DEP0053010DA - ßogenzuführung für Bronziermaschinen. - Google Patents

ßogenzuführung für Bronziermaschinen.

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DEP0053010DA
DEP0053010DA DEP0053010DA DE P0053010D A DEP0053010D A DE P0053010DA DE P0053010D A DEP0053010D A DE P0053010DA
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DE
Germany
Prior art keywords
bronzing
machine
sheet
bronze
uerei
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English (en)
Inventor
Georg Dr.-Ing. Spieß
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Description

K-
Paten ■■
Gnetav-AIoL-l-i-jT-e 17,11
TelefoB 4®698 (Rudolph)
Betr„s Neue Patentanmeldung
« Georg Spieß,, Leipzig-N „24? Abtnaundorfer Str*6O
lOgenzuführung für Bronziermaschinen«,
Die Erfindung bezieht sich auf eine Bronziermaschine mit selbsttätiger Zuführung der Bogen von einer Druckmaschine^ζ&,Β. einer Off setmaschinej Zweitourenpresse o,ägl. Bei den bekannten Bronziermaschinen $ die im unmittelbaren Anschluß an eine Druckmaschine arbeitens ist für die Überleitung der zu bronzierenden Bogen von der DruekmaschirB in die Bronziermaechine eine aus umlaufenden Bändern gebildete Zu- ' führung vorgesehen* die von der Bronziermaschine angetrieben wird ο Ton der Druckmaschine werden die Bogen entsprechend der Umlaufgeschwindigkeit des Druckzylinders in periodischen Hüben ausgelegt und gelangen auf die Zuführungsbahn zur Bonziermaschine« Die Umlaufgeschwindigkeit des Druckzylinders muß.bei Schnellaufenden Druckmaschinen der Leistung der Bronziermaschine angepaßt werden,, deren Leistung bei etwa 60 Bogenmeter pro Minute ihre Höchstgrenze hat« Bei einer Zylinderabwicklung des Druckzylinders von etwa 1 m wurden demzufolge Bogenformate von etwa 1 Meter Lange die Leistung der Bronziemaschine voll ausnützen * Auf der Bogenzuführung folgt demzufolge Bogen auf Bogen. 9 zwischen denen sich nur ein Abstand befindet* der der Abmessung des am Druckzylinder isorgesehenen Greifers entspricht, mit welchem Abstand die Bogen in die Bronziermasenine einlaufen« Werden auf der Druckmaschine !Formate gedruckt, die kleiner sind als 1 ms so entstehen zwischen den einzelnen. Bogen größere Abstände
die mit kleiner werdendem Bogenformat proportional größer werden, sodaß die Bogen mit diesen größeren Abständen in die Bronziermaschine einlaufen« Da aber bei der Bronziermaschine das Bronzeauftragwerk dauernd Bronze aufträgt, erfolgt dieser auch in die Zwischenräume zwischen zwei sich folgenden Bogen,d»ha auf das Gummituch} auf dem due Bogen durch die Bronziermaschine bewegt werden, das damit auf seiner Oberfläche stark mit Bronze verschmutzt wird. Obwohl diese Bronze auch von den Abstaubbändern der Bronziermaschine wieder beseitigt wird ', bleiben dennoch Bronze teilchen an dem Gummituch haften, die sich dann beim weiteren Umlauf des Gummi tuch es gegen die !Rückseite der Bog ei schädlich auswirken» Vor allem aber ergibt sich infolge dieser Abstände -ein unnötiger Bronzeauftrag and damit ein Verlust an wertvollem Bronzemate rial« Dieser unnötige Bronzeauftrag und.Verlust tritt in' noch größerem Maße in Erscheinung, wenn Störungen im Bogenzu-
lauf eintreten oder dieser aus irgendwelchen Granden,z.B. einem Stopper in der Druckmaschine, ganz aussetzt und die Bronziermaschine nicht rechtzeitig stillgesetzt wird. Bei Druckmaschinen^ ζ J. Zweitourenpressen, deren Leistung niedriger ist als die Höchstleistung der Bronziermaschine beträgt j ergebest sich bei allen Bogeaformaten zwischen den einzelnen Bogen Abstände und damit die vorstehend beschriebenen lachteile=
Die vorliegende Erfindung stellt sich die Aufgabe,' den Bogeneinlauf in die Bronziermaschine in der Weise zu ermöglichen, daß bei allen vorkommenden Bogenformaten Abstände zwischen den einzelnen' Bogen vermieden werden, wodurch nicht nur äie vorstehend geschilderten lachteile beseitigt werden, sondern
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auch eine Leistungssteigerung der Bronziemaschine in bezug auf die Bogenzahl geboten wird? die sich insbesondere bei Bogenformaten auswirkt? deren Länge weniger als etwa ein Meter beträgt» da in solchen Fällen die Umlaufgeschwindigkeit des Druckzylinders erhöht werden kann» · Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreichtf daß die Geschwindigkeit der Zuführbahn für die Bogen und damit die' Geschwindigkeit des Gummituches in der.Bronziermaschine beliebig regelbar und einstellbar zu den Geschwindigkeiten des Bruckzy-, linders der Druckmaschine ist,, welche dem Bogenformat entsprechend einstellbar istä die Geschwindigkeit der Zuführbahnalso der Bogenabgabe der Druckmaschine so angepasst werden te nn* daß die Bogen ohne Abstände oder annähernd ohne Abstände oäier etwas übe rlappt auf dia Zuführbahn