalter kurzzeitig geschlossen werden kann und einen die Brossel in entgegengesetzter Richtung wie die Wandlerimpulse magnetisierenden, vorzugsweise zur Sättigung der Drossel ausreichenden Strom führt.
3 Patentansprüche
O Figuren

Claims (3)

P a_ t; __e ji _ t ajn^s ρ r ii c_ h e
1. " GitterJ*3teueKj^ UfeoEtergf iiasto^^rTrequenzherel)-s^-fczung, OBduroh gekennzeichnet* dass eine impuls zählende Energiespeieh^reinrichtung vorgesehen ist, die so im Steuerstromkreis angeordnet ist, dass periodisch jeweils mehrere Impulse, die von der Primärspannung abhängig sind, den Energiespeicher über ein Ventil (Gleichrichter) aufIadeni -während der nächste Impuls einen vorbestimmten Auslösewert erreipht und mittelbar oder unmittelbar zur Gitterbeeinflussung benutzt wird,
2. GitterJJsteuer^ppvtTmrichterft-nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dass als impulszählende Energiespeichereinrichtung eine Zähldrossel mit einem magnetischen ILernmaterial hoher Allfangspermeabilität und ausgeprägtem Sättigungsknie vorge- * sehen und so geschaltet ist, dass periodisch jeweils mehrere Impulse, die von der Primärspannung abhängig sind, in schrittweis et^T'ex^fuTfeäHr"die Zähldr^^B^^Ä-^n^^r^i^der Sättigung magnetisieren, während der nächste Impuls das Sättigungsknie erreicht und die Reaktanz der Drossel sprunghaft herabsetzt, wobei die entsprechende sprunghafte Stromaufnahme der Zähl«» drossel mittelbar oder unmittelbar zur Gitterbeeinflussung benutzt" wird»
3. Gittergesteuerter Umrichter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass im PrimärStromkreis des Umrichters (je Phase) ein Sättigungswandler vorgesehen ist, «mm dessen Sekundär Stromkreis die Steuerimpulse entnommen ί4 ^w^Vi*-» «

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DEP0054034DA (de) Gittersteuerung von Umrichtern
DE826466C (de) Gittersteuerung von Umrichtern
DE625974C (de) Einrichtung zur Erzeugung einer periodischen Spannungskurve mit steilen positiven Spannungsspitzen fuer die Gittersteuerung elektrischer Dampf- oder Gasentladungsstrecken mit lichtbogenfoermiger Entladung
DE436825C (de) Einrichtung zur Umwandlung von Gleichstrom in solchen anderer Spannung
DE1075758B (de) Impulsgenerator für therapeutische Zwecke
DE1147679B (de) Anordnung zum Energieaustausch zwischen zwei Gleichstromkreisen
DE512588C (de) Einrichtung zum Erregen einer Synchronmaschine
DE659865C (de) Anordnung zur Verbesserung der Transformatorausnutzung bei Speisung einer Vielzahl von Gleichstrommotoren aus einem Wechselstromnetz
DE951642C (de) Stromversorgungsgeraet mit einem Zerhacker und einem Transformator mit zwei im Gegentakt arbeitenden Primaerwicklungen
DE639630C (de) Umschalteinrichtung zum Zwecke der Energierueckgewinnung bei gittergesteuerten Gleichrichtern
DE513222C (de) Anordnung zur Kupplung von Gleich- und Wechselstromkreisen mit Hilfe gesteuerter, jezwei verdampfbare und emittierende Hauptelektroden enthaltender Metalldampfentladungsgefaesse
AT123758B (de) Vorrichtung zur Erzeugung eines Steuerpotentials für die steuerbaren Gitter von Quecksilberdampf-Gleichrichtern oder-Ventilen.
DE446474C (de) Roehrensender
DE908899C (de) Elektrische Schweisseinrichtung
AT234225B (de) Stromrichtererregeranordnung für Synchronmaschinen
DE499440C (de) Wechselstromnetzanschlussgeraet
DE660973C (de) Anordnung zur elastischen Kupplung eines Drehstromnetzes gegebener Periodenzahl mit einem Einphasennetz kleinerer Periodenzahl
DE709712C (de) Anordnung zur Steuerung von mit gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsgefaessen arbeitenden Wechselrichtern
DE923977C (de) Steuerung fuer Umrichter
AT97604B (de) Einrichtung zur Umwandlung von Strömen aller Art in Gleichstrom bestimmter (einstellbarer) Spannung.
DE643857C (de) Einrichtung zur selbsttaetigen Dauerladung von Sammlerzellen uebergittergesteuerte Gleichrichter
DE733499C (de) Gittersteuerungseinrichtung fuer Lichtbogenentladungsstrecken
DE904914C (de) Anordnung zum Kompoundieren, insbesondere von gesteuerten Stromrichtern
DE943784C (de) Stromrichter mit Quecksilberkathode und Tauchzuendung
DE611702C (de) Verbesserung der Kommutierungsverhaeltnisse bei Kollektormotoren, die an einem Netz mit stark pulsierender Gleichspannung angeschlossen sind