DEP0053201DA - Kondensatormikrophon, bei dem eine elektrisch wirksame Membran von beiden Seiten mit Schall beaufschlagt wird - Google Patents

Kondensatormikrophon, bei dem eine elektrisch wirksame Membran von beiden Seiten mit Schall beaufschlagt wird

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Publication number
DEP0053201DA
DEP0053201DA DEP0053201DA DE P0053201D A DEP0053201D A DE P0053201DA DE P0053201D A DEP0053201D A DE P0053201DA
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DE
Germany
Prior art keywords
sound
microphone
condenser microphone
disc
aar
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Heinrich Dipl.-Ing. Karlsruhe Kalusche
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date

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Description

Kondeisuaatormikrophon, bei dem eine elektrisch wirksame Membran von beiden leiten mit Beiiall beaufschlagt wird.
Zueate su Patent · · . (Anmeldung ρ 50 547 VSfcIIa/21a B)·
Bss Hauptpatent betrifft ein Kondensatoraikrophon, bei äem eine elektrisch wirksame Ueabran von beiden Seiten Mit Sphall beaufschlagt wird, gekennzeichnet duroh ein auf den Schall zur einen Membraneeite wirkende» akustische© La^fzeitglied, iae bo bemessen Istf dass eine» vorzugsweise Siaeeltiget Kiehtwirkung duroh FhaBenvereehiebung zwischen dem auf die MeBbranvordereeite und dem auf die Meabranrtic keel te auftreffenden Schall erzeugt wird» Bas Lamfsseltgliei bewirkt dabei über den su übertragenden Frequenzbereich oder einen Seil davon eine konstante Laufzeitverzögerung. Dadurch soll eine entsprechende ^^zeitverzögerung wie im Sohallmaweg zwischen Vorder- und Hiickseite des Mikrophone erzielt werden* Me Laufzeitversügerung ia Schalluaweg ist dabei als frequenzunabhängig konstant vorausgesetzt.
SeaSB der Krfindung wird in weiterer Auageetaltung vorgeschlagen, im Schallweg ^enigetenB aar einen Membranselte Sehallumwegglieder vorzusehen, die jgmi&mAmmi**k+. zumindest in einem Teilbereich dee Frequenzbandes eine Frequenzabiiängig«- keit der Laufzeit im SchaXluaweg zwischen Vorder- und &üek~ selte des Mikrophons .aar bewirken, vorzugsweise derart, dass die Laufzeit im Schalluaweg bei Prequenszunahme abnimmt.
Der forteil dieser Schalluawegglieder bestellt Clariaf dass Sas Laufüeitglied dee Mikrophons nicht unbedingt über den eu Ubertragenden ^roquenabereioh öder einen feil davon eise konatante Iwatzeitversbgerung bewirken muss. Msa kann infolgedessen aaefe ei»fet©S» imt billige Lantfaeitglieder verwenden and ersielt alt diesen trotadea über den gesamten Frequenzbereich eine annähernd
gleiohaaselge EicJatwirkang· SweokaIesig wird ties dadurch erreloht» dm& erflndungegemäß dorefa besondere Bemessung «ad tt» Ordnung der Schallaawegglieder die ^aufaelt ira üchallunweg so* mindest angenähert die gleiohe fr@%meiaeebhöJigigteit besitzt wie das auf den Sohall Bi» einen äiezabrunoelte wirkend« akustische Lauf Gleitglied. Xm einfachsten Falle genügt bereite ein einziges Sehallumwegglied. Bei einer bevor»ugten Auefuhrungeform der Srfindaag Bind die Scfcalluawegglleaer möglichst nahe vor der SSekeeite mnd/oder vor der Vordereeite des Uikrophone eigeoriaet» Sie bestehen vorteilhaft aas einem Material» das bei tiefen Prequenaen gut TOhslldurchlätwig lot and mit »wiöM@ad©r te©«* {peas dämpfend wirkt» &.B. Drahtgaze und/oder Oewebeatoff, gegebenenfalls 4b mehreren Sohichten· Besondere geeignet let «in Sckalloawegglied In Pora einer Beileibe aus dieses Material» die auf der Htiokeeite und/oder auf der ¥oräereeite dee Mlte»«· phone angeordnet 1st.
Me Erfindung und weitere Sineelheiten sind anhand der Abb* 1-4
beispielsweise erläutert.
In Abb. 1 ist ein Kondeneatoraikrophon gemäß dem Hauptpatent dargestellt» das auf der Vorderseite die Membran 1 beeitat und auf der EUokseite die Schicht B aus Filz» Watte oder ähnliche» Dämpfungsmaterial» die aueaaaen mit dea hinter der *»embran 1 befindlichen Luftraum das Laufeeitglled bildet. Entsprechend können naoh dea Hauptpatent auoh andersartig ausgebildete Laufeeitglieder vergesefeen sein» £.3« mit einer aweiten leabras auf der Mefeseite des Mikrophone. Betrachtet eei aunäohet der FaHt laß ier durch die Pfeile ρ dargestellte Hella*.! von Mstea auf die