gelangen« Ferner dadurch, daß in der Zuführbahn eine Kontrollvorrichtung vorgesehen ist? mittels Seren die der Broniermaschine zulaufenden Bogen angelastet unfl bei Unterbrechungen in der Bogenfolge der Bronzeauftrag des Bronzeauftragwerkes der Bronziermaschine selbsttätig ausgeschaltet wird« Bei einem Anschluß der Bronziermaschine aneine Druckmaschine 9 Z9B8 eine Zweitourenpressej deren Leistung geringer ist* als die Höchstleistung der Bronziermaschine beträgt,, muß zur Beseitigung der Abstände zwischen den einzelnes Bogen die Zulauf geschwindigkeit der Zuführbahn und damit des Gummituches herabgesetzt werden^ was eine Verringerung der Leistung der Bronziermaschine bedeutet., aber dafür wird der Bogen eine kurze Zeit langer den Werkzeugen der Bronziermaschine ausgesetzt und1 dadurch dis Qualität der Bronzierarbeit erhöht» Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungs—
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bei spiel in. einer Seitenansicht dargestellte Zwischen einer Druckmaschine, beispielsweise einer Offsetmaschine 1 , und einer Bronziermaschine 2 ist eine aus; endlos umlaufenden Bändern 3 gebildete Bogenzuführung vorge». " sehen» Anstelle von Bändern kann die Zuführung auch aus Walzen ο οdglο gebildet werden» Für den Antrieb der Zuführung 3 ist ein te sonderer Antrieb5 und zwar ein Geschwindigkeitsregelgetriebe j ZoBe ein Reib rädert rieb 4?5· vorgesehen.«, dessen lagenveränderliches Had 5 auf der angetriebenen, stehenden Welle 6 angeordnet ist«, Das Rad 4 treibt über einen Zwischen trieb 7*8 die Schraubenräder 9,10 und damit die Zuführung 3 an« Auf der stehenden Welle 6 ist ein Kegelrad 11 angeordnet,, das über die Kegelräder 1 2913 das .kontinuierlich umlaufende Gummituch 14 antreibt« Die Zuführung 3 ist mit ihrem schrägen Teile unter die Druckmaschine 1 geführt und besitzt an ihrem Eopf e eine Saugwal ze » Der Anschluß an die Druckmaschine kann je nach deren Ausleger selbstverständlich auch in je der anderen Weise erfolgen* Die von der Druckmaschine zur Auslegung kommenden Bogen gelangen auf den schrägen Teil der Zuführung 3 unter den Einfluss der Saugwalze. Je nachdem nun, mit welcher Geschwindigkeit die Druckmaschine arbeitet und ob große oder kleine Bogenformate gedruckt werden und zur Auslegung gelangens wird durch das Gesehwi.ndigkeits rege Ige triebe 5? 5 die Geschwindigkeit der Zuführbahn 3 und damit des Gummituches 14 so eingestellt^ daß die Bogen, wie eine Bogenbahn auf die Zuführung gelangen^ d.h. durch langsameren lauf der Zuführbahn 3 werden die Zwischen.räume zwischen den die Druckmaschine verlassenden Bogen beseitigt* Bei
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Bogenformaten9 die kleiner sind als etwa 1 m9 wird die Umlaufgesouwindigkeit des Druckzylinders erhöht, sodaß menr Bogen ausgestossen werdens deren Abstände zueinander du. roh entsprechende Einstellung der Geschwindigkeit der Zuführbahn
beseitigt werden^ wodurch sich eine ^Erhöhung der Bogenzahl pro Stunde als Leistung der Bronziermaschine ergibt» Und diese Leistung kann mit kleiner werdendem IOraiat im Rahmen tfer höchstzuläsä-gea Geschvl ndigkeit d es Druckzylinders gesteigert werden a
In die Bogensuführung 3 ist eine Kontrollvorrichtung, bestehend aus einer schwenkbar angeordneten Tastrolle 15? vorgesehen die sich .auf dem in die Bronziermaschine einlaufenden Bogen abwälzts unterhalb deren sich eine Öffnung 16 befindet, in die die Solle 15 etwas einfallen kanns und zwar dann einfallen kanns wenn die Solle 15 keine Abstützung gegen einen Bogen hat, also bei Bogenausfall* Die Holle 15 steht durch ihren Schwenkhebel 17 in kontaktmässLger Verbindung mit einer elektromagnetischen Einrichtung 18? die ihrerseits w. ederum mit beispieleweise einem Schwenkhebel 19 verbunden ist* mittels dessen der Bronzeauftrag des Bronzeauftragwerkes 20 der Bronziermaschine 1 ausgeschaltet, 2.B, dessen Übertragungswalae 20a ausgehoben wird · Bei Unterbrechungen im Bogenzu-Iauf senkt sich die Bolle 15 etwas in die Öffnung 16, demzufolge der Kontakt bei 21 geschlossen wird und der Elektromagnet der Einrichtung 18 den Hebel 19 anzieht, was ein AbhebeiL der V/alze 20a zur Folge hat, sodaß iieirie Bronze mehr übertragen wird« Der Hebel 19 kann auch unmittelbar mit dem Ausrückhebel des Bronzeauftragwerkes 20 verbunden werden, so daß bei einer [Reaktion der Einrichtung 18 das gesamte Bronzeauftrag-
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werk stillgesetzt wird« Ist der Bogenzulauf wieder hergestellt 5 a»-; wird die Bolle 15 vom θ rs tea. zulaufenden Bogen wieder angehobex.., wodurch der Eontakt bei 21 unterbrochen wird und der Hebel 19 mit der Walze 20a in seine alte
Lage zurückschwingt? sodaß die Bronzeübertragung wieder
eintritt«

