DEP0053204DA - Verfahren zum Herstellen von Betonholkörpern - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Betonholkörpern

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DEP0053204DA
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Germany
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concrete
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hollow
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Inventor
Paul Eschwege Heins
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Description

verfahren ζ us Herstell-ttfi-g von Betonhohlkörpern oder dergl
Die im nachstehenden beschriebene Erfindung hat ein Verfahren zur Herste]lung von Betonhohlkörpern oder dergl. zum Gegenstand, durch das mit einem Mindestaufwand an Zeit und Formkosten Elemente für den Bau von Häusern, wie Deckenbalken, Fensterunterzüge , Hohlsteine für tragende Wände, Stützen, Säulen, Masten, Kenairöhren usw. hergestellt werden können. Durch das Verfahren ergibt sich die Möglichkeit, Beton mit einem sehr niedrigen Wasserzementfaktor zu verarbeiten, die Masse bis an die äußerste Grenze zu verdichten und die genannten Bauelemente fabrikmäßig rationell in stets gleichbleibender Beschaffenheit und Güte herzustellen.
Während es bisher bei Verwendung von gießgahigen, d.h. wasserreichen Betonen zwar möglich war, rata tionskörpe rf örrrfige Betonwaren im Schleuderverfahren bis zu einem gewissen Grad zu verdichten und in weiteren Grenzen bei Einbringung einer abgemessenen Menge auch die vorgeschriebenen Abmessungen einzuhalten, so versagt dieses Verfahren Jedoch9 sobald der Hohlkörper und insbesondere der Hohlraum einen von der Kreisform abweichenden Querschnitt haben, gsnz abgesehen davon, daß für einen schnelleren Umlauf geeignete Formen und die zusätzlich erforderlichen Einrichtungen verhältnismäßig teuer sind. Auch das Rüttelverfahren ist vor allem für längere Körper nicht immer geeignet. Will man den Hüttelvorgang nicht unterbrechen, so muß die Masse während des Rütteins in die Form nachgefüllt werden, was flieht immer ohne Schwierigkeiten möglich ist, wenn in eine längere Form eine bestimmte festgelegte Menge gleichmäßig eingebracht werden soll. Rüttelmaschinen für längere Formen sind obendrein recht kostspielig.
Bei dem Verfahren nach der Erfindung wird die abgemessene Menge eines verhältnismäßig trockenen Betons in einedruckfeste Form eingeschüttet und nach dem Verschließen der Einfüllöffnung durch die Formt ein am vorderne Ende verjüngter oder konischer Kern hindurchgezogen, der an seubem dickeren Ende die Quersehnittsabmessu^gen des Betonhohlkörpers hat. Der Kern läuft auf einer Kerntahn, die durch die Form hinduchgeführt und in ihrer Höhe und Breite so bemessen ist, daß die vorgesehene Menge Beton in die Form gerade ausfüllt, sodsß sich die gleichmäßige Verteilung
der Masse von selbst ergibt und mit dem Eindringen des konischen Kernes sofort die Verdichtung des Betons beginnt. Die Verdichtung ist für einen bestimmten Querschnitt abgeschlossen, wenn der konisehe Teil des Kernes -smr^ff&n^sc^ljls zu diesem Querschnitt in die Form eingedrungen ist. Die Größenzunahme der Kernabmessungen ausgehend von den Abmessungen der Kernbahn bis zu den vorgesehenen Lichtabmessungen des ßetonhohlkörpers ist abhängig von dem Ausmaß der Verdichtbarkeit der Betonmasse. Is ist einleuchtend, daß die Verdichtung nach diesem Verfahren bei einem entsprechenden Kraftaufwand beim Durchziehen des Kernes bis zur äußersten Grenze vorgetrieben warden kann und sich somit hochfeste Betonkörper ergeben.
Zu Gunsten der Festigkeit wirkt sich auch die Verwendungsmöglichkeit der verhältnismäßig trockenen Betonmasse aus, denn bekanntlich erreichen bei sonst gleichen Verhältnissen Betone mit einem niedrigen Wasserzementfaktor eine höhere Festigkeit als Betone mit einem größeren Wassergehalt·
Das erfindungsgemäße Verfahren hat aber nicht nur den Vorteil, daß sich außerordnetlich feste Betonkörper ergeben, sondern damit hergestellte Betonwaren erreichen auch einen höheren Grad der Maßhaltigkeit und schwinden weniger.
TKei te re große Vorteile ergeben sich bei diesem Verfahren dadurch, daß bei maschineller Durchführung des Ziehvorganges selbst Betonkörper mit großen Abmessungen in außerordentlich kurzer Zeit hergestellt werden können und weiterhin die verhältnismäßig trockene und hochverdichtete Betonmasse so gut nSteht"", daß die Form schnell wieder für die Herstellung eines weiteren Stückes verfügbar ist; die Zahl der Formen kann also weitgehend vermindert werden und die Formkosten sinken stark herab.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der folgenden Beschreibung erläutert und in den beiliegenden Abbildungen dargestellt.