ItokBgite Sea ISkreptoae auf trifft. Dieser Sekall erreicht tie Vorderseite 4©r ^eabran S alt einer Verzögerung out ep rechend der Laofeelt i® Sel»Ilaaw#g Uf der gleich der Dicke d dee Mikrophone «tjifrfigXieii dem Kadius r 1st· Bie Laufzeit ia Sctelleaweg U let aorzaalerweiee ±t®quemwaäfoMngig and konstant· Eatßprsöfeeai sollte di©@ bieher naoh de» Uauptpetent auch für die Laufzeit tot L»4f«eitgli©Ä eutreffen. ββηϋβ Abb. 2 iet mach der Brfindong flttf der Rüofcoelte des MiteopIiOBe in eines Abstand von einigem Äillliaetcrn als SolialliiawggXiefi &Xe Scheibe Sr angeordnet# die a* Β· a» Zteahtgaee und/oder Gewebeetofff gegÄöBeafalle ame atiireres Seiilekfe©» dereeltoe»# besteht» Bieeoe lateriel bat äie Slgensohaftf die tiofen Frequenzen gut durchsulaoeen und alt «Ä0lm«iiier irequenxs äüsgfeai auf den Sohall einzuwirken. Mf tiefen fö»e gelangen Infolgedessen duroh die Scheibe Br ungefeindert hindureh wie bei Atebe 1 star Hikropli©aräök@eite mi Uber den BehaiXuraifeg U aar ilemteanvorieyeeite* Fto die .tiefen Frequenisen entsteht deshalb genau wie ohne Scheibe Sr eine Laufaeitversaügerung entsprechend der Sntfernung d*r. Für die hohen Frequenaen ist die Scheibe Sr nur wenig oder gor nicht echalldurahläseig. Die Anordnung wirkt äaa» geiaäß Abb. 3 so» tat» öer Sohall des gestrichelten Pfeile p* tmwirfcsaii let and nur Ser davoh die Pfeile ρ es Hand iee Mikrophons iargeetelli© Schall mx Wirkung keimt® Dieser wird ge^esgea» auf des Wege awieeiieii dest MÜa?op!3.02ss©i»äu@e mi der Scheit» Br von hinten das Mikrophon m gelangen» d.h. auf einem Uaswege von der Lfiage r im die Scheibe Sr herum« Zur Vordereeit· gelangt er wie bei Abb. 1 und 2 Über den Schalluaweg XS * d+r. Der bei hohen Frequenzen wirksame Schallvmmg U iet somit gleich (d+r) - rf d.h. gleich der EikiroplMaiiek© d« Dor Bchalluaweg O und dauit auch die Laufzeit &m Selialle ei ta» Mikrophon kern» iet also bei den höhere» Frequanseii kleiner ale bei den tiefen Frequenaea.
Dae Schalluzawegglied in Fora der Scheibe aas Drahtgaae und/
oder Gewebeetoff tame in aaal©g©r Weise auch vor der Mikrophon-Vorderseite angeordnet «ein. Se ist auch möglich» auf beiieia Seiten
Je eine Sefeeifee anzuordnen. Ein Mikrophon dieser Art iet la
Abb*4 dargestellt, Me vor der V fOrderaeit© befindlich© Scheid© ist Mer ait Sv und die vor öer Büetasit© alt Sr bnae leime te Dureli äie vorn angeoräaete Seineifee Sv ersielt man auch eine Wirfemg
in Sime der Erfindving» wenn der Sohall von vorn auf das Mikrophon auf trifft, während die Iiinteii liegende Scheibe Sr nur dann wirkt» wenn die Sohallquelle hinten liegt. Zur ^läuterung der Wirkung der vorderen Sohelbe Sv ist Jetat angenommen> dass der durch die pfeile ρ bsw. p' dargestellt© Schall von vorn kommt* Bei liotiea Irequenaen wird p* unterdrückt and der Schall ρ as lande gelangt nur durch den Zwleohonraua Bwiuchen der Scheibe Sv und dem Sifer©- ghöngelÄiää« gur aesbraa« Ie ist also auch hier der Usweg U gleich der Mikrofhondlßke d. Bis Antriebskraft && der Metabran Kt die ees den üräften von der voraer- und ilUokeeite reaultiert, nimmt nämlich mit »unehaender FrequenE ab, weil bei den hohen Frequenzen die beiden Kraftkomponenten as mehr als 180° in ihrer Phaee gegeneinander verechoben Bind, Imurek die erfiadaagegeieSe Asorö« liiag des SehalliiawgglieteB in form der Scheibe Sv vor der Vorderseite nimmt die Phaeendlfferen» zwischen der vorderen und der rückwärtigen Kraft ebenfalls entsprechend ab. Die Frequena, bei der die Phaeenvereohiebung zwischen den beiden Kraftkomponenten großer ale 180° wird, verlagert eich infolgedessen nach oben im F^eijaesiabaMf eoöaßs der Frequensabfall dee Mikrophone erot tee! Mheren Frequenaen, vorzugsweise bei solchen attseerhalb dee übertragungsbereichee, eintritt. 3>er Vorteil der vorderen Scheibe Sv besteht somit darin» dase der ttbertragungsbereloh dee Mikrophone nach höherem Frequenzen Mm erweitert wird.
lie ScheibeflSr bsw» Bv besitzen aweckaaeoig den gleichen Bareii·*» messer wie ton Milcrophöiigeliätts©*