Claims (1)

  1. fletr.5 Ai:teaasieb an ρ 53 010 .Lll/i5 s ΰ ge ü*org Spieß, Leii^
    Selbsttätige jäogcnsuflUiruug aus eiaer in eiae EronüisrraasciiiJEie, üacuircs &eka.i2i ei einet» üie GesciiAiiiili^Keit der Βθ£βϊΐ-.ιΐΓαΙΐΓΐΐί·% eüitci ei era iTerMI't.aiö uer Cescluanai^leiiea aes tr (14) ana eier iTUcfetnisciiiae "bsi ie big sttuorbar ist lt'wcise ouruia. sin Qe^3ail iiflic> {4 ο ί) ^ uiif;ti?Is üe&ueü aie üo^eii aar Jü rc.'-JBGiUiLe Cl) ijTi nei -c-itsiä 4_oi''Jlirt vseräBii, GaL &ie oder oruiäiienui ohne ^vvi^ciieiii^u-ae in aie 'xäroucierlasscliXKie eiu-uaa lurcii diese liil
    u^'feg cjii'i in eier JäO£,{:nyafäJiruii£ (3) eiiie targ \I3pll;) Tor^e^vlioc itt# Mittel & fieres, ctie üer BroiLSisrnsö&cfiiue ir.u.1 äffende η iio^aa ai)&etaBtfr(t Mej-ä aacl btvi Oiilerbreciau^e^ I^ omt Bo^eiiiclge eier t u'eB iiiuu3€jriiftr-i£:Ai6rL'ee (20) üer Lronsier
    ätig dü.&.it€BCliü.l t S t wi Ι
    Broaüiermaöciiiac; nacla Ar·^pru.cJb. 1 asd 2# äaduren eefce
    , ä&ü üie Wieöereiiisciialtaaß «os Broaas auftra wertes (20, } bei wießereiiitretezKiea Bcgeasuliiif oarch äi© hierauf reagierende.: iloatrollTorrieatUEig (15-lti) selbsttätig erfolgt· !für
    Pr .-Iiife· GrOwT13, L. j* ι

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