Es zeigen:
Abb. 1 ein Beikenelement einer Kastenträgerdecke - für dessen
Abb. 2
Abb. 3
Herstellung das Verfahren besonders geeignet ist in einer Seitenansicht.
einen Querschnitt durch das Balkenelement, ein Schema des Verfahrens,
Abb* 4 einen Schnitt durch Kern und Kernbahn entlang der Linie A-B in Abba 3 mit Ansicht des -vorderen Endes der Form.»
Dasiin der Abb» 1 und 2 dargestellte Balkenelemant einer Kastenträgerdecke ist normalerweise etwa 4 m lang» häufig aber -.\ auch noch länger. Ein solcher Balken hat einen von einem Ende zum anderen durchlaufenden Hohlraum a und ein beispielsweise aus Baustahlgewebe hergestellten Stahlgerippe, dessen Lgngsstäbe b sich über die ganze Balkenlänge erstrecken und dessen Q.uerstäbe c haarnadelförmig gebogen sind»
Ein solches Balkenelement läßt sioh nach dem erfindungsgemäßen Verfahren wie folgt herstellen (Abb„ 3 und 4) : In ©inen der äußeren Gestalt des Balkenelementes entsprechenden druckfesten Formkasten d mit dem Bodenteil e , den Seitenteilen f und den Deckelteilen g und h wird das Stahlgerippe b,e hineingestellt und durch die Endstücke i gehalten® Diese Endstücke haben je eine Öffnung in der Größe des Hohlraumes ß» Durch diese öffnung wird die zur Führung des Kernes k dienende Kernbahn 1 mit dem Wagen ο eingefahren» im Lagerbock ρ abgestützt Und ebenso wie der Formkasten unverrückbar befestigt» Da die Kernbahn um mindestens die doppelte Kernlänge länger ist, als der Formkasten, ragt sie auf jedem Ende des Formkastens aus diesem heraus. "Auf die Kernbahn wird dfcv am vorderen Ende verjüngte Kern k aufgeschoben und über Zugbänder m beispielsweise mit einer Motorwinde η verbunden. Am hinteren Ende hat der Kern die Abmessungen des Hohlraumes des herzustellenden Körpers. Die das vordere Ende Mldende Verjüngung bis auf die Abmessungen der Kernbahn ist sehr sGhlank gehalten (kleiner Steig^ungswinkel), damit der Kern heim Eindringen in die Form keine Masse vor sich herschiebt»
Sohald in die Form das Stahlgerippe b,c eingesetzt und die Kernbahn 1 eingefahren wird die vorher gemischte und abgemessene Betonmasse in erdfeuchtem Zustand eingebracht und die Form durch Aufsetzen des Deckels g,h verschlossen. Nachdem die Form «erPlegeiti ts*^w$rd QerkKi-υπ k mittels der Winde η durch die Form hindurchgez'ogen.
Beim Eindringen des Kernes in die Masse, wird diese nach den Seiten abgedrängt und stark zusammengepreßt. Der herzustellende Hohlkörper erhält damit sogleich seine endgültige Gestalt. Der Grad der Verdichtung der in die Form eingebrachten Masse bestimmt
sich dabei durch den Q lUer schnittsunter schied, welcher zwischen dem vorderen und hinteren Ende des Kernes besteht. Da der Querschnitt des vorderen Endes des Kernes gleich dem der Kernbahn ist, füllt die für die Herstellung des Betonhohlkörpers erforderliche Menge der unverdichteten Masse geäUu die Form. Das Ausmaß der Verdichtbarkeit der unverdichteten Betonmasse kann durch einen "Vorversuch leicht ermittelt werden.
Nach dem Durchziehen des Kernes steht dieser and die ausgefahrene Kernbehn mit der Ziehvorrichtung sofort wieder für die Herstellung eines weiteren Stückes zur Verfügung. Das fertiggestellte Stück kann dann durch die Entfernung des Deckels g,h und der Seitenteil freigelegt werden. ' '
Als Mittel zum Hindurchtreiben des Kernes durch die mit der Betonmasse gefüllte Form kann, besonders bei kürzeren Betonwsren, anstelle der Zieheinrlchtung auch eine Druckvorrichtung verwendet werden.

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    Verfahren ζuj^Herstellung von Betonhohlkörpern oder dergl. dadurch gekennzeichnet, daß durch einender äußeren Gestalt des Hohlkörpers entsprechende druckfeste Form, nach d-e-j» Einbrim gas*»- der Betonmesse ein aryseinem vorderen Ende verjüngter am hinteren Ende die Abmessungen des Hohlraumes tr^^ Kern unter Kraftaufwand hindurchgeführt wird.
    Verfahren nach Anspruch 1. cUg.pl, der Kern auf einer die Form durchdringenden Bahn geführt ist, die so bemessen ist, daß die Herstellung des Betonhohlkörpers erforderliche Menge der in die Form eingebrachten Betonmasse in unverdichtetem Zustand die Form gerade ausfüllt und beim Hindurchtreiben des Kernes im vorgesehenen Ausmaß verdichtet wird.
    Verfahrennach Anspruch 1 und 2. d.g.,d. der Kern mit einer Zugvorrichtung durch die Form hindurchgezogen wird.

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