Claims (6)

  1. (Sfeue) itetentarißpruche
    1« XeMeiisatoraiteopiiont bei dem elm ©letetrleeli wirksame ärnnkmu (U) von beide» Seiten mit Schall beaufschlagt wird and dürÄ ein aaf den Seball aar «inen ^esabraneeite wirkenden akuatiechea Äufseltgliei eine, vorstigeirei®© einseitig©» BieMwirkoag teil FliasesvergeMetoaiig swieobeiti dem auf die jiiTObraafoiiereeite «rat dem auf öle ^enbranr üokeeite aaf treffend« Schall eraeagt wird, Saeh Patent . . . (Anraeldung ρ 50 347 VIIIa/21a2D)» dadurch gekennzeichnet, des© im Söhallweg wenigstens eur einen Hemtemeeite Sohallomwesglieder vorgesehen Siadt die aamindost in eine; feilberelch des fr^qaenabandes ©in© freqae»sabMögigkeit der Laufzeit is Schallaaweg (U) «wischen Vorder- and Rückseite des ^ikroplioae bewirken* versugeweiB© derart, &me die Laufeelt im Schallusweg (U) bei Fre^uenaaunahme abnimmt«
  2. 2. Eondensatormikrophon nach AiiBprnah 1y dadurch gekennzeichnet» ä&Bß ömroh entsprechende Bemeesung und Anordnung der SehaHBrnwe, ,glieder die Laufzeit im Schallumweg (U) gumi»äiäst angenähert die gleiche Prequenaabhiingigkelt beeitst wie das auf den Schall aar einen Semhranoeite wirkende akustische Laufseitglied»
  3. 3· Eondenaatormikrophon naofa Ansprach 1 oder dadurch gek«is»©iel net, dass die Schallumwegglieder möglichst nahe vor der ilOckeei und/oder vor der Vordereeite des Jikro^phone angeordnet sind»
  4. 4· Kondensatormikrofon nach einem der AnBprtiche 1-3, dadurch g&luitmmiühmt, dass die Sehallumseggiieder aus einem Material bestehen, Üm bei tiefen Freqtieiiseri gut sehalldurohläseig £©t m mit zunehmender lfmqmm dämpfend wirkt, e.B. Srshtgass und/ oder ©ewebeötoff, gegebenesfeile in mehreren Sohichten.
  5. 5* Kondeneatormikrophon nach Anepruch 4, dadurch gekennzeichnet» §a»8 ein ä©lmllt»w«ggll©ä aas einer Scheibe (Sr), z.B. ame Brahtgasse and/oder Gewebeetoff, besteht, die in kleinem Abstand vor dem Mikroplionf ζ·3· vor deamesi Mickeeite» in solcher Weise eisgeerßnet ist, dass der Schall bei hohen ?r<*cjuenKen geawungen ist, auf iem liege cwlschen &©a likrophoagelEiiee und der Scheibe (Sr) in das Mikrophon au gelangen«
  6. 6. Siafeneataraikroptai nach Anspruch 5» äadwelfai gekeanaeteteito Äaee eiae Sehelbe (Sv) ^&#B* ame SraMgaee und/oder Ckroefceir&Qff, in analoger Weiee vor äer Mitorophoirirordoreeite angeordnet 1st« gegobononl'alle in Verbindung mit einer autsseyde® vor der Etickßeite eageoartaete» Soheibe (Sv).
    ?· Sondenetttoraikrophon nach Anspruch 5 oder Sf dadurch oekeaazeichnet, das8 di© Ucheibe (Sr bzw»3v) den gleichen IJurchme β oer feesitst wie das Mikrophongehäuee·

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